Neueste Beiträge

#11
Kaffeekränzchen / Aw: Selbsthilfegruppe der Buch...
Letzter Beitrag von Kathrin - 22. Juni 2026, 08:51:44
Bei mir sind auch noch zwei Bücher eingezogen

"Fünf, sechs, sieben, acht" von Ewals Arenz (musste sein)
ZitatAnton, 60 Jahre alt, ist Stepptänzer. Ja, er ist nicht mehr so schnell wie früher, aber mit seiner Erfahrung und Ausdruckskraft tanzt er – noch – allen davon. Wer sollte ihm also die Stelle als Choreograf an einer Theaterbühne streitig machen? Doch die neue Intendantin sieht das anders – und engagiert ausgerechnet Emma, Antons Tochter. Anton ist verletzt, wütend, traurig und zugleich stolz auf seine Tochter. Zeigen kann er ihr das nicht.
Die Absage spült etwas in ihm hoch, das er nicht länger verdrängen kann: das Gefühl des Älterwerdens. Plötzlich spürt er die eigene Endlichkeit und fragt sich, ob er sein Leben richtig gelebt hat. Eine Frage, die ihn wieder an eine alte große Liebe denken lässt. Jo war damals einfach spurlos verschwunden. Hätte er mit ihr ein besseres Leben gelebt?
Es ist Emma, die auf Jos Spur stößt. Mit ihr reist er nach Irland. Alte Konflikte zwischen Vater und Tochter brechen wieder auf. Für Anton wird es eine Reise zu sich selbst und er begreift: Zu Ende ist es erst, wenn es zu Ende ist. Bis dahin will das Leben gelebt werden.

"Spiegelland" von Rebekka Frank (für's Bingo und weil Meike die Autorin so in den Himmel lobt)
ZitatElias hat so richtig Mist gebaut, das weiß er. Er versteckt sich den Sommer über bei seiner Großmutter Catharina im Moor. Doch auch sie hütet ein Geheimnis, das alles infrage stellt, was Elias zu wissen glaubt ...

Ein unendlich weiter Sommer, ein Vierteljahrhundert zuvor: Nach Jahren der Angst findet Catharina endlich den Mut, aus ihrer Ehe auszubrechen. Mit ihrer Tochter flieht sie in ein altes Haus im Moor. Während der Sonnentau im ersten Licht des Morgens leuchtet und die Rauchschwalben rufen, spürt sie sich zum ersten Mal wieder. Doch nichts ist wirklich sicher. Erst recht nicht, als Catharina im Moor eine Entdeckung macht, die ihren Mann auf ihre Spur bringen könnte.
#12
Rezensionen / Aw: Lisa Quentin - Ein völlig ...
Letzter Beitrag von Kathrin - 22. Juni 2026, 08:48:27
Das Buch habe ich auch noch auf der WuLi!
#13
Bücher auf Wanderschaft / Aw: Christianes Wanderbuch 202...
Letzter Beitrag von Kathrin - 22. Juni 2026, 08:47:49
Und hier noch meine finale Meinung zu Christianes Wanderbuch:

Spoiler
Ich gehöre zu den Leserinnen, die Bücher gut und ohne schlechtes Gewissen abbrechen können. ,,Wir dachten, das Leben kommt noch" von Elisabeth Sandmann, welches über unsere Wanderbuchgruppe zu mir gelangt ist, habe ich beendet, auch wenn ich, jetzt am Ende angekommen, denke ich, dass ich es besser hätte abbrechen sollen, da ich dazu neige, mich in meine Meinung (positiv wie negativ) zu einem Buch hineinzusteigern und dies war bei diesem Buch leider der Fall.

Mir ist durchaus klar, dass meine etwas extremere Meinung dem Roman von Elisabeth Sandmann nicht gerecht wird. Denn ich weiß, wieviel Zeit und Liebe und Recherche hier hineingeflossen sind. Und ich finde auch nach wie vor, dass Bücher, die über Begebenheiten während des Zweiten Weltkriegs berichten (egal ob Sachbuch oder Roman) wichtig sind und erzählt werden müssen. Außerdem wird mit der ,,Special Operations Executive" (SOE) und der Rolle von Britinnen als SOE-Agentinnen hier ein Thema angesprochen, über das man nicht oft in hist. Romanen stolpert und so habe ich einiges über den britischen Geheimdienst erfahren, was ich bisher nicht wusste. Nur leider hatte ich mehr als einmal das Gefühl, als ob ich einem Wikipedia-Artikel lese. Das war für mich nicht gut erzählt.

Positiv fand ich, dass sich das Buch schnell und leicht hat lesen lassen, aber ich hatte nicht nur wegen des Wikipedia-Stils von Anfang an mit dem Erzählstil der Autorin meine Schwierigkeiten. Inhaltlich fehlte mir etwas, ich hatte mehrfach das Gefühl, dass ich Informationen zu Gwen und ihrer Großmutter Ilsabé überlesen habe. Diverse Gedankensprünge von Gwen habe ich nicht nachvollziehen können und immer wieder meinte ich, vor allem über Ilsabé mehr wissen zu müssen, als mir das Buch erzählt. Manche Fragen, die ich mir während des Lesens stelle, wurden bis zum Ende nicht vollumfänglich aufgeklärt. Nach ungefähr dem ersten Viertel des Buchs habe ich angefangen, andere Meinungen über den Roman zu lesen und habe herausgefunden, dass es bereits einen anderen Roman zu Ilsabé von Elisabeth Sandmann gibt, der früher spielt und mit dem mir evtl. einiges klarer gewesen wäre, was Ilsabés Leben und das ihrer Familie angeht.

Mir ist klar, dass die Autorin Ilsabés Geschichte genauso, über zwei (evtl. mehr?) Romane erzählen wollte, aber da ich Ilsabé faszinierender und spannender als Romanfigur fand, als die Schwestern Pat und Simone im zweiten Erzählstrang, die als britische SOE-Agentinnen im besetzen Frankreich agiert hatten, bin ich mit der gewählten Erzählweise der Autorin einfach nicht glücklich geworden. Als Protagonistin der Rahmenhandlung bleibt mir Ilsabé deutlich zu blass, wie leider auch Pat, deren Geschichte in diesem Roman hauptsächlich erzählt wird. Der Erzählstil der Autorin in Bezug auf ihre Romanfiguren ist mir zu neutral, zu wenig emotional, die Figuren sind zu weit weg von mir. Ich bekomme ihr Leben erzählt, aber ich bin nicht dabei, erlebe es als Leserin nicht wirklich mit. Auch werden sehr viele Personen erwähnt, die aber in meinen Augen zu kleine, wenig relevante Rollen spielen und fast ein wenig überflüssig wirkten. Manches wird nur angerissen, endet aber irgendwo im Nichts. Es wird auch zu viel um die Kerne des Buches herum erzählt, wirkt zu gewollt verschachtelt, teilweise etwas konstruiert oder nicht plausibel.

Ich musste während des Lesens oft an die Romane von Joel Dicker denken, der in seinem Debutroman ,,Die letzten Tage unserer Väter" übrigens eine ähnliche Thematik beschrieben hat. Joel Dicker ist für mich ein Meister der verschachtelten Erzählweise. Bei ihm habe ich nie das Gefühl, dass er sich in seinen Handlungssträngen verirren könnte, den Überblick verlieren könnte. Bei Elisabeth Sandmann hatte ich das Gefühl leider schon.

Man kann ,,Wir dachten, das Leben kommt noch" sicherlich auch als Stand-alone lesen und es mag für manche Leser*innen sicherlich auch ein tolles und spannendes Buch sein. Ich persönlich hätte mir aber eine bessere Lenkung der Autorin durch die Erzählstränge hin zu einer kompletten und komplexen Story gewünscht und mehr Tiefe bei den Figuren gewünscht.
[Schließen]

 :Box1:  :Box1:  :Box_grau1:  :Box_grau1:  :Box_grau1:
#14
SUB-Wettbewerb / Aw: 12 Books in 12 Months 202...
Letzter Beitrag von Esmeralda - 22. Juni 2026, 08:24:57
Mit "Ein völlig anderes Leben" von Lisa Quentin habe ich das sechste Buch meiner 12bi12m-Liste 2026 beendet.  :funkey:
Hat mir richtig gut gefallen.
#15
Rezensionen / Lisa Quentin - Ein völlig ande...
Letzter Beitrag von Esmeralda - 22. Juni 2026, 08:22:39
ZitatJetzt habe ich niemanden mehr, ist Jules erster Gedanke, als ihre Mutter stirbt. Doch dann findet sie bei der Wohnungsauflösung Unterlagen, die darauf hindeuten, dass sie adoptiert wurde. Jule, die sich ihrer Mutter nie wirklich nah gefühlt hat, beginnt ihre gesamte Vergangenheit zu hinterfragen: den überstürzten Umzug in den Westen, den Kontaktabbruch des Vaters, das Verschwinden der Schwester sowie das beharrliche Schweigen ihrer Mutter dazu. Hätte sie heute ein völlig anderes Leben, wäre sie bei ihrer richtigen Familie aufgewachsen? Wäre sie glücklich? Jule weiß, sie muss ihre leibliche Mutter finden und zur Rede stellen. Und ahnt dabei nicht, dass sie nicht die Einzige ist, die jahrelang nach Antworten gesucht hat...

Mein Leseeindruck:
"Ein völlig anderes Leben" ist ein aufwühlendes Buch über die Identitätssuche einer jungen Frau und in diesem Kontext über Zwangsadoptionen in der DDR.

Dieser fiktive Roman, der aber auf wahren Begebenheiten beruht, erzählt eine unglaublich tragische Geschichte zweier Menschen, die auf der Suche nach dem fehlenden Teil ihres Lebens sind.

Macht betroffen, geht ans Herz und regt zum Nachdenken an.

[note 2+]
#16
Kaffeekränzchen / Aw: Smaltalk zwischendurch...
Letzter Beitrag von sisquinanamook - 20. Juni 2026, 16:39:40
Ach wie schön.  :dance:

Garten kommt auch noch. Ist ja eh so warm.
#17
Kaffeekränzchen / Aw: Smaltalk zwischendurch...
Letzter Beitrag von Christiane - 20. Juni 2026, 11:57:16
 :laola:  :laola:  :laola:
#18
Kaffeekränzchen / Aw: Smaltalk zwischendurch...
Letzter Beitrag von DG7NCA - 20. Juni 2026, 11:20:30
alles gut. Der Stress hat ein Ende, ich schlafe wieder viel besser. Die Neue Wohnung ist fertig eingerichtet. Auch die Katzen fühlen sich wohl. Komme auch langsam mit den Neuen Küchengeräten und den elektronischen Jalousien, den elektr. Temperatur-Einstellern klar.
Morgen feiern wir das erste Sabbatfest hier, leider nicht im Garten da der noch nicht fertig eingeerdet ist.
Aber wir sind nun wirklich angekommen.
#19
Kaffeekränzchen / Aw: Selbsthilfegruppe der Buch...
Letzter Beitrag von mowala - 18. Juni 2026, 14:58:57
Oh wie schön, ein neuer Band :ausrast:
#20
Kaffeekränzchen / Aw: Selbsthilfegruppe der Buch...
Letzter Beitrag von DG7NCA - 17. Juni 2026, 13:56:30
für morgen vorbestellt als Ebook
Wintersturm (Mercy-Thompson-Reihe 14)