Titus Müller: Die fremde Spionin

Begonnen von SilkeS., 09. September 2022, 08:29:45

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SilkeS.

Verlag: Heyne
Bindung: Broschiert
Seitenzahl: 400
ISBN: 9783453441255
ET 2021

Inhalt:
Ria ist zehn Jahre alt, als ihre Eltern von der Staatssicherheit abgeholt werden. Sie wird von ihrer kleinen Schwester getrennt und in einer Adoptivfamilie untergebracht. Seither führt Ria in Ostberlin ein scheinbar angepasstes Leben. Erst als der BND sie als Informantin rekrutiert, sieht sie ihre Chance gekommen. Mithilfe des westlichen Geheimdienstes will Ria sich an der DDR rächen und endlich ihre Schwester wiederfinden. Doch dann erfährt sie im Sommer 1961 von einem ungeheuerlichen Plan, der ihr Schicksal und die Zukunft beider deutscher Staaten für immer verändern könnte ...



Meine Meinung
Gekauft und gelesen habe ich das Buch für den Lesekreis @Leselilien Darmstadt
Der Autor war Gast im Bücherpodcast eat.READ.sleep (Folg #66), woraufhin eine es vom Lesekreis auf ihren Wunschzettel packte.
Bei der Auslosung beim ersten gemeinsamen Treffen für unser gemeinsames Lesebuch dann wurde der Titel ,,Die fremde Spionin" gezogen.
Kleiner Funfact dazu ist, dass ICH das einzige Exemplar in ganz Darmstadt in einem von zwei großen Ketten kaufte, mich dabei noch gegen meine Freund @Literaturwahn durchsetze und eine andere aus dem Lesekreis es dann bestellen musste. In Groß-Zimmern und anderen Randgebieten scheint es keine Probleme mit der Vorrätigkeit des Buches gegeben zu haben ...
Nun aber zum Buch.
Es ist der 1. Teil einer Trilogie und spielt 1961. Ich fand anfangs schwer rein, denn KGB und all das ist mir zwar namentlich ein Begriff, aber so etwas über ihre Arbeit, ihr Verbindungen zu lesen, ist dann doch was anderes. Aber der Schreibstil des Autors macht es einem leicht trotzdem reinzukommen und ich hatte sehr schnell Spaß an der Lektüre. Während dem Lesen überlegte ich, wie ich das Buch einsortieren sollte, denn ein Krimi oder Thriller ist es nicht, aber man kann es definitiv als ,,Spannungsroman" bezeichnen.
Man merkt dem Buch hat, dass der Autor sehr gut recherchiert hat, sowohl detailiert beschriebene Zimmer, als auch andere Requisiten verleihen zu den zeitlichen Abläufen, die teilweise etwas ,,verschoben" wurden, Authentizität.
Die Charakter haben, laut Nachwort lebendige Vorbilder, aber trotz allem war mir Ria etwas zu sehr ,,Superheldin" in ihrer Rolle als Spionin. Sie ist von Anfang an sehr gewieft, raffiniert und trickreich.

Note 2
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