Ich vergebe - Colin Tipping

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Offline DG7NCA

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Ich vergebe - Colin Tipping
« am: 04. Oktober 2008, 14:05:42 »
[isbn]3933496802[/isbn]
Tipping, Colin
Ich vergebe – Der radikale Abschied vom Opferdasein
272 Seiten, Broschur Pb
€ 20,00
ISBN 3-933496-80-2
Verlag J.Kamphausen

Klappentext
Wie kann es sein, dass diejenigen, die uns am meisten verletzen und wehtun, auf einer höheren Ebene unsere innigsten Freunde sind? Und wenn das so ist, wie können wir dann unsere Beziehungsprobleme, unseren Ärger und unsere Verletztheit in Liebe und Mitgefühl transformieren?

Der praktische und direkte Ansatz der Radikalen Vergebung hat seit Erscheinen des Buches Tausenden von Menschen geholfen, ihre Beziehungsprobleme, ihre innere Zerrissenheit und vermeintlich unüberwindliche Hindernisse im Leben in einem völlig neuen Licht zu sehen: Als Chancen zu innerem Wachstum, Heilung und Öffnung für die wunderbaren Fügungen in unserem Leben.

In einfach nachzuvollziehenden, praktischen Schritten zeigt Colin Tipping auf, wie wir im Alltag, in unseren Beziehungen und am Arbeitsplatz aus dem, was uns am meisten aufregt und die größten Probleme bereitet, die wichtigsten Lektionen lernen können.

Radikale Vergebung ist weit mehr als herkömmliche Vergebung. Statt nur zu verzeihen und zu vergessen, zeigt sie uns, wie wir in unseren Widersachern unsere Lehrer und in unserer Wut die Energie zu unserer inneren Transformation und zum Ausstieg aus unserer Opferrolle finden können. Denn wirkliche Heilung beginnt erst mit der Bereitschaft, die Vollkommenheit in allem zu erkennen.

Meine Meinung

Das Buch ist in Ansätzen ein gutes Beispiel um sich seiner Opferrolle bewußt zuwerden. Es hilft durch ändern der betrachtenden Perspektive neue Denkanstöße der eigenen aktuellen Situation  und neue Deutungsmuster zugeben.
Es hilft sich selbst seine Sichtweise auf die Opferrolle zu analysieren. Zeigt Wege aus der Misere.
Aber.... Es ist zustark in Glaubenssysteme eingebunden, läßt da nicht viel Spielraum. Tippings Ansicht "Jeder sucht sich seine Schuld" selbst ist mir zu einseitig. Es stempelt jedes Opfer zu einem Täter um. Ich finde diese Art zu Provokativ.
Somit eignet sich dieses Buch nicht für jeden zur Selbsthilfe. Schon die Aufforderung das "Innere Kind zu beerdigen" ist meiner Meinung nach fast "gefährlich", da genau dieses Innere Kind für viele Kranke eine Möglichkeit bietet an und mit sich zu arbeiten.
Also ich gebe diesem Buch nur bedingt meine Zusage, und fordere es mindestens zu zweit, am besten mit dem oder der Therapeut/in zu lesen oder zumindest zu besprechen.

Bewertung
Liebe Grüße    
DG7NCA/Carola


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