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Fantasy => Gasthaus "Zum tänzelnden Pony" => Mos Eisley Cantina => Thema gestartet von: Hans am 16. März 2011, 22:33:55

Titel: Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 16. März 2011, 22:33:55
Hi there,

ich hab mit mal erlaubt, zur zweiten Staffel auch wieder einen neuen Thread anzufangen...

:winken:
Hans

Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 16. März 2011, 22:50:23
Okay, und hier jetzt meine Eindrücke zu den ersten beiden Folgen:

1. Werbeunterbrechung
na das war ja mal ein eigenartiger Anfang! TJ ist also auf dem künstlichen Planeten, jedenfalls in irgendeiner Art und Weise, während sie gleichzeitig auf dem Schiff im Koma liegt.
Das Scott und Greer es geschaft haben, war ja klar, nur die Art wie sie es geschafft haben, war es nicht.
Dieser Anführer der Luzianer ist ein übler Ar***! Mal sehen, was der da noch weiter macht, bzw. wie die Aktion von Rush und Co. da jetzt weiter läuft.

2. Werbeunterbrechung
Also der Schluss der ersten Folge war ja nett. Das die eine von den Luzianern den Typ erschossen hat, hat mich dann aber doch gewundert. Aber gut, es kam ja später heraus, das die nicht ganz freiwillig dabei ist, und so benimmt sie sich auch. Sie scheint das "Gegenstück" zu Camille bei den Luzianern zu sein.

Ansonsten haben sie da ja eine Entwicklung angestossen, von der sich noch zeigen muss, wohin sie geht. Rush hat da anscheinend die Brücke schlechthin gefunden, und scheint dabei zu sein, in grösserem Stil Mist zu bauen, obwohl er sich dessen noch nicht ganz bewusst ist. Das Shuttle können sie nach der Bruchlandung jedenfalls vergessen. Ich wunder mich, das da überhaupt noch was dran funktioniert. Aber das ist eben Antikertechnik, die ist eh ein wenig Wundersam!!  :angel:
Das verbuddelte Tor war ja ein nette Neuigkeit der unangenehmen Art. - Aber trotzdem mal was Neues. Das eine Ladung Sprengstoff das Tor ebenfalls zur Explosion bringt, wie Eli dachte, ist aber etwas abwegig, wo es sonst auch nukleare Explosionen in der Nähe verträgt. - Naja zumindest die neueren Tore, die man in SG-1 und Atlantis gesehen hat. Hier in SG-U sind sie ja noch älter, - aber trotzdem sehr widerstandsfähig, wie man gesehen hat. Davon abgesehen hatte Scott allerdings recht: Um es komplett von Hand auszugraben wären sie ein paar Tage damit beschäftigt gewesen, da war eine Ladung Sprengstoff wirklich die bessere Lösung, um es frei zu bekommen.

Und sofern die Ausserirdischen da nicht noch mal mitmischen haben sie jetzt kein Shuttle mehr zur Verfügung. Das könnte noch ein Problem werden!

Schluss
Also zusammenfassend stelle ich fest, das die Serie ja irgendwie eigenartig weiter geht. Ist zwar spannend, aber irgendwie weis ich trotzdem noch nicht so genau, was ich davon halten soll. - Jedenfalls wenn ich mich an einer kritischen Betrachtung versuche...   
Ich fand es jedenfalls reichlich blöd, wie sie Riley aus der Serie "heraus geschrieben" haben. Das Young ihn zum Schluss ersticken muss um ihn nicht erschiessen zu müssen, war nicht gerade sehr geschickt.
Und dann ist natürlich noch die Frage, worauf sie jetzt zufliegen...

Soweit mal mein Senf,
:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 17. März 2011, 09:16:58
Hallo,

Also zusammenfassend stelle ich fest, das die Serie ja irgendwie eigenartig weiter geht. Ist zwar spannend, aber irgendwie weis ich trotzdem noch nicht so genau, was ich davon halten soll.

Das ist mit ein Grund warum ich die Serie nur mehr sehr unregelmässig auf SyFy verfolge. Ich habe zwar jede Folge aufgenommen und angeschaut, aber bisher auch jede wieder gelöscht.

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 17. März 2011, 18:33:29
Hi Katrin,

also löschen würde ich solche Sachen ja nur wenn mir entweder die Speichermedien ausgehen würden, oder sie mir absolut gar nicht gefallen. Das mit dem "nicht gefallen" muss dann aber schon so weit gehen, dass das betrachten der Serie bei mir regelrechte Abwehrreaktionen in Form von Abscheu, Ekel oder Angst auslösen würde - oder eine Mischung davon. Nur bevor sowas passiert, bzw. passieren könnte, schau ich mir die aber gar nicht erst an.

Daneben würde mich dann aber doch noch interessieren, was die anderen Gründe dafür sind, dass die Serie bei Dir nicht mehr so ankommt?

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 17. März 2011, 18:40:53
Hi!

Naja, ich bin auch etwas gespalten. Ich finde es einfach etwas billig, wenn man Cliffhanger nach Cliffhanger aufbaut und dann löst man sie alle einfach und simpel. Das interessanteste dabei sind noch die beiden Damen. Was ist mit Zoe und hat T.J. nur fantasiert? Wobei es auf dem Schiff ja ein totes Baby geben müßte, was die Frage traurig beantworten würde.
Die zweite Folge war gleich wieder klassisch durchwachsenes SGU, wir schaffen ein Problem und arbeiten uns dann raus. Insgesamt waren die beiden Folgen eher auf der persönlichen Ebene interessant. Young scheint eine massive Krise zu durchlaufen, erst hat er das Schiff verloren und mußte es ausgerechnet von Rush zurückerobern lassen, dann ist sein Kind - gehen wir mal davon aus - gestorben und jetzt mußte er einen seiner Männer mit eigener Hand töten. Warum konnten sie den eigentlich nicht mitnehmen und an Bord sterben lassen? War er so festgeklemmt?
Und Rush auf der geheimen Brücke, der auch immer weniger von Young hält, das könnte auch interessant werden. Außerdem die Frage, warum er halluziniert. Und dann sind da die Luzianer. Wird man die erfolgreich integrieren können, vor allem jetzt drehtechnisch oder verschwinden sie einfach? Mit Robert Knepper ist da zumindest ein Neuzugang, von dem ich gern mehr sehen würde, weil ich ihn als allzu gefährlich-faszinierenden T-Bag aus "Prison Break" kenne.
Viele interessante Ansätze, die Frage ist, was sie daraus machen. Ob sie etwas daraus machen.

Ich mag die Serie, aber ich betrauere ihr Ende in erster Linie deshalb, weil es aktuell IMO die letzte Raumschiffs-SF-Geschichte im TV war und weil ich gern erlebt hätte, daß sie gut wird. Die Voraussetzungen sind da. Aber ... Hm.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 18. März 2011, 10:27:08
Hi,

also löschen würde ich solche Sachen ja nur wenn mir entweder die Speichermedien ausgehen würden, oder sie mir absolut gar nicht gefallen. Das mit dem "nicht gefallen" muss dann aber schon so weit gehen, dass das betrachten der Serie bei mir regelrechte Abwehrreaktionen in Form von Abscheu, Ekel oder Angst auslösen würde - oder eine Mischung davon. Nur bevor sowas passiert, bzw. passieren könnte, schau ich mir die aber gar nicht erst an.

Meine Festplatte ist derzeit mit 60% ein bisschen mehr als halb voll. Vorher waren wir schon mal bei 90%. Da habe ich dann die letzte Stargate Atlantis Staffel gelöscht (die habe ich nun auf DVD), ein paar andere Filme und eben SGU. Wir haben beschlossen nur mehr Sachen auf der Platte zu lassen, die wir auch öfter schauen werden und da ich mir sicher bin, dass ich mir SGU kein zweites Mal anschaue, wurde es eben gelöscht.
 

Daneben würde mich dann aber doch noch interessieren, was die anderen Gründe dafür sind, dass die Serie bei Dir nicht mehr so ankommt?

Ich habe derzeit einfach das Gefühl, dass sich alles im Kreis dreht und die Geschichte einfach nicht ins Rollen kommt. Die Streitereien zwischen Rush und Young und die kurzen Versöhnungen zwischendurch gehen mir mittlerweile echt auf den Geist. Genauso ergeht es mir mit Zoe, Eli und Scott. Auf der Ebene ändert sich zwar in den kommenden Folgen etwas, aber das Grundproblem bleibt bestehen. Eli ist verschossen in Zoe und sie liebt Scott. Auch hier habe ich das Gefühl, dass sich die Story im Kreis dreht.
Die Luzianer sind zwar eine nette Abwechslung, aber meiner Ansicht machen sie zu wenig aus der Thematik.


Und Rush auf der geheimen Brücke, der auch immer weniger von Young hält, das könnte auch interessant werden.

Das ist auch so ein Punkt, der mich beim Schauen immer mehr und mehr gestört hat. Rush geht mir in seinem Wahn voll auf die Nerven. Nicht einmal der Zuschauer weiß eigentlich was er vorhat, warum er niemanden einweiht und wieder einmal alles im Alleingang bewältigen will. Und wir wissen ja alle wo so was bei ihm meistens endet.
Ich will euch nichts verraten, aber die Auflösung der ganzen Thematik hat mich dazu gebracht, dass ich nur die Augen verdreht habe.

Das sind nur zwei Punkte, die mich besonders stören.

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 18. März 2011, 17:48:44
Das ist auch so ein Punkt, der mich beim Schauen immer mehr und mehr gestört hat. Rush geht mir in seinem Wahn voll auf die Nerven. Nicht einmal der Zuschauer weiß eigentlich was er vorhat, warum er niemanden einweiht und wieder einmal alles im Alleingang bewältigen will. Und wir wissen ja alle wo so was bei ihm meistens endet.

Da muß ich Dir zustimmen, das ist mir auch aufgefallen, daß Rush stets der gleiche Geheimnistuer ist und wir nicht wirklich wissen, ob er so ist oder irgendwelche Gründe dafür hat. Aber vielleicht machen sie ja was draus, daß es ihm offenbar zu schaffen macht, daß dieser Riley gestorben ist. Was mich nervt sind seine Visionen oder was das ist. Ich mag meine SF ohne fantastische Elemente. Ja, ich weiß, mein heißgeliebtes BG hatte genug davon. Aber da habe ich den Rest so sehr geliebt, daß ich darüber hinwegsehen konnte.
Wie gesagt, Ansätze sind da. Doch sollte Staffel 2 eigentlich langsam über die Kinderkrankheiten hinauswachsen. Ich will das Ende der Serie nicht nur deshalb betrauern, weil es die letzte Raumschiffsserie war, sondern weil sie richtig gut wird, vor dem Ende.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 18. März 2011, 21:24:01
Hi Ihr,

nette Diskussion, die Ihr da führt.  :zwinker:

Rush geht mir in seinem Wahn voll auf die Nerven. Nicht einmal der Zuschauer weiß eigentlich was er vorhat, warum er niemanden einweiht und wieder einmal alles im Alleingang bewältigen will.

Da muß ich Dir zustimmen, das ist mir auch aufgefallen, daß Rush stets der gleiche Geheimnistuer ist und wir nicht wirklich wissen, ob er so ist oder irgendwelche Gründe dafür hat.
Stimmt, das ist schon etwas blöd. Laut Stargate Wiki hat er ja Gründe, aber die Figur ist halt auf den Typus "genialer Eigenbrödler" angelegt, und er scheint sich wohl nicht nur mit Young, sondern mit den militärischen Strukturen generell nicht wirklich anfreunden zu wollen.

Zitat von: Grisel
Aber vielleicht machen sie ja was draus, daß es ihm offenbar zu schaffen macht, daß dieser Riley gestorben ist.
Aber Riley und Rush waren ja auch nicht gerade die besten Kollegen.

Zitat von: Grisel
Was mich nervt sind seine Visionen oder was das ist. Ich mag meine SF ohne fantastische Elemente. Ja, ich weiß, mein heißgeliebtes BG hatte genug davon. Aber da habe ich den Rest so sehr geliebt, daß ich darüber hinwegsehen konnte.
Also ich konnte gestern Abend nicht widerstehen, und hab auch mal ein wenig auf die Spoiler im Stargate Wiki gelinst.
Demnach scheint die metaphysische Komponente aber doch noch stärker betont zu werden...


Zitat von: Grisel
Ich will das Ende der Serie nicht nur deshalb betrauern, weil es die letzte Raumschiffsserie war, sondern weil sie richtig gut wird, vor dem Ende.
Tja, warten wir mal ab, ob es so kommt.
Und was Raumschiff SF angeht, so mag das vorläufig vielleicht die letzte Serie dieser Art sein, aber ich bin mir Sicher, das es da früher oder später wieder eine Neue geben wird.

Meine Festplatte ist derzeit mit 60% ein bisschen mehr als halb voll. Vorher waren wir schon mal bei 90%. Da habe ich dann die letzte Stargate Atlantis Staffel gelöscht (die habe ich nun auf DVD), ein paar andere Filme und eben SGU. Wir haben beschlossen nur mehr Sachen auf der Platte zu lassen, die wir auch öfter schauen werden und da ich mir sicher bin, dass ich mir SGU kein zweites Mal anschaue, wurde es eben gelöscht.
Ich gehe jetzt mal davon aus, das sich diese Aussagen auf die Festplatte im DVD-Recorder beziehen. Dann finde ich sie nachvollziehbar. 

Zitat von: jaqui
Daneben würde mich dann aber doch noch interessieren, was die anderen Gründe dafür sind, dass die Serie bei Dir nicht mehr so ankommt?

Ich habe derzeit einfach das Gefühl, dass sich alles im Kreis dreht und die Geschichte einfach nicht ins Rollen kommt. Die Streitereien zwischen Rush und Young und die kurzen Versöhnungen zwischendurch gehen mir mittlerweile echt auf den Geist. Genauso ergeht es mir mit Zoe, Eli und Scott. Auf der Ebene ändert sich zwar in den kommenden Folgen etwas, aber das Grundproblem bleibt bestehen. Eli ist verschossen in Zoe und sie liebt Scott. Auch hier habe ich das Gefühl, dass sich die Story im Kreis dreht.
Wer ist Zoe?
Ansonsten ist es doch auch normal, das sich Menschen manchmal im Kreis drehen bei dem was sie tun. Aber mal sehen, vielleicht fällt es mir ja auch auf, was Du meinst. 

Zitat von: jaqui
Die Luzianer sind zwar eine nette Abwechslung, aber meiner Ansicht machen sie zu wenig aus der Thematik.
Vielleicht kommt das ja noch...

Und Rush auf der geheimen Brücke, der auch immer weniger von Young hält, das könnte auch interessant werden.
Also ich fand ja schon die Existens der Brücke interessant. Obwohl ich aber auch davon ausgegangen bin, das es die geben muss. - Vor einiger Zeit hatten sie im Stargate Wiki mal ein paar Screenshots von den Szenen, wo Rush sie entdeckt. Ich war darauf hin am Rätseln wo sie sich denn nun genau im Schiff befindet, denn das wurde aus dem dort gezeigten Bild mit der Aussenperspektive nicht klar. Erst nachdem ich die Folge jetzt gesehen habe, würde ich sagen, das sie sich ganz oben in der Pyramide befindet, die hinten auf dem Heck der Destiny steht. Vorher hatte ich aufgrund des Bildes eher den Eindruck, das sie sehr weit vorne, also fast in der Spitze verborgen ist.

Und die Frage nach dem Baby haben sie wohl absichtlich nur indirekt oder, wenn man so will: metaphysisch beantwortet.

:winken:
Hans

Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 19. März 2011, 11:22:48
Hallo,

ich antworte später ausführlicher, muss nur jetzt schnell los. Aber nur so viel:

Wer ist Zoe?

Ich meinte natürlich Chloe. Scotts Freundin.

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 19. März 2011, 13:25:54
Stimmt, das ist schon etwas blöd. Laut Stargate Wiki hat er ja Gründe, aber die Figur ist halt auf den Typus "genialer Eigenbrödler" angelegt, und er scheint sich wohl nicht nur mit Young, sondern mit den militärischen Strukturen generell nicht wirklich anfreunden zu wollen.

Das Problem mit solchen Geheimnissen ist, daß es den Zuschauer irgendwann einfach nicht mehr interessiert, wenn es zu lange dauert mit der Auflösung.

Zitat
Zitat von: Grisel
Aber vielleicht machen sie ja was draus, daß es ihm offenbar zu schaffen macht, daß dieser Riley gestorben ist.
Aber Riley und Rush waren ja auch nicht gerade die besten Kollegen.

Aber es hat Rush offenbar massiv belastet, daß es mehr oder weniger seine Schuld war. Das fand ich interessant.

Zitat
Also ich konnte gestern Abend nicht widerstehen, und hab auch mal ein wenig auf die Spoiler im Stargate Wiki gelinst.
Demnach scheint die metaphysische Komponente aber doch noch stärker betont zu werden...

Ohje. Aber gut, das mag normal sein für SG. Ist es?

Zitat
Und was Raumschiff SF angeht, so mag das vorläufig vielleicht die letzte Serie dieser Art sein, aber ich bin mir Sicher, das es da früher oder später wieder eine Neue geben wird.

Ich hoffe es. Wobei diese - für mich - als Erbe von "Enterprise Archer" und "Firefly" und BG schon ein hartes anzutreten haben würde.
Raumschiff allein macht eine SF-Serie für mich ja auch nicht automatisch interessant, wie man an "Andromeda" gesehen hat. Es muß schon mehr geben für mich.

Zitat
Und die Frage nach dem Baby haben sie wohl absichtlich nur indirekt oder, wenn man so will: metaphysisch beantwortet.

Das ist einfach zu billig für mich. Überhaupt, wozu war dann die ganze Schwangerschaftsgeschichte nötig?
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 19. März 2011, 15:38:18
Hi,

Das Problem mit solchen Geheimnissen ist, daß es den Zuschauer irgendwann einfach nicht mehr interessiert, wenn es zu lange dauert mit der Auflösung.
das könnte stimmen...
Andrerseits: wenn ich da in der Fantasy speziell an die Osten Ard Saga denke, da werden einige Geheimnisse, die irgendwo am Anfang von Band 1 aufgeworfen werden, auch erst am Ende von Band 4 aufgelöst. Zwischendurch kommen noch einige andere dazu, die dann zwar auch eher gelöst werden, aber es dauert trotzdem immer eine Weile.


Zitat von: Grisel
Zitat
Zitat von: Grisel
Aber vielleicht machen sie ja was draus, daß es ihm offenbar zu schaffen macht, daß dieser Riley gestorben ist.
Aber Riley und Rush waren ja auch nicht gerade die besten Kollegen.

Aber es hat Rush offenbar massiv belastet, daß es mehr oder weniger seine Schuld war. Das fand ich interessant.
Das ergibt sogar einen Sinn, denn wenn Rush die Sensordaten alle beachtet hätte, bzw. gar nicht erst in den vorgegebenen Flugplan eingegriffen hätte, wäre das nicht passiert.

Zitat von: Grisel
Zitat
Also ich konnte gestern Abend nicht widerstehen, und hab auch mal ein wenig auf die Spoiler im Stargate Wiki gelinst.
Demnach scheint die metaphysische Komponente aber doch noch stärker betont zu werden...

Ohje. Aber gut, das mag normal sein für SG. Ist es?
Sagen wir mal so: Die Antiker waren nicht nur ein technologisch sehr viel weiter entwickeltes Volk, sondern sie legten auch sehr viel Wert auf spirituelle Entwicklung. Dabei geht es um diesen Aufstieg in eine höhere Daseinsebene. Genaueres dazu findet sich hier (http://www.stargate-wiki.de/wiki/Aufstieg).

Zitat von: Grisel
Zitat
Und was Raumschiff SF angeht, so mag das vorläufig vielleicht die letzte Serie dieser Art sein, aber ich bin mir Sicher, das es da früher oder später wieder eine Neue geben wird.

Ich hoffe es. Wobei diese - für mich - als Erbe von "Enterprise Archer" und "Firefly" und BG schon ein hartes anzutreten haben würde.
Raumschiff allein macht eine SF-Serie für mich ja auch nicht automatisch interessant, wie man an "Andromeda" gesehen hat. Es muß schon mehr geben für mich.
Lass mich mal raten: Eine gute Hintergrundstory, die es in der verwendeten Form noch nicht gab. Ein mehr oder weniger kompilziertes Beziehungsgeflecht zwischen den Figuren, das möglichst keine Stereotypen aufweist, und die Figuren und ihr Handeln somit nicht allzu leicht vorhersehbar macht. Ausserdem sollten sie möglichst vielschichtig sein und keine "eindimensionalen Charaktere". - Hab ich noch was vergessen?

Zitat von: Grisel
Das ist einfach zu billig für mich. Überhaupt, wozu war dann die ganze Schwangerschaftsgeschichte nötig?
Wahrscheinlich weil die Schauspielerin während der Dreharbeiten tatsächlich schwanger war.

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 19. März 2011, 16:33:22
Andrerseits: wenn ich da in der Fantasy speziell an die Osten Ard Saga denke, da werden einige Geheimnisse, die irgendwo am Anfang von Band 1 aufgeworfen werden, auch erst am Ende von Band 4 aufgelöst. Zwischendurch kommen noch einige andere dazu, die dann zwar auch eher gelöst werden, aber es dauert trotzdem immer eine Weile.

Tja, was zu beweisen war, daß sowas nicht immer bei allen gleich ankommt, denn ich habe Band 4 von Osten Ard bis heute nicht gelesen und werde es wohl auch nicht mehr tun.

Zitat
Lass mich mal raten: Eine gute Hintergrundstory, die es in der verwendeten Form noch nicht gab. Ein mehr oder weniger kompilziertes Beziehungsgeflecht zwischen den Figuren, das möglichst keine Stereotypen aufweist, und die Figuren und ihr Handeln somit nicht allzu leicht vorhersehbar macht. Ausserdem sollten sie möglichst vielschichtig sein und keine "eindimensionalen Charaktere". - Hab ich noch was vergessen?

Klingt gut! Wo kann ich unterschreiben?  :->
Wobei dabei, idealerweise garniert mit guten Schauspielern und Dialogen, die Story gar nicht so innovativ sein muß. Irgendwie ist ja alles schon mal erzählt worden. Es kommt aber immer auf das Wie an.

Zitat
Wahrscheinlich weil die Schauspielerin während der Dreharbeiten tatsächlich schwanger war.

Das ist kein Grund. Sowas kommt bei Serien häufiger vor, ohne daß es eingebaut wird, wenn man dann nichts damit anfängt. Da gibt es andere Lösungen. Klar kommt da vielleicht noch was mit dem Baby oder wäre gekommen, wenn die Serie nicht eingestellt worden wäre. Aber so paranormal interessiert es mich nicht. Interessanter hätte ich es gefunden, es realistisch zu zeigen, eben ein Baby unter den Umständen zu haben.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 20. März 2011, 15:47:24
Hallo,

Ich gehe jetzt mal davon aus, das sich diese Aussagen auf die Festplatte im DVD-Recorder beziehen. Dann finde ich sie nachvollziehbar. 

Stimmt. Speicherplatz ist rar und den will ich nicht mit unnützem Zeugs vergeuden.


Ansonsten ist es doch auch normal, das sich Menschen manchmal im Kreis drehen bei dem was sie tun. Aber mal sehen, vielleicht fällt es mir ja auch auf, was Du meinst.

Klar drehen sich Menschen auch mal im Kreis, das ist ja auch logisch, aber hier ist es mir mittlerweile schon etwas zu viel des Guten.


Stimmt, das ist schon etwas blöd. Laut Stargate Wiki hat er ja Gründe, aber die Figur ist halt auf den Typus "genialer Eigenbrödler" angelegt, und er scheint sich wohl nicht nur mit Young, sondern mit den militärischen Strukturen generell nicht wirklich anfreunden zu wollen.

Das Problem mit solchen Geheimnissen ist, daß es den Zuschauer irgendwann einfach nicht mehr interessiert, wenn es zu lange dauert mit der Auflösung.

Da muss ich Grisel recht geben, manchmal nerven solche Geheimnisse mehr als dass sie nützen. Und seine Rolle als Eigenbrötler ist ja schön und gut, aber ein bisschen mehr könnte man auch hieraus machen.


Zitat
Wahrscheinlich weil die Schauspielerin während der Dreharbeiten tatsächlich schwanger war.
Das ist kein Grund. Sowas kommt bei Serien häufiger vor, ohne daß es eingebaut wird, wenn man dann nichts damit anfängt. Da gibt es andere Lösungen. Klar kommt da vielleicht noch was mit dem Baby oder wäre gekommen, wenn die Serie nicht eingestellt worden wäre. Aber so paranormal interessiert es mich nicht. Interessanter hätte ich es gefunden, es realistisch zu zeigen, eben ein Baby unter den Umständen zu haben.

Ich hätte auch gern das Baby an Bord gesehen anstatt es wieder verschwinden zu lassen und dann auch noch mit einer blöden Story. Wenn man kein Baby haben will und die Schauspielerin dennoch schwanger ist hätte man die Sache auch anders lösen können. Zum Beispiel hätte sie jemand so extrem verletzen können, dass sie ins Koma fällt und man sie die nächsten Folgen nur mehr im Gesicht filmen muss. Damit wäre die Figur in der Serie geblieben und von Baby weit und breit keine Spur. Wenn man sie aber in der Serie lässt und dort auch noch schwanger werden lässt, dann muss man das so lösen, dass es auch einen Sinn ergiebt.

Wie auch immer, ich denke man merkt, dass ich von der Serie immer weniger begeistert bin. Ich verfolge die ganzen Folgen derzeit auch nur mehr mit einem halben Auge. Mal sehen wann ich gar nicht mehr zuschaue.

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 20. März 2011, 18:35:36
Da muss ich Grisel recht geben, manchmal nerven solche Geheimnisse mehr als dass sie nützen. Und seine Rolle als Eigenbrötler ist ja schön und gut, aber ein bisschen mehr könnte man auch hieraus machen.

Genau das meinte ich. Gerade wenn man in einer neuen Staffel ist, wird es Zeit, sich was neues einfallen zu lassen als das alte weiter zu kochen, ohne daß es je fertig wird.

Zitat
Ich hätte auch gern das Baby an Bord gesehen anstatt es wieder verschwinden zu lassen und dann auch noch mit einer blöden Story. Wenn man kein Baby haben will und die Schauspielerin dennoch schwanger ist hätte man die Sache auch anders lösen können. Zum Beispiel hätte sie jemand so extrem verletzen können, dass sie ins Koma fällt und man sie die nächsten Folgen nur mehr im Gesicht filmen muss. Damit wäre die Figur in der Serie geblieben und von Baby weit und breit keine Spur.

Genau. Bei "Grey's Anatomy" hat man die Schwangere einfach ein paar Folgen ins Bett gelegt und bei "Life" zB hat man die Abwesenheit der Schwangeren einfach in die Handlung eingebaut.

Zitat
Wenn man sie aber in der Serie lässt und dort auch noch schwanger werden lässt, dann muss man das so lösen, dass es auch einen Sinn ergiebt.

Genau. Erinnert mich an "Eine schrecklich nette Familie", wo Peggy zuerst schwanger war und dann auf einmal nicht mehr, weil es die Autoren offenbar nicht mehr interessiert hat.

Zitat
Wie auch immer, ich denke man merkt, dass ich von der Serie immer weniger begeistert bin. Ich verfolge die ganzen Folgen derzeit auch nur mehr mit einem halben Auge. Mal sehen wann ich gar nicht mehr zuschaue.

Ich bin der Serie noch etwas freundlicher gesonnen, weil ich die Figuren, vor allem Young, mag. Und, wie gesagt, ich brauche meine Dosis Raumschiff-SF, bevor es davon gar nichts mehr gibt, was für mich anschaubar ist.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 23. März 2011, 23:50:52
Hi Ladies,

jetzt melde ich mich hier wieder zu Wort...  :->

Osten Ard Saga
Tja, was zu beweisen war, daß sowas nicht immer bei allen gleich ankommt, denn ich habe Band 4 von Osten Ard bis heute nicht gelesen und werde es wohl auch nicht mehr tun.
Okay, ich habe die Saga komplett gelesen, und habe bzw. hatte auch nichts dran auszusetzen. Zwar werden da am Schluss auch einge Dinge vorhersehbar, aber das geht auch nicht immer anders - jedenfalls dann nicht, wenn männliche und weibliche Protagonisten in etwa dem gleichen Alter einen grossen Teil der Story ausmachen.

Zitat von: Hans
Lass mich mal raten: Eine gute Hintergrundstory, die es in der verwendeten Form noch nicht gab. Ein mehr oder weniger kompilziertes Beziehungsgeflecht zwischen den Figuren, das möglichst keine Stereotypen aufweist, und die Figuren und ihr Handeln somit nicht allzu leicht vorhersehbar macht. Ausserdem sollten sie möglichst vielschichtig sein und keine "eindimensionalen Charaktere". - Hab ich noch was vergessen?

Klingt gut! Wo kann ich unterschreiben?  :->
Hier:


_______________, _________________________________________
Ort, Datum                  Unterschrift



Zitat von: Grisel
Wobei dabei, idealerweise garniert mit guten Schauspielern und Dialogen, die Story gar nicht so innovativ sein muß. Irgendwie ist ja alles schon mal erzählt worden. Es kommt aber immer auf das Wie an.
Ja gut, das Wie ist natürlich auch noch eine Frage für sich. Es kann nun mal nicht jeder so gut erzählen, das aus so banalen Dingen, wie einer Fliege, die an der Wand sitzt eine spannende Geschichte wird.
Aber da scheiden sich meiner Meinung nach grundsätzlich die Geister. Einige ziehen die epische Ausbreitung eines Stoffes vor, während es anderen nicht schnell genug gehen kann, um zur Moral der Geschichte zu kommen. - Oder den berühmten "springenden Punkt", wie auch immer der im Einzelfall aussehen mag. Und falls es noch keiner gemerkt hat (was ich allerdings stark bezweifele): Ich gehöre eher zu jenen, denen eine epische Ausbreitung eher zusagt, als eine "kurz und knackig" erzählte Geschichte.

Zitat
Zitat
Wahrscheinlich weil die Schauspielerin während der Dreharbeiten tatsächlich schwanger war.

Das ist kein Grund. Sowas kommt bei Serien häufiger vor, ohne daß es eingebaut wird, wenn man dann nichts damit anfängt. Da gibt es andere Lösungen. Klar kommt da vielleicht noch was mit dem Baby oder wäre gekommen, wenn die Serie nicht eingestellt worden wäre. Aber so paranormal interessiert es mich nicht. Interessanter hätte ich es gefunden, es realistisch zu zeigen, eben ein Baby unter den Umständen zu haben.

Okay, so kann man es auch sehen. Aber dann hätte T.J. in der letzten Folge der ersten Staffel nicht angeschossen dürfen. Zumindest nicht mit einem Bauchschuss, aber genau den hat sie ja abbekommen. Evtl. - das weis ich nicht mehr so genau, ist sie auch auf den Bauch gefallen, was für Mutter und Kind auch nicht gesund ist. Das hatte jedenfalls zur Folge, das sie das Kind verlor. Entweder weil es sozusagen noch im Mutterleib erschossen wurde oder aber die Mutter drauf gefallen ist. Aber anstatt das so drastisch darzustellen und evtl. eine Art "Notabtreibung" (furchtbares Wort!) einzuführen, um zumindest das Leben der Mutter zu retten, hat man sich für die metaphysische Variante entschieden, wo man sich als Zuschauer selber denken soll, was genau passiert ist.
Freilich wäre eine Handlung mit dem Kind an Bord mal was anderes gewesen. Aber wer ausser ihnen selbst weis schon, warum die Autoren die Geschichte so haben wollten, wie sie ist? (Evtl. gibt es im Blog (http://josephmallozzi.wordpress.com/) von Joe Mallozzi eine Antwort auf die Frage, aber ich hab keine Lust, danach zu suchen.)
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Ansonsten ist es doch auch normal, das sich Menschen manchmal im Kreis drehen bei dem was sie tun. Aber mal sehen, vielleicht fällt es mir ja auch auf, was Du meinst.

Klar drehen sich Menschen auch mal im Kreis, das ist ja auch logisch, aber hier ist es mir mittlerweile schon etwas zu viel des Guten.
Ich nehme an, dann hast Du die Osten Ard Saga auch nicht zu Ende gelesen, falls Du sie denn überhaupt mal angefangen hast...

Stimmt, das ist schon etwas blöd. Laut Stargate Wiki hat er ja Gründe, aber die Figur ist halt auf den Typus "genialer Eigenbrödler" angelegt, und er scheint sich wohl nicht nur mit Young, sondern mit den militärischen Strukturen generell nicht wirklich anfreunden zu wollen.

Das Problem mit solchen Geheimnissen ist, daß es den Zuschauer irgendwann einfach nicht mehr interessiert, wenn es zu lange dauert mit der Auflösung.

Da muss ich Grisel recht geben, manchmal nerven solche Geheimnisse mehr als dass sie nützen. Und seine Rolle als Eigenbrötler ist ja schön und gut, aber ein bisschen mehr könnte man auch hieraus machen.
Zum Beispiel?


Zitat
Wahrscheinlich weil die Schauspielerin während der Dreharbeiten tatsächlich schwanger war.
Das ist kein Grund. ... Interessanter hätte ich es gefunden, es realistisch zu zeigen, eben ein Baby unter den Umständen zu haben.

Ich hätte auch gern das Baby an Bord gesehen anstatt es wieder verschwinden zu lassen und dann auch noch mit einer blöden Story.
Dazu hab ich mich ja nun schon geäussert.

Wenn man kein Baby haben will und die Schauspielerin dennoch schwanger ist hätte man die Sache auch anders lösen können.
Im Prinzip habt ihr recht, aber ich glaube langsam, an dieser Stelle ist es eher Euer Mutterinstinkt, der sich da so aufregt, auch wenn ihr selbst vermutlich gar keine Kinder habt...

Wie auch immer, ich denke man merkt, dass ich von der Serie immer weniger begeistert bin. Ich verfolge die ganzen Folgen derzeit auch nur mehr mit einem halben Auge. Mal sehen wann ich gar nicht mehr zuschaue.
Nun, das werden wir ja merken. Mir gefällt die Serie bisher ja noch gut, und so wie es aussieht, werde ich auch noch dabei bleiben.

Soweit mal zu Euren letzten Beiträgen...

:winken:
Hans
Titel: Re: Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 24. März 2011, 03:34:26
... jetzt zu den neusten Folgen:


1. Werbeunterbrechung
das Vorhutschiff war doch mal was Neues, obwohl Rush's Verhalten schon etwas merkwürdug war, weil er es ja bereits wusste. Und der Colonel handelt halt genauso, wie es ein Militärangehöriger eben tut: Er vermutet einen Feind und stellt sich auf einen Kampf ein.
Interessant finde ich aber auch, das der Konflikt zwischen Young und Telford weiter geht, also noch nicht entgültig beigelegt ist. Und dass Camille einige Dinge anders sieht, gehört ja zur Figur dazu.

2. Werbeunterbrechung und Schluss von Folge 3
Na das war ja mal wieder der "Hit" schlechthin, der Schluss dieser Folge.
Insgesamt war die Geschichte mit dem Ausserirdischen ja ganz interessant. Scheint mir auch einigermassen realistisch zu sein, zumindest was den Anfang angeht. Das noch mehr davon da waren, und die sich bedroht fühlten kann ich auch noch nachvollziehen. Aber dieser Schluss, das Rush mal wieder eigenmächtig handelt, und Telford dabei auf dem Vorhutschiff zurück lässt, ist zwar mal wieder irgendwie typisch für ihn, aber auch völlig unverantwortlich.
Irgendwie scheint es mir so, als solle die Entwicklung von ihm (Rush) eine ähnliche Charakterstudie werden, wie die von Sharon 1 in der ersten Staffel von BSG. - Also jener Sharon, die sich für einen Menschen hält, und erst langsam lernen muss, das sie in Wirklichkeit ein Zylon ist. Und das Rush das Gewissen in Form seiner verstorbenen Frau plagt, finde völlig richtig. Ebenfalls den Vorwurf von Geist-Franklin, der ihm sagte, das er sich übernimmt.


3. oder 4. Werbeunterbrechung
Diese Story mit Chloe und Eli ist auch ganz nett. Vor allem, die mit Eli's Mutter halte ich für realistisch dargestellt. Jetzt kann man sich natürlich fragen, was die insgesamt soll, aber dazu fällt mir nur die dramaturgische Begründung ein, das man den Hauptfiguren als Autor eben jeden erdenklichen Stein in den Weg legen sollte, den sie aus dem Weg räumen oder umgehen können, um die Geschichte voran zu treiben. Inwieweit sie dadurch tatsächlich voran getrieben wird, weiss ich jetzt noch nicht zu sagen, aber ich gehe einfach mal davon aus. Ansonsten müsste diese Folge doch eigentlich was für jene sein, die mehr auf Charaktergeschichten stehen, denn auf Technik.

Schluss:
Diesen Schluss fand ich ganz vernünftig. Das Camille durchgesetzt hat, das Eli's Mutter ihm einen Besuch auf der Destiny abstatten kann, fand ich eine nette Geste. Und den Anblick des Sonnensystems fand ich auch beeindruckend. Ich glaube, der war auf einem Breitbildfernseher noch imposanter, als auf einem klassischen Gerät.
Das die Sache mit dem Stuhl bei Chloe nicht funktionierte, ist zwar irgendwie doof, aber das ordne ich jetzt einfach mal in die selbe Kategorie ein, wie die Geschichte um Rush. Zusammenfassend würde ich sagen, die ganze Serie entwickelt sich in Richtung Drama, bzw. ist eigentlich schon eines. Das unterscheidet sie denn auch so stark von den anderen SG-Serien, die eher Abenteuergeschichten sind.


Nachträge:
Ich fand es übrigens sehr interessant, das die Destiny an die Vorhutschiffe ankoppeln kann, und man diese auch mal gesehen hat. Die Geschichte mit dem Energietransport zwischen den Schiffen war zwar im Nachhinein betrachtet etwas merkwürdig, aber okay, das Schiff wurde wahrscheinlich von den Aliens manipuliert. Ansonsten denke ich mal, das die Schiffe sich genauso mit Energie versorgen, wie es auch die Destiny tut, nämlich indem sie durch einen Stern fliegen. Und insgesamt wurde auch die Frage noch nicht geklärt, warum das Vorhutschiff liegen geblieben ist, bzw. was die Aliens da genau angestellt haben. - Und da Telford auf dem Schiff zurück geblieben ist, und nicht getötet wurde, wird die Geschichte vermutlich noch weiter gehen. - Zumindest denke ich, das die Autoren das geplant haben. 
---
Bei der Wiederholung fiel mir dann auf, das es bei dem Energietransport ja darum ging, die Erde anzuwählen, was ja logischerweise nicht funktionieren konnte, weil die Serie sonst zu Ende wäre.

Ach ja, und auch wenn es an meinem Y-Chromosom liegen sollte, so ich fand die Technikgeschichte in Folge 3, also mit dem Vorhutschiff etwas zu knapp geraten. Den Raum, wo die Stargates gebaut wurden, hätte ich schon gern etwas genauer gesehen, oder auch, wie die Tore auf einem Planeten gelangen. Das Schiff selbst ist ja ein bisschen gross, um auf einem Planeten zu landen, - auch wenn die Destiny noch mal doppelt so gross ist. - Also werden die Tore vermutlich mit einer Art Fähre auf die Planetenoberfläche gebracht. Das würde auch erklären, warum die Tore in den anderen SG-Serien irgendwo in der Walachei stehen. - Jedenfalls, sofern die Antiker, bzw. später die Goa'uld sie nicht nachträglich noch woanders hingestellt haben.

Zum Anblick des Sonnensystems wäre noch anzumerken, das er so wie er gezeigt wurde, zwar imposant aber leider auch unrealistisch ist. Auch wenn so ein Gasriese à la Saturn (der mit dem Ringsystem) so nah ist, dann sind die anderen Planeten trotzdem nicht so gross erkennbar, auch wenn sie sich in etwa auf einer Linie befinden. - Um eine Idee von den Grössenverhältnissen zu kriegen, eignen sich sogenannte Planetenwege (http://de.wikipedia.org/wiki/Planetenweg) ganz gut. Und wie der verlinkte Artikel zeigt, habt Ihr mit dem Sternengarten (http://de.wikipedia.org/wiki/Sternengarten) so ein Ding sogar in der Nähe...

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 24. März 2011, 19:26:28
Daß mir die Auflösung von TJs Schwangerschaft nicht gefallen hat, hat mit Mutterinstinkt absolut nichts zu tun. Es war einfach ein Handlungselement, daß offenbar im Nichts endet und sowas irritiert mich einfach.
Ich denke, mein Hauptproblem mit der Serie ist, daß ich nicht merke, daß wir in einer neuen Staffel sind, weil ich Null Weiterentwicklung sehe.
Grundsätzlich fand ich die beiden Folgen aber OK. Telford & Young hatten interessante Szenen und die Sache mit Elis Mutter und parallel dazu Camille und ihrer Freundin fand ich schön gemacht, den menschlichen Faktor.
Und wir können wohl davon ausgehen, daß wir Telford und sein neuen Freunde wieder treffen werden.

Die Sache mit Chloe haben sie auch ganz gut gemacht, mit einer gewissen Spannung, was sich daraus bzw. aus ihr entwickelt und wie lange Rush - seufz! - das neueste Geheimnis hüten kann. Und was es aus Scott und Eli macht, wenn sie sich vielleicht mal irgendwann zwischen ihr und dem Schiff entscheiden müssen.

Einige interessante Ansätze, macht was draus. Und bitte mehr, als den zwielichtigen Luzianer, Robert Knepper, was böses tun lassen und den netten was mit TJ anfangen. Wäre hübsch, in diesen Angelegenheiten komplett überrascht zu werden.

Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 28. März 2011, 05:24:17
Hi Ihr,

obwohl bisher ja nur Grisel geantwortet hat... - aber sei's drum. :rollen:

Was TJ's Schwangerschaft angeht, so sehe ich das pragmatischer. Da sie angeschossen wurde, hat sie das Kind verloren. Damit endet das Handlungselement auch nicht im Nichts, sondern eben bei einer Totgeburt oder Abtreibung. Das ist zwar nicht originell, aber da ich die Serie mittlerweise als Drama betrachte, passt es durchaus ins Konzept. Und dass sowas nicht unbedingt gefallen muss, ist einleuchtend.

Was Weiterentwicklung angeht, so sehe ich die durchaus. Geht zwar nicht sehr schnell, aber passiert. Da wäre je z.B. die Sache, das man jetzt doch versucht, mit den restlichen Luzianern zusammen zu arbeiten. Das gibt zwar Probleme, weil da einer meint, nicht mitmachen zu müssen. Aber das scheint ja normal zu sein, das einer aus der Reihe tanzen muss. Das ausgerechnet dieser Typ von dem Schauspieler dargestellt wird, den Grisel neulich so lobend erwähnt hat, hat mich dann allerdings doch ein wenig negativ überrascht! - Aber okay, ich kenn die andere Serie auch nicht, und weis daher nicht, was für eine Figur er dort verkörpert hat. Aber müssen es eigentlich immer die Bösewichter sein?

Ich gehe mal davon aus, das Rush sein Geheimnis nicht sehr lange hüten kann, denn dafür greift er viel zu stark in die vorgegebenen Abläufe ein, und auch die Kursänderungen, die er vornimmt, wird er irgendwann erklären müssen. Wahrscheinlich schickt Eli oder ein anderer ihm irgendwann ein fliegendes Auge hinterher... - Oder sie positionieren sie so, das es wie ein Netz von fest installierten Überwachungskameras wirkt, womit sie ihn beobachten. - Ist jetzt aber alles Spekulation meinerseits. Also warten wir's ab, was als nächstes passiert.

:winken:
Hans


Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 28. März 2011, 08:35:17
obwohl bisher ja nur Grisel geantwortet hat... - aber sei's drum. :rollen:

Sorry, aber ich bin gerade mit was anderem beschäftigt als mit SGU. Wenn du mehr wissen willst siehe den Grund meiner Absage bei der Leserunde für Bernd Perplies.

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 28. März 2011, 15:39:12
Hi Katrin,

hast Du mal 'n link dahin? - Ich nehme an, das steht im Leserundenforum, aber da kenn ich mich nicht aus und hab da vorhin nichts gefunden.

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 28. März 2011, 16:28:38
Hallo Hans,

ich habe im Moment keinen Kopf für irgendwas, da mein Schwiegervater plötzlich gestorben ist.

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 28. März 2011, 16:33:42
Ja dann herzliches Beileid.  :trost:

Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 28. März 2011, 18:23:44
Das ausgerechnet dieser Typ von dem Schauspieler dargestellt wird, den Grisel neulich so lobend erwähnt hat, hat mich dann allerdings doch ein wenig negativ überrascht! - Aber okay, ich kenn die andere Serie auch nicht, und weis daher nicht, was für eine Figur er dort verkörpert hat. Aber müssen es eigentlich immer die Bösewichter sein?

Robert Knepper spielt in "Prison Break" einen Bösen, allerdings einen, der gleichzeitig gefährlich charmant sein kann. Aber von daher würde es mich überraschen, wenn er hier kein Böser wäre. Und so scheint es sich ja zu entwickeln.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 30. März 2011, 22:10:47
Hi Grisel,

Robert Knepper spielt in "Prison Break" einen Bösen, allerdings einen, der gleichzeitig gefährlich charmant sein kann. Aber von daher würde es mich überraschen, wenn er hier kein Böser wäre. Und so scheint es sich ja zu entwickeln.

also da kann ich mich nur wiederholen:
Aber müssen es eigentlich immer die Bösewichter sein?
Nun ja, letztlich muss das aber jede(r) für sich entscheiden.

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 30. März 2011, 22:16:33
Hi there, wer auch immer.

Zu den neusten Folgen:
Es wäre schön, wenn jetzt mal jemand anders die ersten Kommentare schreibt. Ich glaube, ich bin von Katrins Pessimismus bezüglich der Serie angesteckt oder bei mir ist einfach eine kritische Ader erwacht, die bisher geschlafen hat. Jedenfalls möchte ich meine Kommentare, die ich während der Werbeunterbrechungen geschrieben habe, diesmal nicht als erster heraus posaunen.

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 31. März 2011, 11:59:52
Hallo,

Ich glaube, ich bin von Katrins Pessimismus bezüglich der Serie angesteckt oder bei mir ist einfach eine kritische Ader erwacht, die bisher geschlafen hat.

Dann bin ich wahrscheinlich die falsche für den ersten Kommentar  :->

Aber ich will mal was dazu sagen. Zu Folge 1: Die fand ich aufgrund der konfusen Träume von Scott total lächerlich. Abgesehen davon, dass sich Scott nun auch mit dem komischen "Virus" infiziert hat den Chloe hat, gab es hier nichts neues. Und was die Träume zu bedeuten haben hat sich mir überhaupt nicht erschlossen. Diese Folge war für mich komplett sinnlos.


Zu Folge 2: Young wird verrückt, das ist hier schön zu sehen. Ich finde er spielt den Verrückten ganz gut und ich kann mich auch hier ganz gut in ihn hineinversetzen. Immer und immer wieder die selbe Vision zu haben und dabei ständig zu verlieren ist sicher nicht angenehm. Der Schluss war ganz gut, als alle glauben, dass das Schiff Young akzeptiert und dabei war es Rush der das Schiff wieder zum Springen gebracht hat.
Aber das einzig wirklich nette an dieser Folge war die Annäherung von Eli und Ginn. Offensichtlich sind die beiden ineinander verliebt, die geben ein echt tolles Paar ab und vielleicht vergisst er so endlich Chloe.

Alles in allem ist auch beim zweiten Schauen mein Pessimismus was die Staffel angeht geblieben. Anstatt Lösungen zu präsentieren kommen immer mehr Geheimnisse hinzu. Und Rush geht mir auf den Wecker. Mit seinem "Ich bin der einzige der sich auskennt und keiner kann mir das Wasser reichen" Getue ist er bei mir mehr als unten durch. Er merkt überhaupt nicht, dass er sich komplett verrennt und Hilfe brauchen kann. Mal sehen wie lange er noch geheim halten kann, dass er die Destiny beherrscht und die Kommandozentrale gefunden hat. Ich habe immer mehr und mehr das Gefühl, dass er gar nicht nach Hause will. Und was die anderen wollen interessiert ihn nicht die Bohne. Der Charakter wird mir von Folge zu Folge unsympathischer.

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 31. März 2011, 18:42:15
Ich habe die Folgen aufgenommen und noch nicht geschaut. Aber das ist hier ja keine Pflichtveranstaltung, wir wollen doch nur nett über die Serie plaudern. Also sollten wir uns weder selbst noch gegenseitig unter Druck setzen. Zum Posten ist hier niemand verpflichtet.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 01. April 2011, 19:51:35
Hi Katrin,

Hallo,

Ich glaube, ich bin von Katrins Pessimismus bezüglich der Serie angesteckt oder bei mir ist einfach eine kritische Ader erwacht, die bisher geschlafen hat.

Dann bin ich wahrscheinlich die falsche für den ersten Kommentar  :->
ist aber schön, dass Du ihn trotzdem geschrieben hast.  :zwinker:
Werde mich später noch näher dazu äussern.

:winken:
Hans

Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 01. April 2011, 19:57:39
Ich sehe gerade, Hans, ich habe Dich falsch verstanden. Ich dachte, Du wolltest nicht als erster posten, um nicht der erste zu sein. Aber offenbar ging es Dir eher darum, daß Du nicht restlos glücklich mit der Folge warst. Ziehe obige Bemerkung somit zurück und entschuldige mich.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 02. April 2011, 19:18:19
So, jetzt habe ich die beiden Folgen auch gesehen.

Aber ich will mal was dazu sagen. Zu Folge 1: Die fand ich aufgrund der konfusen Träume von Scott total lächerlich. Abgesehen davon, dass sich Scott nun auch mit dem komischen "Virus" infiziert hat den Chloe hat, gab es hier nichts neues. Und was die Träume zu bedeuten haben hat sich mir überhaupt nicht erschlossen. Diese Folge war für mich komplett sinnlos.

Sehe ich ganz genauso. Hätten sie die Träume weggelassen, wäre es wenigstens nur eine der 08/15-Folgen gewesen, so war sie künstlich verlängert und das sinnfrei. Interessant ist höchstens der Einblick in Scotts Psyche, wie er die Mannschaftsmitglieder eingebaut hat, Young als Vater, Chloe klarerweise als Freundin, Eli als ihren Bruder und Greer als seinen besten Freund. Aber was das sollte?
Außerdem war die Folge insofern absolut sinnlos, weil sie die Handlung schon wieder nicht weitergebracht hat, da Scott ja nicht verwandelt wurde.
Zitat
Zu Folge 2: Young wird verrückt, das ist hier schön zu sehen. Ich finde er spielt den Verrückten ganz gut und ich kann mich auch hier ganz gut in ihn hineinversetzen.

Die Folge hätte ich auch nicht freundlicher betrachtet, wenn es einer der anderen gewesen wäre. Aber da Young meine Lieblingsfigur ist, war es besser. Und die Unterhaltungen mit T.J. und Scott waren recht interessant. Aber komplett idiotisch ist mir da die Synchronisation aufgefallen, daß er und T.J. sich immer plötzlich duzen, wenn sie privates besprechen. Oder daß Greer und Eli sich nach all der Zeit immer noch siezen.

Zitat
Immer und immer wieder die selbe Vision zu haben und dabei ständig zu verlieren ist sicher nicht angenehm. Der Schluss war ganz gut, als alle glauben, dass das Schiff Young akzeptiert und dabei war es Rush der das Schiff wieder zum Springen gebracht hat.

Ja, das war eine hübsche Ironie. Aber auch der Plotpunkt, Rush vs. Young, sollte mal irgendwo ankommen.

Zitat
Mal sehen wie lange er noch geheim halten kann, dass er die Destiny beherrscht und die Kommandozentrale gefunden hat. Ich habe immer mehr und mehr das Gefühl, dass er gar nicht nach Hause will. Und was die anderen wollen interessiert ihn nicht die Bohne. Der Charakter wird mir von Folge zu Folge unsympathischer.

Sehr sympathisch war mir Rush noch nie. Am meisten nervt mich immer noch der Phantombegleiter auf der Brücke. Und mich wundert auch, daß keinem auffällt, daß er ständig so lange fort ist und ihm vielleicht mal nachgeht. Oder daß sie ihm glauben, daß die Sache mit dem Stuhl wirklich so abgelaufen ist.

Das Problem bei der Serie ist eben, daß wir uns in der Handlung schon wieder keinen Zentimeter voranbewegt haben, außer vielleicht daß Young seine Selbstzerfleischung beendet. OK. Aber für 2 Folgen ist das wenig Ergebnis.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 02. April 2011, 20:57:32
Hi Grisel,

Ich sehe gerade, Hans, ich habe Dich falsch verstanden. Ich dachte, Du wolltest nicht als erster posten, um nicht der erste zu sein.
nein, nein, dass hast du schon ganz richtig verstanden, das hatte ich so gemeint. Aber Ihr seid ja zwei, die hier noch posten, und ich wollte die Meinungen von Euch beiden wissen, deshalb hab ich abgewartet. Allerdings...

daß Du nicht restlos glücklich mit der Folge warst.
... liegst Du mit dieser Einschätzung auch nicht falsch. Brauchst den Kommentar also nicht zurück ziehen. Mein Senf folgt dann im nächsten Posting...

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 02. April 2011, 21:27:33
So Ladies, hier jetzt ein überarbeiteter "Bericht" aus meinen Gedanken, die ich während der Werbeunterbrechungen notiert habe:

1. Folge:
"Was ist das denn jetzt wieder für eine Klamotte?" war die Frage, die ich mir während der 1. Werbeunterbrechung gestellt habe. Dazu ist sonst nur noch diese Bemerkung interessant: Ein interessanter Aspekt daran ist der, das Lou Diamond Phillips aka. Col. Telford da auch auftaucht, wenn auch in einer etwas anderen Funktion, so wie einige andere auch.

Als Chloe sich dann absichtlich vor so einer Pflanze oder was immer das sein sollte gestellt hat, hab ich erst gedacht, das es jetzt wieder mystisch wird, und Chloe auf einmal so ähnliche Kräfte haben könnte, wie die Jedi-Ritter, aber es war viel banaler: sie hat sich stechen gelassen. Diese Klamotte mit der Quarantänezone rund um das Tor auf dem Planeten und dem Flammwerferteam zur Abwehr fand ich ja recht gut gemacht. Den Schluss fand ich dann aber doch sehr seltsam! - Und der Spannung geschuldet, das es im letzten Moment doch noch klappt, Scott zu retten. Ebenso, das Chloe gegen diesen Organismus und seinem Gift immun ist, und schliesslich Dr. Rush als "durchgeknallter" oder besser komischer Standesbeamter... (zeigte lediglich, das Robert Carlyle ein guter Schauspieler ist. - Aber das wusste man ja vorher schon.) - genauso wie der Kinofilm, den Chloe und Matt in seinem Fiebertraum besucht haben.
Irgendwie erinnert mich zumindest die Planetenhandlung im Nachhinein betrachtet an schlechte Horrorfilme.
Übrigens fiel mir auf, das die das Anwahlgerät für das Tor auf dem Planeten liegen gelassen haben, als sie geflohen sind. 

--------------------

2. Folge,
Die Liebesageschichte mit Eli ist ja nett gemacht, obwohl sie mir dann doch etwas schnell ging, als Greer die Beiden alleine gelassen hat. Aber interessant war auch, das Eli noch sehr an seiner Mutter hängt und das er es jetzt auch mal gesagt hat, auch wenn es sich aus der Handlung der Vorletzten Folge schon ergibt.

Diesen Test von Young, den das Raumschiff, bzw. dessen KI da initiiert hat, find ich ja etwas reichlich seltsam. Aber okay, den Antikern hat man ja schon einige Fähigkeiten gegeben, also warum sollten sie nicht auch in der Lage sein, eine KI zu entwickeln, die den menschlichen Geist sehr weitgehend nachbildet? - Das ist zwar mal wieder mehr Fiktion als Realität, aber sei's drum.
Nur den Schluss, das es am Ende doch wieder Rush war, der die Simulation einfach abgebrochen oder Unterbrochen hat, den fand ich dann doch wieder ziemlich daneben. Allerdings gefallen mir die Auftritte von Geist-Franklin sehr gut. Ich hoffe, das bringt Rush so langsam zur Vernunft und lässt ihn weniger eigenbrödlerisch werden, als er es bisher ist.

Soweit mal dazu.

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 06. April 2011, 22:28:36
Hi Ladies,

ich weis ja nicht, wie Ihr die jetzigen Folgen seht, aber ich bin mit denen von heute zufrieden. - Da ist meiner Ansicht nach was passiert, das die Handlung vorwärts bringt, was Ihr ja bei den letzten Folgen vermisst habt. Zwar hab ich an bestimmten Einzelheiten durchaus noch was zu meckern, aber dazu komme ich im nächsten Beitrag.

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 07. April 2011, 18:22:29
Hallo,

Sooo schlecht waren sie nicht, da hast du recht. Mich stört es aber extrem, dass Gimm nun aus der Serie draussen ist. Denn ich hätte Eli seine Romanze wirklich von Herzen gegönnt. Das passt mir also gar nicht. Nicht dass der jetzt noch depressiv und zum Einsiedler wird.

Rush und Young haben es sich auf dem anderen Schiff ja ordentlich gegeben, aber dass Rush Young dann beim Sprung gerettet hat, beweist zum Teil, dass er einen Neuanfang starten will. Man darf also gespannt sein. Dass ihm die anderen auf der Destiny aber nun komplett misstrauen darf ihn nicht verwundern. Immerhin hat er sie monatelang angelogen.

Die Geschichte rund um Chloe nervt mich nur mehr. Da sollen sie die Handlung nun endlich mal voran treiben. Mutiert sie zu einem Außerirdischen oder nicht? Dieses ewige Hin und Her ist mir echt zu blöd.

Katrin

Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 07. April 2011, 19:39:42
Sooo schlecht waren sie nicht, da hast du recht. Mich stört es aber extrem, dass Gimm nun aus der Serie draussen ist. Denn ich hätte Eli seine Romanze wirklich von Herzen gegönnt. Das passt mir also gar nicht. Nicht dass der jetzt noch depressiv und zum Einsiedler wird.

Ich fand es ziemlich fies, daß sie gleich beide love interest ermordet haben, Elis und Rushs. Und gerade bei Eli und Ginn war das schon sehr gemein. Da hätte er endlich mal über seine Schwärmerei für Chloe hinweg kommen können.

Ich habe mir gestern schon einige Mal gedacht, na bitte, es geht doch! Wobei ich das nicht so toll finde, daß die ganze Luzianergeschichte damit jetzt eigentlich erledigt ist, außer dem Anführer, der vermutlich was mit T.J. haben wird irgendwann. Aber das ist diesmal eigentlich der einzige Kritikpunkt. Apropops TJ. da gefällt mir das Verhältnis zwischen ihr und Young recht gut, weniger ehemalige Liebende, sondern eher gute Freunde, die halt mal was miteinander hatten.

Zitat
Rush und Young haben es sich auf dem anderen Schiff ja ordentlich gegeben, aber dass Rush Young dann beim Sprung gerettet hat, beweist zum Teil, dass er einen Neuanfang starten will. Man darf also gespannt sein. Dass ihm die anderen auf der Destiny aber nun komplett misstrauen darf ihn nicht verwundern. Immerhin hat er sie monatelang angelogen.

Endlich tut sich da mal was! Und daß Rush Young das Leben rettet, war doch eine nette Besiegelung des neuen Waffenstillstandes. Daß Young es ihm trotzdem nicht leicht macht ("Legen Sie sich doch hin, Sie sehen so müde aus" aka "Hau ab!") ist klar. Was ich absolut nicht verstanden habe ist die Mission. Was suchen die da? Den Ursprung des Urknalles? Und was ist daran so wichtig?

Ich fand auch die Jagd nach Simeon recht interesant. Rush als wütender Rächer war mal was anderes als Rush als intriganter Geheimnistuer. Daß er ihn so eiskalt abknallt, das war schon hart.

Zitat
Die Geschichte rund um Chloe nervt mich nur mehr. Da sollen sie die Handlung nun endlich mal voran treiben. Mutiert sie zu einem Außerirdischen oder nicht? Dieses ewige Hin und Her ist mir echt zu blöd.

Wobei sie ja diesmal in Trance offenbar was gutes gemacht hat. Und ich bin schon happy, da die Rushgeschichte endlich wo angekommen ist. Wobei ich immer noch nicht verstehe, warum er es geheim halten mußte. Oder die anderen sehen das auch so und sind deshalb massiv mißtrauisch.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 07. April 2011, 20:54:21
Hi Ihr,

dann mal jetzt zu meinen ausführlicheren Ansichten:
1. Folge:
Da hab ich notiert: "Na das scheint doch was für Grisel zu sein, da der Bösewicht mal wieder in aktion tritt."
Bei der ersten Folge vermute ich, das Rush hinter der Entdeckung des anderen Raumschiffs steckt, aber im Gesamtzusammenhang ist es eigentlich nicht so wichtig. Dann fand ich es etwas riskant, das Rush und Young so schnell die Raumanzüge geöffnet haben. Da das Schiff ja beschädigt war, mussten sie doch davon ausgehen, das dort nicht alles so funktioniert, wie es soll. Und das hat das Schiff ja auch gezeigt, als plötzlich die Triebwerke angingen. Und die Möglichkeit eines plötzlichen Druckabfalls besteht ja auch noch... - Ich stelle gerade fest, ich betreibe hier mal wieder eine technische Analyse.

Das die Brücke der Destiny jetzt kein Geheimniss mehr ist, find ich auch gut und richtig.
Auch den Konflikt, den Rush und Young da ausgetragen finde ich gut gemacht. Das Young erst mal ausflippt, als er mitbekommt, das Rush schon wieder mehr weis als alle anderen, war zu erwarten. - Allerdings sind die Gründe, die Rush gegen Young vorgebracht auch nicht falsch.

Das Ziel der Destinymission finde ich allerdings sehr interessant: sie soll also ein Muster hinter der Kosmischen Hintergrundstrahlung (http://de.wikipedia.org/wiki/Kosmische_Hintergrundstrahlung) erforschen, das wir bisher noch nicht entdecken konnten, weil uns schlicht die Ausrüstung dafür fehlt. Da ist ein SF-Motiv so interpretiert, dass die Bezeichnung Science Fiction einen wirklichen Sinn ergibt. Denn diese Hintergrundstrahlung gibt es wirklich und sie ist auch Gegenstand aktueller Forschungen, also Science. - Aber das Muster dahinter, das die Destiny untersuchen soll, das ist denn bisher doch wieder Fiction.

Bei der Szene am Schluss von Folge eins, wo Simeon alleine zu Ginn ins Quartier geht, hatte ich gleich das Gefühl: da kann nichts gutes bei heraus kommen.

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2. Folge:
Also das war jetzt wirklich gemein! - Erst haben sie Eli eine Freundin gegeben und dann nach ein paar Tagen gleich wieder weg genommen. Und oben drein auch noch Rush's Freundin getötet. - Also Grisel, da hast Du eine böse Tat von Simeon, die ja wirklich sehr böse ist, zumal er noch ein paar aus der Besatzung ermordet und weitere schwer verletzt hat. - Allerdings stelle ich auch fest, das der Schauspieler selbst dabei keine besonders grosartigen Leistungen vollbringen musste. - Zumindest, was die Charakterdarstellung betrifft. Dafür waren es meiner Ansicht nach zu wenige Dialoge die die Handlung etwas tiefsinniger hätten gestalten können kombiniert mit viel zu klaren Aktionen der Figur, die keine weiteren Dialoge benötigten. Die Figur war dafür einfach schon zu sehr in Schwarz/weis Schemata gedrückt. Einzige Ausnahme die Szene wo er Rush psychologisch angeht und ihm erklärt, warum er ihn am Leben gelassen hat. - So jedenfalls meine (unqualifizierte?) Analyse dazu.

Dann hatte ich den Eindruck, das die Schauspielerin, die Park darstellt, diesmal etwas mehr Text als sonst hatte. Dabei fiel mir auf, das man ihr die gleiche Synchronstimme verpasst hat, wie Dr. Keller von SG Atlantis.

Den Traueranfall von Rush fand ich auch nicht schlecht, das war mal was neues. Der Typ hat also auch noch Gefühle und ist nicht nur der beinahe fanatische Wissenschaftler, den er sonst heraus hängen lässt. Allerdings hatte Scott mit seiner Ansprache auch recht, das er nicht die Schuld dafür trägt, das seine Freundin Amanda Perry getötet wurde. Das selbe gilt für den Wutanfall von Eli und wie Young ihn da wieder zur Vernunft gebracht hat. Eli hatte da keine Schuld, aber ich kann seine Wut und seinen Frust gut nachvollziehen. Da tritt endlich mal eine Frau in sein Leben, die sich auch zu ihm als Menschen näher hin gezogen fühlt und dann wird sie ihm nach relativ kurzer Zeit wieder entrissen.

Die Geschichte um Chloe wird auch noch spannend schätze ich, da wir nicht genau wissen, was mit ihr los ist, bzw. wie sie von den anderen ausserirdischen manipuliert wird bzw. ist. Jedenfalls war sie es ja nicht selbst, die da auf der Brücke die Einstellungen vorgenommen hat, so das sie mehr Zeit auf dem Planeten verbringen und Rush so letztlich wieder einsammeln konnten. Und von der Mathematik hat sie nach wie vor keine Ahnung.

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So und falls Euch ein Bruch in meiner Art zu schreiben zwischen der ersten und der zweiten Folge aufgefallen sein sollte, so liegt das daran, das ich beim ersten Teil in den Werbeunterbrechungen regelmässig meine aktuellen Eindrücke notiert habe, die ich jetzt in einen Fliesstext umgewandelt habe. Beim zweiten Teil bin ich nicht so viel zum notieren gekommen und hab stattdessen hinterher alles zusammenfassend behandelt, was ich wichtig finde. Dabei kam bei der Untersuchung des Raumschiffs im ersten Teil noch folgende Feststellung zu stande: Das Young und Rush die Helme von ihren Raumanzügen abgenommen hatten, gleich nachdem Rush die Lebenserhaltungssysteme angeworfen hatte ist übrigens auch völliger nonsens. - Selbst wenn sie die Lebenserhaltungssysteme wieder anschmeissen konnten, so hätten sie den Innenraum des Schiffs erst mal um etwa 300° aufheizen müssen, nämlich von -270°C Aussentemperatur auf etwa +20°C innen, bevor sie die Raumanzüge ablegen konnten. - Aber lassen wir das.

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 07. April 2011, 22:16:40
1. Folge:
Da hab ich notiert: "Na das scheint doch was für Grisel zu sein, da der Bösewicht mal wieder in aktion tritt."

Eigentlich das genaue Gegenteil, da ich gern überrascht worden wäre eben dadurch, daß er nicht, wie man es vom ersten Auftritt an erwartet, ein Böser ist. Aber das wäre von der Serie fast zu viel erwartet. Davon abgesehen habe ich mich gefreut, daß sich was getan hat.

Zitat
Auch den Konflikt, den Rush und Young da ausgetragen finde ich gut gemacht. Das Young erst mal ausflippt, als er mitbekommt, das Rush schon wieder mehr weis als alle anderen, war zu erwarten. - Allerdings sind die Gründe, die Rush gegen Young vorgebracht auch nicht falsch.

Naja, das ist eben das Problem, daß Rush von einem anderen Hintergrund kommt. Normalerweise kann man sich seine Kommandanten nicht aussuchen oder ob man ihnen vertraut oder nicht. Aber das ist eben das Grundproblem dieser Mannschaft, daß nur die Soldaten Young akzeptieren.

Zitat
Bei der Szene am Schluss von Folge eins, wo Simeon alleine zu Ginn ins Quartier geht, hatte ich gleich das Gefühl: da kann nichts gutes bei heraus kommen.

Genau das meinte ich oben. Wie genial wäre das gewesen, wenn er dann eben nicht reingeht, um sie abzumurksen, wie man es erwartet.

Zitat
2. Folge:
Allerdings stelle ich auch fest, das der Schauspieler selbst dabei keine besonders grosartigen Leistungen vollbringen musste. - Zumindest, was die Charakterdarstellung betrifft. Dafür waren es meiner Ansicht nach zu wenige Dialoge die die Handlung etwas tiefsinniger hätten gestalten können kombiniert mit viel zu klaren Aktionen der Figur, die keine weiteren Dialoge benötigten. Die Figur war dafür einfach schon zu sehr in Schwarz/weis Schemata gedrückt. Einzige Ausnahme die Szene wo er Rush psychologisch angeht und ihm erklärt, warum er ihn am Leben gelassen hat. - So jedenfalls meine (unqualifizierte?) Analyse dazu.

Die Rolle hat wirklich nicht sehr viel hergegeben. In "Prison Break" war er super, aber da hatte er auch eine größere, und dankbarere Rolle.

Und das finde ich nun wieder schade, daß von den Luzianern jetzt offenbar nicht viel geblieben ist. Kaum waren sie da und haben für viele Cliffhanger gesorgt, sind sie schon wieder fast alle fort.

Zitat
Das Young und Rush die Helme von ihren Raumanzügen abgenommen hatten, gleich nachdem Rush die Lebenserhaltungssysteme angeworfen hatte ist übrigens auch völliger nonsens.

Ich bin froh, daß sie sie so bald abgenommen haben, weil ich sie mit Helm kaum verstanden habe.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 07. April 2011, 23:02:15
Auch den Konflikt, den Rush und Young da ausgetragen finde ich gut gemacht. Das Young erst mal ausflippt, als er mitbekommt, das Rush schon wieder mehr weis als alle anderen, war zu erwarten. - Allerdings sind die Gründe, die Rush gegen Young vorgebracht auch nicht falsch.

Naja, das ist eben das Problem, daß Rush von einem anderen Hintergrund kommt. Normalerweise kann man sich seine Kommandanten nicht aussuchen oder ob man ihnen vertraut oder nicht. Aber das ist eben das Grundproblem dieser Mannschaft, daß nur die Soldaten Young akzeptieren.

Okay, das stimmt auch wieder.

Zitat von: Grisel
Zitat
Bei der Szene am Schluss von Folge eins, wo Simeon alleine zu Ginn ins Quartier geht, hatte ich gleich das Gefühl: da kann nichts gutes bei heraus kommen.

Genau das meinte ich oben. Wie genial wäre das gewesen, wenn er dann eben nicht reingeht, um sie abzumurksen, wie man es erwartet.
Okay, das wäre natürlich geschickter gewesen...

Zitat von: Grisel
Und das finde ich nun wieder schade, daß von den Luzianern jetzt offenbar nicht viel geblieben ist. Kaum waren sie da und haben für viele Cliffhanger gesorgt, sind sie schon wieder fast alle fort.
Das passt aber wiederum ins Gesamtbild der Stargateserien, denn sie tauchen in SG-1 erstmalig kurz in Staffel 8 auf, dann erst wieder in der 9. und 10. Staffel, wo sie zwar auch Schwierigkeiten machen, aber Nebenbösewichte bleiben. - Ich vermute, die sollten im weiteren Verlauf der Handlung noch eine grössere Rolle bekommen, was sich mit dem Absetzen der Serie aber wohl erledigt hat.

Zitat von: Grisel
Zitat
Das Young und Rush die Helme von ihren Raumanzügen abgenommen hatten, gleich nachdem Rush die Lebenserhaltungssysteme angeworfen hatte ist übrigens auch völliger nonsens.

Ich bin froh, daß sie sie so bald abgenommen haben, weil ich sie mit Helm kaum verstanden habe. 
Okay, das ist wohl auch ein Grund dafür, warum man es mit der Realität an der Stelle auch nicht so genau nimmt... :rollen:

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 10. April 2011, 09:42:11
Hallo,

Wobei ich immer noch nicht verstehe, warum er es geheim halten mußte. Oder die anderen sehen das auch so und sind deshalb massiv mißtrauisch.

Das ist die große Frage auf die es noch keine Antwort gibt und daher gefällt mir der ganze Rush Part auch überhaupt nicht mehr. Immerhin ist er nicht der einzige, der das Schiff fliegen kann. Daher geht mir sein Größenwahn mittlerweile gehörig auf die Nerven und daran konnte auch der kurze Ausflug als "Rächer-Rush" nichts ändern.


Das Ziel der Destinymission finde ich allerdings sehr interessant: sie soll also ein Muster hinter der Kosmischen Hintergrundstrahlung (http://de.wikipedia.org/wiki/Kosmische_Hintergrundstrahlung) erforschen, das wir bisher noch nicht entdecken konnten, weil uns schlicht die Ausrüstung dafür fehlt.

Diese Mission ist das nächste was mich am derzeitigen Plot extrem stört. Da kurvt ein Schiff der Antiker, die zehntausendmal schlauer waren als wir, seit Jahrtausenden durchs All um etwas zu finden. Und da ich mal davon ausgehe dass die Serie gut ausgehen wird (so wie alle der Reihe vorher) gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder sie finden dieses blöde Muster (was ich für völligen Schwachsinn halte, denn warum sollte das Schiff die grandiose Entdeckung gerade in dem Moment machen in dem die Menschen auf ihm drauf sind) oder sie schaffen es irgendwie diesen Befehl abzuschalten und können das Schiff dann nach Hause lenken. (dann allerdings hätten sie sich diese Missionsgeschichte ersparen können und einen anderen Grund erfinden warum sich das Schiff nicht so lenken lässt wie sie es wollen). Wie man es dreht und wendet, ich bin mit keinem Ausgang zufrieden. Aber vielleicht überraschen die Macher mich ja mit ganz was anderem.


Das Young und Rush die Helme von ihren Raumanzügen abgenommen hatten, gleich nachdem Rush die Lebenserhaltungssysteme angeworfen hatte ist übrigens auch völliger nonsens. - Selbst wenn sie die Lebenserhaltungssysteme wieder anschmeissen konnten, so hätten sie den Innenraum des Schiffs erst mal um etwa 300° aufheizen müssen, nämlich von -270°C Aussentemperatur auf etwa +20°C innen, bevor sie die Raumanzüge ablegen konnten. - Aber lassen wir das.

Ich halte es da wie Grisel, das mussten sie ja machen, sonst können die beiden nicht miteinander sprechen weil sie keiner versteht. Abgesehen davon, dass die ganze Handlung mit dem Schiff und dem Reisen im Hyperraum unrealistisch ist :->

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 13. April 2011, 19:02:49
Hi Ihr,

die Kritik an Rushs Grössenwahn ist wahrscheinlich berechtigt, aber wenn man sagt, er ist Grössenwahnsinnig, dann frage ich mich, ob es nicht in der Natur des Grössenwahns liegt, das der anderen nach einer Weile auf die Nerven geht, oder schlimmeres fabriziert?

Das Ziel der Destinymission
Zitat von: Jaqui
Diese Mission ist das nächste was mich am derzeitigen Plot extrem stört. Da kurvt ein Schiff der Antiker, die zehntausendmal schlauer waren als wir, seit Jahrtausenden durchs All um etwas zu finden. Und da ich mal davon ausgehe dass die Serie gut ausgehen wird (so wie alle der Reihe vorher) gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder sie finden dieses blöde Muster (was ich für völligen Schwachsinn halte, denn warum sollte das Schiff die grandiose Entdeckung gerade in dem Moment machen in dem die Menschen auf ihm drauf sind) oder sie schaffen es irgendwie diesen Befehl abzuschalten und können das Schiff dann nach Hause lenken. (dann allerdings hätten sie sich diese Missionsgeschichte ersparen können und einen anderen Grund erfinden warum sich das Schiff nicht so lenken lässt wie sie es wollen).
Also so wie ich das sehe, scheint dieses Ziel zwar das primäre Ziel der Mission zu sein, aber da die Antiker bisher ja auch so dargestellt wurden, das sie sehr "vernetzt" gedacht haben, vermute ich, das es daneben noch eine mehr oder weniger lange Liste sekundärer Ziele gibt, die bei der Mission mit erledigt werden. Eines davon wäre ja, den Weltraum mit Sterntoren zu überziehen.
Und wenn man so an die Sache heran geht, kann man auch Fragen, warum sie später Atlantis gebaut haben. Hast du 'ne Antwort darauf?
Doch noch mal zu den Details: Das vollständige Muster werden die nicht finden, sondern bestenfalls weitere Teilstücke, die dann aber wieder weitere Fragen aufwerfen, anstatt alle bisherigen zu beantworten. Das liegt übrigens näher an der realen Grundlagenforschung, als man glaubt.
Und wie die Crew letztlich wieder nach Hause kommt, bzw. kommen soll, oder die Serie ansonsten ausgehen soll, wissen bisher nur die Macher/Produzenten (also Brad Wright und Robert C. Cooper) sowie ein paar der Drehbuchautoren, aber sonst niemand.

Zitat von: Jaqui
Wie man es dreht und wendet, ich bin mit keinem Ausgang zufrieden. Aber vielleicht überraschen die Macher mich ja mit ganz was anderem.
Na dann hoffen wir mal, dass das passiert, also die Macher Dich noch überraschen. :flirt:

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 13. April 2011, 22:27:43
Ich habe heute wieder aufgenommen, statt zu gucken. Hoffe, es mir irgendwann in den nächsten Tagen anschauen zu können.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 15. April 2011, 22:16:36
Hi Ihr,

da jetzt einige Tage vergangen sind, seit die letzten Folgen liefen, hier mal meine Meinung dazu, diesmal wieder zusammen gefasst.

Alllso: Die erste Folge fand ich gut. Vor allem weil da immer noch die Frage im Raum steht, ob da nun Mystik oder hoch überlegene Technologie im Spiel war. Das finde ich interessant gemacht. Und wir wissen jetzt, wie es den Leuten ergangen ist, die auf dem Planeten geblieben sind. - Kein schönes Ende. Aber so, wie es da gezeigt wurde, war wahrscheinlich nichts anders zu erwarten gewesen. Jedenfalls hatte ich den Eindruck, das sie keine Zeit mehr hatten, um eine Winterfeste Hütte zu bauen, was ihnen zum Verhängnis wurde.
Und das die Destiny eines ihrer Shuttles zurück hat, ist doch auch schön. - Noch dazu in einem besseren Zustand, als es zuvor war. - Wenn das kein Fortschritt ist...

Ach ja, und TJ und ihr Kind, das war auch eine Sache für sich. Immerhin sollte jetzt klar sein, das sie ihr Kind verloren hat - wahrscheinlich durch die Schussverletzung - und die KI des Raumschiffs (oder doch die ausserirdischen, die den Planeten gebaut haben?) haben ihr da was vorgemacht, um die Sache besser verarbeiten zu können. - Also eine Geschichte der Art: "Wie geht Frau mit der Situation um, ein Kind zu verlieren?" Vielleicht wäre das in Romanform besser verdaulich gewesen oder zumindest besser verständlich. Aber so finde ich es auch interessant dargestellt.


2. Folge:
Erstens:  Dieser doofe Cliffhanger!!!! :meckern:
"Restens": Es ist festzustellen, das auch Wunderkinder Probleme haben. So fand ich es recht gut dargestellt, wie Eli erzählt, das er Riley vermisst und natürlich auch Ginn, worüber er aber nicht sprechen will. - Zumindest (noch?) nicht mit Camille. Und die harsche Art, wie Rush ihm da ins Gewissen geredet hat, passt zwar irgendwie zu ihm, würde bei mir aber wahrscheinlich nicht so wirken, wie er sich das erhofft hat. - Nehme ich jedenfalls an, das es so wäre.

Ansonsten finde ich es interessant, das Telford wieder da ist, der sich mit den Ausserirdischen wohl zu grossen Teilen arrangiert hat. Witzig fand ich, wie die Destiny und das Vorhutschiff durch die Sonne geflogen sind, und das ohne Probleme konnten, weil sie dafür ausgelegt sind, während die Verfolger dabei drauf gingen. Dabei fiel mir auf, das bei diesen Szenen die gleiche Musik im Hintergrund lief, wie schon in der ersten Staffel, die dem ganzen eine... - keine Ahnung, wie ich es ausdrücken soll - jedenfalls eine recht interessante Stimmung verleiht, die es irgendwie an-/aufregend macht, aber auch sowas wie Überlegenheit ausdrückt. - Ich stelle gerade fest, die Wirkung von Musik zu beschreiben ist gar nicht so einfach!

Die Raumschlacht fand ich bisher noch etwas einseitig dargestellt, d.h. das geht bisher sehr Stark auf Kosten der Destiny und ihrer Besatzung. Und vor allem hat man von dem Feind ausser diesen Drohnen noch nichts gesehen. Also weder das Schiff, das diese Dinger kontrolliert, noch diejenigen, die dahinter stecken. Aber das kommt hoffentlich noch.

Dann fiel mir auf, das Greer und Brody den Werkzeugkoffer auf dem Schiff zurück gelassen haben, das sie untersucht haben. Das selbe war mir zuvor schon aufgefallen, als Young und Rush das Schiffswrack untersucht haben.

Und dann wäre da noch die Frage, was Chloe jetzt genau angestellt hat, als sie an den Konsolen herum gefummelt hat. Wie es scheint, war sie ja in dem Raum, der als Kommandostation benutzt wurde, bevor man die Brücke entdeckt hat. Also konnte sie zwar nicht auf alle Systeme zugreifen, aber auf sehr viele, was aber auch nicht sehr gut ist.

Sehr interessant fand ich auch die Szene, wo Greer sie besucht hat, um sich dafür zu entschuldigen, das wahrscheinlich er es sein wird, der sie töten muss, wenn sie zur wirklichen Bedrohung für die anderen geworden ist. Von der Machart erinnert mich dieser Handlungsbogen immer mehr an die erste Staffel von BSG, wo die Galactica-Sharon langsam aber sicher dahinter kommt, das sie doch nicht das ist, was sie zu sein glaubt. Der Unterschied ist, das wir als Zuschauer genauer wissen, was sie ist, bzw. aus ihr wird, was hier bei Chloe nicht der Fall ist. - Wir nehmen an, das sie von diesen blauen Aliens beeinflusst ist, die sie und Rush auch entführt hatten. Das ist auch sehr wahrscheinlich aber sicher ist es noch nicht. Und vor allem ist auch noch nicht klar, was die anderen genau wollen. Wollen die nur das Schiff, oder wollen sie mehr? - Aber lassen wir das.

Jetzt ist diese Version doch schon wieder genauso lang, (oder länger) wie meine Notizen während der Werbung...

:winken:
Hans

Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 15. April 2011, 23:06:58
Alllso: Die erste Folge fand ich gut. Vor allem weil da immer noch die Frage im Raum steht, ob da nun Mystik oder hoch überlegene Technologie im Spiel war. Das finde ich interessant gemacht. Und wir wissen jetzt, wie es den Leuten ergangen ist, die auf dem Planeten geblieben sind. - Kein schönes Ende. Aber so, wie es da gezeigt wurde, war wahrscheinlich nichts anders zu erwarten gewesen. Jedenfalls hatte ich den Eindruck, das sie keine Zeit mehr hatten, um eine Winterfeste Hütte zu bauen, was ihnen zum Verhängnis wurde.

Mir hat die erste Folge nicht gefallen, weil ich sie komplett sinnlos gefunden habe. Gut, hier rächt sich wohl die Einstellung der Serie, weil sie hoffentlich vorhatten, uns irgendwann zu erzählen, wer da dahintersteckte. Oder es kommt noch in der Staffel?
Reichlich unheimlich fand ich sie und mir haben die Leute leidgetan, die gemerkt haben, daß sie tot sind und in Kürze noch mal sterben werden.
Und der arme Eli wird nun wohl nie wieder eine junge Frau ansprechen ... Da hat er sich bei der einen getraut und schwupps war sie tot.

Zitat
Und das die Destiny eines ihrer Shuttles zurück hat, ist doch auch schön. - Noch dazu in einem besseren Zustand, als es zuvor war. - Wenn das kein Fortschritt ist...

Das erschien mir der einzige Zweck der Folge zu sein, ihnen das Shuttle zurückzubringen.

Zitat
Ach ja, und TJ und ihr Kind, das war auch eine Sache für sich. Immerhin sollte jetzt klar sein, das sie ihr Kind verloren hat - wahrscheinlich durch die Schussverletzung - und die KI des Raumschiffs (oder doch die ausserirdischen, die den Planeten gebaut haben?) haben ihr da was vorgemacht, um die Sache besser verarbeiten zu können. - Also eine Geschichte der Art: "Wie geht Frau mit der Situation um, ein Kind zu verlieren?" Vielleicht wäre das in Romanform besser verdaulich gewesen oder zumindest besser verständlich. Aber so finde ich es auch interessant dargestellt.

Ich bin immer noch unzufrieden damit, aber zumindest ist es jetzt geklärt. Zur offenen Frage, wie gesagt, ohne darüber jetzt im Detail nachdenken zu wollen, aber da sie eine Fehlgeburt gehabt haben muß, muß es einen toten Körper gegeben haben. Dankenswerterweise zeigt man uns Zuschauern sowas nicht.

2. Folge:
Zitat
Erstens:  Dieser doofe Cliffhanger!!!! :meckern:
"Restens": Es ist festzustellen, das auch Wunderkinder Probleme haben. So fand ich es recht gut dargestellt, wie Eli erzählt, das er Riley vermisst und natürlich auch Ginn, worüber er aber nicht sprechen will. - Zumindest (noch?) nicht mit Camille. Und die harsche Art, wie Rush ihm da ins Gewissen geredet hat, passt zwar irgendwie zu ihm, würde bei mir aber wahrscheinlich nicht so wirken, wie er sich das erhofft hat. - Nehme ich jedenfalls an, das es so wäre.

Hier fand ich die Aussage "Die Frau die Sie geliebt haben" ein bißchen stark, Eli kannte Ginn ja kaum. Aber es passt, wenn man bedenkt, daß Rush eigentlich von sich gesprochen hat.

Zitat
Ansonsten finde ich es interessant, das Telford wieder da ist, der sich mit den Ausserirdischen wohl zu grossen Teilen arrangiert hat.

Wie hießen die, "Orsini"? Hatte ich zumindest verstanden und mich die ganze Zeit gefragt, ob das wohl Italiener sind.  :-)
Aber die Folge hat mir gefallen, die fand ich spannend. Ich habe  mich nur über die herzliche Begrüßung von Telford und Young gewundert. Ich hatte die nicht so freundschaftlich in Erinnerung. Und bei ihm kam Young nicht auf den Gedanken, mißtrauisch zu werden? Besonders nach dem Erlebnis mit den untoten Menschen sollte man meinen, daß er zumindest darüber nachdenkt, daß Telford vielleicht gar nicht Telford ist.

Sehr schön fand ich die Szenen auf der Brücke und Rushs Frust darüber, daß die anderen mit den Systemen so schwer zurecht kommen. Und jetzt probieren sie sich ja sogar an Humor. Aber, jetzt machen sie endlich mal was aus der speziellen Situation, in der sie sich befinden.

Zitat
Und dann wäre da noch die Frage, was Chloe jetzt genau angestellt hat, als sie an den Konsolen herum gefummelt hat. Wie es scheint, war sie ja in dem Raum, der als Kommandostation benutzt wurde, bevor man die Brücke entdeckt hat. Also konnte sie zwar nicht auf alle Systeme zugreifen, aber auf sehr viele, was aber auch nicht sehr gut ist.

Hatte das auch so verstanden, daß das der Raum ist.

Zitat
Sehr interessant fand ich auch die Szene, wo Greer sie besucht hat, um sich dafür zu entschuldigen, das wahrscheinlich er es sein wird, der sie töten muss, wenn sie zur wirklichen Bedrohung für die anderen geworden ist.


Die Szene an sich war schon gut, das Problem ist nur, daß das ganze Chloe-Problem zu sehr aufgebauscht wird. Irgendwie ist es trotz oder gerade wegen all der vorsorglichen Tränendrückerei eigentlich klar, daß es dazu nie kommen wird, daß sie ausgesetzt oder exekutiert wird. No way. Denn das hier ist eben doch nicht BG, wo man zB eine süße Dee einfach so umbringt oder einen einstmals lieben Felix in den Abgrund stürzt. Hier werden nur Nebenfiguren getötet oder Hauptfiguren, die dann eleganterweise wieder zurückkommen, weil Traum oder whatever.
Ich lasse mich auch hier gern überraschen, wobei ich grundsätzlich nichts dagegen habe, wenn Chloe doch noch gerettet wird. Ich mag sie ja und ich mag es vor allem, daß sie und Scott von Anfang an in einer Beziehung leben, was bei so einer Serie auch ungewöhnlich ist. Mich nervt nur das vorsorgliche Getrauere. Wird sie gerettet, war es sinnlos. Wird sie doch nicht gerettet, ist dann noch genug Zeit zur Trauer.

Aber bei Chloe steuern wir ja nun auch einer Lösung entgegen. Von daher und weil ich die Folge spannend fand, geht es für mich nun doch aufwärts.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 16. April 2011, 11:02:00
Ich habe es noch immer nicht gesehen  :heul:
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 20. April 2011, 22:56:42
@Katrin: Das ist aber merkwürdig. Da hast Du womöglich genau da aufgehört, wo es evtl. wieder interessanter wird.

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 21. April 2011, 13:11:26
Hallo Hans,

schon möglich, aber derzeit reizt mich SGU sowieso nicht. Also habe ich die Folgen aufgenommen und schaue sie mir an wenn ich Zeit und Lust dazu habe.

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 21. April 2011, 16:37:09
Hi Katrin,

das ist eine vernünftige Einstellung, da kann ich nichts gegen einwenden.
Darf man fragen, was Dich stattdessen reizt, wenn man mal von den Vampire Diaries absieht? - (Obwohl... - die kommen zur Zeit gar nicht mehr, oder?  :kopfkratz: )

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 21. April 2011, 19:36:49
Zu den beiden Folgen gestern. An sich waren sie ja recht spannend, aber das mit Chloe ärgert mich schon sehr. Alles wieder gut, außer daß sie noch superkomplizierte Gleichungen lösen kann und die ganze Geschichte um ihre Verwandlung und wie die anderen damit umgehen, alles für den Hugo. Exakt wie die Babygeschichte. Kam nicht überraschend, ich habe erwartet, daß sie sich nicht trauen werden, sie entweder zu verwandeln oder gar sterben zu lassen, aber ich wäre gern überrascht worden. Wie gesagt, nichts gegen Chloe, aber man muß IMO in einer Serie auch mal den Mut haben, Hauptfiguren was anzutun, nicht nur armen Rileys. Sogar von Telford dürfte ja noch die Zweitausgabe auf der Erde existieren. Es ist einfach langweilig, wenn man bei manchen Figuren immer weiß, das geht schon irgendwie gut aus.

Diese Sache mit den zwei Rushs und zwei Destinys fand ich auch ein wenig eigenartig. Aber da war es wohl nicht hilfreich, daß ich während dem Anfang angerufen wurde und nicht mitbekommen habe, warum die kaputte D. und Rush II in der Zeit zurückgereist sind. Ich mußte dabei ständig an ein Zitat aus "Doctor Who" denken, "time can be rewritten". Hier definitiv.

Interessant fand ich, daß doch einige Leute dazu bereit gewesen wären, auf die Heimkehr zu verzichten. Rush, eh klar. Young, weil daheim niemand auf ihn wartet? Greer aus Loyalität ihm gegenüber und vielleicht auch weil er sonst nichts hat, Chloe weil sie doch irgendwie durch die Sache geprägt worden ist, Scott wegen ihr und seine Ex vielleicht wegen ihm und einer der beiden auf der Brücke (wie heißen die doch gleich und die Frau?). Wollte Eli auch bleiben? Sonst jemand?
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 22. April 2011, 10:10:59
Darf man fragen, was Dich stattdessen reizt, wenn man mal von den Vampire Diaries absieht? - (Obwohl... - die kommen zur Zeit gar nicht mehr, oder?  :kopfkratz: )

Nein, die haben eine Pause im Moment, aber stattdessen spielt es Primeval, das ist genauso gut.  :->

Und außerdem schaue ich derzeit aus Leidenschaft Criminal Minds und immer wieder auf SyFy uralte Folgen von Stargate und Stargate Atlantis. Zudem schauen mein Freund und ich seit Wochen alle Folgen von Charmed. Ich bin also voll ausgelastet.

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 24. April 2011, 00:17:02
Hi there,

@Katrin:
aber stattdessen spielt es Primeval, das ist genauso gut.  :->
Ach die Urzeitmonster... - die muss ich nun nicht haben.

Zitat von: jaqui
Und außerdem schaue ich derzeit aus Leidenschaft Criminal Minds
Ich hab an Krimistoff im Moment öfter mal Numb3rs an; und weil danach Navy CIS kommt, guck ich da auch mal rein. - Die Serie ist eigentlich auch nicht schlecht. Witzig ist, dass da Michael Weatherly mitspielt, der auch in James Camerons Dark Angel die Hauptrolle spielte, ich ihn bei Navy-CIS aber erst gar nicht erkannt habe...  :rollen:

Zitat von: jaqui
Zudem schauen mein Freund und ich seit Wochen alle Folgen von Charmed.
Interessant! - Bei welcher Staffel seid Ihr denn da? - Ich hab das ja auch mal gemacht, so jeden Abend 3 Folgen und bin bis Staffel 6 gekommen. Staffel 7 fehlt mir leider noch, und von Staffel 8 die Hälfte. - Das ist leider die einzige Serie, die ich mir bisher fast komplett geleistet habe.

@Grisel, zu den letzten SG-U Folgen:
1. Folge
Also das die Destinyleute die Schlacht am Ende gewinnen, war ja klar, aber sie haben doch mehr einstecken müssen, als ich dachte. -> realistisch.
Die Geschichte von Chloe fand ich zwar nicht ganz so schlimm wie Du, aber ich denke, die ist in dieser Form auch noch nicht zu Ende.
Die Idee von Eli, eine von den Drohnen an Bord zu holen um mehr darüber zu erfahren, hätte auch von mir sein können. Blöd nur, das die anderen Aliens die Sache etwas verkompliziert haben.
Das Gespräch, das Chloe am Ende mit Rush geführt hat, fand ich interessant, und das Rush inzwischen auch an so eine Art Schicksal glaubt, und nicht nur an die Wissenschaft ist auch eine interessante Wendung.
Ach ja, und das die Ursini auf dem Vorhutschiff erst keine Energie mehr haben und dann auf einmal doch wieder, war irgendwie Unlogisch. Und dann veranstalten die da diesen Kamikazeangriff. - Irgendwie... Krampf.


2. Folge
Ja Mahlzeit! - Zeitreisen. Das ist jetzt wieder so eine von den Geschichten, die ich nicht mag. Ist zwar interessant, einen doppelten Rush zu sehen, der irrwitziger weise aus einer 12 Stunden entfernten Zukunft kommt, aber trotzdem grosser Blödsinn.

Das einzige Highlight war die Anspielung von TJ auf McKay, die man allerdings nur verstehen konnte, wenn man SG-Atlantis kennt. Da ist Dr. McKay der leitende Wissenschaftler der Expedition. Er ist zwar ein genial, neigt aber dazu cholerisch und rechthaberisch zu sein und sich hin und wieder auch mal zu überschätzen. Eine ausfühliche Beschreibung findest Du hier (klick) (http://www.stargate-wiki.de/wiki/Rodney_McKay).

Probleme mit Wurmlöchern, die durch Sterne führen wurden auch in SG-1 und SG-Atlantis schon thematisiert und führten da auch regelmässig zu Zeitparadoxa, bzw. Zeitreisen die nicht wirklich kontrollierbar waren. Deshalb haben die Antiker in neueren Toren bzw. dem Anwahlprogramm eine Schutzvorrichtung eingebaut, die verhindert, das ein Wurmloch durch einen Stern führt. Und ein Wurmloch aus einem Stern heraus zu etablieren hatten die Antiker wahrscheinlich nie vorgesehen.

Das die Destiny dann auch noch auf sich selbst trift, setzte dem Nonsens die Krone auf. Die Idee, von der Kopie Ersatzteile zu holen, bevor sie wieder in den Stern stürzt ist ja zwar vernünftig, aber da hätte ich lieber andere Möglichkeiten gesehen, um daran zu kommen, als diese Zeitparadoxa. Zum Beispiel ein Vorhutschiff, das neben Stargates auch eben diese Ersatzteile herstellen kann, oder andere grössere Teile, die sie brauchen, um die Hülle der Destiny zu flicken.
Dieser Streit zwischen Telford und Rush war meiner Ansicht nach auch nicht nötig.
Als letztes noch: Die Art und Weise, wie man sich der doppelten Figuren entledigt hat, ist ja zwar ganz nett gelöst, aber insgesamt ist das einfach nur Kappes! - Also diese Folge hätte man sich auch sparen können!

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 24. April 2011, 09:34:48
Hallo Hans,

Interessant! - Bei welcher Staffel seid Ihr denn da? - Ich hab das ja auch mal gemacht, so jeden Abend 3 Folgen und bin bis Staffel 6 gekommen. Staffel 7 fehlt mir leider noch, und von Staffel 8 die Hälfte. - Das ist leider die einzige Serie, die ich mir bisher fast komplett geleistet habe.

Wir sind nun bei Anfang von Staffel 7. Gesehen haben wir ja schon mal alle im Fernsehen aber komplett durcheinander. Und daher schauen wir sie nun der Reihe nach.

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 24. April 2011, 13:01:50
Die Geschichte von Chloe fand ich zwar nicht ganz so schlimm wie Du, aber ich denke, die ist in dieser Form auch noch nicht zu Ende.

Sie ist wieder ein Mensch, praktischerweise immer noch supermathematisch begabt, keiner scheint ihr mehr zu mißtrauen und sie hegt keinen Groll gegen irgendwen. Ergo, wir hätten uns das ganze Drama sparen können, weil es nirgendwo hin geführt hat, außer daß sie Gleichungen lösen kann. Wir gratulieren. Wie üblich lasse ich mich gern überraschen, aber ich rechne nicht damit. Und zweimal der gleiche billige Trick, nach der Babygeschichte, finde ich wirklich ziemlich billig.

Zitat
Ach ja, und das die Ursini auf dem Vorhutschiff erst keine Energie mehr haben und dann auf einmal doch wieder, war irgendwie Unlogisch. Und dann veranstalten die da diesen Kamikazeangriff. - Irgendwie... Krampf.

Das fand ich auch etwas merkwürdig, wo sie doch die letzten ihrer Art waren. Freiwilliger Selbstgenozid? Aber sehr praktisch, um die Destiny zu retten.

Zitat
Das die Destiny dann auch noch auf sich selbst trift, setzte dem Nonsens die Krone auf. Die Idee, von der Kopie Ersatzteile zu holen, bevor sie wieder in den Stern stürzt ist ja zwar vernünftig, aber da hätte ich lieber andere Möglichkeiten gesehen, um daran zu kommen, als diese Zeitparadoxa. Zum Beispiel ein Vorhutschiff, das neben Stargates auch eben diese Ersatzteile herstellen kann, oder andere grössere Teile, die sie brauchen, um die Hülle der Destiny zu flicken.

Da ist halt die Frage, wie man über Zeitparadoxa denkt. Entweder, daß es wusch macht, wenn sich die Zeitlinien kreuzen, weil ein Gegenstand nicht doppelt sein kann oder, wie hier, daß es offenbar kein Problem gibt. Nicht mal eine gewisse Verwirrung.

Zitat
Dieser Streit zwischen Telford und Rush war meiner Ansicht nach auch nicht nötig.

Bei Telford scheinen sie nie zu wissen, was für einen Charakter er gerade hat. Mal ist er ein vernünftiger Mensch und mal ein Besserwisser.

Zitat
Als letztes noch: Die Art und Weise, wie man sich der doppelten Figuren entledigt hat, ist ja zwar ganz nett gelöst, aber insgesamt ist das einfach nur Kappes! - Also diese Folge hätte man sich auch sparen können!

Zumindest haben sie Telford so auf die Erde zurückgebracht. Und ich fand eben den Teil interessant, wo ein paar der Leute sich entscheiden, zu bleiben.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 27. April 2011, 01:27:20
Hi Grisel,

Die Geschichte um Chloe
Sie ist wieder ein Mensch, praktischerweise immer noch supermathematisch begabt, keiner scheint ihr mehr zu mißtrauen und sie hegt keinen Groll gegen irgendwen. Ergo, wir hätten uns das ganze Drama sparen können, weil es nirgendwo hin geführt hat, außer daß sie Gleichungen lösen kann. Wir gratulieren.
Okay, so betrachtet sind wir wirklich nicht viel weiter gekommen, aber ich denke, da kommt noch was.

Zitat von: Grisel
Zitat
Ach ja, und das die Ursini auf dem Vorhutschiff erst keine Energie mehr haben und dann auf einmal doch wieder, war irgendwie Unlogisch. Und dann veranstalten die da diesen Kamikazeangriff. - Irgendwie... Krampf.

Das fand ich auch etwas merkwürdig, wo sie doch die letzten ihrer Art waren. Freiwilliger Selbstgenozid? Aber sehr praktisch, um die Destiny zu retten.
Das mit dem Selbstgenozid könnte sein, zumal man ja auch die Vorgeschichte nicht wirklich kennt. Aber anscheinend waren die wohl verzweifelt, weil sie den Drohnenbauern aus irgend einem Grund unterlegen waren. Und Verzweifelung treibt ja manch seltsame Blüten.

Zitat von: Grisel
Da ist halt die Frage, wie man über Zeitparadoxa denkt.
Ich jedenfalls nicht sehr positiv. - Okay, es gibt da die Folge 1969 (http://www.stargate-wiki.de/wiki/1969) aus der zweiten Staffel von SG-1, die das Problem auch aufgreift, und die recht witzig gemacht ist. Aber grundsätzlich bin ich damit nicht zu begeistern.

Zitat von: Grisel
Bei Telford scheinen sie nie zu wissen, was für einen Charakter er gerade hat. Mal ist er ein vernünftiger Mensch und mal ein Besserwisser.
Vielleicht ist er ja eine gespaltene Persönlichkeit... - Aber dann hätte er es bei der Luftwaffe nicht bis zum Colonel bringen können.

Zitat von: Grisel
Zitat
Als letztes noch: Die Art und Weise, wie man sich der doppelten Figuren entledigt hat, ist ja zwar ganz nett gelöst, aber insgesamt ist das einfach nur Kappes! - Also diese Folge hätte man sich auch sparen können!

Zumindest haben sie Telford so auf die Erde zurückgebracht. Und ich fand eben den Teil interessant, wo ein paar der Leute sich entscheiden, zu bleiben.
Ja gut, dadurch kann er den Leuten auf der Erde etwas mehr über das Leben an Bord erzählen, obwohl die durch die Leute, die bei den Körpertauschaktionen mitmachen eigentlich im Bilde sein sollten. Und er kann auf der Erde das eine oder andere anstellen, das er zuvor nicht (mehr) konnte. Bleibt die Frage, warum die Autoren ihn wieder auf der Erde haben wollten.
Das einige sich zum bleiben entschieden haben fand ich allerdings auch interessant. Manche, wie Greer oder auch Young haben sich wohl gedacht, das sie auf der Erde eh keine Zukunft haben werden, bei anderen kann ich mir vorstellen, das sie auch die Forschung gereizt hat, so wie Rush. In dem Zusammenhang fand ich übrigens interessant, das eine ganze Generation der Antiker an der Destiny und ihrer Mission gearbeitet hat. Dazu gehören ja auch die Vorhutschiffe, von denen immer noch nicht bekannt ist, wieviele es davon gibt bzw. gab. Ich hoffe, dazu erfährt man noch mehr.

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 27. April 2011, 23:59:38
Hi there,

als erstes ist mal festzustellen, dass RTL II den Sendeplatz verlegt hat die Ausstrahlung jetzt in die Länge jetzt zieht, weil sie nur noch eine Folge zeigen. Naja! 
Zur heutigen Folge stelle ich fest, dass sie in meine Vermutung bezüglich des Dramas bestätigt hat, zu dem sich die Serie meiner Meinung nach entwickelt. Allein schon wegen dem offenen Ende. Erst hab ich ja noch gedacht, die kriegen das mit der Entschärfung der Bombe hin, aber ob dem wirklich so ist, haben sie erst mal offen gelassen. Das ist auf jden Fall mal gut für die Spannung. Zu den übrigen Details komme ich später noch.

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 29. April 2011, 19:06:26
Ich dachte, sie hätten die Bombe am Ende entschärft? Oder war ich am Ende abgelenkt? Den Anfang habe ich verpasst.
War wieder so zwiespältig. An sich war die Folge gut und die Interaktion von Camille und Greer hat mir gut gefallen, weil sich die beide ganz interessant entwickelt haben. Aber wir haben wieder den Fall von den immunen Hauptfiguren. Die zwei sind in Lebensgefahr und doch nie in Lebensgefahr, weil es nicht ihre Körper sind. Ich bin nicht so blutrünstig, aber ich finde einfach, daß diese Art des Geschichten erzählens nicht mehr zeitgemäß ist. Dann sollen sie halt ganz aufhören, die Leute in Lebensgefahr zu bringen, wenn sie nur Doppelganger und Redshirts umbringen.

Ich bin zufrieden mit dem neuen Ausstrahlungsformat, vor allem, daß es nur noch eine Folge ist. Zwei waren so ein Overkill. Und 22:00 geht gerade für einen Wochentag.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 04. Mai 2011, 17:04:54
Hi Grisel,

Ich dachte, sie hätten die Bombe am Ende entschärft? Oder war ich am Ende abgelenkt?
nein, Du hast nichts verpasst. Sie haben tatsächlich offen gelassen, ob die Bombe entschärft wurde oder nicht.

Zitat von: Grisel
Aber wir haben wieder den Fall von den immunen Hauptfiguren. Die zwei sind in Lebensgefahr und doch nie in Lebensgefahr, weil es nicht ihre Körper sind. Ich bin nicht so blutrünstig, aber ich finde einfach, daß diese Art des Geschichten erzählens nicht mehr zeitgemäß ist. Dann sollen sie halt ganz aufhören, die Leute in Lebensgefahr zu bringen, wenn sie nur Doppelganger und Redshirts umbringen.
Immune Hauptfiguren ist gut. Aber wenn man genauer drüber nachdenkt, hast du schon recht.

Zitat von: Grisel
Ich bin zufrieden mit dem neuen Ausstrahlungsformat, vor allem, daß es nur noch eine Folge ist. Zwei waren so ein Overkill. Und 22:00 geht gerade für einen Wochentag.
Ah ja. - Hast Du Dir davor denn auch das Warehouse 13 angesehen? - Das müsste doch auch irgendwie was für Dich sein, denke ich mal.

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 04. Mai 2011, 19:15:01
nein, Du hast nichts verpasst. Sie haben tatsächlich offen gelassen, ob die Bombe entschärft wurde oder nicht.

OK, das werden wir dann ja heute herausfinden.

Zitat
Ah ja. - Hast Du Dir davor denn auch das Warehouse 13 angesehen? - Das müsste doch auch irgendwie was für Dich sein, denke ich mal.

Ich wollte eigentlich mal reinschauen, mußte dann letzte Woche aber was anderes anschauen. Und eigentlich reizen mich "wir jagen komische Viecher/Artefakte/sonstige Geheimnisse"-Serien immer noch nicht sonderlich.


Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 05. Mai 2011, 19:17:54
Ja, "Warehouse 13" ist nichts für mich. Ich habe mir die ersten paar Minuten der ersten gestrigen Folge angeschaut und dann entnervt umgeschalten. Ich kann es gar nicht beschreiben, aber das ist diese leicht überdrehte Art, die mag ich einfach nicht. Und für sich betrachtet sind solche Stories für mich einfach fad. Klar, mein geliebtes "Torchwood" ist in Staffel 1 und 2 auch eine "wir jagen komisches Zeug"-Serie, aber durch den Link zu "Doctor Who" und nicht zuletzt den ganz eigenen Charme, Cardiff und den Fokus auf den eigenen Problemen des Teams doch etwas ganz anderes. Wie auch immer.

Zur Folge gestern. Eigentlich war sie sehr ruhig und hätte mich eigentlich zu Tode langweilen müssen, stattdessen fand ich sie aber überraschend gut. Ich könnte gar nicht so genau sagen, warum. Das war allerdings auch leicht bizarr, Chloes Körper, darin drei Frauen und um sie herum die drei Männer, die diese Frauen lieben. Was genau aus Gin und Amanda geworden ist, habe ich nicht ganz verstanden. Eine Art Bewußtsein im Schiff, das projiziert werden kann? Und sowas waren auch die Erscheinungen, die Rush auf der Brücke hatte? Aber wo kam das Bewußtsein seiner Frau her? Und das Versprechen, Amanda und Gin irgendwann einen Körper zu verschaffen ist ja auch recht fragwürdig. Funktionierende Körper haben meist schon ein Bewußtsein.
Interessanter fand ich die zweite Handlungsebene mit der OP, vielleicht weil das ein schönes Bsp. für das war, was ich mir immer wünsche, auf die Besonderheit der Situation eingehen. Klar, die Instrumente der Antiker helfen, aber letzten Endes mußte ja die Nicht-Chirurgin T.J. den Mut aufbringen. Nur Young sollte seine Motivationsmethoden überdenken. "Ich befehle es Dir nicht, weil Du eh weißt, daß Du es tun mußt" war in der Hinsicht nicht aufmunternd.
Gewundert habe ich mich über Greers Entscheidung. Kann es sein, daß er einen leichten Todeswunsch hat, in Folge der Ereignisse von letztem Mal?
Und die Bombe ist nun doch entschärft.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 06. Mai 2011, 20:03:38
Hi Grisel,

Ja, "Warehouse 13" ist nichts für mich. Ich habe mir die ersten paar Minuten der ersten gestrigen Folge angeschaut und dann entnervt umgeschalten. Ich kann es gar nicht beschreiben, aber das ist diese leicht überdrehte Art, die mag ich einfach nicht. Und für sich betrachtet sind solche Stories für mich einfach fad. Klar, mein geliebtes "Torchwood" ist in Staffel 1 und 2 auch eine "wir jagen komisches Zeug"-Serie, aber durch den Link zu "Doctor Who" und nicht zuletzt den ganz eigenen Charme, Cardiff und den Fokus auf den eigenen Problemen des Teams doch etwas ganz anderes. Wie auch immer.

Genau, Torchwood heisst die Serie, an die es mich auch erinnert hat, ich bin nur nicht auf den Namen gekommen. Ich hab die Folgen übrigens auch nicht gesehen, sondern staatdessen Let's Dance geguckt. Die Probleme der Hauptfiguren wurden zumindest im Pilotstreifen auch thematisiert, weil die zwei ja anfangs überhaupt keine Lust auf den Job hatten, und wahrscheinlich immer noch nicht haben. Aber gut, lassen wir das.

Zitat von: Grisel
Zur Folge gestern. Eigentlich war sie sehr ruhig und hätte mich eigentlich zu Tode langweilen müssen, stattdessen fand ich sie aber überraschend gut. Ich könnte gar nicht so genau sagen, warum. Das war allerdings auch leicht bizarr, Chloes Körper, darin drei Frauen und um sie herum die drei Männer, die diese Frauen lieben. Was genau aus Gin und Amanda geworden ist, habe ich nicht ganz verstanden. Eine Art Bewußtsein im Schiff, das projiziert werden kann? Und sowas waren auch die Erscheinungen, die Rush auf der Brücke hatte? Aber wo kam das Bewußtsein seiner Frau her? Und das Versprechen, Amanda und Gin irgendwann einen Körper zu verschaffen ist ja auch recht fragwürdig. Funktionierende Körper haben meist schon ein Bewußtsein.
Das war in der Tat leicht bizzar. Was aus den beiden Damen geworden ist, hab ich so verstanden, das die Bewusstseine von Gin und Amanda nun im Computer der Destiny weiter existieren, sozusagen als eine Art Erweiterung oder Zusatzprogramme in der Softwaresammlung der Destiny. Bemerkenswert fand ich dabei, das sie das Gerät mit den Kommunikationssteinen immer noch nicht wirklich verstanden haben, obwohl sie es nachgebaut haben... - eigentlich ein Widerspruch, es sei denn, man setzt nur vorgefertigte Teile zusammen. Aber da bin ich schon wieder am spekulieren, also lassen wir das. 

Zitat von: Grisel
Interessanter fand ich die zweite Handlungsebene mit der OP, vielleicht weil das ein schönes Bsp. für das war, was ich mir immer wünsche, auf die Besonderheit der Situation eingehen. Klar, die Instrumente der Antiker helfen, aber letzten Endes mußte ja die Nicht-Chirurgin T.J. den Mut aufbringen.
Ja, das war allerdings auch gut gemacht, wobei ich es intereessant fand, das auch das Sprachproblem mal wieder aufgegriffen wurde. Und die Antikerschrift (http://www.stargate-wiki.de/wiki/Antiker-Schrift) ist ja auch erst mal gewöhnungsbedürftig, finde ich.

Zitat von: Grisel
Nur Young sollte seine Motivationsmethoden überdenken. "Ich befehle es Dir nicht, weil Du eh weißt, daß Du es tun mußt" war in der Hinsicht nicht aufmunternd.
Da könntest du recht haben, das ist wirklich nicht sehr motivierend. Allerdings fiel mir das beim gucken gar nicht so auf. Interessanter fand ich da eher die OP-Assistentinnen, Park und James, die dazu wahrscheinlich auch nicht wirklich qualifiziert sind, aber anscheinend wohl die besten Optionen darstellen, die TJ hat.

Zitat von: Grisel
Gewundert habe ich mich über Greers Entscheidung. Kann es sein, daß er einen leichten Todeswunsch hat, in Folge der Ereignisse von letztem Mal?
Darüber hab ich mich auch gewundert. Aber was ihn letztlich dazu bewegt hat, ist mir auch noch nicht klar. Ich glaube aber, das er irgendwie versucht den Held zu geben...
Ich fand es übrigens auch noch eine sehr nette Geste, das er mit Walker vor der OP erst mal auf das "Pflanzendeck" gegangen ist, um so ein bisschen Gartenflair zu haben.

Zitat von: Grisel
Und die Bombe ist nun doch entschärft.
Das hab ich ehrlich gesagt auch so erwartet, allerdings war es recht spannend gemacht. Und was mich auch noch interessiert hätte ist, wie lange die Senatorin und der Wissenschaftler noch überlebt haben, nachdem sie die Bombe entschärft hatten und gefunden wurden. Sie konnten danach ja nicht mehr sehr viel machen, als ihre Testamente und noch ein paar weitere Regelungen treffen.

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 09. Mai 2011, 20:22:51
Ich fand es übrigens auch noch eine sehr nette Geste, das er mit Walker vor der OP erst mal auf das "Pflanzendeck" gegangen ist, um so ein bisschen Gartenflair zu haben.

Ich finde es schade, daß sie offenbar jetzt erst anfangen, Greer ein bißchen näher zu beleuchten, der wird mir langsam nämlich richtig sympathisch. Oder ich habe früher nicht so auf ihn geachtet.

Brian J. Smith, Lt. Scott, spielt übrigens die Hauptrolle in einem SF-TV-Film, Verfilmung eines Computerspiels, "Red Faction: Origins". Da liest sich der ganze Cast wie ein Who's Who der SF-Seriennebendarsteller der letzten paar Jahre, u.a. auch Gareth David-Lloyd aus "Torchwood" und Kate Vernon, Ellen Tigh aus BG.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 09. Mai 2011, 21:13:25
Hi Grisel,

Ich finde es schade, daß sie offenbar jetzt erst anfangen, Greer ein bißchen näher zu beleuchten, der wird mir langsam nämlich richtig sympathisch. Oder ich habe früher nicht so auf ihn geachtet.
ich tippe mal auf letzteres.  :zwinker:

Zitat von: Grisel
Brian J. Smith, Lt. Scott, spielt übrigens die Hauptrolle in einem SF-TV-Film, Verfilmung eines Computerspiels, "Red Faction: Origins". Da liest sich der ganze Cast wie ein Who's Who der SF-Seriennebendarsteller der letzten paar Jahre, u.a. auch Gareth David-Lloyd aus "Torchwood" und Kate Vernon, Ellen Tigh aus BG.

Ach weist Du, wenn ich mir manchmal so die Schauspielerlisten (http://www.stargate-wiki.de/wiki/Kategorie:Darsteller) im Stargate-Wiki ansehe, dann wunder ich mich auch öfter. So gibt es da zum Beispiel auch eine Liste mit BSG-Darstellern (http://www.stargate-wiki.de/wiki/Battlestar-Galactica-Darsteller), die ich recht interessant finde. Da steht drin, welcher Schauspieler in welcher Figur in beiden Serien zu sehen war. Solche Listen haben die auch für Andromeda und (für dich wahrscheinlich interessanter) Star Trek (http://www.stargate-wiki.de/wiki/Star-Trek-Darsteller). Ansonsten ist auch die imdb immer sehr aufschlussreich, wenn es um solche Fragen geht.

:winken:
Hans
 
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 10. Mai 2011, 20:37:38
Danke für den Link mit den Listen, Hans! Höchst interessant.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 11. Mai 2011, 23:07:59
Bitte sehr.

BTW: heute hab ich den Anfang der Folge verpasst und erst etwa in der Mitte eingeschaltet. Das war reichlich merkwürdig, weil ich dadurch nicht so wirklich durchgeblickt habe, was denn eigentlich passiert. Blöd fand ich allerdings, das ausgerechnet in dieser Folge McKay und Woolsey auftauchen. Ich hätte lieber ein paar Kommentare von McKay an Bord der Destiny über eben diese gesehen. - Wie schon mal erwähnt, ist McKay eigentlich der wissenschaftliche Leiter der Atlantis-Expedition. (Das er da jetzt zur Verfügung steht, liegt daran, dass Atlantis (http://www.stargate-wiki.de/wiki/Atlantis) sich jetzt auf der Erde befindet.)
Mal sehen, wann die Widerholung kommt...

:winken:
Hans

Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 12. Mai 2011, 03:05:51
Hi,

okay, jetzt hab ich mir noch mal die Wiederholung angesehen, diesmal vollständig. Damit ergibt die Handlung auch einen Sinn. Das war bei dieser Folge jetzt so ein ähnlicher Effekt, als wenn man eine Folge von BSG verpasst hätte, denn da hat man bei der weiteren Handlung dann auch nur noch begrenzt durchgeblickt.

Insgesamt fand ich die Folge recht interessant, da sie wieder einen Bezug zu den vorherigen Serien hergestellt hat. Und ein bischen mehr von der Figur des McKay kam doch rüber, also würde mich mal interessieren, was Grisel von dem hält.  :-> Dass die Sache mit Rush und Perry tragisch endete war zwar Schade für alle Beteiligten, aber es zeigt halt auch, das eben doch nicht alles so optimal läuft, wie man es gerne hätte. Das wirkte für mich dadurch wieder etwas realistischer, als wenn alles so geklappt hätte, wie es sich in diesem Fall Miss Perry ausgedacht hat. Und es ist eine interessante Methode, wie man die Toten noch weiter in die Handlung mit einbindet.
Mehr zur letzten Folge dann später, was voraussichtlich erst am Sonntag sein wird.

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 12. Mai 2011, 22:48:31
Insgesamt fand ich die Folge recht interessant, da sie wieder einen Bezug zu den vorherigen Serien hergestellt hat. Und ein bischen mehr von der Figur des McKay kam doch rüber, also würde mich mal interessieren, was Grisel von dem hält.  :->

Ich habe den Anfang auch verpasst und daher auch nicht ganz kapiert, wer da warum gekommen ist. Das ist also eine wichtige Person in SG? Hat nicht wirklich Eindruck hinterlassen, wirkte wie der zerstreute Professor?

Offenbar war das eine leicht feindselige Nation - Planet? - mit einem Tor, das vielleicht Verbindung aufnehmen kann und vielleicht mit den Luzianern verbündet ist und ersteres hat nicht geklappt und zweiteres stimmt nicht?
Oder so?  :->

Zitat
Dass die Sache mit Rush und Perry tragisch endete war zwar Schade für alle Beteiligten, aber es zeigt halt auch, das eben doch nicht alles so optimal läuft, wie man es gerne hätte. Das wirkte für mich dadurch wieder etwas realistischer, als wenn alles so geklappt hätte, wie es sich in diesem Fall Miss Perry ausgedacht hat. Und es ist eine interessante Methode, wie man die Toten noch weiter in die Handlung mit einbindet.

Mich hat diese ganze Geschichte fatalerweise an die Holodeckfolgen bei Star Trek erinnert. Also daß irgendwer am Holodeck in einer Simulation ist und nicht mehr rauskommt. Ich habe die Folgen nie gemocht, weil sie mich gelangweilt haben. Schöne Ironie, daß gerade in der Folge Robert Picardo, der Holodoc aus "Voyager" einen Gastauftritt hatte. Jedenfalls, die Assoziation zu meinem Holodeckfolgentrauma hat nicht geholfen, daß ich die Folge besonders toll gefunden hätte. Ich finde das mit den gespeicherten Bewußtseinen auch nicht wirklich gut. Mag ja gut für Rush sein, auch wenn die Damen jetzt offenbar woanders gespeichert sind, aber Eli ist zu jung, um sich an so eine Strohhalmbeziehung klammern zu müssen. Besser, er kann um Ginn trauern.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 15. Mai 2011, 23:18:49
Hi Grisel,

Ich habe den Anfang auch verpasst
Ist ja witzig. :->

Zitat von: Grisel
und daher auch nicht ganz kapiert, wer da warum gekommen ist. Das ist also eine wichtige Person in SG? Hat nicht wirklich Eindruck hinterlassen, wirkte wie der zerstreute Professor?
"der zerstreute Professor?!" - Interessant. Hier (http://www.stargate-wiki.de/wiki/Rodney_McKay) eine Charakterbeschreibung. Und worum es genau ging und wer da wen besucht hat, kannst Du hier (http://www.stargate-wiki.de/wiki/Trojanische_List) nachlesen.

Zitat von: Grisel
Offenbar war das eine leicht feindselige Nation - Planet? - mit einem Tor, das vielleicht Verbindung aufnehmen kann und vielleicht mit den Luzianern verbündet ist und ersteres hat nicht geklappt und zweiteres stimmt nicht?
Oder so?  :->
Naja, nicht ganz... - s.o.

Zitat von: Grisel
Schöne Ironie, daß gerade in der Folge Robert Picardo, der Holodoc aus "Voyager" einen Gastauftritt hatte.
Ja gut, das ist schon irgendwie ironisch, allerdings hat der Charakter, den er bei Stargate spielte fast nichts mit dem Holodoc aus Star Trek gemeinsam. - Eingeführt wurde die Figur des Richard Woolsey als ziemlich schleimig wirkender Bürokrat, der anfangs für eine Gruppe arbeitet, die das Stargateprogramm dem wirtschaftlichen Profit unterordnen will. Nach einer Weile erkennt er, das er wahrscheinlich für die falschen Leute gearbeitet hat und wechselt die Seiten. Er wird dadurch zwar nicht gleich sympathischer, aber erträglicher. - Mit der Zeit entwickelt sich die Figur aber zu einem immer noch etwas schwierigen, aber dennoch vernünftigen Charakter, der durchaus begreift, warum die Leute in schwierigen Situationen so gehandelt haben, wie sie es taten und dass das nicht unbedingt immer mit den Vorschriften von einem "grünen Tisch" in Einklang zu bringen ist.

Zitat von: Grisel
Eli ist zu jung, um sich an so eine Strohhalmbeziehung klammern zu müssen. Besser, er kann um Ginn trauern.
Das tut er ja in gewisser Weise auch, meine ich.

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 16. Mai 2011, 15:51:35
Hallo ihr zwei,

ich habe die Serie ja nun nicht mehr verfolgt und mehr aus Zufall gestern die letzte Folge der 2. Staffel auf SyFy gesehen. Bin gespannt was ihr dazu sagt.

Ich bin der Ansicht, dass da noch was kommen sollte. Aber mehr dazu wenn wir alle die Folge gesehen haben.

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 19. Mai 2011, 19:06:45
Klingt ja mysteriös, jaqui. Ich bin gespannt!

Die letzte Folge fand ich ganz OK, nicht unbedingt nervenzerfetzend, aber da ich Greer ja seit neuestem mag, ist es hübsch, daß er nun ständig so im Vordergrund steht. Und das war ja auch die Folge der nicht ganz erfolgreichen Romanzen. TJ und Wieheißtergleich. Nett, daß ausgerechnet Young der Störende war. Allerdings denke ich, daß zwischen ihm und TJ nur Freundschaft ist, nicht mehr. Aber Greer und Wieheißtsiegleich? Das habe ich nicht kommen sehen. Und der zu leise Verehrer auch nicht. Interessant übrigens, daß ich mir die Namen einfach nicht merken kann. Sonst ist das eigentlich kein Problem, aber die hier vergesse ich immer.

Rush leicht amüsiert zu sehen war auch mal was anderes. Wollte er Brody und Eli nur ärgern oder hat er da einfach was ausprobiert?
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 20. Mai 2011, 17:25:45
Hi,

also die letzte Folge fand ich auch okay. Man hat wieder was Neues an Bord des Schiffs entdeckt, das einige auch gleich in Schwierigkeiten brachte, die sich dann aber doch zum guten gewendet haben. Allerdings frag ich mich, ob Rush heraus bekommen hat, das Eli da Mist gebaut hat, indem er Brody in der Kapsel "eingefroren" hat, oder ob er blos von einer ungewöhnlichen Funktionsanzeige ausgeht.
Ansonsten ja, die Folge der Beziehungskisten, wobei die Beziehung zwischen Greer und Park schon etwas länger immer wieder mal am Rande erwähnt wurde. Das Walker sich da vergebliche Hoffnungen machte kam auch sehr gut herüber, finde ich.
Und bei TJ kann es durchaus sein, das sie sich an den anderen (Varro heisst er) wirft, um Young zu überwinden, bzw. ihr berufliches Verhältnis von ihrem Liebesleben wieder zu trennen.
Ansonsten fand ich es gut, das auch die Nebenfiguren mal etwas mehr Text hatten, in diesem Fall Lt. James, als sie mit Greer über seine Identitätskrise redete. Übrigens fällt mir gerade auf, das man Camille in dieser Folge nicht gesehen hat, wie auch schon in der letzten nicht.

@Katrin: Im Blog von Josef Mallozzi, der u.a. der Autor der letzten Folge ist, hab ich vor einiger Zeit gelesen, das die Folge wohl ein "bittersüsses Ende" darstellen wird, wenn es keine weiteren Fortsetzungen, in welcher Form auch immer gibt. Also bin ich ja mal gespannt, wie die Sache da erst mal endet, obwohl ich schon eine Vermutung habe...

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 20. Mai 2011, 20:48:39
Also bin ich ja mal gespannt, wie die Sache da erst mal endet, obwohl ich schon eine Vermutung habe...

Ich bin neugierig ob du recht hast. In einigen Folgen kannst du dann ja auflösen ob das auch dein Ende gewesen wäre. :winken:

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 22. Mai 2011, 21:01:26
Hi,

@Katrin: Ich stelle mir das so vor:

Da Herr Mallozzi was von einem bittersüssem Ende geschrieben hat und sie jetzt Stasiskammern entdeckt haben, gehe ich davon aus, das sie sich zum Ende der Folge hin für ein paar Wochen in diese begeben, um Vorräte zu sparen, etc. bis man auf der Erde einen Weg gefunden hat, sie auch von dort zu versorgen. - Wenn es auf der Destiny auch schon eine VR-Anlage gibt, wie man sie auf dem Antikerschiff in SG-Atlantis (Folge 2.9 (klick) (http://www.stargate-wiki.de/wiki/Aurora)) gesehen hat, bzw. einen Vorläufer davon, der nur ein paar Kammern verbindet, könnten sie evtl. noch was bauen, um über die Kommunikationssteine trotzdem noch mit der Erde in Kontakt zu bleiben, ohne die Kammern verlassen zu müssen...

Soweit meine Vermutung. - Mal sehen, ob ich richtig liege.

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 23. Mai 2011, 19:35:34
Mal sehen, ob ich richtig liege.

Kein Kommentar  :->

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 23. Mai 2011, 19:47:48
Mal sehen, ob ich richtig liege.

Kein Kommentar  :->

Katrin
Recht so. - Wollte das auch nur schon mal so "zu Protokoll geben", da dies meine derzeitige Vermutung ist. Für den Fall, das sie sich noch ändern sollte...  :-> :->

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 24. Mai 2011, 11:30:11
Für den Fall, das sie sich noch ändern sollte...  :-> :->

Immerhin kommen noch ein paar Folgen, da kann noch einiges passieren.

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 26. Mai 2011, 20:14:56
Zur aktuellen Folge bin ich sehr gespalten. Einerseits war sie interessant, hat aber auch sehr gezeigt, wie oberflächlich die Serie - zeitweise - geschrieben ist. Die Leute werden mit ihren eigenen Nachkommen konfrontiert und das regt sie nicht sonderlich auf, emotional? Mal abgesehen davon, daß das die ersten Menschen sind, die sie überhaupt sehen. Eli findet heraus, daß sein alter ego mindestens ein Kind hatte und überlegt gar nicht, wer die Mutter war? (Oder war der "Unfall" bevor Ginn gestorben ist?) Oder Camille, die nicht 1 und 1 zusammenzählt, als sie einen leicht asiatisch aussehenden Mann trifft, der den Namen ihres Vaters trägt und sich wundert? Immerhin ist sie ja lesbisch. OK, Grund aber kein Hindernis, es würde mir zumindest zu denken geben. Und T.J. weint nur leise vor sich hin, als sie sich selber beim Gebären zusieht? BTW, wer filmt denn sowas?! Auch die Tatsache, daß Young II der Vater ist scheint sie nicht zu wundern. Alles so oberflächlich!

Und die Idee ist zwar interessant, aber nicht neu. Da gab es eine Folge bei DS9 wo sie mit der "Defiance" auch irgendein zeitliches Problem haben und auf einem Planeten bewohnt von ihren eigenen Nachkommen landen. Dort haben sie den Gewissenskonflikt, daß sie durch Rückkehr die Existenz der Leute verhindern.

Allerdings bin ich gespannt, wie die Sache aufgelöst wird. Sie können es sich wohl kaum leisten, die alle an Bord zu behalten.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 27. Mai 2011, 00:14:42
Hi Grisel,

da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich wir die Sache betrachten. Hier mal meine Eindrücke, die ich gestern notiert habe:
Zitat von: Myself
Also das war ja jetzt mal eine Wendung, die war ja direkt unheimlich!
Was ich inhaltlich dazu sagen soll, weis ich im Moment ehrlich gesagt noch gar nicht. Interessant fand ich allerdings die Doppelrollen von David Blue und Elise Levesque.
Und auch den älteren Col. Young fand ich cooll gemacht; - was man mit einer guten Maske so alles hinbekommt, ist doch immer wieder erstaunlich, finde ich.

Ärgerlich fand ich allerdings, das diese doofen Drohnen wieder auftauchen mussten. Wenn das jetzt auch mit deren Vorräten so weiter geht, werden sie früher oder später in die Stasiskammern müssen, weil sie sonst nicht überleben können. Andrerseits hat Katrin aber auch recht: in 5 Folgen kann noch viel passieren.

Was Deine Kritik angeht, so denke ich, das es einige schon beschäftigt, allerdings eher die Nebenfiguren. Die Hauptfiguren haben den Kopf mit anderen Dingen voll, so das sie sich nicht damit beschäftigen können. - Oder sie verdrängen es für den Augenblick.
Im Fall von Eli muss es wohl so gewesen sein, das er später noch 'ne andere Frau gefunden hat, denn Ginn war schon tot, als sie versucht haben, die Erde anzuwählen. Im StargateWiki ist in der Diskussion zu dieser Folge auch die Frage aufgetaucht, wie die es mit knapp 80 Leuten geschaft haben eine riesige neue Zivilisation zu gründen. Eine wirklich interessante Frage, die wir auch an anderer Stelle schon mal hatten. 
Was Camille angeht, so kann diese sich ja auch mehr oder weniger "künstlich" befruchten lassen haben, schliesslich dürfte ihr klar gewesen sein, das auch sie einen Beitrag zum fortbestehen der Speziez leisten muss, und deshalb ein oder mehrere Kinder in die Welt setzen sollte.

Und T.J. weint nur leise vor sich hin, als sie sich selber beim Gebären zusieht? BTW, wer filmt denn sowas?!
Eli, wer sonst?

Zitat von: Grisel
Auch die Tatsache, daß Young II der Vater ist scheint sie nicht zu wundern.
Das wundert mich allerdings auch nicht. - Schliesslich war Youngs Frau jetzt entgültig nicht mehr erreichbar, also warum sollten die zwei dann nicht wieder zuzsammen kommen?

Und das die Idee nicht neu ist, ist schon klar, aber das hatten wir ja auch schon mal.

Zitat von: Grisel
Allerdings bin ich gespannt, wie die Sache aufgelöst wird. Sie können es sich wohl kaum leisten, die alle an Bord zu behalten.

Das wird sich dann ja nächste Woche zeigen, denke ich mal.

:winken:
Hans

Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 27. Mai 2011, 17:00:43
Was Deine Kritik angeht, so denke ich, das es einige schon beschäftigt, allerdings eher die Nebenfiguren. Die Hauptfiguren haben den Kopf mit anderen Dingen voll, so das sie sich nicht damit beschäftigen können. - Oder sie verdrängen es für den Augenblick.

Aber so eine Darstellung interessiert mich nicht, ich will den menschlichen Faktor, den sie ja oft genug passend einbringen, aber der hat mir hier bei den Hauptfiguren vollkommen gefehlt. Also bezogen darauf, was so eine Entdeckung psychisch mit ihnen macht.

Zitat
Im StargateWiki ist in der Diskussion zu dieser Folge auch die Frage aufgetaucht, wie die es mit knapp 80 Leuten geschaft haben eine riesige neue Zivilisation zu gründen. Eine wirklich interessante Frage, die wir auch an anderer Stelle schon mal hatten. 


Richtig. Ich glaube, da haben wir über die 200 Leute geredet, die ich im Hinterkopf habe, als groß genug zu sein, um die Fortpflanzung nicht in Inzucht enden zu lassen. 80 sind aber auch mit gesundem Menschenverstand ein bißchen gar wenig. Außer sie hatten ein superstrenges "Zuchtprogramm", das bei dem Haufen, von moralischen Aspekten abgesehen, ohnehin nicht funktioniert hätte.

Zitat
Was Camille angeht, so kann diese sich ja auch mehr oder weniger "künstlich" befruchten lassen haben, schliesslich dürfte ihr klar gewesen sein, das auch sie einen Beitrag zum fortbestehen der Speziez leisten muss, und deshalb ein oder mehrere Kinder in die Welt setzen sollte.

Schon klar, aber ich hätte es nett gefunden, wenn sie selbst darüber nachgedacht hätte. Da hätte man zB die für mich komplett sinnfreie Szene einsparen können, wo sie sich beim Eintreffen im Camp hinsetzen und über Tee sprechen.

Zitat
Und T.J. weint nur leise vor sich hin, als sie sich selber beim Gebären zusieht? BTW, wer filmt denn sowas?!
Eli, wer sonst?

Die Frage ist mehr, warum filmt jemand so etwas? Damit wir es sehen. War für mich auch nicht überzeugend, daß es davon eine Aufzeichnung gibt.

Zitat
Das wundert mich allerdings auch nicht. - Schliesslich war Youngs Frau jetzt entgültig nicht mehr erreichbar, also warum sollten die zwei dann nicht wieder zuzsammen kommen?

Da sie aber momentan kein Paar sind und T.J. zuletzt ja eher mit Varro geliebäugelt hat, hätte man meinen können, daß sie zumindest irgendwie anzeigen, daß sie das kurios oder was auch immer finden.

Das ist eben das Problem. SGU war bisher - bei allen Schwächen - gar nicht schlecht bei den Charakterfolgen. Wäre es immer schon so oberflächlich gewesen, würde mir das hier wohl gar auffallen. Aber so erscheint es mir wie eine vertane Chance.

Schauen wir mal, was der zweite Teil kann.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 29. Mai 2011, 21:40:58
Hi Grisel,

Was Deine Kritik angeht, so denke ich, das es einige schon beschäftigt, allerdings eher die Nebenfiguren. Die Hauptfiguren haben den Kopf mit anderen Dingen voll, so das sie sich nicht damit beschäftigen können. - Oder sie verdrängen es für den Augenblick.

Aber so eine Darstellung interessiert mich nicht, ich will den menschlichen Faktor, den sie ja oft genug passend einbringen, aber der hat mir hier bei den Hauptfiguren vollkommen gefehlt. Also bezogen darauf, was so eine Entdeckung psychisch mit ihnen macht.

Tja, das ist halt das Problem, dass Du und vielleicht auch einige mehr da sehr viel Wert drauf legen, andere eher nicht. Ich bin da ganz ehrlich, das ich mich eher zur letzteren Gruppe zähle.

Zitat von: Grisel
Zitat
Im StargateWiki ist in der Diskussion zu dieser Folge auch die Frage aufgetaucht, wie die es mit knapp 80 Leuten geschaft haben eine riesige neue Zivilisation zu gründen. Eine wirklich interessante Frage, die wir auch an anderer Stelle schon mal hatten.


Richtig. Ich glaube, da haben wir über die 200 Leute geredet, die ich im Hinterkopf habe, als groß genug zu sein, um die Fortpflanzung nicht in Inzucht enden zu lassen. 80 sind aber auch mit gesundem Menschenverstand ein bißchen gar wenig. Außer sie hatten ein superstrenges "Zuchtprogramm", das bei dem Haufen, von moralischen Aspekten abgesehen, ohnehin nicht funktioniert hätte.
Nun ja, über ein Zuchtprogramm hab ich auch nachgedacht, hab mir die Gedanken hier für's Forum dann aber verkniffen. Da man jedoch davon ausgehen kann, das die meissten Crewmitglieder nicht miteinander verwandt sind, könnte es auch bei der kleinen Gruppe eher funktionieren, als wenn schon mehrere Blutsverwandten vorhanden sind. Aber um das genauer feststellen zu können, müsste man mal Biologen fragen.

Zitat von: Grisel
Zitat
Was Camille angeht, so kann diese sich ja auch mehr oder weniger "künstlich" befruchten lassen haben, schliesslich dürfte ihr klar gewesen sein, das auch sie einen Beitrag zum fortbestehen der Speziez leisten muss, und deshalb ein oder mehrere Kinder in die Welt setzen sollte.

Schon klar, aber ich hätte es nett gefunden, wenn sie selbst darüber nachgedacht hätte. Da hätte man zB die für mich komplett sinnfreie Szene einsparen können, wo sie sich beim Eintreffen im Camp hinsetzen und über Tee sprechen.
Okay, aber irgendwie sollte doch auch mal die Kontaktaufhanhme in Szene gesetzt werden. Es ist ja nicht so, das die sich sofort alle gegenseitig vertrauen. Das sah zwar oberflächlich so aus, scheint mir aber dennoch nicht der Fall gewesen zu sein.

Zitat von: Grisel
Zitat
Und T.J. weint nur leise vor sich hin, als sie sich selber beim Gebären zusieht? BTW, wer filmt denn sowas?!
Eli, wer sonst?

Die Frage ist mehr, warum filmt jemand so etwas? Damit wir es sehen. War für mich auch nicht überzeugend, daß es davon eine Aufzeichnung gibt.
Also die Frage kann ich Dir jetzt nicht beantworten. Da kann man auch Fragen, warum filmt jemand die ersten Schritte seines Nachwuchses, wenn der nach 2,5 Schritten wieder auf dem Hintern landet. - Das erscheint für aussenstehende auch völlig Sinnfrei.

Zitat von: Grisel
Zitat
Das wundert mich allerdings auch nicht. - Schliesslich war Youngs Frau jetzt entgültig nicht mehr erreichbar, also warum sollten die zwei dann nicht wieder zuzsammen kommen?

Da sie aber momentan kein Paar sind und T.J. zuletzt ja eher mit Varro geliebäugelt hat, hätte man meinen können, daß sie zumindest irgendwie anzeigen, daß sie das kurios oder was auch immer finden.
Die Geschichte mit Varro hat ja gerade erst angefangen, und die Aktion "Erde anwahlen", die die anderen auf den Planeten brachte, lag ja schon ein paar Wochen zurück, so das Young und T.J. sich da durchaus wieder näher kommen konnten.

Ganz nebenbei interessiert mich auch, was das für eine Spezies war, die diese Drohnen entwickelt hat, von denen die jetzt wieder angegriffen wurden. Und ob es diese Spezies wirklich nicht mehr gibt, wie Young behauptet hat, oder ob da nicht doch noch wer im Hintergrund agiert, der seine Macht in erster Linie durch technologische Überlegenheit demonstrieren will.
Und schliesslich der Planet am Ende: Ist der wirklich durch eine vulkanische Aschewolke unbewohnbar geworden, wie es jetzt scheint, oder gibt es da noch was anderes? - Das wirft bei mir dann die Frage auf, ob es nicht möglich wäre, die Aschewolke aus der Atmosphäre heraus zu waschen? - Das wäre freilich ein sehr aufwendiges Unternehmen, aber mit Antikertechnologie in jedem Fall lösbar. Theoretisch halte ich es auch mit unserem realen Stand der Technik für lösbar, allerdings ist es nach wirtschaftlichen Massstäben unfinanzierbar. - Wobei ich allerdings auch annehme, wenn wir wir so ein Problem tatsächlich bekommen würden, also das eine dicke Aschewolke die Erde komplett einhüllt, das die Regierungen der Welt sich dann zusammen raufen würden, um es trotzdem zu finanzieren, wenn sie sonst nur die Alternative haben, binnen weniger Monate zu sterben.
Die andere Frage ist dann, wie gross der Vulkan ist, dessen Eruption diese riesige Aschewolke produziert hat, und warum der ausgebrochen ist? - Zumindest die letzte Frage kann heute noch keiner so richtig beantworten. - Die Antwort wäre allerdings nützlich, um besser entscheiden zu können, ob es sich eigentlich lohnt, die Asche aus der Atmosphäre heraus zu waschen. - Ach ja, und wenn die isländischen Vulkane noch öfter von sich Reden machen, indem sie den Flugverkehr stören, könnte diese Frage bald sogar realer werden, als wir glauben...
 
:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 30. Mai 2011, 20:10:53
Tja, das ist halt das Problem, dass Du und vielleicht auch einige mehr da sehr viel Wert drauf legen, andere eher nicht. Ich bin da ganz ehrlich, das ich mich eher zur letzteren Gruppe zähle.


Hat halt jeder seine Vorlieben. Aber ich finde es eben deshalb enttäuschend, weil ich nie bei der Serie hängen geblieben wäre, hätte sie das nicht durchaus immer wieder.

Zitat
Okay, aber irgendwie sollte doch auch mal die Kontaktaufhanhme in Szene gesetzt werden. Es ist ja nicht so, das die sich sofort alle gegenseitig vertrauen. Das sah zwar oberflächlich so aus, scheint mir aber dennoch nicht der Fall gewesen zu sein.

Ich habe mir nur an den Kopf gegriffen bei der Szene. "Setzen Sie sich doch!" "Gern!" *hinsetz* "Hätten Sie gerne Tee?" "Oh ja" "Und Sie?" etc. etc. etc.
Tote Sekunden in einer 45 Minuten Sendung. Wenn sie am Schiff übers Essen diskutieren gibt das ja noch Sinn, weil es um Versorgung etc. geht.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 01. Juni 2011, 17:39:08
Hi Grisel,

also da wir uns bei dieser Folge wohl nur schlecht auf gemeinsame Ansichten einigen können, warten wir mal ab, wie die Geschichte heute aufgelöst wird.  :flirt:

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 01. Juni 2011, 23:47:10
Hi,

na das war ja mal 'ne interesssante alternativ Geschichte, die sie sich da ausgedacht haben... Der Planet auf dem sie sich angesiedelt haben wird also bald von einem schwarzen Loch verschluckt. Und es gibt da eine riesige Datenbank der Geschichte und des sonstigen Wissens. Finde ich cool gemacht. Auch diese Rückblenden sind interessant. Schliesslich hat Eli doch noch mal 'ne Frau abbekommen. Und es wurden mehrere Kinder geboren.
Ich hab übrigens mal überlegt: Wenn es mindestens 80 Leute an Bord der Destiny gab die auf den Planeten kamen, und man geht mal davon aus, das die Lebensbedingungen optimal sind, dann müsste es im idealfall 40 Paare geben. Diese 40 Paare müssten jeweils 2 Kinder kriegen, damit die Grösse der Ausgangsgruppe über Generationen konstant bleibt. Wenn sie dagegen mehr als 2 Kinder kriegen, wird die Gruppe im laufe der Generationen grösser werden.

Und es scheint wohl so, als ob Camille doch Kinderlos geblieben ist. Jedenfalls wurde nicht gezeigt, dass sie welche bekommen hat. Die Story um T.J. zeigt mal wieder am Einzelschicksal, das es sich bei der Serie um ein Drama handelt. Aber ich fand es nett, das Alaina Huffman die Haare da mal wieder offen tragen konnte. Und die Weisheit vom Schluss ist ja zwar nicht neu, aber ich fand sie in dem Zusammenhang sehr interessant. Vor allem auch, das ausgerechnet Camille am längsten lebt. Oder auch, das Eli zum Lehrer wurde. Das er versucht hat, alles Wissen, das die Gruppe hatte, in Büchern zu packen, damit es nicht verloren geht fand ich sehr vernünftig. Dazu muss ich allerdings sagen, das ich das auch gemacht bzw. mich dran beteiligt hätte.

Die Klamotte, wie Varro die abstürzende T.J. aufgefangen hat, war zwar mal wieder typischer Filmquatsch, aber nett gemacht. Das er dann am Ende auch noch abstürzt war aber wohl eher der Dramatik des Augenblicks geschuldet. Ansonsten sollte man über diese Szenen lieber nicht genauer nachdenken, weil da zu viele wiedersprüchliche Möglichkeiten aufeinander treffen.

Soweit mal meine ersten Eindrücke.

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 02. Juni 2011, 12:47:36
Diesen zweiten Teil fand ich weit besser. Ich mag solche "Zwangskolonisierungs"-Geschichten. Und hier hat es ja nun schön gemenschelt. Den logischen Aspekt sollten wir allerdings ausklammern, weil das so mit Überleben der Gemeinschaft ohne massive Inzucht kaum funktioniert hätte. Aber, egal.
Hier rächt sich nun leider die Absetzung, da sie hier wohl mit T.J.s Krankheit - der Armen bleibt auch nichts erspart! - vorhatten, etwas langfristigeres einzuführen. Genauso das angedeutete Dreieck mit ihr, Varro und Young. Hier wäre es sicher interessant zu sehen, ob Varros Verletzung bei ihrer Rettung ihm einen "Vorteil" verschafft. Mal abgesehen davon, daß Young als ihr Vorgesetzter sowieso die Finger von ihr lassen sollte.
Ob Eli Corporal Whatever nun mit anderen Augen sieht? Gut fand ich auch, daß sie die Sachen logisch fortgesetzt haben, also daß der mit dem Nierenversagen tatsächlich gestorben ist. Und, ja, sieht so aus, als wäre Camille doch ohne Familie geblieben.

Schon schade, daß es nächste Woche vorbei ist.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 02. Juni 2011, 17:55:21
Hi Grisel,

Diesen zweiten Teil fand ich weit besser. Ich mag solche "Zwangskolonisierungs"-Geschichten. Und hier hat es ja nun schön gemenschelt. Den logischen Aspekt sollten wir allerdings ausklammern, weil das so mit Überleben der Gemeinschaft ohne massive Inzucht kaum funktioniert hätte. Aber, egal.

also diese Frage mit der Inzucht hat mich ja auch schon beschäftigt, deshalb hab ich ja auch diese Überlegung angestellt, wieviele Kinder sie kriegen müssten. Apropos Kinder: da fand ich dann interessant, als sie gezeigt haben, das Park mit Greer 7 Kinder bekommen hat. Und Lt. James hat sich da also mit Varro zusammen getan; - auch nicht schlecht.

Zitat von: Grisel
Hier rächt sich nun leider die Absetzung, da sie hier wohl mit T.J.s Krankheit - der Armen bleibt auch nichts erspart! - vorhatten, etwas langfristigeres einzuführen. Genauso das angedeutete Dreieck mit ihr, Varro und Young.
Das denke ich auch, dass das die Einleitung eines umfangreicheren Handlungsbogens sein könnte. Jedenfalls hat es auf die Figur der T.J. ja schon Auswirkungen.

Zitat von: Grisel
Hier wäre es sicher interessant zu sehen, ob Varros Verletzung bei ihrer Rettung ihm einen "Vorteil" verschafft. Mal abgesehen davon, daß Young als ihr Vorgesetzter sowieso die Finger von ihr lassen sollte.
Das Young als ihr Vorgesetzter besser die Finger von ihr lassen sollte, ist richtig. Und ob es Varro was nutzt, wird sich zeigen.

Zitat von: Grisel
Ob Eli Corporal Whatever nun mit anderen Augen sieht?
Davon kann man wahrscheinlich ausgehen, obwohl ich annehme, das die beiden das erst mal eher skeptisch betrachten werden. Das tat Eli ja auch schon, als er die Aufzeichnungen sah.
Zitat von: Grisel
Gut fand ich auch, daß sie die Sachen logisch fortgesetzt haben, also daß der mit dem Nierenversagen tatsächlich gestorben ist.
Nun ja, das wahr wohl der Glaubwürdigkeit wegen nötig.

Zitat von: Grisel
Schon schade, daß es nächste Woche vorbei ist.
Nächste Woche schon? - Das war doch jetzt erst die 18. Folge, also kommen noch zwei. Oder kommen die dann mal wieder beide zusammen?

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 03. Juni 2011, 11:45:42
also diese Frage mit der Inzucht hat mich ja auch schon beschäftigt, deshalb hab ich ja auch diese Überlegung angestellt, wieviele Kinder sie kriegen müssten. Apropos Kinder: da fand ich dann interessant, als sie gezeigt haben, das Park mit Greer 7 Kinder bekommen hat. Und Lt. James hat sich da also mit Varro zusammen getan; - auch nicht schlecht.

Ja, das ist eine interessante Paarung. Die könnte echt schon langsam über Scott hinweg sein.

Zitat
Das denke ich auch, dass das die Einleitung eines umfangreicheren Handlungsbogens sein könnte. Jedenfalls hat es auf die Figur der T.J. ja schon Auswirkungen.

Keine Frage. Ich finde es gemein, daß sie ihr nach der Babygeschichte gleich den nächsten Schlag versetzen. Gerade T.J. ist ja eine der sympathischsten Figuren. Da fand ich Eli toll, wie er verspricht, daß sie einen Weg finden werden. Ob es stimmt oder nicht, das war es, was sie hören wollte.

Zitat
Nächste Woche schon? - Das war doch jetzt erst die 18. Folge, also kommen noch zwei. Oder kommen die dann mal wieder beide zusammen?

Ist, zumindest laut meinem TV-Programm von nächster Woche, eine Doppelfolge. Na, dann schauen wir mal, ob sie ein halbrundes Ende gefunden haben und was es mit Katrins Andeutungen an sich hat.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 03. Juni 2011, 23:38:49
Hi Grisel,

Und Lt. James hat sich da also mit Varro zusammen getan; - auch nicht schlecht.

Ja, das ist eine interessante Paarung. Die könnte echt schon langsam über Scott hinweg sein.
in der Parallelgeschichte war sie das ja. Was in der aktuellen Geschichte in der Richtung passiert werden wird sehen.  :morgens:

Zitat von: Grisel
Zitat
Jedenfalls hat es auf die Figur der T.J. ja schon Auswirkungen.

Keine Frage. Ich finde es gemein, daß sie ihr nach der Babygeschichte gleich den nächsten Schlag versetzen. Gerade T.J. ist ja eine der sympathischsten Figuren. Da fand ich Eli toll, wie er verspricht, daß sie einen Weg finden werden. Ob es stimmt oder nicht, das war es, was sie hören wollte.
Wahrscheinlich versetzt man ihr gerade deshalb so viele Schicksalsschläge, also weil sie so nett und freundlich ist. Apropos: Du hast doch geschrieben, das es in dieser Folge "schön gemenschelt" hat. Habe da noch mal drüber nachgedacht, und dabei hat mich jetzt doch glatt die Story von T.J. ein wenig mitgenommen. Speziell der Teil, wo sie ihr Familienleben zeigen und die Krankheit immer schlimmer wird, bis am Ende die Familie wieder am Esstisch sitzt aber Mutter's Platz leer ist. 
Und ja, Eli hat wohl dazu gelernt. Ich nehme ihm das auch ab, der er solange die Datenbanken durchsucht, bis er was gefunden hat.

Zitat von: Grisel
Ist, zumindest laut meinem TV-Programm von nächster Woche, eine Doppelfolge. Na, dann schauen wir mal, ob sie ein halbrundes Ende gefunden haben
Hoffen wir es.

Zitat von: Grisel
und was es mit Katrins Andeutungen an sich hat.
Da bin ich auch gespannt, was es damit auf sich hat.  :flirt:

Übrigens ist mir noch was aufgefallen: In gewisser Weise spinnen sie mit dieser Folge an der Stelle weiter, wo BSG aufgehört hat. Die Menschen haben auch nur wenig mehr als dass, was sie am Leibe tragen und fangen an, sich eine neue Existens aufzubauen. Bei Galactica war es ja ähnlich, nachdem die sich von Ihren Schiffen getrennt hatten. Der wesentliche Unterschied ist allerdings, das es bei BSG ein paar mehr waren. - Genau 475 mal so viele, wenn man bei BSG von 38 tausend und bei SGU von 80 ausgeht. 
Soweit mal wieder mein Senf...

:winken:
Hans

Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 09. Juni 2011, 03:18:46
Hi Ihr,

also das war ja jetzt mal sehr verrückt, die vorletzte Folge.
Immerhin haben sie meine frühere Vermutung bestätigt, dass die Destiny sich nicht in jedem Stern aufladen kann. Eine genauere Recherche hat ergeben, das sie sich normalerweise nur in solchen aufladen kann, die kleiner als unsere Sonne sind, weil deren Oberflächentemperatur niedriger ist. Deshalb ist die Handlung bezüglich der Temperaturproblematik auch weitgehend korrekt dargestellt.

Aber was es mit diesen Drohnen genau auf sich hat, bzw. wer die gebaut hat, das würde ich doch gern wissen. Dieser Teil des Plots erinnert mich irgendwie an BSG, nur das diese Dinger eben alles angreifen, was nicht zu ihnen gehört. Und nicht nur Menschen. Interessant fand ich auch die Bilder wo man gesehen hat, wie gross die Drohnenmutterschiffe sind.

Das mit Park war eine Geschichte für sich. Da haben sie zum ersten mal eine der wichtigeren Nebenfiguren ernsthaft geschädigt. Ob sie nun dauerhaft Blind bleibt oder nicht ist eine der Fragen, die offen geblieben sind.

Die Szene auf dem Planeten, wo James dem einen Typ die Nase gebrochen hat (wie sie später sagt), war auch gut gemacht. - Solche panischen Typen, (oder sollte man besser "Angsthasen" sagen?) sind zwar einerseits Klischeehaft, andrerseits halte ich sie aber auch für real. - Soll heissen, die kann es immer mal geben. Nur wenn sie dann durchdrehen, werden sie zu einer Gefahr, die in diesem Fall ja auf die harte Methode unterbunden wurde.

Ach ja, mit meiner Vermutung bezüglich der Stasiskapseln lag ich ja auch richtig, obwohl die Autoren da natürlich noch ein paar zusätzliche Schwierigkeiten eingebaut haben. Die Argumentation von Chloe an Rush in diesem Zusammenhang fand ich gut. Die muss ihn wohl überzeugt haben, der Sache zuzustimmen, weil er ja eher skeptisch war und sie ihm im Grunde nicht gefiel. 


Den Schluss fand ich allerdings etwas eigenartig. Da hatte ich fast den Eindruck, als ob Eli gar keine Lust hatte, die Kapsel zu reparieren. Jedenfalls haben sie offen gelassen, ob er es noch tut oder ob er auf dem Observationsdeck Wurzeln schlagen will, bis er stirbt. Schliesslich muss ich Joe Mallozzi recht geben, als er in seinem Blog schrieb, das es ein bittersüsses Ende sein würde. Ob es vorläufig oder endgültig ist, ist noch nicht ganz klar; - jedenfalls bin ich da gerade nicht auf dem laufenden.

Soweit erst mal mein Senf, jetzt bin ich ich gespannt, was Katrin zu melden hat. :->


:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 09. Juni 2011, 08:49:17
Hallo,

Soweit erst mal mein Senf, jetzt bin ich ich gespannt, was Katrin zu melden hat. :->

Ich fand den Schluss einfach nur komplett bescheuert. Jetzt kurven sie also ewig herum bis sie in ihren Stasiskapseln irgendwann wieder aufwachen und wahrscheinlich jeder Mensch auf der Erde, den sie jemals kannten, schon laaaaaange tot ist. Und dann? Kommen sie dann zurück auf die Erde, wenn sie einen Weg finden, und führen ein glückliches Leben bis zu ihrem Tod? Wie man hier eine Fortsetzung drehen will, oder auch einen abschließenden Film, ist mir komplett schleierhaft.

Und Eli wird vermutlich sterben, denn auf mich hat es nicht den Eindruck gemacht, dass er sehr zuversichtlich ist was das Reparieren der Kapsel angeht. Und wie hoch bitteschön ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei dieser Anzahl von Menschen an Bord genau eine!!! zu wenig ist. Dann hätten es von mir aus fünf oder sieben sein sollen, aber eine! Das fand ich total blöd.

Ich denke man merkt, dass ich vom Schluss alles andere als begeistert bin  :->

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 09. Juni 2011, 19:25:05
Sie hätten die zwei Folgen nicht zusammen zeigen sollen, denn da ich die vorletzte recht gut und spannend fand, war die letzte im direkten Vergleich ziemlich antiklimatisch. Gut, wir wissen nicht, wie weit die Produktion schon war, als die Axt kam. Oder weiß das jemand? Da so viel Handlung offen bleibt, war das sicher nicht als Ende geplant, ich schätze eher, daß man es umgeschrieben und nachgedreht hat, falls überhaupt? Youngs Rede über die Familie klang für mich nach einer Abschiedsszene. Oder täusche ich mich und das war bewußt als letzte Folge angelegt?

Ja, das mit den Kapseln war blöd, weil eh klar war, wie es ausgeht. Und, nein, ich hatte es auch nicht so verstanden, als wollte Eli sterben, ganz im Gegenteil. Er schien sich eher zu freuen, sich nun beweisen zu können, zu müssen.
Das Ende an sich, wenn es nun schon so stehen bleiben muß, fand ich nicht so verkehrt, halt sehr offen, aber es ist ja alles offen. Wachen sie, wie geplant, in 3 Jahren auf? In 9485 Jahren? Nie wieder?
Und ich denke schon, daß man da anknüpfen könnte. Aber das wird wohl nie passieren, weil die Schauspieler natürlich weiterziehen.

Auf jeden Fall sehr schade, denn gerade jetzt habe ich angefangen, die Nebenfiguren kennen zu lernen und zu mögen. Es war nicht überragend, aber doch meistens nicht schlecht und ich war schon sehr melancholisch gestern. Auch, weil ich mir die Serie wohl nie kaufen oder ein zweites Mal ansehen werde. Wozu, wo es doch ein Fragment ist? Klar, das ist "Firefly" auch, aber "Firelfy hatte in seinen paar Folgen doch etwas mehr zu bieten und da haben die Folgen an sich ihren ganz eigenen Charme.

Schade!
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 10. Juni 2011, 00:06:53
Hi Ladies,

das sind ja interessante Ansichten, die Ihr da äussert.
Was Katrin angeht, so würde ich sagen, hält sie von diesem wahrscheinlichen Schluss von SGU in etwa so wenig (oder noch weniger), als ich von dem Schluss von BSG.
Was mich angeht, so finde ich es zwar auch blöd, aber besser als beispielsweise eine laufende Schlacht, so wie am Ende der ersten Staffel von SG-Atlantis.

Die Frage, wie es hätte weiter gehen können, könnt ihr bei Joe Mallozzi selbst nachlesen: May 12, 2011: Stargate: Universe, Beyond Season 2! What Might Have Been! (http://josephmallozzi.wordpress.com/2011/05/12/may-12-2011-stargate-universe-beyond-season-2-what-might-have-been/)
Das dieser Herr einer der Drehbuchautoren bei Stargate ist/war, brauch ich ja hoffentlich nicht mehr erwähnen. In seinem Blog gibt es auch viele weitere interessante Dinge zu lesen, sofern sie einem interessieren. (Und wo wir gerade dabei sind: seine vielen Restaurantbesuche interessieren mich beispielsweise nicht so sehr; bei den Bildern von den Menüs, die er da testet krieg ich meisst nur hunger...)
Ob es sich lohnt, über die verschiedenen Möglichkeiten zu diskutieren, die Mr. Mallozzi zum fortgang der Handlung aufzeigt, lass ich jetzt mal dahin gestellt. Ob es ein Fragment bleibt, wie Grisel es sieht, ist zwar wahrscheinlich, aber ich glaube, die wichtigsten Köpfe hinter den Stargate Serien, also Brad Wright und Bob Cooper haben sie noch nicht ganz verloren gegeben. Ausserdem wurde auch "eine Petition (http://www.petitiononline.com/starg8au/petition.html) ins Leben gerufen, die MGM davon überzeugen soll, dem Stargate-Franchise einen würdigen Abschluss zu geben." Da sind bisher aber erst "3076 Total Signatures" eingegangen, was MGM nicht wirklich überzeugen dürfte.

Das die Schauspieler weiter ziehen, und sich neue Rollen suchen, ist klar. So wird Robert Carlyle demnächst als Rumpelstielzchen (http://stargate-project.de/stargate/index.php?seite=news&news=730) zu sehen sein; - ob auch in Deutschland, wird sich zeigen. Interesant fand ich dabei, wie Rumpelstielzchen auf Englisch heisst: Rumplestiltskin (http://www.gateworld.net/news/2011/05/first-look-at-robert-carlyle-as-rumplestiltskin/)

Ansonsten hab ich gestern noch ein Interview von Jennifer Spence (http://abbaskarimjee.wordpress.com/2011/05/26/interview-with-sgus-jennifer-spence/) (Lisa Park in SGU) gelesen, die meinte, das der Quotenbruch, der für den Misserfolg verantwortlich war, darin lag, das man die Serie in USA von Freitag Abend auf Dienstag Abend verlegt hat.

Und ja, die Nebenfiguren waren auch sehr interesssant gemacht.

So, und da das erstellen dieses Beitrags jetzt schon wieder vieeel länger gedauert hat, als beabsichtigt, dürft Ihr jetzt wieder was schreiben.  :->

:winken:
Hans

Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 10. Juni 2011, 09:13:40
Hallo Hans,

interessanter Beitrag, aber der Blog von dem Typ ist mir echt zu lang zum Lesen. Was mir aber aufgefallen ist beim Überfliegen der möglichen Szenarien: In keiner der Versionen stirbt Eli. Wobei ich die Möglichkeit, dass er drei Jahre lang in dem Sessel sitzt und sich mit der Destiny verbindet, am dümmsten finde.

Am coolsten dagegen finde ich die Möglichkeit, dass er es schafft drei Jahre lang zu überleben. Dann könnte er allein mal das Schiff erkunden und alles ausprobieren was er will. Aber auch dass ihnen Aliens helfen fände ich ganz okay.

Ich fand das Ende halt wirklich reichlich doof, aber vielleicht schaffen sie es tatsächlich einen geeigneten Abschluss zu finden in Form eines Films oder so. Toll wäre das schon, denn wenn sie das nicht machen, bleibt SGU die einzige Stargate-Serie , die kein echtes Ende hat.

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 10. Juni 2011, 21:23:09
Danke für den Link, Hans! Sagt zwar nicht so viel, gibt aber eine ungefähre Idee, wohin es hätte gehen können. Grundsätzlich finde ich das Ende nicht so schlecht. Eben weil es ja tatsächlich das end-gültige sein könnte, wenn sie nie mehr aufwachen.
Robert Carlyle hatte ja vorher schon eine faszinierende Karriere. Um den muß man sich wohl am wenigsten Sorgen machen. Die anderen wird man dann wohl als Nebendarsteller treffen oder wie bei "Scott" in Produktionen fragwürdigerer Qualität wie "Red Faction".
Wäre schon nett, wenn sie ihre Geschichte, wie "Firefly", mit einem Film abrunden könnten. Aber ich kann damit leben, wenn so stehen bleibt. Ich finde es nur generell schade um die Serie.
Eli umbringen? Ne, sie haben ja eindrucksvoll bewiesen, daß sie das nicht können, Charaktere töten. Nur Redshirts, Doppelgänger oder Körper, deren Bewußtsein erhalten bleibt. Parks Blindheit und T.J.s Krankheit waren wohl schon das äußerste, was sie sich getraut haben und wie man sieht, hatten sie vor, beide Damen zu heilen.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 14. Juni 2011, 01:30:41
Hi Ihr,

Danke für den Link, Hans! Sagt zwar nicht so viel, gibt aber eine ungefähre Idee, wohin es hätte gehen können.
Eben, das ist doch schon mal mehr als nichts.

Zitat von: Grisel
Grundsätzlich finde ich das Ende nicht so schlecht. Eben weil es ja tatsächlich das end-gültige sein könnte, wenn sie nie mehr aufwachen.
Tja, man kann es so stehen lassen, das stimmt, aber rund ist es nicht, weil zu viele Fragen offen geglieben sind.

Zitat von: Grisel
Wäre schon nett, wenn sie ihre Geschichte, wie "Firefly", mit einem Film abrunden könnten. Aber ich kann damit leben, wenn so stehen bleibt. Ich finde es nur generell schade um die Serie.
Naja, man wird wohl mit leben müssen, wenn es keinen Film mehr gibt. Mir würde es ja auch schon reichen, wenn sie die Handlung in Büchern zu Ende bringen, dann kann man sich die Bilder dazu denken. Und das die Schauspieler jetzt erst mal wieder ihre Wege gehen und manche Produktionen eher fragwürdiger Qualität sind, ist ein weiterer Lauf der Dinge.

Zitat von: Grisel
Eli umbringen? Ne, sie haben ja eindrucksvoll bewiesen, daß sie das nicht können, Charaktere töten. Nur Redshirts, Doppelgänger oder Körper, deren Bewußtsein erhalten bleibt.
Eli ist ja auch nun mal eine Hauptfigur! - Und wir sind ja nicht bei George R.R. Martin, wo auch Hauptfiguren den Löffel abgeben müssen, wenn es zur Handlung passt. - Abgesehen davon wäre es auch recht schwierig, für Eli eine Ersatzfigur zu etablieren. Jetzt mal rein vom Inhalt her gedacht. - Ein Schauspieler liesse sich finden, keine Frage. Aber von der Inhaltlichen Seite her? Ein freiwilliger, der sich auf eine Reise begibt, von der er/sie möglicherweise nie mehr zurück kehrt. - Okay, diese Möglichkeit stand bei SG-Atlantis auch im Raum, allerdings mit einer grösseren Wahrscheinlichkeit für eine Rückkehr, als es hier der Fall ist. Und schliesslich gab es bei Atlantis dann ab der zweiten Staffel auch einen regelmässigen Pendelverkehr zwischen Atlantis in der Pegasusgalaxie (die eine Nachbargalaxie der Milchstrasse ist) und der Erde.

Zitat von: Grisel
Parks Blindheit und T.J.s Krankheit waren wohl schon das äußerste, was sie sich getraut haben und wie man sieht, hatten sie vor, beide Damen zu heilen.
Naja, wenn sie schon gesagt haben, dass es eine Heilmöglichkeit für T.J. gibt, dann werden sie die auch finden. Wenn nicht in der Datenbank vom Planeten Novus, dann irgendwo anders. Und da bei Park ja "nur" die Augenhornhaut kaputt ist, aber nicht die Netzhaut, bestehen auch da Chancen, das sie ihre Sehfähigkeit zurück bekommt.

interessanter Beitrag, aber der Blog von dem Typ ist mir echt zu lang zum Lesen. Was mir aber aufgefallen ist beim Überfliegen der möglichen Szenarien: In keiner der Versionen stirbt Eli.
Dazu hab ich ja gerade schon was geschrieben.

Zitat von: jaqui
Am coolsten dagegen finde ich die Möglichkeit, dass er es schafft drei Jahre lang zu überleben. Dann könnte er allein mal das Schiff erkunden und alles ausprobieren was er will. Aber auch dass ihnen Aliens helfen fände ich ganz okay.
Also mir würde ehrlich gesagt die Möglichkeit am besten gefallen, wo alles fast so läuft, wie geplant, also das Eli es schafft, die Kapsel zu reparieren, und sie nach ca. drei Jahren auch alle wieder aufwachen. Dann entdecken sie allerdings, dass man es inzwischen geschafft hat, von der Erde (oder einem anderen Planeten) aus das Schiff anzuwählen, und eine Unterstützungsmannschaft+Ausrüstung und Vorräte an Bord gebracht hat. 

Zitat von: jaqui
Ich fand das Ende halt wirklich reichlich doof, aber vielleicht schaffen sie es tatsächlich einen geeigneten Abschluss zu finden in Form eines Films oder so. Toll wäre das schon, denn wenn sie das nicht machen, bleibt SGU die einzige Stargate-Serie , die kein echtes Ende hat.
Das ist wohl wahr, das die Serie in ihrer jetzigen Form reichlich unvollendet ist. Aber wie schon gesagt: ich kann mit diesem (vorläufigen?) Schluss besser leben als mit dem Ende von BSG, das ich reichlich doof fand.

:winken:
Hans

Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 14. Juni 2011, 20:06:04
Tja, man kann es so stehen lassen, das stimmt, aber rund ist es nicht, weil zu viele Fragen offen geglieben sind.

Wenn die Geschichte fertig erzählt wurde, ist mir das Ende an sich nicht so wichtig. Ist ja bei BG genauso, ich fand das Ende OK, aber es war mir gar nicht mal so besonders wichtig, hauptsache, es hatte eines. Daher regt mich das Ende hier auch weniger auf, als die Tatsache, daß sie eben nicht fertig erzählen konnten.
Ist wie ein tolles Buch, das ein schwaches Ende hat. Schade, aber das Buch ist für mich trotzdem immer noch toll. Aber wenn ich die erste Hälfte eines Spaltbuches bekomme, das ist schlecht.

Zitat
Eli ist ja auch nun mal eine Hauptfigur! - Und wir sind ja nicht bei George R.R. Martin, wo auch Hauptfiguren den Löffel abgeben müssen, wenn es zur Handlung passt. - Abgesehen davon wäre es auch recht schwierig, für Eli eine Ersatzfigur zu etablieren. Jetzt mal rein vom Inhalt her gedacht. -

Ich meinte ja, wenn sie sich nicht mal bei halbwichtigen trauen, sie zu töten und tot bleiben zu lassen, wie könnte man dann annehmen, daß sie Eli getötet hätten?

Es muß ja gar nicht einer von den wichtigen sein, obwohl ich solchen Mut durchaus anerkenne und, ja, schätze, aber es hätte schon gereicht, irgendjemanden langfristig zu töten, der den Zuschauern etwas bedeutet, um es einfach eine Spur interessanter und spannender zu machen. Wie gesagt, nicht Mal Ginn und die andere blieben wiirklich tot.

Das GRRM-Trauma durchleben zur Zeit ja einige Leute. Interessant, daß Du ihn einbringst, er war für mich in gewisser Weise eine Schwelle. Ich habe lange gebraucht, bis ich mich wieder an ihn rangewagt habe und leide seit Jahren Höllenqualen, weil ich um das Leben eines meiner Lieblinge bibbere. Aber genau das macht es ja so reizvoll für mich, daß es eben nicht oberflächlich ist, sondern berührt. Solche Geschichten schließe ich nicht und denke mir, OK, nächstes Buch. Da bleibt was zurück bei mir.
Genauso BG, das ich nicht umsonst fast immer geliebt, aber gelegentlich (Dee! Felix!) auch gehasst habe. So muß das sein für mich. Das sind die Geschichten, die ich will, alles andere plätschert nebenher. Plätschern ist OK, aber auf Dauer sättigt es mich nicht.
Das nur zur Erklärung für meine "Blutrünstigkeit". Ist mir absolut klar, daß das meine Einstellung ist, die niemand teilen muß.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 15. Juni 2011, 02:28:35
Hi Grisel,

wenn ich das mal kurz zusammen fassen darf, was ich ja eher selten tue, dann kann man also sagen, das Du es gerne eine Spur näher an der Realität hättest, was die Schicksale der Charaktere angeht. Also keine Superhelden *) und keine "heile Welt" wo immer "Friede, Freude, Eierkuchen" vorherschen und man im Grunde weis, dass es am Ende für alle Beteiligten gut ausgeht. Was Grisel stattdessen vorzieht, sind Geschichten wo auch die wichtigsten Figuren mal sterben können und jene, die übrig bleiben dann zusehen müssen, wie sie mit der neuen Situation klar kommen. Also so, wie im wahren Leben in der Regel auch.
Soweit mal die Zusammenfassung. Auf die konkrete Serie bezogen könnten sie also Gin und Perry auch ganz tot, T.J. sterben und Park blind sein lassen. Eli könnte in der jetztigen Situation u.U. auch sterben und wenn eine andere wichtige Haupt- oder Nebenfigur sterben würde, würde es Grisel zwar ärgern, aber letztlich höher geachtet, als wenn am Ende doch wieder alles irgendwie gut ausgehen würde. Korrekt?

Und was GRRM angeht, so hab ich die Bücher gar nicht mal gelesen, sondern nur diversen sekundären Quellen entnommen, dass er mit seinen Figuren recht gnadenlos umgeht. Vielleicht macht das auch einen Teil des Erfolgs der Reihe aus, aber das kann ich nicht beurteilen.

:winken:
Hans


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*) obwohl die ab und zu auch mal ganz interessant sein können...
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 15. Juni 2011, 19:39:28
Auf die konkrete Serie bezogen könnten sie also Gin und Perry auch ganz tot, T.J. sterben und Park blind sein lassen. Eli könnte in der jetztigen Situation u.U. auch sterben und wenn eine andere wichtige Haupt- oder Nebenfigur sterben würde, würde es Grisel zwar ärgern, aber letztlich höher geachtet, als wenn am Ende doch wieder alles irgendwie gut ausgehen würde. Korrekt?

Ja, das kommt alles recht gut hin. Was mich besonders nervt und was in dieser Serie auch bis zum Exzess betrieben wurde, sind diese Schein-Tode. Oh, war doch nur ein Doppelgänger/Traum/Parallelwelt/Whatever. Wenn sie ihr Publikum mit Tod schocken wollen, dann richtig oder es bleiben lassen. Aber das ist billig.
Tod ist eine so schwerwiegende Angelegenheit, daß er IMO nicht zu einem billigen Schockeffekt mißbraucht werden sollte. Entweder konsequent durchziehen oder ganz bleiben lassen.

Ich schau natürlich auch so Friedefreudeeierkuchenserien, wo man relativ genau weiß, daß der vorab angekündigte TOD IN DER SERIE irgendwen trifft, nur sicher keinen aus dem Hauptcast außer der/die hat gekündigt und schaue sie gern. Aber, wie gesagt, wirklich unter die Haut gehen mir die dann eher selten, weder im guten noch im schlechten. Aber, das ist eben nur für mich so. Und es ist nur einer von vielen Aspekten, die ich an meinen Serien schätze. Das mit der heilen Welt auch, ich mag es ja konfliktreich. Von daher fand ich es fast schade, daß Rush und Young ihren Dauerclinch offenbar aufgegeben haben, obwohl sie wohl auch nach 43 Staffeln keine Freunde geworden wären, was wiederum erfrischend war.
Deswegen tut es mir ganz persönlich ja so leid um SGU, weil es viele der Ansätze hatte, die ich so mag.

Aber, wie gesagt, ich leite davon nur ab, was ich mag oder nicht mag, und nicht was gut oder schlecht ist, weil nun mal jeder seine eigenen Präferenzen hat. Und es ist wohl auch eine Frage, wie man schaut. Rein zur Entspannung oder anders? Für mich Serien mittlerweile fast ein Buchersatz geworden, vor allem da ich Phasen hatte und wohl auch wieder haben werde, wo mir unter der Woche aus Stress etc. so gar nicht nach lesen ist. Da war es schön, Serien gucken zu können, in die ich mich genauso vertiefen konnte, wie in Bücher, Buchersatz, quasi.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 15. Juni 2011, 20:03:12
Hallo,

Also mir würde ehrlich gesagt die Möglichkeit am besten gefallen, wo alles fast so läuft, wie geplant, also das Eli es schafft, die Kapsel zu reparieren, und sie nach ca. drei Jahren auch alle wieder aufwachen. Dann entdecken sie allerdings, dass man es inzwischen geschafft hat, von der Erde (oder einem anderen Planeten) aus das Schiff anzuwählen, und eine Unterstützungsmannschaft+Ausrüstung und Vorräte an Bord gebracht hat.

Und somit wäre die Serie an diesem Punkt vorbei. Diese Weiterführung fände ich wieder blöd.


Und es ist wohl auch eine Frage, wie man schaut. Rein zur Entspannung oder anders? Für mich Serien mittlerweile fast ein Buchersatz geworden, vor allem da ich Phasen hatte und wohl auch wieder haben werde, wo mir unter der Woche aus Stress etc. so gar nicht nach lesen ist. Da war es schön, Serien gucken zu können, in die ich mich genauso vertiefen konnte, wie in Bücher, Buchersatz, quasi.

Dann haben wir unterschiedliche Intentionen um Serien zu schauen. Für mich dienen sie zur Entspannung und wenn sie dann auch noch eine vernünftige Handlung zu bieten haben, umso besser.

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Grisel am 15. Juni 2011, 21:02:46
Dann haben wir unterschiedliche Intentionen um Serien zu schauen. Für mich dienen sie zur Entspannung und wenn sie dann auch noch eine vernünftige Handlung zu bieten haben, umso besser.

Bei mir geht beides. Ich gucke ja auch sowas wie "Grey's Anatomy" und seichter geht es nun wirklich nicht.  :-)
Aber die Serien, die ich als Käuferin suche, um mich damit eine Weile beschäftigen zu können, die sollten schon ein bißchen mehr zu bieten haben.
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 16. Juni 2011, 00:25:53
Hi Ihr,

ich würde sagen, damit wäre die Frage, wie TV-Serien für Grisel aussehen sollten erst mal geklärt. Ansonsten ...

Also mir würde ehrlich gesagt die Möglichkeit am besten gefallen, wo alles fast so läuft, wie geplant, ... Dann entdecken sie allerdings, dass man es inzwischen geschafft hat, von der Erde (oder einem anderen Planeten) aus das Schiff anzuwählen, und eine Unterstützungsmannschaft+Ausrüstung und Vorräte an Bord gebracht hat.

Und somit wäre die Serie an diesem Punkt vorbei. Diese Weiterführung fände ich wieder blöd.
... hab ich ja nicht gesagt, das es deshalb keine weiteren Schwierigkeiten geben würde. Man könnte z.B. den Konflikt zwische Young und Telford weiter führen, der dann sicherlich wieder mit an Bord kommen würde, weil er sich da am besten auskennt und die Leute einweisen kann, während die anderen noch in Stase sind. Dann könnten die Lebenerhaltungssysteme ärger machen, weil möglicherweise zu viele an Bord sind, aber auch nicht zur Erde zurück können. Ausserdem ist das Energieproblem immer noch nicht so ganz gelöst, das Schiff noch an viel zu vielen Stellen kaputt, (vor allem seit der letzten Kämpfe gegen die Drohnen) und es sind auch immer noch nicht alle Sektionen und die dortigen Systeme erforscht... - also Stoff für Geschichten wäre noch reichlich vorhanden.  :flirt:

:winken:
Hans
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: jaqui am 16. Juni 2011, 09:18:25
Bei dieser Fortführung wäre es dann definitiv nicht mehr eine Serie, die ich mir anschauen würde. Immerhin bräuchtest du bei deiner Idee einen komplett neuen Cast, da ja die Stammbesetzung alle in Stasis sind. Da finde ich es besser sie drehen einen Film und fertig.

Katrin
Titel: Re:Stargate Universe, Staffel 2
Beitrag von: Hans am 17. Juni 2011, 00:27:06
Er... - ne, das hast du mich falsch verstanden. Sie bräuchten keinen neuen Cast, sondern einen zusätzlichen, weil die bisherigen Protagonisten in der ersten Folge aus der Stase aufwachen sollen. Und wenn die sich danach sammeln und nach dem Rechten sehen, soweit das an den Steuerkonsolen bei den Stasiskammern möglich ist, entdecken sie, dass inzwischen weitere Leute an Bord gekommen sind.
Evtl. könnte auch das Steuerungssystem der Destiny einige Leute aus der Stasis heraus holen, weil das Tor angewählt wurde. Dann können die sich gleich die Besucher ansehen, die da durch das Tor kommen. - Wäre wahrscheinlich sogar vernünftig und als "antikische Sicherheitsmassnahme" denkbar.

:winken:
Hans