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Fantasy => Gasthaus "Zum tänzelnden Pony" => Mos Eisley Cantina => Thema gestartet von: Hans am 20. September 2009, 22:23:14

Titel: Firefly
Beitrag von: Hans am 20. September 2009, 22:23:14
Hi,

nachdem ich mit Grisel in dem allgemeinen Thread über SF-Serien (http://www.steffis-buecherkiste.de/bkf/index.php?topic=262.0) schon ein wenig über die Serie "gequatscht" habe (Posting 76 bis ungefähr 83), dachte ich, das ich dazu mal einem eigenen Thread aufmache.
Die Unterhaltung über die Schauspielerin Summer Glau kann dabei ruhig dort bleiben, weil sie da thematisch auch ganz gut hin passt.

Hab mir gestern auch wieder die Folge angesehen, und irgendwie werde ich den Gedanke nicht los, das es sich bei der Serie um einen in den Weltraum verlegten Western handelt. Ich weis nicht, ob das an der Musik liegt, oder an der übrigen Atmosphäre, in der die Kulissen daher kommen. Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Dann die Handlung dieser Folge: Einen Zug überfallen, bzw. was draus klauen; - typisches Westernmotiv. Okay, die Ausführung des Diebstalls passt dann natürlich nicht mehr in einen Western herein, weil die im Wilden Westen noch keine Fluggeräte hatten, aber sonst?! Oder auch die Kneipenszene am Anfang. Einer provoziert eine Schlägerei, die Helden müssen sich erst mal verziehen, und dann erscheint ihre Rettung, gegen die die Schläger keine Argumente haben. Aber alles in allem eine nette Geschichte.

Interessant fand ich auch die Sache mit der Aussage: "Die Hände sind blau." von River. Erst am Ende, in der letzten Einstellung erfährt der Zuschauer, was es damit auf sich hat. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was das für Typen sind, die da mit blauen Händen (Handschuhe?) agieren. Es sind jedenfalls welche, die sich in der Allianz für sehr wichtig, bzw. etwas besonderes halten. Wahrscheinlich Geheimdienst, oder so was ähnliches.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 23. September 2009, 18:58:15
Hi Hans!

Die Westernathmosphäre ist offensichtlich gewollt, eine eigenartige Mischung, die aber irgendwie funktioniert. Ich glaube, die Idee dahinter, ist daß es so ähnlich funktioniert wie die gesetzlosen Grenzländer im unerforschten Westen, nur hier eben im Weltall. Vielleicht auch die Assoziation mit dem Bürgerkrieg? Obwohl man das wohl nicht so umlegen kann, denn ich glaube nicht, daß sie die Union hier mit den Nordstaaten und die, hm, anderen, Mals und Zoes Seite, mit den Konföderierten. Ich weiß jetzt nicht mehr, was die Hintergründe des Krieges waren.

War das nicht auch gleich in einer der ersten Folgen, wo sie sogar Kühe per Raumschiff transportieren?

Und zu den Herren in blauen Handschuhen, ja, da kommt noch was.

Wie gesagt, komme jetzt leider nicht zum Schauen, bin noch im DW+TW-Fieber, hebe mir "Firefly" daher für später auf.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 23. September 2009, 20:49:28
Hi Grisel,

ist ja nett, das Dir doch noch was Sinnvolles eingefallen ist.  :-)

Ob es da eine parallele zum amerikanischen Bürgerkrieg gibt, kann ich nicht sagen. Was den Krieg selbst angeht, so wurde dazu bisher noch nicht gesagt, worum es dabei überhaupt ging. Deshalb war ich auch etwas irritiert, als der Pilotfilm mit einer Schlachtszene los ging, und dann ein Sprung in der Zeit gemacht wurde. Und nein, Rindviecher wurden da bisher noch nicht transportiert.

Dann wünsch ich Dir erst mal noch viel Spass mit D+T W und hoffe, das Du damit bald durch bist. :->

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 24. September 2009, 18:35:52
Hi Hans!

Oh, das tut mir leid, dann habe ich Dich betreffs der Kühe nun ja massiv gespoilt.  :->
Obwohl ich hätte schwören können, daß das in der ersten Folge nach dem Pilotfilm war.  :kopfkratz:
Egal.

Mußte mein "Dr. Who"-Schauen jetzt erst mal abbrechen, weil mein Comp seit kurzem entsetzlich langsam ist. Aber theoretisch sollte morgen meine 2. "Torchwood"-Staffel erscheinen, hoffe also inständig, diese irgendwann nächste Woche zu haben. In der Zeit dazwischen kann man ja auch mal was sinnvolles machen, lesen zB.  :->

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 30. September 2009, 19:47:12
So'n Mist!!! - habe die letzte Folge verpasst, bzw. vergessen.  :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern:

 :gr: Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 01. Oktober 2009, 18:32:05
Da ich gesehen habe, daß die Folge kommenden Sa "Shindig/Das Duell" ist, müßte das "Bushwacked" gewesen sein. Ist halt die Frage, in welcher Reihenfolge die das senden.
Oder hattest Du schon eine Folge, wo sie auf die Reaver stoßen, die Kannibalen? Falls das die verpaßte war, wäre es schade, denn die fand ich besonders gut, da es der finsteren Alliance ein etwas freundlicheres Gesicht gegeben hat.
Da der Captain des Allianceschiffs sie am Ende gehen läßt, da er Mal sein Leben schuldet. Und ich fand den auch generell nicht unsympathisch.
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 04. Oktober 2009, 03:39:04
Hi Grisel,

also die Folge mit 'nem Duell kam heute, wo er und Kaylee vorher auf 'ner Party in "nobler Gesellschaft" aufgetaucht sind. Allerdings hab ich davon auch den Anfang verpasst, weshalb ich nicht ganz genau mitbekommen habe, worum es genau geht, ausser dem üblichen halt, nämlich Aufträgen an Land zu ziehen. Und dadurch, dass der Captain das Duell halt mit mehr Glück als Verstand gewonnen hat, hat er einen aus dieser Gesellschaft doch ziemlich beeindruckt, und von ihm einen Auftrag erhalten. Und da hat man in der letzten Einstellung halt gesehen, das er eine Herde Rindviecher an Bord hatte.

Und was die Raver angeht, da war nur einmal ganz am Anfang eine Begegnung, ansonsten weis ich von keiner weiteren.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 04. Oktober 2009, 12:25:34
Hi Hans!

also die Folge mit 'nem Duell kam heute, wo er und Kaylee vorher auf 'ner Party in "nobler Gesellschaft" aufgetaucht sind. Allerdings hab ich davon auch den Anfang verpasst, weshalb ich nicht ganz genau mitbekommen habe, worum es genau geht, ausser dem üblichen halt, nämlich Aufträgen an Land zu ziehen.

Wenn ich die Folge richtig in Erinnerung habe, ging es hier vor allem um das Verhältnis zwischen Mal und Inara. Wo er anfangs uncharmant zu ihr ist - und zu Kaylee - sie dann aber am Ende verteidigt, als ihr Begleiter so unnett zu ihr ist.

Zitat
Und dadurch, dass der Captain das Duell halt mit mehr Glück als Verstand gewonnen hat, hat er einen aus dieser Gesellschaft doch ziemlich beeindruckt, und von ihm einen Auftrag erhalten. Und da hat man in der letzten Einstellung halt gesehen, das er eine Herde Rindviecher an Bord hatte.

Ah, dann war das hier, wo der Wilde Westen den Weltraum endgültig einholt.  :->

Zitat
Und was die Raver angeht, da war nur einmal ganz am Anfang eine Begegnung, ansonsten weis ich von keiner weiteren.

Schade, dann war die verpaßte wirklich die eine Folge. Na, macht nichts, kommen ja noch andere gute. Obwohl es ja so tragisch wenige Folgen gibt.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 11. Oktober 2009, 21:08:43
Hi there,

gestern war eine aufschlussreiche Folge. Da war zuerst mal die Geschichte mit den Kühen, die sie zur allgemeinen Erleichterung jetzt wieder los sind. Zum anderen hat man jetzt endlich auch erfahren, was es mit River auf sich hat, und was wohl ein Grund sein dürfte, weshalb die Allianz so scharf auf sie ist. Dass das ausgerechnet bei einer Horde Fanatikern heraus kommen musste, die sich auch erst später als solche entpuppen war interessant gemacht.
Ach ja und die Rückblenden, in denen man die Eltern von River und Simon sehen kann, waren auch sehr aufschlussreich. So sehr auf Karriere versessene Menschen, denen die Karriere wichtiger ist, als das wohl ihrer Kinder, hab ich selten gesehen. (Obwohl das Phänomen an sich heutzutage weit verbreitet ist.) Möglicherweise überinterpretiere ich die Karriergeilheit der Eltern ein wenig, aber es sprach meiner Ansicht nach schon für sich, wie Simon mit seinen Eltern über die Briefe von River diskutiert, und die Eltern seine Interpretationen als Paranoia abtun, ohne auch nur noch mal einen Blick in die Briefe zu werfen.

Ach ja und der Prister hat auch noch ein Geheimniss, das ihn auch für die Allianz wichtig macht. Da bin ich ja echt mal gespannt, was das ist. Es war jedenfalls ziemlich überraschend, wie der Captain von der Allianz auf einmal seine Meinung geändert hatte, als er die Identität das Predigers kannte. Und das Mistrauen der Allianz sprach ja auch für sich, weil da gleich ein Kommandotrupp mit Waffen im Anschlag bereit stand, um sofort losballern zu können.
Interessant fand ich aber auch, das man jetzt gesehen hat, wie gross dieses Allianzschiff ist, das da zwischen den Planeten steht. Das hab ich mir echt ein paar Nummern kleiner vorgestellt. Eigentlich müsste man das Ding schon als mobile Raumstation bezeichnen.

So, das wäre erst mal alles, was mir dazu einfällt.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 12. Oktober 2009, 19:24:42
Hi Hans!

Ich hatte die Eltern von Simon und River durchaus ähnlich verstanden, da sie einfach nicht sehen wollen, daß es ihrer Tochter nicht gut geht. Aber das ist wohl auch der Grund, warum Simon meine Lieblingsfigur bei "Firefly" ist. Ich finde dieses alles aufopfernde Liebe zu seiner Schwester einfach wunderbar. Und er ist einfach goldig. Nur von Frauen versteht er nichts, wie er es immer wieder schafft, die arme Kaylee aus Versehen zu beleidigen.

Zu Sheppard.
Leider erfahren wir nie, was es mit ihm auf sich hatte, da dies wohl der vorzeitigen Einstellung der Serie zum Opfer gefallen ist. Obwohl ich jetzt nicht weiß, ob das im Spielfilm nicht vielleicht aufgeklärt wird.


Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 12. Oktober 2009, 22:50:23
Hi Grisel,

na dann steh ich mit meiner Eischätzung ja doch nicht ganz alleine, was diese Eltern angeht. Das mit Kaylee kann ich noch nicht so recht einschätzen, aber mal sehen, wie das weiter geht.
Ich hab übrigens mal in der Wikipedia geguckt, was dort dazu steht. Da wird die Serie auch als so eine Art "Weltraum-Western" bezeichnet. U.a auch deshalb, weil die gezeigten Verhältnisse mit denen der Kolonialzeit der USA im 18. und 19. Jahrhundert vergleichbar sind.

Ich denke inzwischen auch, das die Serie eine menge Potential zum Geschichten erzählen hat, das aber wahrscheinlich den Profitinteressen zum Opfer fiel und deshalb nie richtig ausgeschöpft wurde. Bei Andromeda hat man ja in der Mitte der 2. Staffel den Produzenten Robert Hewitt Wolfe in die Wüste geschickt, weil man befürchtete, das die Serie zu komplex würde, und sie deshalb nicht mehr verstanden würde (Info hier (http://de.wikipedia.org/wiki/Andromeda_(Fernsehserie)#Hintergr.C3.BCnde).)  Der hat darauf hin seine eigene Fortsetzung geschrieben, und auf seiner Webseite veröffentlicht. Manche Fans finden die sogar besser. Die Frage ist jetzt, ob Joss Whedon mit Firefly was ähnliches gemacht hat, oder ob er die Handlungen der Geschichte mit dem Film abgeschlossen hat?

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 13. Oktober 2009, 19:34:14
Hi Hans!

Ich denke inzwischen auch, das die Serie eine menge Potential zum Geschichten erzählen hat, das aber wahrscheinlich den Profitinteressen zum Opfer fiel und deshalb nie richtig ausgeschöpft wurde. Bei Andromeda hat man ja in der Mitte der 2. Staffel den Produzenten Robert Hewitt Wolfe in die Wüste geschickt, weil man befürchtete, das die Serie zu komplex würde, und sie deshalb nicht mehr verstanden würde

Das war dann auch der Punkt, wo ich mich von "Andromeda" verabschiedet habe, als ich gelesen habe, daß die durchgehende Handlung zugunsten von Einzelactionfolgen vernachlässigt werden sollte. Sowas brauche ich nicht. GSD geht der Trend in die andere Richtung, ich liebe meine Serien mit durchgehender Handlung.

Zitat
(Info hier (http://de.wikipedia.org/wiki/Andromeda_(Fernsehserie)#Hintergr.C3.BCnde).)  Der hat darauf hin seine eigene Fortsetzung geschrieben, und auf seiner Webseite veröffentlicht. Manche Fans finden die sogar besser. Die Frage ist jetzt, ob Joss Whedon mit Firefly was ähnliches gemacht hat, oder ob er die Handlungen der Geschichte mit dem Film abgeschlossen hat?

Wirklich abgeschlossen wird mit dem Film eigentlich nichts. Bzw. ist es eher so ein Fall von "und von da an flogen sie weiterhin kreuz und quer durchs All".
Das einzige, was abgeschlossen wird,
ist Rivers Rolle in der Mannschaft, da sie am Ende ein vollwertiges Mitglied ist. Was aber nicht ohne teuren Preis erkauft wird.
Da ich schon einen Spoiler offen habe, über die Reavers erfährt man auch mehr im Film. Und Simon und Kaylee schaffen es endlich zusammenzukommen.


"Firefly" ist relativ episodenhaft, aber ich glaube schon, daß sich die Serie noch entwickelt hätte. Potential hätte es genug gegeben, mit der Union, die eine ständige Bedrohung ist, den Reavers, etc.
Was schade ist, ist daß die Serie einfach nicht die Chance bekommen hat, sich zu entwickeln. Denn mit den starken Charakteren, der guten Chemie und den großartigen Dialogen hätte man da sogar das episodenhaftere verschmerzen können.
Ich habe es ja mal vom Cast 1:1 mit "Andromeda" verglichen und da ist "Firefly" einfach um Eckhäuser besser. Nur daß Jayne halt nicht so hübsch ist wie Tyr.  :->

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 14. Oktober 2009, 02:28:53
Hi Grisel,

Bei Andromeda hat man ja in der Mitte der 2. Staffel den Produzenten Robert Hewitt Wolfe in die Wüste geschickt, weil man befürchtete, das die Serie zu komplex würde, und sie deshalb nicht mehr verstanden würde

Das war dann auch der Punkt, wo ich mich von "Andromeda" verabschiedet habe, als ich gelesen habe, daß die durchgehende Handlung zugunsten von Einzelactionfolgen vernachlässigt werden sollte. Sowas brauche ich nicht. GSD geht der Trend in die andere Richtung, ich liebe meine Serien mit durchgehender Handlung.

nun ja, bei Andromeda hat man später wohl auch gemerkt, das es mit einem langen Handlungsbogen besser funktioniert, weshalb man den dann auch wieder eingeführt hat. Und in der 5. Staffel haben sie es mit der komplexen Handlung dann echt auf die Spitze getrieben. Nicht nur, weil die wirklich komplex ist, sondern weil sie auch ziemlich abgedreht ist. 

Zitat von: Grisel
Zitat von: Hans
Die Frage ist jetzt, ob Joss Whedon mit Firefly was ähnliches gemacht hat, oder ob er die Handlungen der Geschichte mit dem Film abgeschlossen hat?

Wirklich abgeschlossen wird mit dem Film eigentlich nichts. Bzw. ist es eher so ein Fall von "und von da an flogen sie weiterhin kreuz und quer durchs All".
Das klingt ja wie im Märchen.

Zitat
"Firefly" ist relativ episodenhaft, aber ich glaube schon, daß sich die Serie noch entwickelt hätte. Potential hätte es genug gegeben, mit der Union, die eine ständige Bedrohung ist, den Reavers, etc.
Was schade ist, ist daß die Serie einfach nicht die Chance bekommen hat, sich zu entwickeln. Denn mit den starken Charakteren, der guten Chemie und den großartigen Dialogen hätte man da sogar das episodenhaftere verschmerzen können.
Also würdest Du sagen, das es eher ein Auftakt zu etwas grossem hätte sein können, etwa so wie viele erste Bände von Romanserien auch nur den Auftakt zur eigentlichen Handlung bilden.

Zitat
Ich habe es ja mal vom Cast 1:1 mit "Andromeda" verglichen und da ist "Firefly" einfach um Eckhäuser besser. Nur daß Jayne halt nicht so hübsch ist wie Tyr.  :->

:hmschild: lass mich mal raten: Du vergleichst also Jayne mit Tyr; - dann wäre

Malcolm „Mal“ Reynolds<=> Dylan Hunt
Kaywinnit Lee „Kaylee“ Frye<=> Seamus Harper
Der Prediger (Shepherd?)<=> Rev Bem
Zoë Washburne<=>
Hoban „Wash“ Washburne<=>
Jayne Cobb<=>
Inara Serra<=>
Dr. Simon Tam<=>
River Tam<=>

Für die restliche Andromeda-Crew, also Trance Gemini, Beka Valentine und Rommi fallen mir keine Äquivalente ein. Evtl. könnte der Charakter von Trance das Analogon von Simon sein, aber sicher bin ich da nicht. Und eine Figur, die man mit Inara vergleichen könnte, gibt es bei Andromeda eigentlich auch nicht. Also da bin ich doch mal auf die sachliche Aufklärung von Deiner Seite gespannt.

:winken:
Hans


Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 14. Oktober 2009, 21:32:48
Hi Hans!

Also würdest Du sagen, das es eher ein Auftakt zu etwas grossem hätte sein können, etwa so wie viele erste Bände von Romanserien auch nur den Auftakt zur eigentlichen Handlung bilden.

Könnte ich mir vorstellen. Ich habe allerdings keine Erfahrung mit den anderen Serien von Joss Whedon, da ich "Buffy" und "Angel" immer gemieden habe.

Malcolm „Mal“ Reynolds<=> Dylan Hunt
Klar, der coole, gutaussehende Captain.

Kaywinnit Lee „Kaylee“ Frye<=> Seamus Harper
Nein, Kaylee ist das Girlie, das wäre dann also Trance Gemini. Nur daß Kaylee halt ein Girlie ist, das was von Maschinen versteht.

Der Prediger (Shepherd?)<=> Rev Bem
Klar.

Zoë Washburne<=>
Zoe, als toughe, sexy Erste Offizierin ==> Beka

Hoban „Wash“ Washburne<=>
Nein, der erinnert mich an Harper. Der etwas unbedarft wirkende, aber nette Junge von Nebenan. Ich finde sogar, die schauen sich ähnlich. Dachte zuerst, das wäre der gleiche.

Jayne Cobb<=>
Tyr, keine Frage, die tumb wirkende Kampfmaschine, nur daß Jayne wirklich tumb ist, während Tyr das eigentlich nicht war. Ach ja, und hinterlistig sind sie auch beide.

Inara Serra<=>
Dr. Simon Tam<=>
River Tam<=>

Für die hätte ich kein Äquivalent, ebenso Rommy. GSD ist "Firefly" ja eine realistische SF-Geschichte, wenn es sowas überhaupt gibt. Also keine besonders aufregende Technik. Wenn wir River mal außen vor lassen.

Zitat
Für die restliche Andromeda-Crew, also Trance Gemini, Beka Valentine und Rommi fallen mir keine Äquivalente ein. Evtl. könnte der Charakter von Trance das Analogon von Simon sein, aber sicher bin ich da nicht. Und eine Figur, die man mit Inara vergleichen könnte, gibt es bei Andromeda eigentlich auch nicht. Also da bin ich doch mal auf die sachliche Aufklärung von Deiner Seite gespannt.

Die Parallelen ergeben sich für mich aus den Typen, auch rein äußerlich und der Rolle auf den ersten Blick. Nur daß die Figuren bei "Firefly" doch mehr Charakter haben und über ihre Klischeerollen hinauswachsen. Oder sowas wie die relativ unwahrscheinlich wirkende Ehe zwischen Zoe und Wash. Die aber doch funktioniert, weil die beiden eine gute Chemie haben.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 14. Oktober 2009, 23:38:20
Hi Grisel,

Also würdest Du sagen, das es eher ein Auftakt zu etwas grossem hätte sein können, etwa so wie viele erste Bände von Romanserien auch nur den Auftakt zur eigentlichen Handlung bilden.

Könnte ich mir vorstellen. Ich habe allerdings keine Erfahrung mit den anderen Serien von Joss Whedon, da ich "Buffy" und "Angel" immer gemieden habe.
Naja, die muss man auch nicht unbedingt gesehen haben. In der Newsgroup von Jennifer Roberson waren sie der Meinung, das die Serie nur aufgrund ihrer Charaktere funktioniert. Das war zu der Zeit, als Buffy anfing, also irgendwann in den späten 90ern. Und die kann man auch nicht wirklich miteinander vergleichen. Man kann zwar Charaktere vergleichen, aber das bringt ja nichts, wenn man die Serie nicht kennt.

Zitat von: Grisel
Malcolm „Mal“ Reynolds<=> Dylan Hunt
Klar, der coole, gutaussehende Captain.
Das dachte ich mir.  :zwinker:

Zitat von: Grisel
Kaywinnit Lee „Kaylee“ Frye<=> Seamus Harper
Nein, Kaylee ist das Girlie, das wäre dann also Trance Gemini. Nur daß Kaylee halt ein Girlie ist, das was von Maschinen versteht.
Ach so, nur dass das Girlie Trance Gemini auch noch etwas mehr ist, als sie zu sein scheint. Aber das kommt erst in der 4. Staffel heraus.

Zitat von: Grisel
Der Prediger (Shepherd?)<=> Rev Bem
Klar.
Und der Prediger von Firefly sieht wesentlich angenehmer aus.

Zitat von: Grisel
Zoë Washburne<=>
Zoe, als toughe, sexy Erste Offizierin ==> Beka
Ah ja, okay, das ergibt einen Sinn.

Zitat von: Grisel
Hoban „Wash“ Washburne<=>
Nein, der erinnert mich an Harper. Der etwas unbedarft wirkende, aber nette Junge von Nebenan. Ich finde sogar, die schauen sich ähnlich. Dachte zuerst, das wäre der gleiche.
Ne, das hätte allein deshalb schon nicht funktioniert, weil die Serien in etwa gleichzeitig produziert wurden. D.h. als Firefly produziert wurde, lief Andromeda noch. Aber mit dem "netten Jungen von Neben an"... - keine Ahnung. Aber so würde ich eigentlich auch Harper nicht einordnen.

Zitat von: Grisel
Jayne Cobb<=>
Tyr, keine Frage, die tumb wirkende Kampfmaschine, nur daß Jayne wirklich tumb ist, während Tyr das eigentlich nicht war. Ach ja, und hinterlistig sind sie auch beide.
Wobei Tyr aber wahrscheinlich noch eine Portion hinterlistiger ist. Und vor allem eine ganze Ecke schlauer.

Inara Serra, Dr. Simon Tam und River Tam
Zitat von: Grisel
Für die hätte ich kein Äquivalent, ebenso Rommy. GSD ist "Firefly" ja eine realistische SF-Geschichte, wenn es sowas überhaupt gibt. Also keine besonders aufregende Technik. Wenn wir River mal außen vor lassen.
Naja sie ist in sofern realistischer, als das sie ein historisches Thema in die Zukunft verlegt, und eine solche malt, wenn sich die Menschheit so wie bisher weiter entwickelt. Damit wäre sie für die Generationen, die nach uns kommen, eher ein Spiegel, bzw. ein Abbild unseres Zeitgeistes.
Irgendwie fällt mir da jetzt gerade wieder Jules Verne ein. Einige seiner Geschichten waren zu seiner Zeit, also vor rund 150 Jahren ja auch pure Science Fiction, obwohl es selbst den Begriff damals noch nicht gab. Und heute? - "In 80 Tagen um die Welt" kann ist zwar immer noch ein Aberteuer, wenn man es im Ballon unternimmt. Muss es aber nicht sein. Und es geht auch schneller. Im schnellsten Fall in rund 90 Minuten.
Ach ja und Rommie hat zwar kein Äquivalent in Firefly, aber eine Art Verwandte gibt es bei Star Trek: Commander Data. Verwandte deshalb, weil sie beide Androiden sind. Allerdings ist Data kein Teil des Computers bzw. der KI der Enterprize, was ihn dann doch wieder von Rommie unterscheidet.
Und Inara und River geben der Serie dann halt einfach das Merkmal, was sie von anderen noch weiter unterscheidet. Wenn man so will, ein Alleinstellungsmerkmal.

Zitat von: Grisel
Zitat
Also da bin ich doch mal auf die sachliche Aufklärung von Deiner Seite gespannt.

Die Parallelen ergeben sich für mich aus den Typen, auch rein äußerlich und der Rolle auf den ersten Blick. Nur daß die Figuren bei "Firefly" doch mehr Charakter haben und über ihre Klischeerollen hinauswachsen.

Ach so, ja okay. Ich glaube, so ein ähnliches Thema hatten wir bei BSG auch schon mal. Kann das sein?

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 15. Oktober 2009, 18:38:10
Hi Hans!

Naja, die muss man auch nicht unbedingt gesehen haben. In der Newsgroup von Jennifer Roberson waren sie der Meinung, das die Serie nur aufgrund ihrer Charaktere funktioniert. Das war zu der Zeit, als Buffy anfing, also irgendwann in den späten 90ern. Und die kann man auch nicht wirklich miteinander vergleichen. Man kann zwar Charaktere vergleichen, aber das bringt ja nichts, wenn man die Serie nicht kennt.

Gut, wobei aber auch "Firefly" für mich in erster Linie wegen seiner Charaktere funktioniert. Die Geschichen an sich sind ja nicht so innovativ.

Zitat
Ach so, nur dass das Girlie Trance Gemini auch noch etwas mehr ist, als sie zu sein scheint. Aber das kommt erst in der 4. Staffel heraus.

Die wird doch dann so ein komisches Wesen zwischen Raum und Zeit? Besonders sympathisch war sie mir nie, während ich Kaylee sehr mag.

Zitat
Ach ja und Rommie hat zwar kein Äquivalent in Firefly, aber eine Art Verwandte gibt es bei Star Trek: Commander Data. Verwandte deshalb, weil sie beide Androiden sind. Allerdings ist Data kein Teil des Computers bzw. der KI der Enterprize, was ihn dann doch wieder von Rommie unterscheidet.
Und Inara und River geben der Serie dann halt einfach das Merkmal, was sie von anderen noch weiter unterscheidet. Wenn man so will, ein Alleinstellungsmerkmal.

Ich kann gut verzichten auf diese künstliche Wesen. Das hat mich schon bei den Star Trek Serien etwas genervt, bei aller Liebe, daß da immer mit künstlich erschaffenen und ihren Problemen gespielt wurde.
BG lassen wir da mal außen vor, da sind die künstlich geschaffenen Wesen ja das Thema an sich.
Wie in der Fantasy mag ich es auch in der SF so "realistisch" wie möglich.

Zitat
Ach so, ja okay. Ich glaube, so ein ähnliches Thema hatten wir bei BSG auch schon mal. Kann das sein?

Ich kann mich nicht erinnern, aber wir haben ja sehr viel geplaudert.  :->
Wobei ich jetzt allerdings keine Parallelen zwischen Andromeda und BG sehen würde.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 19. Oktober 2009, 00:33:36
Hi Grisel,

Die Geschichen an sich sind ja nicht so innovativ.
nun ja, das ist immer eine Frage der Betrachtungsweise. Wahrscheinlich sind die Geschichten selbst alle irgendwann schon mal irgendwie erzählt worden. Nur das die Art und Weise, wie sie erzählt wurden eine andere war. In sofern liegt die Innovation doch nur in der Erzählweise.

Zitat von: Grisel
Zitat
Ach so, nur dass das Girlie Trance Gemini auch noch etwas mehr ist, als sie zu sein scheint. Aber das kommt erst in der 4. Staffel heraus.
Die wird doch dann so ein komisches Wesen zwischen Raum und Zeit? Besonders sympathisch war sie mir nie, während ich Kaylee sehr mag.
Naja, das kommt ja schon vorher heraus. - Was ich aber meinte ist der "Sonnenavatar", als der sie sich dann outet, bzw. findet sie heraus, dass sie sowas ist, was sie bis dahin nicht wusste. Avatare spielen da später noch eine bedeutendere Rolle, und es gibt sie von jedem Himmelskörper. - Interessant ist da die Folge, mit dem Avatar des Schwarzen Lochs, auf dessen Ereignisshorizont die Andromeda ja die Zeit überdauert. Dabei handelt es sich "zuuufälligerweise" um eine weibliche Ausführung, und die versucht, den Captain zu verführen. Weil der ja in der Zeitdilatation fest steckt, hat er ja unendlich viel davon, so die Argumentation der Dame...

Zitat von: Grisel
Ich kann gut verzichten auf diese künstliche Wesen. Das hat mich schon bei den Star Trek Serien etwas genervt, bei aller Liebe, daß da immer mit künstlich erschaffenen und ihren Problemen gespielt wurde.
BG lassen wir da mal außen vor, da sind die künstlich geschaffenen Wesen ja das Thema an sich.
Wie in der Fantasy mag ich es auch in der SF so "realistisch" wie möglich.
:hmschild: das ist aber merkwürdig. Ich wusste gar nicht, das Du beinahe allergisch auf Androiden bist. Aber lassen wir das. Was mir dazu allerdings noch einfällt: Realistisch und Fantasy passt doch sowieso nur begrenzt zusammen. Zumindest, solange man das als Realität zum Masstab nimmt, was wir als solche betrachten. In einer Fantasywelt sieht die doch meisst anders aus, sonst wäre es keine Fantasywelt.

Jetzt zur letzten Folge: Mrs Reynolds
Das war ja ein netter Hinterhalt, bzw. eine Geschichte der Katagorie "Dumm gelaufen" als der Käptain sich auf einmal mit einer Ehefrau konfrontiert sieht, ohne zu wissen, das er geheiratet hat. Das die sich später noch als ausgekochte Gangsterin entpuppte gehört im nachhinein betrachtet zwar irgendwie zum Plot der Story dazu. Aber die Art und Weise war schon gut gemacht. Sehr interessant fand ich den "Klebestreifen" mit dem sie die Tür zur Kommandobrücke verschweisst hat. Und wie sie versucht hat, den Käptain zu verführen, war auch nicht schlecht. Aber da behielt ja der Verstand die Kontrolle über die Instinkte.
Dieses sogenannte Netz, mit dem die Komplizen der "Braut" die Serenity kapern wollten, fand ich allerdings etwas merkwürdig. Das sah mir aus, wie Lichtbögen die zwischen ein paar Elektroden aktiviert wurden. Normalerweise dürfte das dem Schiff nicht viel ausmachen, da die Hülle eigentlich als Faraday'scher Käfig funktionieren sollte. Einzig ein paar Sensoren und Antennen sollten dadurch schaden nehmen können, aber auf keinen Fall sollte die Besatzung sterben können, wenn das Schiff da durch fliegt. Aber von der Spannung her war die Szene gut gemacht. Die Tür des Frachtraumes zu öffnen, und dann mit einer Scharfschützenknarre, oder was immer das genau für ein Teil war, die Elektroden kaputt zu schiessen, an denen die Lichtbögen entstehen, war ja sehr effektiv. Und dann gegen die Fenster der angrenzenden Station zu schiessen ebenfalls.
So, ich denke, diese Schilderung des Inhalts genügt erst mal, um Dir die Folge wieder in Erinnerung zu rufen.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 19. Oktober 2009, 19:05:51
Hi Hans!

:hmschild: das ist aber merkwürdig. Ich wusste gar nicht, das Du beinahe allergisch auf Androiden bist. Aber lassen wir das.

Ich habe einfach keinen besonderen Bezug zu künstlichen Lebewesen in solchen Geschichten. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber selbst da ist mir zB Star Treks Android Data irgendwann ans Herz gewachsen, aber es hat gedauert.

Zitat
Was mir dazu allerdings noch einfällt: Realistisch und Fantasy passt doch sowieso nur begrenzt zusammen. Zumindest, solange man das als Realität zum Masstab nimmt, was wir als solche betrachten. In einer Fantasywelt sieht die doch meisst anders aus, sonst wäre es keine Fantasywelt.

Absolut nicht. Das fantastische Element in meiner bevorzugten Genreliteratur ist eben, daß es eine erfundene Welt mit erfundener Gesellschaftsform ist. Ab da ist dann alles möglich, eine komplett übersinnliches frei Geschichte, dezente Verwendung davon, oder der Overkill mit Magie in jeder Form und vielleicht noch vielen magischen Wesen. Nichts für mich. Auch hier natürlich, Ausnahmen etc.
Ist in der SF genauso. Auch da sind literararisch meine Lieblinge meist relativ "realistisch". Geschmackssache.

Jetzt zur letzten Folge: Mrs Reynolds
Zitat
Das war ja ein netter Hinterhalt, bzw. eine Geschichte der Katagorie "Dumm gelaufen" als der Käptain sich auf einmal mit einer Ehefrau konfrontiert sieht, ohne zu wissen, das er geheiratet hat. Das die sich später noch als ausgekochte Gangsterin entpuppte gehört im nachhinein betrachtet zwar irgendwie zum Plot der Story dazu. Aber die Art und Weise war schon gut gemacht. Sehr interessant fand ich den "Klebestreifen" mit dem sie die Tür zur Kommandobrücke verschweisst hat. Und wie sie versucht hat, den Käptain zu verführen, war auch nicht schlecht. Aber da behielt ja der Verstand die Kontrolle über die Instinkte.

Da kann ich mich noch die Szene erinnern, wo Mal sich bei "Mrs. Reynolds'" Lippen betäubt, Inaara dann bei ihm und er natürlich nicht annimmt, daß sie ihn geküßt hat.
Oder als Jayne die Frau gegen sein Lieblingsgewehr eintauschen will.  :->

Zitat
So, ich denke, diese Schilderung des Inhalts genügt erst mal, um Dir die Folge wieder in Erinnerung zu rufen.

Ja, vielen Dank dafür.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 19. Oktober 2009, 23:26:55
Hi Grisel,

Zitat von: Grisel
Absolut nicht. Das fantastische Element in meiner bevorzugten Genreliteratur ist eben, daß es eine erfundene Welt mit erfundener Gesellschaftsform ist. Ab da ist dann alles möglich, eine komplett übersinnliches frei Geschichte, dezente Verwendung davon, oder der Overkill mit Magie in jeder Form und vielleicht noch vielen magischen Wesen. Nichts für mich. Auch hier natürlich, Ausnahmen etc.
Ist in der SF genauso. Auch da sind literararisch meine Lieblinge meist relativ "realistisch". Geschmackssache.
:kopfkratz: also wie denn jetzt? - Wenn die Welt und die Gesellschaft usw. alles erfunden ist, dann kann alles auftauchen, ansonsten nicht? - Ne, so wahrscheinlich nicht. Also irgend einen Bezug zu dem, was wir als Realität wahrnehmen, also unsere im 21. Jahrhundert, bzw. zur Realität vergangener Epochen sollte bei Dir unbedingt dabei sein, um Dir zu gefallen. Oder wie jetzt?

Ich sehe das ja so: Wenn es solche Dinge wie Magie und andere übersinnliche Erscheinungen, Fabel- und sonstige phantastischen Wesen gibt, hab ich nichts dagegen. Aber diese Welt in der sie existieren muss in sich stimmig sein. D.h. das es beispielsweise auch für die mächtigsten Magier Grenzen gibt, die sie nicht überschreiten können, egal wie sehr sie sich anstrengen. Und das müssen sie wissen, oder der/die eine oder andere in der Geschichte halt lernen. Für den Leser sollte jedoch immer klar sein, das bestimmte Dinge funktionieren, andere dagegen nicht funktionieren und auch warum sie nicht funktionieren. Dabei muss es keine technische Beschreibung geben, - die verstehen eh nicht alle. Aber es muss plausile Gründe geben, was, wie und warum geht oder auch nicht geht. Das können auch gesellschaftliche Konventionen sein.
Dazu hab ich mir ja mal ausführlicher Gedanken gemacht, als ich über die Konstruktion einer Romanwelt nachgedacht habe. Das alles zu zitieren würde hier den Rahmen sprengen, aber wenn Du willst, kannst Du es hier (klick) (http://www.welt-der-fantasy.de/forum/viewtopic.php?f=5&t=2492) nachlesen.

Zitat von: Grisel
Da kann ich mich noch die Szene erinnern, wo Mal sich bei "Mrs. Reynolds'" Lippen betäubt, Inaara dann bei ihm und er natürlich nicht annimmt, daß sie ihn geküßt hat.
Ja, die Szene war auch gut. Irgendwie scheinen die beiden auch manchmal ein wenig aneinander vorbei zu reden. So hatte ich den Eindruck, das er sich am Anfang, nachdem die erste Aufregung im Frachtraum abgeflaut war, bei ihr erkundigen wollte, wie er sich denn jetzt am besten verhalten sollte. Aber irgendwie schafft er es nicht, sein Problem korrekt zur Sprache zu bringen, so das Inara sich letztlich nur gestört fühlt, und ihn erst mal raus schmeisst.

Zitat von: Grisel
Oder als Jayne die Frau gegen sein Lieblingsgewehr eintauschen will.  :->
Ja, die Szene hatte auch was eigenartiges. Der "Gag" wenn man so will, war dann ja am Ende, das es gerade dieses Gewehr war, womit sie ihren Arsch gerettet haben.

Eine weitere interessante Szene war auf der Brücke, als der Priester etwas über die "Netze" erzählt hat, und Mal fragt, woher ein Gottesmann eigentlich so viel über Gangster weis.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 20. Oktober 2009, 19:38:18
Hi Hans!

:kopfkratz: also wie denn jetzt? - Wenn die Welt und die Gesellschaft usw. alles erfunden ist, dann kann alles auftauchen, ansonsten nicht? - Ne, so wahrscheinlich nicht. Also irgend einen Bezug zu dem, was wir als Realität wahrnehmen, also unsere im 21. Jahrhundert, bzw. zur Realität vergangener Epochen sollte bei Dir unbedingt dabei sein, um Dir zu gefallen. Oder wie jetzt?

Ganz einfach, eine vom Autor erfundene Welt, allerdings ohne übersinnliche Elemente. Im Prinzip pseudohistorisch, nur eben erfunden. Oder, wie in den meisten meiner Lieblingsfantasyromane, subtiler Einsatz von Magie.

Auf "Firefly" und SF umgelegt, keine künstlichen Lebewesen, keine Aliens, keine zu unglaubwürdige Technologie. Was im Prinzip, wenn man die Zylonen ausklammert, auch auf BG zutrifft.

Zitat
Ja, die Szene war auch gut. Irgendwie scheinen die beiden auch manchmal ein wenig aneinander vorbei zu reden. So hatte ich den Eindruck, das er sich am Anfang, nachdem die erste Aufregung im Frachtraum abgeflaut war, bei ihr erkundigen wollte, wie er sich denn jetzt am besten verhalten sollte. Aber irgendwie schafft er es nicht, sein Problem korrekt zur Sprache zu bringen, so das Inara sich letztlich nur gestört fühlt, und ihn erst mal raus schmeisst.


Eine dieser Serienbeziehungen, wo man den beiden so gern mal zurufen möchte, so redet doch mal miteinander! Obwohl das mit ihrem Beruf wohl unvereinbar ist.

Zitat
Eine weitere interessante Szene war auf der Brücke, als der Priester etwas über die "Netze" erzählt hat, und Mal fragt, woher ein Gottesmann eigentlich so viel über Gangster weis.

Shepard ist wohl mehr, als er zu sein scheint. Da ich ihn aber nie sonderlich mochte, hat es mich nicht so gereizt, seine Geheimnisse zu erforschen.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 20. Oktober 2009, 22:32:41
Hi Grisel,
Ganz einfach, eine vom Autor erfundene Welt, allerdings ohne übersinnliche Elemente. Im Prinzip pseudohistorisch, nur eben erfunden. Oder, wie in den meisten meiner Lieblingsfantasyromane, subtiler Einsatz von Magie.
Subtiler Einsatz von Magie, also Laran oder Dweomer sowas ähnliches. Okay. Und Pseudohistorisch, also so à la G.G. Kay oder Vonda McIntyre, oder ?

Zitat von: Grisel
Auf "Firefly" und SF umgelegt, keine künstlichen Lebewesen, keine Aliens, keine zu unglaubwürdige Technologie.
:hmschild: also schön, das mit den Aliens und den künstlichen Lebewesen kann ich ja sofort nachvollziehen. Und die Technologie nur als Mittel zum Zweck, die im Rahmen der Handlung zwar da ist und auch funktioniert ohne weiter über das wie und warum nachzudenken. - Okay, leuchtet auch ein. Dann spekulier ich jetzt mal, das Du mit Stargate nix anfangen kannst, weil da u.a. die Funktionsweise der Technologie eine grössere Rolle Spielt, und weil in den Serien ja auch Aliens auftauchen. Den Film sollte man getrennt betrachten, weil da einiges anders ist, als in der Serie. *Spekulation Ende*

Zitat von: Grisel
Was im Prinzip, wenn man die Zylonen ausklammert, auch auf BG zutrifft.
Naja, nur das die gesamte Handlung bei BG halt an den Zylonen hochgezogen wird. Wenn man die weg lässt, handelt es sich zwar um ein Drama, weil es im wesentlichen um zwischenmenschliche Beziehungen und menschliches Verhalten in Kriesensituationen und bei schwersten Schicksalsschlägen geht. Allerdings würde das Weglassen der Zylonen bei BG auch die Grundlagen der Handlung entziehen. Von daher betrachtet hinkt die Erläuterung, bzw. BG fällt unter die Ausnahmen.

Zitat von: Grisel
Eine dieser Serienbeziehungen, wo man den beiden so gern mal zurufen möchte, so redet doch mal miteinander! Obwohl das mit ihrem Beruf wohl unvereinbar ist.
Also miteinander Reden ist sehr wohl mit Inaras Beruf vereinbar. Nur bei Beziehungen wird es schwierig. - Oder Du verstehst unter "miteinander Reden" jetzt was anderes als ich...  :kopfkratz: :-)

Zitat von: Grisel
Shepard ist wohl mehr, als er zu sein scheint. Da ich ihn aber nie sonderlich mochte, hat es mich nicht so gereizt, seine Geheimnisse zu erforschen.
Ah ja. - Hat das was damit zu tun dass er Priester ist?
Ich finde ihn als Figur eigentlich sehr interessant, weil er mit mehr Wassern gewaschen ist, als man zunächst annimmt. Dagegen wirkt Simon eher vorhersehbar und nicht so Geheimnissvoll.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 21. Oktober 2009, 19:32:00
Hi Hans!

Subtiler Einsatz von Magie, also Laran oder Dweomer sowas ähnliches. Okay. Und Pseudohistorisch, also so à la G.G. Kay oder Vonda McIntyre, oder ?

G.G. Kay ist das perfekte Bsp, denn seine Bücher liebe ich. Und das ist genau die Art Fantasy, die ich am liebsten lese. Bei ihm spielt Übersinnliches meist entweder gar keine, oder eine sehr zurückhaltende Rolle.

Zitat
:hmschild: also schön, das mit den Aliens und den künstlichen Lebewesen kann ich ja sofort nachvollziehen. Und die Technologie nur als Mittel zum Zweck, die im Rahmen der Handlung zwar da ist und auch funktioniert ohne weiter über das wie und warum nachzudenken. - Okay, leuchtet auch ein. Dann spekulier ich jetzt mal, das Du mit Stargate nix anfangen kannst, weil da u.a. die Funktionsweise der Technologie eine grössere Rolle Spielt, und weil in den Serien ja auch Aliens auftauchen. Den Film sollte man getrennt betrachten, weil da einiges anders ist, als in der Serie. *Spekulation Ende*

Mit Stargate kann ich nichts anfangen, weil ich schon den Film langweilig fand und die Serie gleich noch mehr. Und das bißchen, was ich da am Ende immer vor "Torchwood" auf RTL2 gesehen habe, hat mich auch nicht überzeugt.

Zitat
Naja, nur das die gesamte Handlung bei BG halt an den Zylonen hochgezogen wird. Wenn man die weg lässt, handelt es sich zwar um ein Drama, weil es im wesentlichen um zwischenmenschliche Beziehungen und menschliches Verhalten in Kriesensituationen und bei schwersten Schicksalsschlägen geht. Allerdings würde das Weglassen der Zylonen bei BG auch die Grundlagen der Handlung entziehen. Von daher betrachtet hinkt die Erläuterung, bzw. BG fällt unter die Ausnahmen.

Wie immer Du es drehen und wenden willst. Es ist ja nirgendwo festgeschrieben, einfach grundsätzliche Vorlieben. Meine aktuellen Suchtserien "Torchwood" und "Dr. Who" sind ja im Prinzip auch genau das, was ich sonst gemieden habe. Haben aber andere Aspekte, die mich ansprechen, weshalb ich mit dem Rest gut leben kann.
So ist es bei BG auch.

Ich liebe auch das gute alte Star Trek in all seinen Erscheinungsformen, trotz komischer Aliens und überdrüber-Technologie wie Beamen, Holodecks, Essen per Knopfdruck etc. Aber grundsätzlich ziehe ich es einfacher, realistischer vor.

Zitat
Also miteinander Reden ist sehr wohl mit Inaras Beruf vereinbar. Nur bei Beziehungen wird es schwierig. - Oder Du verstehst unter "miteinander Reden" jetzt was anderes als ich...  :kopfkratz: :-)

Eigentlich nicht. Ich meinte, die beiden haben sich offenbar gern, reden aber immer aneinander vorbei.

Zitat
Ah ja. - Hat das was damit zu tun dass er Priester ist?
Ich finde ihn als Figur eigentlich sehr interessant, weil er mit mehr Wassern gewaschen ist, als man zunächst annimmt. Dagegen wirkt Simon eher vorhersehbar und nicht so Geheimnissvoll.


Mit dem Beruf bzw. Tarnung, was immer es nun ist, hat es nur insoweit zu tun, als ich Predigertypen einfach nicht mag. Macht ja nichts, der Cast ist groß genug, um einen weniger mögen zu können, ohne daß es ein Problem wäre.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 22. Oktober 2009, 03:04:35
Hi Grisel,

G.G. Kay ist das perfekte Bsp, denn seine Bücher liebe ich. Und das ist genau die Art Fantasy, die ich am liebsten lese. Bei ihm spielt Übersinnliches meist entweder gar keine, oder eine sehr zurückhaltende Rolle.
ja, das hab ich schon mal irgendwo gelesen, das Du Kay magst. - Ich glaube, das war bei Nimue irgendwo...

Zitat von: Grisel
Mit Stargate kann ich nichts anfangen, weil ich schon den Film langweilig fand und die Serie gleich noch mehr. Und das bißchen, was ich da am Ende immer vor "Torchwood" auf RTL2 gesehen habe, hat mich auch nicht überzeugt.
Nun gut. So sind die Geschmäcker halt verschieden. Was da in letzter Zeit vor Torchwood auf RTL2 zu sehen war, war zwar Stargate Atlantis, aber das nur nebenbei. Und immer nur die letzten Szenen oder auch die letzten zwei oder drei Minuten ist auch nicht sonderlich aufschlussreich.

Zitat von: Grisel
Es ist ja nirgendwo festgeschrieben, einfach grundsätzliche Vorlieben.
Das ist auch gut so, das sowas nirgendwo festgeschrieben ist.

Zitat von: Grisel
Meine aktuellen Suchtserien "Torchwood" und "Dr. Who" sind ja im Prinzip auch genau das, was ich sonst gemieden habe. Haben aber andere Aspekte, die mich ansprechen, weshalb ich mit dem Rest gut leben kann.
So ist es bei BG auch.
Okay, belassen wir es dabei, oder sagen wir mal so: Anscheinend gibt es da etwas, dass das Interesse soweit weckt, das man die unsympatischen Aspekte dafür billigend in Kauf nimmt, auch wenn diese vorher dafür verantwortlich waren, das man diese Dinge gemieden hat. Sowas könnte man auch als Entwicklung betrachten. Oder Veränderung, je nach dem, was einem besser gefällt.

Zitat von: Grisel
Ich liebe auch das gute alte Star Trek in all seinen Erscheinungsformen, trotz komischer Aliens und überdrüber-Technologie wie Beamen, Holodecks, Essen per Knopfdruck etc. Aber grundsätzlich ziehe ich es einfacher, realistischer vor.
Hm... - also Essen auf Knopfdruck dürfte bald realistisch sein. Zwar nicht unbedingt so, wie es bei Star Trek gezeigt wurde, wobei ich da auch nur eine Idee habe, wie die das gemacht haben, aber keine Ahnung. Aber sowas wie eine vollautomatische Küche, die man nur mit Zutaten versorgen muss, und den Rest von selbst erledigt, kann ich mir mit unserer derzeitigen Technik schon vorstellen. Die Frage ist dabei nur, ob das eine technische Spielerei bzw. ein Experiment bleibt, oder ob es auch mal Allgemeingut wird. Ich tippe auf etwas dazwischen: D.h. für Grossküchen wird es wahrscheinlich mal eingesetzt, annsonsten aber nicht so sehr akzeptiert werden.
Holodecks könnten in ein paar hundert Jahren auch Real werden, - da ist die Wissenschaft noch nicht weit genug. (Und die Computertechnik auch nicht.) Nur mit dem beamen wird das nichts.

Inara & Mal
Zitat von: Grisel
Eigentlich nicht. Ich meinte, die beiden haben sich offenbar gern, reden aber immer aneinander vorbei.
Das sehe ich genau so.

Zitat von: Grisel
Mit dem Beruf bzw. Tarnung, was immer es nun ist, hat es nur insoweit zu tun, als ich Predigertypen einfach nicht mag.
Ahhh ja. Warum das so ist, lassen wir jetzt mal offen. Ich hab da zwar so eine Idee, aber ich glaube, das Thema würde zu weit off Topic führen.

Zitat von: Grisel
Macht ja nichts, der Cast ist groß genug, um einen weniger mögen zu können, ohne daß es ein Problem wäre.
Stimmt auch wieder.

Übrigens hab ich gerade mal wieder eine Folge aus der 5. Staffel von Andromeda gesehen. Diese Staffel ist wirklich total abgedreht. So ganz blick ich da zwar immer noch nicht durch, möglicherweise weil ich die ersten Staffeln kaum kenne, aber egal. Irgendwie finde ich es doch faszinierend, wie Mr. Spock sagen würde. :-)

Und nun  :schnarch:
:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 22. Oktober 2009, 19:10:26
Hi Hans!

Nun gut. So sind die Geschmäcker halt verschieden. Was da in letzter Zeit vor Torchwood auf RTL2 zu sehen war, war zwar Stargate Atlantis, aber das nur nebenbei. Und immer nur die letzten Szenen oder auch die letzten zwei oder drei Minuten ist auch nicht sonderlich aufschlussreich.

Das ist mir schon klar. Hat mir aber gereicht, um die Leute nicht sonderlich sympathisch zu finden.

Zitat
Okay, belassen wir es dabei, oder sagen wir mal so: Anscheinend gibt es da etwas, dass das Interesse soweit weckt, das man die unsympatischen Aspekte dafür billigend in Kauf nimmt, auch wenn diese vorher dafür verantwortlich waren, das man diese Dinge gemieden hat. Sowas könnte man auch als Entwicklung betrachten. Oder Veränderung, je nach dem, was einem besser gefällt.

Ist im Prinzip wie bei manchen Büchern, die einen Aspekt haben, den ich so großartig finde, daß ich alles, was ich sonst ablehne, dafür gern in Kauf nehme.

Zitat
Hm... - also Essen auf Knopfdruck dürfte bald realistisch sein. Zwar nicht unbedingt so, wie es bei Star Trek gezeigt wurde, wobei ich da auch nur eine Idee habe, wie die das gemacht haben, aber keine Ahnung. Aber sowas wie eine vollautomatische Küche, die man nur mit Zutaten versorgen muss, und den Rest von selbst erledigt, kann ich mir mit unserer derzeitigen Technik schon vorstellen. Die Frage ist dabei nur, ob das eine technische Spielerei bzw. ein Experiment bleibt, oder ob es auch mal Allgemeingut wird. Ich tippe auf etwas dazwischen: D.h. für Grossküchen wird es wahrscheinlich mal eingesetzt, annsonsten aber nicht so sehr akzeptiert werden.

Bei Star Trek ist das halt noch sehr viel fantastischer, indem die einfach sagen, was sie wollen und schwupps, schon steht es vor ihnen. Inkl. Geschirr. Mir will ums Verrecken nicht einfallen, wie das Gerät geheißen hat.

Zitat
Holodecks könnten in ein paar hundert Jahren auch Real werden, - da ist die Wissenschaft noch nicht weit genug. (Und die Computertechnik auch nicht.) Nur mit dem beamen wird das nichts.

Ich schätze mal, so ausgeprägt wie bei ST wohl nicht. Ich mochte die Holodeckgeschichten einfach nicht, weil ich sie meist langweilig fand.

Zitat
Übrigens hab ich gerade mal wieder eine Folge aus der 5. Staffel von Andromeda gesehen. Diese Staffel ist wirklich total abgedreht. So ganz blick ich da zwar immer noch nicht durch, möglicherweise weil ich die ersten Staffeln kaum kenne, aber egal. Irgendwie finde ich es doch faszinierend, wie Mr. Spock sagen würde. :-)

Ist ja die Hauptsache, daß es Dir Spaß macht.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 25. Oktober 2009, 02:40:41
Hi Grisel,

Stargate
Und immer nur die letzten Szenen oder auch die letzten zwei oder drei Minuten ist auch nicht sonderlich aufschlussreich.

Das ist mir schon klar. Hat mir aber gereicht, um die Leute nicht sonderlich sympathisch zu finden.
Nun gut, es kann ja auch nicht jedem alles gefallen.
Letztens war allerdings noch eine lustige Szene, wo ein gewisser Richard Woolsey zu jemandem sagte, er solle auf den Doktor hören. - Dieser Mr. Woolsey wird von Robert Picardo gespielt, der Dir wahrscheinlich bekannt ist.

Zitat von: Grisel
Zitat
Hm... - also Essen auf Knopfdruck dürfte bald realistisch sein.

Bei Star Trek ist das halt noch sehr viel fantastischer, indem die einfach sagen, was sie wollen und schwupps, schon steht es vor ihnen. Inkl. Geschirr. Mir will ums Verrecken nicht einfallen, wie das Gerät geheißen hat.
Nun ja, ist ja auch nicht so wichtig, aber das klingt irgendwie auch nach Beamtechnologie, wo man dem Computer halt mitteilt, was man will, und der materialisiert es dann... Übrigens: eine kurze Recherche auf einschlägigen Websites ergab, das es sich bei dem Ding um einen Replikator handelt.

Holodecks
Zitat von: Grisel
Ich schätze mal, so ausgeprägt wie bei ST wohl nicht. Ich mochte die Holodeckgeschichten einfach nicht, weil ich sie meist langweilig fand.
Wie heisst der erste Offizier von Capt. Picard? - Mir fällt da nur die Story mit den sogenannten "Binären" ein, dessen Titel "11001010" oder so ähnlich lautet. Da sollen die Binären, die immer paarweise auftreten, den Computer der Enterprise überholen, wobei es aber zu einem Problem kommt, weshalb die Enterprise evakuiert werden muss. Nur der erste Offizier bleibt auf einem Holodeck an Bord, und 4 Binäre ebenfalls. Nach einer Weile stellt sich heraus, dass das Problem der Enterprise von den Binären nur vorgetäuscht war, damit sie evakuiert wird, und so in die Nähe ihres Heimatplaneten fliegen kann. Dort wird sie als Backupsystem für den Computer auf dem Planeten benutzt, der notwendig ist, damit die Binären überhaupt existieren können. Das Backup war nötig, weil in der Nähe eine Sonne explodierte, dessen Trümmer den Planeten zu zerstören drohten. Das passierte zum Glück nicht, so das die Daten nach dieser Explosion wieder zurück gespielt werden konnten, was der erste Offizier veranlassen musste. Als das geschehen war, wurden die Binären auch wieder Munter, und die Enterprise konnte wieder zur Wartung zu der Raumstation zurück fliegen, von der aus sie gestartet war. - Eine der wenigen Folgen, die ich gesehen habe.

Soweit mal dazu.

Und was die aktuelle Folge angeht, die hab ich schon wieder verpasst.  :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :wah:

Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 25. Oktober 2009, 11:45:59
Hi Hans!

Letztens war allerdings noch eine lustige Szene, wo ein gewisser Richard Woolsey zu jemandem sagte, er solle auf den Doktor hören. - Dieser Mr. Woolsey wird von Robert Picardo gespielt, der Dir wahrscheinlich bekannt ist.

Der Holo-Doc von "Voyager" müßte das sein. Oder einst der leicht manische Turnlehrer aus "Wunderbare Jahre".

Zitat
Nun ja, ist ja auch nicht so wichtig, aber das klingt irgendwie auch nach Beamtechnologie, wo man dem Computer halt mitteilt, was man will, und der materialisiert es dann... Übrigens: eine kurze Recherche auf einschlägigen Websites ergab, das es sich bei dem Ding um einen Replikator handelt.

 :hau: Danke!

Holodecks
Zitat
Wie heisst der erste Offizier von Capt. Picard? - Mir fällt da nur die Story mit den sogenannten "Binären" ein, dessen Titel "11001010" oder so ähnlich lautet. Da sollen die Binären, die immer paarweise auftreten, den Computer der Enterprise überholen, wobei es aber zu einem Problem kommt, weshalb die Enterprise evakuiert werden muss. Nur der erste Offizier bleibt auf einem Holodeck an Bord, und 4 Binäre ebenfalls. Nach einer Weile stellt sich heraus, dass das Problem der Enterprise von den Binären nur vorgetäuscht war, damit sie evakuiert wird, und so in die Nähe ihres Heimatplaneten fliegen kann. Dort wird sie als Backupsystem für den Computer auf dem Planeten benutzt, der notwendig ist, damit die Binären überhaupt existieren können. Das Backup war nötig, weil in der Nähe eine Sonne explodierte, dessen Trümmer den Planeten zu zerstören drohten. Das passierte zum Glück nicht, so das die Daten nach dieser Explosion wieder zurück gespielt werden konnten, was der erste Offizier veranlassen musste. Als das geschehen war, wurden die Binären auch wieder Munter, und die Enterprise konnte wieder zur Wartung zu der Raumstation zurück fliegen, von der aus sie gestartet war. - Eine der wenigen Folgen, die ich gesehen habe.

William T. Ryker. Ja, an die Folge kann ich mich erinnern, das ist jene, wo er sich dann im Holodeck in "Minuette" verliebt. Klassische Holodeckfolge, langweilig. Für mich. Ausnahmen gibt es immer, großartig fand ich "Für eine Handvoll Datas", wo Worf mit Deanna und Alexander ein Westernabenteuer erleben will und sich durch einen Computerfehler alle Holofiguren in Data verwandeln, den Androiden. Schön, da muß ich sogar in der bloßen Erinnerung lachen.

Zitat
Und was die aktuelle Folge angeht, die hab ich schon wieder verpasst.  :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :wah:

Oh schade, das war laut TV-Programm "Jaynestown". Ausgesprochen witzige Folge, wo sie eine Stadt, eben Jaynestown, besuchen und leicht verstört feststellen, daß Jayne dort als Held verehrt wird, weil ihn dort alle fälschlicherweise für eine Art Robin Hood halten. Hat seinem Charakter auch ein bißchen mehr Tiefe verliehen.

Ich habe gestern angefangen, mir die Serie endlich noch mal von vorne anzuschauen. Sehr nett, konnte mich erst nach der 3. Folge losreißen. Hat zumindest einen Vorteil, daß ich wegen meinem blöden PC momentan nicht "Dr. Who" schauen kann. Jetzt sehe ich Shepard wieder etwas freundlicher, er ist schon OK, er ist nur derjenige, mit dem ich von allen am wenigsten anfangen kann. Was faszinierend ist, denn Jayne zB ist ja nun wirklich kein Sympathieträger, aber irgendwie habe ich den auch ins Herz geschlossen. Das finde ich an der Serie u.a. so nett, daß ich sie alle mag, irgendwie.

Und zum Thema, wo das alles hätte hinführen können, da gibt es schon eine ganze Menge Geschichten, die noch hätten erzählt werden können. Vielleicht sogar die ganze Alliance ein wenig aufrütteln? Ich hätte vor allem gern mehr von der Alliance gesehen. Wie gesagt, in Folge Nr. 3, jener, die Du auch verpasst hast, treffen wir ja einen Alliance Kommandanten, der nicht ganz so fies ist, wie man davor dachte. Da wäre schon Material vorhanden gewesen. Ganz zu schweigen von der ganzen Geschichte um Simon und River
die ja am Ende nach wie vor Flüchtlinge sind.


Ewig schade. Das hätte so eine feine Serie werden können, statt dem netten Fragment, das geblieben ist.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 26. Oktober 2009, 21:29:44
HI Grisel,

Dieser Mr. Woolsey wird von Robert Picardo gespielt, der Dir wahrscheinlich bekannt ist.

Der Holo-Doc von "Voyager" müßte das sein.
genau der ist es auch.

Zitat von: Grisel
Zitat
Übrigens: eine kurze Recherche auf einschlägigen Websites ergab, das es sich bei dem Ding um einen Replikator handelt.

 :hau: Danke!
Bitte sehr. Gern geschehen.  :zwinker:

Holodecks
Zitat von: Grisel
Zitat
Wie heisst der erste Offizier von Capt. Picard? - Mir fällt da nur die Story mit den sogenannten "Binären" ein, dessen Titel "11001010" oder so ähnlich lautet.
William T. Ryker.
Ebenfalls danke.

Zitat von: Grisel
Ja, an die Folge kann ich mich erinnern, das ist jene, wo er sich dann im Holodeck in "Minuette" verliebt. Klassische Holodeckfolge, langweilig. Für mich. Ausnahmen gibt es immer, großartig fand ich "Für eine Handvoll Datas", wo Worf mit Deanna und Alexander ein Westernabenteuer erleben will und sich durch einen Computerfehler alle Holofiguren in Data verwandeln, den Androiden. Schön, da muß ich sogar in der bloßen Erinnerung lachen.
Nun, die Folge kenn ich wieder nicht. Scheint aber eine nette Chaosfolge zu sein...

Zitat von: Grisel
Zitat
Und was die aktuelle Folge angeht, die hab ich schon wieder verpasst.  :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :wah:

Oh schade, das war laut TV-Programm "Jaynestown". Ausgesprochen witzige Folge, wo sie eine Stadt, eben Jaynestown, besuchen und leicht verstört feststellen, daß Jayne dort als Held verehrt wird, weil ihn dort alle fälschlicherweise für eine Art Robin Hood halten. Hat seinem Charakter auch ein bißchen mehr Tiefe verliehen.
Das klingt lustig, da hab ich wohl wirklich was verpasst.

Zitat von: Grisel
Ich habe gestern angefangen, mir die Serie endlich noch mal von vorne anzuschauen. Sehr nett, konnte mich erst nach der 3. Folge losreißen. Hat zumindest einen Vorteil, daß ich wegen meinem blöden PC momentan nicht "Dr. Who" schauen kann.
Was hat denn der PC damit zu tun, das man sich die Serien anschauen kann? - Du guckst die doch wohl nicht etwa auf dem Computer...  :ausrast:

Zitat von: Grisel
Jetzt sehe ich Shepard wieder etwas freundlicher, er ist schon OK, er ist nur derjenige, mit dem ich von allen am wenigsten anfangen kann.
Ah, verstehe.

Zitat von: Grisel
Was faszinierend ist, denn Jayne zB ist ja nun wirklich kein Sympathieträger, aber irgendwie habe ich den auch ins Herz geschlossen. Das finde ich an der Serie u.a. so nett, daß ich sie alle mag, irgendwie.
Naja, ein sympathischer Typ ist er wirklich nicht, aber der Richtige, wenn es ums ballern geht.

Zitat von: Grisel
Und zum Thema, wo das alles hätte hinführen können, da gibt es schon eine ganze Menge Geschichten, die noch hätten erzählt werden können. Vielleicht sogar die ganze Alliance ein wenig aufrütteln? Ich hätte vor allem gern mehr von der Alliance gesehen.
Tja, das ist der Mist, wenn Quote über alles geht.  :meckern:

Zitat von: Grisel
Wie gesagt, in Folge Nr. 3, jener, die Du auch verpasst hast, treffen wir ja einen Alliance Kommandanten, der nicht ganz so fies ist, wie man davor dachte.
Ah ja. Nun, dann beherscht die interne Doktrin doch nicht alle gleichermassen stark. Das ist doch ein gutes Zeichen.

Zitat von: Grisel
Da wäre schon Material vorhanden gewesen. Ganz zu schweigen von der ganzen Geschichte um Simon und River
Das sind Deine Lieblingsfiguren, oder? - Aber es stimmt schon, das es sich bei diesem "Universum" um eine interessante Konstruktion handelt, in dessen Rahmen sich mehr als 14 oder 15 Geschichten erzählen lassen würden.

Übrigens hab ich letztens irgendwo gelesen, das Jewel Staite bei einigen Leuten inzwischen den Ruf als SF-Schauspielerin weg zu haben, weil sie vor Firefly auch eine SF-Rolle gespielt hat. Und dann hat sie in Stargate-Atlantis ja auch einmal eine Figur der Bösewichter gespielt. Da konnte man sie unter der Maske allerdings nicht erkennen. - Das war, bevor sie Dr. Keller wurde, wie die Figur ihrer jetzigen Rolle heisst.

:winken:
Hans

Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 27. Oktober 2009, 19:08:50
Hi Hans!

Was hat denn der PC damit zu tun, das man sich die Serien anschauen kann? - Du guckst die doch wohl nicht etwa auf dem Computer...  :ausrast:

Äh, doch. Solange mir die DVDs noch zu teuer sind, schaue ich online. Allerdings, wie gesagt, es geht jetzt schon wieder seit einiger Zeit nicht mehr, weil mein Depp von einem PC Ewigkeiten zum Laden braucht. Ich habe da schon mal ungelogen 2 Tage gebraucht, um eine Folge anzuschauen. Da das aber unlustig ist, warte ich eben, ob und bis es irgendwann wieder geht.

Zitat
Ah ja. Nun, dann beherscht die interne Doktrin doch nicht alle gleichermassen stark. Das ist doch ein gutes Zeichen.

Ich hatte gestern - Nationalfeiertag - einen hübschen kleinen Marathon mit den 8  :ausrast: letzten Folgen, abgerundet durch den Spielfilm "Serenity". Hatte ganz vergessen, daß die Geschichte dort eigentlich mehr oder weniger mit einem Ende versehen wird. Nicht 100 %ig befriedigend, aber akzeptabel. Vielleicht zeigt Super-RTL den ja auch nach der Serie.

Zitat
Das sind Deine Lieblingsfiguren, oder?

Simon ist meine Lieblingsfigur, klassisches Grisel'sches Beuteschema. Hübscher junger, tougher als er auf den ersten Blick aussieht und zu tiefer Loyalität fähig.
Aber ich mag sie alle gern, auch alle Frauen, was bei mir sonst eher selten ist. Kaylee finde ich einfach goldig, River ebenfalls und Zoe finde ich ausgesprochen faszinierend. Tolle Powerfrau. Bei River fasziniert mich vor allem ihr Gesicht. Und die Rolle gibt natürlich einiges her.
Ach ja, Inara, die mag ich auch. Ebenfalls eine ausgesprochen schöne Frau.
Wash ist ebenfalls goldig, Jayne auf seine dumme Art irgendwie auch und Mal als tougher Captain hat auch was für sich. Und Shepard ist ja eigentlich eh auch ein ganz netter.
Perfekt. Seufz! Schade.

Zitat
- Aber es stimmt schon, das es sich bei diesem "Universum" um eine interessante Konstruktion handelt, in dessen Rahmen sich mehr als 14 oder 15 Geschichten erzählen lassen würden.

Ich finde so ein Setting generell interessant, eine alles beherrschende Macht und das Leben am Rand davon und teilweise dagegen, wobei man aber auch die andere Seite beleuchten sollte. In "Firefly" ist ja zB ganz interessant, daß Simon und River erst durch ihr Leid zu Feinden der Alliance geworden sind, während Inara mal erzählt, daß sie voll und ganz für die Vereinigung war.

Zitat
Übrigens hab ich letztens irgendwo gelesen, das Jewel Staite bei einigen Leuten inzwischen den Ruf als SF-Schauspielerin weg zu haben, weil sie vor Firefly auch eine SF-Rolle gespielt hat. Und dann hat sie in Stargate-Atlantis ja auch einmal eine Figur der Bösewichter gespielt. Da konnte man sie unter der Maske allerdings nicht erkennen. - Das war, bevor sie Dr. Keller wurde, wie die Figur ihrer jetzigen Rolle heisst.

Ich glaube, auf diese Diskussion lasse ich mich lieber nicht noch mal ein. Sonst verlangst Du wieder Brief und Siegel als Beweis für etwas, was einfach ein Eindruck von mir war, siehe gleiches bei Summer Glau.  :->

Sommer, Juwel, kreative Eltern, falls das keine Künstlernamen sind.

Witzig finde ich, daß Nathan Filion, Mal, ja eine Zeitlang bei "Desperate Housewives" mitgespielt hat und ich gelesen habe, daß John Barrowman, Hauptfigur meines geliebten "Torchwood" und Captan Jack zu seinem Captain Mal auch mal in Verhandlungen war, in die Serie einzusteigen. Ich hoffe, er tut es nicht. Aber dort ist auch schon eine nicht ganz unwichtige Nebenfigur aus "Enterprise neu" gelandet. DH scheint sich also auch ganz gut zu eignen, Schauspieler aus SF-Serien kurzfrisitg aufzunehmen.
Ach ja, da wir gerade davon sprechen, der Alliance-Commander, den ich ganz interessant fand, das ist ein Stammschauspieler von DH. Interessanter Zufall.

Und ich hatte ja auch ganz vergessen, daß Romo Lambkin, der Antwalt aus BG, auch bei "Firefly" mitspielt. Das war der Hehler Badger, der in 2 Folgen auftaucht.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 28. Oktober 2009, 05:36:10
Hi Grisel,

Äh, doch. Solange mir die DVDs noch zu teuer sind, schaue ich online.
Tz, Tz...  :wah:

Zitat von: Grisel
Ich hatte gestern - Nationalfeiertag - einen hübschen kleinen Marathon mit den 8  :ausrast: letzten Folgen, abgerundet durch den Spielfilm "Serenity". Hatte ganz vergessen, daß die Geschichte dort eigentlich mehr oder weniger mit einem Ende versehen wird.
Was feiert denn Eure Nation am 26.10. für grossartiges?
Und was den Film und die Serie angeht, so liesst man doch überall, das die Handlung der Serie durch durch den Film abscheschlossen wird. Vielleicht nicht optimal, aber eben so, das man es als abgeschlossen stehen lassen kann.

Zitat von: Grisel
Vielleicht zeigt Super-RTL den ja auch nach der Serie.
Ich lass mich überraschen, hoffe es aber sehr.

Zitat von: Grisel
Simon ist meine Lieblingsfigur, klassisches Grisel'sches Beuteschema. Hübscher junger, tougher als er auf den ersten Blick aussieht und zu tiefer Loyalität fähig.
Ahh ja.

Zitat von: Grisel
Bei River fasziniert mich vor allem ihr Gesicht. Und die Rolle gibt natürlich einiges her.
Ja, das hatten wir ja schon.  :flirt:

Zitat von: Grisel
Ach ja, Inara, die mag ich auch. Ebenfalls eine ausgesprochen schöne Frau.
Das ist richtig. Deshalb wirkt es auch ziemlich verstörend, wenn sie bei Stargate die Antagonistin gibt, die kein Problem damit hat, mal eben ein Dorf nieder brennen zu lassen, wenn sich die Bewohner nicht der Religion unterwerfen wollen, für die sie und ihre Leute stehen. Da geht es knallhart nach dem Motto, "wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Und jeder der gegen uns ist, muss getötet werden."

Zitat von: Grisel
Wash ist ebenfalls goldig, Jayne auf seine dumme Art irgendwie auch und Mal als tougher Captain hat auch was für sich. Und Shepard ist ja eigentlich eh auch ein ganz netter.
Perfekt. Seufz! Schade.
Ja, Schade. Das hätte mehr sein können...

Zitat von: Grisel
Ich finde so ein Setting generell interessant, eine alles beherrschende Macht und das Leben am Rand davon und teilweise dagegen, wobei man aber auch die andere Seite beleuchten sollte.
Was doch mal wieder zeigt, das diese Macht eben doch nicht alles beherscht.
Und vielleicht war eine weitere Ausleuchtung der Allianz für spätere Folgen ja noch vorgesehen, wozu es wegen der frühen Absetzung aber nicht kam. Und so hat Wheedon halt ganz darauf verzichtet. *Spekulation Ende*

Zitat von: Grisel
während Inara mal erzählt, daß sie voll und ganz für die Vereinigung war.
Interessant. Weis Mal davon? - Und hat er ihr auch mal erzählt, das er auf der Gegenseite gekämpft hat? - Wenn ja, dürften das interessante Szenen sein.

Zitat von: Grisel
Ich glaube, auf diese Diskussion lasse ich mich lieber nicht noch mal ein. Sonst verlangst Du wieder Brief und Siegel als Beweis für etwas, was einfach ein Eindruck von mir war, siehe gleiches bei Summer Glau.  :->
Ach, wenn Du eine Vermutung deutlich genug als solche deklarierst, dann wohl nicht.

Zitat von: Grisel
Sommer, Juwel, kreative Eltern, falls das keine Künstlernamen sind.
Also da traue ich den Ammis fast alles zu.
In Südamerika soll es übrigens üblich sein, das viele Menschen ihren Kindern Namen geben, die sie auf vorbei fahrenden Schiffen gelesen haben. Dummerweise kurven vor den Südamerikanischen Küsten ziemlich viele US-Kriegsschiffe herum, auf denen ihre Zugehörigkeit überdeutlich lesbar ist, weshalb viele Kinder Namen wie "Usnavy" oder so ähnlich tragen sollen.  :ausrast: :wah:

Zitat von: Grisel
Witzig finde ich, daß Nathan Filion, Mal, ja eine Zeitlang bei "Desperate Housewives" mitgespielt hat
Nun, für einen Schauspieler ist das sicherlich eine Herausforderung, weil das wahrscheinlich zwei völlig unterschiedliche Charatere sind, die er da verkörperte.

Zitat von: Grisel
und ich gelesen habe, daß John Barrowman, Hauptfigur meines geliebten "Torchwood" und Captan Jack zu seinem Captain Mal auch mal in Verhandlungen war, in die Serie einzusteigen.
Du meist bei den verzweifelten Hausfrauen, oder wie?
Erst hab ich das so verstanden, das John Borrowman für die Rolle des Captain Mal Reynolds in Verhandlung stand. Und bin mir immer noch nicht sicher, ob Du das nicht auch tatsächlich meinst.  :kopfkratz:

Zitat von: Grisel
Aber dort ist auch schon eine nicht ganz unwichtige Nebenfigur aus "Enterprise neu" gelandet. DH scheint sich also auch ganz gut zu eignen, Schauspieler aus SF-Serien kurzfrisitg aufzunehmen.
Kann ich so nicht sagen. - In der TV-Highlights steht ja immer dabei, wer wo was gespielt hat, wenn die eine neue Serie vorstellen. Aber da ich die auch nur kaufe, wenn etwas zu einer Serie drin steht, die mich interessiert, kann ich da auch nur bedingt mitreden.

Zitat von: Grisel
Ach ja, da wir gerade davon sprechen, der Alliance-Commander, den ich ganz interessant fand, das ist ein Stammschauspieler von DH. Interessanter Zufall.
Möglich. Aber da ich die Hausfrauen nicht gucke, weis ich trotzdem nicht, wer das sein könnte.
Mir fallen nur gerade zwei Beispiele ein, wo ein Schauspieler mal in einer Gastrolle, und dann in einer Serie aufgetreten ist. Da ist zum einen ein gewisser Michael Weatherly, der bei Charmed mal in einer Gastrolle dabei war, bevor er bei Dark Angel eine Hauptrolle gespielt hat. Der Zweite, Steve Valentine, hat ebenfalls mal bei Charmed in einer Folge einen mittelschweren Bösewicht gegeben, bevor er bei Crossing Jordan einen Labormenschen verkörperte.
Und der Dritte, der mir jetzt einfällt, ist ein gewisser Australier Namens Julian McMahon, der in der Krimiserie Profiler einen FBI-Agenten darstellte, bevor er der Staatsanwalt/Halbdämon Cole Turner/Baltasar bei Charmed wurde. Und soweit ich weis soll er in der "Arztserie" Nip/Tuck wieder einen anderen Charakter gegeben haben. Kann ich aber nicht bestätigen, da ich die nicht gesehen habe.
Ach ja, dann gibt es da noch eine gewisse Jennifer Finnigan, die ich bei Crossing Jordan zum ersten mal gesehen habe, die mir dann hin und wieder mal auffällt.

Zitat von: Grisel
Und ich hatte ja auch ganz vergessen, daß Romo Lambkin, der Antwalt aus BG, auch bei "Firefly" mitspielt. Das war der Hehler Badger, der in 2 Folgen auftaucht.
Da könnten die Rollen dann sogar ähnlich sein, denn Lampkin ist ja eine sehr eigenartige Figur.

So, ich hoffe, das mir jetzt nicht wieder so ein Unglück passiert, wie am Abend, wo ich irgendwie eine seltsame Tastenkobination gedrückt habe, die dazu führte, das mein bis dato getippter Beitrag komplett weg war.  :meckern:  Da hab ich dann vor lauter Ärger erst mal was anderes gemacht.

:winken:
Hans

Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 28. Oktober 2009, 19:13:40
Hi Hans!

Was feiert denn Eure Nation am 26.10. für grossartiges?

Den Jahrestag der Verkündigung der Immerwährenden Neutralität. Nicht sehr sexy, weshalb ich es auch Jahr für Jahr wieder neu nachschlagen muß.
Den Staatsvertrag, 15. Mai 1955, haben sie wohl deshalb nicht genommen, weil es im Frühling und besonders Mai eh schon so viele Feiertage gibt.

Zitat
Und was den Film und die Serie angeht, so liesst man doch überall, das die Handlung der Serie durch durch den Film abscheschlossen wird. Vielleicht nicht optimal, aber eben so, das man es als abgeschlossen stehen lassen kann.

Was man überall lesen kann, ist mir relativ gleichgültig. Ich habe einfach nur meinen persönlichen Eindruck festgehalten.

Zitat
Und vielleicht war eine weitere Ausleuchtung der Allianz für spätere Folgen ja noch vorgesehen, wozu es wegen der frühen Absetzung aber nicht kam. Und so hat Wheedon halt ganz darauf verzichtet. *Spekulation Ende*

Es hat mal die Hoffnung auf eine Fortsetzung des Films gegeben, aber das dürfte wohl nicht mehr im Gespräch sein. Ist halt auch immer das Problem, daß die Schauspieler zu anderen Produktionen abwandern, da sie ja klarerweise arbeiten wollen.

Zitat
Interessant. Weis Mal davon? - Und hat er ihr auch mal erzählt, das er auf der Gegenseite gekämpft hat? - Wenn ja, dürften das interessante Szenen sein.

Es war nur eine kurze Erwähnung, ohne daß es vertieft würde. Und sie weiß bestimmt, daß er zu den Verlierern gehört hat. Er macht ja kein Geheimnis um seine Einstellung.

Zitat
Erst hab ich das so verstanden, das John Borrowman für die Rolle des Captain Mal Reynolds in Verhandlung stand. Und bin mir immer noch nicht sicher, ob Du das nicht auch tatsächlich meinst.  :kopfkratz:

Oh, das wäre dann eine relativ andere Serie geworden!
Nein, nur daß Barrowman, seines Zeichens auch ein SF-Serien-Captain, für "Desperate Housewives" zur Diskussion stand. Oder immer noch steht.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 03. November 2009, 22:15:00
Hi Grisel,
Was feiert denn Eure Nation am 26.10. für grossartiges?

Den Jahrestag der Verkündigung der Immerwährenden Neutralität. Nicht sehr sexy, weshalb ich es auch Jahr für Jahr wieder neu nachschlagen muß.
Hm... - Interessant. Aber hauptsache Feiertag!

Zitat von: Grisel
Es hat mal die Hoffnung auf eine Fortsetzung des Films gegeben, aber das dürfte wohl nicht mehr im Gespräch sein.
Aha.

Zitat von: Grisel
Ist halt auch immer das Problem, daß die Schauspieler zu anderen Produktionen abwandern, da sie ja klarerweise arbeiten wollen.
Das kann allerdings ein Problem werden.

Zitat von: Grisel
Zitat
Interessant. Weis Mal davon? - Und hat er ihr auch mal erzählt, das er auf der Gegenseite gekämpft hat? - Wenn ja, dürften das interessante Szenen sein.

Es war nur eine kurze Erwähnung, ohne daß es vertieft würde. Und sie weiß bestimmt, daß er zu den Verlierern gehört hat. Er macht ja kein Geheimnis um seine Einstellung.
Stimmt, das war wirklich nur 'ne kurze Erwähnung. - In einer Rückblende in der letzten Folge... - Dazu später mehr.

Zitat von: Grisel
Zitat
Erst hab ich das so verstanden, das John Borrowman für die Rolle des Captain Mal Reynolds in Verhandlung stand. Und bin mir immer noch nicht sicher, ob Du das nicht auch tatsächlich meinst.  :kopfkratz:

Oh, das wäre dann eine relativ andere Serie geworden!
Na wenn du meinst. ;-)

Zitat von: Grisel
Nein, nur daß Barrowman, seines Zeichens auch ein SF-Serien-Captain, für "Desperate Housewives" zur Diskussion stand. Oder immer noch steht.

Bezieht sich der SF-Captain von Borrowman jetzt auf Torchwood, oder hat der den Captain wo anders gegeben? - Habe gerade keine Lust, selber zu recherchieren.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 03. November 2009, 22:37:49
Und nun zur letzten Folge:

Dummerweise hab ich mal wieder den Anfang verpasst, weil ich die Programmzeitschrift nicht richtig gelesen habe.  :rollen: :dong:

Aber das Wesentliche hab ich doch noch mitbekommen, nehme ich an. Es gab also irgendwie ein Feuer an Bord, das sie nur dadurch löschen konnten, das sie die Frachtraumtore geöffnet haben. - Dann hatten sie ein Problem, weil ein Filter im Lebenserhaltungssystem kaputt war, einen mittelschweren Maschienenschaden und keine Ersatzteile mehr. Das war ja man schöner Mist. Die Probleme konnten dann ja zum Glück doch noch gelöst werden. Interessant fand ich allerdings die Rückblenden, u.a. wie Mal seine Manschaft rekrutiert hat. Bei der Szene, wo er Jayne begegnet ist, hatte ich aber den Eindruck, das die zwei sich schon kannten, obwohl ich den ersten Dialog nicht mitbekommen habe.
Am Besten fand ich allerdings die Szene, als er das erste mal mit Kaylee zusammen getroffen ist. Sie eigentlich nur als "Freundin" von dem Typ an Bord, den er als Mechaniker eingestellt hat, und der das Schiff nicht fertig kriegt, und sie macht das ganze mal eben so nebenbei fertig, nachdem sie sich wieder angezogen hat, und eigentlich wieder gehen wollte. 

Ach ja, und dann war da ja noch die Szene, wie er auf Inara gestossen ist, als sie das Shuttle angemietet hat. Das war ja auch interessant, und da kam auch die Szene, wo er ihr sagt, das er ursprünglich gegen die Allianz gekämpft hat, was sie dann zwar zur Kenntniss genommen hat, aber nichts weiter dazu sagte, als das sie für diese Vereinigung war. - Es kam mir da auch so vor, als ob Inara über eine sehr grosse Portion Menschenkenntniss verfügt, als sie ihm sagte, das er das Shuttle an sie vermieten würde. Oder war das nur geschicktes Verhandeln?

So, mehr fällt mir jetzt nicht mehr ein, also

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 04. November 2009, 19:25:58
Hi Hans!

Hm... - Interessant. Aber hauptsache Feiertag!

Richtig, das ist der entscheidende Punkt.  :->
Leider fällt der Rest heuer extrem ungünstig, meist auf Wochenenden.

Zitat
Bezieht sich der SF-Captain von Borrowman jetzt auf Torchwood, oder hat der den Captain wo anders gegeben? - Habe gerade keine Lust, selber zu recherchieren.

Richtig, ersteres. Er spielt Captain Jack Harkness in "Torchwood". Ich bin wieder mal paranoid unterwegs und glaube, verschiedenes aus "Firefly" in "Torchwood" wiedergefunden zu haben. Nichts konkretes, nur Kleinigkeiten.
Aber schon der Kleidungsstil der beiden Captains ist ähnlich. Wobei sich Mals Stil aus der Westernassoziation ergibt und bei Torchwoods Jack aus seiner Faszination für die 1940er.
Falls ich mich nicht irre, die SF-Gemeinde ist ja so groß und trifft sich schon mal auf Conventions etc. Vielleicht war es ja als lieber Gruß gemeint. Oder ich bin paranoid.  :->

Bis gleich.
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 04. November 2009, 19:31:14
Hi zwi!

Bei der Szene, wo er Jayne begegnet ist, hatte ich aber den Eindruck, das die zwei sich schon kannten, obwohl ich den ersten Dialog nicht mitbekommen habe.

Nein, sie kannten sich nicht vorher. Mal hat wohl nur geahnt, daß Jayne am ehesten abzuwerben ist.

Zitat
Am Besten fand ich allerdings die Szene, als er das erste mal mit Kaylee zusammen getroffen ist. Sie eigentlich nur als "Freundin" von dem Typ an Bord, den er als Mechaniker eingestellt hat, und der das Schiff nicht fertig kriegt, und sie macht das ganze mal eben so nebenbei fertig, nachdem sie sich wieder angezogen hat, und eigentlich wieder gehen wollte. 

Auja, die fand ich auch schön, die Szene. Vor allem der verwirrte Mechaniker - "Wofür brauchen Sie denn 2 Mechaniker?" - der nicht geschnallt hat, daß er gerade seinen Job an seine Freundin, Flirt, Onenightstand, wasauchimmer, verloren hat.
 
Zitat
Ach ja, und dann war da ja noch die Szene, wie er auf Inara gestossen ist, als sie das Shuttle angemietet hat. Das war ja auch interessant, und da kam auch die Szene, wo er ihr sagt, das er ursprünglich gegen die Allianz gekämpft hat, was sie dann zwar zur Kenntniss genommen hat, aber nichts weiter dazu sagte, als das sie für diese Vereinigung war. - Es kam mir da auch so vor, als ob Inara über eine sehr grosse Portion Menschenkenntniss verfügt, als sie ihm sagte, das er das Shuttle an sie vermieten würde. Oder war das nur geschicktes Verhandeln?

Ich hatte das so verstanden, daß sie deshalb sicher ist, daß er ihr Angebot annehmen wird, weil sie ihm mit ihrem Status als Companion eine gewisse Ehrbarkeit verleiht, was schon eine schöne Ironie ist. Aber sie hat einen ehrbaren Beruf, er nicht.

Schön fand ich auch Washs Einführung und daß Zoe überhaupt nicht wohl dabei ist, weil sie irgendwas an ihm stört. Und dann heiratet sie ihn! Den Beginn der Romanze hätte ich auch gern gesehen.

Die Folge fand ich überhaupt recht gut, sehr spannend, vor allem, als Mal dann auch noch überfallen und angeschossen wird. Und nett, da er ja gerettet wird, weil seine Crew gegen seinen Befehl zurückgekommen ist, weil sie ihn doch nicht allein lassen wollten.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 05. November 2009, 04:54:31
Hi Grisel,

Hm... - Interessant. Aber hauptsache Feiertag!

Richtig, das ist der entscheidende Punkt.  :->
Leider fällt der Rest heuer extrem ungünstig, meist auf Wochenenden.
Hm... ich kenn mich mit den Feiertagen bei Euch nicht aus, aber bei uns folgt bis Weihnachten eh keiner mehr. D.h. da wäre noch der Buss und Bettag, der allerdings als gesetzlicher Feiertag inzwischen abgeschafft wurde, um die Arbeitgeber von ihren Beiträgen zu einer Sozialversicherung zu entlasten, damit sie in neue Arbeitsplätze investieren. - So zumindest die Theorie.
Aber der heilige Abend fällt dies Jahr auf einen Donnerstag, was dann drei freie Tage hintereinander bedeutet. - Zumindest bei uns, weil hier der 25. und der 26. Dezember Feiertage sind. Und der 27. fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag.

Zitat von: Grisel
Zitat
Bezieht sich der SF-Captain von Borrowman jetzt auf Torchwood, oder hat der den Captain wo anders gegeben?

Richtig, ersteres. Er spielt Captain Jack Harkness in "Torchwood". Ich bin wieder mal paranoid unterwegs und glaube, verschiedenes aus "Firefly" in "Torchwood" wiedergefunden zu haben. Nichts konkretes, nur Kleinigkeiten.
Bin mir gerade nicht sicher, ob das wirklich Paranoia ist oder nicht doch eher was anderes, aber lassen wir das. Wichtig ist doch, das man ständig irgendwas miteinander vergleicht, und anhand der Ergebnisse zu irgendwelchen Schlussfolgerungen kommt. Ich glaube ich bin da schon eher... nicht Paranoid, sondern bekloppt. Ich hab mich kürzlich, als ich eine Doku über die Felsenstadt Petra in Jordanien gesehen habe, doch mal allen Ernstes die Frage gestellt, welcher Goa'uld dafür verantwortlich gewesen sein könnte.  :wuschig:  :hau: So ein Schwachsinn! - Die Goa'uld sind die Bösewichte aus Stargate, und deshalb rein Fiktiv. Also können sie die Stadt gar nicht gebaut haben. Aber weil in Stargate so wunderschön mit Geschichte und Mytholgie herum gebastelt wird, hab ich mir doch erst mal diese Frage gestellt, bis mir einen Augenblick später klar wurde, das da was nicht richtig sein kann, und mir die Frage in den Sinn kam, ob ich eigentlich noch alle Tassen im Schrank habe.
 
Zitat von: Grisel
Aber schon der Kleidungsstil der beiden Captains ist ähnlich.
Okay, da kann ich nicht weiter mitreden, weil ich von Torchwood nur die erste Folge gesehen habe.

Zitat von: Grisel
Falls ich mich nicht irre, die SF-Gemeinde ist ja so groß und trifft sich schon mal auf Conventions etc. Vielleicht war es ja als lieber Gruß gemeint.
Ich tippe mal darauf. Abgesehen davon, das Torchwood auch eine britische Serie
ist, und keine amerikanische, so wie Firefly, denke ich mal, das die Autoren da gänzlich andere Vorstellungen hatten, als sie den Kleidungsstil ihrer Hauptfigur entwarfen.

Und jetzt fasse ich die Beiträge mal wieder zusammen.

Bei der Szene, wo er Jayne begegnet ist, hatte ich aber den Eindruck, das die zwei sich schon kannten, obwohl ich den ersten Dialog nicht mitbekommen habe.

Nein, sie kannten sich nicht vorher. Mal hat wohl nur geahnt, daß Jayne am ehesten abzuwerben ist.
Ach so. Na da hat er ja anscheinend einen guten Riecher gehabt.

Zitat von: Grisel
Zitat
Am Besten fand ich allerdings die Szene, als er das erste mal mit Kaylee zusammen getroffen ist.

Auja, die fand ich auch schön, die Szene. Vor allem der verwirrte Mechaniker - "Wofür brauchen Sie denn 2 Mechaniker?" - der nicht geschnallt hat, daß er gerade seinen Job an seine Freundin, Flirt, Onenightstand, wasauchimmer, verloren hat.
Naja, das hab ich auch nicht sofort geschnallt, aber egal. Ich fand die Szene auch deshalb so cool, weil da ja ganz offensichtlich war, das die beiden gerade 'ne Nummer schieben, und der Captain sie dabei stört. Und dass das im US-Fernsehen gezeigt werden konnte, ohne das die "Prüditätspolizei" das verhindert...  :->

Na okay, das sollte 'n Gag sein. Bei Buffy gab's ja auch so Szenen, wo offensichtlich war, das sich da welche gerade ganz besonders lieb haben. 
 
Zitat von: Grisel
Zitat
Ach ja, und dann war da ja noch die Szene, wie er auf Inara gestossen ist, ... - Es kam mir da auch so vor, als ob Inara über eine sehr grosse Portion Menschenkenntniss verfügt, als sie ihm sagte, das er das Shuttle an sie vermieten würde. Oder war das nur geschicktes Verhandeln?

Ich hatte das so verstanden, daß sie deshalb sicher ist, daß er ihr Angebot annehmen wird, weil sie ihm mit ihrem Status als Companion eine gewisse Ehrbarkeit verleiht, was schon eine schöne Ironie ist. Aber sie hat einen ehrbaren Beruf, er nicht.
Das könnte auch sein. - Die genaue Ironie dabei ist mir jetzt zwar nicht ganz klar, aber da kannst Du mich ja aufklären.  :flirt:

Zitat von: Grisel
Schön fand ich auch Washs Einführung und daß Zoe überhaupt nicht wohl dabei ist, weil sie irgendwas an ihm stört. Und dann heiratet sie ihn! Den Beginn der Romanze hätte ich auch gern gesehen.
Ja, das ist in der Tat auch etwas seltsam. Wahrscheinlich war das mit dem "stören" auch nur eine Ausrede, und es hat sie tatsächlich irgendwas an ihm angezogen. Und da sie ja "die harte Frau" ist, war diese Anziehung das, was sie störte, spekulier ich jetzt einfach mal.

Zitat von: Grisel
Die Folge fand ich überhaupt recht gut, sehr spannend, vor allem, als Mal dann auch noch überfallen und angeschossen wird.
Da hab ich mich allerdings gefragt, wo er die Knarre auf einmal her hatte, weil er doch sagte, er sei unbewaffnet, und die haben ihn doch auch durchsucht, aber nix gefunden.

Zitat von: Grisel
Und nett, da er ja gerettet wird, weil seine Crew gegen seinen Befehl zurückgekommen ist, weil sie ihn doch nicht allein lassen wollten.
Naja, der eine Rückkehrbefehl kam ja von Zoe, weil die in dem Shuttle ja aufgewacht ist. Im übrigen hatte ich den Eindruck, das er auf der Brücke auch zu dem "Rückruftaster" wollte, um die Shuttles zurück zu rufen, das aber wegen Sauerstoffmangel nicht mehr geschafft hat. - D.h. er hatte zwar die Maschiene vom Lebenserhaltungssystem wieder zum laufen gebracht, aber die Luft war noch nicht in allen Teilen des Schiffes soweit erneuert, das man sie wieder atmen konnte.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 05. November 2009, 19:07:46
Hi Hans!

Hm... ich kenn mich mit den Feiertagen bei Euch nicht aus, aber bei uns folgt bis Weihnachten eh keiner mehr. D.h. da wäre noch der Buss und Bettag, der allerdings als gesetzlicher Feiertag inzwischen abgeschafft wurde, um die Arbeitgeber von ihren Beiträgen zu einer Sozialversicherung zu entlasten, damit sie in neue Arbeitsplätze investieren. - So zumindest die Theorie.

Wir haben auch den 8. Dezember frei, Maria Empfängnis. Das ist besonders fein, weil das ein Mo ist und Fenstertage, also 1 Arbeitstag zwischen Feiertag und Wochenende werden bei uns automatisch immer eingearbeitet, was ein hübsches langes Wochenende ergibt.

Zitat
Aber der heilige Abend fällt dies Jahr auf einen Donnerstag, was dann drei freie Tage hintereinander bedeutet. - Zumindest bei uns, weil hier der 25. und der 26. Dezember Feiertage sind. Und der 27. fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag.


Ist bei uns auch so. Und wenn ich es durchsetzen kann, bleibe ich dann mit Feiertagen und Urlaub 2,5 Wochen daheim.

Zitat
Bin mir gerade nicht sicher, ob das wirklich Paranoia ist oder nicht doch eher was anderes, aber lassen wir das. Wichtig ist doch, das man ständig irgendwas miteinander vergleicht, und anhand der Ergebnisse zu irgendwelchen Schlussfolgerungen kommt. Ich glaube ich bin da schon eher... nicht Paranoid, sondern bekloppt. Ich hab mich kürzlich, als ich eine Doku über die Felsenstadt Petra in Jordanien gesehen habe, doch mal allen Ernstes die Frage gestellt, welcher Goa'uld dafür verantwortlich gewesen sein könnte.  :wuschig:  :hau: So ein Schwachsinn! - Die Goa'uld sind die Bösewichte aus Stargate, und deshalb rein Fiktiv. Also können sie die Stadt gar nicht gebaut haben. Aber weil in Stargate so wunderschön mit Geschichte und Mytholgie herum gebastelt wird, hab ich mir doch erst mal diese Frage gestellt, bis mir einen Augenblick später klar wurde, das da was nicht richtig sein kann, und mir die Frage in den Sinn kam, ob ich eigentlich noch alle Tassen im Schrank habe.


Och, gemochte Serien können sowas schon mit einem machen. Solange man sich rechtzeitig wieder an die Realität erinnert, ist es ja kein Problem.  :->

Bei einer Sache bin ich mir aber ganz sicher, daß es kein Zufall ist. In der ersten Folge der zweiten Staffel von "Torchwood" spielt James Marsters mit, der den Spike in "Buffy" gegeben hat. (Und jetzt auch eine Rolle in "Caprica" hat, wie ich gehört habe.) Als ihn eine von Team fragt, wie sie ihn nennen soll, meint er, es wäre ihm egal, sie könne ihn auch "Vera" nennen, was sie dann auch tut. Und "Vera" heißt aber auch Jaynes Gewehr und Marsters ist definitiv eine Joss-Whedon-Ikone, wenn man so will, als Spike. Ausgerechnet Vera zu nehmen halte ich hier für keinen Zufall. Aber, wer weiß.

Jayne:
Zitat
Ach so. Na da hat er ja anscheinend einen guten Riecher gehabt.

Naja, eine ganz problemfreie Beziehung ist das ja nicht, da Jayne immer etwas schwierig bleibt.

Zitat
Das könnte auch sein. - Die genaue Ironie dabei ist mir jetzt zwar nicht ganz klar, aber da kannst Du mich ja aufklären.  :flirt:

Daß sie, die mehr oder weniger eine Edelprostituierte ist, was er ihr ja ständig an den Kopf wirft, einen ehrbaren und anständigen Beruf hat, der ihm beruflich weiterhilft.

Wobei ich das so verstanden hatte, daß seine ständigen Beleidigungen seine Eifersucht zeigen.

Zitat
Ja, das ist in der Tat auch etwas seltsam. Wahrscheinlich war das mit dem "stören" auch nur eine Ausrede, und es hat sie tatsächlich irgendwas an ihm angezogen. Und da sie ja "die harte Frau" ist, war diese Anziehung das, was sie störte, spekulier ich jetzt einfach mal.


Das wäre natürlich möglich. Oder es war der Schnurrbart.  :->

Zitat
Da hab ich mich allerdings gefragt, wo er die Knarre auf einmal her hatte, weil er doch sagte, er sei unbewaffnet, und die haben ihn doch auch durchsucht, aber nix gefunden.

An das kann ich mich nicht mehr erinnern.

Zitat
Naja, der eine Rückkehrbefehl kam ja von Zoe, weil die in dem Shuttle ja aufgewacht ist. Im übrigen hatte ich den Eindruck, das er auf der Brücke auch zu dem "Rückruftaster" wollte, um die Shuttles zurück zu rufen, das aber wegen Sauerstoffmangel nicht mehr geschafft hat. - D.h. er hatte zwar die Maschiene vom Lebenserhaltungssystem wieder zum laufen gebracht, aber die Luft war noch nicht in allen Teilen des Schiffes soweit erneuert, das man sie wieder atmen konnte.


Ah, sie war das, das hatte ich vergessen. Ja, er wollte sie zurückrufen, hat es aber nicht mehr geschafft.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 07. November 2009, 22:52:23
Hi Grisel,

Wir haben auch den 8. Dezember frei, Maria Empfängnis. Das ist besonders fein, weil das ein Mo ist und Fenstertage, also 1 Arbeitstag zwischen Feiertag und Wochenende werden bei uns automatisch immer eingearbeitet, was ein hübsches langes Wochenende ergibt.
na das lohnt sich doch.  :flirt:

Zitat von: Grisel
Zitat
Aber der heilige Abend fällt dies Jahr auf einen Donnerstag, was dann drei freie Tage hintereinander bedeutet.

Ist bei uns auch so. Und wenn ich es durchsetzen kann, bleibe ich dann mit Feiertagen und Urlaub 2,5 Wochen daheim.
Und das gleich noch mehr, wenn es denn klappt.

Zitat von: Grisel
Och, gemochte Serien können sowas schon mit einem machen. Solange man sich rechtzeitig wieder an die Realität erinnert, ist es ja kein Problem.  :->
Na dann ist es ja zum Glück noch keines, denn ich hab mich ja gleich wieder an die Realität erinnert.  :funkey:

Zitat von: Grisel
Bei einer Sache bin ich mir aber ganz sicher, daß es kein Zufall ist. In der ersten Folge der zweiten Staffel von "Torchwood" spielt James Marsters mit, der den Spike in "Buffy" gegeben hat. (Und jetzt auch eine Rolle in "Caprica" hat, wie ich gehört habe.) Als ihn eine von Team fragt, wie sie ihn nennen soll, meint er, es wäre ihm egal, sie könne ihn auch "Vera" nennen, was sie dann auch tut. Und "Vera" heißt aber auch Jaynes Gewehr und Marsters ist definitiv eine Joss-Whedon-Ikone, wenn man so will, als Spike. Ausgerechnet Vera zu nehmen halte ich hier für keinen Zufall. Aber, wer weiß.
Ich bin mir nicht sicher, aber der Figur der Spike würde ich so einen schrägen Humor zutrauen. In wiefern das für Marsters selbst zutrifft weis ich nicht.

Jayne:
Zitat von: Grisel
Zitat
Ach so. Na da hat er ja anscheinend einen guten Riecher gehabt.

Naja, eine ganz problemfreie Beziehung ist das ja nicht, da Jayne immer etwas schwierig bleibt.
Aber wenn es drauf ankommt, weis er aber, wo es ihm gut geht, denke ich.

Zitat von: Grisel
Zitat
Das könnte auch sein. - Die genaue Ironie dabei ist mir jetzt zwar nicht ganz klar, aber da kannst Du mich ja aufklären.  :flirt:

Daß sie, die mehr oder weniger eine Edelprostituierte ist, was er ihr ja ständig an den Kopf wirft, einen ehrbaren und anständigen Beruf hat, der ihm beruflich weiterhilft.
Ach so, ja. Das ist halt so eine Sache in Gesellschaften, wo Kurtisanen akzeptiert sind. Und sie haben ja noch ein paar mehr Aufgaben, als den unerfahrenen Jünglingen zu zeigen wie die Spiele im Schlafzimmer funktionieren, und was sie auf keinen Fall tun sollten, weil die Abgebetete sonst garantiert nichts mehr von ihnen wissen will.

Zitat von: Grisel
Wobei ich das so verstanden hatte, daß seine ständigen Beleidigungen seine Eifersucht zeigen.
Du meinst, Mal ist auf Inara eifersüchtig, weil sie eine gesellschaftlich anerkannte Stellung hat, aber er nicht?

Zitat von: Grisel
Zitat
Ja, das ist in der Tat auch etwas seltsam. Wahrscheinlich war das mit dem "stören" auch nur eine Ausrede, und es hat sie tatsächlich irgendwas an ihm angezogen. Und da sie ja "die harte Frau" ist, war diese Anziehung das, was sie störte, spekulier ich jetzt einfach mal.

Das wäre natürlich möglich. Oder es war der Schnurrbart.  :->
Ich hab zwar keinen gesehen, aber so ein Teil kann natürlich auch stören.

Zitat von: Grisel
Zitat
Da hab ich mich allerdings gefragt, wo er die Knarre auf einmal her hatte, weil er doch sagte, er sei unbewaffnet, und die haben ihn doch auch durchsucht, aber nix gefunden.

An das kann ich mich nicht mehr erinnern.
Ich dachte, Du hast Dir die Serie kürzlich noch mal wieder angesehen.  :rollen:

Naja egal. Gleich geht es weiter, also mal sehen, was als nächstes kommt.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 08. November 2009, 01:15:04
So, jetzt zur aktuellen Folge:

Erste Werbepause:
Was diese Messerattacke von River auf Jayne genau sollte, ist mir zwar nicht klar, aber wahrscheinlich hatte sie von seiner abweisenden Art ihr gegenüber einfach die Nase voll. Das er Simon und River dafür an die Behörden verpfeift war allerdings eine miese Klamotte. Da bin ich doch mal gespannt, wie das jetzt weiter geht, - ob der da nicht von der Allianz ausgetrickst wird. - Oder das ist Teil von Simons Plan, was ich Simon zwar zutrauen würde, aber ob Jayne der Richtige dafür ist, glaube ich eher nicht. Also das wird ja jedenfalls noch interessant werden.

Zweite Werbepause:
Na das war ja mal der Hit. Da haben sie Jayne also doch verarscht. War aber eigentlich auch klar, aber das diese "Blauhände" dann auch noch das Sicherheitspersonal umlegen weil die Leute mit denen gesprochen haben, ist ja der Hit schlechthin. Die haben ja echt 'ne Menge zu verbergen. Das wird auch wegen der Diagnose klar, die Simon an diesem Apparat stellen konnte. Fehlt blos noch, was er da sonst noch über sie heraus gefunden hat, bzw. was diese Operationen für einen Sinn hatten. Aber das wird sicher (hoffentlich) noch aufgelöst.
 
Ende:
Zitat von: Hans
Zitat von: Grisel
Zitat
Ach so. Na da hat er ja anscheinend einen guten Riecher gehabt.
Naja, eine ganz problemfreie Beziehung ist das ja nicht, da Jayne immer etwas schwierig bleibt.
Aber wenn es drauf ankommt, weis er aber, wo es ihm gut geht, denke ich.
Na da hab ich mich ja nicht nur ein wenig getäuscht. :-/ Das war ja echt 'ne schwierige Sache mit Jayne. Aber das Mal das relativ schnell heraus gefunden hat, war gut. Und diese Lektion in der Luftschleuse war zwar hart, aber anscheinend nötig. - Ich fand es übrigens interessant, fest zu stellen, das die Serenety da eine Schleuse hat. Ist aber durchaus Sinnvoll.
Diese Blauhände sind aber anscheinend das mieseste Agentenvolk, das die Allianz zu bieten hat, weil sie den Sicherheitsmann, der noch lebte auch noch umgebracht haben. Und anscheinend ist das mit diesem Ding eine Methode, bei der man den Mord später nicht mal nachweisen kann. 
Da wäre echt noch interessant, was Mal und seine Leute mit so einem Typ anstellen, wenn sie den mal "zum Verhör" in die Finger kriegen würden. Aber ich glaube, wenn die merken, das sie keine Chance mehr haben, dann bringen die sich eher selbst um, bevor irgendwer was über die heraus finden kann.

Ach ja, das der Medikamentenklau dafür beinahe erfolgreich verlaufen ist, war ja eine positive Geschichte. Übrigens interessant, das Simon auf die Idee kam. Ich weis jetzt nur nicht, ob die den Arzt, der sie erwischt hat, nur betäubt haben, oder ob der auch tot ist. Aber jedenfalls haben die den Vorratsraum ja ganz schön ausgeräumt. Richtig erfolgreich wäre es aber gewesen, wenn sie diesen Arzt nicht hätten überwältigen müssen.
 
So, und jetzt fällt mir erst mal nichts mehr ein.
Bzw. doch: Diese "Rettungsflugmaschiene" fand ich interessant. Die sah mir so nach einem umgebauten Hubschrauber aus, der ursprünglich mal für andere Zwecke konstruiert worden ist. War als Requisiete aber eine gute Idee.  :->

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 08. November 2009, 12:50:46
Hi Hans!

Naja, eine ganz problemfreie Beziehung ist das ja nicht, da Jayne immer etwas schwierig bleibt.
Aber wenn es drauf ankommt, weis er aber, wo es ihm gut geht, denke ich.

Jetzt kann ich mich wieder entspannen. Hätte mich da beinahe verplappert.  :->

Zitat
Ach so, ja. Das ist halt so eine Sache in Gesellschaften, wo Kurtisanen akzeptiert sind. Und sie haben ja noch ein paar mehr Aufgaben, als den unerfahrenen Jünglingen zu zeigen wie die Spiele im Schlafzimmer funktionieren, und was sie auf keinen Fall tun sollten, weil die Abgebetete sonst garantiert nichts mehr von ihnen wissen will.


Sie wird ja auch als "Botschafterin" bezeichnet und hat mehr Funktionen als die rein körperliche. Wobei man davon, glaube ich, in der Serie aber nicht viel sieht.

Zitat
Zitat von: Grisel
Wobei ich das so verstanden hatte, daß seine ständigen Beleidigungen seine Eifersucht zeigen.
Du meinst, Mal ist auf Inara eifersüchtig, weil sie eine gesellschaftlich anerkannte Stellung hat, aber er nicht?

Nein, er ist eifersüchtig auf ihre Klienten, weil er sie mag oder einen Stand auf sie hat oder wie man das bezeichnen will. Zumindest kommt es so für mich rüber.

Zitat
An das kann ich mich nicht mehr erinnern.
Ich dachte, Du hast Dir die Serie kürzlich noch mal wieder angesehen.  :rollen:[/quote]

Das ja, aber ich habe ein mieses Gedächtnis für Details und war da recht schnell unterwegs.

Bis gleich.
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 08. November 2009, 12:58:57
Hi zwi!

Erste Werbepause:
Was diese Messerattacke von River auf Jayne genau sollte, ist mir zwar nicht klar, aber wahrscheinlich hatte sie von seiner abweisenden Art ihr gegenüber einfach die Nase voll. Das er Simon und River dafür an die Behörden verpfeift war allerdings eine miese Klamotte. Da bin ich doch mal gespannt, wie das jetzt weiter geht, - ob der da nicht von der Allianz ausgetrickst wird. - Oder das ist Teil von Simons Plan, was ich Simon zwar zutrauen würde, aber ob Jayne der Richtige dafür ist, glaube ich eher nicht. Also das wird ja jedenfalls noch interessant werden.

Die Folge mag ich sehr gern, weil ich sie sehr spannend gefunden habe und weil Simon da mal ein bißchen weniger passiv war.
Das mit der Messerattacke sollte wohl einerseits zeigen, daß River immer unberechenbarer wird und die Weichen dafür legen, daß Jayne ein gewaltiges Problem mit ihr hat.

Zitat
Zweite Werbepause:
Na das war ja mal der Hit. Da haben sie Jayne also doch verarscht. War aber eigentlich auch klar, aber das diese "Blauhände" dann auch noch das Sicherheitspersonal umlegen weil die Leute mit denen gesprochen haben, ist ja der Hit schlechthin. Die haben ja echt 'ne Menge zu verbergen. Das wird auch wegen der Diagnose klar, die Simon an diesem Apparat stellen konnte. Fehlt blos noch, was er da sonst noch über sie heraus gefunden hat, bzw. was diese Operationen für einen Sinn hatten. Aber das wird sicher (hoffentlich) noch aufgelöst.


Das wird es. Er weiß jetzt, was man ihr angetan hat.

Ende:
Zitat von: Hans
Na da hab ich mich ja nicht nur ein wenig getäuscht. :-/ Das war ja echt 'ne schwierige Sache mit Jayne. Aber das Mal das relativ schnell heraus gefunden hat, war gut. Und diese Lektion in der Luftschleuse war zwar hart, aber anscheinend nötig. - Ich fand es übrigens interessant, fest zu stellen, das die Serenety da eine Schleuse hat. Ist aber durchaus Sinnvoll.

Das war eine starke Szene am Ende. Zeigt auch, daß Mal extrem hart sein kann, was man ja auf den ersten Blick nicht immer so erkennen kann. Und daß er starke Gefühle über seine Crew hat, selbst wenn Simon und River wohl nicht unbedingt zu seinen Lieblingsmenschen gehören, aber sie gehören eben zu ihm.
Er ist also wohl der einzige, den Jayne genug respektiert, um sich zu unterwerfen.
Und es zeigt auch, daß Jayne so schlecht gar nicht ist, er hat nur einen anderen moralischen Kompass. Aber es ist ihm am Ende wichtig, daß die anderen nicht erfahren, daß er ein Verräter ist. Und als Simon ihn lobt, ist ihm das peinlich.

Zitat
Diese Blauhände sind aber anscheinend das mieseste Agentenvolk, das die Allianz zu bieten hat, weil sie den Sicherheitsmann, der noch lebte auch noch umgebracht haben. Und anscheinend ist das mit diesem Ding eine Methode, bei der man den Mord später nicht mal nachweisen kann. 
Da wäre echt noch interessant, was Mal und seine Leute mit so einem Typ anstellen, wenn sie den mal "zum Verhör" in die Finger kriegen würden. Aber ich glaube, wenn die merken, das sie keine Chance mehr haben, dann bringen die sich eher selbst um, bevor irgendwer was über die heraus finden kann.

Die waren schon ausgesprochen unheimlich, besonders die Tötungsmethode.

Zitat
Ach ja, das der Medikamentenklau dafür beinahe erfolgreich verlaufen ist, war ja eine positive Geschichte. Übrigens interessant, das Simon auf die Idee kam. Ich weis jetzt nur nicht, ob die den Arzt, der sie erwischt hat, nur betäubt haben, oder ob der auch tot ist. Aber jedenfalls haben die den Vorratsraum ja ganz schön ausgeräumt. Richtig erfolgreich wäre es aber gewesen, wenn sie diesen Arzt nicht hätten überwältigen müssen.
 

Ja, der perfekte Coup, keiner wird geschädigt - zumindest bis zum Einmischen der Agenten - und sie machen schönen Profit. Und Simon wird zum "criminal mastermind".  :->
Nett fand ich auch die Vorbereitung des Coups und als Jayne dann fast alles ruiniert, weil er doch seinen mühsam auswendig gelernten Text aufsagen will.  :-)

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 12. November 2009, 15:43:24
Hi Grisel,

Aber wenn es drauf ankommt, weis er aber, wo es ihm gut geht, denke ich.

Jetzt kann ich mich wieder entspannen. Hätte mich da beinahe verplappert.  :->
Ach meinst Du, weil ich im darauf folgendem Beitrag geschrieben habe, das ich mit dieser Einschätzung daneben lag?

Inara
Zitat von: Grisel
Sie wird ja auch als "Botschafterin" bezeichnet und hat mehr Funktionen als die rein körperliche. Wobei man davon, glaube ich, in der Serie aber nicht viel sieht.
Stimmt, als Botschafterin wird sie ja in der ersten Folge auch eingeführt. - Wobei allerdings nicht gesagt wird, was für eine Botschafterin sie genau ist.


Zitat von: Grisel
Zitat von: Hans
Du meinst, Mal ist auf Inara eifersüchtig, weil sie eine gesellschaftlich anerkannte Stellung hat, aber er nicht?

Nein, er ist eifersüchtig auf ihre Klienten, weil er sie mag oder einen Stand auf sie hat oder wie man das bezeichnen will. Zumindest kommt es so für mich rüber.
Er hat einen Stand auf sie? - Wie soll ich denn diese Formulierung deuten?
Das er nicht dem selben Stand (im historischen Sinne) angehört? - Das ergibt irgendwie keinen Sinn, finde ich.

Zitat von: Grisel
Zitat
Ich dachte, Du hast Dir die Serie kürzlich noch mal wieder angesehen.  :rollen:

Das ja, aber ich habe ein mieses Gedächtnis für Details und war da recht schnell unterwegs.
Naja. - Ich schätze mal eher, es kommt auf die Details an.  :zwinker:

Nun zum zweiten Teil:
Die Folge mag ich sehr gern, weil ich sie sehr spannend gefunden habe und weil Simon da mal ein bißchen weniger passiv war.
Ja, da ist was dran, das Simon mal mehr in Action war.

Zitat von: Grisel
Das mit der Messerattacke sollte wohl einerseits zeigen, daß River immer unberechenbarer wird und die Weichen dafür legen, daß Jayne ein gewaltiges Problem mit ihr hat.
Nun, das wäre damit ja auch gelungen.
Ich könnte mir aber auch vorstellen, da sie ja Gedanken lesen kann, dass das auch so eine Art Selbstverteidigung sein sollte, weil sie fürchtete, das Jayne sie sonst bei einer passenden Gelegenheit umlegen würde.


Zitat von: Grisel
Zitat
Fehlt blos noch, was er da sonst noch über sie heraus gefunden hat, bzw. was diese Operationen für einen Sinn hatten. Aber das wird sicher (hoffentlich) noch aufgelöst.

Das wird es. Er weiß jetzt, was man ihr angetan hat.
Ja, aber der Zuschauer ist noch nicht ganz im Bilde. - Da waren mehrere Eingriffe ins Gehirn, wobei sie einen bestimmten Teil (weisst Du noch, wie der heisst?) freigelegt haben, der für Gefühle zuständig ist, wenn ich das richtig behalten habe, aber was sie sonst noch angestellt haben? - Da muss man wohl abwarten.
Ansonsten finde ich noch was merkwürdig: Simon hatte doch einen tragbaren Computer dabei, auf dem er die Untersuchungsdaten abgespeichert hat, die sich bei River's Untersuchung ergeben haben. Der wurde ihm doch von den Sicherheitsleuten bei der Verhaftung abgenommen. Trotzdem hat er später, als sie wieder an Bord waren, alle Daten gehabt, die er brauchte. - Wie soll das denn gehen? - Ich könnte mir zwar noch ein separates Speichermedium vorstellen, z.B. sowas wie einen USB-Stick, hab aber nicht genau gesehen, ob er sowas dabei hatte.

Zitat von: Grisel
Zitat von: Hans
diese Lektion in der Luftschleuse war zwar hart, aber anscheinend nötig. - Ich fand es übrigens interessant, fest zu stellen, das die Serenety da eine Schleuse hat. Ist aber durchaus Sinnvoll.

Das war eine starke Szene am Ende. Zeigt auch, daß Mal extrem hart sein kann, was man ja auf den ersten Blick nicht immer so erkennen kann.
Naja, aber wenn man es als Soldat in eine höhere Position bringen will, muss man das auch können. Er war ja immerhin Leutnant oder sowas ähnliches, also ein Offiziersrang, der auch Führungsfähigkeiten verlangt. - Und diesen Dienstgrad erreicht man erst nach einigen Jahren - aber das weist du wahrscheinlich auch selbst...  :angel:

Zitat von: Grisel
Und daß er starke Gefühle über seine Crew hat, selbst wenn Simon und River wohl nicht unbedingt zu seinen Lieblingsmenschen gehören, aber sie gehören eben zu ihm.
Wie es sich für einen guten Anführer gehört.

Zitat von: Grisel
Er ist also wohl der einzige, den Jayne genug respektiert, um sich zu unterwerfen.
Und es zeigt auch, daß Jayne so schlecht gar nicht ist, er hat nur einen anderen moralischen Kompass. Aber es ist ihm am Ende wichtig, daß die anderen nicht erfahren, daß er ein Verräter ist. Und als Simon ihn lobt, ist ihm das peinlich.
Nun ja, obwohl ich das so verstanden habe, das Simon damit auch von seinem Verrat ablenken wollte, weil er ja wusste, das Jayne auch herein gelegt wurde, dann aber doch das getan hat, was nötig war um ihrer aller Hintern zu retten.

Zitat von: Grisel
Zitat
Diese Blauhände ...

Die waren schon ausgesprochen unheimlich, besonders die Tötungsmethode.
Das ist wahr. - Ich hab das zuerst gar nicht kapiert, was der da macht. Erst als der Sicherheitsmann anfing aus der Nase zu bluten wurde mir klar, das er gerade umgebracht wird.

Zitat von: Grisel
Zitat
Ach ja, das der Medikamentenklau dafür beinahe erfolgreich verlaufen ist, war ja eine positive Geschichte.
 
Ja, der perfekte Coup, keiner wird geschädigt - zumindest bis zum Einmischen der Agenten - und sie machen schönen Profit. Und Simon wird zum "criminal mastermind".  :->
"criminal mastermind" ist gut. - Das konnte er aber auch nur, weil er das System und die Umgebung sehr gut kannte.

Zitat von: Grisel
Nett fand ich auch die Vorbereitung des Coups
Da fand ich auch die Erzähltechnik interessant, das die eine Figur erzählt, was zu machen ist, und wie man vorgehen muss, und man in den Bildern dabei sieht, wie die Protagonisten bereits dabei sind, das gesagte umzusetzen. Diese Erzählform ist mir so beim ersten mal bei "Alias - die Agentin" aufgefallen.

Zitat von: Grisel
und als Jayne dann fast alles ruiniert, weil er doch seinen mühsam auswendig gelernten Text aufsagen will.  :-)
War das Jayne, der den da aufsagen wollte?! - Ich hatte eher den Eindruck, dass das Mal war. Kann aber auch sein, das ich mich irre. Und bei Jayne ergibt es auch mehr Sinn.

Ich frage mich auch, ob die nicht auch ein paar Ersatzteile für ihr Schiff besorgt haben, als sie auf dem Schrottplatz waren, um die Teile für das Rettungsfahrzeug zu besorgen. Würde jedenfalls Sinn ergeben, wenn man schon mal "an der Quelle" ist. Jetzt frage ich mich sowieso, was die damit machen, wo sie es ja nicht mehr brauchen. - Ich vermute zwar, das sie es wieder zerlegen, um die Teile auszubauen, die sie als Ersatzteile selber gebrauchen können, und den Rest verhökern. Das wird allerdings schwierig, wenn es um die Karosserie geht, weil diese Gefährte wahrscheinlich sehr weit bekannt sein dürften. - Aber da Dich das ja eh nicht interessiert... - Sind auf den DVDs eigentlich irgendwelche Gimmicks drauf, also mislungene oder geschnittene Szenen? - Oder irgendwelche anderen Hintergrundinformationen?

So, ich glaube es reicht für den Moment mal wieder, also

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 12. November 2009, 19:23:36
Hi Hans!

Ach meinst Du, weil ich im darauf folgendem Beitrag geschrieben habe, das ich mit dieser Einschätzung daneben lag?

Weil ich fast verraten hätte, daß Jayne zum Verräter wird, bevor das passiert ist.

Zitat
Er hat einen Stand auf sie? - Wie soll ich denn diese Formulierung deuten?
Das er nicht dem selben Stand (im historischen Sinne) angehört? - Das ergibt irgendwie keinen Sinn, finde ich.

Oh, entschuldige, Sprachbarriere. Einen Stand auf jemanden haben = auf jemanden stehen = jemanden mögen, in der romantischen Variante.

River vs. Jayne:
Zitat
Ich könnte mir aber auch vorstellen, da sie ja Gedanken lesen kann, dass das auch so eine Art Selbstverteidigung sein sollte, weil sie fürchtete, das Jayne sie sonst bei einer passenden Gelegenheit umlegen würde.

Sie scheint auf jeden Fall gespürt zu haben, daß er ihr gegenüber am feindseligsten war.

Zitat
Ja, aber der Zuschauer ist noch nicht ganz im Bilde. - Da waren mehrere Eingriffe ins Gehirn, wobei sie einen bestimmten Teil (weisst Du noch, wie der heisst?) freigelegt haben, der für Gefühle zuständig ist, wenn ich das richtig behalten habe, aber was sie sonst noch angestellt haben? - Da muss man wohl abwarten.
Ansonsten finde ich noch was merkwürdig: Simon hatte doch einen tragbaren Computer dabei, auf dem er die Untersuchungsdaten abgespeichert hat, die sich bei River's Untersuchung ergeben haben. Der wurde ihm doch von den Sicherheitsleuten bei der Verhaftung abgenommen. Trotzdem hat er später, als sie wieder an Bord waren, alle Daten gehabt, die er brauchte. - Wie soll das denn gehen? - Ich könnte mir zwar noch ein separates Speichermedium vorstellen, z.B. sowas wie einen USB-Stick, hab aber nicht genau gesehen, ob er sowas dabei hatte.

Wow, was Dir auffällt! Vielleicht ist das einfach ein Regiefehler? Oder er hat sich das Ding irgendwie zurückgeholt?

Zitat
Naja, aber wenn man es als Soldat in eine höhere Position bringen will, muss man das auch können. Er war ja immerhin Leutnant oder sowas ähnliches, also ein Offiziersrang, der auch Führungsfähigkeiten verlangt. - Und diesen Dienstgrad erreicht man erst nach einigen Jahren - aber das weist du wahrscheinlich auch selbst...  :angel:

Sergeant war er, wenn er auch defacto am Ende mehr sowas wie ein diensttuender Offizier war. Und Du hast natürlich Recht, daher muß er die Erfahrung haben, mit Leuten wie Jayne umzugehen. Hatte ich übersehen.

Zitat
Nun ja, obwohl ich das so verstanden habe, das Simon damit auch von seinem Verrat ablenken wollte, weil er ja wusste, das Jayne auch herein gelegt wurde, dann aber doch das getan hat, was nötig war um ihrer aller Hintern zu retten.

Da kann ich jetzt nicht ganz folgen. Was für einen Verrat hat Simon begangen? Und zu dem Zeitpunkt weiß Simon nicht, daß Jayne ihn und River verraten hat, dabei aber selbst reingelegt wurde.

Zitat
War das Jayne, der den da aufsagen wollte?! - Ich hatte eher den Eindruck, dass das Mal war. Kann aber auch sein, das ich mich irre. Und bei Jayne ergibt es auch mehr Sinn.


Das ist, als sie in das Krankenhaus eindringen und niemand Fragen stellt. Da fängt Jayne ganz unvermittelt an, seinen Satz aufzusagen, obwohl das in der Situation Null Sinn macht. Sowas würde Mal nicht passieren.  :->

Zitat
Ich frage mich auch, ob die nicht auch ein paar Ersatzteile für ihr Schiff besorgt haben, als sie auf dem Schrottplatz waren, um die Teile für das Rettungsfahrzeug zu besorgen. Würde jedenfalls Sinn ergeben, wenn man schon mal "an der Quelle" ist. Jetzt frage ich mich sowieso, was die damit machen, wo sie es ja nicht mehr brauchen. - Ich vermute zwar, das sie es wieder zerlegen, um die Teile auszubauen, die sie als Ersatzteile selber gebrauchen können, und den Rest verhökern. Das wird allerdings schwierig, wenn es um die Karosserie geht, weil diese Gefährte wahrscheinlich sehr weit bekannt sein dürften. - Aber da Dich das ja eh nicht interessiert... - Sind auf den DVDs eigentlich irgendwelche Gimmicks drauf, also mislungene oder geschnittene Szenen? - Oder irgendwelche anderen Hintergrundinformationen?

Ich glaube, sowohl als auch, geschnittene Szene, verpatzte Szenen, Making of, etc. Und ich glaube auch noch die eine oder andere Dokumentation oder sowas. Das kann aber auch auf der Film-DVD "Serenity" sein, da überschneiden sich die Specials ein bißchen.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 13. November 2009, 16:06:48
Hi Grisel,

Zitat
Er hat einen Stand auf sie? - Wie soll ich denn diese Formulierung deuten?

Oh, entschuldige, Sprachbarriere. Einen Stand auf jemanden haben = auf jemanden stehen = jemanden mögen, in der romantischen Variante.
Ah ja. - Sowas ähnliches hab ich zwar schon erwartet, war mir aber nicht sicher. - Das kann ich dann ja gleich im Kaffeekränzchen ins Lexikon eintragen.  :zwinker:

River vs. Jayne:
Zitat von: Grisel
Sie scheint auf jeden Fall gespürt zu haben, daß er ihr gegenüber am feindseligsten war.
Das war ja auch nicht sehr schwer heraus zu finden.

Zitat von: Grisel
Wow, was Dir auffällt! Vielleicht ist das einfach ein Regiefehler? Oder er hat sich das Ding irgendwie zurückgeholt?
Möglich. Am einfachsten ist wohl die Annahme, das er ein separates Speichermedium dabei hatte, wo er alle Daten drauf hat, und das sie doch nicht so genau durchsucht wurden, so das es ihm nicht abgenommen wurde.

Mal's Millitärrang
Zitat von: Grisel
Sergeant war er, wenn er auch defacto am Ende mehr sowas wie ein diensttuender Offizier war. Und Du hast natürlich Recht, daher muß er die Erfahrung haben, mit Leuten wie Jayne umzugehen. Hatte ich übersehen.
Okay, Sergeant ist zwar ein Unteroffiziersrang, aber auch einer, den man erst nach ein paar Jahren erreicht.

Zitat von: Grisel
Zitat
Nun ja, obwohl ich das so verstanden habe, das Simon damit auch von seinem Verrat ablenken wollte, weil er ja wusste, das Jayne auch herein gelegt wurde, dann aber doch das getan hat, was nötig war um ihrer aller Hintern zu retten.

Da kann ich jetzt nicht ganz folgen. Was für einen Verrat hat Simon begangen?
Ups, da hab ich mich unklar ausgedrückt. Ich meinte, das Simon damit von Jayne's Verrat ablenken wollte.

Zitat von: Grisel
Und zu dem Zeitpunkt weiß Simon nicht, daß Jayne ihn und River verraten hat, dabei aber selbst reingelegt wurde.
Wieso das denn nicht? - Er war doch noch dabei, als Jayne nach seiner Belohnung gefragt hat, und der Wachmann Jayne verkündet hat, das er sich die Belohnung einkassieren wird, und Jayne ein anderes Delikt anhängen wird, weshalb er auch festgenommen wird.

Zitat von: Grisel
Das ist, als sie in das Krankenhaus eindringen und niemand Fragen stellt. Da fängt Jayne ganz unvermittelt an, seinen Satz aufzusagen, obwohl das in der Situation Null Sinn macht. Sowas würde Mal nicht passieren.  :->
Dass das da war, wo sie ins Krankenhaus rein kommen ist schon klar. - Ich kann mich auch dran erinnern, das da eine Schwester am Empfang etwas verdutzt hochgeguckt hat, als der Spruch kam. Aber wie ich schon geschrieben habe: dieses Fehlverhalten passt wirklich besser zu Jayne als zu Mal.

Zitat von: Grisel
Zitat
Sind auf den DVDs eigentlich irgendwelche Gimmicks drauf, also mislungene oder geschnittene Szenen? - Oder irgendwelche anderen Hintergrundinformationen?

Ich glaube, sowohl als auch, geschnittene Szene, verpatzte Szenen, Making of, etc. Und ich glaube auch noch die eine oder andere Dokumentation oder sowas. Das kann aber auch auf der Film-DVD "Serenity" sein, da überschneiden sich die Specials ein bißchen.
Naja, Überschneidungen sind ja nicht so wild, wenn es keine vollständigen Wiederholungen sind. Ist aber gut, denn vielleicht kriege ich da ja Antworten auf die Fragen, die ich mir so stelle.  :rollen:

Eine andere Frage, die mich dabei noch beschäftigt ist die, was die Eltern von Simon und River eigentlich beruflich machen. Ich meine, das kam in der einen Folge zwar vor, hab's aber wieder vergessen. War/ist der Vater nicht auch Arzt oder sowas?
Irgendwie geistert mir da so eine Szene durch den Kopf, das Simon eine Nachricht mit den Diagnosedaten über River's Zustand über einen Kurierdienst annonym an seinen Vater sendet, mit dem Hinweis, sich diese Daten auf einem mobilen, netzlosen Terminal anzusehen. Dem Vater ist zwar nicht ganz wohl dabei, als der Kurrier erst seine Identität bestätigt haben will, bevor er ihm das Päckchen aushändigt, nimmt es dann aber an. Gemäss der Anweisung sieht er sich die Nachricht an einer nicht überwachten Stelle in einem Park an, und ist entsetzt über das, was er da erfährt. Als er mit seiner Frau darüber spricht/sprechen will, steigt sein entsetzen, weil die sich als eine Agentin dieser Blauhände heraus stellt, die darüber voll im Bilde ist, was River angetan wurde. Sie erklärt ihm, das Simon die geplante Aktion versaut hat, als er sie da raus geholt hat, weshalb er auch als krimineller eingestuft wird. Und weil er jetzt im Besitz von Informationen ist, der er nicht haben darf, muss sie ihn töten, wozu es aber nicht kommt.

:winken:
Hans

Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 13. November 2009, 16:27:50
Hi Hans!

Wieso das denn nicht? - Er war doch noch dabei, als Jayne nach seiner Belohnung gefragt hat, und der Wachmann Jayne verkündet hat, das er sich die Belohnung einkassieren wird, und Jayne ein anderes Delikt anhängen wird, weshalb er auch festgenommen wird.

Da war Simon vielleicht abgelenkt. Aber er weiß es zu dem Zeitpunkt noch nicht, sonst hätte er anders reagiert. Er findet es später heraus.

Zitat
Eine andere Frage, die mich dabei noch beschäftigt ist die, was die Eltern von Simon und River eigentlich beruflich machen. Ich meine, das kam in der einen Folge zwar vor, hab's aber wieder vergessen. War/ist der Vater nicht auch Arzt oder sowas?

Ich glaube, das kommt nie so wirklich raus. Ich weiß nicht, ob das schon war, aber ich glaube, es kommt noch mal ein kurzer Rückblick darauf, wie die Eltern auf Simons Verdacht reagieren, daß mit River etwas nicht stimmt. Relativ herzlos. Man kann davon ausgehen, daß Simon den Familiensinn nicht von ihnen geerbt hat.

Zitat
Irgendwie geistert mir da so eine Szene durch den Kopf, das Simon eine Nachricht mit den Diagnosedaten über River's Zustand über einen Kurierdienst annonym an seinen Vater sendet, mit dem Hinweis, sich diese Daten auf einem mobilen, netzlosen Terminal anzusehen. Dem Vater ist zwar nicht ganz wohl dabei, als der Kurrier erst seine Identität bestätigt haben will, bevor er ihm das Päckchen aushändigt, nimmt es dann aber an. Gemäss der Anweisung sieht er sich die Nachricht an einer nicht überwachten Stelle in einem Park an, und ist entsetzt über das, was er da erfährt. Als er mit seiner Frau darüber spricht/sprechen will, steigt sein entsetzen, weil die sich als eine Agentin dieser Blauhände heraus stellt, die darüber voll im Bilde ist, was River angetan wurde. Sie erklärt ihm, das Simon die geplante Aktion versaut hat, als er sie da raus geholt hat, weshalb er auch als krimineller eingestuft wird. Und weil er jetzt im Besitz von Informationen ist, der er nicht haben darf, muss sie ihn töten, wozu es aber nicht kommt.


Huh, wo kam das her? Du solltest Drehbücher schreiben!  :->

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 13. November 2009, 17:12:16
Hi Grisel,

Wieso das denn nicht? - Er war doch noch dabei, als Jayne nach seiner Belohnung gefragt hat, und der Wachmann Jayne verkündet hat, das er sich die Belohnung einkassieren wird, und Jayne ein anderes Delikt anhängen wird, weshalb er auch festgenommen wird.

Da war Simon vielleicht abgelenkt. Aber er weiß es zu dem Zeitpunkt noch nicht, sonst hätte er anders reagiert. Er findet es später heraus.
Ah, na das wird dann sicher noch interessant werden. - Aber wieso hat Mal das so schnell heraus gefunden?

Zitat von: Grisel
Zitat
War/ist der Vater nicht auch Arzt oder sowas?

Ich glaube, das kommt nie so wirklich raus. Ich weiß nicht, ob das schon war, aber ich glaube, es kommt noch mal ein kurzer Rückblick darauf, wie die Eltern auf Simons Verdacht reagieren, daß mit River etwas nicht stimmt. Relativ herzlos. Man kann davon ausgehen, daß Simon den Familiensinn nicht von ihnen geerbt hat.
:hmschild: also eine Rückblende war ja schon... - Und man erbt ja glücklicherweise auch nicht alles von seinen Eltern, sondern nur einen Teil. Den Rest entwickelt man selbst.

Zitat von: Grisel
Zitat
Irgendwie geistert mir da so eine Szene durch den Kopf, ...

Huh, wo kam das her? Du solltest Drehbücher schreiben!  :->
Keine Ahnung, wo das her kommt. - Aber man hat mir schon als Kind erklärt, das ich eine blühende Phantasie hätte. Deshalb hab ich ja auch schon mal angefangen, einen Roman zu schreiben. Das Projekt liegt im Moment allerdings auf Eis, weil ich meine Prioritäten zur Zeit anders geordnet habe.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 13. November 2009, 19:36:02
Hi Hans!

Ah, na das wird dann sicher noch interessant werden. - Aber wieso hat Mal das so schnell heraus gefunden?

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, weil Jayne den Plan mittendrin geändert hat und Simon und River zu einem anderen Ausgang geführt hat, als vereinbart war. Eben weil er dort die Polizisten treffen sollte. Und weil er ihn kennt.

Zitat
Keine Ahnung, wo das her kommt. - Aber man hat mir schon als Kind erklärt, das ich eine blühende Phantasie hätte. Deshalb hab ich ja auch schon mal angefangen, einen Roman zu schreiben. Das Projekt liegt im Moment allerdings auf Eis, weil ich meine Prioritäten zur Zeit anders geordnet habe.


Naja, was nicht ist, kann ja noch werden.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 15. November 2009, 00:40:00
So'n MIST!!! - Jetzt hab ich die letzte Folge schon wieder verpassst....  :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern: :meckern:
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Hans,
gerade extrem verärgert deswegen.
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 15. November 2009, 15:36:01
Hi Hans!

Och schade, denn das war auch wieder eine recht gute, "In den Fängen des Shanyou". Das ist quasi die Fortsetzung der zweiten Folge, als Mal und Zoe diesen Zug ausrauben, die gestohlenen Medikamente dann aber zurückgeben, obwohl ihr Auftraggeber ein gemeingefährlicher Irrer ist.

Hier ist Wash anfangs extrem eifersüchtig und verärgert, weil Zoe Mal stets gehorcht und der sie in gefährliche Situationen bringt und besteht darauf, Mal bei der nächsten Mission selber zu begleiten. Natürlich geraten sie dabei prompt in eine Falle des gemeingefährlichen Irren, Niska hieß er, jetzt fällt es mir wieder ein. Sie werden gefangen und gefoltert. Die Folterszene wirkt auf den ersten Blick extrem albern, weil sie die Folterer dabei quasi ignorieren und über Zoe streiten. Aber tatsächlich macht Mal das mit Absicht, um Wash von den Schmerzen abzulenken. Niska erlaubt Zoe, einen der beiden freizukaufen und sie wählt Wash. Dann kommen sie alle - wirklich alle - zurück um Mal zu befreien. Dabei hat Kaylee eine Panikattacke und kann ihren Posten nicht halten. Stattdessen kommt River und erschießt einige der Gangster mit geschlossenen Augen. Das hat niemand außer Kaylee gesehen und die freakt das leicht aus.
Die Bösen werden getötet und Mal wird befreit. Dabei gibt es noch einige schöne, typische Szenen.

Schade! Mußt aufpassen, sind ja nur noch wenige Folgen.

Bye,

Grisel ist begeistert von ihrem Gedächtnis  :->
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 16. November 2009, 03:40:01
Hi Grisel,

danke für die Zusammenfassung und Dein doch besseres Gedächtniss.  :zwinker:
Da hab ich ja wirklich eine gute Folge verpasst. - Und dabei hab ich so gegen Acht Uhr noch dran gedacht, das ja später noch Firefly kommt...  :schrei:
Vor allem das mit River dürfte ziemlich spektakulär gewesen sein, weil man es von ihr ja nicht wirklich erwarten würde. Oder seit der Messerattacke doch?

Ich denke, sobald ich es mir leisten kann, werde ich mir die Serie auf jeden Fall auf DVD zulegen. Dann kann ich sie mir noch mal in Ruhe ansehen, und kriege auch die verpassten Folgen noch zu sehen.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 16. November 2009, 19:09:38
Hi Hans!

Da hab ich ja wirklich eine gute Folge verpasst. - Und dabei hab ich so gegen Acht Uhr noch dran gedacht, das ja später noch Firefly kommt...  :schrei:

Das kenne ich. Ich habe oft bis 5 Min. vor Beginn noch an eine Sendung gedacht um dann viel zu spät zu merken, ups, ich habe es doch noch verpaßt. Der menschliche verwirrte Geist ist schon was faszinierendes.  :->

Zitat
Vor allem das mit River dürfte ziemlich spektakulär gewesen sein, weil man es von ihr ja nicht wirklich erwarten würde. Oder seit der Messerattacke doch?

Das unheimliche diesmal war ja, daß sie es mit geschlossenen Augen getan hat und doch jeder Schuß ein Treffer war.

Zitat
Ich denke, sobald ich es mir leisten kann, werde ich mir die Serie auf jeden Fall auf DVD zulegen. Dann kann ich sie mir noch mal in Ruhe ansehen, und kriege auch die verpassten Folgen noch zu sehen.


Guter Plan.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 16. November 2009, 19:56:57
Hi Grisel,
Da hab ich ja wirklich eine gute Folge verpasst. - Und dabei hab ich so gegen Acht Uhr noch dran gedacht, das ja später noch Firefly kommt...  :schrei:

Das kenne ich. Ich habe oft bis 5 Min. vor Beginn noch an eine Sendung gedacht um dann viel zu spät zu merken, ups, ich habe es doch noch verpaßt. Der menschliche verwirrte Geist ist schon was faszinierendes.  :->
Das ist ja wirklich zu blöd! - Aber wenn eine Sendung, die ich sehen will, nur noch 5 Minuten entfernt ist, das schalt ich die Glotze schon mal ein. Dann vergess ich es nicht.

Zitat von: Grisel
Zitat
Vor allem das mit River dürfte ziemlich spektakulär gewesen sein, weil man es von ihr ja nicht wirklich erwarten würde. Oder seit der Messerattacke doch?

Das unheimliche diesmal war ja, daß sie es mit geschlossenen Augen getan hat und doch jeder Schuß ein Treffer war.
:hmschild: - Vielleicht war sie bei den Jedirittern in der Lehre...  :kopfkratz:
Nein, das wahrscheinlich nicht, die gibt's da ja nicht. Aber ich denke, das hat was mit ihrer Gabe zu tun.

Zitat von: Grisel
Zitat
Ich denke, sobald ich es mir leisten kann, werde ich mir die Serie auf jeden Fall auf DVD zulegen. Dann kann ich sie mir noch mal in Ruhe ansehen, und kriege auch die verpassten Folgen noch zu sehen.


Guter Plan.
Das mein ich auch.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 21. November 2009, 12:29:37
Nicht vergessen, Hans, heute ist Sa! Die heutige Folge finde ich zwar nicht so toll, aber sie ist ganz unterhaltsam. Und da es ja so wenige sind, sollte man so wenig wie möglich verpassen.
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 22. November 2009, 23:54:51
Hi Grisel,

danke für die Erinnerung.  :flirt: Hätte es aber beinahe wieder verpasst...  :hau: - Dafür hab ich aber zumindest den Rest mitbekommen, von irgendwann kurz vor der zweiten Werbeunterbrechung. Da wurde gerade erklärt, wie sie in das Gebäude rein kommen, ohne aufzufallen und das Ding raus schmggeln. Anschliessend hat Kaylee erklärt, das sie die Steuerung des Müllcontainers so umprogrammieren kann, so das die Drohne, die ihn abholt damit in die Wüste fliegt, und ihn dort irgendwo absetzt, anstatt ihn zur Müllverbrennunganlage zu bringen.
Dann kam der Teil, wo Mal mit dieser Tussi in das Gebäude rein ging, sie diesem Typen irgendwas geklaut haben, und die Tussi Mal anschliessend auch noch herein gelegt hat.
Interessant fand ich, das sie ihn dann auch noch halb nackt in der Wüste zurück gelassen hat. Ach ja, und das ausgerechnet Inara sie dort festsetzt und erklärt, das man ihr von Anfang an misstraute, war cool. Also ist Inara auch immer wieder mal für eine Überraschung gut.
Leider hab ich den Anfang mal wieder nicht mitbekommen. In der Fernsehzeitschrift steht, das die Dame, die sie am Ende im wahrsten Sinne in die Wüste schicken, wohl irgendwen aus der Crew heiraten wollte, sich aber irgendwie schnell als Schwindlerin entpuppte.

Ach ja, und die Szene, wie Simon Jayne wegen dem Verrat zur Rede stellt, war ja interessant. Er (Jayne) liegt auf dem OP-Tisch, und ist von Kopf bis Fuss gelähmt. Und Simon ganz ruhig und gelassen. Schade, das ich da die Reaktion von Simon vorher nicht mitbekommen habe, wo er davon erfährt. Und dann River noch mit ihrer Eröffnung, sie könnte ihn auch mit ihren Gedanken töten, wenn sie wollte. Das war ja der Hit. Hat man inzwischen eigentlich auch erfahren, was genau River angetan wurde? - Ich weis nur noch, das Simon am Ende der vorletzten Folge mit einer Spritze zu ihr kam, und ihr erklärte, es sei für sie an der Zeit, aufzuwachen. Die Antwort auf die Frage, wovon sie aufwachen solle, wurde allerdings vertagt.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 23. November 2009, 18:20:46
Hi Hans!

Interessant fand ich, das sie ihn dann auch noch halb nackt in der Wüste zurück gelassen hat. Ach ja, und das ausgerechnet Inara sie dort festsetzt und erklärt, das man ihr von Anfang an misstraute, war cool. Also ist Inara auch immer wieder mal für eine Überraschung gut.

Ja, die Überraschung am Ende durch Inara war nett. Vor allem, weil sie ja eigentlich nur der Notfalllplan war.  :->

Zitat
Leider hab ich den Anfang mal wieder nicht mitbekommen. In der Fernsehzeitschrift steht, das die Dame, die sie am Ende im wahrsten Sinne in die Wüste schicken, wohl irgendwen aus der Crew heiraten wollte, sich aber irgendwie schnell als Schwindlerin entpuppte.

Hast Du die Folge gesehen, wo Mal scheinbar aus Versehen geheiratet hat? Ich glaube, wir haben über die geredet. Das war die gleiche Frau, Saffron. Am Anfang der Folge trifft Mal einen alten Freund, der ihm seine neue Ehefrau vorstellt, Saffron, und Mal und sie richten sofort ihre Waffen aufeinander. Coole Szene! Dann schmeißt der alte Freund die scheinbare Ehefrau, die diesen Trick öfters anwendet, raus und sie überredet Mal, ihr bei dem Diebstahl der Waffe zu helfen.

Zitat
Ach ja, und die Szene, wie Simon Jayne wegen dem Verrat zur Rede stellt, war ja interessant. Er (Jayne) liegt auf dem OP-Tisch, und ist von Kopf bis Fuss gelähmt. Und Simon ganz ruhig und gelassen. Schade, das ich da die Reaktion von Simon vorher nicht mitbekommen habe, wo er davon erfährt.


River hat es ihm erzählt, weil sie es in seinen Gedanken gelesen hat.

Zitat
Und dann River noch mit ihrer Eröffnung, sie könnte ihn auch mit ihren Gedanken töten, wenn sie wollte. Das war ja der Hit. Hat man inzwischen eigentlich auch erfahren, was genau River angetan wurde? - Ich weis nur noch, das Simon am Ende der vorletzten Folge mit einer Spritze zu ihr kam, und ihr erklärte, es sei für sie an der Zeit, aufzuwachen. Die Antwort auf die Frage, wovon sie aufwachen solle, wurde allerdings vertagt.

Wurde das schon erwähnt, daß man in ihrem Hirn den Teil entfernt hat, der einen Menschen Gefühle unterdrücken läßt? Das jedenfalls hat man ihr angetan. Und dazu offenbar Experimente mit Psi, weil sie in der Hinsicht einiges drauf hat.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 24. November 2009, 20:30:31
Hi Grisel,

Ja, die Überraschung am Ende durch Inara war nett. Vor allem, weil sie ja eigentlich nur der Notfalllplan war.  :->
hmm...! - Notfallplan hin oder her, in jedem Fall hat sie dafür gesorgt, das für Mal und seine Truppe am Ende doch noch alles gut ging.

Zitat von: Grisel
Hast Du die Folge gesehen, wo Mal scheinbar aus Versehen geheiratet hat? Ich glaube, wir haben über die geredet.
Ja, haben wir.

Zitat von: Grisel
Das war die gleiche Frau, Saffron.
Ahh ja. Die kam mir auch irgendwie bekannt vor, wusste blos nicht, wo ich sie hin stecken sollte.

Zitat von: Grisel
Am Anfang der Folge trifft Mal einen alten Freund, der ihm seine neue Ehefrau vorstellt, Saffron, und Mal und sie richten sofort ihre Waffen aufeinander. Coole Szene!
Wirklich, eine coole Szene. - Schade, das ich die nicht gesehen habe. Das erzeugte doch mit Sicherheit ein ziemlich seltsames Gesicht bei diesem Freund, oder?

Zitat von: Grisel
Dann schmeißt der alte Freund die scheinbare Ehefrau, die diesen Trick öfters anwendet, raus und sie überredet Mal, ihr bei dem Diebstahl der Waffe zu helfen.
Moment? - Der Freund von Mal schmeisst die Frau raus, und anschliessend überredet sie Mal zu dem Diebstahl? - Und was ist mit dem Freund?
Soso, und das Ding, das sie da klauen ist also 'ne Waffe. Was ist das besondere daran?

Zitat von: Grisel
Zitat
Ach ja, und die Szene, wie Simon Jayne wegen dem Verrat zur Rede stellt, war ja interessant. Er (Jayne) liegt auf dem OP-Tisch, und ist von Kopf bis Fuss gelähmt. Und Simon ganz ruhig und gelassen. Schade, das ich da die Reaktion von Simon vorher nicht mitbekommen habe, wo er davon erfährt.

River hat es ihm erzählt, weil sie es in seinen Gedanken gelesen hat.
Ach so. Und wie hat Simon darauf reagiert? - Und dann ist da noch die andere Frage, was ist Jayne denn passiert, das er operiert werden musste?

was genau River angetan wurde
Zitat von: Grisel
Wurde das schon erwähnt, daß man in ihrem Hirn den Teil entfernt hat, der einen Menschen Gefühle unterdrücken läßt?
Ich weis wohl noch, dass man des öfteren mal in ihrem Hirn "herumgepfuscht" hat, das hat Simon ja an dem Apparat in der Klinik heraus gefunden. Ob er da auch festgestellt hat, das Teile entfernt wurden, weis ich jetzt nicht.

Zitat von: Grisel
Und dazu offenbar Experimente mit Psi, weil sie in der Hinsicht einiges drauf hat.
Und das hat in der Summe dann wohl dazu geführt, das sie zu einem äusserst labilen Menschen wurde, bzw. einen psychischen Schaden davon getragen hat...

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 25. November 2009, 19:25:01
Hi Hans!

Wirklich, eine coole Szene. - Schade, das ich die nicht gesehen habe. Das erzeugte doch mit Sicherheit ein ziemlich seltsames Gesicht bei diesem Freund, oder?

Er reagiert etwas erstaunt und meint dann: "Ich schätze, Ihr beiden kennt Euch."  :-)

Zitat
Moment? - Der Freund von Mal schmeisst die Frau raus, und anschliessend überredet sie Mal zu dem Diebstahl? - Und was ist mit dem Freund?
Soso, und das Ding, das sie da klauen ist also 'ne Waffe. Was ist das besondere daran?

Der Freund taucht nicht mehr auf und sie ist mitten im Nirgendwo gestrandet. Also nimmt Mal sie, weil er ja doch kein Unmensch ist, mit. Und dann überredet sie sie zu diesem Coup, den sie, glaube ich, auch brauchen, weil sie mal wieder relativ pleite sind.
Die Waffe ist eine höchst wertvolle Antiquität.

Zitat
Ach so. Und wie hat Simon darauf reagiert? - Und dann ist da noch die andere Frage, was ist Jayne denn passiert, das er operiert werden musste?

Ich glaube, Simon war ziemlich geschockt. Ist Jayne nicht verletzt worden, als sie versucht haben, den Müllcontainer umzuprogrammieren? Ich glaube, da war was.

Zitat
Und das hat in der Summe dann wohl dazu geführt, das sie zu einem äusserst labilen Menschen wurde, bzw. einen psychischen Schaden davon getragen hat...

Verbunden eben mit der Tatsache, daß sie ihre Gefühle nicht unterdrücken kann. Ich glaube, das erzählt Simon Mal gleich in der Folge, nachdem sie im Krankenhaus waren.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 26. November 2009, 21:27:35
Hi Grisel,

Wirklich, eine coole Szene. - Schade, das ich die nicht gesehen habe. Das erzeugte doch mit Sicherheit ein ziemlich seltsames Gesicht bei diesem Freund, oder?
Er reagiert etwas erstaunt und meint dann: "Ich schätze, Ihr beiden kennt Euch."  :-)
sehr interessant.

Zitat von: Grisel
Der Freund taucht nicht mehr auf und sie ist mitten im Nirgendwo gestrandet. Also nimmt Mal sie, weil er ja doch kein Unmensch ist, mit. Und dann überredet sie sie zu diesem Coup, den sie, glaube ich, auch brauchen, weil sie mal wieder relativ pleite sind.
Ach so, das übliche Problem...

Zitat von: Grisel
Die Waffe ist eine höchst wertvolle Antiquität.
Ah ja, die können ja recht viel einbringen...

Zitat von: Grisel
Zitat
Ach so. Und wie hat Simon darauf reagiert? - Und dann ist da noch die andere Frage, was ist Jayne denn passiert, das er operiert werden musste?

Ich glaube, Simon war ziemlich geschockt. Ist Jayne nicht verletzt worden, als sie versucht haben, den Müllcontainer umzuprogrammieren? Ich glaube, da war was.
Hab ich nicht mitbekommen.  :wah:

Zitat von: Grisel
Zitat
Und das hat in der Summe dann wohl dazu geführt, das sie zu einem äusserst labilen Menschen wurde, bzw. einen psychischen Schaden davon getragen hat...

Verbunden eben mit der Tatsache, daß sie ihre Gefühle nicht unterdrücken kann. Ich glaube, das erzählt Simon Mal gleich in der Folge, nachdem sie im Krankenhaus waren.
Ah ja, also in einer von jenen, die ich verpasst habe. - Wieviele sind es denn jetzt eigentlich noch? - Müsste doch eigentlich schon über die Hälfte sein?

:winken:
Hans

Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 27. November 2009, 16:16:46
Hi Hans!

Wieviele sind es denn jetzt eigentlich noch? - Müsste doch eigentlich schon über die Hälfte sein?

Es ist schon fast vorbei, nur noch drei Folgen:

12. Die Botschaft/The message
Die fand ich ganz gut. Wirft ein wenig Licht auf die Kriegsvergangenheit von Mal und Zoe.

13. Leichte Mädchen/Heart of gold
Naja, eine nette Folge, aber keine besonders tolle, fand ich.

13. Der Kopfgeldjäger/Objects in space
Die finde ich großartig, vielleicht sogar die beste. Die darfst Du auf keinen Fall verpassen, schon weil es die letzte ist.

Also, morgen nicht vergessen.  :->

Bye,

Grisel

PS: Mir ist meine Montagsaufnehmserie, "Burn Notice", erst am Mi wieder eingefallen. Tja!  :meckern:
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 29. November 2009, 22:50:07
Hi Grisel,

diesmal hab ich es mal wieder geschafft, eine Folge komplett zu gucken. Nur hatte ich gestern Abend keine Lust mehr, noch was dazu zu schreiben, und heute war ich auch anderweitig beschäftigt, so das ich bisher nicht dazu gekommen bin. Das nur, damit keine Sorgen entstehen.

Die Geschichte selbst war ja ziemlich verrückt. Sollte wahrscheinlich eine Anspielung auf reale Tatbestände sein, denn illegalen Organhandel gibt es ja wirklich. Nur eben nicht mit künstlichen Organen, die aus der biogenetischen Retorte stammen. Ansonsten fand ich die Geschichte recht interessant erzählt. Erst dieser Typ, der sich in der "Speckkiste" selbst verschickt, mit dieser Bitte an Mal und Zoe, ihn zu seinen Eltern zum Begraben zu bringen, dann wacht er aus einem Scheintod auf, und erzählt die ganze Geschichte. Dazwischen noch der korrupte Polizist, mit dem er sich eingelassen hatte, und der ihn jetzt wieder haben wollte. Der schien zumindest nicht zum militärischen Teil der Allianz zu gehören.
Interessant fand ich da mal wieder den Auftritt von Sheppard, der den Polizistentyp beinahe nur durch sein Wissen über ihn und die Organisation der Truppe zum Rückzug bewegt hat. - Obwohl ihn das nicht aufgehalten hätte, wenn da nicht zahlreiche Waffen auf ihn gerichtet gewesen wären. Dennoch gehört eine menge Mut dazu, so eine Vorstellung zu liefern, meine ich.
Ziemlich hart fand ich den Spruch von Mal: "Nein, Sie haben sich selbst getötet, ich hab nur die Kugel dazu geliefert."
 
Etwas schräg war die Einlage von River, sich auf den Sarg zu legen, und sich dort sehr wohl zu fühlen. Und später die Vermutung, es handle sich um ein Gewitter, obwohl die anderen da mit EMP-Bomben geworfen haben. Die sprachen zwar von "Magnetimpulsbomben" aber das kommt letztlich aufs selbe heraus, nämlich die Zerstörung der Elektronik.

Soweit mal dazu, mal sehen, ob mir später noch mehr einfällt.

:winken:
Hans


P.S. Deinen letzten Beitrag hab ich auch erst eben gerade gesehen.  :rotwerd: Das ist ja interessant. Dann sind wir ja schon bei den Teilen angelangt, die Fox bei der US-Ausstrahlung schon nicht mehr gezeigt hat. Oder war das SciFi-Channel? - Na ist aber auch egal.
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 30. November 2009, 19:08:18
Hi Hans!

diesmal hab ich es mal wieder geschafft, eine Folge komplett zu gucken. Nur hatte ich gestern Abend keine Lust mehr, noch was dazu zu schreiben, und heute war ich auch anderweitig beschäftigt, so das ich bisher nicht dazu gekommen bin. Das nur, damit keine Sorgen entstehen.

Gratuliere.  :->

Zitat
Die Geschichte selbst war ja ziemlich verrückt. Sollte wahrscheinlich eine Anspielung auf reale Tatbestände sein, denn illegalen Organhandel gibt es ja wirklich. Nur eben nicht mit künstlichen Organen, die aus der biogenetischen Retorte stammen. Ansonsten fand ich die Geschichte recht interessant erzählt.


Ja, war interessant und spannend erzählt. Ich fand vor allem den Blick auf die Kriegsvergangenheit interessant und daß sich Mal und Zoe immer noch für den Kerl verantwortlich fühlen, allerdings nur, bis er es zu weit treibt.
Und vom Beziehungsstandpunkt her, daß Simon mal wieder das grundsätzlich falsche sagt und Kaylee fast an den Kerl - wie hieß der noch gleich? - verliert. Aber beim Begräbnis greift sie dann nach seiner Hand. Das fand ich sehr nett.

Zitat
Etwas schräg war die Einlage von River, sich auf den Sarg zu legen, und sich dort sehr wohl zu fühlen. Und später die Vermutung, es handle sich um ein Gewitter, obwohl die anderen da mit EMP-Bomben geworfen haben. Die sprachen zwar von "Magnetimpulsbomben" aber das kommt letztlich aufs selbe heraus, nämlich die Zerstörung der Elektronik.

Das glaube ich Dir unbesehen.  :->

Zitat
Soweit mal dazu, mal sehen, ob mir später noch mehr einfällt.

Wirklich viel kann ich zu der Folge auch nicht sagen, hat offenbar keinen tieferen Eindruck hinterlassen, obwohl ich sie gut fand.

Zitat
P.S. Deinen letzten Beitrag hab ich auch erst eben gerade gesehen.  :rotwerd: Das ist ja interessant. Dann sind wir ja schon bei den Teilen angelangt, die Fox bei der US-Ausstrahlung schon nicht mehr gezeigt hat. Oder war das SciFi-Channel? - Na ist aber auch egal.

Ich habe keine Ahnung, da wurden welche weggelassen? Wo es doch es so wenige waren!

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 30. November 2009, 21:07:13
Hi Grisel,

diesmal hab ich es mal wieder geschafft, eine Folge komplett zu gucken.

Gratuliere.  :->

*gg* Danke.  :->

Zitat von: Grisel
Ja, war interessant und spannend erzählt. Ich fand vor allem den Blick auf die Kriegsvergangenheit interessant und daß sich Mal und Zoe immer noch für den Kerl verantwortlich fühlen, allerdings nur, bis er es zu weit treibt.
Nun ja, so wie sie ihn im Krieg erlebt haben, schien er ja ein ziemliches Greenhorn zu sein, der nicht wirklich wusste, was ihn da erwartet.
Und ja, wo der da anfängt auszurasten, ist natürlich klar, das Mal da nicht mehr mitspielt.

Zitat von: Grisel
Und vom Beziehungsstandpunkt her, daß Simon mal wieder das grundsätzlich falsche sagt und Kaylee fast an den Kerl - wie hieß der noch gleich? - verliert.
Tja, der gute ist eben auch nicht perfekt.

Zitat von: Grisel
Aber beim Begräbnis greift sie dann nach seiner Hand. Das fand ich sehr nett.
Das hatte ja auch eine gewisse Dramatik, obwohl Dramatik eigentlich der falsche Begriff ist. Schliesslich kann ich mir ganz gut vorstellen, das sie alle bemüht waren, den Angehörigen nichts (oder zumindest nicht alles) von dem zu erzählen, was auf dem Schiff vorgefallen ist.

Zitat von: Grisel
Zitat
...aber das kommt letztlich aufs selbe heraus, nämlich die Zerstörung der Elektronik.

Das glaube ich Dir unbesehen.  :->
Das war mir klar.  :-)

Zitat von: Grisel
Ich habe keine Ahnung, da wurden welche weggelassen? Wo es doch es so wenige waren!
Yep. - Die sind doch Quotengeil in den Staaten, und da die Quoten nicht so hoch waren, wie erhofft, haben die Senderverantwortlichen die Serie nach 11 Folgen aus dem Programm genommen. Da aber schon 14 Folgen gedreht waren, hat man die später mit auf die DVDs gepackt, damit die Arbeit nicht völlig umsonst war. Und der gute Erfolg beim Verkauf der DVDs gab dann ja auch den Anstoss für den Film Serenity. Bzw. da konnte sich Joss Wheedon bei den verantwortlichen durchsetzen, und bekam das Geld für den Film, um die Geschichte zu einem Abschluss bringen zu können.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 01. Dezember 2009, 19:50:51
Hi Hans!

Das hatte ja auch eine gewisse Dramatik, obwohl Dramatik eigentlich der falsche Begriff ist. Schliesslich kann ich mir ganz gut vorstellen, das sie alle bemüht waren, den Angehörigen nichts (oder zumindest nicht alles) von dem zu erzählen, was auf dem Schiff vorgefallen ist.

Richtig, sie werden ihnen bestimmt nichts davon erzählt haben, was er getan hat. Und seine Grabrede hat er sich ja selber schon gehalten.

Zitat
Yep. - Die sind doch Quotengeil in den Staaten, und da die Quoten nicht so hoch waren, wie erhofft, haben die Senderverantwortlichen die Serie nach 11 Folgen aus dem Programm genommen. Da aber schon 14 Folgen gedreht waren, hat man die später mit auf die DVDs gepackt, damit die Arbeit nicht völlig umsonst war. Und der gute Erfolg beim Verkauf der DVDs gab dann ja auch den Anstoss für den Film Serenity. Bzw. da konnte sich Joss Wheedon bei den verantwortlichen durchsetzen, und bekam das Geld für den Film, um die Geschichte zu einem Abschluss bringen zu können.

Gut für ihn. Und uns. Obwohl ich finde, daß die letzte Serien-Folge durchaus einen gewissen Abschluß bilden könnte. Wie gesagt, die darfst Du auf keinen Fall verpassen.
Und ich hoffe, daß Du Gelegenheit hast, den Film auch noch zu sehen. Ich fand ihn zwar nicht so gut, wie die Serie, aber wenn es so wenig gibt, muß man nehmen, was man kann.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 07. Dezember 2009, 21:57:45
Hi Grisel,

habe von der letzten Folge wieder nur die Hälfte gesehen...  :hau:
War aber trotzdem interessant. - Werde mich aber später noch genauer äussern.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 12. Dezember 2009, 12:33:53
Hi Hans!

Heute nicht vergessen: letzte Folge!!!
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 13. Dezember 2009, 00:41:04
Hi Grisel,

danke für den Hinweis. Ich hab sie gesehen, und sie war ja echt krass, wie man heute so sagt.  :-> Da war River ja mal wieder mehr in action, und hat sie alle irgendwie nervös gemacht. War aber gut gemacht, das hätte echter Psychoterror werden können. Aber wie River die Systeme kontrolliert hat, dass das funktionierte, war auch nicht schlecht, obwohl sie das nicht gezeigt haben.

Und das war jetzt echt die letzte Folge? - So ein Mist. Dabei wird die Serie jetzt erst richtig interessant... - aber da können wir nix mehr ändern. Schade.

Ach so, zur letzten Folge noch: Da war doch die Szene, wo Mal und Inara sich unterhalten, und wo sie meint, sie würde etwas tun, das sie schon lange hätte tun sollen. Da meint man als Zuschauer, jetzt gesteht sie sich und ihm endlich ein, das sie in ihm verknallt ist, und dann sagt sie, sie werde fortgehen. - Also ehrlich.  :wah:
Ansonsten war die Folge in sofern gut, weil da mal wieder dieser Gegensatz von Hi-Tech und Lo-Tech zum Vorschein kam.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 13. Dezember 2009, 13:15:53
Hi Hans!

danke für den Hinweis. Ich hab sie gesehen, und sie war ja echt krass, wie man heute so sagt.  :-> Da war River ja mal wieder mehr in action, und hat sie alle irgendwie nervös gemacht. War aber gut gemacht, das hätte echter Psychoterror werden können. Aber wie River die Systeme kontrolliert hat, dass das funktionierte, war auch nicht schlecht, obwohl sie das nicht gezeigt haben.

Ich fand sie extrem spannend und vor allem diesen Kopfjäger auch eine ziemlich interessante Figur. Und zwischendurch, als River meinte, sie wäre das Schiff, war ich echt verwirrt und dachte eine Weile, sie hätte sich da wirklich irgendwie ins Schiff hineinversetzt.
Schön, daß sie mal mehr tun durfte als verstört zu schauen und komische Sachen zu sagen.

Zitat
Und das war jetzt echt die letzte Folge? - So ein Mist. Dabei wird die Serie jetzt erst richtig interessant... - aber da können wir nix mehr ändern. Schade.

Ich fand es als letzte Folge aber auch ganz passend, weil es zumindest für River eine Art Neuanfang bedeutet. Es beginnt ja damit, daß sie sich vollkommen verlassen und ungewollt fühlt und am Ende wird sie doch akzeptiert.

Zitat
Ach so, zur letzten Folge noch: Da war doch die Szene, wo Mal und Inara sich unterhalten, und wo sie meint, sie würde etwas tun, das sie schon lange hätte tun sollen. Da meint man als Zuschauer, jetzt gesteht sie sich und ihm endlich ein, das sie in ihm verknallt ist, und dann sagt sie, sie werde fortgehen. - Also ehrlich.  :wah:

Auja, frustrierend! Aber, im Film "Serenity" taucht Inara auch wieder auf. Der ganze Cast. Falls Super-RTL nicht so nett ist, ihn auch noch zu zeigen, kommt er hoffentlich mal irgendwann auf einem anderen Sender. Falls ich ihn irgendwo sehe, schreie ich, OK?

Zitat
Ansonsten war die Folge in sofern gut, weil da mal wieder dieser Gegensatz von Hi-Tech und Lo-Tech zum Vorschein kam.

Inwiefern das?

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 15. Dezember 2009, 12:03:17
Hi Grisel,

Ich fand sie extrem spannend und vor allem diesen Kopfjäger auch eine ziemlich interessante Figur.
Du hast wohl ein Fable für eigenartige Figuren, kann das sein?

Zitat von: Grisel
Und zwischendurch, als River meinte, sie wäre das Schiff, war ich echt verwirrt und dachte eine Weile, sie hätte sich da wirklich irgendwie ins Schiff hineinversetzt.
Das dachte ich auch. Das war aber auch geschickt gemacht.

Zitat von: Grisel
Schön, daß sie mal mehr tun durfte als verstört zu schauen und komische Sachen zu sagen.
Sehr richtig.

Zitat von: Grisel
Zitat
Und das war jetzt echt die letzte Folge? - So ein Mist.

Ich fand es als letzte Folge aber auch ganz passend, weil es zumindest für River eine Art Neuanfang bedeutet. Es beginnt ja damit, daß sie sich vollkommen verlassen und ungewollt fühlt und am Ende wird sie doch akzeptiert.
Naja, als Buch wäre das jetzt wohl die Stelle gewesen, wo ein neues Hauptkapitel anfängt...

Zitat von: Grisel
... im Film "Serenity" taucht Inara auch wieder auf. Der ganze Cast.
Das hab ich auch schon mal irgendwo gelesen.

Zitat von: Grisel
Falls Super-RTL nicht so nett ist, ihn auch noch zu zeigen, kommt er hoffentlich mal irgendwann auf einem anderen Sender.
Ich hoffe ja immer noch, das sie ihn auch noch zeigen, weis es bisher aber auch nicht genau, weil ich noch keine Fernzehzeitschrift habe, wo es drin steht.

Zitat von: Grisel
Falls ich ihn irgendwo sehe, schreie ich, OK?
Einverstanden.  :flirt:

Zitat von: Grisel
Zitat
Ansonsten war die Folge in sofern gut, weil da mal wieder dieser Gegensatz von Hi-Tech und Lo-Tech zum Vorschein kam.

Inwiefern das?
Das bezog sich auf die 13. Folge, wo da ein paar Machos den Puff(?) angegriffen haben. Zum einen dieser Anführer auf irgend einem Hi-Techgefährt. Ich glaube, die sprachen von einem Hoovercraft, und seine Leute alle auf Pferden. Dann das MG, das er hinten drauf montiert hatte, und schliesslich seine Laserknarre im Gegensatz zu den Gewehren, wie sie sonst im 19. Jahrhundert üblich waren. (Nur die zwei Typen, die die Serenity besetzt haben, auch noch automatische Waffen hatten.)
Das meinte ich mit Gegensatz.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 15. Dezember 2009, 19:13:25
Hi Hans!

Du hast wohl ein Fable für eigenartige Figuren, kann das sein?

Eigenartig, auffällig, anders, interessant. Es geht ja um Figuren in Unterhaltungsmedien und da mag ich sowas durchaus.
Das Duell, daß er und River da ausgefochten haben, war auf jeden Fall spannend zu beobachten. Wie gesagt, ich glaube sogar, daß das die für mich beste Folge war.

Zitat
Das bezog sich auf die 13. Folge, wo da ein paar Machos den Puff(?) angegriffen haben. Zum einen dieser Anführer auf irgend einem Hi-Techgefährt. Ich glaube, die sprachen von einem Hoovercraft, und seine Leute alle auf Pferden. Dann das MG, das er hinten drauf montiert hatte, und schliesslich seine Laserknarre im Gegensatz zu den Gewehren, wie sie sonst im 19. Jahrhundert üblich waren. (Nur die zwei Typen, die die Serenity besetzt haben, auch noch automatische Waffen hatten.)
Das meinte ich mit Gegensatz.

Alles klar, danke. Das kommt wohl auch von dieser Mischung aus Western und SF.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 21. Dezember 2009, 19:25:36
Hi noch mal,

auch wenn es sich inzwischen wahrscheinlich schon herum gesprochen hat, verkünde ich trotzdem noch mal: Der Fireflyfilm, also Serenity kam am Samstag leider nicht. Schade.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 21. Dezember 2009, 21:19:04
Hi Hans!

Schade, denn eigentlich gehört der zur Serie doch dazu. Aber war vermutlich in den Rechten nicht enthalten. Wie gesagt, ich halte die Augen, falls ich ihn mal irgendwo im TV-Programm sehe.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 22. Dezember 2009, 00:48:39
Wie gesagt, ich halte die Augen, falls ich ihn mal irgendwo im TV-Programm sehe.
Danke.  :flirt:
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 27. Januar 2010, 18:05:47
Und schon ist es soweit! Mi, 03.02.2010, RTL2, 20:15 - "Serenity" und dann noch mal als Wiederholung im Nachtprogramm.

http://www.tvspielfilm.de/tv-programm/sendung/serenity-flucht-in-neue-welten,107002735768.html

Der Film kann übrigens auch ohne Kenntnis der Serie gesehen werden, was allerdings ein herber Verlust wäre, da die Serie besser ist. Aber, es ist eine hübsche Abrundung der Geschichte.
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 28. Januar 2010, 00:28:55
Hi Grisel,

danke für den Hinweis. Habe heute bei RTL-II aber auch einen Hinweis darauf gesehen.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 03. Februar 2010, 21:52:17
Hi,

gucke gerade Serenety, und muss sagen, das fängt ja schon mal stark an.
Habe nur dummerweise die ersten 5 Minuten verpasst, obwohl ich um 8:00 Uhr noch dran gedacht habe.  :wah: :hau:
----
Jetzt ist mittlerweile die 2. Werbepause, wo ich diesen Abschnitt nach den Strichen schreibe. Das ist ja 'ne ziemlich üble Geschichte, die Wheedon sich da ausgedacht hat, bzw. dieser Kopfgeldjäger ist ja ein Übler Typ.
Dass der Fokus jetzt noch stärker auf den Reavern liegt, macht die Geschichte auch noch spannender...

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 03. Februar 2010, 22:45:07
Hi again,

okay, die Film ist durch, - das war ja mal ein Abenteuer!

Da fällt mir ein, dieser Spruch von Kaylee: "Ich hatte seit fast zwei Jahren nichts mehr in meiner Tiefgarage, das nicht mit einer Batterie betrieben war!" war ja auch der Hit.  :->
Schön war dafür, das sie am Ende tatsächlich noch mit Simon zusammen gekommen ist. Und Mal scheint tatsächlich auch noch mit Inara zusammen gekommen zu sein, obwohl das nicht so ganz klar war. Also insofern noch ein nettes Happy End.

War zwar in sofern Unrealistisch, als die Allianztruppe die noch gekriegt hat, und der Typ die noch zurück gepfiffen hat. Aber andrerseits war der Bericht gesendet, was ja Mal's Ziel war.

Und wie River da auf einmal Kämpfen konnte, das war ja auch irgendwie völlig überzogen. Aber dennoch waren das interessante Szenen.

Diesen Typ, Mister Universum, wie er sich nannte, fand ich auch cool. Solche gibt es ja in verschiedenen SF-Geschichten. Irgendwie weis ich zwar nicht, wie die es immer schaffen, in so einer riesigen Anlage alleine zu leben bzw. auch, so eine Anlage erst mal aufzubauen, aber das sollte mir jetzt auch besser egal sein. (Ist es zwar gerade nicht, aber ich will damit auch niemanden langweilen. )

Ach ja, die Toten, die es unter den Figuren gegeben hat, die auch in der Serie vorkamen. Das waren ja nicht gerade die, die ich erwartet hatte und vor allem ein paar weniger. Aber dennoch waren es irgendwie die falschen. - Und irgendwie fehlen mir hier gerade die Worte.  :rollen: :rotwerd:

So, mehr fällt mir jetzt gerade nicht ein, aber das kann sich ja noch ändern...

:winken:
Hans

Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 04. Februar 2010, 20:58:11
Hi Hans!

okay, die Film ist durch, - das war ja mal ein Abenteuer!

Finde ich lustig, daß Du es, wie wir mal besprochen haben, wieder kurzfristig vergessen hast. GSD dann doch wieder erinnert!

Ich fand den Film grundsätzlich schon gut, aber im Vergleich zur Serie doch weit weniger. Es war so viel düsterer und der wunderbare Humor hat mir komplett gefehlt. Außerdem ist Mal im Film weit härter als in der Serie.
Und es hat mir nicht gefallen, daß der ganze Fortschritt bei Mal vs. Simon + River, den wir im Lauf der Serie erlebt haben, hier anfangs wieder zunichte gemacht wird. Schon klar, das war nötig, um den Film für sich stehen zu lassen, aber ich fand es schade.

Zitat
Da fällt mir ein, dieser Spruch von Kaylee: "Ich hatte seit fast zwei Jahren nichts mehr in meiner Tiefgarage, das nicht mit einer Batterie betrieben war!" war ja auch der Hit.  :->
Schön war dafür, das sie am Ende tatsächlich noch mit Simon zusammen gekommen ist. Und Mal scheint tatsächlich auch noch mit Inara zusammen gekommen zu sein, obwohl das nicht so ganz klar war. Also insofern noch ein nettes Happy End.

Simon und Kaylee endlich vereint fand ich sehr nett. Wurde auch Zeit! Wenn es auch etwas bizarr war, daß River ihnen dabei zusieht.

Mal und Inara, da kann man die Fantasie spielen lassen. Solange wir nichts gegenteiliges erfahren, kann man sich das so vorstellen. Und eine Fortsetzung wird es wohl nie geben.

Zitat
War zwar in sofern Unrealistisch, als die Allianztruppe die noch gekriegt hat, und der Typ die noch zurück gepfiffen hat. Aber andrerseits war der Bericht gesendet, was ja Mal's Ziel war.
Und wie River da auf einmal Kämpfen konnte, das war ja auch irgendwie völlig überzogen. Aber dennoch waren das interessante Szenen.

Daß sie ungewöhnliche kämpferische Fähigkeiten hat, hat man aber auch im Lauf der Serie erfahren. Wie in der einen Folge, als sie Mal befreien, der von dem irren Gangster gefangen wurde.

Die Szene in der Bar fand ich auf jeden Fall sehr stark.

Und diesen hoffnungslosen Kampf, als sie alle schon mehr tot als lebendig sind.

Zitat
Diesen Typ, Mister Universum, wie er sich nannte, fand ich auch cool. Solche gibt es ja in verschiedenen SF-Geschichten. Irgendwie weis ich zwar nicht, wie die es immer schaffen, in so einer riesigen Anlage alleine zu leben bzw. auch, so eine Anlage erst mal aufzubauen, aber das sollte mir jetzt auch besser egal sein. (Ist es zwar gerade nicht, aber ich will damit auch niemanden langweilen. )

Ganz allein war er ja nicht, hatte ja seine, ah, Freundin.

Zitat
Ach ja, die Toten, die es unter den Figuren gegeben hat, die auch in der Serie vorkamen. Das waren ja nicht gerade die, die ich erwartet hatte und vor allem ein paar weniger. Aber dennoch waren es irgendwie die falschen. - Und irgendwie fehlen mir hier gerade die Worte.  :rollen: :rotwerd:

Shepard fand ich schon recht traurig, vor allem, weil da ja alle ermordet wurden, aber Wash hat mich ganz besonders hart getroffen. Das kam so unerwartet! Der war so ein netter. Und er und Zoe so ein nettes Paar. Och! Gemein.

Aber, grundsätzlich ist es schon OK, auch wenn es wehtut. Gute Filme oder Serien müssen das tun, um einen wirklich zu bewegen. Trotzdem, och! Da streiten in meiner Brust stets die anspruchsvolle Zuschauerin, die Realismus will und die sentimentale, die niemanden verlieren will.

Das Ende wirkt ein wenig aufgesetzt. Schließlich wurde River ja ursprünglich nicht wegen Miranda gesucht, das ist ihnen erst später eingefallen. Und jetzt läßt man sie alle in Ruhe? Hm. Aber gut, sie brauchten ein rundes Ende, das so stehenbleiben kann.
Und am Ende sind sie eine Mannschaft, mit River als Washs Ersatz, offensichtlich.

Trotzdem schade, daß es zu Ende ist. Gerade nach der Sendung der Berichte über Miranda wäre da doch eine Menge Stoff für weitere Geschichten gewesen. Tja, kann man nichts machen.

Bei den Specials auf meiner DVD ist u.a. eine Art Convention, wo Joss Whedon eine Fortsetzung nicht ausschließt, aber das war direkt nach dem Erscheinen des Films. Viel Zeit vergangen seither und die Schauspieler haben sich auch größtenteils in anderen Produktionen etabliert.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 06. Februar 2010, 01:06:31
Hi Grisel,

Finde ich lustig, daß Du es, wie wir mal besprochen haben, wieder kurzfristig vergessen hast. GSD dann doch wieder erinnert!
Ich fand es ziemlich doof. Zum Glück haben sie es in der Nacht noch mal wiederholt. Da hab ich mir den Anfang dann noch mal angesehen, bis ein Stück hinter der Stelle, wo ich eingeschaltet hatte, danach hab ich aus gemacht.

Zitat von: Grisel
Ich fand den Film grundsätzlich schon gut, aber im Vergleich zur Serie doch weit weniger. Es war so viel düsterer und der wunderbare Humor hat mir komplett gefehlt. Außerdem ist Mal im Film weit härter als in der Serie.
Jetzt wo du das sagst kommt es mir auch so vor, das Mal da etwas härter war, als in der Serie. Waren wahrscheinlich die nötigen Änderungen am Konzept, um den Film auch für sich allein stehen lassen zu können. Zumindest haben sie eine einleitende Erklärung zur Hintergrundgeschichte gebracht, die man sich in der Serie erst mühsam zusammen reimen musste.

Zitat von: Grisel
Und es hat mir nicht gefallen, daß der ganze Fortschritt bei Mal vs. Simon + River, den wir im Lauf der Serie erlebt haben, hier anfangs wieder zunichte gemacht wird. Schon klar, das war nötig, um den Film für sich stehen zu lassen, aber ich fand es schade.
Stimmt, aber irgendwie kam mir Simon da auch etwas anders vor.

Zitat von: Grisel
Simon und Kaylee endlich vereint fand ich sehr nett. Wurde auch Zeit!
Kann man so sagen, ja.

Zitat von: Grisel
Wenn es auch etwas bizarr war, daß River ihnen dabei zusieht.
Echt!?  :rollen: Ist mir jetzt gar nicht aufgefallen. Aber andrerseits kann River das sowieso immer feststellen, wer was mit wem hat, wenn sie denn will.

Übrigens weil ich es mit Jaqui-Katrin im anderen Thread kürzlich mit Verwechselungen wegen sprachlicher Ähnlichkeiten hatten, fiel mir auf, da gibt es in dem Film (und der Serie) auch eine ziemlich Üble: Vergleiche River mit Reaver.

Zitat von: Grisel
Mal und Inara, da kann man die Fantasie spielen lassen. Solange wir nichts gegenteiliges erfahren, kann man sich das so vorstellen. Und eine Fortsetzung wird es wohl nie geben.
Also ich denke, das die so langsam zusammen finden, so wie es da angedeutet wurde. Auch wenn wir es letztlich nie erfahren werden. - D.h. es könnte zwar auch sein, das Joss Whedon die Geschichte noch mal in Romanform bringt, aber darauf sollte man sich nicht verlassen.

Zitat von: Grisel
Zitat
Und wie River da auf einmal Kämpfen konnte, das war ja auch irgendwie völlig überzogen. Aber dennoch waren das interessante Szenen.

Daß sie ungewöhnliche kämpferische Fähigkeiten hat, hat man aber auch im Lauf der Serie erfahren. Wie in der einen Folge, als sie Mal befreien, der von dem irren Gangster gefangen wurde.
Hm... dann war das wahrscheinlich in den Folgen, die ich verpasst habe. (http://www.steffis-buecherkiste.de/gabaldonforum/images/smilies/confused.gif) 

Zitat von: Grisel
Die Szene in der Bar fand ich auf jeden Fall sehr stark.
Naja, wie sie da auf einmal alle verhauen hat, das war schon ziemlich hart.

Zitat von: Grisel
Und diesen hoffnungslosen Kampf, als sie alle schon mehr tot als lebendig sind.
Wo meinst Du jetzt? - Bei dem Kampf gegen die Reaver?

Zitat von: Grisel
Zitat
Diesen Typ, Mister Universum, wie er sich nannte, fand ich auch cool. Solche gibt es ja in verschiedenen SF-Geschichten. Irgendwie weis ich zwar nicht, wie die es immer schaffen, in so einer riesigen Anlage alleine zu leben bzw. auch, so eine Anlage erst mal aufzubauen, aber das sollte mir jetzt auch besser egal sein. (Ist es zwar gerade nicht, aber ich will damit auch niemanden langweilen. )

Ganz allein war er ja nicht, hatte ja seine, ah, Freundin.
Naja, diese künstliche Freundin hatte er sich ja auch selbst gebaut.
Aber ich glaube eher, der war mal was Grosses, d.h. 'ne ziemlich wichtige Person, die aber irgendwann mit dem System nicht mehr einverstanden war, und ausgestigen ist. Dann hat er irgendwo eine bestehende Infrastruktur übernommen, und sich da versteckt. 

Zitat von: Grisel
Shepard fand ich schon recht traurig, vor allem, weil da ja alle ermordet wurden,
Das war mal wieder ein typischer Fall von Terrorregime. Interessant fand ich da aber doch die Aussage, das er nicht immer Priester war, sondern vorher was anderes. Das wurde in der Serie ja schon angedeutet, aber was es genau war, ist ja offen geblieben.

Zitat von: Grisel
aber Wash hat mich ganz besonders hart getroffen. Das kam so unerwartet! Der war so ein netter. Und er und Zoe so ein nettes Paar. Och! Gemein.
Das war wirklich Übel. Damit hat man aber auch nicht gerechnet, das denen da doch noch so'n Reaver-Schiff auf den Fersen war.

Zitat von: Grisel
Aber, grundsätzlich ist es schon OK, auch wenn es wehtut. Gute Filme oder Serien müssen das tun, um einen wirklich zu bewegen. Trotzdem, och! Da streiten in meiner Brust stets die anspruchsvolle Zuschauerin, die Realismus will und die sentimentale, die niemanden verlieren will.
Vom Standpunkt des Realismus ist es klar, das es auch bei den Guten Tote geben musste, um keine Superhelden davon zu machen.

Zitat von: Grisel
Das Ende wirkt ein wenig aufgesetzt. Schließlich wurde River ja ursprünglich nicht wegen Miranda gesucht, das ist ihnen erst später eingefallen. Und jetzt läßt man sie alle in Ruhe? Hm. Aber gut, sie brauchten ein rundes Ende, das so stehenbleiben kann.
Da stimme ich zu. Warum sie River eigentlich haben wollten, ist mir nämlich immer noch nicht klar. Möglicherweise auch, weil sie sie zur Kampfmaschiene ausgebildet haben, bzw. zur Attentäterin für besondere Aufgaben. Und das man sie wirklich in Ruhe lässt, darf auch bezweifelt werden. Dieser eine Agent vielleicht, aber die Allianz bestimmt nicht.

Zitat von: Grisel
Und am Ende sind sie eine Mannschaft, mit River als Washs Ersatz, offensichtlich.
Naja, das sie zu vielem fähig ist, wurde ja auch in der Serie gezeigt, nur musste sie erst wieder klar im Kopf werden, und ihre Persönlichkeit wieder finden.

Zitat von: Grisel
Trotzdem schade, daß es zu Ende ist. Gerade nach der Sendung der Berichte über Miranda wäre da doch eine Menge Stoff für weitere Geschichten gewesen. Tja, kann man nichts machen.
Das ist wohl wahr. - Aber das hatten wir in einem anderen Zusammenhang ja schon mal fest gestellt.

Zitat von: Grisel
Bei den Specials auf meiner DVD ist u.a. eine Art Convention, wo Joss Whedon eine Fortsetzung nicht ausschließt, aber das war direkt nach dem Erscheinen des Films. Viel Zeit vergangen seither und die Schauspieler haben sich auch größtenteils in anderen Produktionen etabliert.
Naja, er wäre ein schlechter Filmemacher, wenn er sich die Möglichkeit nicht offen lassen würde. Ob daraus dann auch wirklich noch was wird, ist ja 'ne andere Frage. - Das darf jetzt erst mal bezweifelt werden.
Andrerseits: Buffy ist ja zumindest im Fernsehen nach 8 Staffeln zwar zu Ende. Dann war ein paar Jahre lang nix mehr, und jetzt wird die Handlung als Comic fortgesetzt, und zwar an der Stelle, wo die Fernsehshow zu Ende war. Also kommt Firefly ja vielleicht auch noch mal als Roman heraus...

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 06. Februar 2010, 12:50:05
Hi Hans!

Jetzt wo du das sagst kommt es mir auch so vor, das Mal da etwas härter war, als in der Serie. Waren wahrscheinlich die nötigen Änderungen am Konzept, um den Film auch für sich allein stehen lassen zu können. Zumindest haben sie eine einleitende Erklärung zur Hintergrundgeschichte gebracht, die man sich in der Serie erst mühsam zusammen reimen musste.

Verstehen kann man die Änderungen in dem Zusammenhang schon. Es wirkt nur ein bißchen komisch, wenn man den Film direkt im Anschluß nach der Serie sieht, wie ich es mache, als Abschluß.

Zitat
Stimmt, aber irgendwie kam mir Simon da auch etwas anders vor.

Richtig, sie sind beide anders, scheinen einander nicht besonders leiden zu können, während sie sich in der Serie einander doch zumindest angenähert hatten. Auch daß Mal im Film so schnell bereit ist, sie gehen zu lassen, als wären sie gar nicht Mitglieder seiner Crew.
Immerhin konnte sich Simon hier mal für die beiden Male rächen, die Mal ihn in der Serie anfangs  niedergeschlagen hat ...

Zitat
Echt!?  :rollen: Ist mir jetzt gar nicht aufgefallen. Aber andrerseits kann River das sowieso immer feststellen, wer was mit wem hat, wenn sie denn will.

Das ist in der Szene gegen Ende, als die beiden umschlungen am Deck liegen und River ist irgendwo an der Decke und schaut fasziniert zu. Hat aber auch was nettes, weil sie offenbar nicht eifersüchtig ist.

Zitat
Übrigens weil ich es mit Jaqui-Katrin im anderen Thread kürzlich mit Verwechselungen wegen sprachlicher Ähnlichkeiten hatten, fiel mir auf, da gibt es in dem Film (und der Serie) auch eine ziemlich Üble: Vergleiche River mit Reaver.

Stimmt, da muß man auf die Aussprache achten. Lustig finde ich auch, daß ja die Schauspielerin selber so einen ähnlichen ungewöhnlichen Namen hat, Summer. Da gibt es bei den verpatzten Szenen eine, wo "Simon" sie Summer statt River nennt.

Zitat
Hm... dann war das wahrscheinlich in den Folgen, die ich verpasst habe. (http://www.steffis-buecherkiste.de/gabaldonforum/images/smilies/confused.gif) 


Das kann sein. Ich glaube, das war eine von denen.

Zitat
Wo meinst Du jetzt? - Bei dem Kampf gegen die Reaver?

Genau. Wo sie unten die Stellung halten, während Mal nach oben vordringt. Bis dann River, als auch Simon schwer verletzt ist, durch das Loch springt.

Zitat
Naja, diese künstliche Freundin hatte er sich ja auch selbst gebaut.
Aber ich glaube eher, der war mal was Grosses, d.h. 'ne ziemlich wichtige Person, die aber irgendwann mit dem System nicht mehr einverstanden war, und ausgestigen ist. Dann hat er irgendwo eine bestehende Infrastruktur übernommen, und sich da versteckt. 


Da stecken viele Geschichten drin, die nie erzählt wurden und wohl nie erzählt werden.

Zitat
Das war mal wieder ein typischer Fall von Terrorregime. Interessant fand ich da aber doch die Aussage, das er nicht immer Priester war, sondern vorher was anderes. Das wurde in der Serie ja schon angedeutet, aber was es genau war, ist ja offen geblieben.


Richtig. Auch das werden wir nun nie erfahren.

Zitat
Vom Standpunkt des Realismus ist es klar, das es auch bei den Guten Tote geben musste, um keine Superhelden davon zu machen.

Ich verstehe das auch vollkommen. Bei meinem geliebten "Torchwood" zB geht es ziemlich rauh zu. Da sterben am Ende der 2. Staffel zwei Mitglieder des Hauptcast und in der dritten der nächste, einer, der besonders geliebt wurde. Das tut schon sehr weh, bei allen dreien. Und die Fans, vor allem wohl die jüngeren, haben eine richtige Hasskampagne gegen den Verantwortlichen Head Writer gestartet im Internet, was ich leicht lächerlich finde.
Aber ich verstehe es eben, weil gerade das eine Serie gut macht. Nichts gegen mein liebes "Star Trek", aber da weiß man immer, daß es nur die Nebenfiguren treffen kann und wenn mal einer vom Hauptcast stirbt, weiß man, der kommt wieder. Fein, man kann sich sicher fühlen, aber es ist damit auch langweilig. Und unrealistisch.

Nimm nur BG. Da kann es auch jederzeit jeden treffen und das ist zwar übel, aber gleichzeitig auch gut so. Man muß vor dem Bildschirm sitzen und schreien. Was ich durchaus schon getan habe.

Bei "Serenity" ist es halt besonders fies, weil es gerade den lieben und goldigen Wash trifft. Nicht, daß ich irgendwen anderen lieber hätte sterben sehen. Immerhin geht es so schnell, daß er es selber gar nicht merkt. Trotzdem.  :schrei:

Zitat
Da stimme ich zu. Warum sie River eigentlich haben wollten, ist mir nämlich immer noch nicht klar. Möglicherweise auch, weil sie sie zur Kampfmaschiene ausgebildet haben, bzw. zur Attentäterin für besondere Aufgaben. Und das man sie wirklich in Ruhe lässt, darf auch bezweifelt werden. Dieser eine Agent vielleicht, aber die Allianz bestimmt nicht.

Ich hatte es auch so verstanden, daß sie als wichtige Resource gebraucht wird, weil sie so viel in ihre Veränderung investiert haben. Und Simon als Verbrecher, der sie gestohlen hat.

Zitat
Naja, das sie zu vielem fähig ist, wurde ja auch in der Serie gezeigt, nur musste sie erst wieder klar im Kopf werden, und ihre Persönlichkeit wieder finden.

Wobei ich interessant finde, daß das Ende des Films dem der letzten Folge doch relativ ähnlich ist. Auch da rettete River den Tag und wurde am Ende zumindest von Mal als Mitglied der Mannschaft erstmals akzeptiert. Das Ende gefällt mir auf jeden Fall besser als das des Films.

Zitat
Naja, er wäre ein schlechter Filmemacher, wenn er sich die Möglichkeit nicht offen lassen würde. Ob daraus dann auch wirklich noch was wird, ist ja 'ne andere Frage. - Das darf jetzt erst mal bezweifelt werden.
Andrerseits: Buffy ist ja zumindest im Fernsehen nach 8 Staffeln zwar zu Ende. Dann war ein paar Jahre lang nix mehr, und jetzt wird die Handlung als Comic fortgesetzt, und zwar an der Stelle, wo die Fernsehshow zu Ende war. Also kommt Firefly ja vielleicht auch noch mal als Roman heraus...

Ich weiß gar nicht, was er jetzt macht. Sein letztes Projekt, "Dollhouse" ist ja auch schon eingestellt worden, denke ich. Hat mit SF-Serien kein Glück.

Bye,

Grisel
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 07. Februar 2010, 22:17:03
Hi Grisel,

... Waren wahrscheinlich die nötigen Änderungen am Konzept, um den Film auch für sich allein stehen lassen zu können.

Verstehen kann man die Änderungen in dem Zusammenhang schon. Es wirkt nur ein bißchen komisch, wenn man den Film direkt im Anschluß nach der Serie sieht, wie ich es mache, als Abschluß.
Das kann ich mir vorstellen, dass das dann komisch wirkt.
Wenn man jedoch bedenkt, das die Serie von 2002 und der Film von 2005 stammt, d.h. das 3 Jahre dazwischen liegen, kann es auch sein, das sich einige Schauspieler auch nicht mehr so 100%ig an alle Figurdetails erinnern. Wäre zwar seltsam, aber andrerseits entwickeln Serienschauspieler ja auch die eigenartige Fähigkeit, nur jeweils die Texte für den aktuellen Drehtag zu lernen, und anschliessend gleich wieder zu vergessen. Also von daher ist der Bruch dann auch wieder erklärbar.

Zitat von: Grisel
Zitat
Stimmt, aber irgendwie kam mir Simon da auch etwas anders vor.

Richtig, sie sind beide anders, scheinen einander nicht besonders leiden zu können, während sie sich in der Serie einander doch zumindest angenähert hatten.
Also ich hatte in der Serie nicht den Eindruck, als ob Simon und Mal sich nicht leiden könnten. Klar war Simon nicht immer mit allem einverstanden, aber er war nicht so leicht auf die Palme zu bringen, wie es im Film den Anschein hatte.

Zitat von: Grisel
Immerhin konnte sich Simon hier mal für die beiden Male rächen, die Mal ihn in der Serie anfangs  niedergeschlagen hat ...
Sowas nennt man dann "ausgleichende Gerechtigkeit", oder wie?  :rollen:

Zitat von: Grisel
Zitat
Echt!?  :rollen: Ist mir jetzt gar nicht aufgefallen. Aber andrerseits kann River das sowieso immer feststellen, wer was mit wem hat, wenn sie denn will.

Das ist in der Szene gegen Ende, als die beiden umschlungen am Deck liegen und River ist irgendwo an der Decke und schaut fasziniert zu. Hat aber auch was nettes, weil sie offenbar nicht eifersüchtig ist.
Nun ja, in der Serie wurde sie ja auch als starkle Empathin dargestellt, die Anfangs Probleme hatte, damit fertig zu werden. Also wird sie das wohl in der Zwischenzeit geschaft haben, und ihr Verstand dem auch nicht entgegen stehen.

Zitat von: Grisel
Zitat
Verwechselungen wegen sprachlicher Ähnlichkeiten ... Vergleiche River mit Reaver.

Stimmt, da muß man auf die Aussprache achten. Lustig finde ich auch, daß ja die Schauspielerin selber so einen ähnlichen ungewöhnlichen Namen hat, Summer.
Ja, die ungewöhnlichen Vornamen... - ein Thema, das immer wieder mal auftritt.

Zitat von: Grisel
Da gibt es bei den verpatzten Szenen eine, wo "Simon" sie Summer statt River nennt.
Oh, das dürfte lustig sein.  :->

Zitat von: Grisel
Zitat
Wo meinst Du jetzt? - Bei dem Kampf gegen die Reaver?

Genau. Wo sie unten die Stellung halten, während Mal nach oben vordringt. Bis dann River, als auch Simon schwer verletzt ist, durch das Loch springt.
Soweit ich da gesehen habe, war die Tür da aber doch noch relativ weit offen...

Zitat von: Grisel
Zitat
...Aber ich glaube eher, der war mal was Grosses, d.h. 'ne ziemlich wichtige Person, ... 

Da stecken viele Geschichten drin, die nie erzählt wurden und wohl nie erzählt werden.
Stimmt. Aber die sollen wahrscheinlich auch nie so ganz erzählt werden, weil sie dann den Hauch des Geheimnissvollen wegfegen. - Da fällt mir ein: Bei Andromeda gab es da ein Päärchen (schreibt man das echt so?), das sich auf einem schwer zugänglichen Planeten zurück gezogen hat. War so eine ähnliche Geschichte, keine Ahnung, ob Du die Folge gesehen hast.

Zitat von: Grisel
Zitat
Interessant fand ich da aber doch die Aussage, das er nicht immer Priester war, sondern vorher was anderes. Das wurde in der Serie ja schon angedeutet, aber was es genau war, ist ja offen geblieben.


Richtig. Auch das werden wir nun nie erfahren.
Traurig, traurig.

Zitat von: Grisel
Zitat
Vom Standpunkt des Realismus ist es klar, das es auch bei den Guten Tote geben musste, um keine Superhelden davon zu machen.

Ich verstehe das auch vollkommen. Bei meinem geliebten "Torchwood" zB geht es ziemlich rauh zu. Da sterben am Ende der 2. Staffel zwei Mitglieder des Hauptcast und in der dritten der nächste, einer, der besonders geliebt wurde. Das tut schon sehr weh, bei allen dreien. Und die Fans, vor allem wohl die jüngeren, haben eine richtige Hasskampagne gegen den Verantwortlichen Head Writer gestartet im Internet, was ich leicht lächerlich finde.
Das ist auch lächerlich, aber soweit denkt man in jungen Jahren noch nicht, bzw. wünscht sich halt, das die Guten immer überleben.

Zitat von: Grisel
Aber ich verstehe es eben, weil gerade das eine Serie gut macht. Nichts gegen mein liebes "Star Trek", aber da weiß man immer, daß es nur die Nebenfiguren treffen kann und wenn mal einer vom Hauptcast stirbt, weiß man, der kommt wieder. Fein, man kann sich sicher fühlen, aber es ist damit auch langweilig. Und unrealistisch.
Das können andere Serien aber auch gut, das nur Nebenefiguren sterben, und die vom Hauptcast, bestenfalls mal schwer verletzt werden, aber spätestens in der übernächsten Folge wieder da sind.

Zitat von: Grisel
Nimm nur BG. Da kann es auch jederzeit jeden treffen und das ist zwar übel, aber gleichzeitig auch gut so. Man muß vor dem Bildschirm sitzen und schreien. Was ich durchaus schon getan habe.
Bei BG ist es ja sogar extrem wahrscheinlich, das da auch Hauptfiguren schnell drauf gehen. Soviel Glück, wie die da oft haben, ist eigentlich schon wieder unrealistisch.

Zitat von: Grisel
Bei "Serenity" ist es halt besonders fies, weil es gerade den lieben und goldigen Wash trifft. Nicht, daß ich irgendwen anderen lieber hätte sterben sehen. Immerhin geht es so schnell, daß er es selber gar nicht merkt. Trotzdem.  :schrei:
Es ist halt immer doof, wenn jemand stirbt.
Ausser man ist davon überzeugt, das man sich im Jenseits wiedersieht. Aber das trift ja nur für das wahre Leben zu, aber nicht für Romanfiguren. - und setzt natürlich voraus, das man dran glaubt...  :zwinker:


Zitat von: Grisel
Ich hatte es auch so verstanden, daß sie als wichtige Resource gebraucht wird, weil sie so viel in ihre Veränderung investiert haben. Und Simon als Verbrecher, der sie gestohlen hat.
So zumindest ist die naheliegenste Vorstellung.

Zitat von: Grisel
Wobei ich interessant finde, daß das Ende des Films dem der letzten Folge doch relativ ähnlich ist. Auch da rettete River den Tag und wurde am Ende zumindest von Mal als Mitglied der Mannschaft erstmals akzeptiert. Das Ende gefällt mir auf jeden Fall besser als das des Films.
Das war ja auch interessant, wie sie da die anderen zum Narren hält, insbesondere den Kopfgeldjäger.

Wheedon & Dollhouse
Zitat von: Grisel
Ich weiß gar nicht, was er jetzt macht. Sein letztes Projekt, "Dollhouse" ist ja auch schon eingestellt worden, denke ich. Hat mit SF-Serien kein Glück.
Zu Dollhouse hab ich mal gelesen, dass das von einigen eher als Empfehlung für die schauspielerischen Fähigkeiten von Eliza Dushku betrachtet wurde.
Und wenn ich mir den Wikipediaartikel dazu durchlese, dann werde ich den Eindruck nicht los, das die Senderbosse das Volk mittlerweile für ziemlich Blöd halten, weil sie ihm keine zu anspruchsvollen Serien zumuten wollen. Und andauernd irgendwelche Divergenzen in inhaltlichen Fragen.

Interessant ist dann wieder, das Summer Glau in Dollhouse in einer Nebenrolle auftaucht, sowie Tahmoh Penikett, also der Helo aus BSG in einer Hauptrolle. Nur die Frage, ob, bzw. wann es die Serie auf Deutsch gibt, ist noch nicht geklärt. Aber das dürfte Dich wahrscheinlich eh nur zur Hälfte interessieren, schätze ich.

:winken:
Hans

Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Hans am 08. Februar 2010, 02:25:18
Nachtrag noch: Da lief eben auf N24 eine Doku über Dinos. Dagegen ist ja erst mal nichts einzuwenden, nur der Sprecher war etwas unglücklich ausgewählt. Es war nämlich der Synchronsprecher von Nathan Fillion, was dazu führte, das ich da immer den Eindruck hatte, da würde Mal über den Stand der Wissenschaft der Dinos referieren. Das war dann irgendwie doof.

:winken:
Hans
Titel: Re: Firefly
Beitrag von: Grisel am 08. Februar 2010, 19:44:55
Hi Hans!

Wenn man jedoch bedenkt, das die Serie von 2002 und der Film von 2005 stammt, d.h. das 3 Jahre dazwischen liegen, kann es auch sein, das sich einige Schauspieler auch nicht mehr so 100%ig an alle Figurdetails erinnern. Wäre zwar seltsam, aber andrerseits entwickeln Serienschauspieler ja auch die eigenartige Fähigkeit, nur jeweils die Texte für den aktuellen Drehtag zu lernen, und anschliessend gleich wieder zu vergessen. Also von daher ist der Bruch dann auch wieder erklärbar.

Natürlich, das ist das schöne Phänomen, daß wir Fans uns jedes Detail merken und bekritteln, während das für die Schauspieler in erster Linie nur ein Job ist.

Zitat
Zitat von: Grisel
Richtig, sie sind beide anders, scheinen einander nicht besonders leiden zu können, während sie sich in der Serie einander doch zumindest angenähert hatten.
Also ich hatte in der Serie nicht den Eindruck, als ob Simon und Mal sich nicht leiden könnten. Klar war Simon nicht immer mit allem einverstanden, aber er war nicht so leicht auf die Palme zu bringen, wie es im Film den Anschein hatte.

Sag ich doch!  :->

Zitat
Stimmt. Aber die sollen wahrscheinlich auch nie so ganz erzählt werden, weil sie dann den Hauch des Geheimnissvollen wegfegen. - Da fällt mir ein: Bei Andromeda gab es da ein Päärchen (schreibt man das echt so?), das sich auf einem schwer zugänglichen Planeten zurück gezogen hat. War so eine ähnliche Geschichte, keine Ahnung, ob Du die Folge gesehen hast.

Keine Ahung. "Andromeda" ist so lange her und hat nicht wirklich Eindruck bei mir hinterlassen. An Nebenfiguren kann ich mich überhaupt nicht erinnern.

Zitat
Das können andere Serien aber auch gut, das nur Nebenefiguren sterben, und die vom Hauptcast, bestenfalls mal schwer verletzt werden, aber spätestens in der übernächsten Folge wieder da sind.

Richtig. Und das macht es langweilig und unglaubwürdig. Klar, gleichzeitig hat es auch den Vorteil, daß man sich einigermaßen entspannt zurücklehnen kann.

Zitat
Bei BG ist es ja sogar extrem wahrscheinlich, das da auch Hauptfiguren schnell drauf gehen. Soviel Glück, wie die da oft haben, ist eigentlich schon wieder unrealistisch.

Wobei es bei BG schon klar ist, daß Figuren wie Adama, Roslin und Baltar nicht so schnell abtreten. Aber alle anderen? Denn wirkliche Nebenfiguren gibt es dort eigentlich nicht, alle die zur Handlung beitragen sind wichtig.

Gewisse Immunitäten muß man wohl wahren. Obwohl das auch mal eine interessante Idee wäre, eine Serie, die ihren Hauptcharakter mittendrin umbringt.

Zitat
Es ist halt immer doof, wenn jemand stirbt.
Ausser man ist davon überzeugt, das man sich im Jenseits wiedersieht. Aber das trift ja nur für das wahre Leben zu, aber nicht für Romanfiguren. - und setzt natürlich voraus, das man dran glaubt...  :zwinker:

Wobei fiktive Figuren ohnehin unsterblich sind. Wash und Shepard leben jedes Mal wieder, wenn man sich die Serie ansieht. Das ist das gute daran.

Wheedon & Dollhouse
Zitat
Zu Dollhouse hab ich mal gelesen, dass das von einigen eher als Empfehlung für die schauspielerischen Fähigkeiten von Eliza Dushku betrachtet wurde.
Und wenn ich mir den Wikipediaartikel dazu durchlese, dann werde ich den Eindruck nicht los, das die Senderbosse das Volk mittlerweile für ziemlich Blöd halten, weil sie ihm keine zu anspruchsvollen Serien zumuten wollen. Und andauernd irgendwelche Divergenzen in inhaltlichen Fragen.

Das Serien schauen und mögen wird durch den aktuellen Trend nicht vereinfacht. Die wirklich guten muß man suchen und sollte möglichst sein Herz nicht dran hängen, denn sie werden früher oder später abgesetzt. Wobei wir bei BG ja noch das Glück haben, daß es wenigstens zu einem Ende gebracht werden konnte. Und bei "Firefly" eben durch den Film.

Zitat
Interessant ist dann wieder, das Summer Glau in Dollhouse in einer Nebenrolle auftaucht, sowie Tahmoh Penikett, also der Helo aus BSG in einer Hauptrolle. Nur die Frage, ob, bzw. wann es die Serie auf Deutsch gibt, ist noch nicht geklärt. Aber das dürfte Dich wahrscheinlich eh nur zur Hälfte interessieren, schätze ich.

Mich interessiert die Serie eigentlich generell nicht sonderlich, weil die Grundidee für mich nicht so reizvoll klingt. Reinschauen würde ich aber wohl, wenn ich die Gelegenheit hätte.

Zitat
Nachtrag noch: Da lief eben auf N24 eine Doku über Dinos. Dagegen ist ja erst mal nichts einzuwenden, nur der Sprecher war etwas unglücklich ausgewählt. Es war nämlich der Synchronsprecher von Nathan Fillion, was dazu führte, das ich da immer den Eindruck hatte, da würde Mal über den Stand der Wissenschaft der Dinos referieren. Das war dann irgendwie doof.

 :->
Er ist ja ein kluger Mann.

Bye,

Grisel