[isbn]9783839212431[/isbn]
Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und Chefinspektor Sascha Bergmann vom LKA in Graz werden in die Weststeiermark gerufen, um einen grausamen Mord aufzuklären. Die bildhübsche 19 jährige Studentin Valentina Trimmel wurde gepfählt und wie eine Vogelscheuche auf dem Kürbisacker ihres Vaters aufgestellt. Die Spuren führen zunächst nach Graz, wo der Freund des Opfers und dessen Vater, ein reicher Autohändler, ins Visier der Ermittler geraten. Sandra fürchtet, dass der Mörder ein weiteres Mal zuschlagen wird
Rezension
Ein Jahr ist seit dem letzten Fall von Sandra Mohr vergangen, die alten Wunden sind verheilt und nun darf der Leser den nächsten Fall erleben. Sandra und ihr Team werden diesmal in die Weststeiermark gerufen. Dort wurde die junge Studentin Valentina Trimmel grausam ermordet. Erste Spuren führen die Ermittler wieder nach Graz wo Valentina einen Freund hatte und auch lebte. Die Frage die sich vor allem stellt: Wird der Täter noch einmal zuschlagen oder bleibt es bei einer einmaligen Tat?
Dieser zweite Fall von Sandra Mohr unterscheidet sich komplett von dem ersten Fall aus ,,Steirerblut". Die Ermittler sind zwar soweit wieder die Selben wie eben Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom LKA Graz, es gibt allerdings auch noch eine Ergänzung zum Team. Miriam, eine Jungpolizistin die ihre ersten Erfahrungen machen darf und sich hervorragend in das Team Sascha und Sandra einfügt.
Die Vorgehensweise ist die Selbe wie schon im ersten Fall und so konnte ich den Dialogen von Sandra und Sascha lauschen. Ich finde es einfach klasse wie die Zwei sich ständig kappeln. Es macht Spaß sie zu beobachten und zuzusehen wie sie der Lösung immer näher kommen. Auch ihr Privatleben kommt dabei nicht zu kurz. So erfährt der Leser auch noch einige pikante Details aus dem Leben der Ermittler in ihrer Freizeit. Dies hat mir sehr gut gefallen.
Dadurch hat es die Autorin geschafft ihren Charakteren etwas mehr an Tiefe zu verleihen und ihre Protagonisten noch ein wenig mehr Glaubwürdigkeit gegeben.
Der Kriminalfall ist auch hier wieder sehr gut aufgebaut und für mich nicht vorhersehbar. Ich habe sehr lange gebraucht um überhaupt eine Spur des Täters zu finden.
Mein Fazit: ,,Steirerherz" ist ein klasse zweiter Fall aus den Alpen und hat mir sogar noch eine Spur besser gefallen wie sein Vorgänger ,,Steirerblut". Ich hoffe, es wird noch einige Fälle von Sandra und Sascha aus der Feder von Claudia Rossbacher geben. Ich würde sie jedenfalls sehr gern lesen.
Bewertung: [note2]