[isbn]9783641075194[/isbn]
Klappentext:
Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird Grania jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt, und von plötzlicher Sorge ergriffen spricht sie das Kind an. – Ohne es zu ahnen, stößt Grania durch diese Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf – ihrer Geschichte.
Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch als ungekürztes Hörbuch, gelesen von Simone Karbst, gehört.
Die Geschichte ist wunderschön vorgelesen und Lucinda Riley gelingt es, so zu erzählen, dass man gerne auch stundenlang zuhört.
Es handelt sich um eine typische Familiengeschichte, mit Geheimnissen und verworrenen Zusammenhängen und Familienzugehörigkeiten, die nach und nach aufgedeckt werden. Üblicherweise ist auch eine gehörige Portion Zufall dabei und die Figuren handeln nicht immer logisch oder gar realistisch. Aber so muss eine solche Geschichte ja auch nicht sein.
Im Mittelpunkt stehen Grania und das titelgebende "Mädchen auf den Klippen", denn dort begegnen sich die beiden zum ersten Mal und entdecken mit Hilfe von Granias Mutter und einem alten Koffer nach und nach ihre Vergangenheit. Dabei verliebt sich Grania augenblicklich in das seltsame Mädchen und, etwas langsamer, aber wie sollte es anders sein, auch in deren Vater. Obwohl sie doch eigentlich verlobt ist. Aber Matt, ihr Ex, ist weit weg in New York.
Ich mag Geschichten, die in unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten spielen. Diese Geschichte verbindet natürlich am Ende alle Handlungsstränge und Der Schluss ist schön und traurig zugleich. :tempo: "Das Mädchen auf den Klippen" erzählt nichts wahnsinnig Neues. Wollte man gemein sein, könnte man behaupten, wer einen Roman mit dieser Art von Cover gelesen hat, kennt sie alle. Andererseits: Ich mag es, wenn man schon vor dem Lesen weiß, worauf man stoßen wird. Und daher erfüllt diese Geschichte alle Ansprüche, die man an eine Familien-Geheimnis-Geschichte stellen kann.
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