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Unterhaltung => Rezensionen => Thema gestartet von: Xandi in 19. Juli 2011, 21:05:38

Titel: Schwarze Oliven -- Martha Tod Dudman
Beitrag von: Xandi in 19. Juli 2011, 21:05:38
[isbn]3426197952[/isbn]


Kurzbeschreibung
Vor neun Monaten hatte er sie verlassen, und jetzt sieht sie ihn da vorne, im Supermarkt. Nächtelang hat sie sich ausgemalt, was sie ihm an den Kopf werfen würde, wie selbstsicher und spitz ihre Worte sein würden. Und jetzt? So kann sie ihm auf keinen Fall begegnen, nicht hier zwischen den Oliven. Nicht heute, noch nicht ... Warum David ihre Beziehung nach zwölf Jahren beendet hat, wohin ihre Liebe verschwunden ist – für Virginia ist dieser Mann, den sie schon auswendig zu kennen glaubte, plötzlich ein Rätsel. Sie war doch die Starke, sie war es doch, die ihre Unabhängigkeit nie ganz aufgeben wollte! Warum nur kann sie über die Trennung nicht hinwegkommen? Ängstigt sie der Gedanke, allein älter zu werden, so sehr, dass sie nun doch seine Schattenseiten ertragen würde? Sehnsucht, Wut, Enttäuschung, Liebe: Als sie ihm, dessen jährlichen Heiratsantrag sie stets ablehnte, jetzt zu begegnen droht, wird Virginia von aufgestauten Gefühlen regelrecht überschwemmt. In Panik flieht sie hinaus auf den Parkplatz – um sich dort aus einem unerklärlichen Impuls heraus in Davids Wagen zu verstecken. Unbemerkt, vergraben unter seinen Pullovern und wie betäubt von seinem Geruch, beginnt ihre Reise in die gemeinsame Vergangenheit ...

Meine Meinung und Beurteilung
Wenn ihr die Kurzbeschreibung gelesen habt, dann kennt ihr auch das ganze Buch. Ganz ehrlich!
Wirklich schade um das Papier, auf das es gedruckt wurde.
Da glaubt man, als Mittdreißigerin; daß man irgendwann gescheiter wird; so mit den Jahren. Aber wenn man liest, daß sich eine 52-jährige Frau im Auto ihres Verflossenen versteckt, sich zu ihm heimfahren läßt und dort dann zum Wühlen anfängt  :doof:  Ich bin irgendwie desillisioniert.
Vorallem hab ich das ganze Buch lang nicht verstanden, was die Dame eigentlich will!!!!
Wie sie da so ihre Vergangenheit vorbeiziehen läßt und eigentlich nur schimpft. Über seine Hosen, seine Pullover, seine Haare aus den Ohren, sein offener Mund beim Schlafen usw.
Also warum will sie diese langweilige Nervensäge, wie sie selber sagt, wieder haben?? Und warum schafft sie sich selber Leid, indem sie in seinem Haus nach ihren Bildern sucht??

Also 217 Seiten reine Zeitverschwendung. Macht einen Bogen um dieses Buch  :asbachuralt:

Bewertung
für das schöne Cover, auf das ich reingefallen bin  :gr:
[note5]