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Krimi => Rezensionen => Thema gestartet von: Susanne in 16. Januar 2012, 16:06:07

Titel: Entsetzen von Karin Slaughter
Beitrag von: Susanne in 16. Januar 2012, 16:06:07
[isbn]3442374774[/isbn]   
Entsetzen von Karin Slaughter
Thriller
Seiten: 528
Bewertung:[note2-]


Kurzbeschreibung
Sie glaubt, den Mörder ihrer Tochter vor sich zu haben. Stürzt sich auf ihn und tötet ihn in einem erbitterten Kampf. Nur – das Opfer ist gar nicht ihre Tochter. Emma lebt, doch sie wurde entführt. Special Agent Will Trent weiß: Die Chance, das Mädchen lebend zu finden, wird von Stunde zu Stunde geringer. Doch noch entsetzlicher ist die Vorstellung, dass der sadistische Täter ungeschoren davonkommen könnte ...


Meine Meinung
Die Geschichte beginnt gewohnt fesselnd und ich habe mich bei den ersten Seiten gefreut, endlich einmal wieder einen richtig spannend Thriller lesen zu können.
Leider schafft es Karin Slaughter nicht, diese Spannung und das Gefühl des "Lesen müssen" im ganzen Buch aufrecht zu erhalten.
Die Geschichte verläuft streckenweise recht langatmig und fast war ich an der ein oder anderen Stelle nahe daran ein paar Seiten zu überblättern.
Die Freunde von Emma wurden auf brutale Art und Weise ermordet und Emma selbst wurde entführt.
Will Trent und Faith Mitchelle werden diesen Fall zum ersten Mal als Partner eingesetzt. Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, daß der Vater von Emma, in ihrer gemeinsamen Zeit im Kinderheim, Will gequält hat. Dadurch werden die Ermittlungen und die Zusammenarbeit der Beiden im Fall sehr verkompiziert und erschwert.
Erstaunt hat mich, daß Will mit so einer extremen Form von Legasthenie tatsächlich Ermittler werden konnte. Denn im Verlauf der Ermittlung klar wird, daß ihm doch (auch weil er seiner Partnerin seine Leseschwäche nicht mitteilt) der ein oder andere wichtige Hinweis dadurch beinah verloren gegangen ist oder erst verspätet entdeckt wurde.
Natürlich ist die Geschichte stellenweise recht spannend und die Auflösung als solches auch logisch. Aber das Buch läßt ein wenig der gewohnten Erzählkunst von Karin Slaughter vermissen. Der Kunst, die dafür sorgt, daß sie sich aus der Masse abhebt.

Liebe Grüße
Susanne