ZitatAnton, 60 Jahre alt, ist Stepptänzer. Ja, er ist nicht mehr so schnell wie früher, aber mit seiner Erfahrung und Ausdruckskraft tanzt er – noch – allen davon. Wer sollte ihm also die Stelle als Choreograf an einer Theaterbühne streitig machen? Doch die neue Intendantin sieht das anders – und engagiert ausgerechnet Emma, Antons Tochter. Anton ist verletzt, wütend, traurig und zugleich stolz auf seine Tochter. Zeigen kann er ihr das nicht.
Die Absage spült etwas in ihm hoch, das er nicht länger verdrängen kann: das Gefühl des Älterwerdens. Plötzlich spürt er die eigene Endlichkeit und fragt sich, ob er sein Leben richtig gelebt hat. Eine Frage, die ihn wieder an eine alte große Liebe denken lässt. Jo war damals einfach spurlos verschwunden. Hätte er mit ihr ein besseres Leben gelebt?
Es ist Emma, die auf Jos Spur stößt. Mit ihr reist er nach Irland. Alte Konflikte zwischen Vater und Tochter brechen wieder auf. Für Anton wird es eine Reise zu sich selbst und er begreift: Zu Ende ist es erst, wenn es zu Ende ist. Bis dahin will das Leben gelebt werden.
Mein Leseeindruck:"Fünf, sechs, sieben, acht" ist ein solider Roman, der mir alles in allem gefallen hat, aber der Zauber, der sonst von den Büchern des Autors ausgeht, hat mir hier gefehlt.
Hinzu kommt, dass mir der Protagonist sehr lange unsympathisch bleibt. Er ist egoistisch, ungerecht und aufbrausend und ich habe mich ihm erst sehr spät im Buch annähern können. :nixweiss1:
[note 2-3]
Sehr spannend, Deine Meinung. Ich lese es gerade, bin noch ganz am Anfang (ca. 60 Seiten) und kann es bis jetzt so unterschreiben. Ich komme auch noch so gar nicht mit dem Protagonisten auf eine Wellenlänge.
Zitat von: Kathrin in 19. August 2026, 16:42:43Sehr spannend, Deine Meinung. Ich lese es gerade, bin noch ganz am Anfang (ca. 60 Seiten) und kann es bis jetzt so unterschreiben. Ich komme auch noch so gar nicht mit dem Protagonisten auf eine Wellenlänge.
Oh, dann bin ich sehr gespannt auf deine letztendliche Meinung gespannt.
Oh, das klingt nur so halb gut
Aber erstmal steht "Zwei Leben" von Ewald Arenz auf der Leseliste
Zwei Leben ist und bleibt toll! Ich melde mich hier sicherlich auch noch in den nächsten 2-3 Monaten zu "Fünf, Sechs, Sieben, Acht". Bin noch nicht viel weiter.