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Jugendbücher & New Adult => Rezensionen => Thema gestartet von: Annette B. am 26. September 2019, 21:55:47

Titel: Michael Hamannt - Amy und der Zauber des schwarzen Sterns
Beitrag von: Annette B. am 26. September 2019, 21:55:47
Amy und der Zauber des schwarzen Sterns
von Michael Hamannt

Seitenzahl der Print-Ausgabe: 300 Seiten
ASIN: B07VRXXK96

Buchbeschreibung:
Für Amy bricht eine Welt zusammen, als ihr Vater ins Gefängnis geworfen wird. Sie muss zu ihrer Tante ziehen, die nur Verachtung für sie übrig hat. Doch Amy gibt nicht auf: Zusammen mit ihrem besten Freund Finn sucht sie nach Beweisen für die Unschuld ihres Vaters. Dabei kommen die beiden einer Gruppe mächtiger Magier auf die Spur, die nun auch Jagd auf Amy und Finn machen. Die beiden haben nur eine Chance, wenn sie überleben wollen: Sie müssen hinter das Geheimnis des Schwarzen Sterns kommen …
Ein Fantasy-Roman voller Magie - so spannend, dass auch Erwachsene ihn verschlingen werden!


Meine Meinung:

Kinder, schnappt euch das Buch und lest es!

Das Buch ist leicht verständlich geschrieben und dennoch spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Zunächst erzählt der Autor im Prolog vom Erscheinen eines wunderschönen Sterns und von seltsamen Dingen die sich in Amys Stadt ereignen.
Dann wird Amy vorgestellt, die mit ihrem Vater zusammen in einem kleinen Haus am Stadtrand lebt.
Jedoch wird der Vater plötzlich verhaftet und Amy muss zu ihrer hartherzigen Tante. Im Haus ihrer Tante lernt Amy dann den Gärtner-Gehilfen Finn kennen, der ein wenig älter als sie selbst ist.
Beide Kinder haben ein Problem mit ihren magischen Fähigkeiten, die in Amys Welt eigentlich jeder beherrscht.
Nur Amy nicht.
Amy und Finn werden Freunde und gemeinsam wollen sie beweisen, dass Amys Vater unschuldig im Gefängnis sitz.
Dabei begegnen sie seltsamen Leuten und sie merken das sie verfolgt werden.
Immer wieder gibt es neue Wendungen in der Handlung und je näher sie der Lösung kommen umso gefährlicher wird ihr Leben. Bald schon wissen sie nicht mehr, wer Freund oder Feind ist.
Sehr einfühlsam erzählt Michael Hamannt wie Amy und Finn lernen müssen, sich gegenseitig zu vertrauen und sich aufeinander zu verlassen.
Ihre Freundschaft wächst mit jedem Abenteuer das sie bestehen und so können sie viele Zweifel, die zu Beginn ihrer Freundschaft da waren, aus dem Weg räumen.
Es macht wirklich viel Spaß dieses Buch zu lesen. Beim lesen rätselt man ständig mit und fragt sich was als nächstes passiert.
Manches mal ist die Magie, die einige Menschen anwenden, wirklich bedrohlich und manches mal wird es auch ein wenig gruselig.
Jedoch finden Amy und Finn immer wieder einen Weg um sich ihren Ängsten zu stellen und trotzdem weiter zu suchen. Die beiden haben oft recht pfiffige Ideen und Finn kennt sich in der Tierwelt genauso gut aus, wie in der Welt des Gartens.
Am Ende kommen sie der Wahrheit immer näher, aber was macht man dann mit dieser Wahrheit? 
Wie es weiter geht mit Amy und Finn, und ob sie wirklich ihr Ziel erreichen können, dies sollte jeder selbst lesen.
Auch wenn ich schon längst kein Kind mehr bin, so habe ich dieses Buch regelrecht verschlungen.
Ich kann es auf jeden Fall jedem Empfehlen der gerne spannende Fantasie Geschichten liest.
Egal ob man es mit 10 Jahren oder mit 60 Jahren liest, diese Geschichte macht wirklich Spaß. 

Titel: Re: Michael Hamannt - Amy und der Zauber des schwarzen Sterns
Beitrag von: Inge78 am 30. September 2019, 15:13:28
Die 12-jährige Amy lebt als Magielose in einer Welt, in der Magie an der Tagesordnung ist. Ihr Mutter ist tot und als ihr Vater verhaftet wird, muss sie zu ihrer Tante ziehen, die sie nicht leiden kann. Mit Hilfe von Freunden versucht Amy das Verbrechen zu lösen, für das ihr Vater zu Unrecht beschuldigt wurde


Michael Hamannts Schreibstil passt perfekt zu diesem Jugendbuch. Die Story ist spannend und lädt zum miträtseln ein. Und hat so viel Tiefe, dass das Buch auch für Erwachsene interessant ist. Die Personen, besonders Amy und Finn, kommen mir als Leser sehr nah und ich hatte Freude, sie zu begleiten. Dabei begegnen wir allerlei unheimlichen Gestalten. Die Auflösung der Handlung ist sehr passend und auch wenn die eine oder andere Frage noch offen bleibt lässt das Ende keine Wünsche offen.


Ich würde gerne mehr über Amys Welt lesen und auch die Geschichte der einen oder anderen Person bietet sicherlich noch Stoff für mehr Bücher.