Alexis Le Caye: Pik Dame

Begonnen von SilkeS., 18. April 2008, 08:54:21

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SilkeS.


Alexis Le Caye: Pik Dame


Broschiert: 413 Seiten
Verlag: Luebbe Verlagsgruppe; Auflage: 1 (17. Juli 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404922581
ISBN-13: 978-3404922581

Inhalt:
Der kaltblütige Mord an einem Detektiv ist der Auftakt einer Mordserie, die ganz Paris in Atem hält. Die Opfer haben nichts gemeinsam. Oder doch? Zumindest finden sich die Namen aller Toten in der Kundenkartei des ermordeten Detektivs. Wem war er auf der Spur? Kommissar Martin gerät bei seinen Ermittlungen in höchste Politiker-Kreise, doch der einzige Hinweis, den er auf den Mörder hat, ist der Abdruck eines zierlichen Turnschuhs. Und dann gerät Kommissar Martin, dem die Frauen in seinem Privatleben mindestens ebenso viele schlaflose Nächte bereiten wie die mögliche Mörderin, selbst unter Mordverdacht: Kurze Zeit nach seinem Besuch bei der schönen Polizeipsychologin Lurett wird diese brutal zusammengeschlagen und liegt schwer verletzt im Koma. Martin war der Letzte, der abends bei ihr war - und er hat kein Alibi ...


Meine Meinung
Der zweite Teil um Kommissar Martin, der in Paris ermittelt.
Nach seinem schweren Trauma und dem durchleben einer tiefen Depression, die vom Abschluß des letzten Falles herrührt, kann er sein Leben wieder in die Hand nehmen und leitet die Ermittlungen einer Reihe von äußerst mysteriösen Serienmorden. Auch im zweiten Band kann ich mit den beteiligten Personen und Charaktern nichts anfangen und werde nicht recht warm mit ihnen.
Kommissar Martin, ist ähnlich wie Kurt Wallander so charakterlos, etwas ungepflegt, egoistisch,...
Seine Freundin, die seit dem letzten Band schwanger ist, hat scheinbar als Journalistin nicht mehr viel zu tun und zickte nur rum.
Martins Tochter Isa, arbeitslos, 23 jahre, alleinstehend und schwanger wohnt noch bei ihrem Vater.
Scheint sich auch ganz wohl zu fühlen, in ihrer abhängigen Situation und nicht groß was verändern zu wollen.
Jeantte, Martins Kollegin, alleinerzeihend, chronisch pleite und verknallt in Martin, nicht sonderlich ehrgeizig und unzufrieden mit ihrer aktuellen Situation.

Was mir aufgefallen ist, daß die Krimis sehr atmophärelos sind. Das hatte ich auch beim ersten Mal gemerkt. Man bekommt als Leser keinen Eindruck von Frankreichs Hauptstadt Paris, wo man denke ich mal viele Kaffes hat, die Touristen viel den Alltag bestimmt, die vielen autos die Straße verstopfen und die Luft verpesten.. das hat mir ziemlich gefehlt.

Die Mordserie war für mich ziemlich grausam, da man bis zum Ende nicht wirklich wußte, warum die Morde begangen wurden, obwohl man von Anfang an weiß, wer hinter den Morden steckt.

Note 4- [note4-]

Gruß SilkeS.
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