Peter Freund - Laura und das Geheimnis von Aventerra

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Offline ClaudiC

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Peter Freund - Laura und das Geheimnis von Aventerra
« am: 09. September 2009, 21:21:35 »
[isbn]3785712758[/isbn]

Klappentext:
Mathematik ist nicht gerade Lauras Stärke. Dafür kann sie reiten und fechten wie der Teufel. Zum Glück. Denn an ihrem 13. Geburtstag wird ihr eine herausragende Rolle im Kampf gegen das Böse übertragen. Laura muss Elysion, den Hüter des Lichts, vor dem sicheren Tod retten. Versagt sie, wird der Schwarze Fürst Borboron auf dem Planeten Aventerra die Macht an sich reißen und der Menschenstern wird versinken im Ewigen Nichts. Laura verfügt zwar über so fantastische Helfer wie Rauenhauch, den Flüsternden Nebel, und Portak, den Steinernen Riesen, der bei Gefahr höchst lebendig wird. Doch Borboron hat auf der Erde üble Komplizen ...

4 CDs, Gesamtspielzeit: 272 Minuten.

Meine Meinung:
Ich habe über diese Reihe schon viel Gutes gehört, sowohl von Mitgliedern hier aus dem Forum als auch von meinen Schülerinnen, die ja eine ganze Ecke jünger sind. Als ich neulich in der Bücherei das Hörbuch entdeckte, nahm ich es kurzentschlossen mit und habe es auch nicht bereut.

Die Hauptfiguren, Laura, ihr Bruder und ihre beste Freundin Kaya sind supersymphatisch und man fühlt sich in eine Schule versetzt, die eine Mischung aus Hogwarts und Lindenhof (der Schule von Hanni und Nanni!) ist. Na, wenn man sich da nicht gleich wohlfühlt.
Die Geschichte ist nicht besonders neu. Ein Mädchen erfährt an ihrem dreizehnten Geburtstag, dass sie eine Auserwählte ist und in der magischen Parallelwelt Aventerra eine Aufgabe zu erfüllen hat. Darin verwickelt ist natürlich ihr seit einem Jahr verschwundener Vater. Außerdem die beiden Lieblingslehrer Mary und Percy. Diese beiden sind durchaus auch Symphatieträger, allerdings sind sie sehr klischeehaft. Mary, absolut britisch, und Percy der piekfeine Franzose.
Auch die Bösen in diesem Roman sind nur böse, ohne facettenreich zu sein. An diesen Stellen merkt man dem Roman an, dass es eben ein Kinderbuch ist.

Zum Schluss taucht auch noch der heilige Gral auf, ein weiteres Detail, das in keinem Mystery-Roman fehlen darf. Finde ich aber gar nicht so schlecht, dann erfahren die Kinder, die das lesen gleich, was die Klassiker dieses Genres sind. Allerdings lese ich parallel einen anderen Kinder-Fantasyroman und da habe ich die Details doch recht oft durcheinander gebracht. Was war jetzt im Buch und was auf der CD?

Die Geschichte löst sich auf, es bleiben einige Cliffhanger, die neugierig auf die nächsten Teile machen.

Die Lesung ist gekürzt. Das tut einem Roman ja meistens Abbruch. Ich werde also einen der nächsten Teile sicher in voller Länge lesen, um Peter Freund richtig beurteilen zu können. Allerdings liest Anne Moll 4 CDs, ohne dass sie mich nervt - sogar so, dass ich sie auch bei der letzten CD noch wirklich mag. Sie hat keinerlei Marotten oder gewisse Tics, die mich bei anderen Vorlesern oft stören.

Note: 3+

(eigentlich 2- , aber 4 1/2 volle Bücherkisten sehen so viel aus)
« Letzte Änderung: 09. September 2009, 21:24:20 von ClaudiC »