ZitatSeit dem 7. September 2003 ist Julie Novak verschwunden. Die Familie ist daran zerbrochen. Nur ihr Vater Theo hört nicht auf, nach ihr zu suchen. Als sich Julies Verschwinden zum zwanzigsten Mal jährt, nimmt die Podcasterin Liv Kontakt zu Theo auf. Sie sei auf eine neue Spur gestoßen. Doch wenn er die Wahrheit erfahren will, muss er sich beeilen, bevor seine fortschreitende Demenz alles mit Dunkelheit überzieht. Wer zum Teufel hat ihm seine Tochter genommen? Warum hat Julies Ex-Freund Daniel das Schlafzimmer seiner verstorbenen Mutter so sorgfältig verschlossen? Und gibt es etwas Grausameres als die Ungewissheit über das Schicksal des eigenen Kindes?
Mein Leseeindruck:"Himmelerdenblau" ist ein spannender und tragischer Thriller, der mich allerdings nicht ganz überzeugen konnte; einerseits zwar richtig gut gemacht mit einem überraschenden Ende, andererseits an vielen Stellen zu langatmig.
Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt: dem demenzkranken Theo, seiner Tochter Sophia, der Podcasterin Liv und Julies Ex-Freund Daniel.
Zwischendurch gibt es auch immer wieder Einschübe aus der Sicht von Lara, die mich zunehmend verwirrt und auf eine falsche Fährte gelockt haben - clever gemacht.
Alles in allem ein solider Spannungsroman.
[note 2-]