Hallo zusammen,
auf besonderen Wunsch von SilkeS folgt hier meine Meinung zu
Jane K. Cleland: Consigned to Death
(http://g-ec2.images-amazon.com/images/I/511KCTxZJUL._AA240_.jpg)
[isbn]0312949529[/isbn]
Klappentext:
After a price-fixing scandal at her prestigious New York auction house, Josie Prescott moves to the New Hampshire coast to restore her reputation - and perhaps a few antiques along the way.
As an antiques dealer, Josie knows how to make an honest assessment, and she's about to land her largest account. But when the owner of the collection is found stabbed to death, Josie's fingerprints are all over his possessions ... and the murder weapon. Suddenly Josie's innocence appears as tarnished as an old relic. Everybody's got their eyes on her, especially the local police chief who may or may not be in love with her. Now it's just a matter of time before Josie can produce enough evidence to clear her name - or fall into the clutches of the real killer and find herself consigned to death.
Meine Meinung:
Das ist der erste Band einer (für mich) neuen Serie, die sich für mich aufgrund der Kombination mit Antiquitäten verlockend angehört hatte.
Letztlich läßt mich das Buch etwas unschlüssig zurück.
Die positiven Dinge vorneweg: Es ist eine, wie ich finde, spannende Geschichte, die gut erzählt ist und den Leser nebenher noch mit sehr interessanten Informationen über den Antiquitätenhandel versorgt. Die Auflösung ist nicht unbedingt klassisch gemacht, passt aber gut zum Rest des Buchs, das ebenfalls nicht unbedingt das gerne verwendete Motiv der sich naiv und gedankenlos in die Aufklärung stürzenden Heldin bedient, die genau durch diese Gedankenlosigkeit in haarsträubende Situationen gerät. Mir kam der Umgang mit der Sitation des Verdächtigtwerdens relativ realistisch vor.
Zum anderen muss ich mich aber nicht nur über eine heftige Unlogik bzw. einen unsäglichen Zufall beschweren, sondern hauptsächlich über Josie selbst. Ich hab nichts dagegen, dass man auch als Hauptperson mal in Tränen ausbricht, würde man wahrscheinlich ja auch selbst machen, wenn alles so über einem zusammen zu stürzen scheint. Aber muss es andauernd, zu allen passenden und unpassenden Gelegenheiten sein?
Man kann auch sehr an seinem Vater hängen und ihn nach dessen Tod sehr vermissen, aber muss man ihn auf fast jeder zweiten Seite zitieren (um dann wieder in Tränen auszubrechen?)
Zum Glück wurde das gegen Ende des Buchs besser und ich hoffe, dass es eine Entwicklung war, die im zweiten Teil anhalten wird.
Der ist nun allerdings erst als HC erschienen, folglich hab ich noch etwas Zeit, mir zu überlegen, ob ich die Serie wirklich weiter lesen will.
Ich vergebe eine 2- [note2-]
Hallo Marmotte!
Danke für Deine Rezi.
Habe das Buch ja bestellt und bin mal sehr gespannt wie es mir gefallen wird...
Gruß SilkeS.
Hallo!
Ups, ich habe gerade gesehen, daß ich das Buch inzwischen gelesen hatte ... :rotwerd:
Meine Meinung
Mich hatte das Buch thematisch angesprochen, nachdem Petra es vorgestellt hatte.
Daß das Buch leider nur auf englisch erschien schreckte mich nicht ab, wenn ich es auch erst zu einem Zeitpunkt las, als ich die Konzentration und den Kopf dafür hatte.
Der Einstieg in die Handlung und den Schreibstil der Autorin, da sie scheinbar eine art Dialekt redet bzw. schreibt und ich doch ein paar mal verwundert den Kopf schütteln mußte und erfolglos im Wörterbuch nachblätterte:
She got a call from his lawyer, Epps his name is. Mr Epps was concerned that someone was trying to strong-arm Mr Grant into selling his treasure for a song."
Ich wälzte mein Langenscheid Wörterbuch, aber das Wort "strong-arm" kommt nicht drin vor Ich übersetzte: hartnäckig
"selling his treasure for a song"
Im ersten Moment dachte ich "häh"... song.... Lied... neeee kann nicht sein.
Mein Langenscheid Wörterbuch sagte dazu nur, das was ich bereits wußte: song = Lied
Ich fragte heute morgen meine Kollegin, sie konnte von der reinen Übersetzung auch nichts anfangen... empfahl mir dann ober ein Oxford-Auslege-Nachschlagewerk.
Darin stand: "Sell for a song" bedeutet so viel wie "verkauft für ein Butterbrot"
Josie Prescott wird als "shark" bezeichnet. Ich übersetze es als "Hai". Passt aber in dem Zusammenhang nicht.
Ich habe dann mal Zusammenhangmäßig als "Gauner" übersetzt und beim Nachschlagen heute morgen entdeckt, daß ich damit richtig lag...
Man muß aber schon sehr fanastiereich sein um manche Sätze die mir vom Vokabular klar sind, aber dann auch zu verstehen, weil sei eine ganz andere Bedeutung haben.
Einmal morgens im Zug ging es dann um "Fingerprints"... Müde wie ich morgens war habe ich es irgendwie mit Bodypainting verwechselt und mich gewundert, was der Polizist von Josie will... bis mir dann klar wurde daß er ihre Fingerabdrücke nehmen wollte.
Die Charakter emfand ich als recht oberflächlich beschrieben und gerade die Hauptprotagonistin Josie ging mir mit ihrer Naivität doch teilweise ziemlich auf den Keks.
Die Story empfand ich als recht zäh und langatmig obwohl doch schon teilweise gruselige, fingernägel-kauende Szenen mit eingeflochten waren.
Das Ende, nun ja.... teilweise konnte ich es mir denken, teilweise hat es mich überrascht, aber rausgerissen hat es die Punktzahl nicht.
Ich werde trotz allem die Serie weiterverfolgen, denn gerade zu englisch-lern-lese-Übungszwecken eignen sich die Bücher zumindest sehr gut
Note 3- [note3-]
Gruß SilkeS.