Neueste Beiträge

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SUB-Wettbewerb / Re: Bücher - Bingo 2019
« Letzter Beitrag von leseschnecke am Heute um 13:22:30 »
Neues Kreuz bei F 5: ReRead: Biss ans Ende der Nacht
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SUB-Wettbewerb / Re: Bücher - Bingo 2019
« Letzter Beitrag von Aurian am Heute um 12:03:50 »
Ich konnte auch mal wieder ein Kreuzchen machen:

A3 Ein Debutroman , also der erste Roman eines Autors
Karin Kalisa - Sungs Laden
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SUB-Wettbewerb / Re: Bücher - Bingo 2019
« Letzter Beitrag von Christiane am Heute um 00:08:23 »
Nächstes Kreuz: bei A4 - Buch aus einer Reihe. Ich hab als Teil der 'Alyss'-Reihe von Andrea Schacht den ersten Band 'Gebiete sanfte Herrin mir' gelesen.

Hier findet Ihr die Rezi:  https://www.buchrebellin.de/bkf/index.php?topic=4486.new#new
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Rezensionen / Gebiete sanfte Herrin mir - Andrea Schacht
« Letzter Beitrag von Christiane am Heute um 00:01:31 »
Gebiete sanfte Herrin mir von Andrea Schacht

ISBN: 9783442371235

Klappentext:
Ein Raubmord erschüttert die handelnde Zunft Kölns. Hat das grausame Verbrechen mit den geschmuggelten Tuchen zu tun, über die bereits seit einiger Zeit Gerüchte kursieren? Eine kleine englische Münze, die in der Nähe des Toten gefunden wird, lässt in Alyss einen schlimmen Verdacht aufkeimen. Ist etwa John of Lynne, Handelspartner des Hauses van Doorne, in die Schwarzgeschäfte verwickelt – oder gar in den Mord?
Alyss, Tochter der Kölner Begine Almut und des einstigen Benediktinerpaters Ivo, tritt in die Fußstapfen ihrer Eltern und beginnt, Fragen zu stellen. Und was sie in Erfahrung bringt, erschüttert sie in ihren Grundfesten.



Mein Eindruck:
Ich habe ‚Gebiete sanfte Herrin mir ‘ von Andrea Schacht direkt im Anschluss an den letzten Band ihrer Beginen-Reihe um Almut und Ivo vom Spiegel gelesen. In diesem Buch spielt nun Alyss, die Tochter der beiden, die Hauptrolle. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mit den Figuren, insbesondere auch mit Alyss selbst, ihrem Bruder Marian und mit dem Gast im Hause, John of Lynne, warm wurde. Auf den ersten Blick waren sie mir alle nicht gar so sympathisch, hatten sie arg viele Ecken und Kanten. Das war wohl ein Grund, weshalb ich die erste Hälfte des Buches doch recht langatmig und zäh fand.
Ein weiterer Grund dafür war der Klappentext, der zwar grundsätzlich nichts Falsches verspricht, aber bei mir eine Erwartung von mehr Dramatik, Tempo und menschlicher Erschütterung weckte. Ich finde schwer nachvollziehbar, wie schnell und bedenkenlos Alyss diesem John, der ihr da ins Haus schneit, vertraut. Auch hatte ich nie das Gefühl, dass sie ‚in ihren Grundfesten erschüttert‘ wird. Die Erschütterung bleibt recht überschaubar und wird schnell von zupackender, planvoller Handlungsbereitschaft abgelöst. Das gehört allerdings definitiv zu den Wesenszügen, die mir Alyss dann irgendwann doch sehr sympathisch machen – nur hatte ich eben anderes erwartet.
Gefreut hab ich mich, einigen Personen aus den Beginenromanen hier wiederzubegegnen und zu sehen, welche Entwicklung ihr Leben genommen hat.

Einige Ideen der Autorin sind nach meinem Empfinden zu fantastisch und in so einem Buch störend, das ja eigentlich in der normalen Lebenswelt der Menschen der damaligen Zeit spielt. Denn da geht es nicht mehr um den durchaus vorhandenen Aberglauben der Leute, sondern um tatsächliche ‚übersinnliche Fähigkeiten‘.
Erst in der zweiten Hälfte des Buches gewinnt die Handlung langsam so richtig an Fahrt und nun konnte ich mich auch nach und nach mit den Protagonisten anfreunden. Und ab da hat mir das Buch dann auch zunehmend gut gefallen. Die Spannung steigt und man kann mitfiebern bei der Suche nach dem Mörder.
Am Ende bleiben aber noch reichlich Fragen offen … und man möchte am liebsten gleich den nächsten Band der Serie lesen, um zu hören, wie es Alyss, John und den anderen Protagonisten weiter ergeht (auch oder gerade wenn ich schon so eine Idee habe, wie es für den ein oder die andere weitergehen könnte …).


Fazit: Dieser Einstieg in die Buchreihe um Alyss van Doorne lässt sich laaangsam an. Man braucht eine Weile, um die handelnden Personen nicht nur kennenzulernen, sondern auch mit ihnen warm zu werden. Letzten Endes ist es aber wieder ein spannender Krimi und man freut sich auf den nächsten Band…


Note:
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SUB-Wettbewerb / Re: Bücher - Bingo 2019
« Letzter Beitrag von Firnsarnwen am 16. Februar 2019, 20:30:32 »
Kreuz bei E1: Anshar. Der Atem des Windes- Britta Strauss. Die Geschichte wird aus der Perspektive der beiden Hauptfiguren erzählt und zusätzlich gibt es verschiedene Zeitebenen.
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Spiele und Rätsel / Re: Wortkette
« Letzter Beitrag von DG7NCA am 16. Februar 2019, 19:41:39 »

Steif - Leinen

Schild -Laus

Affen - Griff
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Kaffeekränzchen / Re: Bücherkränzchen 2.0
« Letzter Beitrag von DG7NCA am 16. Februar 2019, 19:39:19 »
aus meinem SUB:

3404177029  Die fremde Königin - Otto der Große, Band 2

mal sehen wie das ist. Ein Biografisches über Adelheid hab ich erst gelesen.
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Kaffeekränzchen / Re: Wer hat Geburtstag?! wir feier...
« Letzter Beitrag von Xandi am 16. Februar 2019, 09:39:19 »
Hallo

In Oberösterreich ist es so, dass wenn man zwischen Geburtstag und den verspäteten Glückwünschen schon Sauerkraut gegessen hat,
die nicht mehr gelten. Auch zwischen Neujahr und den Neujahrswünschen hab ich es bei einigen Leuten schon gehört.
Ist ein alter Brauch. Passieren tut nix. Also der verspätete Gratulant muss niemanden auf irgendwas einladen oder so.

Muss ich mal herausfinden,ob das wo anders in Österreich auch so ist.  :kopfkratz:

Xandi
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Kaffeekränzchen / Re: Smaltalk zwischendurch...
« Letzter Beitrag von DG7NCA am 15. Februar 2019, 21:42:15 »
OMG! Thermometer auf der Terrasse zeigt 28°C !!!!  :ausrast: Ich such mir jetzt einen Liegestuhl.   :a0301:

aber Südseite und volle Sonneneinstrahlung

bei uns waren es auf dem Südbalkon in der Sonne nur 15 Grad
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Rezensionen / NEIN Winnie M Li
« Letzter Beitrag von nala11 am 15. Februar 2019, 19:30:54 »
Zitat
Eine zufällige Begegnung, die in einem entsetzlichen Akt der Gewalt gipfelt und das Leben zweier Menschen komplett verändert. Winnie M Li erzählt die explosive Geschichte einer Vergewaltigung aus der Sicht des Opfers. Und des Täters.
Vivian hat gerade ihr Studium beendet und startet in London durch. In der Freizeit packt sie am liebsten den Rucksack und geht wandern. An einem sonnigen Frühlingsnachmittag kreuzt ihr Weg den eines jungen Mannes, fast ein Kind noch. Er lässt nicht locker, bedrängt sie. Vivian sagt mit Nachdruck Nein. Vergebens.
Die Geschichte von Vivian ist Winnie M Lis Geschichte. Schonungslos erzählt sie davon, wie eine einzige Begegnung das ganze Leben verändern kann – und geht noch einen Schritt weiter: Sie schreibt zugleich auch die Geschichte des Mannes auf, für den das Wort Nein nichts zählt.


Ich war sehr neugierig auf dieses Buch, da es die Sicht beider Beteiligten schildert.
Ich wollte wissen, wie sich das "anfühlt", die Gedanken von Opfer und Täter fast parallel zu lesen.

Zum Einen ist da Vivian, eine Amerikanerin, die in London lebt und für ein paar Tage zu Besuch in Belfast ist. Ich habe sie als starke, selbstbewusste Frau kennengelernt, die genau weiß, was sie will, und was nicht.
Ich erlebte sie vor, während und nach der Vergewaltigung. Besonders das "nachher" hat mich sehr erschreckt und berührt. Was diese Tat mit ihr und aus ihr gemacht hat.
Auf der anderen Seite ist Johnny, ein junger Irish Traveller aus Belfast. Er ist durch sein soziales und familiäres Umfeld sehr stark geprägt. Auch ihn lernte ich recht ausführlich kennen, seine Sicht auf Buffer (die sesshaften Menschen), Frauen und sein Umgang mit Sex. Der in seinem Fall schon ziemlich früh beginnt.

Anfangs war ich etwas vom Schreibstil verwirrt, da beider Erzählungen nicht ganz chronologisch waren.
Ich habe mich aber recht schnell eingelesen und  fand es gut die Beiden "vorher" schon zu erleben, wie sie ticken und wie sie denken.

Die Vergewaltigung selber fand ich (es fällt mir echt schwer hier "gut" zu schreiben, weiß aber nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Also ...) gut geschrieben.
Ich hetzte da durch, so habe ich mich zumindest gefühlt. Es wurde in einem durch geschrieben (ich würde fast sagen, mir wurden die Worte entgegen geballert). Ihre Gedanken, seine Gedanken, das was Vivian zu Johnny sagt und das, was Johnny zu Vivian sagt.
Danach musste ich erst mal tief Luft holen und das Gelesene sacken lassen...
Was danach noch alles passiert, hat mich ganz besonders beschäftigt (und tut es noch!).
Es machte mich wütend und sprachlos. Selbst wenn ich nicht gelesen habe, hing ich immer ständig in der Geschichte drin.

Das Ende ist, hmm ... auf einer Seite versöhnlich und auf der anderen Seite sehr offen, so dass ich noch viel darüber nachdenke . Die Autorin schildert in diesem Roman zu einem gewissen Teil ihre eigene Geschichte, was es für mich noch persönlicher machte.



Ein gutes Buch, das ein hartes Thema aufgreift und mit viel Gefühl umgesetzt wurde.


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