Sarah Kuttner - Wachstumsschmerz

Begonnen von Esmeralda, 03. März 2026, 08:20:05

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Esmeralda

ZitatLuise und Flo sind ein Paar und beschließen, endlich erwachsen zu werden. Sie suchen eine Wohnung, ziehen zusammen, schaffen sich ein gemeinsames Bett an und tanzen zu Manfred Krug durch ihre neuen Zimmer. Doch nach kurzer Zeit stehen sie im Flur nebeneinander wie zwei an der Raststätte vergessene Kinder. Luise hat das Gefühl, nur Erwachsen zu spielen. Irgendwie ist dieses Leben falsch. Als ob jemand plötzlich alles verwandelt hätte, die Regeln geändert für das Leben, ab dreißig oder so. Thirdlife Crisis: Darf man die zahllosen Möglichkeiten des Lebens einfach ignorieren und wie ungebetene Gäste vor der Tür stehen lassen? Wie kann man der Liebe vertrauen, wenn man nicht mal sich selbst vertraut? Wie konnte die Zeit nur so schnell vergehen? Und was fangen wir mit den nächsten zwei Dritteln des Lebens an?
So berührend wie lustig, ernsthaft und schlau erzählt Sarah Kuttner von der Sehnsucht und der Angst, ein eigenes, richtiges, erwachsenes Leben zu haben.


Mein Leseeindruck:
"Wachstumsschmerz" ist ein Roman über das (späte) Erwachsenwerden, Erwachsensein, Überforderung und die Frage nach dem 'richtigen' Leben.

Die Geschichte ist in Sarah Kuttners eigenen frechen und fluffigen Sprache geschrieben und die Themen wurden eindringlich und nachvollziehbar beschrieben.

Leider kann es für mich nicht mit meinen Erwartungen mithalten, die ich durch "Mängelexemplar", "Kurt" und "Mama & Sam" hatte - und hat somit nicht für ein Highlight gereicht.
Dennoch eine tolle Geschichte.

[note 2-]
Life is too short to read bad books.