Das Hotel New Hampshire
[isbn]978-3937793092 [/isbn]
Klappentext
Die amerikanische Ostküste 1939. Mary Bates und Win Berry haben gerade die Highschool hinter sich und jobben im Hotel Arbuthnot-by-the-Sea. Sie sind begeistert von der Geschäftigkeit des Hotels und der Weltläufigkeit der Gäste. Da ist der weit gereiste jüdische Schausteller Freud mit seinem Tanzbären Earl, der nur einer der vielen faszinierenden Besucher ist. Und auch der kultivierte Hotelbesitzer Arbuthnot macht in seinem tadellosen weißen Jacket großen Eindruck auf die Jugendlichen vom Land. In ihrer jugendlichen Unbekümmertheit beschließen sei, ein eigenes Hotel zu eröffnen.-Freud, der nach Österreich zurückkehrt, überlässt den beiden Träumern seinen Tanzbär als Glücksbringer. Doch es kommt anders als geplant. Immer wieder stehen die beiden neuen Hindernissen gegenüber. Selbst ein Versuch, in Österreich als Hoteliers Fuß zu fassen, steht unter keinem guten Stern. Schließlich kommen sie doch noch zu Geld und Wohlstand, allerdings auf ganz anderen Wegen.
So, und wie würde ich den Roman zusammenfassen:
Es ist eine Familiengeschichte mit Hotels, Bären, Vergewaltigungen, Prostituierten, Radikalen, Blinden, einem ausgestopften Hund, Wachstumsversuchen und offenen Fenstern. Nur die Ringer fehlen diesmal. :->
Meine Meinung
Oh je, bei diesem Buch tu ich mich schwer. Bei Irving ging es mir bislang immer so, dass ich mich so ungefähr die erste Hälfte durchgequält habe, und dann war der Punkt erreicht, an dem ich es das Buch nicht mehr weglegen konnte. Das war bei "Hotel New Hampshire" anders. Da zog sich die Quälerei durch das ganze Buch, aber jedes einzelne Kapitel hatte trotzdem seine absolut fesselnden Punkte - irgendwie seltsam. :kopfkratz:
Auf alle Fälle schafft es Irving, dass ich seine Charaktere liebgewonnen habe, dabei sind die meisten zu Beginn alles andere als liebenswürdig.
Insgesamt ist auch "Hotel New Hampshire" ein typischer Irving mit skurrilen Figuren und lauter Nebenhandlungen, die sich irgendwo alle treffen. Aber wäre er mein erster Irving gewesen, bin ich mir nicht sicher, ob mich das Sammelfieber gepackt hätte.
Bewertung
[note3+]
Hallo Eva,
Vor vielen Jahren habe ich mal dem Film dazu gesehen und fand ihn recht gut. Aber ich kenne das mit den Irving Büchern. Ich lese schon seit fast drei Jahren an "Owen Meany" und das obwohl ich das Buch teilweise sehr gut finde.
Liebe Grüße
Susanne
Zitat von: Marja in 17. Juni 2009, 15:04:22
Insgesamt ist auch "Hotel New Hampshire" ein typischer Irving mit skurrilen Figuren und lauter Nebenhandlungen, die sich irgendwo alle treffen. Aber wäre er mein erster Irving gewesen, bin ich mir nicht sicher, ob mich das Sammelfieber gepackt hätte.
Hallo Marja,
bei mir war es der erste Irving und ich muss gestehen auch der letzte. Ich habe das Buch bereits vor vielen Jahren gelesen und weiß nur noch, dass es mich teilweise etwas geschockt hat und ich mich beim Lesen nicht so ganz wohl gefühlt habe.
LG, Aurian
Hallo Aurian,
So ein bißchen seltsam, sind seine Bücher glaube ich immer, oder? Mir hat zumindest der Film damals ganz gut gefallen, auch wenn natürlich einige Sachen wie Du schon gesagt hast schockierend waren. Aber ich denke, daß macht Irvin vielleicht mit Absicht.
Liebe Grüße
Susanne
Hallo Ihr Lieben,
ihr habt recht, Wohlfühlbücher schreibt Irving wirklich nicht.
Die 2. Hälfte von "Owen Meany" fand ich allerdings klasse - die erste war auch nicht schlecht, aber da konnte ich das Buch jederzeit problemlos weglegen. Zum Schluß ging das nicht mehr. Und für mich war es bislang der am wenigsten seltsame Irving. Gib ihm doch noch eine Chance, Susanne. :zwinker:
Liebe Grüße,
Eva
Hallo Marja,
Ich kenne den Film zum Buch schon und der hat mir unglaublich gut gefallen. Das Buch ist stellenweise sehr gut. Aber seine ganzen politischen Erzählungen sind manchmal ein wenig langatmig. Aber noch, kann ich es super weglegen :->.
Liebe Grüße
Susanne