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Allgemeines => Kaffeekränzchen => Thema gestartet von: SilkeS. am 07. März 2017, 16:07:14

Titel: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 07. März 2017, 16:07:14
Hallo zusammen!

Zwei von Euch haben nun unabhängig von einander von einem eigenen Thread bzw. Plastifasten, Umweltschutz, Müllvermeidung und sowas gesprochen.
Ich finde es super, dass ich hier auf Interessierte stoße.
Ich habe ja mit Aschermittwoche die Fastenzeit mit 7-Wochen-Ohne für mich entschieden Plastik zu fasten.
Es ist sehr schwer und nahezu unmöglich, wenn man nicht die Zeit und das Geld für Wochenmärkte, Bioläden hat oder auch z.B fit ist, z.B. Gemüse selbst zu ziehen.

Hier hat das Soziale Netzwerk heute eine Tolle Idee parat:
 Kartoffeln in Blumenkübeln selbst ziehen (https://www.facebook.com/buzzfeedniftyoutdoors/videos/207311769745682/?pnref=story)


Heute morgen bei FB bin ich auf eine Nachrichtensendung aufmerksam gemacht worden, die ich NATRÜLICH NICHT anhören könnte, da ich ja arbeiten mußte... aber ich habe grad mal gegoogelt und einen Beitrag gefunden, der Euch vielleicht interessiert:
So können sie Plastik vermeiden (http://www.br.de/radio/bayern2/gesellschaft/notizbuch/plastik-ohne-leben-tipps-100.html)
Die Tipps stammen aus dem Buch, was ich hier ja schon an mehreren Stellen "beworben" habe
[isbn]386581784X[/isbn]

Bitte habt verständnis, dass ich hier nicht meine täglichen Erfahrungen und Herausforderungen schreibe, dazu fehlt mir grad echt die Energie & Zeit, bin alleine im Büro, arbeite für 2 Leute mit, habe keine Mittagspause und es ist einfach grad ziemlich trubelig auf der Arbeit... und ich bin abends einfach echt nur noch fertig. Organisiere ja hier Essen für zwei unterschiedliche Ernährungsweisen... und da schaffe ich es grad noch für meinen Blog...
Falls ihr aber über meine täglichen Erkenntnisse, Rückschläge o.ä. lesen wollt, könnte ihr mich auf meinem Blog (http://veganstarters.blogspot.de/) besuchen...

So, nun muß ich mich sputen, damit ich hier fertig werde, bevor ich gleich nach Hause darf...

Gruß Silke

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: DG7NCA am 07. März 2017, 16:23:29
ist eigentlich gar nicht so schwer, zumindest bei Lebensmitteln. Ich gehe schon seit Jahren mit meinem Blechgeschirr zum einkaufen. So eins das man früher in die Arbeit mitgenommen hat. Dadrin kauf ich meinen Käse, Wurst etc alles was ich an den Bedienungstheken so bekomme., asse es auch auf Butterbrotpapier abwiegen. Wenn ein Laden sich weigert sage ich eindeutig das sie mich nicht wieder sehen.
Fleisch und Geflügel bekomme ich bei meinen Nachbarn oder auch mal bei den Kleintierzüchtern.
Obst und Gemüse bekommt man doch mittlerweile in jedem Supermarkt ohne Tüte.

Das einzige wo es verdammt schwer ist sind Süßigkeiten (außer sie sind unverschämt teuer) oder Hygieneartikel. Klopapier ohne Plastikverpackung habe ich noch nie gesehen.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: nirak am 07. März 2017, 16:43:10
Auf Plastik zu verzichten ist wirklich nicht so einfach. Ich habe ja Jahrelang Tupper verwendet und war eigentlich immer zufrieden. Aber inzwischen haben wir beschlossen, es ist nicht mehr das Richtige für uns. Wir lagern unsere Lebensmittel jetzt in Glasbehälter und stellen so nach und nach alles um.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 07. März 2017, 16:52:02
Danke Silke ...
Ich versuche mich auch am Plastikfasten, bzw an möglichst wenig Plastik aber es ist wirklich schwer
von daher finde ich einen Austausch hier sehr gut
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 07. März 2017, 18:28:10
Auch wenn es inzwischen sehr schwer ist komplett auf Plastik zu verzichten finde ich es doch gut, sich darüber mal wieder Gedanken zu machen. Sich klar zu machen, wo man überall - oft unnötig - Plastik verwendet. Selbst wenn man 'nur' den Plastikverbrauch reduziert ist ja schon was gewonnen. Oder wenn man Einmalverpackungen (Gefrierbeutel als Beispiel) ersetzt durch Behälter (Gefrierdosen), die man etliche Jahre verwenden kann.

Mich ärgert der gedankenlose Umgang mit Plastik oft sehr. Wenn Leute z.B. das biologisch abbaubare Hundehäufchen mitten im Wald in Plastik umverpacken und dann unter den nächsten Busch werfen könnt ich echt  :meckern:.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 07. März 2017, 19:57:13
Hallo zusammen!

ist eigentlich gar nicht so schwer, zumindest bei Lebensmitteln. Ich gehe schon seit Jahren mit meinem Blechgeschirr zum einkaufen. So eins das man früher in die Arbeit mitgenommen hat. Dadrin kauf ich meinen Käse, Wurst etc alles was ich an den Bedienungstheken so bekomme., asse es auch auf Butterbrotpapier abwiegen. Wenn ein Laden sich weigert sage ich eindeutig das sie mich nicht wieder sehen.
Klingt nach einem Tante Emma-Laden auf dem Land, der auf seine Kunden angewiesen ist.
Würde ich das bei uns macht, wo die Ketten-Supermarkt die hier sind das machen würde, würden die mit Schultern mich den Laden verlassen lassen - ohne Einkäufe. :umfall:


Fleisch und Geflügel bekomme ich bei meinen Nachbarn oder auch mal bei den Kleintierzüchtern.
Obst und Gemüse bekommt man doch mittlerweile in jedem Supermarkt ohne Tüte.
Es erhärtet sich der Verdacht nach LAndleben  :detektiv:
Meine Nachbarn haben kein Fleisch oder Gempse, was sie mit mir teilen könnten, außer wir gehen zusammen einkaufen  :->
Kleintierzüchter verkaufen hier meines Wissens auch keine Tiere... :nixweiss1:
In meinem Supermärkten, hier in der Gegend gibt es leider echt überwiegend alles in Plastik:
War gerade einkaufen:
Romana Salatherzen in Plastik, Ruccola in Plastik, Suppengemüse in Plastik.... :meckern:
Der Türkische Gemüsehändler macht abends um 18:00 Uhr zu, das schaffe ich unter der Woche, dort rechtzeitig einzufallen und der Gemüsehändler hat wegen Personalmangel geschlossen  :heul:


Das einzige wo es verdammt schwer ist sind Süßigkeiten (außer sie sind unverschämt teuer) oder Hygieneartikel. Klopapier ohne Plastikverpackung habe ich noch nie gesehen.
Auf die kann ich auch mal verzichten, aber Salat oder Gemüse brauche ich zum leben... :asbachuralt:


Auf Plastik zu verzichten ist wirklich nicht so einfach. Ich habe ja Jahrelang Tupper verwendet und war eigentlich immer zufrieden. Aber inzwischen haben wir beschlossen, es ist nicht mehr das Richtige für uns. Wir lagern unsere Lebensmittel jetzt in Glasbehälter und stellen so nach und nach alles um.
Ja, ich habe hier Tupperware noch von meine Oma und ich liebe Tupperware.
Ich bin damit groß geworden und komme super mit den Größen klar. Weiß was ich worein gut verstauen kann..
Ich habe nun angefangen alte Marmeladengläser o.ä. aufzuheben. Problem ist, wenn du das füllst wird es sau schwer.
Morgen heb ich mir einen Bruch:
Ein großes Glas mit Salat für die PAuse, dann eine Sprudelflasche aus Glas, denn noch die Thermokanne mit Tee... *ächz*

Danke Silke ...
Ich versuche mich auch am Plastikfasten, bzw an möglichst wenig Plastik aber es ist wirklich schwer
von daher finde ich einen Austausch hier sehr gut
:knuddel1: :invasion1:

Auch wenn es inzwischen sehr schwer ist komplett auf Plastik zu verzichten finde ich es doch gut, sich darüber mal wieder Gedanken zu machen. Sich klar zu machen, wo man überall - oft unnötig - Plastik verwendet. Selbst wenn man 'nur' den Plastikverbrauch reduziert ist ja schon was gewonnen. Oder wenn man Einmalverpackungen (Gefrierbeutel als Beispiel) ersetzt durch Behälter (Gefrierdosen), die man etliche Jahre verwenden kann.
Ja genau... Obwohl ich hier echt erkannt habe, dass ich das echt ziemlich gut im Griff habe.
War noch nie ein "To-go" Mensch.
Gegessen wir zu Hause oder eben im Restaurant... oder man nimmt von zu Hause was mit
Gefrierbeutel nehme ich manchmal weil es eben nicht so sperrig ist wie Plastikdosen.
Mein Gefrierfach ist einfach chronisch voll um dann alle Ecken nutzen zu können packe ich z.B. HAckfleisch auch in GEfrierbeutel, aber versuche das grad wieder zu vermeiden.



Mich ärgert der gedankenlose Umgang mit Plastik oft sehr. Wenn Leute z.B. das biologisch abbaubare Hundehäufchen mitten im Wald in Plastik umverpacken und dann unter den nächsten Busch werfen könnt ich echt  :meckern:.
Ja, stimmt, aber sie haben ihren Haufen ordnungsgemäß aufgeräumt  :wuschig:
Mich ärgern mehr die Menschen die mit diesen To-Go-Bechern spazierengehen.  :ruhehier:
Der eine Becher ist ja wohl nicht schlimm (https://www.facebook.com/NJOY.de/videos/10154614087913229/)

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Tara am 07. März 2017, 21:56:42
Danke für diesen Thread!
Ich werde auch in Zukunft versuchen stärker auf sowas zu achten!
Ich habe früher immer mein Wasser in Einwegflaschen gekauft - da bin ich zumindest schon auf Mehrweg umgestiegen, als nächstes denke ich sollten wir wieder auf Glas umsteigen.

Was ich aber schon lange habe, ist ein Kaffee-To-Go-Becher von Bodum. Der ist so super! Da nehme ich mir in der Früh immer den guten Filterkaffee in die Arbeit mit.

Zitat
Würde ich das bei uns macht, wo die Ketten-Supermarkt die hier sind das machen würde, würden die mit Schultern mich den Laden verlassen lassen - ohne Einkäufe
Ich glaub, ich würds mal drauf ankommen lassen! Die sind ja bestimmt auch lernfähig :)

Gehört jetzt Tupperware für euch auch zum Plastikfasten? Oder ist das "gutes Plastik", da man es jahrelang verwenden kann?
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 07. März 2017, 22:30:06
Plastikflaschen hatten wir mal als kurzes Intermezzo, aber ich bin bald wieder auf Glas umgestiegen. Das 'schwere Schleppen' ersetzt die Muckibude  :zwinker:  :-> .

Kaffee-oder-sonstwas-Togobecher brauch ich nicht, denn ich hab eine Thermoskanne und das Metall hält eeeeewig.

'Gutes Plastik - schlechtes Plastik'  .... klingt nach Vorabendserie  :-). Aber im Ernst, ich werf jetzt sicher nicht meine Tupper- oder sonstigen Plastikmehrwegbehälter weg. Wie gesagt denke ich, dass wir schon viel besser dran wären, wenn man den Plastikverbrauch deutlich reduziert und dabei pragmatisch-praktisch bleibt.  :meditate1:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 07. März 2017, 22:49:27
Zitat von: Tara
Gehört jetzt Tupperware für euch auch zum Plastikfasten? Oder ist das "gutes Plastik", da man es jahrelang verwenden kann?

Das habe ich mich grade auch gefragt und vor allem frage ich mich, wie ich Energiesparen soll, wenn ich nicht in Tupper- oder andere Gefrierdosen einfrieren kann? :kopfkratz:
In einem zwei Personen Haushalt macht es eben Sinn, lieber größere Portionen zu kochen und dann einzufrieren. Mit Gefrierdosen produzieren wir ja nicht so viel Müll, wie mit Plastiktüten oder Umverpackungen von Tempotüchern oder Süßigkeiten.

Zitat von: Christiane
Auch wenn es inzwischen sehr schwer ist komplett auf Plastik zu verzichten finde ich es doch gut, sich darüber mal wieder Gedanken zu machen. Sich klar zu machen, wo man überall - oft unnötig - Plastik verwendet. Selbst wenn man 'nur' den Plastikverbrauch reduziert ist ja schon was gewonnen. Oder wenn man Einmalverpackungen (Gefrierbeutel als Beispiel) ersetzt durch Behälter (Gefrierdosen), die man etliche Jahre verwenden kann.

So sehe ich das auch.  :fivel:
Ich werde jetzt bestimmt nicht die ganzen (teuren) Vorratsbehälter und Mikrowellen Behälter von Tupper in die Tonne kloppen, nur weil ich Plastikfasten als sinnvoll erachte. Im Gegenteil, wenn ich die Tupper-Sachen alle wegschmeißen würde, dann produziere ich ja unnötigen Plastik-Müll.
Nein, ich denke man muss das mit einem gesunden Menschenverstand versuchen im eigenen Haushalt umzusetzen.

Zitat von: Carola
Obst und Gemüse bekommt man doch mittlerweile in jedem Supermarkt ohne Tüte.

Richtig, man bekommt es lose - ABER - zum abwiegen soll es dann doch wieder in eine Tüte gepackt werden damit man das Preisschild von der Waage darauf pappen kann.
Unser Edeka hier (ein eher kleinerer Laden) hat im letzten Jahr Papiertüten angeboten um das Obst abzuwiegen. Das hat sich aber nicht durchgesetzt, die Kunden haben zu der Rolle mit den Plastiktüten gegriffen. Die Ladeninhaberin hat mir auch erzählt, dass diese Plastiktüten auf der Rolle für sie preiswerter sind als Papiertüten. Außerdem sind die Kartons mit Papiertüten im Lager sehr sperrig, die Rollen mit den Plastiktüten brauchen nicht so viel Platz im Lager.

Ich habe mir so kleine Netze von Zitronen oder Zwiebeln aufgehoben und damit kann ich im Edeka (hier bei uns jedenfalls) meine Äpfel oder Birnen abwiegen. Da kann ich das Klebchen von der Waage auch schnell wieder von lösen zu Hause.

Allerdings gehe ich auch regelmäßig bei uns am Campingplatz bei der Bäuerin frisches Gemüse, Eier und Obst einkaufen. Da habe ich immer meinen Leinenbeutel dabei und den Tupper-Behälter für 10 Eier dabei.
http://www.ebay.de/itm/Tupperware-A23-Kolumbus-fur-10-Eier-Eierbox-

Da spare ich sogar noch den Weg zum Papiercontainer um den Eierkarton zu entsorgen.  :zwinker:

 
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Firnsarnwen am 07. März 2017, 23:29:10
Zitat von: Tara
Gehört jetzt Tupperware für euch auch zum Plastikfasten? Oder ist das "gutes Plastik", da man es jahrelang verwenden kann?

Das habe ich mich grade auch gefragt und vor allem frage ich mich, wie ich Energiesparen soll, wenn ich nicht in Tupper- oder andere Gefrierdosen einfrieren kann? :kopfkratz:
In einem zwei Personen Haushalt macht es eben Sinn, lieber größere Portionen zu kochen und dann einzufrieren. Mit Gefrierdosen produzieren wir ja nicht so viel Müll, wie mit Plastiktüten oder Umverpackungen von Tempotüchern oder Süßigkeiten.


Ich verstehe Plastikfasten so, dass man möglichst wenig Plastik "einkauft". Es macht nun keinen Sinn, das Plastik, das eh schon da ist, zu entsorgen. Es sei denn, man vermutet, dass Weichmacher drin sind.
Ich versuche leere Plastikverpackungen anderweitig zu verwenden.In Flaschen von Glasreiniger/Allzweckreiniger mit Sprühaufsatz u.s.w. mische ich neue Sachen an. Generell bin ich gerade dabei, alles zu verbrauchen, was an gekauftem Zeug da ist und nichts Neues mehr nachzukaufen.

Schön, dass es diesen Thread gibt. Mich beschäftigt die gesamte Thematik schon länger und wenn ich mir am Tag der Abholung der gelben Säcke anschaue, wieviele da durchschnittlich pro Haushalt vor den Häusern liegen, gewinne ich immer.
Es sind manchmal nur Kleinigkeiten, die sich aber insgesamt dann summieren.
Zu der eingeschweißten Biogurke: ich habe mal gelesen, dass dadurch die Bioware nicht durch gespritzte Ware "kontaminiert" werden soll.
Einen Buchtipp habe ich noch:

[isbn] 3404606558[/isbn]
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 08. März 2017, 01:21:14

Ich versuche leere Plastikverpackungen anderweitig zu verwenden.In Flaschen von Glasreiniger/Allzweckreiniger mit Sprühaufsatz u.s.w. mische ich neue Sachen an. Generell bin ich gerade dabei, alles zu verbrauchen, was an gekauftem Zeug da ist und nichts Neues mehr nachzukaufen.

Ich versuch ja auch, z.B. Duschgel im Nachfüllpack zu holen, weil das immerhin in der Summe weniger Plastik ist. Aber nehmt ihr kein Duschgel oder bekommt ihr welches ohne Plastikumverpackung??


Zu der eingeschweißten Biogurke: ich habe mal gelesen, dass dadurch die Bioware nicht durch gespritzte Ware "kontaminiert" werden soll.

Ja, diese Erklärung hab ich auch schon gelesen. Und auch, dass man so die Biogurke von der koventionellen sicher unterscheiden und keinen Schmuh treiben kann. Aber trotzdem führt das für mich den ökologischen Gedanken komplett ad absurdum.  :nixweiss1:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 08. März 2017, 08:06:10
Gehört jetzt Tupperware für euch auch zum Plastikfasten? Oder ist das "gutes Plastik", da man es jahrelang verwenden kann?
Bei mir ist das "Gutes" Plastik, in dem ich Vorräte einfriere, mal morgens mein Frühstück reintue, wenn der Zeitdieb mir morgens wieder die Zeit gestohlen hat und mir zu Hause nicht Zeit zum Essen bleibt. Dann mampfe ich eben im Zug.
ABER ich kaufe kein Tupper  oder ähnliches Plastik nach und versuche z.B. leer gegessene Marmeladengläser aufzubewahren, darinkann mann dann, z.B. wunderbar Salatsoßen seperat transporieren oder eben auch im Kühlschrank aufbewahren.
Meine Nichte hatte mir mal einen Geburtstagskuchen in Form einer geschichteten Backmischung geschenkt.
DAs Glas in dem das war ist noch in Benutzung um z.B. meine "Pause im Glas" (heute ist es ein Schichtsalat) zu transportieren.
Ist zwar schwerer wie Plastik aber es sieht optisch toll aus und mein Kollege der immer Mittags die Kantine aufsucht guckt immer ganz neidisch:
(https://lh3.googleusercontent.com/lDbJe6prozXZ24cgQUHjUfZvpoAfVtymqjtZm1I7QQrpSieLXoH68YPL_5wS-vWGJ-Vi9FI-jKxxtLVgEtnFwzqsPp-WqnjSIzKEetRUd4_G6o5DyMtKyc71mql1rT-rlOEuJd1JceSTCahC7sF-2mWTVbepva1ge278MP2bBEm6bT1U0S0q8gtiLeS8HbGUSobCbGd3Jv-UgyhudDh3qdTimbYNesFfYsmrzbSpoh9rsvQGTgv6qPa6Z4OBRmOytIL0vhdufGdWW85TkeN0GGtXMpd65RfpH9FmvZdlztroz2m2878ZbvnUOdY9JqhirDrxv8a82kpVfpDNAalJK-veSvbfPOP0iPsNAM5xcINV-t4I-F9ohrUw5FLR-C9fxZuF6-yNrBPdvn84lAtj2uWLgRzYc1fdIabhYwiPkA1WqJfflUKSqNv_1cZrhhE8ovNv3HmISe6Z5pyQSq8HPxdOzA7D_fP0NLEvOY7TpbGiMruShF3RRNJoFn3mg3gyYMDaxfXN50R5txY6y8c4_bKgW3_cx2or9qStzPIF0ozaAjYP7DoN2lPDuH63NOCj1232c4P4lVqn1GnjYAxPKtU8lR8tKjFe2DQVzeauLZiO79TqXh7EGg=w669-h892-no)

Apropos Glas. Darin kann man Essen einfrieren:
Einfrieren in Glas (http://www.smarticular.net/lebensmittel-einfrieren-im-glas-und-ohne-plastik-so-klappts/?c=fb)


Ich versuche leere Plastikverpackungen anderweitig zu verwenden.In Flaschen von Glasreiniger/Allzweckreiniger mit Sprühaufsatz u.s.w. mische ich neue Sachen an. Generell bin ich gerade dabei, alles zu verbrauchen, was an gekauftem Zeug da ist und nichts Neues mehr nachzukaufen.

Ich versuch ja auch, z.B. Duschgel im Nachfüllpack zu holen, weil das immerhin in der Summe weniger Plastik ist. Aber nehmt ihr kein Duschgel oder bekommt ihr welches ohne Plastikumverpackung??
Woher bekommst Du Nachfüllpacks für Duschgel?
Für diese Cremeseife das kenne ich und mache das schon seit Jahren, aber Duschgel, habe ich noch nie in Nachfüllpacks gesehen.

Ich nehme einen Duschschaum, der ist in Alu. Auch nicht ideal  :rollen:



Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Vanessa am 08. März 2017, 08:54:55
Zitat
Zu der eingeschweißten Biogurke: ich habe mal gelesen, dass dadurch die Bioware nicht durch gespritzte Ware "kontaminiert" werden soll.

Das ist sehr gut möglich, dass das tatsächlich der Hintergrund ist.

Ich befasse mich zwar nicht so sehr mit dem Plastikfasten, wie ihr es tut, aber ich lese mit. Jetzt, bei der Biogeschichte, muss ich mich mal kurz einschleusen:

Wir haben ja den Fischhandel und stellen da seit letztem Jahr einiges um. Zum einen arbeiten wir mit einem Ernährungsberater zusammen, der unseren Fisch nun versucht auch online an den Mann zu bringen und parallel auch direkt an Haushalte liefert, die bei ihm bestellen und obendrauf versorgen wir nun seinen Mittagstisch in diversen Kantinen auch mit Fisch.

Das zweite, was sich bei uns ändert: Wir wurden angesprochen, ob wir nicht auch Bio Forellen anbieten würden um auf Biomärkten zu stehen und ggf dort auch direkt die Forellen zu räuchern. Also sind wir mal in die Materie eingetaucht und es macht mich schon ein bißchen nervös, wenn ich mir die ganzen Auflagen so ansehe, die dieses Biolabel mit sich bringt.

Ich habe nichts gegen Bio, ganz im Gegenteil! Ich finde es super und würde mir wünschen, dass es mehr Möglichkeiten gibt. Aber die Auflagen sind einfach extrem. So gibt es beispielsweise exakt genau drei Betriebe in Deutschland, die überhaupt Bio Forellen züchten (in der Größenordnung, die einen Fischhandel beliefern können. Ich meine hier keine Hobbyzüchter.). Der Aufwand ist dermaßen hoch, es wundert mich nicht, dass sich nicht mehr Züchter trauen umzustellen. Gut, das ist deren Problem, nicht meines.

Mein Problem fängt dort an, wo ich die Bio Forellen geliefert bekomme. Sie separiert zu lagern ist nicht das Problem. Aber würde sich auch nur eine unserer anderen Forellen zu ihnen verirren, wäre die gesamte Lieferung "kontaminiert" und ich dürfte sie nicht mehr als Bioprodukt vertreiben. Selbst wenn auch nur eine andere Forelle mit im Räucherofen hängen würde...

Verkaufen darf ich sie aber wieder im gleichen Wagen, solange die geräucherten Bio Forellen hübsch auf der einen Seite des Wagens liegen, die anderen Forellen auf der anderen Seite. Oder solange beide Forellenarten eben ihren eigenen Kasten haben, wo sie liegen.

Bei  uns ist das im Verhältnis noch recht einfach zu bewerkstelligen, weil ja nicht jeder Hans und Franz einfach die Forellen anfassen und wieder weglegen kann. Das ist in einem Supermarkt schon eine andere Nummer. Da kann es schnell passieren, dass sich in eine Kiste Bio Gurken eine "normale" Gurke verirrt. Da sind die Vorgaben nicht anders als bei uns: Was als Bio gelabelt ist, darf nicht mit "nicht Bio" Dingen in Berührung kommen.
Ich vermute einfach mal das es sich bei Biogurken einfach nicht anders machen lässt - außer sie würden direkt in einen Bioladen geliefert werden.

Aber ansonsten ist es auf jeden Fall eine gute Idee, mal über unsere Verpackungsmentalität nachzudenken. Wir haben durchaus Kunden, die ihr eigenes Geschirr mitbringen, wenn sie Fisch kaufen. Aber das ist ein dermaßen verschwindend geringer Teil, dass es bei uns tatsächlich zu Gesprächen am Abendborttisch führt, wenn mal wieder eine Oma mit ihrem Pott angekommen ist. Was mich regelmäßig traurig macht. Denn eigentlich ist es soviel sinnvoller.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 08. März 2017, 11:05:58
Hallo Vanessa!

Aber ansonsten ist es auf jeden Fall eine gute Idee, mal über unsere Verpackungsmentalität nachzudenken. Wir haben durchaus Kunden, die ihr eigenes Geschirr mitbringen, wenn sie Fisch kaufen. Aber das ist ein dermaßen verschwindend geringer Teil, dass es bei uns tatsächlich zu Gesprächen am Abendborttisch führt, wenn mal wieder eine Oma mit ihrem Pott angekommen ist. Was mich regelmäßig traurig macht. Denn eigentlich ist es soviel sinnvoller.

ich schüttel hier immern wiede den Kopf.
Auf der einen Seite ist Rewe der erste gewesen, der die Plastiktüte abgeschafft hat, nun ist noch das mit diesem Laser-Etikettierung gegen die Plastikverpackung beim Obst und Gemüse.
Alles ganz toll und der richtige Weg ...
ABER ich bin ja Zugpendlerin und wenn ich vom Zug zu meiner Arbeitsstelle laufe, komme ich an einem Rewe City Markt vorbei.
Ein sehr kleiner Laden, der eben seine Ware auf Laufkundschaft ausgelegt hat, um eben die MEnschen die gleich zum Zug müssen, die Büro-Angestellten aus der näheren Umgebung zu bedienen.
Damit es auch "gesund" aussieht, haben sie eine Salatbar... und da fängt da Problem an:
Da sind Plastikschalen, die befüllt werden und an der Kasse dann abgewogen und es geht nach Grammgewicht.
Diese Plastikschalen landen danach im Müll
Ich sehe täglich unsere Mülleimer hier auf dem Campus, die überquellen von diesen Behältern!

Kann man nicht hier Mehrwegschirr vermieten ?!?!
Man bekommt Preisnachlass wenn man es wiederverwendet ...  :kopfkratz: Irgendwie sowas.
Wenn ich mit einer leeren wiederverwendbaren Plastikschüssel dahingehen würde... weiß ich nciht ob das geht, denn da zahle ich ja noch zusätzlich das "schwerer" Gewicht meiner Plastikschüssel...
Beim Pizzadienst bei uns im Ort, bekommen die Selbstabholer ja auch Preisnachlass...

Gruß Silke

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Vanessa am 08. März 2017, 11:55:39
Huhu Silke!


Damit es auch "gesund" aussieht, haben sie eine Salatbar... und da fängt da Problem an:
Da sind Plastikschalen, die befüllt werden und an der Kasse dann abgewogen und es geht nach Grammgewicht.
Diese Plastikschalen landen danach im Müll
Ich sehe täglich unsere Mülleimer hier auf dem Campus, die überquellen von diesen Behältern!

Kann man nicht hier Mehrwegschirr vermieten ?!?!
Man bekommt Preisnachlass wenn man es wiederverwendet ...  :kopfkratz: Irgendwie sowas.
Wenn ich mit einer leeren wiederverwendbaren Plastikschüssel dahingehen würde... weiß ich nciht ob das geht, denn da zahle ich ja noch zusätzlich das "schwerer" Gewicht meiner Plastikschüssel...
Beim Pizzadienst bei uns im Ort, bekommen die Selbstabholer ja auch Preisnachlass...

Gruß Silke



Ich vermute ganz stark, dass das vom grundsätzlichen her gehen würde. Jetzt kommt das ABER:

Das ist in Deutschland leider alles nicht einfach mal so zu machen. Viele Menschen versuchen durchaus auf die Umwelt zu achten, Müllberge zu vermeiden oder sich einigermaßen gesund zu ernähren. Leider ist das mit unserem Vater Staat oftmals nicht so einfach unter einen Hut zu bringen. Ich bringe dir mal ein paar Beispiele aus unserem Alltag:

Wir haben uns schon länger mit dem Gedanken getragen, unseren Fisch auch online zu vertreiben. Und vielleicht das ganze als eine Art Delikatessenhandel aufzuziehen, inkl. Weine und Käse und dergleichen. Wo unser Fisch herkommt, wissen wir. Das ist nicht das Problem. Problematisch wird es mit dem Versand. Was du als Versandhandel alles an Auflagen bekommst - auch wie der Fisch verpackt werden muss - ist schon ne Nummer. Als Händler müsste ich schon eine Plakette beantragen, die an die 3000 Euro im Jahr kostet (mich kostet!) nur damit ich den Fisch in seiner Umverpackung versenden dürfte. Das Ganze ist dafür gedacht, dass die Müllentsorgung letzten Endes bezahlt wird. Das dann auch noch der Empfänger zur Kasse gebeten wird, bei der Müllentsorgung, weiß ja auch jeder. Heißt: Vater Staat kassiert hier doppelt.

Was den Verkauf speziell von den Salaten in der leichten und damit auch billigen Plastikschale angeht: Das wird nicht anders möglich sein aus Sicht vom Gesundheitsamt.

Beispiel a): Wir vertreiben neben dem Fisch auch Sauerkraut und Gurken aus dem Spreewald. Salz-, Senf-, Knoblauch- und Gewürzgurken kann man neben Sauerkraut bei uns erwerben. Wir bekommen das Zeug in großen Metalldosen geliefert, quasi riesige Konserven. So weit so gut. Da nicht jeder gleich ein 10kg Fass von dem Zeug haben möchte, haben wir kleine Eimerchen vom Hersteller dazu bekommen. Natürlich Plastik. Also diese Art wo man auch schon mal Senf drin bekommt. Diese Eimer sind gesiegelt. Heißt wenn wir die Eimer abgefüllt haben und den passenden Deckel drauf gedrückt haben, kann man den Eimer nur dann wieder öffnen, wenn man so eine kleine Plastikzunge aus dem Rand bricht, wie man das auch vom Speiseeis kennt oder von einer Flasche Ketchup, Remoulade oder so.
So. Jetzt ist der Eimer leer und Oma kommt ne Woche später wieder zum Wagen um sich eine neue Portion Gurken zu holen. Bringt sie ihren Eimer wieder mit, können wir ihr ihre Portion in ihren Eimer durchaus wieder abfüllen. Der Eimer bleibt auf dem Tresen stehen und gut ist.
ABER wenn Oma nun Müll sparen möchte, keine Gurken mehr kaufen mag, oder was auch immer die Intention dahinter ist: Wir dürfen den Eimer mit dem gebrochenen Siegel nicht zurück nehmen oder gar an einen anderen Kunden mit frischer Ware befüllt wieder abgeben. Nicht mal dann wenn Oma den Eimer blitzsauber gespült hat und wir ihn vor dem erneuten befüllen selbst nochmal spülen würden... Will Vater Staat einfach nicht. Punkt.

Beispiel b): Eine Grundschule hat im Kreis Korbach schon immer zu Weihnachten Kekse gebacken. Also die Schüler mit den Lehrern. Diese Kekse sollten für 1 Euro / Tüte auf dem Weihnachtsmarkt verkauft werden, um mit dem Geld ein bißchen was für die Schule neu zu kaufen / was für die Schüler anzuschaffen. Nette Idee.
Jetzt kommt das Gesundheitsamt daher und will wissen wo und von wem die Kekse gebacken wurden. Die Schulküche ist noch vom Gesundheitsamt abgenommen, aber die Kinder und Lehrer haben keine "Belehrung zum Seuchenschutzgesetz". Ergo: Die Kekse dürfen nicht mehr verkauft werden. Wird das noch einmal auffällig, wird gegen die entsprechenden Personen ermittelt werden.
ABER es steht frei die Kekse zu verschenken und dabei um eine kleine Spende für die Schule zu bitten. Vielleicht 1 Euro / Tüte?!...

Und nun finde den Fehler...


Es ist also in der Tat so, dass vieles in Deutschland möglich wäre, aber leider einfach nicht umzusetzen ist. Ich kann mir also durchaus vorstellen, dass man eine Art "Pfand" auf Rewe Geschirr erheben könnte, wenn man diese Salatbar als Beispiel nehmen möchte. Aber ich weiß nicht wie groß der Aufwand wäre, den Rewe dafür bringen müsste. Nicht nur finanziell. Ich vermute es müsste eine entsprechende Küche eingerichtet werden, mit entsprechend geschulten Personal, das sich dann um das zurück gegebene Geschirr kümmert, bevor es erneut neben den Salaten ankommt.


Dazu kommt: Die Leute sind faul!
Wir sehen das auf jedem Schützen- / Stadt- / was auch immer - Fest. Wenn wir unseren Wagen fünf Meter vom nächsten Bierstand entfernt stehen haben, können wir in regelmäßigen Abständen die "vergessenen" leeren Biergläser einsammeln und zum Bierstand zurück bringen - und den Pfand dafür kassieren. Es interessiert die Leute nicht, ob sie 2 Euro / Glas zurück bekommen würden. Sie müssten die fünf Meter wieder gehen - das ist indiskutabel.
Wenn es für die Gläser auch noch Pfandmarken gibt, wird es noch komplizierter - dazu haben die Leute noch weniger Lust. Sie  müssten auf die Marke achten, sie mit der dem Glas zurück geben und dann nochmal warten, bis sie ihre 2 Euro Pfand bekommen. Dazu haben sie keine Zeit - sie wollen feiern.

Das ist wirklich so. Das erzähle ich nicht einfach um was zu erzählen. Wir haben seit Jahren kein einziges Trinkglas mehr irgendwo gekauft. Unsere Schränke platzen aus allen Nähten, weil wir beim abbauen der Wagen ständig noch Gläser finden, die wir nicht mehr zurück geben können, weil der Getränkestand vor uns abgebaut hat und schon weg ist...
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 08. März 2017, 12:59:45
Ja, Vanessa, diese und ähnliche Geschichten kenn ich auch mehr als genug. Es ist ja schön, dass das Gesundheitsamt darauf achtet, dass die Hygiene in Sachen Lebensmittel nicht zu kurz kommt. Aber wann immer man solche Bestimmungen rausgibt hat das eben auch negative Auswirkungen, macht das Müllsparen oder solche Aktionen von Privat für Schulen, Vereine,... schwieriger bis unmögliche.

Zitat
Beispiel b): Eine Grundschule hat im Kreis Korbach schon immer zu Weihnachten Kekse gebacken. Also die Schüler mit den Lehrern. Diese Kekse sollten für 1 Euro / Tüte auf dem Weihnachtsmarkt verkauft werden, um mit dem Geld ein bißchen was für die Schule neu zu kaufen / was für die Schüler anzuschaffen. Nette Idee.
Jetzt kommt das Gesundheitsamt daher und will wissen wo und von wem die Kekse gebacken wurden. Die Schulküche ist noch vom Gesundheitsamt abgenommen, aber die Kinder und Lehrer haben keine "Belehrung zum Seuchenschutzgesetz". Ergo: Die Kekse dürfen nicht mehr verkauft werden. Wird das noch einmal auffällig, wird gegen die entsprechenden Personen ermittelt werden.
ABER es steht frei die Kekse zu verschenken und dabei um eine kleine Spende für die Schule zu bitten. Vielleicht 1 Euro / Tüte?!...

Und nun finde den Fehler...

Kein 'Fehler' sondern eine Frage der Haftung. Wenn Du das Zeug verkaufst bist Du für alles verantwortlich was da passiert. Dann muss alles behördlich abgesegnet sein: Küche, Verpackung, Gesundheitszeugnis der Bäcker uvm. Und wenn dann was nicht in Ordnung ist bist Du haftbar. Wenn aber das GEsundheitsamt nicht richtig geprüft hat oder so dann bekommen die (auch) Ärger und das wollen sie natürlich vermeiden und setzen die Bestimmungen durch.
Wenn Du aber Kekse, Marmelade etc gegen eine freiwillige Spende quasi verschenkst, dann lassen die Beschenkten sich darauf ein, das Zeug auf eigene Gefahr mitzunehmen. Wenn dann was passiert: selbst schuld.
So einfach ist das - da wird schlicht Verantwortung abgeschoben.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Vanessa am 08. März 2017, 13:32:49
Zitat
da wird schlicht Verantwortung abgeschoben.

Eben. Das meinte ich mit dem Fehler.

Alles muss in D-Land bis ins letzte durch organisiert sein. Für alle Eventualtitäten wird irgendwo irgendwer haftbar gemacht. Und wenn es nicht geht - dann "spielt" man eben doch mit der Gesundheit der Menschen und wenn man es auf diese Art der abgeschobenen Verantwortung macht.

Das ist es, was ich an unserem System so verdamme. Es schmeißt dir für alles was du an Ideen hast Steine in den Weg um dich ja irgendwie zur Kasse bitten zu können (und ganz ehrlich: diese Belehrung zum Seuchenschutz ist ein Witz! Ich darf mir  den Scheiß 1x im Jahr geben, der Mensch vom Gesundheitsamt kontrolliert nicht mal ob du wirklich zuhörst. Du bekommst nen Merkblatt, dass du bitte lesen möchtest, dir wird ein 20 Minuten Filmchen gezeigt das so überspitzt gedreht ist, dass du dir als Zuschauer wirklich verarscht vorkommst und an deiner eigenen Intelligenz zweifelst und darfst dafür 40 Euronen löhnen - es sei denn du nimmst deine Angestellten mit, dann wird es deutlich teurer) und wenn das nicht geht - dann bist du eben selbst schuld. Kann irgendwie vom Grundsatz her schon nicht stimmen...
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 08. März 2017, 15:19:55
Hallo zusammen!

Danke Vanessa für deine wirklich ausführliche Erklärung. Das wußte ich alles echt nicht und das ist ja wirklich alles ziemlich komplex.
Ich finde es super traurig, dass Deutschland da so schwierige und sperrige Erlasse rausgibt, denn um auf mein Tüten-&Wegwerf-Problem Bezug zu nehmen, ist ja z.B. die Tüte nun Kostenpflichtig geworden, als Hemmschwelle.
ABer da ist dann Dein Beispiel mit dem Bierglas...
Ja auch das ist hier auf dem Campus bekannt.
Unser Reinigungspersonal sammelt hier Körbeweise Pfandflaschen, die sie dann in den wirklich 3 Minuten entfernten Rewe City Markt abgibt und das Pfandgeld dann quasi als Kaffeskassengeld unter sich aufteilt.

Das mit den Plätzchen finde ich auch schade. Früher in meiner Schulzeit haben wir bei Schulfesten sowas immer gemacht.
Kann aber verstehen, dass man da zu Seiten von Salmonellen und anderen Erkrankungen da scheinbar schärfere REgelungen einführen "musste"...

Zitat
Ich kann mir also durchaus vorstellen, dass man eine Art "Pfand" auf Rewe Geschirr erheben könnte, wenn man diese Salatbar als Beispiel nehmen möchte. Aber ich weiß nicht wie groß der Aufwand wäre, den Rewe dafür bringen müsste. Nicht nur finanziell. Ich vermute es müsste eine entsprechende Küche eingerichtet werden, mit entsprechend geschulten Personal, das sich dann um das zurück gegebene Geschirr kümmert, bevor es erneut neben den Salaten ankommt.
ich denke mal mit Laufbändern und evtl 450 € Kräften (z.B. Jobs für Studies) könnte man da doch bestimmt was machen.
Aber das wäre in der Tat eine Geldfrage und bei dem Rewe Markt, den ich meine auch eine Platzfrage...



Gruß Silke


Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Vanessa am 08. März 2017, 16:00:04
Huhu!

Ja, leider. Man könnte soviel machen, auch mit verhältnismäßig wenig Aufwand an Ressourcen und / oder Finanzen. Aber es ist wirklich einfach nicht möglich, weil viele Änderungen entweder Vater Staat Geld kosten würden - und sei es nur in der Form, dass irgendwas an Steuern wegfällt - oder weil ganze Industriezweige dran hängen, die eventuell dann auch einfach ne Krise bekommen würden. 

Und ganz ganz ganz viel hängt wirklich an den Leuten. Es fängt mit dem Pfand an und hört beim Einkauf der Dinge nicht auf. Praktisch muss die Lösung sein.

Ich habe gestern erst noch mit meiner Tante darüber geredet, dass sie ihre Ernährung im Moment komplett umstellen. In erster Linie gezwungen durch die Gesundheit meines Onkels. Meine Tante kauft ihren überwiegenden Teil an Lebensmitteln mittlerweile in diversen Bioläden und / oder direkt beim Erzeuger. Gut, wir wohnen ja nun wirklich nicht in einer Großstadt. Im Umland gibt es tausendundeinen Bauernhof der die Möglichkeit bietet direkt vor Ort einige Dinge zu erwerben.

Meinen Honig bekomme ich auch hier im Dorf von einem Hobbyimker. Auch eine total spannende Sache und seit ich weiß, dass ich mir ein Volk quasi auch auf dem Balkon halten könnte  :dong: Nein, das wäre nicht vereinbar mit meinen Katern. Das muss ich weder den Tieren noch den Bienen oder mir antun.

Unverpackt Läden fände ich eine tolle Sache! Aber für sowas sind wir wohl (noch) zu klein als Stadt.


So im Fazit würde ich einfach mal meinen: Man kann bestimmt ne Menge (Plastik) Müll sparen, wenn man einfach mal ein bißchen bewußter einkaufen geht. Genauer schaut was man wo kauft. Alleine diese Änderung im eigenen Verhalten wird sicherlich einiges im Rattenschwanz mit sich bringen. Anderes einkaufen zieht - so könnte ich mir vorstellen - auch andere Geschäfte einzubeziehen mit ein. Vielleicht schaut man sich wirklich mal beim Bauernhof in der Gegend um, viele haben ja einen angeschlossenen Hofladen.

Dazu fällt mir ein: Einer unserer Marktkollegen hat so einen Bauernhof mit Hofladen und halt seinen Stand auf den Wochenmärkten. Statt Papiertüten oder dünne Plastikbeutel verkauft er jetzt stabile Einkaufsbeutel aus recycelten Plastiktüten und Flaschen. Die Beutel kosten irgendwas um 1 Euro, ja. Aber ob ich 50 Cent für die Papiertüte im Rewe hinlege (die ich tatsächlich nicht wieder verwenden kann, weil sie daheim direkt von den Katern annektiert und zerspielt werden) oder eben diese Beutel kaufe, da finde ich den Beutel praktischer. Die Dinger sind wirklich stabil, sehen gar nicht mal so hässlich aus und lassen sich prima immer wieder verwenden - als Einkaufstüten oder auch im Haushalt zum Sammeln von Altpapier / Altglas... Und sie haben im Gegensatz zu Papiertüten den tollen Vorteil: Läuft was aus, musst du sie nicht wegschmeißen. Klar, sie haben ne Halbwertszeit. Aber bis sie hin sind, haben sie über einen langen Zeitraum gute Dienste geleistet. Das finde ich eine tolle Sache!
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 08. März 2017, 16:40:01
Hallo Vanessa!

Ich habe gestern erst noch mit meiner Tante darüber geredet, dass sie ihre Ernährung im Moment komplett umstellen. In erster Linie gezwungen durch die Gesundheit meines Onkels. Meine Tante kauft ihren überwiegenden Teil an Lebensmitteln mittlerweile in diversen Bioläden und / oder direkt beim Erzeuger. Gut, wir wohnen ja nun wirklich nicht in einer Großstadt. Im Umland gibt es tausendundeinen Bauernhof der die Möglichkeit bietet direkt vor Ort einige Dinge zu erwerben.
Sowas ist praktisch.
Wir haben hier ca 8 km weiter  mehrere Spargelbauern.
Die vekaufen auch frisches Bauernbrot. Ich vertrage es nicht, bekomme furtbare Bauchschmerzen und Blähungen davon.
Die Hofeigenen Kartoffeln sind 3 mal so teuer wie es damals der Obstladen verkauft hat und nur halb so groß und schmecken nach NIX!!!
Warum soll ich also so weit fahren, wenn mir die Produkte nicht zusagen...?
ABer andere Alternative ist echt hier nur Supermarkt mit viel Plastik oder Türken Supermarkt zu dem ich es nur Freitags schaffe, wenn ich früher heimkomme.


Meinen Honig bekomme ich auch hier im Dorf von einem Hobbyimker. Auch eine total spannende Sache und seit ich weiß, dass ich mir ein Volk quasi auch auf dem Balkon halten könnte  :dong: Nein, das wäre nicht vereinbar mit meinen Katern. Das muss ich weder den Tieren noch den Bienen oder mir antun.
Honig bekommen wir häufig geschenkt und unser Verbrauch ist sooooo gering, dass der sich ewig und drei Tage hält.
Als Veganerin greife ich aber vorzugsweise eh zu Agavendicksaft oder Ahornsirup

Unverpackt Läden fände ich eine tolle Sache! Aber für sowas sind wir wohl (noch) zu klein als Stadt.
Ich habe gesehen, dass es in der Stadt in der ich Arbeite seit Herbst einen hat. Zu dem ist es 20 Minuten mit den Öffis.
Dann einkaufen und dann wieder zurück.
Da reicht meine Mittagspause leider nicht.
Anonsten sind noch jeweils einer ca 30 km in die ein oder andere Richtung von unserem Wohnort entfernt.
Da kann man auch nicht "eben mal" einkaufen und es geht ja selten immer alles gleichzeitig leer  :heul:

So im Fazit würde ich einfach mal meinen: Man kann bestimmt ne Menge (Plastik) Müll sparen, wenn man einfach mal ein bißchen bewußter einkaufen geht. Genauer schaut was man wo kauft. Alleine diese Änderung im eigenen Verhalten wird sicherlich einiges im Rattenschwanz mit sich bringen. Anderes einkaufen zieht - so könnte ich mir vorstellen - auch andere Geschäfte einzubeziehen mit ein. Vielleicht schaut man sich wirklich mal beim Bauernhof in der Gegend um, viele haben ja einen angeschlossenen Hofladen.
Das ganz große, fängt bei jedem einzelnen an!
Wenn jeder z.b. sein Essen für Beruf, Studium, Schule etc von zu HAuse mitbrächte, bräuchte man keine Salatbars, Pizzen, Döhner, Würstchen oder ähnliche was zu Müll macht. Aber wie du richtig sagt, die Menschen sind Faul (geworden!
Oder der Pappbecher mit dem Kaffe für die Fahrt morgens... Es gibt sooo schöne, stylistische, günstige Thermobecher
Dazu fällt mir ein: Einer unserer Marktkollegen hat so einen Bauernhof mit Hofladen und halt seinen Stand auf den Wochenmärkten. Statt Papiertüten oder dünne Plastikbeutel verkauft er jetzt stabile Einkaufsbeutel aus recycelten Plastiktüten und Flaschen. Die Beutel kosten irgendwas um 1 Euro, ja. Aber ob ich 50 Cent für die Papiertüte im Rewe hinlege (die ich tatsächlich nicht wieder verwenden kann, weil sie daheim direkt von den Katern annektiert und zerspielt werden) oder eben diese Beutel kaufe, da finde ich den Beutel praktischer. Die Dinger sind wirklich stabil, sehen gar nicht mal so hässlich aus und lassen sich prima immer wieder verwenden - als Einkaufstüten oder auch im Haushalt zum Sammeln von Altpapier / Altglas... Und sie haben im Gegensatz zu Papiertüten den tollen Vorteil: Läuft was aus, musst du sie nicht wegschmeißen. Klar, sie haben ne Halbwertszeit. Aber bis sie hin sind, haben sie über einen langen Zeitraum gute Dienste geleistet. Das finde ich eine tolle Sache!
Ja ich glaube ich weiß was Du meinst.
Sowas habe ich auch zu Hause.
Als die eingeführt wurden, gab es die bei uns in diversen supermärkten Anfangs geschenkt.
Jetzt sind  preisbelegt. Keine Ahnung was die kosten, denn ich habe immer einen odern zwei Körbe dabei und eine Handvoll Leinentaschen...
Ich wüsste garnicht wann ich das letzte Mal eine Plastiktüte gekauft oder benutzt habe...
Okay beim Türkischen Supermarkt, aber dahin bringe ich die gesammelten Werke von zu Hause mit, bzw packe die Ware dort auch in Taschen... die dann mitgewogen werden...


Gruß Silke
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 08. März 2017, 16:40:50
Hallo!

Ich habe im Netz eine tolle Geschichte gefunden, die eigentlich alles sagt...

Zitat
Beim Bezahlen an der Kasse im Supermarkt schlägt die Kassiererin der vor mir bezahlenden alten Dame vor, sie möge doch beim nächsten Einkauf ihre Einkaufstasche mitbringen, denn Plastiktüten seien schlecht für die Umwelt.
„Da haben Sie Recht“ entschuldigt sich die alte Dame „doch leider war ich in Eile und habe meine Einkaufstasche entgegen meiner Gewohnheit zu Hause vergessen". Die junge Frau erwidert:
„Ja wissen sie, unser Problem ist nämlich, dass Ihre Generation sich keine Gedanken darüber gemacht hat, in welch schlechtem Zustand sie die Umwelt uns und den zukünftigen Generationen hinterlässt. Umweltschutz ist sicherlich ein Fremdwort für Sie".
„Das stimmt. Unsere Generation kannte keinen Umweltschutz – war auch gar nicht nötig, denn Sprudel- und Bierflaschen gaben wir an den Laden zurück in dem wir sie gekauft hatten. Von dort gingen sie an den Hersteller, der die Flaschen wusch, sterilisierte und auffüllte, so dass jede Flasche unzählige Male benutzt wurde. Die Milch holten wir beim Milchhändler in unserer eigenen Milchkanne ab. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
Für unsere Gemüseeinkäufe benutzten wir Einkaufsnetze, für den Resteinkauf unsere Einkaufstaschen. Vergaßen wir sie, so packte uns der Händler den Einkauf in braune Papiertüten, die wir zu Hause für viele Zwecke weiter verwendeten, z.B. zum Einpacken der Schulbücher, die uns von der Schule unter der Auflage, dass wir sie gut behandeln, kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Nach Beendigung des Schuljahres wurden sie wieder eingesammelt und in gutem Zustand an den nachfolgenden Jahrgang weiter gereicht. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
Wir stiegen Treppen hoch, denn Aufzüge oder Rolltreppen gab es nicht so wie heute in jedem Kaufhaus oder Bürogebäude. Wir gingen zu Fuß die paar Schritte zum nächsten Lebensmittelgeschäft und benutzten dazu keinen 300 PS starken Geländewagen. Sie haben Recht, Umweltschutz kannten wir nicht.
Damals wuschen wir die Babywindeln, weil es keine Einwegwindeln gab. Wir trockneten die Wäsche nicht in einem Strom fressenden Trockner, sondern mit Wind- und Solarenergie auf der Wäscheleine aus Hanf. Die Kleidung der Kinder ging stets an die jüngeren Geschwister, denn immer neue Kinderkleidung konnten wir uns nicht leisten. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
Im Haus hatten wir ein einziges Radio und später einen kleinen Fernseher mit einem Bildschirm in Taschentuchgröße. In der Küche gab es keine elektrischen Maschinen. Alles wurde von Hand geschnitten, geraspelt, geschält. Als Polstermaterial für Päckchen oder Pakete benutzten wir alte Zeitungen, kein Styropor oder Plastikblasen. Der Rasenmäher wurde mit der Hand geschoben, machte keinen Krach und keinen Gestank. Das war unser Fitnesstraining, weshalb wir keine Fitnessstudios mit elektrischen Laufbändern und anderem Energie fressenden Unsinn benötigten. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
Das Wasser tranken wir aus der Leitung und benötigten dazu keine Plastiktasse oder Plastikflasche. Unsere leeren Schreibfüller wurden wieder mit Tinte gefüllt, anstatt neue zu kaufen. Papier wurde beidseitig beschrieben. Stumpfe Rasierklingen wurden ersetzt, und nicht gleich ein neuer Rasierapparat gekauft. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
Damals fuhren unsere Kinder mit dem Bus, der Straßenbahn, dem Fahrrad oder gingen zu Fuß zur Schule. Einen 24-stündigen Taxiservice der Mutter mit dem 50.000 EUR teuerem Auto gab es nicht. Aber Umweltschutz kannten wir nicht.
In jedem Zimmer gab es eine Steckdose und keine Steckdosenleisten für unzählige Stromfresser, und wir benötigten auch kein von einem 35.000 Kilometer entfernten Satelliten gesteuertes System, um die nächste Imbissbude zu finden. Jedoch Umweltschutz kannten wir nicht.
Aber bedenken Sie:
Es ist traurig, wenn die junge Generation sich darüber beklagt, wie verschwenderisch wir Alten gelebt haben, nur weil wir keinen Umweltschutz kannten? Glaubt sie wirklich, wir Alten benötigen eine Belehrung von euch Grünschnäbeln? Und dann auch von einem Mädchen,das mir noch nicht einmal das Wechselgeld heraus geben kann, ohne die elektronische Kasse zu befragen.
Schönen Tag noch – und vergiss den Umweltschutz nicht!“
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 08. März 2017, 17:11:47
Sehr schöne Geschichte, Silke!!
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Firnsarnwen am 08. März 2017, 23:21:09

Ich versuche leere Plastikverpackungen anderweitig zu verwenden.In Flaschen von Glasreiniger/Allzweckreiniger mit Sprühaufsatz u.s.w. mische ich neue Sachen an. Generell bin ich gerade dabei, alles zu verbrauchen, was an gekauftem Zeug da ist und nichts Neues mehr nachzukaufen.

Ich versuch ja auch, z.B. Duschgel im Nachfüllpack zu holen, weil das immerhin in der Summe weniger Plastik ist. Aber nehmt ihr kein Duschgel oder bekommt ihr welches ohne Plastikumverpackung??


In meinem Zitat habe ich von Reinigungsmitteln für Bad, Küche u.s.w. gesprochen. Duschgel ohne Plastik habe ich noch nie gesehen.  :nixweiss1: Zumindest nicht zu kaufen. Vor langer Zeit hatte ich mal eine Phase, in der so ziemlich alles rund um Körperpflege selber hergestellt und damit nicht nur meine Familie, sondern auch Freunde/Bekannte mit Gesichtscremes, Duschcremes, Haarspray, Bodylotion u.s.w.  versorgt habe. Ich habe auch vor Lippenpflegestiften, Mascara und Rouge nicht haltgemacht.  :-> Abgefüllt wurde das dann je nach Anwendungsart überwiegend in schönen Glasgefäßen.
Was mich aber gerade bei Duschgel, Cremes u.s.w. mehr beschäftigt: über irgendeinem von Silkes Links bin ich auf das Thema "Mikroplastik in Kosmetikprodukten" gestoßen. Das ist bisher völlig an mir vorbeigegangen.  :rotwerd: Die Liste beim BUND mit den Produkten, in denen das drin ist, hat mir dann den Rest gegeben.  :umfall:
Ich bin so ein Duftjunkie und kann an keinem gut riechenden Duschgel vorbeigehen. Da mich aber selber der anfallende Plastikmüll stört, wollte ich (wenn die Vorräte aufgebraucht sind) mal wieder eine Seife verwenden. Für das Händewaschen wird die bei uns eh schon benutzt. Und vieles spricht auch aus anderen Gründen wieder für Seife.
 (https://plastikfreier-leben.de/plastikfrei-a-z/seife-statt-duschgel/)
Ich werde mich zukünftig mehr bei der Naturkosmetik umsehen.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 08. März 2017, 23:47:43
Beim Duschgel ist wohl das einzige was man tun kann, die Großpackung kaufen und daheim in handliche Flasche umfüllen. Das reduziert die Plastikmenge zwar nur ein bisschen, aber besser als nix  :nixweiss1:.

Die BUND-Liste hab ich gleich mal angesehen - meine Güte, das ist ja total kraß in wievielen Produkten dies Mikroplastik enthalten ist  :umfall:. Natürlich hatte ich mein Hauptaugenmerk auf den Sachen, die ich hier rumstehen hab. Da hatte ich Glück: nichts davon findet sich auf der Liste. Allerdings bin ich da auch echt minimalistisch unterwegs und hab sehr wenige Produkte. Duschgel, Haarshampoo, Handcreme. Und das war es schon von diesen Dingen, die der BUND da aufgelistet hat. Und wie es aussieht ist das auch eine gute Art Plastik zu sparen indem man den ganzen Kosmetikkram auf ein Minimum reduziert  :->. Seife bekomm ich schon seit Jahren handgemacht von einer Freundin.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Vanessa am 09. März 2017, 07:27:40
Zitat
Da mich aber selber der anfallende Plastikmüll stört, wollte ich (wenn die Vorräte aufgebraucht sind) mal wieder eine Seife verwenden. Für das Händewaschen wird die bei uns eh schon benutzt. Und vieles spricht auch aus anderen Gründen wieder für Seife.

Ich bin mit Seife am Stück auch groß geworden. Ich kaufe auch oft selbstgemachte Seife auf diversen Märkten und bin mit der eigentlich immer zufrieden, was Duft, Pflege und dergleichen angeht. ABER zb in unseren Wagen dürfen wir gar keine Seifenstücke verwenden. Denn auf Seifenstücken bleiben immer Keime vom letzten "in die Hand nehmen" übrig und vermehren sich dort gerne, weil feuchtes Klima. Natürlich hat man die Keime auch daheim auf dem Seifenstück.
Das Problem hat man bei Flüssigseife im Spender nicht. Klar - hier geht es ums Plastiksparen, da ist das Stück Seife sicherlich deutlich die bessere Variante. Und finden lässt sich ja doch immer überall was, wenn man nur lange genug sucht... Wollte es nur kurz angemerkt haben. Denn gerade Seife ist ja auch ein Hygieneartikel.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 09. März 2017, 08:56:53
Hallo zusammen!

Ja, ich bin auch mit Seifenstücke groß geworden.
Nehme diese auch wieder, in dem Badezimmer was nur von meinem Mann und mir augesucht wird.
In der Gästetoilette, wo dann auch z.B. mal Handwerker ihre Hände waschen, Gäste da gibt es Cremeseife. Die wir auch nur mit Nachfüllpacks kaufen.

Meine Stückseife kommt von Alverde (DM) oder bei Rossmann (die vegane weiß ich grad nicht welche MArke)
die sind in Karton verpackt, also auch hier kann man Plastik vermeiden

Deoroller bin ich inzwischen umgestiegen auf den von CD. Der ist aus Glas, hat zwar auch eine Plastikkugel und einen Plastikdeckel, aber ganz ohne Plastik geht es vermutlich nicht.

Gruß Silke
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 10. März 2017, 22:01:15
Hey miteinander!

Heute beim Einkauf ist mir noch was aufgefallen, das ich nirgends ohne Plastik bekomm: Backzutaten wie gemahlene oder gehackte Mandeln und Nüsse. Da wüsst ich nur die Alternative die ganzen Nüsse oder Mandeln lose  zu kaufen (wobei auch das nicht so einfach ist) und selbst zu knacken und dann zu mahlen. Aber dann wird backen zu einem abendfüllenden Programm  :rollen:.

LG, Christiane
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 11. März 2017, 09:42:13
Ich wüsste auch gar nicht wo es lose Mandeln gibt  :kopfkratz:
Walnüsse kriegt man ja hier noch, Haselnüsse vielleicht auch ... aber sonst  :kopfkratz:

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Firnsarnwen am 13. März 2017, 23:58:59
Denn auf Seifenstücken bleiben immer Keime vom letzten "in die Hand nehmen" übrig und vermehren sich dort gerne, weil feuchtes Klima. Natürlich hat man die Keime auch daheim auf dem Seifenstück.
Das Problem hat man bei Flüssigseife im Spender nicht. Klar - hier geht es ums Plastiksparen, da ist das Stück Seife sicherlich deutlich die bessere Variante. Und finden lässt sich ja doch immer überall was, wenn man nur lange genug sucht... Wollte es nur kurz angemerkt haben. Denn gerade Seife ist ja auch ein Hygieneartikel.

Problematisch ist die Seifenablage, die u.U. verhindert, dass die Seife trocknet. Es gibt Modelle, die dafür sorgen, dass die Seife trocken liegt und wenn man die Ablage regelmäßig wie alles im Badezimmer reinigt, gibt es kein Hygieneproblem.
Seife ist für Mikroorganismen kein idealer Lebensraum. (http://derstandard.at/1331780000449/Genauer-Betrachtet-Sind-Seifen-Keimschleudern)

Die BUND-Liste hab ich gleich mal angesehen - meine Güte, das ist ja total kraß in wievielen Produkten dies Mikroplastik enthalten ist  :umfall:. Natürlich hatte ich mein Hauptaugenmerk auf den Sachen, die ich hier rumstehen hab. Da hatte ich Glück: nichts davon findet sich auf der Liste. Allerdings bin ich da auch echt minimalistisch unterwegs und hab sehr wenige Produkte. Duschgel, Haarshampoo, Handcreme. Und das war es schon von diesen Dingen, die der BUND da aufgelistet hat. Und wie es aussieht ist das auch eine gute Art Plastik zu sparen indem man den ganzen Kosmetikkram auf ein Minimum reduziert  :->. Seife bekomm ich schon seit Jahren handgemacht von einer Freundin.

Reduzieren ist ein guter Ansatz.
An dem Punkt muss ich echt noch arbeiten.  :rotwerd:

Ich habe aus Interesse letzte Woche mal bei der Arbeit einige Kollegen gefragt, ob sie wüssten, dass Mikroplastik in Kosmetikprodukten ist. Das wusste niemand. Das Thema scheint wirklich noch nicht in der Wahrnehmung der Konsumenten angekommen zu sein. Bei dem Aluminium im Deo hat es aber doch auch funktioniert.  :kopfkratz:

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 14. März 2017, 08:24:04
Hallo zusammen!

Heute beim Einkauf ist mir noch was aufgefallen, das ich nirgends ohne Plastik bekomm: Backzutaten wie gemahlene oder gehackte Mandeln und Nüsse. Da wüsst ich nur die Alternative die ganzen Nüsse oder Mandeln lose  zu kaufen (wobei auch das nicht so einfach ist) und selbst zu knacken und dann zu mahlen. Aber dann wird backen zu einem abendfüllenden Programm  :rollen:.
Ja, Einkaufen macht mir momentan keinen Spaß.
Gestern wieder... ich kann hier zeitlich einfach nur noch in Dicounter oder Supermärkte gehen, weil ich Wochenmärkte oder türkischen Supermarkt unter der Woche zeitlich nicht packe.
Bioläden liegen total unzentral.
Tja, es war ein Topf Zitronenmelisse im Angebot Topf ist Plastik und dann ist noch ein Plastikschutz drumherum...
Champions im Angebot: in Plastikschale in Plastik eingeschweißt, mein Mann wollte Brot da die offenen Backwaren leergeräumt waren, mußte ein abgepacktes Brot in den Einkaufwagen  :rollen:
Das Apfelmus für Kartoffelpuffer war im GLas  :funkey: :bang:, die dazugehörigen Puffer in Karton  :bang: :funkey: (sorry, ich bekomme die selbstgemachten nicht hin, die zerfallen mir immer....)
Cornflakes und Müsli, sind war in Kartons, aber drinn nochmal in Plastiktüten eingeschweißt...
Die Radischen waren ohne was   :bang: :bang: :bang:
und so geht das den ganzen Einkauf...

Ich wüsste auch gar nicht wo es lose Mandeln gibt  :kopfkratz:
Walnüsse kriegt man ja hier noch, Haselnüsse vielleicht auch ... aber sonst  :kopfkratz:
Ggf im Umverpacktladen.
Walnüsse sammel ich im Herbst immer selber...

Denn auf Seifenstücken bleiben immer Keime vom letzten "in die Hand nehmen" übrig und vermehren sich dort gerne, weil feuchtes
Ich wüsste auch gar nicht wo es lose Mandeln gibt  :kopfkratz:
Walnüsse kriegt man ja hier noch, Haselnüsse vielleicht auch ... aber sonst  :kopfkratz:
Ggf im Umverpacktladen.
Walnüsse sammel ich im Herbst immer selber...

Ich habe aus Interesse letzte Woche mal bei der Arbeit einige Kollegen gefragt, ob sie wüssten, dass Mikroplastik in Kosmetikprodukten ist. Das wusste niemand. Das Thema scheint wirklich noch nicht in der Wahrnehmung der Konsumenten angekommen zu sein. Bei dem Aluminium im Deo hat es aber doch auch funktioniert.  :kopfkratz:
Was ich hier im Bekanntenkreis merke ist die Ignoranz der Thematik gegenüber.
Da wirc  :nixweiss1: und "na und" geantwortet.
man findet das Produkt gut, deswegen nimmt man es weiter... :heul:


Gruß Silke

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 14. März 2017, 09:00:32
Zitat
Was ich hier im Bekanntenkreis merke ist die Ignoranz der Thematik gegenüber.
Da wirc  :nixweiss1: und "na und" geantwortet.
man findet das Produkt gut, deswegen nimmt man es weiter... :heul:

oder das Argument "Was bringt es wenn nur Einer das Plastik einspart"  ... tja, wenn jeder etwas einspart (Plastik, Fleisch aus Massentierhaltung etc) dann sind wir schon viel weiter

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 14. März 2017, 09:14:32
Hey in die Runde!

Ja, Einkaufen macht mir momentan keinen Spaß.

DAs geht mir ähnlich, auch wenn ich mir nicht so eine Fastenzeit auferlegt hab. Ich versuch schon ewig nicht so viel Plastik zu benutzen. Ich sage nur 'Jute statt Plastik' (erinnert sich noch jemand außer mir an diesen Slogan aus den Endachtzigern?).

Wir haben hier ja unsern kleinen Dorf-Spar geschlossen gekriegt und dafür gibt es einen riesigen neuen Edeka. Einiges ist tatsächlich besser: es gibt dort viele Sachen von Alnatura und anderen Biomarken. Es gibt sogar ein bisschen Biofleisch. Aber die Gemüseabteilung ist ein Desaster. Selbst Petersilie - die gab es im alten Markt mit Zwirn zusammengebunden offen - gibt es in einer riesigen Plastiktüte. Und alles andere, Salat, Pilze, Möhren,... und egal ob Bio oder nicht, ist in Plastik gehüllt. Da ist Lidl inzwischen echt die bessere Alternative - die haben viel mehr Sachen unverpackt.

Das Apfelmus für Kartoffelpuffer war im GLas  :funkey: :bang:, die dazugehörigen Puffer in Karton  :bang: :funkey: (sorry, ich bekomme die selbstgemachten nicht hin, die zerfallen mir immer....)
Nun ja, Kartoffelpuffer halten vermutlich vor allem durch das Ei zusammen, das Du ja nicht verwendest  :nixweiss1:. Gibt es im Laden vegane Puffer? Und warum halten die? Was ist da als Kleber drin?

Ggf im Umverpacktladen.
Hab gerade mal hier http://wastelandrebel.com/de/liste-unverpackt-laeden/ (http://wastelandrebel.com/de/liste-unverpackt-laeden/)  nach dem nächstgelegenen Unverpacktladen geschaut. Ist wohl weder Alltagstauglich noch ökologisch sinnvoll fürs Einkaufen bis Landau oder Saarbrücken zu fahren  :rollen:. Das ist für die pfälzer Provinz keine Option  :nixweiss1:.


Ich habe aus Interesse letzte Woche mal bei der Arbeit einige Kollegen gefragt, ob sie wüssten, dass Mikroplastik in Kosmetikprodukten ist. Das wusste niemand. Das Thema scheint wirklich noch nicht in der Wahrnehmung der Konsumenten angekommen zu sein. Bei dem Aluminium im Deo hat es aber doch auch funktioniert.  :kopfkratz:
Ja richtig - das hat aber auch eine Weile gedauert und lag an der entsprechenden Berichterstattung von Ökotest, BUND und co. Und ich denke, das ist auch eine Möglichkeit sich zu engagieren: über solche Informationen zu sprechen, die Leute darauf aufmerksam zu machen. Denn wie Du sagst: beim Aluminium hat es auch funktioniert.

Und Inge, das 'was bringt es wenn...'-Argument kann ich auch bald nicht mehr hören. Das ist schlicht eine Entschuldigung für die eigene Bequemlichkeit.

LG, Christiane
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 14. März 2017, 09:33:52
Bei mir in der Gegend gibt es auch keinen Unverpackt-Laden
Aber wie Du schon sagst, bei Lidl klappt es ganz gut mit den losem Obst und Gemüse und auch Aldi hat immer mehr unverpackt
Heute ist wieder Dienstag, Biokisten-Tag , passend dazu mache ich heute Abend mal wieder einen Rotkohl Salat
Und im Bio Laden ist natürlich das Obst und Gemüse unverpackt, aber natürlich habe auch die fertig abgepackte Produkte
Hat Plastik Vorteile als Umverpackung? Im Gegensatz zu Papier?  :kopfkratz:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 14. März 2017, 16:40:02
Hallo!

So schnell noch, bevor ich zum Zug flitze:

Ja, Einkaufen macht mir momentan keinen Spaß.
DAs geht mir ähnlich, auch wenn ich mir nicht so eine Fastenzeit auferlegt hab. Ich versuch schon ewig nicht so viel Plastik zu benutzen. Ich sage nur 'Jute statt Plastik' (erinnert sich noch jemand außer mir an diesen Slogan aus den Endachtzigern?).

Wir haben hier ja unsern kleinen Dorf-Spar geschlossen gekriegt und dafür gibt es einen riesigen neuen Edeka. Einiges ist tatsächlich besser: es gibt dort viele Sachen von Alnatura und anderen Biomarken. Es gibt sogar ein bisschen Biofleisch. Aber die Gemüseabteilung ist ein Desaster. Selbst Petersilie - die gab es im alten Markt mit Zwirn zusammengebunden offen - gibt es in einer riesigen Plastiktüte. Und alles andere, Salat, Pilze, Möhren,... und egal ob Bio oder nicht, ist in Plastik gehüllt. Da ist Lidl inzwischen echt die bessere Alternative - die haben viel mehr Sachen unverpackt.
Nachdem ja Rewe die Plastiktüte abgeschafft hatte, Penny nun nachzieht und Rewe diese Umverpackung von Gemüse gegen dieses Siegel austauscht, habe ich mal Edeka angeschrieben, ob sie auch etwas in die Richtung unternehmen.
Bekommen habe ich eine lange, ziemlich nichts sagende Antwort, das sie ach so toll sind und WWF und Panda und blablablupp
Aber sie haben an der direkten Anrede und an dem Persönlichen Adressaten gespart  :ballern: und mich statt dessen auf eine 0800-Tel-Nr verwiesen...
Aber ich war gestern seit langem mal wieder im EDEKA und okay das Sortiment ist okay, aber ihre Verpackungen echt ein GRAUS!

Das Apfelmus für Kartoffelpuffer war im GLas  :funkey: :bang:, die dazugehörigen Puffer in Karton  :bang: :funkey: (sorry, ich bekomme die selbstgemachten nicht hin, die zerfallen mir immer....)
Nun ja, Kartoffelpuffer halten vermutlich vor allem durch das Ei zusammen, das Du ja nicht verwendest  :nixweiss1:. Gibt es im Laden vegane Puffer? Und warum halten die? Was ist da als Kleber drin?
Nachdem ich überhaupt erstmal zwei Einkaufläden aufsuchen mußte um welche zu bekommen, habe ich da nicht draufgeguckt.
Es wird das gegessen, was ich gestern bekommen habe, weil keine Alternative besteht...
Ich esse die Sachen soooo selten, haben aber jetzt echt mal Lust drauf, daher "Darf" da dann auch mal Ei drin sein...
Ggf im Umverpacktladen.
Hab gerade mal hier http://wastelandrebel.com/de/liste-unverpackt-laeden/ (http://wastelandrebel.com/de/liste-unverpackt-laeden/)  nach dem nächstgelegenen Unverpacktladen geschaut. Ist wohl weder Alltagstauglich noch ökologisch sinnvoll fürs Einkaufen bis Landau oder Saarbrücken zu fahren  :rollen:. Das ist für die pfälzer Provinz keine Option  :nixweiss1:.[7quote]
Ja, das verstehe ich. Ich habe ja gesagt, wir haben hier einen DA, oder zu Hause etwas entfernt.
Werden da einfach mal einen Urlaubsausflug in die Ecke machen und mal shoppen gehen.
Aber für alltaglichen Regulären Einkauf ist das nichts...  :heul:

Ich habe aus Interesse letzte Woche mal bei der Arbeit einige Kollegen gefragt, ob sie wüssten, dass Mikroplastik in Kosmetikprodukten ist. Das wusste niemand. Das Thema scheint wirklich noch nicht in der Wahrnehmung der Konsumenten angekommen zu sein. Bei dem Aluminium im Deo hat es aber doch auch funktioniert.  :kopfkratz:
Ja richtig - das hat aber auch eine Weile gedauert und lag an der entsprechenden Berichterstattung von Ökotest, BUND und co. Und ich denke, das ist auch eine Möglichkeit sich zu engagieren: über solche Informationen zu sprechen, die Leute darauf aufmerksam zu machen. Denn wie Du sagst: beim Aluminium hat es auch funktioniert.

Und Inge, das 'was bringt es wenn...'-Argument kann ich auch bald nicht mehr hören. Das ist schlicht eine Entschuldigung für die eigene Bequemlichkeit.
Bin über einen tollen Artikel diesbezüge gestolplert:
http://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/15946-rtkl-verpackungsmuell-plastik-sparen-bringt-eh-nichts-falsch

So, ich muß flitzen...

Gruß Silke

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 14. März 2017, 18:05:49
Hey!

Nachdem ja Rewe die Plastiktüte abgeschafft hatte, Penny nun nachzieht und Rewe diese Umverpackung von Gemüse gegen dieses Siegel austauscht, habe ich mal Edeka angeschrieben, ob sie auch etwas in die Richtung unternehmen.
Bekommen habe ich eine lange, ziemlich nichts sagende Antwort, das sie ach so toll sind und WWF und Panda und blablablupp
Aber sie haben an der direkten Anrede und an dem Persönlichen Adressaten gespart  :ballern: und mich statt dessen auf eine 0800-Tel-Nr verwiesen...
Aber ich war gestern seit langem mal wieder im EDEKA und okay das Sortiment ist okay, aber ihre Verpackungen echt ein GRAUS!
Find ich klasse, dass Du die Initiative ergreifst und da hinschreibst - egal ob du jetzt eine brauchbare Antwort bekommst oder nicht, sie sehen dort, dass es durchaus kritische Kunden gibt. Hier bei uns in dem neuen Laden arbeiten ja noch viele Mitarbeiter, die ich aus dem früheren Spar kenne. Ich sprech die jedesmal wenn ich einen erwische darauf an warum es denn so vieles nicht mehr unverpackt gibt.

Nun ja, Kartoffelpuffer halten vermutlich vor allem durch das Ei zusammen, das Du ja nicht verwendest  :nixweiss1:. Gibt es im Laden vegane Puffer? Und warum halten die? Was ist da als Kleber drin?
Nachdem ich überhaupt erstmal zwei Einkaufläden aufsuchen mußte um welche zu bekommen, habe ich da nicht draufgeguckt.
Es wird das gegessen, was ich gestern bekommen habe, weil keine Alternative besteht...
Ich esse die Sachen soooo selten, haben aber jetzt echt mal Lust drauf, daher "Darf" da dann auch mal Ei drin sein...[/quote]
Na klar, man muss ja nicht 'päpstlicher sein als der Papst' ;-).

Ja, das verstehe ich. Ich habe ja gesagt, wir haben hier einen DA, oder zu Hause etwas entfernt.
Werden da einfach mal einen Urlaubsausflug in die Ecke machen und mal shoppen gehen.
Aber für alltaglichen Regulären Einkauf ist das nichts...  :heul:
Na ja, mit den Bioläden hat es vor ca. 30 oder 40 Jahren auch so angefangen: es gab sie nur in einigen wenigen größeren Orten. Heute gibt es in KL sogar mehrere Bioläden/Alnatura. Von daher geb ich die Hoffnung nicht auf, dass sich auch 'Unverpackt' irgendwann durchsetzt  :zwinker:.

Bin über einen tollen Artikel diesbezüge gestolplert:
http://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/15946-rtkl-verpackungsmuell-plastik-sparen-bringt-eh-nichts-falsch
Danke für den Link.

Ich wünsch einen schönen Feierabend,
Christian e
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Firnsarnwen am 14. März 2017, 19:06:31
Hat Plastik Vorteile als Umverpackung? Im Gegensatz zu Papier?  :kopfkratz:

Leider ist die Ökobilanz von Papierverpackungen auch schlecht. Die Herstellung soll sogar mehr Rohstoffe und Wasser verbrauchen als bei einer Plastikverpackung. Schwerer ist Papier auch und somit kostet der Transport mehr.

Zitat
Was ich hier im Bekanntenkreis merke ist die Ignoranz der Thematik gegenüber.
Da wirc  :nixweiss1: und "na und" geantwortet.
man findet das Produkt gut, deswegen nimmt man es weiter... :heul:

oder das Argument "Was bringt es wenn nur Einer das Plastik einspart"  ... tja, wenn jeder etwas einspart (Plastik, Fleisch aus Massentierhaltung etc) dann sind wir schon viel weiter

Wenn ich das schon höre.....  :meckern:
Wenn jeder ein bisschen was verändert, gibt es in der Summe einen richtig großen Schritt in die richtige Richtung.

Schwierig finde ich es, wenn ich mich entscheiden muss: nehme ich bsp. das herkömmliche Salz MIT bedenklichen Rieselhilfen (Natriumferrozyanid) oder das ohne von Alnatura bsp., das in Plastik verpackt ist?
Schwierig. Bisher hat der Inhalt dann doch den Ausschlag gegeben.


Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 14. März 2017, 20:15:31
Hallo zusammen!
Nachdem ja Rewe die Plastiktüte abgeschafft hatte, Penny nun nachzieht und Rewe diese Umverpackung von Gemüse gegen dieses Siegel austauscht, habe ich mal Edeka angeschrieben, ob sie auch etwas in die Richtung unternehmen.
Bekommen habe ich eine lange, ziemlich nichts sagende Antwort, das sie ach so toll sind und WWF und Panda und blablablupp
Aber sie haben an der direkten Anrede und an dem Persönlichen Adressaten gespart  :ballern: und mich statt dessen auf eine 0800-Tel-Nr verwiesen...
Aber ich war gestern seit langem mal wieder im EDEKA und okay das Sortiment ist okay, aber ihre Verpackungen echt ein GRAUS!
Find ich klasse, dass Du die Initiative ergreifst und da hinschreibst - egal ob du jetzt eine brauchbare Antwort bekommst oder nicht, sie sehen dort, dass es durchaus kritische Kunden gibt. Hier bei uns in dem neuen Laden arbeiten ja noch viele Mitarbeiter, die ich aus dem früheren Spar kenne. Ich sprech die jedesmal wenn ich einen erwische darauf an warum es denn so vieles nicht mehr unverpackt gibt.
und was bekommst Du als Antwort?
Ich bin eben immer der Meinung, wenn man nichts sagt/kritisert, kann sich nichts ändern. Manchmal ist man einfach betriebsblind und sieht die einfachsten Lösungen nicht und es muß doch einen Grund geben, warum es bei manchen geht und bei manchen nicht.
Aber man schiebt es auf die eigenverantworlichkeit der Marktleiter und trallalalalla...


Nun ja, Kartoffelpuffer halten vermutlich vor allem durch das Ei zusammen, das Du ja nicht verwendest  :nixweiss1:. Gibt es im Laden vegane Puffer? Und warum halten die? Was ist da als Kleber drin?
Nachdem ich überhaupt erstmal zwei Einkaufläden aufsuchen mußte um welche zu bekommen, habe ich da nicht draufgeguckt.
Es wird das gegessen, was ich gestern bekommen habe, weil keine Alternative besteht...
Ich esse die Sachen soooo selten, haben aber jetzt echt mal Lust drauf, daher "Darf" da dann auch mal Ei drin sein...
Na klar, man muss ja nicht 'päpstlicher sein als der Papst' ;-).[/quote]
Eben und es gab heute abend eh was anders... :-> Mein Mann wollte Schinkennudeln und ich hatte Zeit genug um mir einen gebackenen Blumenkohl zu machen. Dazu gab es Tomaten-Style Caprese.
solltet ihr an Rezepten interessiert sein, schreibe ich Sie euch gerne in den kochbuch-Challange-Thread.
Möchte hier eben nur nicht als "Alleinunterhalter" auftreten...  :flirt:


Ja, das verstehe ich. Ich habe ja gesagt, wir haben hier einen DA, oder zu Hause etwas entfernt.
Werden da einfach mal einen Urlaubsausflug in die Ecke machen und mal shoppen gehen.
Aber für alltaglichen Regulären Einkauf ist das nichts...  :heul:
Na ja, mit den Bioläden hat es vor ca. 30 oder 40 Jahren auch so angefangen: es gab sie nur in einigen wenigen größeren Orten. Heute gibt es in KL sogar mehrere Bioläden/Alnatura. Von daher geb ich die Hoffnung nicht auf, dass sich auch 'Unverpackt' irgendwann durchsetzt  :zwinker:.
Ja, ich denke das wird. Nur braucht es eben Zeit... der In DA ist erst 3 Monate alt ...



Hat Plastik Vorteile als Umverpackung? Im Gegensatz zu Papier?  :kopfkratz:

Leider ist die Ökobilanz von Papierverpackungen auch schlecht. Die Herstellung soll sogar mehr Rohstoffe und Wasser verbrauchen als bei einer Plastikverpackung. Schwerer ist Papier auch und somit kostet der Transport mehr.
Tja und dafür werden ja auch noch Bäume abgeholzt, darf man auch nicht vergessen.


Zitat
Was ich hier im Bekanntenkreis merke ist die Ignoranz der Thematik gegenüber.
Da wirc  :nixweiss1: und "na und" geantwortet.
man findet das Produkt gut, deswegen nimmt man es weiter... :heul:

oder das Argument "Was bringt es wenn nur Einer das Plastik einspart"  ... tja, wenn jeder etwas einspart (Plastik, Fleisch aus Massentierhaltung etc) dann sind wir schon viel weiter

Wenn ich das schon höre.....  :meckern:
Wenn jeder ein bisschen was verändert, gibt es in der Summe einen richtig großen Schritt in die richtige Richtung.
JA, nimmt eine Tüte Konfetti und z.B. eine Zugladung menschen.
JEder wirft nur ein Konfetti auf den Boden. Am Ende ist die Tüte leer und der Boden dreckig...  :->
Stell einen Einer in den regen, jeder Tropfen macht den Einer voll....




Schwierig finde ich es, wenn ich mich entscheiden muss: nehme ich bsp. das herkömmliche Salz MIT bedenklichen Rieselhilfen (Natriumferrozyanid) oder das ohne von Alnatura bsp., das in Plastik verpackt ist?
Schwierig. Bisher hat der Inhalt dann doch den Ausschlag gegeben.
:nixweiss1:Ich nehme Karton...

Gruß Silke
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 14. März 2017, 21:13:16
Hallo in die Runde!

und was bekommst Du als Antwort?
Na ja, wie gesagt: dort geht es ja gerade erst auch mit neuem Besitzer/Chef los. Und die mir bekannten Mitarbeiter finden das viele Plastik auch doof. Von daher hoffe ich, dass sie das 1 zu 1 an die Marktleiterin weitergeben.
 
einen gebackenen Blumenkohl zu machen. Dazu gab es Tomaten-Style Caprese.
solltet ihr an Rezepten interessiert sein, schreibe ich Sie euch gerne in den kochbuch-Challange-Thread.
Gebackener Blumenkohl klingt prima - ich liebe Blumenkohl und den mögen auch die Kids gern. Daher: wär super wenn du das Rezept posten würdest. Unter Tomaten-Caprese kann ich mir nichts vorstellen  :nixweiss1:.

... der (Unverpacktladen) In DA ist erst 3 Monate alt ...
Und wie ist die Resonanz? Haben sie viel Kundschaft?

Schwierig finde ich es, wenn ich mich entscheiden muss: nehme ich bsp. das herkömmliche Salz MIT bedenklichen Rieselhilfen (Natriumferrozyanid) oder das ohne von Alnatura bsp., das in Plastik verpackt ist?
Schwierig. Bisher hat der Inhalt dann doch den Ausschlag gegeben.
:nixweiss1:Ich nehme Karton...
Salz bring ich mir fast immer aus der Bretagne mit. Dort im Supermarkt gibt es Meersalz in Pappschachteln oder aber Großpackungen in Plastik, aber das ist dann eben immerhin nicht so viel davon.

Liebe Grüße,
Christiane
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 14. März 2017, 21:21:38
Hallo Christiane!
und was bekommst Du als Antwort?
Na ja, wie gesagt: dort geht es ja gerade erst auch mit neuem Besitzer/Chef los. Und die mir bekannten Mitarbeiter finden das viele Plastik auch doof. Von daher hoffe ich, dass sie das 1 zu 1 an die Marktleiterin weitergeben.
Mal schauen was der daraus macht. ich hoffe das Beste für Euch

 
einen gebackenen Blumenkohl zu machen. Dazu gab es Tomaten-Style Caprese.
solltet ihr an Rezepten interessiert sein, schreibe ich Sie euch gerne in den kochbuch-Challange-Thread.
Gebackener Blumenkohl klingt prima - ich liebe Blumenkohl und den mögen auch die Kids gern. Daher: wär super wenn du das Rezept posten würdest. Unter Tomaten-Caprese kann ich mir nichts vorstellen  :nixweiss1:.
Gebackener Blumenkohl-Rezept kommt...
Tomaten-Caprese ist normalerweise Tomaten mit Mozarella... verlinke dir mal eine leckeres mit Nudeln und ein veganes drüben...


... der (Unverpacktladen) In DA ist erst 3 Monate alt ...
Und wie ist die Resonanz? Haben sie viel Kundschaft?[7quote]
 :nixweiss1: keine Ahnung. War noch nicht da. Das ist ein einfacher weg von 20 Minuten von meiner Arbeit aus und das ist für die Mittagspause zu weit... und abends muß ich eben immer meist schnell heim wegen Lyko, kochen und sowas...
Wenn ich das nächste Mal eh in die Stadt muß, versuche ich mal vorbeizugehen.


Gruß Silke
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 16. März 2017, 15:09:59
Hallo zusammen!

Wo wir es neulich von Pfandboxen hatten
Es scheint zu gehen und ich hoffe es ziehen viele viele nach...

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/mehrwegverpackung-fuer-obst-wurst-eier-dieser-supermarkt-in-kleve-sagt-dem-muell-den-kampf-an-aid-1.6691172?utm_source=facebook&utm_medium=referral&utm_campaign=share

Gruß Silke
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 16. März 2017, 20:44:20
Das ist ja cool!! Werd ich bei nächster Gelegenheit im hiesigen Edeka anregen...
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 17. März 2017, 07:29:45
Das ist "unser" Edeka  :->
Edeka Brüggemeier
Den gibt es eben auch in Kevelaer und Winnekendonk und da machen die das auch mit den Dosen , das klappt  :->
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 17. März 2017, 07:47:15
Das ist ja klasse! Da habt Ihr ja echt Glück.  :funkey:

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 17. März 2017, 09:26:49
Das ist "unser" Edeka  :->
Edeka Brüggemeier
Den gibt es eben auch in Kevelaer und Winnekendonk und da machen die das auch mit den Dosen , das klappt  :->

Oh, da beneid ich Euch ja wirklich drum...

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Tara am 17. März 2017, 11:09:26
Ich habe dieses Video jetzt auch mal unserem Edeka geschickt, mal schauen, was für eine Reaktion zurück kommt!
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 17. März 2017, 11:10:10
Ich habe dieses Video jetzt auch mal unserem Edeka geschickt, mal schauen, was für eine Reaktion zurück kommt!

Super Idee
Bin gespannt auf die Reaktionen
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 17. März 2017, 15:02:18
Tara, dann berichte mal was die so dazu sagen...

Ich hab es heute der Bedienung an der Fleischtheke erzählt. Schadet nicht, ist aber natürlich nicht seine Entscheidung was da im Laden gemacht wird  :nixweiss1: .
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Tara am 17. März 2017, 17:33:08
Jo, ich bin gespannt, ob die überhaupt antworten!
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Tara am 15. Juli 2018, 10:54:17
Huhu,
ich wollte kurz mal eine Rückmeldung geben.
Edeka hat nett, aber unverbindlich geantwortet. So schnell wird sich da wohl nichts tun.

Aber ich habe im letzten Jahr versucht, hier aufmerksamer einzukaufen.
Zumindest in meinem Kühlschrank hab ich jetzt viel auf Glas umgestellt. Senf, Joghurt und Ketchup gibt es jetzt nur noch aus der Flasche/Glas. Und unser Mineralwasser nicht mehr in der Einwegflasche sondern nur noch Mehrweg. Ich zögere noch die schweren Glasflaschen zwei Stockwerke hochzuschleppen  :rotwerd:
Aber ich merke wie sich mein Plastikmüll reduziert hat
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 15. Juli 2018, 11:24:22
Hallo Tara,

schön dass Du dies Thema mal wieder anschiebst. Unser Edeka ist da auch nicht gerade vorbildlich  :rollen:. Erst gestern hab ich gesehen, wie im Laden der Blattsalat aus einer Stiege aus- und in einzelne Plastiktüten eingepackt wurde. Warum auch immer  :kopfkratz:. Ich muss bei Gelegenheit dort mal die 'Verkäuferin meines Vertrauens' danach fragen. Gestern war ich zu sehr in Eile.

Was mein eigenes Kaufverhalten angeht mach ich es so wie Du. Ich bemühe mich, Plastik zu meiden, aber ich bin da nicht sooo konsequent. Also gibt es Obst und Gemüse meistens, aber nicht immer, unverpackt. Es gibt Majo und co in Glasflaschen. Auch Mineralwasser hol ich in Glasflaschen. Dafür aber Milch und Saft im Tetrapack.  :nixweiss1:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 16. Juli 2018, 10:04:43
ich wollte kurz mal eine Rückmeldung geben.
Edeka hat nett, aber unverbindlich geantwortet. So schnell wird sich da wohl nichts tun.
Diese Erfahrung habe ich leider bei dem Supermarkt auch gemacht. Ich habe z.b. das mit dem "eigenen Behältnis" mitbringen an der Frischtheke angesprochen. Habe zwar auch eine Antwort  bekommen, aber die war total standardisiert, ohne persönliche Anrede und eigentlich nicht auf mein Anliegen bezogen, sondern nur mit Hinweisen, dass sie "doch Achso-toll-" viel machen...
WWF etc.
 

Aber ich habe im letzten Jahr versucht, hier aufmerksamer einzukaufen.
Zumindest in meinem Kühlschrank hab ich jetzt viel auf Glas umgestellt. Senf, Joghurt und Ketchup gibt es jetzt nur noch aus der Flasche/Glas. Und unser Mineralwasser nicht mehr in der Einwegflasche sondern nur noch Mehrweg. Ich zögere noch die schweren Glasflaschen zwei Stockwerke hochzuschleppen  :rotwerd:
Aber ich merke wie sich mein Plastikmüll reduziert hat
Ja das merkt man schnell am Müll in der Tonne...
Bei mir waren es z.B. auch Stückseife, statt Flüssigseife ; Essen gehen statt Take away ; 
In Process sind noch z.b. Menstruationstasse bzw. Körperhygiene im allgemeinen, da fällt ja viel Müll.
War am Freitag im DM vor den Zahnbürsten gestanden. Es gibt ja welche aus Holz, aber pro Stück € 3,ebes   :umfall:

Gruß Silke

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 16. Juli 2018, 11:14:30
Huhu,
ich wollte kurz mal eine Rückmeldung geben.
Edeka hat nett, aber unverbindlich geantwortet. So schnell wird sich da wohl nichts tun.

Aber ich habe im letzten Jahr versucht, hier aufmerksamer einzukaufen.
Zumindest in meinem Kühlschrank hab ich jetzt viel auf Glas umgestellt. Senf, Joghurt und Ketchup gibt es jetzt nur noch aus der Flasche/Glas. Und unser Mineralwasser nicht mehr in der Einwegflasche sondern nur noch Mehrweg. Ich zögere noch die schweren Glasflaschen zwei Stockwerke hochzuschleppen  :rotwerd:
Aber ich merke wie sich mein Plastikmüll reduziert hat

Denke mal über einen Soda Streamer nach, wir haben den mit dem Glasflaschen zu Hause, das ist toll und praktisch

Bei Edeka verkaufe sie jetzt bei uns so Mehrweg-Netze für Obst und Gemüse, das gefällt mir sehr gut
Und den Aufschnitt könnte ich mir in meine eigene Dose packen lassen



Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 16. Juli 2018, 20:51:26
Zitat von: Inge
Bei Edeka verkaufe sie jetzt bei uns so Mehrweg-Netze für Obst und Gemüse, das gefällt mir sehr gut
Und den Aufschnitt könnte ich mir in meine eigene Dose packen lassen

Diese Netze für Obst habe ich mir selbst gehäkelt und darf diese auch in unserem Edeka benutzen.
Aber bei Fleisch und Wurst können sie mir leider nicht so einfach entgegen kommen. Daher ist da immer noch Folie und Plastik-Tüten im Umlauf.

Dieses Plastik vermeiden, dass möchten viele gerne machen und die kleineren Geschäfte würden ihren Kunden auch gerne entgegen kommen, aber die gesetzlichen Auflagen sind da recht streng.  :rollen:

Das ist wieder so eine Geschichte bei der man sich fragt, ob in Berlin die rechte Hand weiß, was die linke Hand macht ? Die Einen sagen, man soll Müll und Plastik vermeiden und die anderen verschärfen die Auflagen so abenteuerlich, dass dies gar nicht umsetzbar ist!  :doof:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 16. Juli 2018, 23:01:13
Wenigstens einiges an Obst und Gemüse kann ich auch ohne Plastik lose in den Einkaufswagen räumen. Aber leider ist vieles ja schon vorher eingeschweißt.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 17. Juli 2018, 07:46:38
Wenigstens einiges an Obst und Gemüse kann ich auch ohne Plastik lose in den Einkaufswagen räumen. Aber leider ist vieles ja schon vorher eingeschweißt.
ja  das stimmt, aber hier kommt es drauf an, wo man einkauft, L*dl hat viel lose Ware die man so einpacken kann, R*we will ja auch immer weiter Plastik abbauen, A*di eigentlich auch, aber da habe ich es noch nicht bemerkt, aber bei P*nny gibt es inzwischen auch viel unverpacktes Obst und Gemüse.
Wochenmarkt ist auch eine Alternative, aber das wird meist dann doch ziemlich teuer...
Auch bin ich etwas von der Qualität enttäuscht gewesen.
Wir haben bei unserem Mini Wochenmarkt zwei Gemüsehändler.
Bei dem einen habe ich total leckeren knackigen Feldsalalt im Winter bekommen. Wirklich grün und knackig und frisch...
Als ich dann ein paar Wochen später hinkam, war dieser Bauer nicht da und ich ging zum andere. Dort bekam ich Feldsalat in Discountqulität. Dünn, labbig, und nach nichts schmeckend...  :heul:
Oder Pilze. HAbe mir die beim Markt gekauft, die sahen gut aus und habe sie am nächsten Tag gemach...  :kotz:
Beim kochen sind sie total trocken und eklig geworden und ich konnte nach der Zubereitung das Ganze Gericht wegschmeißen... Das hat mich schon ziemlich geärgert. Sowas habe ich bei Discount oder Supermarktware noch nie erlebt!

Gruß Silke

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 17. Juli 2018, 09:58:39
Unser Minimärktchen hier im Ort lohnt nicht wirklich. Und mich samstags ins städtische Getümmel stürzen für den Wochenmarkt? Dazu hab ich ehrlich keine Lust :-(.

Ja, es gibt in jedem Supimarkt inzwischen das ein oder andere unverpackte. Ich versuch das auch möglichst oft zu nehmen. Aber es ist und bleibt eine Mischkalkulation  :nixweiss1:.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 24. September 2019, 00:13:59
Ich hol dies Thema mal aus der Versenkung. Ich hab nämlich gerade im Fernsehen auf RTL die Sendung 'Das Jenke Experiment' gesehen, bei dem es um Plastik ging. Jenke hat im Urin und im Blut nach einigen Weichmachern,.... suchen lassen. Dann hat er vier Wochen lang extrem viel Nahrung aus Plastikverpackungen, Kosmetik mit Microplastik,... verwendet und danach wieder untersucht. Die Ergebnisse waren total erschreckend. Und auch sonst gab es viel Informatives, sowohl im negativen wie GsD auch im positiven Sinn. Ich denke, die Sendung könnt Ihr auch über die Mediathek anschauen.
Grund und Anlaß genug, ein weiteres mal durch die Wohnung zu gehen und zu überlegen, wo man noch am Plastik sparen kann.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 24. September 2019, 06:23:30
Die Sendung habe ich noch nicht gesehen, vielleicht schaue ich mir das wirklich mal über die Mediathek an, klingt interessant trotz "RTL"

Zitat
Grund und Anlaß genug, ein weiteres mal durch die Wohnung zu gehen und zu überlegen, wo man noch am Plastik sparen kann.
Hm , ja, das sollte man viel mehr machen
Meine Kollegin schwört auf ihre Bienenwachstücher
Sie nimmt sie auch mit zum einkaufen und wenn sie Brot oder Brötchen kauft nimmt sie gar keine Tüte vom Bäcker mit, sondern verpackt die Sachen direkt
Finde ich auch eine gute Idee
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 24. September 2019, 07:47:58
Die Sendung war tatsächlich sehr informativ und der übliche, reißerische RTL-Stil hielt sich in erträglichen Grenzen. Diese Jenke-Serie lohnt sich fast immer.

Ja, ein solches Bienenwachstuch hab ich inzwischen auch. Und eine Freundin meiner Tochter kann die sogar selbst machen.
Bei uns im Supimarkt kann ich Wurst, Fleisch und Käse in Dosen packen lassen. Allerdings in Plastikdosen, Glas nehmen sie nicht  :rollen:. Metalldosen hab ich nicht.
Obst und Gemüse haben sie etliches lose und das kann ich in Stoffbeutel packen. Dafür wird der Salat aus den Stiegen dort im Laden einzeln in Plastiktüten gepackt  :doof: - die lass ich ihnen regelmäßig liegen.
Sich das Brot gleich in einen Stoffbeutel geben zu lassen wär auch noch eine Idee.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Firnsarnwen am 13. Oktober 2019, 12:25:14
Da ich so ein Kerzenjunkie bin und ab Herbst der Verbrauch deutlich steigt, habe ich mir neulich bei DM nachhaltige Teelichter mit einer Brenndauer von ca. 6 Stunden mitgenommen. Sie sind ohne die Hülle (Metall/ Kunststoff). Da ich mal vor längerem günstig Glashüllen erstanden hatte, habe ich immer mal wieder nach Lichtern ohne Hülle gesucht und freue mich, dass ich jetzt fündig geworden bin.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 14. Oktober 2019, 07:12:41
Da ich so ein Kerzenjunkie bin und ab Herbst der Verbrauch deutlich steigt, habe ich mir neulich bei DM nachhaltige Teelichter mit einer Brenndauer von ca. 6 Stunden mitgenommen. Sie sind ohne die Hülle (Metall/ Kunststoff). Da ich mal vor längerem günstig Glashüllen erstanden hatte, habe ich immer mal wieder nach Lichtern ohne Hülle gesucht und freue mich, dass ich jetzt fündig geworden bin.

Ich habe die auch gesehen, habe aber überlegt, ob die dann nicht beim anzünden total auseinanderlaufen
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 14. Oktober 2019, 07:18:16
Ja, das tun sie, genau wie andere Teelichter auch. Aber das macht nichts, denn Du stellst sie ja in einen Glashalter in der Form, die bei den anderen die kleine Aluschale hat.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 14. Oktober 2019, 07:24:10
Ja, das tun sie, genau wie andere Teelichter auch. Aber das macht nichts, denn Du stellst sie ja in einen Glashalter in der Form, die bei den anderen die kleine Aluschale hat.

Also müsste ich mir erst so Glashalter kaufen dafür? Und brennen die dann restlos weg oder hat man dann Reste
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 14. Oktober 2019, 08:02:20
Also die die ich bisher hatte hättest Du nicht wie eine 'normale' Kerze ohne Halter hinstellen können. Im Glashalter blieb das kleine Plättchen, das den Docht hält, mit einem Wachsrest. Ging beides mit heißem Wasser leicht raus.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 14. Oktober 2019, 08:09:00
Ich habe halt solche Glasbehälter nicht, sondern eben nur "normale" Teelichthalter
Aber dann halte ich danach mal Ausschau
Danke fürs erklären
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 14. Oktober 2019, 08:48:42
Was sind denn 'normale' Teelichthalter? Aus welchem Material sind die denn? - Ich find die gläsernen normal  :-).
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 14. Oktober 2019, 09:26:43
Was sind denn 'normale' Teelichthalter? Aus welchem Material sind die denn? - Ich find die gläsernen normal  :-).

Ich habe Laternen, in die man Teelichter rein macht ... oder eben so größere Gefäße
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Tara am 20. Oktober 2019, 20:11:33
Bei unserem Edeka kann man jetzt schon seit ein paar Monaten seine eigene Plastikbox für Wurst mitbringen.

Ratet mal wers noch nie geschafft hat dran zu denken und ne Tupperdose mitzunehmen.... :dong:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 20. Oktober 2019, 20:13:47
Das geht bei uns ja auch schon seit ca. einem Jahr. Inzwischen schaff ich es meistens, mit dem Einkaufszettel auch die entsprechenden Gemüsenetze und Dosen für Wurst, Käse, Fleisch einzupacken. Das dauert bis das zur Gewohnheit wird  :rollen:.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 21. Oktober 2019, 19:59:21
Ihr Lieben

Ich weiß nicht, ob ihr dieses Thema hier schon besprochen habt, aber ich erzähle jetzt einfach mal von meiner neuesten Errungenschaft für den Umweltschutz.  :->

Ich habe am letzten Wochenende endlich mal auf unserem kleinen "Kreativ-Herbstmarkt" eine Verkäuferin gefunden, die Wachstücher auch in einer gescheiten Größe angeboten hat.
Kennt ihr auch noch diese, von Mutter oder Oma, selbstgemachten Wachstücher in denen wir unsere Schulbrote eingewickelt bekamen?
Ich habe schon lange nach diesen Tüchern gesucht, aber die Größen in denen die im allgemeinen angeboten werden, da kann man ja kein Brot drin einwickeln. Auch bin ich mir bei diesen Tüchern, die > Hier (https://www.amazon.de/s?k=wachst%C3%BCcher+f%C3%BCr+lebensmittel&__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=2HXDNKBXQQJ34&sprefix=Wachst%C3%BCcher%2Caps%2C207&ref=nb_sb_ss_i_5_11) < angeboten werden, nicht sicher ob die wirklich mit reinem Bienenwachs gefertigt werden. Bei diesen Massenprodukten bin und bleibe ich misstrauisch.  :rotwerd: 
Aber nun habe ich schon mal ein gescheites Tuch und von der Händlerin auch eine genaue Beschreibung bekommen, wie man diese Tücher herstellt.
Von nun an kommt bei mir Brot nicht mehr in irgendwelche Plastik-Tüten oder Dosen und für meinen Käse oder auch Gemüse werde ich mir nun passende Tücher selbst machen.
Einen Imker habe ich hier in der Nähe bei dem ich das Wachs bekommen kann.
Somit habe ich wieder etwas Plastik eingespart, denn mit diesen Tüchern kann man auch gut Glas- und Porzellan Schüsseln abdecken. Man muss sich halt nur die Größen herstellen, die zum jeweiligen Geschirr passen.
Und mit der Wärme der Hände kann man die Tücher auch gut verschließen oder der jeweiligen Schüsselform anpassen. Obwohl ich mir aber noch ein paar Bänder in die Schublade legen werde, mit denen ich diese Tücher auf den Schälchen fixiere. Das hat meine Mutter auch so gemacht. Sicher ist sicher.  :-)
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 21. Oktober 2019, 20:06:57
Nein, von früher kannte ich so etwas nicht. Aber ich hab vor einiger Zeit eines von meiner Schwester geschenkt bekommen und nutze es nun, um Schüsseln damit zu verschließen. Fürs Schulbrot lohnt es bei uns nicht mehr. Da hab ich ja vor Jahren so diverse Dosen gekauft und die weiter zu nutzen ist bestimmt sinnvoller als sie jetzt zu entsorgen, um Wachstücher verwenden zu können. Ich würd halt keine neuen Dosen mehr kaufen.
Eine Freundin meiner Tochter macht auch solche Wachstücher. Aber ich selbst hab es noch nicht probiert.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 22. Oktober 2019, 06:59:15
Ich habe schon oft von diesen Tüchern gehört aber bislang keins benutzt
Ich weiß dass wir die früher mal hatten, aber ich weiß auch noch, dass die immer klebrig wurden mit der Zeit
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Esmeralda am 22. Oktober 2019, 08:20:19
Cool.  :applaus1:
Ich bin auch immer wieder auf der Suche nach passenden Wachstüchern.
Wenn Du sie dann jetzt selber herstellst, Annette, vielleicht kann ich dann ja bei Gelegenheit mal 1-2 Tücher bei Dir bestellen?  :schmusen:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: nirak am 22. Oktober 2019, 20:49:02
Ich versuche auch inzwischen Plastik zu vermeiden. Getränke gibt es nach Möglichkeit nur noch in Glasflaschen. Leider bittet unserer Edeka die Mitnahme von Dosen für wurst und Käse nicht an. Ich habe aber noch einige Tupperdosen die ich erst verbrauchen werde. Neue gibt es keine mehr und Vorratsbehälter für Mehl und Zucker usw habe ich in Einweckgläser. Tüten benutzen wir schon lang nicht mehr. Die Sache mit den Wachstüchern beobachte ich auch schon länger.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 22. Oktober 2019, 21:33:52
Ich habe schon oft von diesen Tüchern gehört aber bislang keins benutzt
Ich weiß dass wir die früher mal hatten, aber ich weiß auch noch, dass die immer klebrig wurden mit der Zeit

Ich habe mich jetzt durch unzählige Anleitungen zur Herstellung und auch zum Gebrauch von Wachstüchern durchgewühlt. Das WWW ist ja voll von Beiträgen und Erfahrungsberichten.  :rollen:

Bei der Anleitung zur Herstellung bin ich noch ein wenig misstrauisch, dass klingt fast zu einfach und meiner Erfahrung nach (mit einfachen Bastelanleitungen) gibt es meist doch noch Tücken im Detail. Mal abwarten, ich werde es dann sehen.  :-)

Das die Tücher irgendwann, nach ca. 1 - 1,5 Jahren nicht mehr so perfekt funktionieren und der Wachs dann porös oder auch klebrig in seine Bestandteile zerfällt, kann ich mir gut vorstellen.
Wie gesagt, meine Mutter hat immer ältere Geschirrtücher oder Kissenbezüge dafür zerschnitten und zu Wachstüchern verwandelt. Ich schätze mal, weil sie wusste das diese Tücher beim ständigen Gebrauch, nicht länger als 1 - 1,5  Jahr halten.

Reinigen kann man diese Tücher unter lauwarmen Wasser. Hin und wieder kann man sie auch zwischen Backpapier legen und wieder "aufbügeln", z.B. wenn sich der Wachs in den Knicken vom Tuch verabschiedet hat. Beim Bügeln verteilt sich der Wachs dann wieder gleichmäßig auf dem Tuch.

Da reiner Baumwollstoff, bzw. Stoff aus reinem Leinen heut zu Tage nicht mehr so teuer ist, denke ich, dass es einen Versuch wert ist diese Tücher herzustellen und an Stelle von Gefriertüten (einfrieren kann man mit diesen Tüchern nämlich auch hab ich jetzt gelernt  :->) oder von Alu- bzw. Frischhaltefolie zu benutzen.
Man darf in diese Tücher nur keinen Fisch, kein Fleisch und keine Wurst einwickeln.
Für Käse, Brot, Gemüse und Obst sind sie aber sehr gut geeignet heißt es in den Erfahrungsberichten.
Auch zum abdecken von angefangenen Joghurt- oder Schmand-Bechern sind kleinere, runde Tücher gut zu gebrauchen.
Also Einsatzmöglichkeiten gibt es ja doch sehr viele.
Ich habe mir jedoch schon überlegt, dass ich verschiedene Farben wählen werde um die Brottücher von den Gemüse oder Obsttüchern zu unterscheiden. Ich weiß nicht wie die einzelnen Geschmacksrichtungen auf andere Lebensmittel vielleicht abfärben?  :kopfkratz:
Das muss ich noch austesten und wie gesagt, ich war noch ein Schulkind als ich mit diesen Tüchern konfrontiert wurde. Damals waren das für mich ganz normale Haushaltsartikel, für deren Einsatz ich mich noch nicht interessiert habe.

@ Sandra
Wenn ich den Trick mit der Herstellung dieser Tücher gut raus habe, dann werde ich gerne an dich denken.  :knuddel:
Möchtest du darin die Pausenbrote für deine Mädels einwickeln oder direkt ein ganzes Brot darin frischhalten?

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 22. Oktober 2019, 21:43:02
Zitat von: Karin
Leider bittet unserer Edeka die Mitnahme von Dosen für wurst und Käse nicht an.

Ja das nervt mich hier in der Großstadt auch grade kolossal.  :meckern:
Der eine Laden erlaubt eigene (selbst gehäkelte) Gemüse-Netze, der andere Laden will seine Netze der eigenen Hausmarke teuer verkaufen und erlaubt NUR diese Netze !!! Und im nächsten Laden findest du wieder nur diese doofen Tütenrollen.  :gr:
Das ist der reinste Spießrutenlauf, wenn du hier versuchst ohne Plastiktüten Gemüse oder Obst zu kaufen.
Und auf diese schwammige Verordnung zum Umweltschutz und zur Tütenvermeidung bilden die Politiker sich auch noch etwas ein!  :doof:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Esmeralda am 23. Oktober 2019, 10:07:51
@ Sandra
Wenn ich den Trick mit der Herstellung dieser Tücher gut raus habe, dann werde ich gerne an dich denken.  :knuddel:
Möchtest du darin die Pausenbrote für deine Mädels einwickeln oder direkt ein ganzes Brot darin frischhalten?

Das ist lieb.  :schmusen:
Ich hätte Interesse an so kleine Tücher für Gemüse (Schlangengurke z.B.) und an den Tüchern für Schüsseln etc. für den Kühlschrank.  :flirt:
Für die Pausenbrote nutzen wir weiterhin unsere Tupperdosen.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 23. Oktober 2019, 10:18:46
Wenn Du damit wirklich mal in Produktion gehst, bin ich auch interessiert
Das wäre ja auch mal wieder ein guter Grund um Dich auf der Grav Insel besuchen zu kommen
Ich suche noch ein Tuch um ein ganzes Brot einzupacken und welche, um Schüsseln abzudecken
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 23. Oktober 2019, 10:45:57
@ Inge und Sandra

Ich sage euch bescheid, wenn ich diese Geschichte auch guten Gewissens an euch weiter geben kann.  :schmusen:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 23. Oktober 2019, 11:30:06
Liebe Annette,

darf ich mich den beiden anderen noch anschließen? Für mich wären Tücher zum Schüsseln verschließen und zum Einwickeln eines Brotes prima.

Liebe Grüße,
Christiane
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 23. Oktober 2019, 12:52:05
Annette, das wird ein Großauftrag
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: nirak am 23. Oktober 2019, 13:21:30
Ich kann mich nur anschliessen, ich hätte auch Interesse  :funkey:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 23. Oktober 2019, 16:07:05
Annette, das wird ein Großauftrag

Ich sehe das auch gerade, aber ich mache das gerne für euch.
Auch für Karin und Christiane.  :knuddel:
Um ein ganzes Brot einzuwickeln haben Geschirrtücher genau die richtige Größe, das habe ich heute mal ausprobiert.
Aber ich muss eh erst noch zum Imker und zum Stoffladen.
Denn einfach nur ein Geschirrtuch zu nehmen, das wäre an den Rändern mit dem Saum, schlecht zu verschließen.
Ich lasse jetzt die Camping Saison am Wochenende ausklingen und werde mich erst noch um die Grabgestecke für unsere verstorben Eltern kümmern und dann nach Allerheiligen die Wachstücher in Angriff nehmen.

@ Karin und Christiane
Ich mache für euch beide dann auch so ein kleines Sortiment, wie für Inge und Sandra.
Ist das OK für euch?  :flirt:

Das Sortiment wird aus
Einem großen Tuch für ein Brot -
Ein kleineres eckiges Tuch für Käse oder Gemüse
Ein größeres und ein kleineres rundes Tuch zum abdecken einer Schüssel und eines Joghurt Bechers - bestehen.
Ich denke, diese 4 Tücher sind als Grundausstattung sinnvoll.
Oder was meint ihr?
Über weitere Tücher kann man dann ja immer noch reden, wenn ihr merkt dass ihr noch eins brauchen könntet.    :-)
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 23. Oktober 2019, 16:36:22
Liebe Annette,

das wäre großartig! Du bist einfach ein Goldschatz!  :knuddel:

Alles Liebe,
Christiane
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Firnsarnwen am 23. Oktober 2019, 22:03:23
Finde ich ja klasse, was Du da vorhast, Annette.  :respekt3:
Ich habe die Tücher neulich bei DM gesehen und beschlossen, dass ich die nicht brauche. Bei uns muss kein Schul- oder Pausenbrot mehr verpackt werden. Mein Müsli nehme ich in einem schönen Schraubglas mit und das hat dann gleich einen "Dekoeffekt", wenn es wartend auf meinem Schreibtisch steht.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 24. Oktober 2019, 08:54:43
HAllo zusammen!

Ich habe schon oft von diesen Tüchern gehört aber bislang keins benutzt
Ich weiß dass wir die früher mal hatten, aber ich weiß auch noch, dass die immer klebrig wurden mit der Zeit

Ich habe mich jetzt durch unzählige Anleitungen zur Herstellung und auch zum Gebrauch von Wachstüchern durchgewühlt. Das WWW ist ja voll von Beiträgen und Erfahrungsberichten.  :rollen:

Bei der Anleitung zur Herstellung bin ich noch ein wenig misstrauisch, dass klingt fast zu einfach und meiner Erfahrung nach (mit einfachen Bastelanleitungen) gibt es meist doch noch Tücken im Detail. Mal abwarten, ich werde es dann sehen.  :-)

Das die Tücher irgendwann, nach ca. 1 - 1,5 Jahren nicht mehr so perfekt funktionieren und der Wachs dann porös oder auch klebrig in seine Bestandteile zerfällt, kann ich mir gut vorstellen.
Wie gesagt, meine Mutter hat immer ältere Geschirrtücher oder Kissenbezüge dafür zerschnitten und zu Wachstüchern verwandelt. Ich schätze mal, weil sie wusste das diese Tücher beim ständigen Gebrauch, nicht länger als 1 - 1,5  Jahr halten.

Reinigen kann man diese Tücher unter lauwarmen Wasser. Hin und wieder kann man sie auch zwischen Backpapier legen und wieder "aufbügeln", z.B. wenn sich der Wachs in den Knicken vom Tuch verabschiedet hat. Beim Bügeln verteilt sich der Wachs dann wieder gleichmäßig auf dem Tuch.

Da reiner Baumwollstoff, bzw. Stoff aus reinem Leinen heut zu Tage nicht mehr so teuer ist, denke ich, dass es einen Versuch wert ist diese Tücher herzustellen und an Stelle von Gefriertüten (einfrieren kann man mit diesen Tüchern nämlich auch hab ich jetzt gelernt  :->) oder von Alu- bzw. Frischhaltefolie zu benutzen.
Man darf in diese Tücher nur keinen Fisch, kein Fleisch und keine Wurst einwickeln.
Für Käse, Brot, Gemüse und Obst sind sie aber sehr gut geeignet heißt es in den Erfahrungsberichten.
Auch zum abdecken von angefangenen Joghurt- oder Schmand-Bechern sind kleinere, runde Tücher gut zu gebrauchen.
Also Einsatzmöglichkeiten gibt es ja doch sehr viele.
Ich habe mir jedoch schon überlegt, dass ich verschiedene Farben wählen werde um die Brottücher von den Gemüse oder Obsttüchern zu unterscheiden. Ich weiß nicht wie die einzelnen Geschmacksrichtungen auf andere Lebensmittel vielleicht abfärben?  :kopfkratz:
Das muss ich noch austesten und wie gesagt, ich war noch ein Schulkind als ich mit diesen Tüchern konfrontiert wurde. Damals waren das für mich ganz normale Haushaltsartikel, für deren Einsatz ich mich noch nicht interessiert habe.

@ Sandra
Wenn ich den Trick mit der Herstellung dieser Tücher gut raus habe, dann werde ich gerne an dich denken.  :knuddel:
Möchtest du darin die Pausenbrote für deine Mädels einwickeln oder direkt ein ganzes Brot darin frischhalten?

Hallo zusammen!

Oh, ich sehe gerade dieser Thread wurde wiederbelebt
 :dance: :funkey: :bang:

Ich bin auch eine die versucht lose Ware einzukaufen und deswegen mit diversen Obstnetzen und Körben losstapft.
Ich habe auch Dosen für Fleisch& Wurst dabei... Aber unsere Bedarf ist echt sehr gering geworden.
Weil nur noch mein Mann das isst.

Bienenwachstücher habe ich letztes Jahr von meiner Schwester zum Geburtstag bekommen , es ist ein in Hessen angesiedeltes Kleinunternehmen 
Wildwaxtücher (https://wildwaxtuch.de/)
Ich nutze sie hin und wieder, bin aber einer der eher mit wiederverwendbaren Plastikdosen oder eben mal ein Teller zum abdecken arbeitet...
Kannte solche Tücher aber ebenfalls nicht aus der Kindheit.

Annette, das wird ein Großauftrag [...]
@ Karin und Christiane
Ich mache für euch beide dann auch so ein kleines Sortiment, wie für Inge und Sandra.
Ist das OK für euch?  :flirt:[...]

Das Sortiment wird aus
Einem großen Tuch für ein Brot -
Ein kleineres eckiges Tuch für Käse oder Gemüse
Ein größeres und ein kleineres rundes Tuch zum abdecken einer Schüssel und eines Joghurt Bechers - bestehen.
Ich denke, diese 4 Tücher sind als Grundausstattung sinnvoll.
Oder was meint ihr?
Über weitere Tücher kann man dann ja immer noch reden, wenn ihr merkt dass ihr noch eins brauchen könntet.    :-)
Darf  ich auch eine Bestellung abgeben   :schmacht: :-> Das hört sich großartig an!

Liebe Grüße
Silke

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 24. Oktober 2019, 10:22:40
@ Silke
Klar mache ich für dich auch Tücher.  :schmusen:
Wie gesagt,ich nehme die Herstellung der Tücher Anfang November in Angriff.

@ Firni
Solche neuen Bastelarbeiten probiere ich immer gerne. :-) Das ist keine Strafe für mich.
Wenn die Camping Saison zu Ende ist habe ich auch genügend Zeit dafür. Auch höre ich dabei dann immer gerne meine Hörbücher. So ist das recht entspannend. :->
Und diese Tücher hätte ich sowieso noch für mich und unsere Töchter hergestellt.
Also alles kein Dingen. :zwinker:
Mit deinem Müsli im Schmuckglas vermeidest du ja auch Plastikmüll. Das Müsli könntest du auch nicht in Wachstücher befördern. So leistest du auch mit dem Glas einen Beitrag zum Umweltschutz. :schmusen:

PS. Was mir noch einfällt:
Ich habe diese fertigen Tücher bei DM gestern auch gesehen und fand die angegeben Maße pro Tuch doch sehr sparsam bemessen.  :gr:
Da könnte man ja kein Brot einwickeln, höchstens eine kleine Schnitte für Unterwegs in das größte der Tücher. Die kleineren reichen ja nicht mal für einen halben Apfel oder eine kleine Tomate. Man könnte die kleinen Tücher dann bestenfalls zum Abdecken der Schnittstelle am Apfel oder der Gurke nutzen...
Und ob man so abgedeckte Früchte, bzw. Gurken unfallfrei transportieren kann, wage ich zu bezweifeln. Also da bin ich dann doch lieber dafür größere Stoff-Stücke zu nehmen, die man gescheit um den Apfel, Tomate, Käse u.s.w. drum herum wickeln und verschließen kann. 
Mit diesen "Läppchen" von DM käme ich offen gestanden nicht zurecht.

Ich werde für mich Tücher machen in denen ich einen ganzen Apfel, eine ganze Tomate oder auch ein paar Möhren einwickeln kann. Wir haben hier das Problem, dass ich gerne mal einen Apfel, eine Kaki oder eine Birne abends zum Brot esse. Mein Mann isst gerne mal ein Tomaten-Brot und unbedingt jeden Tag eine Banane. Da man, Äpfel, Tomaten, Birnen und Bananen nicht zusammen in EINER Schüssel lagern kann, habe ich hier meistens 3-4 Schüsseln herum stehen für zwei Tomaten, 4 Bananen, 2 Äpfel und eine Kaki! (Das ist so in etwa die Wochenration ohne Trauben) Ich hatte mir mal eine Etagère für Obst hier in die Küche gestellt, aber das hat auch nicht gut Funktioniert, weil manche Äpfel oder Tomaten gar nicht auf die einzelnen Etagen passten. Sie waren schlichtweg zu dick. Also das war nix. :wuschig:

Nun habe ich vor, mir Tücher zu machen, in denen ich dann Äpfel und Tomaten gut einwickeln kann und somit für alles an Obst und Tomaten nur EINE Schüssel oder eine größere Schale brauche.
Dies sind jetzt im Vorfeld nur mal so ein paar Überlegungen von mir zur Frage: "Wie sinnvoll sind diese Wachstücher nun wirklich für uns?"

Wie Firni schon sagte:
Man muss sich schon überlegen wofür man diese Tücher sinnvoll in der Küche einsetzen möchte. 
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 24. Oktober 2019, 15:07:09
PS. Was mir noch einfällt:
[...]
Ich werde für mich Tücher machen in denen ich einen ganzen Apfel, eine ganze Tomate oder auch ein paar Möhren einwickeln kann. Wir haben hier das Problem, dass ich gerne mal einen Apfel, eine Kaki oder eine Birne abends zum Brot esse. Mein Mann isst gerne mal ein Tomaten-Brot und unbedingt jeden Tag eine Banane. Da man, Äpfel, Tomaten, Birnen und Bananen nicht zusammen in EINER Schüssel lagern kann, habe ich hier meistens 3-4 Schüsseln herum stehen für zwei Tomaten, 4 Bananen, 2 Äpfel und eine Kaki! (Das ist so in etwa die Wochenration ohne Trauben) Ich hatte mir mal eine Etagère für Obst hier in die Küche gestellt, aber das hat auch nicht gut Funktioniert, weil manche Äpfel oder Tomaten gar nicht auf die einzelnen Etagen passten. Sie waren schlichtweg zu dick. Also das war nix. :wuschig:

Nun habe ich vor, mir Tücher zu machen, in denen ich dann Äpfel und Tomaten gut einwickeln kann und somit für alles an Obst und Tomaten nur EINE Schüssel oder eine größere Schale brauche.
Dies sind jetzt im Vorfeld nur mal so ein paar Überlegungen von mir zur Frage: "Wie sinnvoll sind diese Wachstücher nun wirklich für uns?"

Wie Firni schon sagte:
Man muss sich schon überlegen wofür man diese Tücher sinnvoll in der Küche einsetzen möchte. 
Ich transporte Obst immer in Dosen und habe, z.B. eine flache Schale, in der eine Banane gut reinpasst und bei eben z.B auch Trauben, Kirschen, Physalis...
Dann habe ich eine Runde Dose , in der ein Apfel gut reinpasst, aber bei Birnen stoße ich z.B. an meine Grenzen.
Allerdings habe ich eine "stabiler" Essenstasche täglich mit auf der Arbeit, da ich mein Essen niemals mit in meinem Rucksack, in dem Wertsachen und Bücher lagern transportieren würde...
Bisher habe ich die Tücher genommen, z.b. für Käse im Kühlschrank, oder eben um mal einen Teller mit Restessen abzudecken benutzt.
Aber besonders häufig kommen sie bei mir nicht zum Einsatz.

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 12. Dezember 2019, 13:12:17
Ihr lieben
Ich habe eure Tücher hier fertig und möchte sie am WE verpacken und zu euch schicken.  :flirt:
Bitte schreibt mir doch per PN nochmals eure genaue Postanschrift.
Liebe Grüße
Annette
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 12. Dezember 2019, 14:43:42
Annette, Du bist ja der Wahnsinn! Andere Leute haben um diese Jahreszeit total den Streß und Du machst noch mal eben so nebenbei die ganzen Tücher für uns.  :schmusen:

PN kommt gleich :-).
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 12. Dezember 2019, 14:45:40
Annette, Du bist ja der Wahnsinn! Andere Leute haben um diese Jahreszeit total den Streß und Du machst noch mal eben so nebenbei die ganzen Tücher für uns.  :schmusen:

PN kommt gleich :-).
ich schließe mich da Christiane total an!
ABer auch meine Adresse kommt per PN
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 13. Dezember 2019, 08:31:26
Vielen lieben Dank Annette  :schmusen:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Esmeralda am 13. Dezember 2019, 08:54:12
Annette, Du bist ein Schatz.   :kuss2:
Ganz ganz lieben Dank.  :schmusen:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 13. Dezember 2019, 11:19:50
Wo wir gerade wieder hier aktiver sind, wollte ich euch mein neues Haargel vorstellen.
Ich stelle es her aus Leinsamgel DIY (https://natuerlich-lockig.de/leinsamengel/)
Ich Wasche meine Haare ja seit Februar oder so nur noch mit Seife, mache mir danach eine Saure Rinse. Aber da ich sehr sehr trockene Haare habe, brauchen sie Feuchtigkeit.
Also habe ich es mal mit Leinsamgel versucht UND das wirkt wie Gel und meine Naturlocken/-krause kommt total gut raus und halten voll lange bis zu 2 Tagen.  :yahoo1:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 13. Dezember 2019, 11:41:33
Ich komme mit Haarseife so gar nicht klar
Meine Haare werden davon total strohig
Und das mit dieser "sauren Rinse" war auch nicht meins

Und das mit dem Leinöl klingt interessant, aber da ich keine Locken habe, brauche ich das wohl nicht

Aber ich finde es immer super, wenn man so Tipps bekommt, den einen kann man nutzen, den Anderen eben nicht
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 13. Dezember 2019, 11:46:36
Ich komme mit Haarseife so gar nicht klar
Meine Haare werden davon total strohig
Meine Schwester kam mit der Aleppo Seife, die ich nutze auch nicht klar. Sie macht sich Haarseife selbst und fährt damit total gut.
Hast Du vielleicht mal verschiedene ausprobiert? Es ist ja auch nicht jedes Shampoo für alle Haare gleich.
Evtl. wäre auch Roggenmehl (https://www.instagram.com/stories/highlights/17897638363204456/) als Shampoo was für Dich  :kopfkratz:
Und das mit dieser "sauren Rinse" war auch nicht meins
okay, ich liebe die, weil sie meine Haar toll kämmbar macht.

Und das mit dem Leinöl klingt interessant, aber da ich keine Locken habe, brauche ich das wohl nicht
Falls Du zu Spiess neigst, kannst Du es auch als Feuchtigkeitskur in die Spitzen kneten.

Aber ich finde es immer super, wenn man so Tipps bekommt, den einen kann man nutzen, den Anderen eben nicht
Ja, weitertragen....
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 13. Dezember 2019, 11:49:47
Zitat
Meine Schwester kam mit der Aleppo Seife, die ich nutze auch nicht klar. Sie macht sich Haarseife selbst und fährt damit total gut.
Hast Du vielleicht mal verschiedene ausprobiert? Es ist ja auch nicht jedes Shampoo für alle Haare gleich.

Ich habe tatsächlich schon verschiedene Seifen ausprobiert

Ich lasse meine Haare gerade (mal wieder) wachsen, mal sehen ob sie dann auch andere Pflege benötigen

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 13. Dezember 2019, 18:35:01
Annette, Du bist ja der Wahnsinn! Andere Leute haben um diese Jahreszeit total den Streß und Du machst noch mal eben so nebenbei die ganzen Tücher für uns.  :schmusen:

PN kommt gleich :-).

Och nö, der Wahnsinn bin ich nicht.  :-)
Im Gegenteil, ich brauche diese Beschäftigungen immer mal zwischendurch zum entspannen und so waren jetzt die Tücher dran.
Da ich ja hier nicht unter Terminstress- oder Druck an dieses Werk herangehen musste, konnte ich das jetzt in Ruhe erledigen.
Wie ich es schon geahnt hatte:
Wenn eine Bastelanleitung einfach klingt, dann steckt bestimmt der Teufel im Detail.  :rollen:
Und genau so war es auch bei diesen Tüchern. Es ist nämlich nicht so einfach die richtige Menge Bienenwachs für ein Tuch zu nehmen. Mal hatte ich zu wenig genommen und ein anderes mal zu viel und die Tücher tropften dann wie verrückt.
Aber man kann dann diese Pannen im wahrsten Sinne des Wortes wieder ausbügeln, indem man die Tücher zwischen Backpapier legt und mit dem Bügeleisen den Wachs gleichmäßig verteilt.
Diese Arbeiten habe ich mir auch auf mehrere Tage verteilt und somit habe ich hier jetzt schöne Ergebnisse erzielt.
Ich hoffe sie gefallen euch.

Mit der Post ist es jedoch grade etwas schwierig hier in unserem Stadtteil. Ich kann sie zwar zu Fuß in 10 Min. erreichen, aber als ich eben bei strömenden Regen da ankam standen die Menschen in einer langen Schlange auf der Straße.  :wah:
Bei aller Liebe, aber da wollte ich mich nicht bei diesem Sauwetter anstellen. Nun hat das alles eh schon ein paar Tage länger gedauert, da denke ich, reicht es auch wenn ich am Montag Vormittag noch einmal einen Versuch starte und eure Tücher auf den Weg bringe. 

Eine Bitte an alle die auf FB unterwegs sind:
Bitte nix von den Tüchern dort posten, denn ich habe da auch noch zwei Bekannte, die von mir zwei kleinere Tücher als kleines Weihnachts - Präsent bekommen.

@ Silke
Ich habe mir auch mal Schampon aus Waschnüssen hergestellt. Das war auch für einige Monate eine tolle Sache, aber ab einem gewissen Zeitpunkt wurden meine Haare immer trockener und spröder. Darum bin ich dann irgendwann doch wieder bei den Haarwaschmitteln vom Drogeriemarkt gelandet.
Mittlerweiler vertrage ich auch nur noch Kamillen-Schampon oder spezielle Produkte aus der Apotheke, weil meine Kopfhaut sehr empfindlich ist.
Dennoch versuche ich wenigstens beim Haarfestiger umweltfreundlich zu sein. Da wir Anti-Alkoholiker sind tut es mir nicht weh, wenn ich mal eine Flasche Bier als Haarfestiger nutze.  :->
Somit brauche ich weder Haarspray noch Schaumfestiger oder sonst irgendwelche Mittelchen zum stylen.  :zwinker:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 13. Dezember 2019, 18:57:11
Schon verrückt was jetzt vor Weihnachten bei der Post los ist  :wah:. Lass Dir mit dem Schicken ruhig Zeit bis es dort wieder was ruhiger ist  :meditate1:.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 14. Dezember 2019, 19:47:31
Ich hoffe sie gefallen euch.
bestimmt!

Mit der Post ist es jedoch grade etwas schwierig hier in unserem Stadtteil. Ich kann sie zwar zu Fuß in 10 Min. erreichen, aber als ich eben bei strömenden Regen da ankam standen die Menschen in einer langen Schlange auf der Straße.  :wah:
Sowas kenne ich von der Hauptpost bei mir in der STadt, in der ich arbiete.
Wenn ich da jetzt in der Mittagspause versuche was aufzugeben, dann muß ich meine Mittagspause meistens verlängern... da steht man echt EWIG  :meditate1:

Bei aller Liebe, aber da wollte ich mich nicht bei diesem Sauwetter anstellen. Nun hat das alles eh schon ein paar Tage länger gedauert, da denke ich, reicht es auch wenn ich am Montag Vormittag noch einmal einen Versuch starte und eure Tücher auf den Weg bringe. 
Ich freue mich auf die Tücher, EGAL wann sie kommen

@ Silke
Ich habe mir auch mal Schampon aus Waschnüssen hergestellt. Das war auch für einige Monate eine tolle Sache, aber ab einem gewissen Zeitpunkt wurden meine Haare immer trockener und spröder. Darum bin ich dann irgendwann doch wieder bei den Haarwaschmitteln vom Drogeriemarkt gelandet.
Mittlerweiler vertrage ich auch nur noch Kamillen-Schampon oder spezielle Produkte aus der Apotheke, weil meine Kopfhaut sehr empfindlich ist.
Ja jede Kopfhaut ist anders. Meine Schwester brauchte ja auch mehrer anläufe.
war heute noch mit meinem Mann auf dem Weihnachtmarkt und habe dort Haarseifen gekauft, sind andere, als die ich bisher benutze, ich hoffe meine Haare mögen die auch...
Was ich gehört habe ist, dass die Haarseifen (feste Seifen) aus dem Drogeriemarkt, quasie nur Shampoos ohne Wasser sind. Daher bin ch skeptisch ob ich mit diesen klar käme.
Link (https://utopia.de/plastikfrei-festes-shampoo-bei-dm-in-naturkosmetikqualitaet-101377/)

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Tara am 15. Dezember 2019, 14:53:13
Ich bin neulich in einem kleinen Laden auch über Bienenwachstücher gestolpert und habe gleich welche mitgenommen! Duften toll, hab schon mein Brot damit eingepackt, die Tücher sind echt super!
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 16. Dezember 2019, 17:19:17
Ich bin neulich in einem kleinen Laden auch über Bienenwachstücher gestolpert und habe gleich welche mitgenommen! Duften toll, hab schon mein Brot damit eingepackt, die Tücher sind echt super!

Ja für Brot, Obst, Gemüse und Salat sind die Tücher wirklich Klasse. Käse habe ich noch nicht versucht und im Kühlschrank zum abdecken von Schüsseln oder Teller habe ich sie auch noch nicht oft ausprobiert.
Nur einen Joghurtbecher hatte ich mal abgedeckt und da war das Tuch aber am Ende wirklich hart geworden im Kühlschrank. Klar es wird wieder griffig wenn es aus dem Kühlschrank wieder raus ist, aber ich fand es schon sehr sperrig auf dem Joghurtbecher.
Auch habe ich keine Runden Tücher gemacht, denn das runde Tuch, welches ich hier im Einsatz hatte, passte nie richtig über die unterschiedlich großen Becher.
Ich habe aber an einigen eckigen Tüchern die Ecken abgerundet, damit der Becher nicht umfallen kann im Kühlschrank, weil die Ecken so sperrig sind. Ist mir nämlich auch fast passiert, als ich den Becher etwas beiseite schieben wollte im Kühlschrank.
Am liebsten nutze ich hier die Tücher wirklich für Obst, Tomaten, Gemüse, Salat, Brot und Brötchen.
Man kann die Tücher auch einfach so zuschneiden, wie man sie haben möchte. Ich habe z.B. hier auch zwei kleine Tücher nur zum abdecken der Schnittstelle an der Gurke oder der Zwiebel.

Der Bienenwachs, den ich hier vom Imker bekommen habe, hat nicht so intensiv geduftet. Im Gegenteil, ich fand den Wachs echt neutral vom Geruch her. Der Imker hatte mich gefragt, wofür ich den Wachs verwenden möchte - Kerzen, Kosmetik oder Wachstücher. Als ich ihm sagte das ich Tücher herstellen möchte, hat er einen recht hellen Wachs ausgesucht. Aber er hatte auch noch sehr dunklen Wachs in dem Schrank stehen.  Was da nun die Unterschiede sind, weiß ich ehrlich gesagt nicht und er hat es mir auch nicht erklärt. :kopfkratz:
Das war sowieso so ein unfreundlicher Muffelkopp. :gr:
Da gehe ich bestimmt nicht noch mal hin, da schaue ich mich lieber nach einem anderen Imker um, auch wenn ich dafür etwas weiter fahren muss. Es gibt hier mehrere Imker, nur zu diesem hier konnte ich zu Fuß hinlaufen.

Die Tücher sind heute morgen ganz früh auf die Reise zu euch gegangen. Ich war die erste Kundin als der Postschalter öffnete.  :->

Die Mitarbeiter bei den Poststellen können einem wirklich sehr tun jetzt in der Weihnachtszeit.
Auch die Paketdienst Mitarbeiter haben es grade nicht leicht. Gut das dieser Fluch nur einmal im Jahr über diese Arbeitnehmer hereinbricht.

Zitat von: Silke
Was ich gehört habe ist, dass die Haarseifen (feste Seifen) aus dem Drogeriemarkt, quasie nur Shampoos ohne Wasser sind. Daher bin ch skeptisch ob ich mit diesen klar käme.


Genau, dass habe ich auch mal irgendwo gelesen und habe mich dann doch lieber um ganz milde Haarwaschmittel bemüht. Wie gesagt, da reagiert doch jede Haut und jedes Haar anders.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 16. Dezember 2019, 17:47:36
Ich hab vorhin noch jede Menge Weihnachtspost und Päckchen an Freundinnen von mir auf die Post getragen - kam da mit einem Waschkorb voll Zeug an und hatte mich auf gaaanz lange Warterei eingestellt. Aber was soll ich sagen: ich war gleich an der Reihe und ratz fatz wieder vor der Tür.  :funkey:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 16. Dezember 2019, 18:00:50
Ich hab vorhin noch jede Menge Weihnachtspost und Päckchen an Freundinnen von mir auf die Post getragen - kam da mit einem Waschkorb voll Zeug an und hatte mich auf gaaanz lange Warterei eingestellt. Aber was soll ich sagen: ich war gleich an der Reihe und ratz fatz wieder vor der Tür.  :funkey:

Ich hatte heute auch Glück.
Ich glaube, es war keine gute Idee, am Freitag Nachmittag zur Post zu gehen und Samstags ist da auch immer der Teufel los.
Aber heute war ich auch ganz alleine an dem Postschalter.
Es ist wohl generell an den Wochenenden mehr los in der Post.
Da kann man sich doch lieber einen anderen Wochentag aussuchen, wenn man nicht arbeiten muss.  :zwinker:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Esmeralda am 17. Dezember 2019, 08:33:48
Schonmal ganz lieben Dank, Annette.  :schmusen:
Ich bin schon sehr gespannt auf die Wachstücher.  :funkey:
Titel: Re: Plastikfasten... - hier: Wachstücher historisch gesehen
Beitrag von: Dante am 17. Dezember 2019, 11:45:27
Ich bin neulich in einem kleinen Laden auch über Bienenwachstücher gestolpert und habe gleich welche mitgenommen! Duften toll, hab schon mein Brot damit eingepackt, die Tücher sind echt super!

Ja für Brot, Obst, Gemüse und Salat sind die Tücher wirklich Klasse. Käse habe ich noch nicht versucht und im Kühlschrank zum abdecken von Schüsseln oder Teller habe ich sie auch noch nicht oft ausprobiert.
Nur einen Joghurtbecher hatte ich mal abgedeckt und da war das Tuch aber am Ende wirklich hart geworden im Kühlschrank. Klar es wird wieder griffig wenn es aus dem Kühlschrank wieder raus ist, aber ich fand es schon sehr sperrig auf dem Joghurtbecher.
Auch habe ich keine Runden Tücher gemacht, denn das runde Tuch, welches ich hier im Einsatz hatte, passte nie richtig über die unterschiedlich großen Becher.
Ich habe aber an einigen eckigen Tüchern die Ecken abgerundet, damit der Becher nicht umfallen kann im Kühlschrank, weil die Ecken so sperrig sind. Ist mir nämlich auch fast passiert, als ich den Becher etwas beiseite schieben wollte im Kühlschrank.
Am liebsten nutze ich hier die Tücher wirklich für Obst, Tomaten, Gemüse, Salat, Brot und Brötchen.
Man kann die Tücher auch einfach so zuschneiden, wie man sie haben möchte. Ich habe z.B. hier auch zwei kleine Tücher nur zum abdecken der Schnittstelle an der Gurke oder der Zwiebel.

Der Bienenwachs, den ich hier vom Imker bekommen habe, hat nicht so intensiv geduftet. Im Gegenteil, ich fand den Wachs echt neutral vom Geruch her. Der Imker hatte mich gefragt, wofür ich den Wachs verwenden möchte - Kerzen, Kosmetik oder Wachstücher. Als ich ihm sagte das ich Tücher herstellen möchte, hat er einen recht hellen Wachs ausgesucht. Aber er hatte auch noch sehr dunklen Wachs in dem Schrank stehen.  Was da nun die Unterschiede sind, weiß ich ehrlich gesagt nicht und er hat es mir auch nicht erklärt. :kopfkratz:
Das war sowieso so ein unfreundlicher Muffelkopp. :gr:
Da gehe ich bestimmt nicht noch mal hin, da schaue ich mich lieber nach einem anderen Imker um, auch wenn ich dafür etwas weiter fahren muss. Es gibt hier mehrere Imker, nur zu diesem hier konnte ich zu Fuß hinlaufen.

Liebe Annette, ich habe mal eine Frage anderer Art: Weißt du zufällig, seit wann man solche Wachstücher verwendet? Und wie realistisch ist der Einsatz davon in südlichen Ländern wie Spanien - aber auch in sehr nördlichen wie Norddänemark? Würde ich einen Anachronismus begehen, wenn ich solche Tücher im 13. Jahrhundert verwenden lasse?
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 17. Dezember 2019, 18:51:20
Zitat von: Dante
Liebe Annette, ich habe mal eine Frage anderer Art: Weißt du zufällig, seit wann man solche Wachstücher verwendet? Und wie realistisch ist der Einsatz davon in südlichen Ländern wie Spanien - aber auch in sehr nördlichen wie Norddänemark? Würde ich einen Anachronismus begehen, wenn ich solche Tücher im 13. Jahrhundert verwenden lasse?

Puh, da fragst du was...
Also ich weiß, dass diese Tücher schon Anfang des 19 Jh. benutzt wurden, denn meine Oma, erzählte, dass sie diese Bienenwachs Tücher und auch Umhänge (Kleidung) mit Bienenwachs hergestellt, schon von ihrer Oma kannte. Und diese Ur-Ur-Großmutter von mir ist irgendwann um 1780 geboren.
(Ich müsste jetzt im Stammbaum nachschauen wann genau sie geboren ist.)
Diese Ur-Ur- Großmutter ist in Ungarn geboren, genau so wie meine Oma. Aber auch meine andere Oma aus den Niederlanden hatte diese Tücher im Haushalt. In den Bergmanns-Siedlungen hier im Ruhrgebiet waren diese Tücher überall im Haushalt im Einsatz. Jedenfalls in den 1950/60 Jahren, in denen ich damit groß geworden bin.
Viele arme Leute haben eben Wachstuch genutzt um sich gegen Regen und Wind zu schützen.
Mit dem Wachs wurde aber auch sehr sparsam umgegangen, das weiß ich noch.
Den Einsatz in den südlicheren Ländern stelle ich mir schwieriger vor, denn so ab 25-26 Grad Plus (Außentemperatur) werden die Tücher sehr weich. Es kann sein, dass sie dort zum Abdecken von Tongefäßen genutzt wurden, die man in Erdkisten (also tiefes Loch in die Erde gebuddelt, mit Holz ausgeschlagen, Deckel drauf) gelagert hat.
Aber über der Erde bei 30 Grad im Schatten wären diese Tücher nutzlos. Der Wachs zerfließt dann wohl ins Nirgendwo.
Ob die Menschen im 13 Jh. so etwas schon kannten und nutzten, dass weiß ich wirklich nicht.
Da kann ich dir leider nicht weiter helfen.  :nixweiss1:

Aber gibt es nicht so Mittelalter Foren die sich mit diesen Dingen befassen und dir da weiter helfen könnten? Ich kenne z.B. einige Leute aus den Heerlagern bei Mittelalterfesten, die regelmäßig von dieser Organisation auf die Beine gestellt werden:
Spectaculum (http://www.spectaculum.de/)
Da gibt es einige Leute die sich wirklich mit den Bräuchen im Mittelalter gut auskennen. Die sind auch auf FB vertreten, vielleicht kann dir ja dort jemand weiter helfen.

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 17. Dezember 2019, 19:08:37
Schonmal ganz lieben Dank, Annette.  :schmusen:
Ich bin schon sehr gespannt auf die Wachstücher.  :funkey:

Frag mich mal - wie gespannt ich darauf bin, wie ihr mit den Tüchern klar kommt beim täglichen gebrauch.  :-)

@ Christiane
Ich nutze die Tücher schon hin und wieder zum Abdecken von Schälchen oder Schüsseln, aber bei den Joghurtbechern oder Sahnebechern haben sich die Tücher bei mir disqualifiziert, weil sie einfach zu hart im Kühlschrank werden und die Becher zu instabil sind, um die Tücher richtig fest darum zu drücken. Bei Glas und Porzellan ist das kein Problem mal fest zu drücken, aber die Becher sind schnell kaputt.

Jetzt zu Beginn sind die Tücher auch noch etwas fest durch den Wachs, aber bei häufigem Gebrauch werden sie immer weicher und anschmiegsamer. Mein Brot-Tuch habe ich jetzt auch noch einmal "aufgebügelt" und es ist nun noch weicher beim einwickeln vom Brot.
Da wir grade Weihnachtszeit haben...
Wenn ihr Reste von Bienenwachskerzen habt, dann könnt ihr diesen Bienenwachs auch nutzen um die Tücher aufzubügeln. Einfach ein paar Wachsflöckchen mit dem Schälmesser vom Kerzenrest abschneiden und auf dem Tuch verteilen. Zwischen Backpapier legen und auf Stufe 2 einmal drüber bügeln. Und schon ist das Tuch wieder wie neu.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 17. Dezember 2019, 19:11:18
Also ganz so extrem hitzeempfindlich sind die Tücher nicht. Das das ich schon in Benutzung habe, war auch in diesem Sommer bei durchaus deutlich über 30°C nutzbar und das Wachs ist nicht 'rausgeflossen'.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 17. Dezember 2019, 21:23:01
Also ganz so extrem hitzeempfindlich sind die Tücher nicht. Das das ich schon in Benutzung habe, war auch in diesem Sommer bei durchaus deutlich über 30°C nutzbar und das Wachs ist nicht 'rausgeflossen'.

Oh prima, dass ist gut zu wissen. :bang:

Das sind jetzt die realen Praxis- und Erfahrungs-Werte, die nirgendwo aufgeführt werden.
Bisher hatte ich diese Tücher nur hier zu Hause im Einsatz, aber wenn du diese Tücher auch schon bei hohen Außentemperaturen im Einsatz hattest, dann könnte ich sie auch am Campingplatz nutzen.  :funkey:
 
Bisher habe ich nämlich in allen Beschreibungen zur "richtigen Nutzung" gelesen, dass man diese Tücher bei Temperaturen über 25 Grad nicht lagern oder nutzen kann.
Wieder etwas von einander gelernt.  :fivel:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 18. Dezember 2019, 08:10:16
Meine Tücher sind gestern angekommen  :yahoo1: und die sind TRAUMHAFT. Das Motiv mit dem dicken Koch gefällt mir am besten   :schmacht:
Vielen Dank Annette  :schmusen1:

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 18. Dezember 2019, 16:53:00
Meine Tücher sind gestern angekommen  :yahoo1: und die sind TRAUMHAFT. Das Motiv mit dem dicken Koch gefällt mir am besten   :schmacht:
Vielen Dank Annette  :schmusen1:

Liebe Silke, dass freut mich sehr das dir die Tücher gefallen.  :schmusen:
Obwohl ich grade nicht schlecht gestaunt habe, dass die Post tatsächlich mal sooo schnell ausliefert. Aber wie heißt es so schön: Wunder gibt es immer wieder.  :-)
Als ich die Stoffe gekauft habe, gab es jede Menge Weihnachtsmotive und nur noch ein kleines Rest Stück von dem Stoff mit dem Koch. Ich war definitiv zur falschen Jahreszeit in dem Stoffladen, denn sie hatten gar nichts mehr mit Obst oder Kaffeetassen. Das waren nämlich die Motive die ich gerne gekauft hätte und die ich in diesem Laden auch schon mal gesehen hatte.
Nun ja, wenn ich so etwas noch einmal machen möchte, dann weiß ich, dass ich die Stoffe im Sommer kaufen sollte.  :zwinker:
Man lernt nie aus....
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 19. Dezember 2019, 07:53:16
Meine Tücher sind gestern angekommen  :yahoo1: und die sind TRAUMHAFT. Das Motiv mit dem dicken Koch gefällt mir am besten   :schmacht:
Vielen Dank Annette  :schmusen1:

Liebe Silke, dass freut mich sehr das dir die Tücher gefallen.  :schmusen:
Obwohl ich grade nicht schlecht gestaunt habe, dass die Post tatsächlich mal sooo schnell ausliefert. Aber wie heißt es so schön: Wunder gibt es immer wieder.  :-)
Als ich die Stoffe gekauft habe, gab es jede Menge Weihnachtsmotive und nur noch ein kleines Rest Stück von dem Stoff mit dem Koch. Ich war definitiv zur falschen Jahreszeit in dem Stoffladen, denn sie hatten gar nichts mehr mit Obst oder Kaffeetassen. Das waren nämlich die Motive die ich gerne gekauft hätte und die ich in diesem Laden auch schon mal gesehen hatte.
Nun ja, wenn ich so etwas noch einmal machen möchte, dann weiß ich, dass ich die Stoffe im Sommer kaufen sollte.  :zwinker:
Man lernt nie aus....

Ja, mich hat es auch (positiv) überrascht, dass dein Päckchen so schnell war.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Tara am 19. Dezember 2019, 10:25:14
Silke, magst du deinen Beitrag bitte spoilern, darin sind Informationen zum Wichteln.

Wie gesagt, lasst es uns spannend halten! Das Raten, von wem das Paket kommt ist essentiell für den Spaß beim Auspacken!
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 19. Dezember 2019, 11:19:14
Ich habe es entfernt, aber ich bin grad wirklich etwas unruhig...
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Esmeralda am 19. Dezember 2019, 13:18:43
Meine Tücher sind heute auch angekommen.   :-)
Eins kommt heute direkt zum Einsatz  :funkey:
Ganz lieben Dank, Annette.  :schmusen:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 19. Dezember 2019, 15:57:47
Meine Tücher sind heute auch angekommen.   :-)
Eins kommt heute direkt zum Einsatz  :funkey:
Ganz lieben Dank, Annette.  :schmusen:

Gern geschehen Sandra.  :schmusen:
Ich hoffe, du machst nun nur positive Erfahrungen damit und die Tücher erfüllen brav ihren Zweck.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 19. Dezember 2019, 16:28:12
Hallo Annette,

mir hat der Briefträger heute auch ein Tuchset gebracht. Völlig genial - vielen Dank! Das Brot ist schon eingewickelt. Und meine Schwiegermutter, die heute zu Besuch ist, ist ganz hin und weg. Sowas kannte sie noch nicht.  :->
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: nirak am 19. Dezember 2019, 18:49:39
Hallo Annette  :schmusen:

vielen lieben Dank, meine Tuchsendung ist auch da  :funkey:

Jetzt bin ich mal gespannt, wie sie funktionieren  :ausrast:
Titel: Re: Plastikfasten - hier: Wachstuch in der Historie
Beitrag von: Dante am 19. Dezember 2019, 19:46:59
Zitat von: Dante
Liebe Annette, ich habe mal eine Frage anderer Art: Weißt du zufällig, seit wann man solche Wachstücher verwendet? Und wie realistisch ist der Einsatz davon in südlichen Ländern wie Spanien - aber auch in sehr nördlichen wie Norddänemark? Würde ich einen Anachronismus begehen, wenn ich solche Tücher im 13. Jahrhundert verwenden lasse?
Also ich weiß, dass (...)

Aber gibt es nicht so Mittelalter Foren die sich mit diesen Dingen befassen und dir da weiter helfen könnten? Ich kenne z.B. einige Leute aus den Heerlagern bei Mittelalterfesten, die regelmäßig von dieser Organisation auf die Beine gestellt werden:
Spectaculum (http://www.spectaculum.de/)
Da gibt es einige Leute die sich wirklich mit den Bräuchen im Mittelalter gut auskennen. Die sind auch auf FB vertreten, vielleicht kann dir ja dort jemand weiter helfen.

Vielen, lieben Dank für die Antwort. Das schau ich mir gerne mal an.
LG
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 19. Dezember 2019, 21:43:51
Hallo Annette,

mir hat der Briefträger heute auch ein Tuchset gebracht. Völlig genial - vielen Dank! Das Brot ist schon eingewickelt. Und meine Schwiegermutter, die heute zu Besuch ist, ist ganz hin und weg. Sowas kannte sie noch nicht.  :->

Das freut mich, dass dir/euch die Tücher gefallen.  :schmusen:
Und nun habe ich schon wieder etwas gelernt: Ich dachte immer, dass grade bei der älteren Generation diese Tücher bekannt sind, aber offenbar ist dies ein Trugschluss meinerseits gewesen.  :rollen:

@ Alle zusammen

Bis auf Inge haben nun alle ihre Tücher und ich hoffe, dass ihr damit genauso gut zurecht kommt, wie ich.
In meiner Küchenschublade liegt eine angefangene Rolle Frischhaltefolie und Alufolie, aber seitdem ich diese Tücher habe, brauchte ich diese Folien nicht mehr.
Selbst zum Fudge machen nutze ich jetzt lieber Backpapier als Folie, um die Masse darauf abkühlen zu lassen. Also Frischhaltefolie und auch Alufolie schlummern ungenutzt in der Küchenschublade. Rein rechnerisch scheinen diese Tücher langfristig gesehen vielleicht auch den Geldbeutel zu schonen.  :gruebel:
Aber sooo lange habe ich diese Tücher auch noch nicht im Umlauf, als das ich dazu eine Kosten/Nutzungs-Rechnung aufstellen könnte.

@ Dante
Ich hoffe sehr das man dir in diesem Mittelalterforum helfen kann und wünsche dir viel Erfolg bei der Recherche. *Daumendrück*
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 20. Dezember 2019, 08:39:45
Guten Morgen zusammen

Meine Tücher sind gestern auch angekommen

Vielen Dank liebe Annette, ich freue mich sehr  :schmusen:
Werde heute ein frisches Brot kaufen und darin einwickeln und dann mal schauen, wie gut das funktioniert

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 20. Dezember 2019, 18:38:55
Guten Morgen zusammen

Meine Tücher sind gestern auch angekommen

Vielen Dank liebe Annette, ich freue mich sehr  :schmusen:
Werde heute ein frisches Brot kaufen und darin einwickeln und dann mal schauen, wie gut das funktioniert

Prima, dann freue ich mich das nun alle Tücher bei ihrem Empfänger sind.  :schmusen:
Bei uns wird Brot nie älter als drei Tage (wir essen gerne Brot, oft sogar lieber als Kuchen oder Kekse zum Kaffee nachmittags) und in dieser Zeitspanne haben die Tücher bisher sehr gut funktioniert.
Darum bin ich jetzt mal auf eure Erfahrungen gespannt, wie lange das Brot oder andere Lebensmittel dadurch frisch bleiben.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 22. Dezember 2019, 21:10:34
Guten Morgen zusammen

Meine Tücher sind gestern auch angekommen

Vielen Dank liebe Annette, ich freue mich sehr  :schmusen:
Werde heute ein frisches Brot kaufen und darin einwickeln und dann mal schauen, wie gut das funktioniert

Prima, dann freue ich mich das nun alle Tücher bei ihrem Empfänger sind.  :schmusen:
Bei uns wird Brot nie älter als drei Tage (wir essen gerne Brot, oft sogar lieber als Kuchen oder Kekse zum Kaffee nachmittags) und in dieser Zeitspanne haben die Tücher bisher sehr gut funktioniert.
Darum bin ich jetzt mal auf eure Erfahrungen gespannt, wie lange das Brot oder andere Lebensmittel dadurch frisch bleiben.

1 Tag war schon mal super  :->
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Esmeralda am 29. Dezember 2019, 18:05:11
Ich habe die Tücher jetzt schon mehrmals gebraucht; sei es um eine Schüssel im Kühlschrank abzudecken oder ein Stück Pizza einzuwickeln oder ein Zwiebel wegzuräumen.

Mein Fazit: ich bin sehr zufrieden mit den Tüchern. Sie haben den Praxistest bestanden.  :->
Nochmals danke, Annette.  :schmusen:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 29. Dezember 2019, 19:09:46
Ich habe die Tücher jetzt schon mehrmals gebraucht; sei es um eine Schüssel im Kühlschrank abzudecken oder ein Stück Pizza einzuwickeln oder ein Zwiebel wegzuräumen.

Mein Fazit: ich bin sehr zufrieden mit den Tüchern. Sie haben den Praxistest bestanden.  :->
Nochmals danke, Annette.  :schmusen:

Das freut mich sehr Sandra, :knuddel: denn auch ich habe diese Tücher hier ständig im Einsatz und bin froh, dass ich mir im Zuge dieser Herstellung für Euch, auch 3 weitere Tücher machen konnte.  :-)
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 30. Dezember 2019, 07:56:58
Ich nutze sie auch gut
Unser Brot bleibt tatsächlich länger frisch und Schüsseln habe ich auch schon abgedeckt

Ich habe mich noch nicht daran getraut, Lebensmittel darin einzupacken wie zB Pizza
Bekomme ich das Tuch dann wieder gut sauber?
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Esmeralda am 30. Dezember 2019, 09:24:38
Ich habe mich noch nicht daran getraut, Lebensmittel darin einzupacken wie zB Pizza
Bekomme ich das Tuch dann wieder gut sauber?

Ich hatte kein Problem mit dem kleinen Pizzastück. Tuch war hinterher wieder einwandfrei.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 30. Dezember 2019, 10:40:55
Brot hab ich eingewickelt. Aber ich vermute, dass sich das im Alltag nicht halten wird. Zum einen wird Brot da bei uns nicht so alt. Zum anderen faltet die Familie das Tuch nicht sondern knautscht es ums Brot, was nicht sehr hilfreich ist  :meckern: :rollen:. Na ja, mal abwarten wenn Arbeit und Schule wieder starten...

Aber als Schüsselabdeckung nehm ich sie gern. Außerdem scheint die Idee, ein Tuch um den Bananenstielansatz zu wickeln auch zu längerer Haltbarkeit zu führen. Das werd ich weiter verfolgen.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 30. Dezember 2019, 11:02:57
Das mit den Bananenstielen klingt interessant
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 30. Dezember 2019, 20:27:12
Inge, du kannst die Tücher unter lauwarmen Wasser abspülen und trocknen lassen. Ich nehme nur kein Spülmittel mehr zum abwaschen, denn da habe ich den Eindruck, dass Spülmittel die Wachsschicht verändert und porös macht.
Dies mit dem Spülmittel wurde im Internet empfohlen und ich habe es ausprobiert.  Das war aber nix. Lauwarmes Wasser reicht.

Christiane, diesen Ärger, dass die Tücher nur ums Brot geknauscht werden, habe ich hier auch.  Da muss ich immer hinterher schauen und ordentlich einpacken.  :-)
Auf dielangzeitstudie mit der Banane bin ich auch gespannt. Ich finde die Idee toll.   :respekt3:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Firnsarnwen am 06. Januar 2020, 18:24:26
Ich wusste schon, dass Weichspüler unnötig ist, aber dass er auch Gesundheitsrisiken birgt, bisher nicht.


https://www.erst-informieren.de/5750

https://www.stern.de/gesundheit/weichspueler-enthaelt-schlachtabfaelle--darum-raten-experten-davon-ab-8775788.html
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 07. Januar 2020, 08:06:38
Danke für die Links

Ich nutze auch bereits seit Jahren keinen Weichspüler mehr (seitdem ich einen Trockner habe)
Das mit den Schlachtabfällen wusste ich, und auch, wie umweltschädlich Weichspüler sein kann
Aber schon entsetzlich, wie wenig man darüber nachdenkt, was hinter den Inhaltsstoffen steckt, da muss ich auch noch "wacher" werden
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: leseschnecke am 07. Januar 2020, 11:13:43
Zitat
ußerdem scheint die Idee, ein Tuch um den Bananenstielansatz zu wickeln auch zu längerer Haltbarkeit zu führen.

Wir machen das seit Jahren so und das hat sich sehr bewährt. Die Bananen halten deutlich länger.

Zitat
Ich wusste schon, dass Weichspüler unnötig ist, aber dass er auch Gesundheitsrisiken birgt, bisher nicht.

Mein Mann hat vor ca. 15 Jahren Hautkrebs gehabt. Damals rieten mir die Ärzte schon dringend dazu auf Weichspüler zu verzichten.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 07. Januar 2020, 11:29:23
Als ich daheim ausgezogen bin und während des Studiums begann, meine Wäsche selbst zu waschen, gab es hier so einen Laden, der das Waschmittelbaukastensystem der Hobbythek verkaufte. Und so gab es bei uns im weiten Rund der Studis keine Weichspüler. Dabei bin ich immer geblieben und hab das auch nie vermisst. Meiner Mutter hab ich das dann auch schnell abgewöhnen können  :->.
Wobei ich sagen muss: nur die Tatsache, dass zu den Inhaltsstoffen auch tierische Nebenprodukte gehören, könnte mich jetzt nicht so schocken. Ich finde, wenn man ein Tier schon töten, um Teile davon zu essen, ist es gut, wenn wirklich alles vom Tier irgendwie nutzbar gemacht wird. Das was wir nicht eßbar finden, einfach wegzuwerfen find ich deutlich schlechter.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Tara am 07. Januar 2020, 11:35:09
Danke für die Infos! Ich glaub dann lasse ich das Zeug zukünftig auch weg....
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 07. Januar 2020, 14:09:51
Wobei ich sagen muss: nur die Tatsache, dass zu den Inhaltsstoffen auch tierische Nebenprodukte gehören, könnte mich jetzt nicht so schocken. Ich finde, wenn man ein Tier schon töten, um Teile davon zu essen, ist es gut, wenn wirklich alles vom Tier irgendwie nutzbar gemacht wird. Das was wir nicht eßbar finden, einfach wegzuwerfen find ich deutlich schlechter.

DAS sehe ich auch so
Ich finde es auch gut, wenn tierische Produkte dann verwendet werden
Aber da spielt wohl bei vielen Menschen der "Ekelfaktor" mit rein  :nixweiss1:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Firnsarnwen am 07. Januar 2020, 18:02:40
Wobei ich sagen muss: nur die Tatsache, dass zu den Inhaltsstoffen auch tierische Nebenprodukte gehören, könnte mich jetzt nicht so schocken. Ich finde, wenn man ein Tier schon töten, um Teile davon zu essen, ist es gut, wenn wirklich alles vom Tier irgendwie nutzbar gemacht wird. Das was wir nicht eßbar finden, einfach wegzuwerfen find ich deutlich schlechter.

DAS sehe ich auch so
Ich finde es auch gut, wenn tierische Produkte dann verwendet werden
Aber da spielt wohl bei vielen Menschen der "Ekelfaktor" mit rein :nixweiss1:


Genau und wenn die dann wüssten, dass Schlachtabfälle (verkürzt gesagt)  auch in Gummibärchen oder in Zahnpasta und ihrem Duschgel drin sind..... :rollen:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 07. Januar 2020, 18:03:33
 :-) Darüber kann ich mich dann ja schon wieder kugeln!
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 08. Januar 2020, 08:13:00
Wobei ich sagen muss: nur die Tatsache, dass zu den Inhaltsstoffen auch tierische Nebenprodukte gehören, könnte mich jetzt nicht so schocken. Ich finde, wenn man ein Tier schon töten, um Teile davon zu essen, ist es gut, wenn wirklich alles vom Tier irgendwie nutzbar gemacht wird. Das was wir nicht eßbar finden, einfach wegzuwerfen find ich deutlich schlechter.

DAS sehe ich auch so
Ich finde es auch gut, wenn tierische Produkte dann verwendet werden
Aber da spielt wohl bei vielen Menschen der "Ekelfaktor" mit rein :nixweiss1:


Genau und wenn die dann wüssten, dass Schlachtabfälle (verkürzt gesagt)  auch in Gummibärchen oder in Zahnpasta und ihrem Duschgel drin sind..... :rollen:
YEP, genau, wissen wirklich viele nicht.
Ich habe mal eine Reportage über Gummibärchen herstellung gesehen. Da ist mir echt jegliche Lust vergangen.
Kernseife ist ja auch Tiermehl (glaube ich) drin.
Total doof, denn ich mag den Geruch von Kernseife total gerne!
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 08. Januar 2020, 08:25:35
Ich habe gestern noch bei DM vegane Tierseife gesehen , da war aber Palmöl drin
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 08. Januar 2020, 08:30:37
Ich habe gestern noch bei DM vegane Tierseife gesehen , da war aber Palmöl drin
Ja, das Problem kenne ich. Um Palmöl kommt man schier nicht drumherum.  :heul:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Tara am 08. Januar 2020, 09:25:13
Tierseife?  :wah:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Firnsarnwen am 08. Januar 2020, 22:32:43

Kernseife ist ja auch Tiermehl (glaube ich) drin.
Total doof, denn ich mag den Geruch von Kernseife total gerne!

Es gibt vegane Kernseife.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 09. Januar 2020, 15:07:51

Kernseife ist ja auch Tiermehl (glaube ich) drin.
Total doof, denn ich mag den Geruch von Kernseife total gerne!

Es gibt vegane Kernseife.
Wo? Das habe ich noch gehört!  Ich kenne nur die Pflanzen-, Kaffe- etc-Seifen
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 10. Januar 2020, 09:21:40
Meine Schwester hat mir diese Jahr, unglaublich tolle selbstgemachte Dinge zu Weihnachten geschenkt,
u.a. eine Körperbutter, die einfach genial ist.
Ich habe eine unglaublich trockene Haut (hatte früher Neurodermitis)
Nehme ich nun, Cremes mit vielen Ölen oder Urea ... habe ich das Problem, dass sie nicht einzieht.
Nehme ich eine Lotion, dann sieht sie ein, wie von einem Schwamm aufgezogen, und die Haut ist wieder trocken. Ich habe es mit Ölbädern versucht mit Duschöl, Pflanzenseifen... nichts hilft.
Nun diese Körperbutter. Sie läßt sich gut verteilen, zieht ein und gibt über mehere Tage ein tolles Hautgefühl.
Meine Schwester hat mir  das Rezept verklickert:  https://www.pinterest.de/pin/729794314602068459/
meinte, aber sie hätte die Zutaten abgewandelt auf  Sheabutter, Mandelöl, Bienenwachs und ein paar Tropfen Orangenaroma.
Tja, und nun geht der Spaß los, ich weiß nicht, woher ich die Zutaten bekomme:
Shebutter soll es laut meiner Schwester evtl im Unverpacktladen geben. Tja, unser neueröffneter hat es (noch) nicht.
Ich habe es nun bei einem Onlineversand gefunden: https://www.wastelesshero.com/
Bienenwachs gibt es angeblich in Drogeriemärkten... @Annette: Woher hast Du das für die Wachtücher?
Dann das Problem mit den Duft-Aroma-Ölen....  :nixweiss1:
Puh, ich hätte mir DIY nicht so schwer vorgestellt.  :meckern:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 17. Januar 2020, 09:22:41
Ich bin gestern über einen Artikel über Bienenwachstücher gestolpert....
Müll vermeiden, Bienenwachstücher sind keine Lösung
 (https://www.test.de/Muell-vermeiden-Bienenwachstuecher-sind-keine-Loesung-5552087-0/)
 :wah:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 17. Januar 2020, 09:27:43
Klingt auf den ersten Blick nicht gut. Aber wenn Du weiter unten in den Kommentaren schaust (z.B. was 'Frasini' schreibt), dann relativiert sich das doch ein wenig. Und ich finde ohnehin, dass die Panik vor 'Keimen' aller Art oft sehr übertrieben wird.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 17. Januar 2020, 09:33:59
Ich habe keine Angst wegen den Keimen, sondern deswegen
"Jojobaöl hat lauf BfR nichts in Lebensmitteln zu suchen. "  :wah:
okay, bei Annettes Tüchern, wird da vermutlich keine Gefahr bestehen, aber ich habe ja noch drei andere, die meine Schwester mir mal gekauft hat, von Ihnen hier (https://wildwaxtuch.de/)...
Die sind viel "wachsiger" als Annette und stabiler... und nach mehrfachigem Gebrauch immer noch recht starr und hart.
 
Vielleicht sollte ich mal eine Mail dahin schreiben ???
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Tara am 17. Januar 2020, 09:36:38
Ja ich hab das Gefühl, egal was, ist heute toll, morgen sehr ungesund, und übermorgen wieder gut.  :meckern:

Zur Müllvermeidung trägt es definitiv bei.

Wenn ich eine Schüssel damit abdecke, kommt es ja nicht mal mit dem Lebensmittel in Berührung...


Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 17. Januar 2020, 09:39:55
Den Eindruck, Tara habe ich leider auch, aber ich denke mal Stiftung Warentest warnt nicht von ungefähr.
Ich habe eben gerade meine Brote da immer drin...weil die da schön saftig drin bleiben..
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 17. Januar 2020, 09:42:09
und weil ich gerade unserem Schwamm weggeschmissen habe und heute mittag im Unverpacktladen einkaufen will, schaue ich mal ob ich diese Schwammalternative bekomme.
Luffaschwamm als Alternative zu Spülschwämmen aus Plastik (https://www.facebook.com/NDRfernsehen/videos/811347075979839/)
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Nerolaan am 17. Januar 2020, 09:42:26
Ja ich hab das Gefühl, egal was, ist heute toll, morgen sehr ungesund, und übermorgen wieder gut.  :meckern:

Exakt. Und das nervt mich so.
Auch habe ich Mitte letzten Jahres einen Artikel gehabt (finde ihn leider nicht mehr), dass Unverpacktläden ja auch hygienisch bedenklich seien, weil wer weiß wo da Keime von nicht ganz sauberen Behältnissen der Kunden wer weiß wohin übertragen und weil ja jeder Kunde an die Behälter ran geht...bla..
Wir kaufen seit 1 Jahr regelmäßig Lebensmittel in einem Unverpacktladen und gestorben bin ich noch nicht.


Irgendwann sterben wir, weil wir gar keine Keime mehr gewohnt sind und uns Staub aus den Socken haut...  :rollen:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Nerolaan am 17. Januar 2020, 09:43:36
und weil ich gerade unserem Schwamm weggeschmissen habe und heute mittag im Unverpacktladen einkaufen will, schaue ich mal ob ich diese Schwammalternative bekomme.
Luffaschwamm als Alternative zu Spülschwämmen aus Plastik (https://www.facebook.com/NDRfernsehen/videos/811347075979839/)

DAS klingt gut...danach halte ich auch mal Ausschau.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 17. Januar 2020, 09:45:40
@Nerolaan: Als Zugpendlerin, habe ICH keine Angst vor Keimen  :dong:, aber wie gesagt das mit dem Jojobaöl, hat mich etwas verunsichert.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 17. Januar 2020, 10:00:28
und weil ich gerade unserem Schwamm weggeschmissen habe und heute mittag im Unverpacktladen einkaufen will, schaue ich mal ob ich diese Schwammalternative bekomme.
Luffaschwamm als Alternative zu Spülschwämmen aus Plastik (https://www.facebook.com/NDRfernsehen/videos/811347075979839/)

Luffaschwämme nutze ich schon seit etlichen Jahren als Unterlage für Seifenstücke. So können sie abtrocknen und die Seife, die abläuft, bleibt zu einem Teil zumindest im Schwamm hängen, den man dann zwischendurch wie ein Seifenstück nutzen kann bis auch diese Seife aufgebraucht ist. Ich hab Luffa immer von einer Freundin bekommen, die selbst Seifen,... herstellt und verkauft.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 17. Januar 2020, 10:58:33
Ja ich hab das Gefühl, egal was, ist heute toll, morgen sehr ungesund, und übermorgen wieder gut.  :meckern:


DAS habe ich auch gerade gedacht

Ich habe mein Brot in Annettes Tüchern, das finde ich super und handhabe ich weiterhin so
Und was ist dann mit Jojoba Öl in Kosmetik, das wird ja auch aufgenommen ...
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: mowala am 17. Januar 2020, 11:37:53
...und außerdem...einen Tod muss man sterben :-)
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 17. Januar 2020, 12:01:24
...und außerdem...einen Tod muss man sterben :-)

Und an "bio" stirbt man bestimmt auch "achtsam"  :dong: :-)
Sorry, meine aktuelle Lektüre ist so wunderbar schwarzhumorig
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Firnsarnwen am 17. Januar 2020, 12:37:17


Und was ist dann mit Jojoba Öl in Kosmetik, das wird ja auch aufgenommen ...

Zitat
Nach heutigen Richtlinien über den Simmondsin-Gehalt in Nahrungsmitteln ist Jojobaöl jedoch für die orale Einnahme verboten.

 :guckstduhier: https://www.oelversum.de/oele/jojobaoel/#Wie_wird_Jojobaoel_verabreicht
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Inge78 am 17. Januar 2020, 13:07:49
Was man hier so alles lernt, dankeschön
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Firnsarnwen am 17. Januar 2020, 13:54:20


Wenn ich eine Schüssel damit abdecke, kommt es ja nicht mal mit dem Lebensmittel in Berührung...

Eben.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 17. Januar 2020, 18:52:04
Zitat von: Silke
okay, bei Annettes Tüchern, wird da vermutlich keine Gefahr bestehen, aber ich habe ja noch drei andere, die meine Schwester mir mal gekauft hat, von Ihnen hier...
Die sind viel "wachsiger" als Annette und stabiler... und nach mehrfachigem Gebrauch immer noch recht starr und hart.
 
Vielleicht sollte ich mal eine Mail dahin schreiben ???

Ich denke, die Mail kannst du dir sparen Silke.  :zwinker:

Zum einen wird bei dieser Firma zwar auch mit Bienenwachs gearbeitet, aber der wird dann noch mit anderen Mitteln gearbeitet (Fichtenharz) um die Hygienevorschriften einzuhalten.
Zum zweiten werden die Händler auch nicht die Baumwolltücher mit Speiseöl beträufeln, das dürfen sie Höchst-wahrscheinlich auch nicht (in der Firma wird Kokosfett eingesetzt), wegen der Hygienevorschriften.

Dieses Beträufeln mit dem Speiseöl sorgt dafür das die Tücher nicht so steif werden und sich auch nicht übermäßig vollsaugen können. Dadurch sind die "Hausgemachten" Tücher nun griffiger und auch anschmiegsamer beim Abdecken der Schüsseln.

Es ist nicht viel Öl, welches ich auf die Tücher verteilt habe, nur ein paar Tropfen an den Rändern und in der Mitte. Die Haltbarkeit des Tuches wird dadurch nicht verringert und durch den Bienenwachs ist das Öl in gewisser Weise auch versiegelt.
Ich denke, diese Tücher werden uns - je nach Häufigkeit der Nutzung - für eine längere Zeit (man rechnet 12 - 18 Monate) begleiten.
Und wie gesagt, man kann sie auch zwischendurch mal "Aufbügeln" zwischen Backpapier, falls sich in den Knicken der Wachs gelöst hat.
Ich denke, wenn Jemand gewerblich diese Tücher herstellen und verkaufen möchte, dann muss er sich an Regeln (Vorschriften) halten, die unsere Großmütter gar nicht kannten.  :-)
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Annette B. am 17. Januar 2020, 18:54:36
Zitat von: Inge
Ich habe mein Brot in Annettes Tüchern, das finde ich super und handhabe ich weiterhin so

Das freut mich sehr, dass du mit dem Gebrauch der Tücher beim Brot zufrieden bist. Danke für diese Rückmeldung.  :knuddel:
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 21. März 2020, 18:23:02
Hallo zusammen,

EIGENTLICH war der Plan viele nachhaltige Dinge, Reiniger, Körperbutter etc während meiner Krankheitsphase zu machen um beschäftigt zu sein..
ABER das wurde ja nichts, weil ich mich nicht rühren konnte.
Jetzt geht es mir wieder gut und so langsam fange ich an.
ICh habe die Tage vor lauter Jagd nach Klopapier  :dong: (wir hatten wirklich nichts mehr) den WC-Reiniger vergessen.
Ich wollte dann aber nicht nochmal in einern Laden und habe mal geschaut, denn ich meinte gelesen zu haben, dass man ihn auch selbst machen könne...
und VOILA: WC-Reiniger selbermachen (https://www.smarticular.net/toiletten-reiniger-selber-herstellen/)
Geht echt easy aus Zutaten die man  (oder ich zumindest) zu Hause hat:
Speisestärke, Zitronensäure, Flüssigseife/Allzweckreiniger...

Habe es gleich beim Bad putzen angewendet und es haftet wirklich gut...

Also, falls ihr es ausprobieren wollt...

Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: Christiane am 21. März 2020, 18:43:53
Ist auf jeden Fall immer gut wenn man so einen Plan B hat falls der Reiniger mal fehlt. Danke :-)

Ich wollte hier auch noch was berichten: Jetzt hatten sich im Edeka inzwischen doch fast alle Verkäufer gut auf die Einkäufe mit eigenen Dosen an Wurst/Fleisch/Käse gewöhnt. Und nun kommt Corona und die eigenen Gefäße sind (natürlich) wieder tabu. Schade  :nixweiss1:.
Titel: Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
Beitrag von: SilkeS. am 21. März 2020, 20:40:01
Ist auf jeden Fall immer gut wenn man so einen Plan B hat falls der Reiniger mal fehlt. Danke :-)

Ich wollte hier auch noch was berichten: Jetzt hatten sich im Edeka inzwischen doch fast alle Verkäufer gut auf die Einkäufe mit eigenen Dosen an Wurst/Fleisch/Käse gewöhnt. Und nun kommt Corona und die eigenen Gefäße sind (natürlich) wieder tabu. Schade  :nixweiss1:.


ja, stimmt. Ich wollte neulich Gulasch holen. HAbe meine Dose schon eingepackt... und schwupp viel es mir wieder ein.
Mich wundert es aber, denn unsere Unverpacktladen hat noch offen und hat  mir am Donnerstag in Bezug auf Handseife das Leben gerettet. Ich hätte da auch Klopapier bekommen....Mehl bekomme ich da auch, falls ich es woanders nicht bekomme. Aber Mehl ist ja in Papier, das kaufe ich meist noch herkömmlich!