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Leserunden => aktuelle Leserunden => David Eddings Lesefestival => Thema gestartet von: Christiane in 01. Juni 2020, 22:42:07

Titel: Belgariad Saga, Bd. III: Kapitel 13 - Kapitel 18
Beitrag von: Christiane in 01. Juni 2020, 22:42:07
Hier könnt Ihr über den dritten Band der Belgariad-Saga, Kapitel 13 bis einschließlich Kapitel 18 schreiben.
Titel: Re: Bd. III: Kapitel 13 - Kapitel 18
Beitrag von: sisquinanamook in 08. Juni 2020, 17:53:17
In diesem Teil reisen wir mit den Gefährten durch Ulgo, das ich richtig spannend finde.
So eine Welt komplett unter dem Berg kennt man ja sonst nur von den Zwergen.

Der Gorim ist mir sehr sympathisch. Er wirkt so wie ein liebenswerter alter Großvater, den aber trotzdem alle achten.
Und wie ein Großvater sieht er dann ja auch über die ein oder andere Flunkerei hinweg.
Trotzdem kann er auch ganz anders.

Die Gruppe erfährt wieder einen Wechsel.
Ce'Nedra bleibt in Ulgo zurück, während der recht unsympathische Relg die Gruppe begleiten soll.
Mir ging Ce'Nedra ja stellenweise ziemlich auf den Keks, aber da weiß ich noch nicht so recht, ob ich Relg da viel besser finde und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es der Gruppe so ähnlich geht.  :zwinker:

Ich hätte hier gerne noch ein bisschen mehr über die Ulgoner erfahren und wäre mit Ce'Nedra gern noch ein bisschen dort geblieben, aber noch eine Handlungsstrang aufzumachen hätte dann wohl auch den Rahmen etwas gesprengt.  :nixweiss1:
Titel: Re: Bd. III: Kapitel 13 - Kapitel 18
Beitrag von: Inge78 in 09. Juni 2020, 07:25:45
Ich fand, der ganze Abschnitt wurde sehr von Ungeheuern geprägt, diese unheimlichen Pferde, Hrulgin, die Felsenwölfe, die an Hyänen erinnern und dann Grul  :wah:
Bis mir dann aufgefallen ist, dass auch diese Geschöpfe zum Gott UL gehören  :gr:

Es wird immer klarer, dass Ce´Nedra in Garion verliebt ist, wie Tante Pol sagt "Liebe kann sich auf sehr seltsamen Wegen äußern."

Die Ulgoner finde ich sehr spannend, wieder eine ganz eigene Kultur, die aber auch nicht gefeit ist gegen Neid und Missgunst und Intrigen

ZitatDer Gorim ist mir sehr sympathisch. Er wirkt so wie ein liebenswerter alter Großvater, den aber trotzdem alle achten.
Und wie ein Großvater sieht er dann ja auch über die ein oder andere Flunkerei hinweg.
Trotzdem kann er auch ganz anders.

Ja, das sehe ich genauso.
Da bin ich ja nun froh, dass wir den Prolog haben, in dem fer Gorim erklärt wird


Und dann UL, schon wieder ein Gott, der sich ihnen zeigt. Die Götter scheinen ja doch noch recht präsent zu sein, oder liegt das an Belgarath und (Bel)garion  :kopfkratz:
Oder eben daran, dass die Prophezeiungen sich erfüllen werden. Ich würde zu gerne endlich diese ganze Prophezeiung lesen

Ich habe glaube ich erst jetzt verstanden, dass ja Belzedar und Ctuchik nicht zusammen arbeiten, für mich gehören sie Beide zu den Bösen. Aber sie arbeiten ja anscheinend auch gegeneinander. Und mir ist aufgefallen, dass Belgarath manchmal nur Zedar sagt.

Als Belgarath um seine tote Frau trauert, das war so herzzerreißend  :heul:
Und dann teilt Tante Pol ihm mit, dass ihre Mutter ja eigentlich immer anwesend ist und der alte Wolf schämt sich wegen seiner Frauengeschichten  :-)
Freud und Leid nahe beeinander

ZitatDie Gruppe erfährt wieder einen Wechsel.
Ce'Nedra bleibt in Ulgo zurück, während der recht unsympathische Relg die Gruppe begleiten soll.

Da weiß ich nicht ob mir das gefallen wird. Aber wer weiß, vielleicht wird Ce´Nedra ja doch noch ein Handlungsstrang :kopfkratz:
Nicht dass sie noch vernünftig und erwachsen wird  :-). Auf jeden Fall wird sie mir fehlen

Auch wenn Relgs Macht ja wirklich sehr hilfreich ist. Und nach dem Einlauf durch seinen Gott ist er ja auch hoffentlich handzahm


Interessant finde ich auch die unterschiedlichen Sprachen. Hat Eddings die so erfunden? Sind es richtige nachvollziehbare Sprachen?

Toll ist,dass das Buch immer wieder mit anderen Völkern, anderen Abenteuern überrascht. Es liest sich wirklich weg wie nix

Titel: Re: Bd. III: Kapitel 13 - Kapitel 18
Beitrag von: Christiane in 09. Juni 2020, 07:53:25
Zitat von: Inge78 in 09. Juni 2020, 07:25:45
Ich fand, der ganze Abschnitt wurde sehr von Ungeheuern geprägt, diese unheimlichen Pferde, Hrulgin, die Felsenwölfe, die an Hyänen erinnern und dann Grul  :wah:
Bis mir dann aufgefallen ist, dass auch diese Geschöpfe zum Gott UL gehören  :gr:
Kein Wunder also, dass sie sich in Ulgo sammeln, oder?!  :zwinker:. Aber wie der Gorim sagt: sie schützen auch sein Volk. Und wir haben ja auch schon gehört: jedes hat seine eigene innere Schönheit - daran musste ich denken, als Hettar von seinem Ritt auf dem Hrulga-Hengst sprach. Er trauert ja fast um dies Lebewesen, was ich sehr schön fand.

Zitat von: Inge78 in 09. Juni 2020, 07:25:45
Die Ulgoner finde ich sehr spannend, wieder eine ganz eigene Kultur, die aber auch nicht gefeit ist gegen Neid und Missgunst und Intrigen
Die verschiedenen Kulturen finde ich auch sehr interessant. Auch, wie sie sich an ihre jeweilige Umwelt anpassen.

Zitat von: Inge78 in 09. Juni 2020, 07:25:45
Ja, das sehe ich genauso.
Da bin ich ja nun froh, dass wir den Prolog haben, in dem fer Gorim erklärt wird
Ich musste anfangs immer aufpassen, dass ich nicht Groim und Grolim verwechsle. In meinem Buch ist das sogar dem Übersetzer (und dem Lektor) einmal passiert  :->.

Zitat von: Inge78 in 09. Juni 2020, 07:25:45
Und dann UL, schon wieder ein Gott, der sich ihnen zeigt. Die Götter scheinen ja doch noch recht präsent zu sein, oder liegt das an Belgarath und (Bel)garion  :kopfkratz:
Oder eben daran, dass die Prophezeiungen sich erfüllen werden. Ich würde zu gerne endlich diese ganze Prophezeiung lesen
Ja, ich denke, es liegt schon daran, dass alles jetzt auf einen Höhepunkt zusteuert - da scharren auch die Götter schon mal mit den Hufen ...  :-)

Zitat von: Inge78 in 09. Juni 2020, 07:25:45
Ich habe glaube ich erst jetzt verstanden, dass ja Belzedar und Ctuchik nicht zusammen arbeiten, für mich gehören sie Beide zu den Bösen. Aber sie arbeiten ja anscheinend auch gegeneinander. Und mir ist aufgefallen, dass Belgarath manchmal nur Zedar sagt.
Das ist schon ein grundlegender Unterschied: 'die Guten' schaffen es wesentlich eher zu kooperieren als 'die Bösen', die sich ständig auch untereinander bekämpfen und bekriegen. Schön finde ich, dass es zwar diese Tendenz gibt, es aber nicht schwarz-weiß gemalt ist.


Zitat von: Inge78 in 09. Juni 2020, 07:25:45
Auch wenn Relgs Macht ja wirklich sehr hilfreich ist. Und nach dem Einlauf durch seinen Gott ist er ja auch hoffentlich handzahm
Ja, so ein Gott kann schon mal streng sein  :-). So eine Szene würd ich mir für alle Fanatiker dieser Erde wünschen, dass ihr Gott - welcher immer es auch sei - zu ihnen hinabsteigt und ihnen mal die Meinung geigt!

Zitat von: Inge78 in 09. Juni 2020, 07:25:45
Interessant finde ich auch die unterschiedlichen Sprachen. Hat Eddings die so erfunden? Sind es richtige nachvollziehbare Sprachen?
:nixweiss1:

Zitat von: Inge78 in 09. Juni 2020, 07:25:45
Toll ist,dass das Buch immer wieder mit anderen Völkern, anderen Abenteuern überrascht. Es liest sich wirklich weg wie nix
Ja, das find ich auch  :yahoo1:.
Titel: Re: Bd. III: Kapitel 13 - Kapitel 18
Beitrag von: Inge78 in 09. Juni 2020, 09:08:07
ZitatKein Wunder also, dass sie sich in Ulgo sammeln, oder?!  :zwinker:. Aber wie der Gorim sagt: sie schützen auch sein Volk. Und wir haben ja auch schon gehört: jedes hat seine eigene innere Schönheit - daran musste ich denken, als Hettar von seinem Ritt auf dem Hrulga-Hengst sprach. Er trauert ja fast um dies Lebewesen, was ich sehr schön fand.

ja, das war eine schöne Szene, wie Hettar dem Tier nachtrauert

ZitatDas ist schon ein grundlegender Unterschied: 'die Guten' schaffen es wesentlich eher zu kooperieren als 'die Bösen', die sich ständig auch untereinander bekämpfen und bekriegen. Schön finde ich, dass es zwar diese Tendenz gibt, es aber nicht schwarz-weiß gemalt ist.

Ach, ich weiß nicht
Ich finde es schon recht "schwarz-weiß"
Die Guten sind zwar nicht alle nett, aber schon recht eindeutig auf der guten Seite
Und die Bösen sind halt Superschurken und nicht superschlau, weil, wenn sie zusammenarbeiten würden, wäre alles so viel leichter

ZitatJa, so ein Gott kann schon mal streng sein  :-). So eine Szene würd ich mir für alle Fanatiker dieser Erde wünschen, dass ihr Gott - welcher immer es auch sei - zu ihnen hinabsteigt und ihnen mal die Meinung geigt!

DAS ist eine richtig gute Idee
Titel: Re: Bd. III: Kapitel 13 - Kapitel 18
Beitrag von: Christiane in 09. Juni 2020, 11:48:09
Zitat von: Inge78 in 09. Juni 2020, 09:08:07
Ach, ich weiß nicht
Ich finde es schon recht "schwarz-weiß"
Die Guten sind zwar nicht alle nett, aber schon recht eindeutig auf der guten Seite
Und die Bösen sind halt Superschurken und nicht superschlau, weil, wenn sie zusammenarbeiten würden, wäre alles so viel leichter

Da kann ich nur mit einem klaren 'Jein' antworten  :-).  Zu 'den Guten' gehören ja eigentlich auch die Nyissaner und die Tolnedrer. In beiden Ländern gibt es reichlich Übles und hier wie dort werden unsern Gefährten Knüppel zwischen die Beine geworfen. Ran Borune ist unkooperativ, in seinem Land herrscht fast schon eine Art Bürgerkrieg um den Thron, der noch gar nicht leer steht. Und Salmissra kocht ihr eigenes Süppchen und versucht, zum Feind überzulaufen.
Dagegen finden unsere Freunde in dem Nadraker Yarblek, der ja eigentlich zur Gegenseite gehört, durchaus eine Art Freund und Helfer. Und ... aber nein, das sag ich besser noch nicht  :->.
Titel: Re: Bd. III: Kapitel 13 - Kapitel 18
Beitrag von: Inge78 in 09. Juni 2020, 13:32:11
ZitatDa kann ich nur mit einem klaren 'Jein' antworten  :-).

:-)
Alles klar

Ich meinte auch eher die Charaktere als die Völker
Unsere Helden sind da ja schon eindeutig die Guten
Titel: Re: Bd. III: Kapitel 13 - Kapitel 18
Beitrag von: sisquinanamook in 14. Juni 2020, 14:31:17
Zitat
Zitat von: Inge78 am 09. Juni 2020, 07:25:45

    Die Ulgoner finde ich sehr spannend, wieder eine ganz eigene Kultur, die aber auch nicht gefeit ist gegen Neid und Missgunst und Intrigen

Die verschiedenen Kulturen finde ich auch sehr interessant. Auch, wie sie sich an ihre jeweilige Umwelt anpassen.

Das finde ich auch. Das macht Eddings richtig gut. Aber ich muss zugeben, ohne Christianes kleines Helferlein, das sie uns geschrieben hat, wäre ich das ein oder andere mal etwas aufgeschmissen gewesen. Vieles ist sich auch so ähnlich.... Das finde ich manchmal etwas schwierig.

Zitatja, das war eine schöne Szene, wie Hettar dem Tier nachtrauert
Und es hat ja auch gezeigt, dass nicht nur Götter das Schöne im Hässlichen erkennen können, wenn man genau hinsieht.

ZitatJa, ich denke, es liegt schon daran, dass alles jetzt auf einen Höhepunkt zusteuert - da scharren auch die Götter schon mal mit den Hufen ...  :-)
Das denke ich auch. Mir gefällt, wie die Götter tatsächlich immer mal wieder in Erscheinung treten.

ZitatDAS ist eine richtig gute Idee
Aber sowas von!






Titel: Re: Bd. III: Kapitel 13 - Kapitel 18
Beitrag von: Inge78 in 15. Juni 2020, 07:41:47
ZitatAber ich muss zugeben, ohne Christianes kleines Helferlein, das sie uns geschrieben hat, wäre ich das ein oder andere mal etwas aufgeschmissen gewesen. Vieles ist sich auch so ähnlich.... Das finde ich manchmal etwas schwierig.

Ich bin so froh, dass ich damit nicht alleine bin  :knuddel:
Ich hatte es schon aufs Alter geschoben  :-)
Titel: Re: Bd. III: Kapitel 13 - Kapitel 18
Beitrag von: Christiane in 15. Juni 2020, 09:42:10
Freut mich dass es Euch hilft.  :flirt: