So, ich habe heute mein Wanderbuch auf den Weg gebracht.
Ich musste sowieso zur Packstation und da hat sich das grade gut ergeben, das Wanderbuch gerade mitzunehmen.
Ich kenne es selbst nicht - finde ich irgendwie spannender. Mein Wanderbuch 2024 kannte ich ja bereits und das hat mir so ein bisschen den Reiz genommen. Deshalb dieses Jahr also wieder ein Blind Date.
Und ich bin mir sicher, dass es auch niemand von euch schon kennt.
Ja, ich find es auch spannender, wenn ich das Buch selbst auch nicht kenne :-). Und wenn Du so sicher bist, dass es keiner kennt, dann ist es entweder niegelnagelneu oder aber so völlig strange, dass Du daraus diese Sicherheit nimmst :-) .
Zitat von: Christiane in 11. Februar 2025, 10:33:08Und wenn Du so sicher bist, dass es keiner kennt, dann ist es entweder niegelnagelneu oder aber so völlig strange, dass Du daraus diese Sicherheit nimmst :-) .
Tja, das ist jetzt die Frage, nicht wahr? :detektiv: :gr:
Angekommen, vielen Dank
Und ICH kenne es nicht :-)
Zitat von: Inge78 in 13. Februar 2025, 13:03:02Angekommen, vielen Dank
Und ICH kenne es nicht :-)
Da bin ich ja schon mal beruhigt. :funkey:
Ich habe übrigens angefangen aber ich habe es erstmal wieder auf die Seite gelegt, die Geschichte und der Schreibstil konnten mich noch nicht packen
Wahrscheinlich kein Buch für "ich lese mal eben ein paar Seiten , weil es gerade passt", da bleibt man wahrscheinlich besser dran
Ich werde es mal versuchen, wenn ich etwas mehr Zeit habe
Schade, dass Dich das Buch nicht abholen konnte.
Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht unbedingt ein Buch so für zwischendurch ist. Und Du hast ja auch grade so einiges um die Ohren.
Könnte mir daher auch vorstellen, dass das Buch für Deine jetzige Situation auch einfach nicht so gut passt.
Zitat von: sisquinanamook in 21. März 2025, 11:41:52Schade, dass Dich das Buch nicht abholen konnte.
Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht unbedingt ein Buch so für zwischendurch ist. Und Du hast ja auch grade so einiges um die Ohren.
Könnte mir daher auch vorstellen, dass das Buch für Deine jetzige Situation auch einfach nicht so gut passt.
Ja, wahrscheinlich nicht der richtige Zeitpunkt, das mag sein
Aber dieses "viel um die Ohren", das hört gefühlt nicht auf, von daher werde ich mich da schon durch wurtschteln
Habe gestern endlich das Paket zur Post gebracht und das Wanderbuch ist auf dem Weg zu Silke
Hier mein Leseeindruck
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"Tage wie aus blauer Seide" ist ein Buch , dass mir bislang völlig unbekannt war und das auf das ich wohl ohne unsere Wanderbuchrunde nicht aufmerksam geworden wäre.
Anhand von verschiedenen Personen erzählt die Autorin die Geschichte zweiter Familien im Laufe des 20. Jahrhunderts.
Der Schreibstil ist wirklich gut zu lesen, wenn auch die Geschichten aufgrund der Thematik nicht immer einfach sind. Ich mag die Wortkreationen der Autorin und teilweise sind echt schöne Sätze drin. Manchmal ist die Sprache aber auch sehr einfach gehalten. Und es gibt einige Szenen und Ereignisse, die mehrfach erzählt wurden, eben aus verschiedenen Perspektiven. Deshalb hatte das Buch für mich Längen, durch die ich mich ein wenig kämpfen musste. Durch die einzelnen Erzählstränge hatte ich gefühlt keine Zeit, den Personen so richtig nahe zu kommen und sie bleiben mir fremd auch wenn mir die ein oder andere Szene bestimmt im Gedächtnis bleiben wird.
Ein Buch, dass sicherlich auch durch seinen Lokalkolorit überzeugt, der mich als nicht Saarländerin aber auch nicht so richtig packen konnte.
Sicherlich hätte es dem Buch auch gut getan, wenn ich es mehr am Stück gelesen hätte statt so zerstückelt, denn so habe ich mich selber immer wieder aus der Geschichte heraus gerissen.
Insgesamt ein gutes Buch mit einem interessanten Ansatz, für mich allerdings mit Längen und ein paar Schwächen. Danke an Daniela fürs Aussuchen
Note: 3+
Danke für Deine Rezi Inge.
Ich freu mich schon mal, dass es kein kompletter Reinfall war.
ICh habe das Wanderbuch in meinem 24 Stunden-Lesemarathon angefangen. Es ist aber keine leichte Kost, teiweise schwer zu ertragen und daher mußte ich es in Etappen lesen. Bin etwas mehr als bei der Hälfte.
Es ist ein durchaus spannendes Buch
Inge fand es ja auch schon nicht einfach zu lesen.
Ich kann dazu ja leider nicht viel sagen, weil ich das Buch selbst nicht kenne, aber es klingt zumindest mal so, als wäre es zumindest lesbar.
Ich habe es geschafft, Danis Buch ist durchgelesen.
Nicht falsch verstehen, es ist ein interessantes Buch, aber echt "schwer" umgesetzt.
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Es fällt mir schwer meinen Eindruck in Worte zu fassen. Zum einen und auch größtenteiesl ist es eine interessantes und spannendes Buch. Ich lese gerene Geschichten über Schicksalse im 2. Weltkrieg. Ich bewundere Menschen, die diese Zeit durchmachen mußten, sie überlebt haben daran nicht zerbrochen und kaputt gegangen sind.
Dieses Buch enthält soviel beeindruckende Schicksale ..
Der Schreibstil ist jedoch nicht durchgehend gut und leicht lesbar, teilweise poetisch teilweise kühl und nüchtern, hölzern mit unbekannten Wörter, Begriffen, Bezeichnungen.
Gerade die ersten GEschcihten überlappen sich, man liest diesselbe Zeitspanne mit den selben Erlebnissen aus verschiedenene Sichweisen. Anfür sich ein tolles Stilmittel, andererseits zieht es das Lesesn in die Länge und schreckt einen ab, nach Unterbrechungen wieder nach demn Buch zu greifen, weil eben grad z.B. die Zeit des Weltkriegs auch so schon hart ist und das wieder & wieder zu lesen ist kein Genuss.
Die Autorin hat die Familie aber toll in Szene gesetzt. JEdes Leben fand ich faszinierend, eindrucksvoll.
Mein Liebling war aber Frenne und ich habe am Ende bei ihm echt Tränen vergossen.
Es war ein eindrucksvolles Buch, was wegen seiner Intensität sehr lange nachhallen wird, was man sich aber auch echt erarbeiten muß.
Danke für's Aussuchen
@sisquinanamook Note 2-
Vielen lieben Dank für Deine Rezi Silke.
Ich bringe das Buch heute wieder auf die Post auf dem Weg zu Kathrin
Buch-Paket ist angekommen. Das Buch sagt mir gar nix, aber ich bin gespannt. Mal schauen, ob ich es im Juli noch schaffe.
Hallo zusammen,
ich muss gestehen, ich hatte nicht die allergrößte Lust auf das Buch und habe auch ein paar Seiten gebraucht um reinzukommen, aber was soll ich sagen ...
Genau für solche Bücher liebe ich unsere Wanderbuchrunde, denn ich mag das Buch gerade sehr, sehr, sehr.
Ich komme zwar nicht so schnell voran, wie bei manch anderen Büchern (20 Seiten pro Stunde anstelle der ansonsten 30 Seiten pro Stunde), aber ich genieße jede einzelne Seite und freue mich sehr aufs Weiterlesen.
Es ist nicht immer einfach zu lesen, was da alles passiert, aber mich treffen die Figuren mitten ins Herz.
Vielleicht
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weil es mich ein wenig an die eigene Familie erinnert und was bei uns im Familienkreis so passiert ist und auch weil die Figuren für mich so authentisch, so normal wirken. Das könnten Menschen aus der Nachbarschaft sein.
Ich habe jetzt 120 Seiten gelesen, aber die Wahrscheinlichkeit ist gerade sehr hoch, dass ich mir das Buch für mein eigenes Regal noch nachkaufe. Große freudige Überraschung, dieses Wanderbuch!
Gerade eben beendet, bin sogar eine Station länger im Zug sitzen geblieben um es beenden zu können. Für mich war es ganz klar ein:
Eine ausführliche Meinung werde ich zeitnah schreiben (hoffe ich).
LG Kathrin
Oh, sehr cool :funkey:
Ach, wie mich das freut Kathrin :knuddel:
Ich war mir bei dem Buch eh schon ein bisschen unsicher, weil ich ja mit dem letzten saarländischen Autor nicht so unbedingt ins Schwarze getroffen hatte, um es mal vorsichtig auszudrücken :-).
Und dann waren ja die Meinungen von Silke und Inge nicht ultra schlecht, aber halt auch nicht super gut und so hätte ich mich schon gefreut, wenn es zumindest so im 3er Bereich geblieben wäre.
Aber dass das Buch dann doch tatsächlich das Potenzial zu einem Highlight hat, das freut mich natürlich enorm.
Und macht mich selbst natürlich jetzt auch so richtig neugierig.
Dann haben wir uns ja beide gegenseitig ein Jahreslesehighlight beschert in dieser Wanderrunde. :fivel: :dance1:
Zitat von: sisquinanamook in 07. August 2025, 11:20:11Dann haben wir uns ja beide gegenseitig ein Jahreslesehighlight beschert in dieser Wanderrunde. :fivel: :dance1:
Ja, das habe ich mir heute morgen auch gedacht :knuddel:
Es ist einfach so, dass manche Bücher einen zur perfekten Zeit finden und das war hier der Fall.
Heute morgen kam eine Kollegin zu mir an den Tisch und ich habe fett vor mich hingegrinst und das ist ihr aufgefallen und sie hat gefragt was los ist. Dann habe ich ihr erzählt, dass ich gerade ein tolles Buch gelesen habe und habe es ihr gezeigt - sie wollte wissen, was ich gelesen hab. Und da meinte sie, dass das Buch toll klingt und sie solche Geschichten auch gerne liest ... aber sie sei momentan zu sehr in ihrer eigenen Familiengeschichte drin. Und sie hat mir gesagt, was bei Ihr gerade los ist und da habe ich ihr gesagt, dass sie das jetzt nicht lesen soll und dass sie es sich lieber aufheben soll, wenn die Zeiten wieder besser sind. In ihrer Situation hätte ich es jetzt nicht lesen können. Und Buchtipps werden ja nicht schlecht. Irgendwann passt es vielleicht besser.
Und hier meine etwas ausführlichere Rezi zu dem Buch:
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,,Mein Leben ist verklammert mit dem meiner Vorfahren, meiner Familie, kein brüchiges Einzelleben, ein bescheidener Teil eben. Auch die Lebensentwürfe anderer haben mich gestreift, beeinflusst, mein Leben durchdrungen. Ich bin Teil von Lebensgeschichten.
Mit dem diesjährigen Wanderbuch ,,Tage wie aus blauer Seide" von Marion Hammes hat mir eine liebe Lesefreundin aus dem heimatlichen Bücherforum ein wundervolles, aber auch gänzlich unerwartetes Lesehighlight beschert. ,,Unerwartet", weil ich es mir vermutlich von selbst nie zugelegt hätte – wenn ich es überhaupt in einer Buchhandlung im tiefsten Hessen entdeckt hätte, denn es ist in einem kleineren unabhängigen Verlag erschienen und hat einen leicht saarländischen Lokalkolorit, da es zum größten Teil im Saarland spielt und von einer Saarländerin geschrieben wurde. Und ich hatte auch noch nie zuvor von diesem Buch gehört, das bereits 2011 erschienen ist.
Ich gestehe, ich musste mich ein paar Seiten in den Erzählstil der Autorin einlesen, aber dank der Nähe zu der Erzählerin Marlene und ihrer Familie, die sehr schnell bei mir aufgekommen ist, mochte ich das Buch dann doch relativ schnell nicht mehr weglegen. Das lag vermutlich daran, dass mich die Geschichten, die Mitglieder von Marlenes Familie oft an meine eigene Familie haben denken lassen, sowohl väterlicher- als auch mütterlicherseits. Die Geschichten, die hier erzählt werden, unterscheiden sich zwar von den Geschichten aus meiner Familie, aber trotzdem hatte ich das Gefühl dazu zugehören. Hier werden Schicksale, Lebensentwürfe erzählt, wie sie in jeder Familie hätten passiert sein können, vieles davon ist nicht schön, teilweise nur schwer zu ertragen und das bezieht sich nicht nur auf die schrecklichen Zeiten der beiden Weltkriege.
Es geht in diesem Buch vor allem um Familie, aber auch um Freundschaft, Partnerschaft, in guten wie in schlechten Zeiten zusammenzustehen, obwohl das nicht immer möglich ist. Manchmal muss man für das eigene Glück, das eigene Überleben auch mal egoistisch sein und unbequeme Entscheidungen treffen.
Marion Hammes hat diese besonderen und doch so normalen Menschen ,,wie Du und ich", Menschen zweier grundverschiedener Familien in einem wunderbaren, sehr einfühlsamen Ton geschildert, auch wenn sich das Buch in meinen Augen nicht locker-leicht weglesen lässt. Es ist kein Buch für nebenher oder zum Abschalten vom Alltag und erfordert schon ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit, um das Familiengeflecht und die mitunter sehr sprunghafte Erzählweise durchdringen zu können. Es ist auch sicherlich kein Buch, dass ich uneingeschränkt jedem empfehlen würde, da es auch kein Buch für jede Lebenssituation ist. Bei mir hat es aber gerade perfekt in mein Leben, meine Stimmung gepasst. Mir geht es beruflich und privat gerade sehr gut, es gibt keine wirklichen Sorgen oder Krisen in meinem Leben oder Umfeld und ich hatte zudem Zeit und Muße um mich auf die Geschichte einzulassen. Ich weiß mit Sicherheit, dass ich mit dem Buch Schwierigkeiten gehabt hätte, wenn ich mit zu vielen anderen Dingen, größeren oder kleineren Problemen beschäftigt und mein Kopf nicht frei für diese Geschichte gewesen wäre.
Ich habe dieses Buch deutlich langsamer gelesen, als die meisten anderen Bücher, aber ich habe so gut wie jede Seite genossen, den 2-3 kleinere Längen gab es auch für mich, die aber für den Gesamteindruck nicht ins Gewicht fallen. Im Endeffekt hätte ich mir für diese Familie sogar mehr Seiten gewünscht, weil mir die ein oder andere Figur zu kurz weggekommen ist und einen größeren Part verdient gehabt hätten. Aber vielleicht macht auch genau dies den Reiz aus, wenn eben nicht alles erzählt wurde. Leider habe ich von der Autorin keine weiteren Werke gefunden, ich würde gerne weitere Geschichten von ihr lesen.
:Box1: :Box1: :Box1: :Box1: :Box1:
WOW , tolle Rezi
Es war ja nicht so mein Buch aber ich freue mich jetzt mit, dass es Dir so gut gefallen hat
So unterschiedlich sind die Geschmäcker
Danke für Deine tolle Rezi Kathrin. :bang:
Das Paket ist gestern gut bei mir angekommen!
Kathrin, vielen lieben Dank für die netten Beigaben!
Auf das Buch bin ich nun auch gespannt, die Meinungen gehen wohl ziemlich auseinander?
Tendenziell ist das Buch nicht mein Genre, aber mal gucken! :smilie_les_0081:
Ich hab vor ein paar Tagen damit angefangen und schon ein paar Kapitel gelesen.
Ich hoffe, dass es nicht allzu schlimm wird für Dich, Tara.
Wenn es so gar nicht Deins ist, dann brich bitte ab. Ich möchte wirklich nicht, dass sich jemand durch ein Buch von mir durchquälen muss.
Nene, schlimm finde ich es gerade nicht! Aber die Sogwirkung fehlt, deswegen nehme ich es gerade nicht sooo oft in die Hand. Aber ich hab ja noch ein bisschen!
Ich mag das Buch wirklich ganz gern. Kritikpunkte hab ich schon auch, es ist auch kein Jahreshighlight für mich, aber ganz solide Unterhaltung. Ich bin jetzt gut über die Hälfte.
Solide Unterhaltung ist ja auch mal in Ordnung.
Muss ja nicht jedes Buch ein Jahreshighlight sein.
Jetzt bin ich schon auf den letzten Seiten und mags gerade ganz gern.
Ich versuche es bis Ende der Woche weiterzuschicken. Passt das
@Christiane
Ja klar, das passt prima. Aber wenn es nicht klappt hat es für mich auch keine Eile.
Perfekt! :smilie_les_0081: :->
Fertig!
Ich fand das Buch nicht schlecht!
Dann demnächst noch meine Rezi, und dann gehts weiter zu Christiane!
Ich bin auf Deine Rezi gespannt.
Ich hatte gleich Zeit und was erledigt ist, ist erledigt :dong: :->
Meine Rezi:
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Tage wie aus blauer Seide von Marion Hammes
Ist ein Familienroman der das Leben einer großen Familie über drei Generationen erzählt. Fast jede Person kann in den einzelnen Kapiteln ihre Geschichte erzählen. Den größten Punkt nimmt der 2. Weltkrieg ein, der das Leben aller Generationen stark verändert und geprägt hat.
Ich mochte gerne, dass man durch die unterschiedlichen Perspektiven auch Gegebenheiten aus unterschiedlichen Sichtweisen erleben konnte. So wurden alle Lücken der Erzählungen gefüllt und die Leben aller Protagonisten ,,zusammengewebt".
Ich mochte die Erzählweise gerne. Manchmal erschienen nur die Ausdrücke etwas bemüht gewählt, aber das blieb gottseidank eher im Hintergrund.
Vielen Dank Sisqui für die Auswahl. Ich hab wieder viel gelernt, ich wusste gar nicht, welchen Sonderstatus es für das Saarland gab.
Note 2-
vielen Dank für Deine Rezi.
Und ich freu mich, dass Du was mit dem Buch anfangen konntest.
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Das Saarland hatte in seiner Geschichte tatsächlich immer wieder Sonderstati. Mein Großvater väterlicherseits z.B., 1915 geboren, hat in seinem Leben 5x den Pass gewechselt ohne jemals umgezogen zu sein.
@Sisqui
Spannend, was Du da erzählst :respekt3:
Das finde ich auch irre!
Das Paket ist seit heute unterwegs!
Prima, bin schon gespannt auf das Buch...
Hallo Tara,
das Päckchen ist wohlbehalten hier angekommen. Vielen Dank für die Beilagen - mmmh, schwarzer Tee :kuss2: !
Das Buch kenn ich nicht. Der Klappentext klingt mal vielversprechend. Bin sehr gespannt... :smilie_les_0081:
Hätte mich tatsächlich sehr überrascht, wenn jemand das Buch schon gekannt hätte.
Das ging ja wieder flott! Lass dir den Tee schmecken!
Viel Spass beim lesen!
Ich hab gestern mit dem Buch begonnen und es liest sich wie geschnitten Brot. Bin sehr begeistert!
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...auch wenn das Thema, wenn die Schicksale wirklich nicht einfach sind. Die Frau kann wirklich schreiben! Der Stil gefällt mir, die Protagonisten mag ich (fast) alle. Wird vlt auch ein Buch, das ich an Weihnachten verschenken werde...
Ach, das freut mich ja sehr, dass Dir das Buch gut gefällt. So langsam werde ich selber ganz gespannt drauf.
Man, ich hab echt ein ganz schlechtes Gewissen, dass ich das Rezi-Schreiben immer wieder auf die Wartebank geschoben hab. Aber heute hab ich es endlich mal angepackt und hier ist also meine Rezi zum Buch.
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Schon dieses Buches wegen hat sich unsere Wanderbuchrunde 2025 für mich gelohnt. Denn zum einen ist es in einem kleinen Verlag erschienen und liegt nicht ,mal einfach so' hier im Buchladen, zum anderen finde ich das Cover tatsächlich nicht so ansprechend. Auch wenn ich sagen muss, dass es zum Buch durchaus passt.
Beim Lesen hat mich die Geschichte ziemlich schnell gefangen genommen. Die Autorin hat so nachfühlbar die Angst, die Panik beschrieben, die die Augenerkrankung bei Marlene auslöst und auch ihre Gefühle, die mit ihrem vorherigen Leben so gar nicht mehr zurechtkommen. Ich konnte mich da sehr gut einfühlen. Und das zieht sich wirklich durchs ganze Buch, diese Sprache, die die Gefühle der verschiedenen Protagonisten so gut einfängt. Mir hat auch gefallen, dass Marion Hammes ihre Figuren so menschlich darstellt. Da gibt es keine Schwarzweißmalerei, auch die wirklich sympathischen Personen haben ihre Abgründe und Macken.
Es war fast immer fesselnd, mit den Mitgliedern von Marlenes großem Familienclan die Geschichte dieser durch die Weltkriege erschütterten Region mitzuerleben. Man war im Alltag der Menschen dabei und bekam nebenbei noch eine kleine ,Geschichtsnachhilfestunde' über das Saarland. Auch war es ein Zeitreise zurück in meine Kindheit und zu dem, was meine Eltern von früher erzählt haben. Exemplarische Lebensentwürfe und Schicksale für viele Menschen dieser Zeit.
Ja, die Zeitsprünge und die häufigen Orts- und Perspektivwechsel fordern schon Aufmerksamkeit beim Lesen. Es ist kein Buch, das man in kleinen Häppchen so zwischendurch lesen könnte. Aber ich fand es spannend, manche Begebenheiten durch die Augen verschiedener Protagonisten mitzuerleben. Ich mochte die Tagebuchschnipsel und Briefe, in denen Marlenes Gedanken und Gefühle Raum bekamen.
Die Sprache der Autorin hat mir sehr gefallen. Flüssig zu lesen und immer wieder mit so schönen Bildern, mit Sätzen, die einen auch schmunzeln lassen.
Gegen Ende wird der Erzählfluss langsamer und man könnte sagen, dass das Buch hier einige Längen hat. Insgesamt passte das jedoch für mich so gut zum Inhalt dieser Seiten, dass ich es nicht als negativ empfunden habe. Es hat mir vielleicht den Abschied von Marlenes weitläufiger Familie etwas leichter gemacht, über die ich gern noch mehr gelesen, die ich gern noch länger begleitet hätte.
Ich würde mir wünschen, dass die Autorin noch weitere Bücher schreibt, denn ,Tage wie aus blauer Seide' war für mich ein Jahreshighlight 2025.
Note: 14 von 15 Punkten. Eine glatte 1 also. :Box1: :Box1: :Box1: :Box1: :Box1:
Und ich möchte noch erwähnen: An Weihnachten hab ich das Buch gleich zweimal weiterverschenkt. Unter anderem an meine Nichte, die im Ruhrpott Buchhändlerin ist. Mal sehen, vielleicht findet das Buch so noch einen größeren Leserkreis?! :zwinker:
Nun werd ich zügig das Päckchen packen und melde mich sobald es unterwegs ist, Daniela. :rotwerd: :rotwerd: :rotwerd:
Echt cool, Christiane, dass Du das Buch auch so mochtest!
Und heute ist es endlich auch zur Post gekommen. :schwitz:. Geht an die neue Packstation.
Mein Wanderbuch ist am Freitag wohlbehalten bei mir angekommen und ich hab gleich angefangen zu lesen.
Bin jetzt auf Seite 73 und mag es sehr.
Eure Kommentare sind auch toll. Grade Christiane hat viele Parallelen zu ihrer Familie gefunden.