ZitatBad Oeynhausen 1983: Die 23-jährige Romy arbeitet in einer Diskothek. Sie ist schon früh zu Hause ausgezogen, weil sie sich mit ihrer Mutter Hanne nie gut verstanden hat. Nach außen wirkt sie stark und selbstbewusst, doch im Innersten ist sie sehr verletzlich. Als sie die Hochzeit mit ihrer großen Liebe Falco vorbereitet, stolpert sie in den Familienpapieren über einen Namen, den sie nicht kennt, und es reißt ihr den Boden unter den Füßen weg. Romy macht sich auf die Suche nach der Wahrheit, ohne ihrer Mutter Hanne davon zu erzählen.
Mein Leseeindruck:Sehnsüchtig habe ich den letzten Teil der "Mütter-Trilogie" von Felicitas Fuchs erwartet.
Nachdem mich schon die ersten beiden Bände "Minna - Kopf hoch, Schultern zurück" und "Hanne - Die Leute gucken schon" so sehr begeistert haben, war ich sehr gespannt auf den finalen Band und bin nicht enttäuscht worden.
Im Gegenteil "Romy - Mädchen, die pfeifen" ist vermutlich das persönlichste Werk der Autorin Felicitas Fuchs und rundet die Trilogie mit der Auflösung des Familiengeheimnisses perfekt ab.
Eine Familiengeschichte über drei Generationen, unglaublich spannend erzählt: mal lustig, mal traurig, aber immer mitreißend und mitfühlend.
Ich werde Minna, Hanne und Romy im Herzen bewahren und kann diese Trilogie uneingeschränkt empfehlen.
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Das Finale der Mütter Trilogie. Romys Geschichte spielt hauptsächlich in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts und da ich auch in dieser Zeit aufgewachsen bin, sind besonders die geschichtlichen Ereignisse, die Musik und der Zeitgeist mir sehr nah. Auch Romys Schicksal hat mich emotional sehr berührt. Der Schreibstil der Autorin ist super rutschig zu lesen und macht Spaß. Ein sehr persönliches Buch von Felicitas Fuchs aka Carla Berling, in dem sie viel eigene Geschichte verarbeitet. Ein toller Abschluss der Trilogie und für mich das Highlight. Wobei alle drei Frauen sicherlich noch lange in meinem Gedächtnis bleiben werden. So erlebt man gerne ein Stück deutscher Geschichte.
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