Zitat1945: Wiesen voller Orchideen im Frühling, Heuernten in der Sommersonne, stille Landschaften im Herbstnebel. Klara und Mia Fuchs wachsen als Schwestern auf einem idyllischen Bauernhof in der Eifel auf. Die beiden sind unterschiedlich wie Tag und Nacht. Während Mia alle Blicke auf sich zieht und die Menschen mit ihrer ungezwungenen Art für sich einnimmt, ist Klara nachdenklich und in sich gekehrt. Nur wenn sie singt, fällt alle Schüchternheit von ihr ab. Ihre glockenhelle Stimme verzaubert jeden, der ihr zuhört. Als der tschechische Sänger Pavel auf dem Hof Schutz sucht, nimmt das Leben der Schwestern eine unerwartete Wendung ...
Mein Leseeindruck:"Eifelfrauen: Der Ruf der Nachtigall" ist der zweite Band der Roman-Dilogie und hat mir, mit seiner emotionalen Familiengeschichte vor dem Hintergrund des Lebens in der Nachkriegszeit, ein paar kurzweilige Lesestunden beschert.
Der Erzählstil ist gewohnt flüssig und bildhaft und die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonistinnen Klara und Mia im Zeitraum von 1945 bis 1954 erzählt.
Ein schöner historischer Roman über starke Frauen, wenngleich mir der erste Band (Eifelfrauen: Das Haus der Füchsin) einen Ticken besser gefallen hat.
[note 2]