Ake Edwardson: Zimmer Nr. 10
(http://ecx.images-amazon.com/images/I/41ViG33wT%2BL._SL500_AA240_.jpg)
Broschiert: 480 Seiten
Verlag: List Tb. (November 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548607616
ISBN-13: 978-3548607610
Inhalt
Die Frau im Zimmer Nr. 10 des abgetakelten Hotels zwinkert noch mit ihrem rechten Auge. Aber das hat einzig und allein mit den beiden Elektroden zu tun, die die Ärztin angelegt hat, um über die Muskelreaktionen den Todeszeitpunkt besser bestimmen zu können. Denn die junge Frau, Paula Ney mit Namen, wurde erhängt aufgefunden, mit einem offenbar erzwungenen Abschiedsbrief und einer blendend weiß gestrichenen Hand, die vielleicht der Mörder bepinselt hat. Kriminalkommissar Erik Winter aus Göteborg steht vor dem vielleicht rätselhaftesten Fall seiner Karriere. Doch damit nicht genug: Das Zimmer Nr. 10 kommt Winter überaus bekannt vor. Er erkennt, dass eben dieser Raum der Schauplatz seines ersten Kriminalfalls war. Der Kommissar holt auch diesen alten, niemals aufgeklärten Fall aus dem Archiv -- und stößt auf Bezüge, die nicht zuletzt sein eigenes Leben bedrohen. Denn er hat es mit einem Psychopathen zu tun, dem alles egal zu sein scheint ....
[isbn]3548607616[/isbn]
Meine Meinung
Dem Inhalt nach und unbestätigten Gerüchten nach der letzte Teil um Hauptkommissar Winter.
Er fängt sehr klassisch an, eine Leiche wird aufgefunden in einem Hotelzimmer erhängt... alles sieht nach Selbstmord aus, ABER die Frau kann sich nicht selbst erhängt haben.
Ist der geschriebene Abschiedbrief wirklich aus ihren Gedanken entsprungen, wie kommt ihr Blut an das Seil, an dem sie aufgeknüpft ist....?
Bei den anfänglichen Recherchen erkennt Kommissar Winter gleich starke Parrallellen zu seinem allerersten Kriminalfall, in dem es ebenfalls um eine tote Frau, die zufällig auch noch in genau dem gleichen Zimmer gefunden wurde. Der Fall wurde damals nicht gelöst.
Verbissen, mit großer Ausdauer, aber mit großem Zeitdruck, den der Hauptkommissar will seinen Beruf an den Nagel hängen, versucht er mit inzwischen mehr Erfahrung und einem gesicherten Platz im Team gleich zwei Fälle zu lösen.
Ich mag Erik Winter, der zwar sehr nachdenklich, aber eigentlich nicht melancholisch ist gerne Malt-Whiskey trinkt und auf klassische Musik steht.
In diesem Fall ist aber alles des Guten zuviel
Es sind zuviel Zusammenhänge, zuviele Rückblicke, sowohl privat als auch beruflich, zuviel Entscheidungen...
Ich hätte mir mehr mitraten, mehr Athmospähre gewünscht...
Note 3- [note3-]
Gruß SilkeS.