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Krimi => Rezensionen => Thema gestartet von: jaqui in 14. Juni 2012, 11:04:01

Titel: Roger Talbot - Die letzte Prophezeiung
Beitrag von: jaqui in 14. Juni 2012, 11:04:01
Roger R. Talbot - Die letzte Prophezeiung [isbn]3746627214[/isbn]

Inhalt: In Dublin wird ein hochkarätiger Computerspezialist entführt, während in Rom ein angesehener Theologieprofessor aus dem Fenster seines Hotels stürzt. Liam Brine, Bruder des einen und Schüler des anderen, ahnt, dass zwischen den beiden Ereignissen eine Verbindung besteht. Gejagt von Interpol und den Killern eines diabolischen IT-Milliardärs aus Abu Dhabi, folgt er mit seiner Schwägerin Alanna ihrer einzigen Spur: der wahren Offenbarung des Johannes und der rätselhaften letzten E-mail seines Bruders: "Digitale Apokalypse!"

Ich habe vorgestern begonnen das Buch zu lesen und die ersten 80 Seiten waren in einem Rutsch gelesen. Das Buch liest sich flüssig, man ist durch die kurzen Kapitel nie lange weg von einer Person und wechselt ständig zwischen den einzelnen Handlungssträngen.
Das liegt mir total, denn ich mag es gar nicht wenn ich seitenweise von einem Strang lesen muss, der mich so gar nicht interessiert.

Auch die Handlung an sich ist sofort ansprechend. Man erkennt schon während dem Lesen welche Stränge eng zusammen gehören und welche sich noch finden müssen. Ich finde der Autor hat das hier besonders geschickt gelöst.

Katrin
Titel: Re:Roger Talbot - Die letzte Prophezeiung
Beitrag von: jaqui in 14. Juni 2012, 11:05:06
Gestern bin ich wieder ein Stück weiter gekommen mit dem Lesen. Die Spannung bleibt erhalten, im Grunde ist noch was dazu gekommen. Und die Geschichte ist echt interessant. Aber ich liebe gute Stories rund um die Apokalypse und könnte so was stundenlang lesen.

Was ich nach wie vor sehr super finde, sind die kurzen Kapitel. Die behält der Autor bei. Und daher ist es auch nicht verwunderlich, dass man die einzelnen Figuren im Grunde schon recht gut kennt, bevor neue dazukommen. Bisher haben sich bereits drei Handlungsstränge zusammen gefunden und bilden nun einen. Und man hat schon eine Menge über die einzelnen Intentionen erfahren. Von daher bin ich nun gespannt ob der Autor die Spannung beibehalten kann und ob das Ende der Knaller wird oder ob ein "Naja" rauskommt.

Alles in allem kann ich das Buch bisher aber nur empfehlen.

Katrin
Titel: Re:Roger Talbot - Die letzte Prophezeiung
Beitrag von: Susanne in 14. Juni 2012, 12:15:56
Hallo Katrin,

der eigentliche Inhalt Deines Buches hört sich recht interessant an, ich mag nur leider keine Bücher die zu sehr in die Militärrichtung gehen.
Hat das Buch etwas Ähnlichkeit mit Dan Brown?

Liebe Grüße
Susanne
Titel: Re:Roger Talbot - Die letzte Prophezeiung
Beitrag von: jaqui in 14. Juni 2012, 12:21:53
Hallo Susanne,

Was meinst du denn mit Militärrichtung? Um das Militär an sich geht es in dem Buch nämlich gar nicht. Und mit Dan Brown würde ich den Autor nicht wirklich vergleichen. Dan Brown hat einen Stil der mir noch bei keinem begegnet ist. Der Mann hat Ideen und kann schreiben. An dem messe ich gar nicht.

Katrin
Titel: Re:Roger Talbot - Die letzte Prophezeiung
Beitrag von: jaqui in 18. Juni 2012, 10:00:30
Inhalt: In Dublin wird ein hochkarätiger Computerspezialist entführt, während in Rom ein angesehener Theologieprofessor aus dem Fenster seines Hotels stürzt. Liam Brine, Bruder des einen und Schüler des anderen, ahnt, dass zwischen den beiden Ereignissen eine Verbindung besteht. Gejagt von Interpol und den Killern eines diabolischen IT-Milliardärs aus Abu Dhabi, folgt er mit seiner Schwägerin Alanna ihrer einzigen Spur: der wahren Offenbarung des Johannes und der rätselhaften letzten E-mail seines Bruders: "Digitale Apokalypse!"

Meine Meinung: Mitunter eines der besten Bücher im Bereich Thriller, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Der Leser wird hineingestoßen, in eine schier unglaubliche Geschichte. Ein betrunkener Drachenflieger behauptet er habe von oben eine Entführung gesehen bevor man ihn abgeschossen hat. Zur gleichen Zeit bekommt ein ehemaliger Schüler, Liam Brine, eines angesehenen Theologieprofessors ein wertvolles Buch geschenkt: Die Apokalypse.

Dann überschlagen sich die Ereignnisse. Der Professor stürzt aus einem Fenster und Brine bekommt einen Anruf seiner Schwägerin Alanna, die ihm erzählt, dass ihr Ex-Mann, Brines Bruder, entführt wurde. Dank der Polizei und der Fähigkeit Geschehnisse komplett falsch zu interpretieren, befinden sich die beiden bald auf der Flucht. Denn Detective Goonan kombiniert, dass die beiden nur die Lebensversicherung kassieren wollen und daher Liams Bruder entführt haben.

Dabei wollen die beiden nur eines: Die Apokalypse entschlüsseln und endlich herausfinden was ihre wahre Bedeutung ist. Denn zwischen den Zeilen kommt unglaubliches zutage...

Ab der Hälfte, muss ich gestehen, hatte ich schon Angst vor dem Schluss. Denn meistens wenn die Handlung einiges hergibt, ist der Schluss zum Vergessen. Dem war hier nicht so, im Gegenteil. Der Schluss ist dermaßen gut gelungen, dass ich das Buch zugeschlagen habe und dachte: Das ist mal echt glaubhaft.

Wer Geschichten rund um die Apokalypse mag und sich von Geheimbünden und ein wenig Technik nicht abhalten lässt, der findet hier sicher passenden Lesestoff.

Was ich besonders gut gelungen fand, waren die kurzen Kapitel, die zum Schluss hin immer kürzer werden. Vor allem wenn dann alles gleichzeitig passiert, hat man das Gefühl beim Lesen, überall anwesend zu sein.

Katrin
Titel: Re:Roger Talbot - Die letzte Prophezeiung
Beitrag von: Susanne in 18. Juni 2012, 12:09:47
Hallo Katrin,


Deine Rezi klingt nach einem wirklich gelungenen Buch. Schade nur, daß mich die Inhaltsangabe irgendwie so gar nich anspricht  :rotwerd:.

Liebe Grüße
Susanne
Titel: Re:Roger Talbot - Die letzte Prophezeiung
Beitrag von: jaqui in 18. Juni 2012, 17:19:36
Hallo Susanne,

ich denke, man muss den Inhalt an sich schon mögen, um das Buch wirklich gut zu finden. Wer mit der Bibel, der Apokalypse und so Zeug nichts anfangen kann, der wird keine Freude an dem Buch haben.

Katrin