Die Heilerin von Canterbury und das Labyrinth der Mörder - Celia L. Grace

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Offline Annette B.

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Die Heilerin von Canterbury und das Labyrinth der Mörder von Celia L. Grace

[isbn]3453432355[/isbn]


Kurzbeschreibung (Amazon)

Die neue "Heilerin von Canterbury" - Ein grandioser Mittelalterkrimi
England im Mittelalter. Die Ärztin und Heilerin Kathryn Swinbrooke wird vom Bischof von Canterbury bei einem rätselhaften Kriminalfall um Hilfe gebeten: Die heilige Reliquie "Lacrima Christi", ein höchst wertvoller Rubin, wurde aus dem Kloster von Canterbury gestohlen. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord. Wenn es Kathryn nicht gelingt, den Täter zu finden, könnte sie selbst das nächste Opfer sein.

Meine Meinung:
Dies ist nun der 6 Band und offenbar auch im Moment der letzte Roman über die Heilerin Kathrin Swinbrooke.
Mit diesem Mittelalterkrimi hat der Autor mich überzeugt und auch wieder versöhnt, nachdem der 5 Band bei mir einige Fragen am Ende offen ließ. 
Dieses Buch >Das Labyrinth der Mörder< ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Auch dürfen die Leser in diesem Roman wieder die Gedanken von Kathryn, die sie aufschreibt um sie zu ordnen, erfahren.
Der Kriminalfall ist wirklich knifflig und es bleibt auch nicht nur bei einer oder zwei Leichen!!!
Kathryn und Colum kommen kaum zum Luftholen. Obendrein verschwindet auch noch eine wertvolle Reliquie aus einer Klosterkirche in Canterbury und all` diese Fälle scheinen irgendwie zusammen zu hängen...... !!!
Aber WIE ???
Zu verfolgen wie Kathryn die ganzen Verbrechen löst, macht bei diesem Buch wieder richtig Spaß. So ganz nebenbei erfährt der Leser auch woher der alte  Brauch  des >Schmiedebier auszuschenken<  kommt.
Sehr einfühlsam beschreibt Celia L. Grace auch die psychischen Probleme die viele Ritter und einfache Soldaten damals während den Bürgerkriegen, zwischen den Häusern Lancaster und York, auf den Schlachtfeldern erlitten.  So mancher Ritter ist an seinen Schuldgefühlen innerlich zerbrochen.
Auch beschreibt der Autor das Leid der Mütter und Frauen die ihre Männer und Söhne auf den Schlachtfeldern  verloren haben und von den jeweiligen Königen, mit ihrer Trauer und ihrem Elend allein gelassen wurden.
Die Stimmung in der Bevölkerung und auch die mittelalterliche Atmosphäre ist wirklich sehr eindrucksvoll beschrieben worden vom Autor.
Im Nachwort zu diesem Roman nimmt der Autor auch noch einmal präzise Stellung zu den kriminalistischen Möglichkeiten die die Ermittler und Richter damals hatten. Viele Verbrechen ließen sich wirklich nur durch logisches Denken und genaues Beobachten, bzw. befragen der beteidigten Personen, aufklären. Die genaue Vorgehensweise der Ermittler damals erklärt der Autor sehr schön in seinem Nachwort.
Auch die politischen Hintergründe der Rosenkriege im Jahre 1475, fasst der Autor noch einmal kurz in diesem Buch zusammen.
Mit dem Labyrinth der Mörder hat Celia L. Grace wirklich einen fesselnden und informativen Mittelalterkrimi geschrieben den ich gerne weiter Empfehlen werde.

Note 1


 


Liebe Grüße Annette