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Krimi => Rezensionen => Thema gestartet von: SilkeS. in 20. Oktober 2011, 11:20:13

Titel: Deborah Crombie: Die stillen Wasser des Todes 14. Fall um Gemma James und Duncan
Beitrag von: SilkeS. in 20. Oktober 2011, 11:20:13
Deborah Crombie: Die stillen Wasser des Todes
[isbn]3442474655[/isbn]
Inhalt:
Lügen, Korruption, Mord. Duncan Kincaid und Gemma James ermitteln wieder

Oktober in dem beschaulichen Städtchen Henley-on-Thames in der Nähe von London. Das Boot der Polizistin und Ruderin Rebecca Meredith wird ans Ufer der Themse gespült. Kurz darauf findet der Hundeführer Kieran Connolly Rebeccas Leiche unterhalb eines Wehrs. Der Rechtsmediziner Rashid Kaleem kommt zu dem Schluss, dass Rebecca in Folge eines Unfalls ertrunken ist. Doch dann wird Connolly Opfer eines Brandanschlags, den er nur knapp überlebt. Hatte er Beweise dafür, dass Rebeccas Tod kein Unfall war, und sollte nun zum Schweigen gebracht werden?

Superintendent Duncan Kincaid und seine Frau Inspector Gemma James sind gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt, da beauftragt Chief Superintendent Childs Duncan mit der Ermittlung in beiden Fällen. Gemma ist noch in Elternzeit, aber sie verfolgt interessiert die Arbeit ihrer Untergebenen Constable Melody Talbot: Melody hat in Gemmas Abwesenheit eine Stelle bei einer Einheit der Londoner Polizei angetreten, die auf Sexualverbrechen spezialisiert ist. Schon bald wird deutlich, dass es einen Zusammenhang zwischen Melodys Nachforschungen zu Vergewaltigungen und Duncans Fällen gibt. Gemeinsam kommen Gemma und Duncan einem Korruptionsfall auf die Spur, der immer größere Ausmaße annimmt und in die höchsten Ränge der Londoner Polizei führt.

Meine Meinung
Zum einen weil ich die Reihe wegen ihrer englischen Athmosphäre und den liebenswerten, sympatischen Charaktern sehr gerne mag, zum anderen, weil es dazu eine Leserunde (http://www.steffis-buecherkiste.de/lrf/index.php?board=406.0) gab, habe ich mir das Buch gleich nach dem Erscheinen gekauft.

Es ist der 14. Fall um Gemma James und Duncan Kincaid und schließt wie alles anderen Bände chronologisch an den Vorgänger an.
Man sollte die Bände in der Reihenfolge lesen.

In diesem Krimi dreht es sich Hauptsächlilch ums Rudern.
Eine Anwärterin auf die Ruderolympia wird ermordet.
Prikär wird die lage, da die Tote auch bei der MET tätig war.
Duncan wir auf den Fall angesetzt.
Ich habe das Buch ja mit einer Freundin zusammengelesen und es hat uns sehr großen Spaß gemacht mitzuraten, und Motive zu sammeln, verdächtigungen auszusprechen und diese doch wieder zu überwerfen.
Der Krimi ist spannend, man kann miträtseln erfährt sehr viel über den Rudersport und was damit alles zusammenhängt.
Die beteiligten Personen sind wie immer in den Bänden realistisch dargestellt und lebendig gezeichnet was den Wohlfühlteil der Geschichte postitiv beeinflußt.

Das Ende kommt anderes als erwartet, die Autorin schafft es zum Ende noch sehr die Spannung zu steigern und mit dem Leser ein Katz- und Maus-Spiel zu spielen um ihn dann auf klassische Art die Lösung am Ende darzulegen.

Mir hat das Buch super super gut gefallen, wie alles Bücher der Autorin und ich kann es echt nur empfehlen.
Titel: Re:Deborah Crombie: Die stillen Wasser des Todes 14. Fall um Gemma James und Duncan
Beitrag von: ClaudiC in 17. Juli 2012, 06:54:14
Ich möchte mich Silke gern anschließen. Schon vor einer Weile habe ich diesen Fall gelesen und erinnere mich, dass ich danach wieder richtig Lust auf englische Krimis hatte. (OT: Wer noch eine andere gute Reihe außer die von E. George und D. Crombie kennt: her damit.)

Rudern war bisher ein Sport, der mich überhaupt nicht interessierte. Trotzdem wurde dieser Krimi nie langweilig. Und auch das konfuse, trubelige Familienleben, das Duncan und Gemma fehlte, fand ich immer wieder amüsant. Allerdings, wie auch in den Bänden zuvor: mir scheint, die Autorin hat selbst keine Kinder. Jedenfalls verhalten die kleinen Kinder im Roman, Charlotte und Toby, sich nicht so wie die kleinen Kinder, die ich so kenne.

[note1]
Claudi