Bücher Abo "Blind Date"

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Offline Firnsarnwen

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Re: Bücher Abo "Blind Date"
« Antwort #15 am: 15. Januar 2021, 10:25:31 »
Meine Buchhändlerin und ich, wir machen jetzt lustige Sachen

Das ist ja mal interessant.
Für mich könnte ich mir das nicht vorstellen, weil die Voraussetzung ja wäre, dass die Buchhändlerin einen sehr gut kennt. Aber klasse, dass Du da so jemanden hast.
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Offline Inge78

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Re: Bücher Abo "Blind Date"
« Antwort #16 am: 10. Februar 2021, 14:04:00 »
Hab heute mein Wanderbuch in der Buchhandlung angeholt und mal nach meinem Februar Buch gefragt
Die Buchhändlerin meinte, mein SUB wäre ja wohl hoch genug und ich solle mal nicht zu ungeduldig sein, sie wären noch in der Findungsphase  :umfall: :ausrast: :wieher:
Ich glaube, die kennt mich zu gut
Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

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Offline Kathrin

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Re: Bücher Abo "Blind Date"
« Antwort #17 am: 10. Februar 2021, 14:56:43 »
 :-) nette Buchhändlerin :-) :-) :-)
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Offline Inge78

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Re: Bücher Abo "Blind Date"
« Antwort #18 am: 15. Februar 2021, 13:05:42 »
Morgen kann ich mein "Blind Date Buch" abholen  :ausrast:
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Offline SilkeS.

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Re: Bücher Abo "Blind Date"
« Antwort #19 am: 15. Februar 2021, 14:26:08 »
Morgen kann ich mein "Blind Date Buch" abholen  :ausrast:
Bin gespannt was es diesmal ist...
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Offline Inge78

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Re: Bücher Abo "Blind Date"
« Antwort #20 am: 15. Februar 2021, 14:36:13 »
Morgen kann ich mein "Blind Date Buch" abholen  :ausrast:
Bin gespannt was es diesmal ist...

Oh, was meinst Du wie gespannt ich bin

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Offline Inge78

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Re: Bücher Abo "Blind Date"
« Antwort #21 am: 16. Februar 2021, 12:25:33 »
Mein Blind Date Book Februar 21





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Offline Esmeralda

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Re: Bücher Abo "Blind Date"
« Antwort #22 am: 16. Februar 2021, 12:29:31 »
Das Cover ist schonmal wunderschön.  :schmacht:
Life is too short to read bad books. 

Offline Inge78

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Re: Bücher Abo "Blind Date"
« Antwort #23 am: 16. Februar 2021, 12:31:49 »
Zitat
Hollyhock, eine Kleinstadt irgendwo in Virginia: von hier kommen sie, von hier fliehen sie, hierhin kehren sie zurück, manche für immer. Fünfzehn Menschen, fünfzehn Leben, die miteinander verbunden sind. Da sind Robert und Amy, die vor einem Jahr eine Vereinbarung getroffen haben: sie dürfen beide mit anderen schlafen, was Robert gar nicht will. Da ist Aiko, die glücklich sein könnte mit Alex, der eine Zuversicht ausstrahlt, die sie von ihrem Bruder Kenji kennt, doch das Glück will sich nicht einstellen. Da ist Dan, dessen Ehe in die Brüche ging und der ahnt, dass auch die seiner Schwester Amy auf der Kippe steht. Da ist Kenji, der sich als Schriftsteller versucht, und Lucy, die sich zu ihrer eigenen Überraschung in eine Frau verliebt. Und da ist Basil, der ein Geheimnis mit sich trägt, von dem in Hollyhock niemand etwas ahnt.

Annette Mingels erzählt mit großer Wärme, heiterer Melancholie und Virtuosität von Menschen, die auf Durchreise in ihrem eigenen Leben sind. Ein Roman über die Unmöglichkeit der Nähe, unsere Sehnsucht danach und den manchmal lebenslangen, verzweifelten Versuch, sie zu erreichen.

Zitat
„Die Vielfalt subjektiver ‚Wahrheiten‘ ist mein Lieblingsthema“

Annette Mingels über ihren neuen Roman „Dieses entsetzliche Glück“, über Alice Munro und Carson McCullers und die Zerbrechlichkeit der Schönheit

Ihr letztes Buch war ein autobiographischer Roman aus dem Norden Deutschlands, das neue Buch, „Dieses entsetzliche Glück“, ist ein Episodenroman, der in einer fiktiven amerikanischen Kleinstadt spielt. Erfinden Sie sich mit diesem Buch neu?

Nein, so würde ich das nicht bezeichnen. Das letzte Buch war eher eine Ausnahme. Das Autobiographische ist eigentlich nicht mein Ansatz, doch für „Was alles war“ fand ich es die richtige Herangehensweise. Seitdem hat sich mein Lebensraum (mal wieder) geändert. Von Hamburg bin ich an die Westküste Amerikas gezogen, nachdem ich zuvor schon einmal für zwei Jahre in einer kleinen Stadt nahe New York gelebt hatte. Damit hat sich auch der Handlungsort meines Romans geändert. Ich empfinde neue Lebensräume immer als sehr inspirierend und nutze das gern für meine Bücher. Mit Amerika verbindet mich darüber hinaus eine lange Geschichte: schon als Kind war ich immer wieder hier, bei meinen Verwandten auf Long Island. Durch diese Kindheitserinnerungen scheint mir hier vieles vertraut, allerdings mehr im Osten des Landes als im Westen. Wohl darum spielt der Roman vorwiegend dort.

Auch die Form des Episodenromans ist eine typisch amerikanische.

Schon seit langem fasziniert mich diese Verbindung von Kurzgeschichte und Roman, spätestens seitdem ich sie bei James Joyce, Amy Tan und Alice Munro entdeckt habe. In den letzten Jahren sind noch andere Lektüreerfahrungen hinzugekommen, von Sherwood Anderson und Carson McCullers über Elizabeth Strout bis hin zu Louise Erdrich: sie alle haben Romane geschrieben, die mit den sogenannten ‚story cycles‘ operieren. Oft spielen diese Romane in kleineren, irgendwie überschaubaren Städten. Wobei ich von meiner fiktiven Kleinstadt Hollyhock das Netz bis nach New York, San Francisco und Montreal auswerfe. An der amerikanischen Kleinstadt interessiert mich vor allem das Gefälle, das ihr oft innewohnt: die heile Welt auf der einen Seite, aber schon am Stadtrand oder im Nachbarort kann es ganz anders aussehen mit verwahrlosten Vierteln, vernagelten Fenstern, Schmutz und Abfall überall. Der Schönheit wohnt oft eine gewisse Fragilität inne, als könnte alles immer in die eine oder andere Richtung kippen. Vielleicht ein Merkmal des amerikanischen Lebens generell.

Was gefällt Ihnen an dieser speziellen Erzählform?

Für mich verbindet sich hier das Beste aus zwei Welten - die Prägnanz und stilistische Eleganz der Kurzgeschichte mit dem weiten Bogen, den der Roman spannt. Auf mein Buch bezogen: Die Einheit von Raum, Zeit und Personal ergänzt für mich jedes der fünfzehn eigenständigen Kapitel. Indem sich in jedem Kapitel die Perspektive ändert, ist es für mich zudem die ideale Form, um mich meinem Lieblingsthema anzunähern: die Vielfalt subjektiver ‚Wahrheiten‘. Das war schon früher an der Uni mein Fokus - damals als philosophische Fragestellung -, und offenbar bleibt es so etwas wie mein Lebensthema.

Wenn ich mir die oben genannten Autorinnen anschaue, kommt mir übrigens der Gedanke, dass dies vielleicht nicht nur etwas spezifisch Modernes sondern auch Weibliches ist: der Blick auf den Einzelnen statt die große Pose des Weltdeuters.

Verglichen mit Ihren früheren Büchern kommt mir Ihr neues Buch sehr warm und versöhnlich vor, weniger rational, weniger distanziert. Woran könnte das liegen?

Auch im neuen Buch sollte man sich nicht täuschen lassen. Die Kleinstadt Hollyhock kommt wie ein Idyll daher, fast wie der Urbegriff von Heimat, aber diese Heimatvorstellung ist durchaus gebrochen: für viele wird sie eben dies nicht, sie bleiben in gewissem Sinne fremd oder können nur außerhalb der Kleinstadt so sein, wie sie wirklich sind.

Trotzdem stimmt das schon: In meinen früheren Büchern gab es eine gewisse Lust, die schlimmstmögliche Wendung herbeizuführen. Irgendwie ist die nicht mehr so ausgeprägt. Ich denke, diese Versöhnlichkeit hat zwei Gründe: Zum einen werde ich, je älter ich werde, persönlich weniger streitlustig; manchmal bin ich gar nicht sicher, ob das so gut ist. Zum anderen habe ich weniger Angst vor Klischees. Ich meine, ich will sie natürlich nach wie vor vermeiden, aber ich habe nicht mehr das Gefühl, dass jeder Trost literarisch gesehen nur Kitsch sein kann.

Hat dieser Wandel auch Einfluss auf den Schreibprozess selbst?

Schon, wobei das vielleicht auch an der für mich beglückenden Verbindung von Kurzgeschichte und Roman liegen kann. Auf jeden Fall habe ich das Schreiben so sehr genossen wie nie zuvor. Am liebsten hätte ich noch mehr Kapitel geschrieben - ich hatte noch etliche Ideen -, aber irgendwann musste mal Schluss sein, alleine schon, damit man bei all den Namen noch durchsteigt. Meine Lektorin Claudia Vidoni hat einmal eine Liste angefertigt mit den ganzen Personen, die vorkommen, und die war schon ziemlich lang … Aber ich schreibe natürlich trotzdem weiter – irgendwie mag ich Hollyhock noch nicht verlassen.

Bild-Copyright: Hendrik Lüders

Klingt gut

Auch wenn so "Episodenromane" gar nicht so meins sind

Und es ist soo schön, auch ohne Schutzumsclag

Und es gab "für gute Kunden" sogar eine Tasche dazu
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Offline Kathrin

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Re: Bücher Abo "Blind Date"
« Antwort #24 am: 16. Februar 2021, 13:16:33 »
Sieht wirklich toll aus, auch wenn ich etwas skeptisch wäre wg. des Episodenromans
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Offline Tara

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Re: Bücher Abo "Blind Date"
« Antwort #25 am: 16. Februar 2021, 15:51:47 »
Hm, ich glaube ich habe noch nie einen Episodenroman gelesen, oder ist evtl von Matthias Brandt - Raumpatrouille als Episodenroman zu bezeichnen?

Aber z.B. Tatsächlich Liebe als Episodenfilm fand ich toll.

Das Buch hört sich für mich ganz toll an!
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Offline SilkeS.

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Re: Bücher Abo "Blind Date"
« Antwort #26 am: 17. Februar 2021, 07:33:27 »
ICh habe von dem Buch schon gehört, ich glaube Karla Paul hat es beim Unboxing vorgestellt...

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Offline Inge78

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Re: Bücher Abo "Blind Date"
« Antwort #27 am: 17. Februar 2021, 07:55:16 »
Hast Du Positives oder Negatives gehört?
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Re: Bücher Abo "Blind Date"
« Antwort #28 am: 17. Februar 2021, 07:59:25 »
Neutrales Karla hattes es ja noch nicht gelesen.  :-)
Aber ich fand es klang super...
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