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Vyleta, Dan: Smoke

Originaltitel: Smoke
Verlag:
carl’s books
erschienen:
2017
Seiten:
624
Ausgabe:
Klappenbroschur
ISBN:
3570585689
Übersetzung:
Katrin Segerer

Klappentext:

Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht. Auch Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer wieder durch Rauch-Attacken gebrandmarkt, wenn sie den strengen Schulregeln nicht genügen. Doch dann finden sie – fast zufällig – heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit? Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan …

Rezension:

Fantasy in Kombination mit vernebeltem viktorianischen England ist für mich so was wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen. Ich hatte mich schon nach der Verlagsvorschau unglaublich auf dieses Buch gefreut, um es dann nach den ersten gemischten Rezensionen ein bisschen stiefkindlich auf dem Nachttisch liegen zu lassen. Wenn man Bücher schon vorab einfach mögen möchte und dann Angst hat, enttäuscht zu werden, tut der Leser merkwürdige Dinge. Eine Bücherrebelin sowieso! :mrgreen:

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Aus „Steffis Bücherkiste“ wird „Die Buchrebellin“

Huch, hier sieht alles aus wie immer, aber das Dingen heißt ja plötzlich ganz anders. Wieso, weshalb warum? Schon seit ca. zwei Jahren spiele ich mit dem Gedanken mein Blog-Baby umzubenennen. 17 Jahre ist es nun her, dass die Bücherkiste das Leben erblickte. Damals – in der Internet Steinzeit – gab es noch keine Blogs und nur eine

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Land, Ali: Ich bin böse

Manchmal hat man so ein unscheinbares Taschenbüchlein in der Hand, indem die Schrift auch noch (für meinen Geschmack) zu klein gedruckt, das Papier irgendwie kratziger und brauner als gewöhnlich und der Buchrücken so stramm ist, dass es unmöglich ist, das Buch zu lesen ohne Knicke zu hinterlassen. Also irgendwie für mich so ein Buch, welches man mal eben fix am Bahnhof kauft, weil man vor einer langen Zugfahrt seine Lektüre zu Hause liegen gelassen hat.

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Chirovici, E.O.: Das Buch der Spiegel

„Das Buch der Spiegel“ hat mich schon in der Verlagsvorschau angelacht und als Denis Scheck es dann in „Druckfrisch“ noch so überaus gelobt hat, war klar, ich muss es lesen. Nach den knapp 400 Seiten ist mir auch durchaus klar, was der Literaturkritiker an E. O. Chirovicis Roman so gefallen hat, kann mich jedoch seinem Lob nicht vollumfänglich anschließen.

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