Dani Atkins : Wohin der Himmel uns führt

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Offline SilkeS.

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Dani Atkins : Wohin der Himmel uns führt
« am: 24. Februar 2021, 11:22:27 »
Dani Atkins : Wohin der Himmel uns führt
EST: A Million Dreams
TB, 432 Seiten,
Knaur Verlag
ET 2021
ISBN    978-3-426-52429-9

Inhalt:
In einem anderen Leben hätten Izzy und Beth Freundinnen sein können – doch ein furchtbarer Fehler
in einer Klinik für künstliche Befruchtung macht sie zu Gegnerinnen: Während bei Beth alle Versuche,
schwanger zu werden, fehlschlagen, bringt Izzy einen gesunden Jungen zur Welt. Noah wird ihr Ein und Alles. Bis die Klinik Izzy und Beth acht Jahre später mitteilt, dass es zu einer Verwechslung gekommen sei: Noah ist genetisch gesehen Beth’ Kind. Zwischen beiden Frauen entbrennt ein erbitterter Rechtsstreit um die Frage, wer Noahs Mutter ist. Doch dann hängt das Leben des Jungen plötzlich am seidenen Faden ...

Meine Meinung
Dani Atkins steht für große Gefühle, für Taschentuch-Alarm , steht für moralische und emotionale Klemmen beim Lesen, für Bookhangover und einfach für viel zu kurzen Lesegenuss
Auch bei diesem Buch wusste ich, wenn ich anfange gibt es kein Entkommen mehr, denn die Autorin schafft es einen von der ersten Seite an, in die Geschichte einzusaugen und man kann erst wieder aufhören zu lesen, wenn man der letzte Satz inhaliert wurde.
Dazwischen steht unter Garantie ein Schleudergang an Emotionen, von Fassungslosigkeit, über Trauer, über Verständnis, über Wut, über Ungläubigkeit, über Hoffnung …. Einfach von allem etwas…
Dani Atkins schafft es in ihren Büchern und ihren Plot immer Geschichten zu erzählen, in der man sich beim Lesen in einer emotionalen Klemme befindet und denkt:
„Was willst du denn da jetzt machen?“, denn zum einen sind es Plot die passieren könnten, aber doch auch wieder nicht vorkommen dürfen….  Aber was aber wenn doch….?
Wenn doch, dann ist es auf jeden Fall sicher, dass die Autorin es schafft die Story interessant und vielschichtig zu erzählen, die Problematik menschlich darzustellen und zum Nachdenken anzuregen und das auch lange darüber hinaus, wenn man das Buch bereits beendet hat. Man hat „Redebedarf“ will sich austauschen, will die angestauten Emotionen in Gesprächen rauslassen.

Die Enden sind jedoch immer am kritischten. Beim letzen Band fand ich das Ende zwar traurig, aber passend, in diesem Fall fand ich da Ende "zu weich" und zu offen
« Letzte Änderung: 24. Februar 2021, 11:24:50 von SilkeS. »
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