Der Roman von Hedda H. Robertsen "Ich will dich, ich krieg dich" ist mit Sicherheit Geschmackssache.
Der Plot ist als solcher etwas stumpf und hätte mit Sicherheit noch um einiges ausgebaut werden können.
Die Autorin verwendet ein bestimmtes Schreibmuster, bei dem man meiner Ansicht nach recht schnell erkennen kann, wann es sich in dem Leben der 19-jährigen Alba um reale Situationen und wann um erotische Fantasien handelt. Bei diesen Fantasien stellt sich der Teenager vor, einen viel älteren, verheirateten Mann, der täglich in ihre Buchhandlung kommt, nach allen Regeln der Kunst zu verführen. Ihr Leben dreht sich von nun an um nichts anderes mehr.Schade nur das Mads nicht wirklich Interesse an ihr zeigt. Das ist auch der Grund warum mir der Roman nicht sonderlich zusagt, es passiert einfach zu wenig. Der Höhepunkt ist sicherlich die Sms die Alba an ihren "Mads" schreibt.
Ein Buch das ich garantiert nicht zu Weihnachten verschenkt hätte, die "heißen" Szenen sind bestimmt nicht für jeden die Creme de la Creme..