[isbn]3651000087[/isbn]
Inhalt:
Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?
Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Typ. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekümmert hat. Doch dann findet Christine ein Tagebuch. Es ist in ihrer Handschrift geschrieben und was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie trauen, wenn sie sich nicht einmal auf sich selbst verlassen kann?
Meine Meinung
Spannung, Spannung, Spannung
und zwar von der ersten bis zur letzten Seite!
Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, das macht viel aus, denn man ist Christine, eine Frau die ohne Gedächtnis aufwacht, neben einem ihr fremden Mann und ohne nur den leisten Hauch an Erinnerung an irgendwas.
Alles ist ihr fremd.
Nach ein paar Seiten wechselt die Perspektive und man liest Christines Tagebuch, qasie als Betrachter.
Diese Perspektive fand ich frustrierend, denn man sah kein Entkommen aus dem Teufelskreis den Christine jeden Tage aufs neue durchlebt, aber man sah eine kleine Entwicklung wohin das führt.
100 Seiten vor Schluß hatte ich eine Ahnung, die sich bestätigte, aber das nimmt keine Spannung.
Im Gegenteil, der Spannungsbogen hält sich von Anfang bis Ende und der Autor spielt mit den Gefühlen seiner Leser.
Ein tolles Buch, was mich aber etwas an
"Der Trakt" von Arno Stöbel erinnert hat
[note1]
Hallo,
ich habe nur gelesen, dass es mitten im Buch sehr mühsam ist, weil die Protagonistin jeden Tag aufs neue herausfinden muss was passiert ist. Und dass sich vieles immer wieder wiederholt.
Katrin
Hallo Katrin,
so habe ich das nicht empfunden. Natürlich ist jeder Tag für sie wie ein neuer Tag, aber es passieren doch immer wieder neue Dinge und ich fand es schon irgendwie spannend und auch irgendwie erschreckend zu erleben, wie ein Mensch ohne jegliche Erinnerung jeden Tag neu kennenlernen muß.
Was mich etwas an dem Buch gestört hat, ist das man schon recht schnell wußte, was die Auflösung ist.
Das Buch liest sich auf alle Fälle flott und leicht weg und fesselt.
Liebe Grüße
Susanne
Danke für die Antwort, hört sich nach wie vor spannend an. Ich werde mal schauen ob die Bib das Buch überhaupt hat. Und dann werde ich es mir ausborgen.
Katrin
Das hört sich ja sehr spannend an. Ist auch gleich direkt auf meinen Wunschzettel gewandert. Und das rege Interesse schreit ja geradezu nach einer Leserunde, oder? :zwinker:
LG
Claudi