Die mit dem Wind reitet von Lucia St.Clair Robson

Begonnen von Xandi, 21. April 2008, 20:44:56

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Xandi

Ich möchte meine erste Rezi gerne dem Buch widmen, mit dem ich zu lesen "begonnen" hab.
Weil es einen ganz besonderen Stellenwert für mich hat.

(Direkt von der Schule hab ich nicht gelesen. Literatur war für mich "Der Schimmelreiter" oder Reklam Hefte.
Ich hab nur gelesen wenn ich mußte und ein Buch mit mehr als 50 Seiten war für mich schrecklich und unvorstellbar.
Mein damaliger Freund hat gerne gelesen und hat mich in eine Buchhandlung geschleift, mit den Worten "ich geh erst,
wenn Du Dir ein Buch ausgesucht hast".
Ihm hab ich es zu verdanken, daß ich lese und dafür (und nur dafür) werd ich ihm ewig dankbar sein.)

Bei amazon gibts das Buch so wie ichs hab nicht mehr. Drum gibts kein Bildchen.

Das Buch hat 746 Seiten. Ich habs in drei Tagen gelesen.

Klappentext:
1836  Die Comanchen überfallen die Siedler von Parkers Fort in Texas, entfesseln ein Inferno von Gewalt und Tod.
Die kleine Cynthia Ann überlebt, wird aber von den Indianern verschleppt.
Wie aus dem blonden Mädchen die Comanchin Naduah wird, wie sie zur Frau heranwächst und in der fremden Kultur
aufgeht, wie verzweifelt in den nächsten Jahren ihr stolzes Volk ums Überleben kämpft:
davon erzählt Lucia St.Clair Robson in ihrem realistischen Roman.
Die mit dem Wind reitet ist ein bewegendes Epos vom Ende einer Epoche, eine Präriesaga ohne Indianerkitsch und falschen Helden.

Meine Eindrücke und Fazit:
DIe Autorin hat das ganze Buch wirklich geschrieben ohne Partei zu ergreifen. Keiner ist der Böse, keiner der Gute.
Sehr neutral wird auf die Geschehnisse geschaut.
Viel vom täglichen Leben bei den Indianern erzählt. Von Sklaverei, von Liebe und Familie.
Natürlich ist eine schöne Liebesgeschichte dabei.

Ich weiß nicht, wie oft ichs hergeborgt hab, aber die Seiten fallen mir stellenweise entgegen.

Lg Xandi
Bücher, Schoko und Rock'n'Roll

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