ZitatSeit ihrer gemeinsamen Jugend in der Siedlung verbindet Hani, Kasih und Saya eine tiefe Freundschaft. Nach Jahren treffen die drei sich wieder, um ein paar Tage lang an die alten Zeiten anzuknüpfen. Doch egal ob über den Dächern der Stadt, auf der Bank vor dem Späti oder bei einer Hausbesetzerparty, immer wird deutlich, dass sie nicht abschütteln können, was jetzt so oft ihren Alltag bestimmt: die Blicke, die Sprüche, Hass und rechter Terror. Ihre Freundschaft aber gibt ihnen Halt. Bis eine dramatische Nacht alles ins Wanken bringt.
Mein Leseeindruck:"Drei Kameradinnen" ist ein gesellschaftskritischer Roman, den ich gerne gelesen habe.
Er regt zum Nachdenken des eigenen Verhaltens an und man stellt sich zwangsläufig die Frage, ob man nicht längst viel zu abgestumpft und zu sehr an Rassismus und Hetze gewohnt ist.
Der Schreibstil ist ausdrucksstark, klug und gewitzt - allerdings hat mich das Ende des Romans etwas verwirrt zurückgelassen, so dass ich schon den Wunsch verspüre, mich mit anderen Lesern darüber auszutauschen.
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