Das Licht in den Schatten 01 - Lynn Flewelling (Schattengilde)

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Offline DG7NCA

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[isbn]3404203275[/isbn]
     Taschenbuch: 636 Seiten
     Verlag: Bastei-Lübbe; Auflage: 2 (1998)
     ISBN-10: 3404203275

Klappentext

Als der junge Alec von Kerry für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat, in den Kerker geworfen wird, glaubt er fest, daß sein Leben nun zu Ende ist. Doch er hat nicht mit seinem Kerkergenossen gerechnet: Sergil von Rhiminee, Spion, Dieb, Schuft und Prinz - er ist vieles, nur eins nicht: berechenbar. Er nimmt Alec in die Lehre, und schon bald verstricken sich die beiden in einer gefährlichen Intrige, die sie mehr als das Leben kosten kann...

Meine Meinung

Für das Erstlingswerk der Autorin nicht schlecht. Die beiden Hauptcharaktere Seregil und Alec begegnen uns gleich nach dem Prolog und wir begleiten sie auf ihrem Weg durch diese Welt und ihre Abenteuer.
Sie führen uns durch eine komplexe Welt in der es Magie gibt viele Länder und Völker, aber auch Verschwörungen und Intriegen.
Es ist nicht diese typische Geschichte in der "Eine Böse Macht" die Welt bedroht. Auch die Hauptpersonen sind nicht die übermächtigen Helden und Kämpfer. Nein was die Hauptpersonen so liebenswert macht sind auch ihre Fehler und das sie eben nicht so "gesetzestreu" sind.
Selbst die Magie ist nicht grenzenlos, sondern dem Schwinden der Kräfte unterworfen. Die Schurken und Bösewichte agieren zwar brutal, aber spielen eher im Hintergrund ihre Bösen Spiele, lassen sich nicht zu tief in ihre Karten schauen.

An manchen Stellen Dümpelt die Geschichte vor sich hin, bis sie Plötzlich wieder an Tempo zulegt und teils unvorhergesehene Wendungen nimmt.Alec, Seregil, Micum und Nysander drücken dem ganzen Geschehen ihren Stempel auf. Was vielleicht etwas irritierend wirken mag ist Alec, der eine Art "Glückskind" zu sein scheint.

Abgeschlossen ist das Buch jedenfalls nicht, nur das erste Abenteuer ist zu Ende, und viele Fragen bleiben offen. Diese machen neugierig auf den zweiten Band.
Es wird im Info Text gesagt ein Mantel und Degenplot zu sein, das ist irreführend, es ist keiner, wenn auch hin und wieder eine Kampfszene darin vorkommt. Hauptsächlich lebt die Geschichte von den Finten und der Intelligenz der Protagonisten.
Auch die Beziehung der beiden Freunde ist nicht intensiv beschrieben, nur Andeutungen zeigen das sich hier eine etwas intimere  Freundschaft anbahnt. Also nicht abschrecken lassen wenn in Rezensionstexten etwas von Homoerotischer Beziehung steht.

Alles in allem ein Buch das sich schnell und flüssig lesen läßt, an machen Stellen man aber auch mehr erwartet und dennoch Lust auf Band zwei macht. Schon um zu wissen wie sich die unbeantworteten Fragen auflösen.

Was noch zu bemängel ist, die deutsche Übersetzung ist nicht die "Beste" :sad: und auch ist im Gegensatz zur englischen kein Kartenmaterial abgedruckt. Meiner Meinung nach ein großes Manko.

Meine Bewertung
« Letzte Änderung: 14. Dezember 2008, 10:50:56 von DG7NCA »
Liebe Grüße    
DG7NCA/Carola


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