Happy new year

Wer sagt eigentlich, dass man das nur an Neujahr sagen kann? Ich weiß, ich bin ein bisschen spät dran mit meinen Neujahrswünschen, aber bei mir war der Anfang von 2018 leider schon sehr turbulent. Private Hiobsbotschaften gefolgt von einer drohenden noch schlimmeren Hiobsbotschaft, die sich dann glücklicherweise nach ein paar Tagen nicht bewahrheitete.  Ich bleibe etwas kryptisch, weil es nicht mich, sondern ein Familienmitglied betrifft.

Doch, was ich in diesen Tagen mal wieder bemerke – wie eigentlich immer, wenn mein Leben durcheinander gewirbelt wird – ich brauche Literatur. Zur Ablenkung, zum Glücklichsein, zum Nachdenken, zum Aufwühlen, zum Runterkommen und eigentlich für tausend andere Dinge. Von daher mag das für den ein oder anderen merkwürdig sein, sich gerade jetzt in der wenigen freien Zeit mit dem Bloggen zu beschäftigen, aber es hilft mir meine Gedanken zu sortieren.

Von daher in nächster Zeit wieder ganz viel Literatur hier an Board und vor allen Dingen mit einem Sonderthema, das mir sehr am Herzen liegt und hier auf „Die Buchrebellin“ einen festen Platz bekommen soll – dem Nationalsozialismus. Gerade in unserer heutigen Zeit ist es wichtig wie schon lange nicht mehr über diese Zeit aufzuklären und gegen das Vergessen anzukämpfen. Dies kann auf vielfältige Weise in Romanen, Sachbüchern, Biographien und auch in Filmen passieren. Aber dazu bald in einem eigenen Post mehre.

Bis dahin passt Euch auf und bleibt gesund! 💛

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Gabaldon, Diana: Der Ruf der Trommel

Band 4 Outlander Saga

Originaltitel: Drums of Autumn
Verlag:
 Knaur
erschienen:
2017
Seiten:
 1200
Ausgabe:
Klappenbroschur
ISBN:
3426518260
Übersetzung:
Barbara Schnell

Klappentext:

Nach einer langen und abenteuerlichen Reise über den Atlantik erreichen Claire und Jamie Fraser im Jahr 1767 die amerikanischen Kolonien. Doch nach einem Schiffsunglück stehen sie mit leeren Händen da. Weil Jamie sich nicht in die Abhängigkeit von seiner verwitweten Tante Jocasta begeben will, nimmt er das Angebot des Gouverneurs William Tryon an: Gegen das Versprechen, im Falle eines Aufstands Soldaten für die Krone zu stellen, erhält Jamie Siedlungsland in North Carolina. So ziehen er und Claire zusammen in die Wildnis und bauen dort die Siedlung Fraser’s Ridge auf. Doch Claire fürchtet den Moment, in dem William Tryon die Einlösung des Versprechens einfordern wird …

Rezension:

Es ist gefühlt eine halbe Ewigkeit her, dass ich „Der Ruf der Trommel“ das erste Mal las. 1998 erschien der Roman zuerst bei Blanvalet und ich weiß nur noch, ich habe ihn hungrig innerhalb von drei Tagen auf meinem Bett liegend verschlungen. Keine Ahnung, ob ich zwischenzeitlich geschlafen und gegessen habe. Vermutlich eher nicht!  :mrgreen:

Nach „Ferne Ufer“, dem dritten Band der Outlander Saga, hatte ich damals gedacht, dass die Autorin mich nur enttäuschen könnte, denn dies ist bis heute mein absoluter Lieblingsband. Tatsächlich ist „Der Ruf der Trommel“ anders als seine Vorgänger. Nicht nur, dass er noch mehr Seiten hat (sich kurz zu fassen ist nicht so Dianas Ding), er ist auch deutlich beschaulicher, was aber gar nicht negativ gemeint ist.

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Gwynne, John: Macht – Die Getreuen und die Gefallenen

Band 1 Die Getreuen und die Gefallenen

Originaltitel: Malice
Verlag:
 Blanvalet
erschienen:
2017
Seiten:
832
Ausgabe:
Klappenbroschur
ISBN:
3734161193
Übersetzung:
Wolfgang Thon

Klappentext:

Wo sich die Verfemten Lande erstrecken, färbte Blut die Welt einst rot. Wo heute uralte Ruinen stehen, bezwangen Menschen Giganten. Wo einzig das Heulen der Woelven erklingt, brannte vor tausenden Jahren die Welt.

Doch zu lange haben sich die Menschen in Sicherheit gewähnt. Nun weinen die Gigantensteine Blut, und in den Verfemten Landen regt sich erneut, was für immer verbannt sein sollte. Ein uralter Feind hat längst eine Allianz geschmiedet und wartet darauf, dass seine Stunde kommt. Und nur einer vermag es, ihn aufzuhalten, wenn die Schwarze Sonne die Welt betritt …

Rezension:

Über 800 Seiten stark ist „Macht“, der Serienauftakt von John Gwynnes Fantasyepos „Die Getreuen und die Gefallenen“ und die weiteren drei Bände sind teilweise noch dicker. Da überlege ich persönlich es mir ja erstmal zweimal, ob ich es mit einer neuen Fantasyserie versuche, denn das liest sich ja nicht mal in der Mittagspause. Da jedoch alle Bände in sehr kurzen Abständen nacheinander erscheinen und die Reihe bis März 2018 abgeschlossen ist und ich nicht Gefahr laufe, in fünf Jahren alles noch einmal lesen zu „müssen“, weil endlich der nächste Band erschienen ist (Hallo George R.R. Martin… ), habe ich mir dann doch ein Herz genommen.

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Elias, Nora: Antonias Tochter

Verlag: Goldmann
erschienen:
2017
Seiten:
448
Ausgabe:
Taschenbuch
ISBN:
3442485541

Klappentext:

Köln 1945: Kurz vor Kriegsende flieht Antonia von Brelow von ihrem Landgut in Preußen ins einstmals prachtvolle Stadthaus der Familie in Köln. Um Geld zu verdienen, sieht sie sich gezwungen, Zimmer des Hauses zu vermieten. So bildet sie schließlich eine Gemeinschaft mit der Tänzerin Elisabeth, der Krankenschwester Katharina, dem Arzt Georg und ihrem intriganten Schwager Richard. Alle Bewohner des Hauses haben eine Vergangenheit, von der sie niemandem erzählen. Doch das größte Geheimnis hütet Antonia selbst: die Identität des Vaters ihrer kleinen Tochter Marie. Gemeinsam mit Georg, zu dem sie sich immer stärker hingezogen fühlt, tritt Antonia schließlich eine Reise zum dunkelsten Punkt in ihrem Leben an …

Rezension:      

„Antonias Tochter“ von Nora Elias beschreibt die entbehrungsreiche Zeit am Ende des 2. Weltkrieges. Dabei führt sie mit der Tänzerin Elisabeth, der Krankenschwester Katharina, dem Arzt Georg und der Hauptfigur Antonia eine illustre Schar an Personen in einer Stadtvilla in Köln zusammen. Antonia, die aus Preußen geflohen ist, sucht in dem alten Haus ihrer Familie mit ihrer Tochter Zuflucht und muss sich zudem noch mit ihrem Schwager Richard herumschlagen, der ebenfalls dort einzieht.

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Dionne, Karen: Die Moortochter

Originaltitel: The Marsh King’s Daughter
Verlag:
Goldmann
erschienen:
2017
Seiten:
384
Ausgabe:
Klappenbroschur
ISBN:
3442205352
Übersetzung:
 Andreas Jäger

Klappentext:

Helena Pelletier lebt in Michigan auf der einsamen Upper Peninsula. Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin – Fähigkeiten, die sie als Kind von ihrem Vater gelernt hat, als sie in einer Blockhütte mitten im Moor lebten. Für Helena war ihr Vater immer ein Held – bis sie vor fünfzehn Jahren erfahren musste, dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist, der ihre Mutter entführt hatte. Helena hatte daraufhin für seine Festnahme gesorgt, und seit Jahren sitzt er nun im Hochsicherheitsgefängnis. Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten hört, dass ein Gefangener von dort entkommen ist, weiß sie sofort, dass es ihr Vater ist und dass er sich im Moor versteckt. Nur Helena hat die Fähigkeiten, ihn aufzuspüren. Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen …

Rezension:

Das Buch ist mir im Frühjahr bereits in der Verlagsvorschau von Goldmann aufgefallen. Dann erschienen die ersten kritischen Rezensionen und ich schraubte meine Erwartungen herunter und nun muss ich sagen, glaubt keiner Rezension, sondern bildet Euch Eure eigene Meinung. Okay, ich führe meine eigene folgende Bewertung damit wohl ad absurdum.  :mrgreen:

Was ich damit sagen will, die allgemeine Meinung über ein Buch sollte einen nicht davon abhalten, es trotzdem zu lesen, wenn es nach einer Leseprobe immer noch interessant klingt, denn ich fand „Die Moortochter“ im Gegensatz zu vielen anderen Lesern und Leserinnen sehr spannend und psychologisch extrem feinsinnig.

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