Angstschrei - James Hayman

Begonnen von uschi, 08. November 2011, 21:25:46

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uschi

[isbn]3442373581[/isbn]

Unterhaltsamer Thriller/Krimi aus dem winterlichen Maine


Die ehrgeizige Anwältin Lainie Goff  hofft schon bald am Ziel ihrer Wünsche zu sein, denn ihr Chef und Geliebter, versprach ihr bald für eine lukrative Partnerschaft im Unternehmen. zu sorgen. Groß ist ihre Enttäuschung und Ärger, als sie eine Absage erhält, nun weiß sie, was von den Versprechungen ihres Geliebten zu halten hat.

In einer eiskalten Nacht wird am Pier in Portland ein verlassener Wagen gefunden mit einem brisanten Inhalt. Im Kofferraum befindet sich die tiefgefrorene Leiche einer Frau. Die Mordkommission von Portland wird gerufen, Michael McCabe und sein Team, nehmen die Ermittlungen auf. Als McCabe die Tote sieht, meint er ein Gespenst aus der Vergangenheit zu sehen. Kurz glaubt er, in der Toten seine Exfrau Sandy zu erkennen, Erinnerungen überfluten ihn, bis er wieder in die Realität zurückkehrt.

Die Tote wird schließlich identifiziert, es handelt sich um die Anwältin Lainie Goff, die durch einen Stich in den Hals getötet wurde.  McCabe bemerkt bald, dass Goff so manches Geheimnis gehütet hat, was die Aufklärung dieser Mordtat nicht leichter macht. Daher ist er sehr froh, als sich herausstellt, dass es eine Zeugin gibt. Leider ist die Zeugin psychisch krank, als sie dieses grausame Verbrechen der Polizei meldet, schenkt man ihr deshalb keinen Glauben. Seitdem verliert sich die Spur von Abby Quinn.

Da ich erst kürzlich ,,The Cutting" gelesen habe, freute ich mich sehr, nun gleich den 2. Band in Händen zu halten. Sicherlich ist es vorteilhafter, schon die Vorgeschichte von McCabe & Co zu kennen, aber nicht unbedingt eine Notwendigkeit.

Auch in diesem Band wird der Ermittler McCabe wieder sehr realistisch und sympathisch dargestellt. Auch deshalb,  weil er Ecken und Kanten hat. Er hat Schwächen wie jeder Normalbürger auch, das bringt ihn mir also Leser besonders nahe. So hat er in seinem Privatleben doch immer wieder zu kämpfen, aber auch beruflich muss er sich doch öfter einmal bei seinen Vorgesetzten durchsetzen.

Die Geschichte ist spannend, da es doch sehr lange offen bleibt, wer hier der Mörder ist. Erst im letzten Drittel wurde mir so langsam klar, wer hier der Unhold ist. Besonders gefallen hat mir auch, wie der Autor, Abby Quinn selbst über ihre Krankheit Schizophrenie erzählen lässt. Sehr beeindruckend, da war bestimmt so einiges an Recherchearbeiten notwendig. Ich fühlte mich auf jeden Fall mit dieser Story gut unterhalten.

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Liebe Grüße
Uschi

Ein schönes Buch ist wie ein Schmetterling. Leicht liegt es in der Hand, entführt uns von einer Blüte zur nächsten und lässt den Himmel ahnen. (Lao-Tse)

Susanne

Hallo Uschi,

das hört sich doch ziemlich interessant an. Ich habe nicht gewußt, daß Cutting zu einer Serie gehört. Denn um das Buch laufe ich auch schon eine Weile herum.
Kommen in dem Buch denn sehr heftige Szenen vor?

Liebe Grüße
Susanne

uschi

Hallo Susanne,

ich fand die Szenen in "the Cutting" nicht zu heftig, es wird nicht beschrieben, wie der Täter das Herz seiner Opfer entfernt. Man erfährt das alles so nach und nach bei den Ermittlungsarbeiten. Die Hauptfigur McCabe nimmt breiten Raum ein, der Leser erfährt viel über sein Privatleben und seine Sorgen. Auch in Angstschrei hält sich alles in Grenzen, Hayman hält sich doch sehr zurück und glänzt nicht durch ausführliche, brutale Szenen. Das kannst du sicherlich auch gut lesen.  :->

LG Uschi
Liebe Grüße
Uschi

Ein schönes Buch ist wie ein Schmetterling. Leicht liegt es in der Hand, entführt uns von einer Blüte zur nächsten und lässt den Himmel ahnen. (Lao-Tse)