| [isbn]342662575X[/isbn] | | Thereses Geheimnis Rabe, Verena Erzählung/ Historischer Roman 20. Jahrhundert Seiten: 300 Verlag: Droemer/ Knaur (wobei ich die Club-Ausgabe habe) |
Klappentext:Nach ihrem Studium kehrt die junge Marie nach Hamburg zu ihrer Großmutter Therese zurück, bei der sie einst aufgewachsen ist. Hier fand sie all die Liebe, die ihre Mutter ihr nicht geben konnte, und auch jetzt sucht sie wieder Zuflucht bei der lebenserfahrenen Frau. Erst nach Thereses Tod entdeckt Marie, dass diese all die Jahre ein schreckliches Geheimnis mit sich herumtrug, das weit in die Vergangenheit zurück-reicht. Marie begibt sich auf die Spuren ihrer Großmutter ...
Meine Meinung:Eigentlich weiß ich momentan, jetzt nachdem ich das Buch gelesen habe, nicht wirklich, warum ich dieses Buch kaufen und lesen wollte. Denn eigentlich müsste ich es besser wissen, es ist weder mein Genre (Frauenroman), meine Zeit (Zweiter Weltkrieg bzw. 90 Jahre), noch mein Thema (Zweiter Weltkrieg, Frauenschicksale). Wahrscheinlich hat mich einfach der Hinweis auf Thereses Geheimnis doch gereizt, aber irgendwie habe ich jetzt doch weniger bekommen, als ich dachte. Und das liegt nicht nur an den 300 Seiten, die dieses Buch gerade mal aufweist, sondern auch an der Story um Thereses Geheimnis an sich. Grundsätzlich ärgert mich aber erst mal die sehr große Schrift und die vielen halbleere bzw. leeren Seiten zwischen den einzelnen Kapiteln. Ich denke, das Buch wäre ca. 30 Seiten dünner geworden und damit wohl eher ein Heft als ein Buch gewesen, wenn man nicht so viel Platz verschenkt hätte. Auch sonst weist das Buch für mich keine Besonderheiten auf, weder in Sachen Erzählstil und Sprache noch in der Gestaltung der Geschichte. Das Ergebnis ist ziemlich vorhersehbar und alles in allem für mich nicht wirklich spannend gestaltet und erzählt. Um alle zu beruhigen, es ist nicht so, dass ich ein gefühlskaltes Etwas bin, wirklich nicht, mich berührt Thereses Geschichte und Schicksal während des Zweiten Weltkrieges schon und auch die Auswirkungen auf ihr weiteres Leben und das ihrer Familie, sie tut mir schon leid, aber es ist einfach grundsätzlich nicht mein Thema. Ich lese weder über den Zweiten Weltkrieg noch über Frauenschicksale (moderne Frauenromane wie ,,PS. Ich liebe Dich") gerne und mach da im Normalfall auch echt einen großen Bogen drumherum.
Dass ich das Buch als durchschnittlich (und nicht schlechter) bewertet habe, liegt daran, dass es nicht ,,weh tut" und ich mich nicht aufregen muss. Außerdem hat es sich schnell weglesen lassen und hat somit zum RUB-Abbau beigetragen, aber das war's auch schon. Meiner Meinung nach hätte es gar nicht erst in das RUB gemusst.
Bewertung[note3]
lg
kathrin
Ps. Ich habe meine Rezi jetzt mal in die gleiche Rubrik geschoben wie ,,Was längst vergessen schien" von Sara MacDonald, das Cait/ Lannie neulich rezensiert hat. Von der Beschreibung her klingen die Bücher ähnlich, wobei man Therese Schicksal auch zu den historischen Romanen stecken könnte, weil Zweiter Weltkrieg.