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#41
Rezensionen / Hjorth / Rosenfeldt: Die Opfer...
Letzter Beitrag von Kathrin - 15. Juni 2026, 16:37:44
Inhalt:
Kriminalpsychologe Sebastian Bergman hat sich damit abgefunden, dass er Kommissar Höglunds Team bei der Reichsmordkommission verlassen musste. Er widmet sich seinem Buchprojekt und hält Vorträge, einzig zu Tatortanalytikerin Ursula hat er noch Kontakt. Seine Tochter Vanja will ihn weder sehen noch sprechen. Vanja arbeitet inzwischen bei der Polizei in Uppsala, sie ermittelt in einer perfiden Vergewaltigungsserie. Als die Reichsmordkommission eingeschaltet und auch Sebastian Bergman hinzugezogen wird, trifft das Team von einst wieder zusammen: Alte Konflikte drohen zu eskalieren. Und der brutale Vergewaltiger schlägt weiter zu. Bei der Suche nach ihm verdichten sich die Hinweise, dass er seine Opfer nicht zufällig auswählt. Doch gleich mehrere Personen scheinen verhindern zu wollen, dass die Verbindung zwischen den Frauen ans Licht kommt und der Täter gefasst wird.

Meine Meinung:
,,Er ist arrogant, egoistisch, unverschämt, sexistisch, ich weiß nicht, was Du noch alles brauchst, jedenfalls ist er eine wandelnde Bedrohung für das Arbeitsklima."

Ja, so ist er, Sebastian Bergmann, aber ich liebe die Krimireihe von Michael Hjordt und Hans Rosenfeldt um den Kriminalpsychologen und das Team von Torkel Hoglund trotzdem, oder gerade, weil Sebastian Salz in die Suppe bringt und nebenbei unfassbar intelligent und gut ins seinem Job ist.
Auch dieser sechste Fall ,,Die Opfer, die man bringt" ist wieder komplett zum Reinversinken, Abschalten und so spannend. Wobei der eigentliche Fall mich lange nicht so abholen konnte, wie der vorherige, auch wenn ich mit dem fulminanten Ende und der Lösung der Mordfälle nie und nimmer gerechnet habe. Das eigentlich spannende ist wie immer, was alles im Ermittlerteam passiert. Mag sein, dass das alle ein wenig zu viel des Guten ist, aber es ist so spannend und ich will unbedingt wissen, wie sich manche Stränge weiterentwickeln werden.

Note 2-,  :Box1:  :Box1:  :Box1:  :Box1:  :Box_grau1:
#42
Bücher auf Wanderschaft / Aw: Sisquis Wanderbuch 2026
Letzter Beitrag von Tara - 15. Juni 2026, 13:51:40
Ich hab jetzt auch schon ein gutes Stückchen, über 1/3 gelesen und kann mich bisher nur vollumfänglich Christianes Meinung bis dahin anschliessen! (Die weiteren Spoiler hab ich noch nicht gelesen)
#43
SUB-Wettbewerb / Aw: Bücher-Bingo 2026 ... der ...
Letzter Beitrag von Inge78 - 15. Juni 2026, 12:20:57
Zwei neue Kreuze

B4 Ein Buch, mit mindestens einem für die Story hilfreichen/ erklärenden Extra (Karte, Nachwort. Personenregister etc. = keine reine Danksagung) (Kathrin)
Nur noch ein einziges Mal von Colleen Hoover

Ich hatte in meiner Leserundengruppe gefragt ob jemand ein Buch kennt, bei dem das Cover nicht passt
Da wurde mir das Colleen Hoover Buch genannt
Ich hatte eigentlich keine Lust auf Colleen Hoover, habe es dann aber auf Empfehlung doch gehört und war echt angefixt und habe es in jeder freien Minute gehört
Jetzt finde ich aber schon dass das Cover passt, auf jeden Fall verstehe ich den Zusammenhang für die Geschichte, also kann ich es jetzt nicht guten Gewissens nutzen für die Cover Kategorie
Aber es gibt ein sehr ausführliches Nachwort über das Thema des Buches und dass Colleen Hoover da auch zum Teil die Geschichte ihrer Eltern erzählt hat , deshalb diese Kategorie und eine Leseempfehlung

Eine dramatische Geschichte die mir überraschend gut gefallen hat
Leseeindruck folgt
[note 2]

C5 Ein Buch, das an einem realen Ort (Gegend, Stadt, Land, Fluss ... Schiff    ) spielt, wo Du unfassbar gerne mal Urlaub machen würdest (aber noch nicht gemacht hast) (Daniela/ Kathrin)
Das Geschenk des Meeres von Julia R. Kelly

Das Buch spielt in Schottland und da wollte ich immer schon mal hin
Das Buch wurde mir empfohlen, es ist sehr dramatisch, recht deprimierend, aber auch sehr einfühlsam
Leseeindruck folgt
[note 2-]
#44
Rezensionen / Annie Bertram - GesternWelten
Letzter Beitrag von Sagota - 14. Juni 2026, 18:23:18
"GesternWelten" von Annie Bertram ist bereits der zweite faszinierende Fotoband der sehr talentierten jungen Kunstfotografin und Autorin mit dem ihr eigenen 'fotografischen Blick'. Mit der "Schönheit des Verfalls" und dem Betreten von "GesternWelten" - sog. Lost Places, verbindet sich für mich das Erleben einer spürbaren, längst vergangenen Geschichte.

Staub und bröckelnde Stuckdecken, abblätternde Tapeten und viel Staub regen die Fantasie und das Kopfkino an: Was, wenn diese Wände sprechen könnten? Was hat dieses Haus, dieses Schloss, diese Abtei, dieses Kloster wohl zu Blütezeiten wohl erlebt?

Diese magischen Augenblicke haben zuweilen etwas Bezauberndes, auch Gegensätzliches zu unserer realen Welt, finde ich und würde mich am liebsten an die Ort des Geschehens (und des Verfalls), den Annie hier in diesem prächtigen Foto-Bildband sehr gelungen präsentiert, auf Zeitreise begeben.... So geht es wohl jedem, der dieses außergewöhnlich schöne Buch mit den wundervollen und atmosphärischen Fotografien betrachtet: Sie sind magisch und morbide zugleich; bei einigen zeigt sich gar ein leichter 'Gruselfaktor'.

Auffallend war für mich, dass es gar nicht ungefährlich und oft verboten ist, verfallende Gebäude zu betreten und die Autorin (zu den Recherchen, die sie ebenfalls machte) musste sicher das ein oder andere Einverständnis einholen, die diesen unglaublichen und detaillierten Fotos zugrundeliegen.

So bekommt man als Leser Einblicke (in recht großem Format, was das Staunen und Betrachten noch intensiviert) in die Villa dei Geologi in Italien, die Villa Paradiso, einer Residenz in Portugal ganz im Jugendstil, der "Quinta da Vinha", einem "Portal da Vinho", das einer portugiesischen Winzerfamilie gehörte und seit Jahrzehnten leersteht, da es nicht mehr bewirtschaftet wird; beeindruckt schaut man ins verwunschen wirkende "Casa Azul" und wirft erstaunte Blicke in ein Märchenschloss im maurischen Stil: Der "Rocchetta Mattei", das ein italienischer Wunderheiler, der zuletzt merkwürdige Züge zu tragen schien, sich bauen ließ, um dort seine Patienten zu empfangen - die Kapelle erinnerte mich ein wenig an Escher. Es reihen sich weitere, teils unwirklich anmutende Orte ein, die früher Andachten gewidmet waren: Die italienische Kapelle auf den Orkney Inseln, einst von Kriegsgefangenen gebaut, steht noch immer. Wracks wie ein Küstentanker, der einmal als Blockschiff im WWII diente und Schiffe der isländischen Walfangflotte sind ebenso zu bestaunen wie ein "Ankerfriedhof" in Portugal.

Fazit:

Die kunstvollen Fotos im Großformat dieser "GesternWelten" entführen wie Fenster in die Vergangenheit: Der Anblick und das Durchwandern schaltet das Kopfkino an, konfrontiert uns aber auch auf friedliche Art und Weise mit Vergänglichkeit und der eigenen Endlichkeit. Alte Häuser, auch verfallene, besitzen eine Geschichte, die glatte und perfekte (oft hässliche) Neubauten nicht haben; diese Geschichten "blitzen" hinter und in den Bildern hervor, die von Annie Bertram wie eingefrorene Zeitkapseln fotografisch gelungen eingefangen wurden. Eine absolute Empfehlung für alle, die sich für Lost Places und damit verbundene Themen interessieren (oder es noch wollen). Von mir gibt es begeisterte 5*.

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#45
Rezensionen / Gudrun Lochte - Au Revoir und ...
Letzter Beitrag von Sagota - 14. Juni 2026, 16:54:46
Sprachurlaub oder die Reise zu sich selbst....

Bei "Au Revoir und Tschüss" von Gudrun Lochte handelt es sich um das Début der Autorin, die erst mit Ü60 begann, zu schreiben. Erschienen ist der Roman (in wirklich außergewöhnlich toller Aufmachung, hellblauer Farbschnitt und ein buntes Blatt in der Buchmitte, das den Markt von Uzès zeigt) im Vani-Verlag, 2026 (HC, geb., 319 S.).

Worum geht's?

Caro ist seit über 20 Jahren mit Holger verheiratet; anfangs waren beide glücklich, doch mit den Jahren und dem Alltag (die beiden Jungs sind inzwischen erwachsen) hat sich vieles verändert; Holger machte mehr und mehr Überstunden und Familienzeit war Mangelware: Das Paar lebte sich auseinander, wobei Holger als Karrierehengst dargestellt wird, der es am liebsten mag "wenn seine Frau sich um alles Übrige kümmert" und zu Hause ist. Caro arbeitet halbtags in einer Bibliothek, merkt jedoch, dass ihr Leben stagniert - sie sich selbst aus den Augen verloren hat und bucht (Freundin Holly kann es kaum glauben) eine Reise nach Südfrankreich, das sie von vielen Urlauben kennt, einen Sprachurlaub in Uzès.

Auf Verständnis oder Freude stößt sie bei ihrem Ehemann dabei nicht, jedoch reagieren die Jungs sehr positiv. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Uzès angekommen, stellt sie fest, dass der charmante und gut aussehende Mann, der ihr in Paris die gestohlene Tasche zurückgab, ihr Lehrer ist, der sie nun vier Wochen darin unterrichten wird, ihr Französisch zu perfektionieren. So reist man mit Caro (die es genießt, "endlich einmal was für sich selbst zu tun" - ohne Rücksicht auf die Familie nehmen zu müssen) nach Uzès und folgt interessiert dem Sprachunterricht, der mit vielen Außenterminen verbunden ist und bei lockerer Atmosphäre allen internationalen SchülerInnen jeglichen Alters viel Spaß macht - dem Lehrer Armand einbegriffen - in eine Gewürzmanufaktur, in ein Bistro, in einen Olivenhain usw., wo sich herausstellt, dass Armand und Caro sich zueinander hingezogen fühlen: Wird Caro einen Urlaubsflirt zulassen, ihr früheres Leben ausklammern können?

Meine Meinung:

Thematisch geht es um Mut, Lebensfreude und Selbstvertrauen. Caros Leben wurde in ihrer erstarrten Ehe eintönig und wenig glücklich: Mit Mitte 40 merkt sie, dass sie eigene Träume immer hinten angestellt hatte, sich selbst verloren hatte, um die Bedürfnisse ihrer Familie zu erfüllen (etwas, was sehr realistisch ist und worin sich so manche Frau wiederfinden dürfte). Im Gegensatz zu ihrer Freundin Holly, die geradeheraus ist und ihren Traum, ein exquisites Blumengeschäft zu eröffnen, längst verwirklichte, ist Caro sehr überlegt und braucht eine Zeit, um Entscheidungen zu fällen: Die Buchung des Sprachurlaub bedeutet ihr viel und sie nutzt die Zeit, um sich eigener Träume und Möglichkeiten zu erinnern, die sie glücklich machen. So reift in ihr der Gedanke, zurück in Deutschland einen kleinen Laden zu eröffnen, in dem sie die wunderbaren französischen Produkte der Provence verkaufen kann. Die "Stationen" die die Lerngruppe aufsuchte, fand ich sehr schön (besonders Gustave und Camille in der Gewürzmanufaktur) und vom südfranzösischen Flair ist atmosphärisch viel in diesem leichten Sommerroman zu spüren.

Die Kapitel sind kurz, leicht und sehr eingängig zu lesen; jedoch bleibt vieles trivial und auch leider vorhersehbar: Mir fehlte Tiefgang in der Handlung und den Dialogen; auch die im Grunde sympathischen Charaktere blieben flach. Es handelt sich (auch wenn ich das Thema sehr gut gewählt finde - eine Frau auf dem Weg zu sich selbst) um keine anspruchsvolle Literatur, jedoch um einen Roman, der warmherzig und atmosphärisch geschrieben wurde. Mir persönlich war alles zu vorhersehbar; die oft aufgezählten Belanglosigkeiten gefielen mir weniger und der Unterhaltungsfaktor ist m.E. sehr hoch.

Empfehlen könnte ich den Roman allenfalls Frauen in Caros Alter, die sich nicht zutrauen, neue und eigene Wege zu gehen: Den Mut zu haben, aus einem erstarrten und lieblosen Alltag oder einer Beziehung heraus neue Wege zu beschreiten. Die eigenen Bedürfnisse nicht zu vergessen und Selbstvertrauen zu entwickeln. Da es der erste Roman der Autorin ist, sehe ich jedoch durchaus Luft nach oben - denn es ist auch mutig, relativ spät zu beginnen, Bücher zu schreiben! Von mir gibt es für den Sommerroman mit französischem Flair 3*.

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#46
Monatsstatistik / Aw: Monatsstatistik Juni 2026
Letzter Beitrag von mowala - 14. Juni 2026, 15:15:46
einige Bücher angefangen, war aber alles nicht richtig

Die Unbändigen

Emilia Hart
416 Seiten

Note 2+
#47
SUB-Wettbewerb / Aw: Bücher-Bingo 2026 ... der ...
Letzter Beitrag von Esmeralda - 12. Juni 2026, 12:01:59
Hab auch eine Joker-Kategorie erfüllt.

Extra Joker: Lese 5 deutsche Autoren, lebend oder verstorben (muss man nicht hintereinander lesen)
(+ man kann die auch für andere Kategorien nutzen):

Bisher habe ich Bücher folgender 5 deutscher Autoren gelesen:
1. Hape Kerkeling mit "Gebt mir etwas Zeit"
2. Maxim Leo mit "Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße"
3. Sven Stricker mit "Sörensen sieht Land"
4. Kurt Prödel mit "Salto"
5. Marc Raabe mit "Im Morgengrauen"
#48
Rezensionen / Aw: Jochen Gutsch und Maxim L...
Letzter Beitrag von Esmeralda - 12. Juni 2026, 10:14:46
Mein Leseeindruck:
"Frankie" ist ein amüsanter und in Teilen rührender Roman erzählt aus der Perspektive des Katers Frankie, der die Welt und seine Weggefährten aus seiner Sicht betrachtet und so seine Schlüsse zieht, die manches Mal durchaus philosophisch sind.

Die Handlung ist eher eine Aneinanderreihung von lustigen, stellenweise aber auch etwas verschrobenen oder drolligen Episoden, wobei als generelles Thema der besagte Strick vom Beginn der Geschichte dient.

Insgesamt habe ich mit Frankie eine unterhaltsame Zeit verbracht und viele witzige Abenteuer erlebt.

[note 2-]
#49
Rezensionen / Aw: Natalie Haynes: Stoneblind...
Letzter Beitrag von Christiane - 11. Juni 2026, 14:44:20
Achill liegt hier im Regal (ein Buch von Volker) - der reizt mich kein Stück  :nixweiss1: .
#50
Rezensionen / Aw: Moa Herngren - Schwiegermu...
Letzter Beitrag von Esmeralda - 11. Juni 2026, 13:37:35
Das liegt auch noch auf meinem SuB und wandert jetzt ein gutes Stück höher.