Freemann, R. Austin: Das Auge des Osiris

Begonnen von AnjaB, 19. August 2009, 22:49:00

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AnjaB

Das Auge des Osiris,
Freemann, R. Austin
[isbn]978-3596182435[/isbn]

Amazon Kurzbeschreibung
Kurzbeschreibung
"CSI vor hundert Jahren - mit Dr. Thorndyke gelangt die Forensik in den Kriminalroman." Krimi-couch Wie bestimmt man den genauen Todeszeitpunkt, wenn die Leiche unauffindbar ist? Für Dr. Thorndyke stellt sich genau diese Frage, denn John Bellingham, ein bekannter Ägyptologe, ist spurlos verschwunden.

Meine Meinung
dies ist mein zweiter Versuch einen Titel aus der Reihe FischerCrimeClassic zu lesen.
Von meinem ersten Versuch A. A. Milne Geheimnis des Roten Hauses  war ich ja schwer enttäuscht.

Allerdings hat mich die Lektüre der Nachworte darauf gebracht diese Krimis unter einem anderen Gesichtspunkt zu lesen.
Ich betrachte diese Titel nun als Wegbereiter für die Bücher die ich gerne  lese, die sog. Golden Age Krimis Agatha Christie und Co


Doch nun zum Buch.
Gleich zu Anfang lernt man den Hauptakteur kennen, einen jungen angehenden Arzt und einen seiner Dozenten, Dr. Thorndyke,  kennen. Der Fall wird auch gleich darauf umrissen. Dann springt die Geschichte 2 Jahre voraus und nimmt an Tempo zurück.
Wir begleiten den jungen, inzwischen fertigen, Arzt zu einem Patienten und seiner interessanten Tochter, die als Angehörige in den oben erwähnten Fall eingebunden sind.
Nun erleben wir den jungen Mann der um eine junge Frau wirbt, und das über viele Seiten.

Nach gut der Hälfte des Bandes kommt dann etwas Schwung in die Geschichte. Hier wird richtig ermittelt, gemessen und geforscht, auch und wesentlich durch Dr. Thorndyke, der die Vaterfigur schlechthin zu sein scheint.

Man konnte gut mit raten und ermitteln, wenn man im ersten Teil nicht zu viel überlesen hatte.
Das ich viele  Kriminalromane die danach geschrieben wurden schon gelesen habe, war die Lösung nicht überraschend, sehr wohl aber das wie.

Im Großen und Ganzen ein nettes Buch und ich könnte mir gut vorstellen weitere Dr. Thorndyke-Fälle zu lesen, aber der Funke sprang nicht über.

AnjaB

[note3+]


Verliebte sehen sich an, Liebende blicken in die gleiche Richtung
Antoine de Saint-Exupéry