ZitatManche kämpfen gegen ihr Schicksal. Penelope schreibt ihres einfach um.
Penelope Weaver hat ihr ganzes Leben davon geträumt, endlich die Anaximander-Akademie zu besuchen, die magische Schule, wo die griechischen Sagen lebendig werden. Klug, praktisch und regeltreu wie sie ist, ist sie sicher: Sie gehört ins Haus der Athena.
Doch als sie gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Paris an der Akademie ankommt, läuft alles schief. Statt bei Athena landet Penelope ausgerechnet bei der Göttin, die so gar nichts mit Regeln und Logik am Hut hat. Außerdem ist die ihr zugeteilte Musen-Helferin eine Katastrophe und ihre Helden-Aufgaben sind unmöglich zu lösen. Plötzlich steht ihr ganzes Leben Kopf.
Wie soll Penelope ihren Weg finden, wenn selbst die Mythen sie in die Irre führen?
Bestsellerautorin Tracy Wolff schreibt für eine jüngere Zielgruppe: eine mitreißende Fantasy voller Herz, Humor und Abenteuer
Zitat"Ich lebe in einer Welt voller Susans. Alle, die hier im Nagelstudio arbeiten, bekommen ein Namensschild von mir, und auf jedem Namensschild steht 'Susan'."
Die pensionierte Boxerin Ning arbeitet im Nagelstudio. Bei "Susan's" tragen alle Angestellten schwarze, mittellange Haare, schwarze Jeans, schwarze T-Shirts, schwarze Schuhe – und den Namen Susan. Die Kundschaft kann ihre echten Namen ohnehin nicht aussprechen, geschweige denn auseinanderhalten. An einem scheinbar gewöhnlichen Sommertag feilen, schneiden, lackieren, lachen, nicken und plaudern die Susans, doch hinter ihrem Lächeln verbergen sich Spannungen, Ängste und unerfüllte Wünsche. Ning führt mit unbestechlicher Klarheit durch ihren Arbeitsalltag, die Herabwürdigungen durch Kundinnen und die Machtspiele, die sie bei Laune und am Leben halten.
"Frag nach Susan" erzählt mit bissigem Witz von lackierten Nägeln, von Klassenkämpfen und inneren Kämpfen – und fordert schließlich eine Abrechnung mit der Art und Weise, wie die privilegierte Welt auf Frauen wie Ning blickt.