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Unterhaltung => Rezensionen => Thema gestartet von: Susanne in 26. November 2013, 13:36:56

Titel: Die Auserwählten - In der Todeszone von James Dashner
Beitrag von: Susanne in 26. November 2013, 13:36:56
Die Auserwählten - In der Todeszone von James Dashner

[isbn]3551520364[/isbn]   
Die Auserwählten - In der Todeszone
Jugendbuch
Seiten: 480
Bewertung: [note4+]

Kurzbeschreibung
Thomas hat es geahnt: Statt der versprochenen Freiheit steht ihm die nächste Prüfung bevor. Mit einem operativen Eingriff soll ihm sein Gedächtnis zurückgegeben werden. Doch Thomas weiß, dass er den Wissenschaftlern von ANGST nicht trauen darf. Nicht nach allem, was sie ihm und seinen Freunden angetan haben. Deshalb müssen sie so schnell wie möglich fliehen, hinaus in die Todeszone. In eine Welt, in der sich ein tödlicher Virus immer weiter ausbreitet. Und er muss dafür sorgen, dass ANGST ihn nicht länger kontrollieren und manipulieren kann. Denn die grausamen Experimente müssen endlich gestoppt werden.

Meine Meinung
Schade, wirklich schade. Wie begeistert bin ich vom ersten Band gewesen und konnte die Fortsetzungen kaum abwarten. Schon der zweite Band hatte meine Erwartungen nicht erfüllt, aber ich habe mich immer noch gut Unterhalten gefühlt er hat sich zumindest noch spannend gelesen und die Geschichte wirkte recht logisch, aber nun das ... .
Thomas und seine Gruppe sind auf der Flucht und auf der Flucht und auf der Flucht. Mehr passiert eigentlich nicht. Die Jugendlichen geraten immer wieder durch teilweise eigenes dummes Verhalten in Gefangenschaft und müssen fliehen. Dies ist eigentlich schon Alles was in diesem Buch passiert. Auf den letzten 50 Seiten versucht der Autor noch ein wenig Logik in die Geschichte zu bekommen.
Was ihm m.M.n. nicht gelingt. Die Auflösung des Ganzen ist für mich unlogisch und beim Zuklappen des Buches habe ich mich nur gefragt: Warum gab es überhaupt die Geschichte um das Labyrinth und die Brandwüste?
Fast wirkt es so, als wenn der Autor eine tolle Idee für den ersten Band gehabt hätte und ihm dann die Ideen ausgegangen sind, wie er die Geschichte fortführen soll. Manchmal wäre es vielleicht doch besser nicht unbedingt eine Serie zu schreiben, sondern vielleicht einen etwas dickeren spannenden Einzelband.


Liebe Grüße
Susanne