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Krimi => Rezensionen => Thema gestartet von: Susanne in 18. Juni 2012, 12:25:09

Titel: Die Todesbotin von Joseph Telushkin
Beitrag von: Susanne in 18. Juni 2012, 12:25:09
[isbn]3426634368[/isbn]  
Die Todesbotin von Joseph Telushkinr
Kriminalroman
Seiten: 496
Bewertung:[note2]


Kurzbeschreibung
»Ich knie, meine Hände sind hinter dem Rücken gefesselt. Aus seiner Tasche zieht er ein Tuch mit einem Muster aus kleinen Engeln. Er legt es mir um den Hals ...« Fassungslos erlebt der Psychiater Jordan Geller, wie seine Patientin Robin unter Hypnose die Identität eines Mordopfers annimmt. Und den betreffenden Mord hat es tatsächlich gegeben – vor dreißig Jahren, also vor Robins Geburt. Klagt die Tote von damals durch Robins Mund ihren Täter an? Ist sie in Robin wiedergeboren und verlangt jetzt Gerechtigkeit? Als Jordan klar wird, dass »der Engelmacher« auch in der Gegenwart weitermordet, will er das Grauen stoppen – doch wie?


Meine Meinung
Manche Bücher verdienen es nicht so lange ungelesen im Regal zu stehen und dieses Buch gehört dazu. Für mich war es dadurch aber eine schöne Überraschung im Rahmen meines SUB-Abbaus.
Ich würde das Buch zwar nicht als Krimi, sonder eher schon als Psychothriller einstufen, aber das ist natürlich die Entscheidung des Verlages.
Der Roman beginnt mit einer kleinen Vorgeschichte in der Beverly Casper, die noch eine entscheidende Rolle in diesem Buch spielen wird, gekidnapt und danach ermordet wird.
Viele Jahre später passieren  wieder Morde an jungen Frauen, die aber zuerst nicht in Verbindung mit Beverly Ermordung gebracht werden. Da bis zum heutigen Tage Beverlys Leiche nicht gefunden worden ist.
Auf einer Party lernt der Psycholge die Sängerin Robin kennen, die sich am nächsten Tag wegen Schluckbeschwerden von ihm hypnotisieren läßt. Während dieser ersten Sitzung erlebt sie die Ermordung von Beverly als wenn sie ein und die selbe Person wären und dadurch beginnen beide sich nun in die Ermittlungen der Polizei zu verstricken.

Natürlich lebt dieses Buch auch mit einigen Klischees und auch sind viele Dinge durch die fragliche Reinkarnation von Berverlys "Seele" in Robin unglaubwürdig. Aber der Fall wird logisch und nicht unerklärbar gelöst und die Reinkarnationstheorie macht den Fall irgendwie ein wenig spannender und einzigartiger.
Zum Schluß hat sich das Buch ein klein wenig gezogen und der Täter war nicht schwer zu erraten. Trotzdem hatte ich viel Spaß und Spannung beim Lesen und habe mich super unterhalten gfühlt und das ist für mich die Hauptsache.

Liebe Grüße
Susanne