SF-Serien...

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Offline Hans

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Re:SF-Serien...
« Antwort #105 am: 17. Juli 2010, 19:10:34 »
Hi Grisel,

Danke für den Hinweis, Hans, aber ich habe da kein Fragebedürfnis.
na meinetwegen.

Zitat von: Grisel
Außerdem, war es nicht Fox, bei dem die Serie gelaufen ist und eingestellt wurde?
Oh, das ist jetzt 'ne gute Frage.

Zitat von: Grisel
Wie auch immer, wenn es andere Gründe gab als Einschaltquoten, würde das kaum verraten werden.
Wäre aber zumindest mal 'n Versuch Wert gewesen.  :-)

Zitat von: Grisel
Ich habe "Firefly" ja selbst erst entdeckt, als es bereits Geschichte war.
Interessant.

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Offline Grisel

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Re:SF-Serien...
« Antwort #106 am: 23. Juli 2010, 16:28:26 »
Ich habe gelesen, daß RTL2 ab September "Torchwood" wiederholt. Bilde mir ein, gelesen zu haben, daß es nur Staffel 3, "Children of Earth" ist, aber das kann ich jetzt nicht finden. Was aber egal ist, Nr. 3 ist sowieso für sich allein stehend. Und ich habe mich ja eh schon lange selbständig gemacht per DVD.
Ach ja, wenn das den SF-Mi betrifft, was ist dann eigentlich mit "Stargate Universe"? Denn nach TW soll "Heroes" kommen. Vielleicht vorher? Aber dann können sie ja kein mehrstündigen Stargate-Marathons mehr machen.  :-)

Offline Hans

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Re:SF-Serien...
« Antwort #107 am: 24. Juli 2010, 05:23:47 »
Hi Grisel,

Ich denke mal, das der Stargate Marathon, den RTL2 zur Zeit veranstaltet, bald zu Ende ist. Dafür spricht, das die 10. Staffel von SG-1, die sie gerade zeigen, inzwischen in der Hälfte angekommen ist. (Da kannst Du Morena Baccarin als böse Orici sehen...  :zwinker: ) Wenn sie also SG-1 so wie bisher weiter ausstrahlen, sind sie mit den restlichen 10 Folgen in 5 Wochen durch. Von SG-Atlantis haben sie jetzt die vierte Staffel fast komplett über den Sender gejagt, und machen mit der Fünften ohne Unterbrechung weiter. Beim jetzigen "Sendemodus" d.h. 2 Folgen pro Woche haben sie Material bis Ende September.
Aber da sie mit SG-1 bis Ende August durch sind, wenn sie so weiter machen, sind ab September 2 Sendeplätze frei. Also Platz für TW und Heros. Aber bei Heros wäre es interessant, wenn sie die auch von Anfang an zeigen, denn da ist es genau so wie bei BSG, wenn man da eine Folge nicht gesehen hat, blickt man durch die weiteren nur schwer durch.
Und mit Universe kann es noch 'ne Weile dauern, weil die ja auch mit den Dreharbeiten erst irgendwo in der Mitte von Staffel 2 sind. Soweit ich weis, werden die neuen Folgen ab Oktober in USA laufen. Was inzwischen aber offiziell ist, ist das es in der zweiten Hälfte von SGU eine Cross-over-Episode mit SG-Atlantis geben wird, möglicherweise sogar einen Zweiteiler. David Hewlett und Robert Picardo haben schon zugesagt.

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Offline Hans

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Re:SF-Serien...
« Antwort #108 am: 30. Juli 2010, 03:44:59 »
Hi,

gerade gesehen: ATV zeigt (widerholt?) Stargate Universe, Samstag 15.15 und Sonntag 06.35 jeweils Folge 1x01: Die Destiny

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Offline jaqui

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Re:SF-Serien...
« Antwort #109 am: 25. Januar 2011, 13:56:49 »
Hallo,

habe in den letzten Tagen wieder ein paar Stargate-Folgen gesehen und obwohl ich vor ein paar Jahren alle Folgen der Reihe nach gesehen habe, kamen mir ein paar echt unbekannt vor. Vor allem welche aus der 2. Staffel.

Erst ab der Mitte der Staffel habe ich mich wieder ausgekannt, als sie auf die Tok´Ra gestossen sind. Ich glaube, dass ich mal wieder meine DVD´s auspacken muss um ein paar Folgen noch einmal zu sehen.

Katrin

Offline Hans

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Re:SF-Serien...
« Antwort #110 am: 25. Januar 2011, 21:17:04 »
Hi Katrin,

interessant. Aber in der ersten Staffel kenn ich mich auch kaum aus, denn ich weis gar nicht, ob ich die vollständig gesehen habe... Die zweite wurde vor ein oder zwei Jahren ja mal fast vollständig wiederholt, da hab ich sie auch weitestgehend gesehen. Ich glaube, so ab der 5. oder 6. Staffel kenn ich mich dann besser aus. Und ja, wenn Du glaubst, die DVDs mal wieder heraus kramen zu müssen, dann solltest du es auch tun.  :flirt:

Themenwechsel:
Wisst Ihr was seltsam ist? - Der Schluss von Battlestar verfolgt mich immer noch. Ich spinne mir dauernd Geschichten zusammen, wie es sein könnte, wenn die Kolonisten eines ihrer Raumschiffe irgendwo zwischen Pluto und Kuipergürtel die Sonne umkreisen gelassen hätten. Oder in letzter Zeit, wie sie auf uns treffen und eine diplomatische Delegation sich mit den wichtigsten Führern der Welt (z.B. G8) trifft, und um Hilfsgüter ersucht. 

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Offline jaqui

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Re:SF-Serien...
« Antwort #111 am: 26. Januar 2011, 11:14:09 »
Was wäre wenn ist immer sehr spannend. Ich denke eigentlich kaum noch an BG, aber manchmal packt mich die Lust und ich schaue mir die letzte Folge noch einmal an. Den Rest der Serie werde ich wohl kein zweites Mal ansehen, denn schon wenn man eine Folge auslässt kennt man sich nicht aus.

Katrin

Offline Hans

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Re:SF-Serien...
« Antwort #112 am: 26. Januar 2011, 17:26:50 »
Also ich weis nicht, ob es nur mir so geht, aber als kürzlich die zweite Staffel wiederholt wurde, kam ich eigentlich recht gut damit klar, als ich sie wieder gesehen hatte. Klar hat man einige Ereignisse zwischenzeitlich mal vergessen, aber im wesentlichen hab ich dann doch wieder recht schnell durchgeblickt.
Da ging es mir bei Andromeda schon anders. Da hab ich ja auch erst mitten drin angefangen, und da hat es schon eine Weile gedauert, bis ich da überhaupt erst mal durchgeblickt habe, wer, was und wo ist.
Hat denn irgendwer interesse an meinen "Was wäre wenn"-Theorien zu BG? - Dann schreib ich sie mal auf und setz sie ins Forum rein. Vielleicht hilft das ja auch ein wenig, die Verfolgung abzuschütteln.  :kopfkratz:

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Offline jaqui

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Re:SF-Serien...
« Antwort #113 am: 26. Januar 2011, 18:47:14 »
Du kannst sie gerne posten, interessieren würde es mich schon.

Katrin

Offline Hans

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Re:SF-Serien...
« Antwort #114 am: 18. April 2011, 04:23:44 »
Hi,

der Fernsehkanal Kabel 1 zeigt ja in letzter Zeit öfter mal Star Trek Filme und auch Folgen der verschiedenen Serien. So auch wieder von Samstag auf Sonntag. Diese Gelegenheit hab ich benutzt, um mich mal etwas Schlauer über das Star Trek Universum zu machen. Also hab ich mir den zweiten ST-Film des Abends (oder 9. der Reihe) Der Aufstand angesehen und anschliessend 6 Folgen Voyager. Ob noch mehr als 6 gezeigt wurden, weis ich nicht, denn danach reichte es mir erst mal. Wie eine kurze Recherche ergab, wurden die Folgen 5.15 bis 5.20 gezeigt oder jedenfalls waren das die, die ich geguckt habe.

Interessant fand ich dabei die Figur der Seven of Nine. - U.a. hab ich mich gefragt, ob die Schauspielerin (Jeri Ryan) tatsächlich so eine schmale Taille hat oder ob da per Computeranimation nachgeholfen wurde? 
Ansonsten ist auch die Zusammensetzung der Voyager Crew interessant: Einige der wichtigsten Figuren wie Captain und Chefingenieur weiblich besetzt und auch sonst ist die Zusammensetzung recht interessant: Klingonen, Vulkanier, Menschen und mit der Seven auch eine (ehemalige) Borgdrohne.
Die Borg fand ich ziemlich beeindruckend und erschreckend dargestellt, vor allem wie mit dieser Spezies der Begriff "Assimilsation" ins Abartige oder Perverse überzogen wird.

Ach ja, und Robert Picado in seiner Rolle als Holo-Doktor. Nur kam der mir so gar nicht holografisch vor, was aus der Perspektive der Serie heraus betrachtet wohl an der hervoragenden Hologrammtechnologie liegt. - Ansonsten hab ich da hauptsächlich den Vergleich zu Star Wars, wo die Hologramme ja immer deutlich als solche erkennbar sind. Und wie mir gerade noch einfällt, bei Andromeda sind sie genauso gut. - Aber da das vom selben Erfinder stammt, ist es nicht weiter verwunderlich.

Schliesslich fiel mir noch Grisel's Figur-Schematisierung ein: Der Captain, das Technikgenie, der Kämpfer, das Girlie, der "Seelenklemner", usw. - Dabei hab ich mich gefragt, wo die Seven da rein passtl. Schliesslich ist sie ja einerseits Technikgenie, - nicht nur, weil sie selbst aus jeder Menge davon besteht, andrerseits kam sie mir auch irgendwie, wie so ein Girlie vor, das seine eigentliche Rolle in der Gesellschaft noch sucht, so wie die Figur ja auch.

Soweit jetzt erst mal dazu, ansonsten  :schnarch:

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Hans
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Offline Grisel

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Re:SF-Serien...
« Antwort #115 am: 18. April 2011, 20:12:54 »
Schliesslich fiel mir noch Grisel's Figur-Schematisierung ein: Der Captain, das Technikgenie, der Kämpfer, das Girlie, der "Seelenklemner", usw. - Dabei hab ich mich gefragt, wo die Seven da rein passtl. Schliesslich ist sie ja einerseits Technikgenie, - nicht nur, weil sie selbst aus jeder Menge davon besteht, andrerseits kam sie mir auch irgendwie, wie so ein Girlie vor, das seine eigentliche Rolle in der Gesellschaft noch sucht, so wie die Figur ja auch.

Seven of Nine ist, wie Du richtig bemerkst, ein bißchen eine Mischung. Was sie auch verkörpert, was auch fast jede Star-Trek-Serie brauchte, war das Wesen ohne Emotionen, Menschlichkeit, etc. das natürlich trotzdem welche hat bzw. entwickelt. Die Rolle übernehmen hier auch der Doc und natürlich, wie sich das für Vulkanier gehört, Tuvok.
"Voyager" war für mich der klassische Fall einer nicht genutzten Chance. Ich bin der Serie brav von der ersten bis zur letzten Folge gefolgt, aber wirklich gut wurde sie nie, IMO. Es gab ein paar exzellente Folgen und das waren wohl nicht zufällig vor allem die Borg-Folgen. Aber rückblickend hat mir das nicht gereicht. Was mich besonders geärgert hat war, daß sie nie etwas aus der speziellen Situation gemacht haben, in die sie ihre Figuren gesteckt haben. Ein Föderationsschiff allein im fremden Raum. Aber letzten Endes wurde es erst wieder nur ein "Planet der Woche". Und auch aus Maquis vs. Starfleet haben sie nichts gemacht. Am Anfang, als die ehemaligen Feinde zusammenarbeiten mußten, gab es ein bißchen Gegrummel, aber relativ schnell hatten sich alle lieb und vor allem Chakotay und Janeway waren ein Herz und eine Seele.

Deshalb hatte ich auch Hoffnungen für SGU, weil die Grundbedingungen dort sehr ähnliche sind. Und deshalb nerven mich auch dort "Planet der Woche"-Folgen, während ich mich über die freue, wo die Situation an sich im Vordergrund steht. Mein VOY-Trauma, wenn man so will. Ich komme nicht drüber hinweg, daß ich mich dort durch 7 Staffeln gearbeitet habe und Archers Enterprise wurde nach 4 eingestellt.  :schrei:

Aber die VOY-Folgen, die Du da gesehen hast, sind ja schon relativ weit hinten. Da ist ohnehin alles etabliert. Seven kam ja relativ spät, wenn ich mich recht erinnere. OK, Staffel 4.

Es war schon eine nette Serie, aber IMO weit hinter Archers "Enterprise" und "Next Generation", vor allem die späteren Staffeln. Mit DS9 konnte ich mich nie anfreunden und Kirk & Co sind außer Konkurrenz.

Das Problem bei VOY waren auch die Figuren, zu blass. Nicht zuletzt Janeway selber. Null Charisma. Kein Vergleich mit einem Picard.
« Letzte Änderung: 18. April 2011, 20:15:48 von Grisel »

Offline Hans

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Re:SF-Serien...
« Antwort #116 am: 20. April 2011, 00:19:38 »
Hi Grisel,

Seven of Nine ist, wie Du richtig bemerkst, ein bißchen eine Mischung. Was sie auch verkörpert, was auch fast jede Star-Trek-Serie brauchte, war das Wesen ohne Emotionen, Menschlichkeit, etc. das natürlich trotzdem welche hat bzw. entwickelt. Die Rolle übernehmen hier auch der Doc und natürlich, wie sich das für Vulkanier gehört, Tuvok.
Ah ja, so eine Figur gehört da zum Standardpersonal?! Interessant.

Zitat von: Grisel
"Voyager" war für mich der klassische Fall einer nicht genutzten Chance. Ich bin der Serie brav von der ersten bis zur letzten Folge gefolgt, aber wirklich gut wurde sie nie, IMO. Es gab ein paar exzellente Folgen und das waren wohl nicht zufällig vor allem die Borg-Folgen. Aber rückblickend hat mir das nicht gereicht. Was mich besonders geärgert hat war, daß sie nie etwas aus der speziellen Situation gemacht haben, in die sie ihre Figuren gesteckt haben.
Hm... -  :kopfkratz: das kann ich so jetzt nicht bestätigen, denn hatte ich schon den Eindruck, das sie was aus der Situation gemacht haben. - Vielleicht hab ich da aber auch viel niedrigere Ansprüche als Du, oder übersehe die Sache nicht so, weil ich alt nur diese wenigen Folgen jetzt gesehen habe.

Zitat von: Grisel
Ein Föderationsschiff allein im fremden Raum. Aber letzten Endes wurde es erst wieder nur ein "Planet der Woche". Und auch aus Maquis vs. Starfleet haben sie nichts gemacht. Am Anfang, als die ehemaligen Feinde zusammenarbeiten mußten, gab es ein bißchen Gegrummel, aber relativ schnell hatten sich alle lieb und vor allem Chakotay und Janeway waren ein Herz und eine Seele.
Dazu mal eine Gegeüberstellung mit einen IMHO ähnlichen Sachverhalt: Joseph Mallozzi, einer der Autoren und später auch ausführenden Produzenten bei Stargate ist in seinem Blog mal gefragt worden, warum man bei Stargate eigentlich nur am Anfang in einigen Folgen das Problem der Sprachbarriere thematisiert hat und später dazu übergegangen ist, das die SG-Teams alle Leute verstehen können, egal wo sie hin kommen. - Er meinte darauf, dass das Problem in der Realität zwar da wäre, bei einer Serie, die aber in erster Linie unterhalten soll, wird es auf Dauer langweilig und bringt die gewünschte Haupthandlung nicht weiter, weil eben immer erst mal die Sprachbarriere überwunden werden muss. - Das wird auf Dauer auch Langweilig und, meine Folgerung, würde zur "Fremdsprache der Woche" führen.  Um das zu umgehen, hat man das Thema zu Anfang aufgegriffen und zwischendurch immer mal gestreift, aber im wesentlichen wurden die Figuren zu Sprachgenies, die die Leute immer sofort verstehen können. Warscheinlich hat man bei Star Trek ähnlich gedacht.
Und die Geschichte mit dem Planet der Woche oder in anderen Serien das Monster oder der Dämon der Woche ist ja nicht neu und vielleicht auch erst dadurch zum Problem geworden, das diese Art der Erzählung einigen Zuschauern mit der Zeit langweilig wurde. Ich für meinen Teil muss da ehrlich zugeben, das mir dieses Phänomen so gar nicht aufgefallen wäre, wenn ich nicht durch die Unterhaltungen in den verschiedenen Foren drauf aufmerksam gemacht worden wäre.

Zitat von: Grisel
Deshalb hatte ich auch Hoffnungen für SGU, weil die Grundbedingungen dort sehr ähnliche sind. Und deshalb nerven mich auch dort "Planet der Woche"-Folgen, während ich mich über die freue, wo die Situation an sich im Vordergrund steht. Mein VOY-Trauma, wenn man so will. Ich komme nicht drüber hinweg, daß ich mich dort durch 7 Staffeln gearbeitet habe und Archers Enterprise wurde nach 4 eingestellt.  :schrei:
Was wohl dafür spricht, das Du mit Deinen Ansprüchen wohl eher zu einer Minderheit gehörst. Und die Ansprüche dieser Minderheit zu befriedigen ist wahrscheinlich eine echte Herausforderung für Drehbuchautoren. Romanautoren mögen es etwas leichter haben, aber wirklich beurteilen kann ich das nicht.

Zitat von: Grisel
Aber die VOY-Folgen, die Du da gesehen hast, sind ja schon relativ weit hinten. Da ist ohnehin alles etabliert.
Nun ja, wenn die zusammen arbeiten müssen, um wieder nach Hause zu kommen, sollten die Animositäten nach 5 Jahren auch beigelegt sein, wenn sie Erfolg haben wollen.

Zitat von: Grisel
Es war schon eine nette Serie, aber IMO weit hinter Archers "Enterprise" und "Next Generation", vor allem die späteren Staffeln. Mit DS9 konnte ich mich nie anfreunden und Kirk & Co sind außer Konkurrenz.
Ah ja.

Zitat von: Grisel
Das Problem bei VOY waren auch die Figuren, zu blass. Nicht zuletzt Janeway selber. Null Charisma. Kein Vergleich mit einem Picard.
Das kann ich nicht beurteilen, weil ich dafür zu wenig davon gesehen habe. Aber ich glaube, Picard ist allein schon durch seinen Darsteller Patrick Stewart eine ganz andere Erscheinung und bekommt deshalb auch gleich eine ganz andere Ausstrahlung.
Und an dieser Stelle falle ich jetzt auch in den Problemkomplex, welche bekannte Schauspielerin bzw. welcher bekannte Schauspieler eignet sich gut für eine bestimmte Rolle, wenn z.B. Romane verfilmt werden sollen. Stell Dir mal vor, Picard wäre von Leonardo DiCaprio verkörpert worden. Ich glaube da würden viele Leute anfangen zu schreien, obwohl ich nicht wirklich begründen kann, warum. Ähnlich verhält es sich wahrscheinlich bei Julia Roberts als Captain Janeway. Aber was wäre stattdessen mit Mary McDonnel in dieser Rolle?

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Offline Grisel

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Re:SF-Serien...
« Antwort #117 am: 20. April 2011, 18:31:31 »
Ah ja, so eine Figur gehört da zum Standardpersonal?! Interessant.

Quasi. Die Original-Enterprise hatte Spock, NG hatte Data, den Androiden, VOY eben vor allem den Doc, aber später eben auch Seven und bei Archers ENT war es dann wieder die Vulkanierin, T'Pol. Bei DS9 gab es wohl keinen, aber das habe ich nie so wirklich verfolgt. Bin später eingestiegen und war nicht recht davon überzeugt. Aber, ich glaube, die waren alle emotional.  :->

Zitat
Hm... -  :kopfkratz: das kann ich so jetzt nicht bestätigen, denn hatte ich schon den Eindruck, das sie was aus der Situation gemacht haben. - Vielleicht hab ich da aber auch viel niedrigere Ansprüche als Du, oder übersehe die Sache nicht so, weil ich alt nur diese wenigen Folgen jetzt gesehen habe.

Ich weiß nicht, wieviel Du von der Vorgeschichte kennst. Ist halt so, daß die Voyager und ein Maquis-Schiff (Rebellen in erster Linie gegen die Kardassianer, aber auch sonst abseits des Gesetzes), kommandiert von Chakotay gemeinsam im Deltaquadranten stranden und es ist Janeways Schuld, glaube ich, weil sie eine Entscheidung getroffen hat. An Bord von Chakotay Schiff waren gleich drei Mannschaftsmitglieder, die Spione waren, zwei davon, Tuvok und Tom Paris für die Föderation. (Da gab es eine nette Szene, als er die dritte Spionin entlarvt und sich frustriert fragt, ob auf seinem Schiff eigentlich irgendjemand für ihn gearbeitet hat.  :-)) Und anfangs herrscht da natürlich massives Mißtrauen. Und vor allem Tom wird von Chakotay gehasst. Aber dann, schwuppdiwupp, ist das alles Schnee von gestern und sie funktionieren als Mannschaft.
SGU ist da reifer, weil Rush und Young zB bis heute keine wunderbare Freundschaft begonnen haben. Ist nicht so glatt, was ich stets begrüße.

Zitat
Um das zu umgehen, hat man das Thema zu Anfang aufgegriffen und zwischendurch immer mal gestreift, aber im wesentlichen wurden die Figuren zu Sprachgenies, die die Leute immer sofort verstehen können. Warscheinlich hat man bei Star Trek ähnlich gedacht.

Die haben ihren Universaltranslator. Sowas akzeptiere ich in einer TV-Serie. In Büchern freue ich mich, wenn das innovativer gelöst wird. Aber auch bei NG zB gab es mal eine ziemlich gute Folge, wo Picard auf einem Planeten strandet mit einem Alien und ihn nicht verstehen kann, weil die eine komplett andere Art zu kommunizieren haben und er muß dann lernen, es doch zu schaffen.

Zitat
Und die Geschichte mit dem Planet der Woche oder in anderen Serien das Monster oder der Dämon der Woche ist ja nicht neu und vielleicht auch erst dadurch zum Problem geworden, das diese Art der Erzählung einigen Zuschauern mit der Zeit langweilig wurde. Ich für meinen Teil muss da ehrlich zugeben, das mir dieses Phänomen so gar nicht aufgefallen wäre, wenn ich nicht durch die Unterhaltungen in den verschiedenen Foren drauf aufmerksam gemacht worden wäre.

Kommt vielleicht auch mit der Schauerfahrung? Ich habe mich ja durch alle verfügbaren Star-Trek-Serien, minus den ersten paar Folgen von DS9 geschaut und irgendwann wird es einfach fad. Deshalb habe ich ja Archer ENT so geliebt, weil sie da schließlich mit der durchgehenden Handlung angefangen haben.

Zitat
Was wohl dafür spricht, das Du mit Deinen Ansprüchen wohl eher zu einer Minderheit gehörst. Und die Ansprüche dieser Minderheit zu befriedigen ist wahrscheinlich eine echte Herausforderung für Drehbuchautoren. Romanautoren mögen es etwas leichter haben, aber wirklich beurteilen kann ich das nicht.

Das ist genau mein Problem mit dem aktuellen Serienangebot. Epidosenhafte Serien langweilen mich mittlerweile leider meistens. Ich mag meine Serien eigentlich nur noch mit durchgehender Handlung. Oder zumindest eine solche, die hinter dem Fall/Planet/Whatever der Woche behandelt wird. Und gute Schauspieler, die können auch viel ausmachen.

Aber man sieht es ja auch, gerade am SF-Serienangebot, daß das wohl leider wirklich eher eine Ausnahme ist. Aber umso mehr freut es mich, daß es doch immer wieder versucht wird, wie natürlich BG, aber auch SGU. Natürlich, das Scheitern beider Serien spricht für sich. Und doch gibt es immer wieder mutige Stationen und Produzenten, die sich an sowas wagen. Zwar nicht SF, sondern Fantasy, aber zB "Game of thrones" als Verfilmung eines dichten, dicken Buches ist etwas, auf das ich nie zu hoffen gewagt hätte. Es gibt die Serien schon immer wieder, sie müssen nur ein bißchen Glück haben, um sich lange genug halten zu können.

Aber deswegen bin ich zB auch damals bei "Andromeda" ausgestiegen, weil es mich gelangweilt hat, aber vor allem weil ich gelesen hatte, daß die übergreifende Handlung zu Gunsten von mehr Actioneinzelfolgen aufgegeben werden sollte.

Zitat
Das kann ich nicht beurteilen, weil ich dafür zu wenig davon gesehen habe. Aber ich glaube, Picard ist allein schon durch seinen Darsteller Patrick Stewart eine ganz andere Erscheinung und bekommt deshalb auch gleich eine ganz andere Ausstrahlung.

Natürlich, er ist ein sehr guter Schauspieler. Aber es war generell mutig, den Captain so zu erschaffen, eher zurückhaltend, nicht unbedingt eine Schönheit. Ich mußte mich ja selbst an ihn gewöhnen, aber im Lauf der Seirie ist er mir schon sehr ans Herz gewachsen.

Zitat
Und an dieser Stelle falle ich jetzt auch in den Problemkomplex, welche bekannte Schauspielerin bzw. welcher bekannte Schauspieler eignet sich gut für eine bestimmte Rolle, wenn z.B. Romane verfilmt werden sollen. Stell Dir mal vor, Picard wäre von Leonardo DiCaprio verkörpert worden. Ich glaube da würden viele Leute anfangen zu schreien, obwohl ich nicht wirklich begründen kann, warum. Ähnlich verhält es sich wahrscheinlich bei Julia Roberts als Captain Janeway. Aber was wäre stattdessen mit Mary McDonnel in dieser Rolle?

Der Idealfall ist halt ein guter Schauspieler, der einen gute Vorlage bekommt und das beste daraus macht. Mary McDonnell oder auch Edward James Olmos. Oder Robert Carlyle, der ist ja auch ein super Schauspieler, hier hapert es halt gelegentlich an der Vorlage.

Offline Hans

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Re:SF-Serien...
« Antwort #118 am: 21. April 2011, 17:39:57 »
Hi Grisel,

Ich weiß nicht, wieviel Du von der Vorgeschichte kennst.
da gibt es ja genügend Quellen, wo man sich schlau machen kann. Die Erste, die ich in so einem Fall nutze ist die Wikipedia. Von dort kam ich auf eine Seite, wo Inhaltsangaben und Rezis zu allen Folgen aus allen ST-Serien zu finden sind. Da hab ich mir dann auch die Vorgeschichte angesehen. Da wird auch kritisiert, das die Manschaften zu schnell zusammen gefunden haben.

Zitat von: Grisel
SGU ist da reifer, weil Rush und Young zB bis heute keine wunderbare Freundschaft begonnen haben. Ist nicht so glatt, was ich stets begrüße.
Das ganze macht einen realistischeren Eindruck, oder?

Zitat von: Grisel
Zitat von: Hans
Um das zu umgehen, hat man das Thema zu Anfang aufgegriffen und zwischendurch immer mal gestreift, aber im wesentlichen wurden die Figuren zu Sprachgenies, die die Leute immer sofort verstehen können. Warscheinlich hat man bei Star Trek ähnlich gedacht.

Die haben ihren Universaltranslator. Sowas akzeptiere ich in einer TV-Serie. In Büchern freue ich mich, wenn das innovativer gelöst wird.
Okay, in Büchern bieten sich da auch andere Möglichkeiten, sofern die Autoren nicht irgendwelchen Seitenbegrenzungen unterliegen.

Zitat von: Grisel
Zitat
Und die Geschichte mit dem Planet der Woche ... Ich für meinen Teil muss da ehrlich zugeben, das mir dieses Phänomen so gar nicht aufgefallen wäre, wenn ich nicht durch die Unterhaltungen in den verschiedenen Foren drauf aufmerksam gemacht worden wäre.

Kommt vielleicht auch mit der Schauerfahrung?
Das wäre möglich, wenn ich genauer drüber nachdenke, ist es sogar wahrscheinlich.

Zitat von: Grisel
Deshalb habe ich ja Archer ENT so geliebt, weil sie da schließlich mit der durchgehenden Handlung angefangen haben.
Bin mir jetzt nicht so ganz sicher, aber möglicherweise gibt es ja auch einen allgemeinen Trend dahin, das die Leute immer öfter nach Serien mit einer durchgehenden Handlung verlangen, weil ihnen diese Episoden mit einem "Abenteuer der Woche aber sonst ändert sich nix" auf Dauer langweilig werden.

Zitat von: Grisel
Zitat
Was wohl dafür spricht, das Du mit Deinen Ansprüchen wohl eher zu einer Minderheit gehörst.

Das ist genau mein Problem mit dem aktuellen Serienangebot. Epidosenhafte Serien langweilen mich mittlerweile leider meistens. Ich mag meine Serien eigentlich nur noch mit durchgehender Handlung. Oder zumindest eine solche, die hinter dem Fall/Planet/Whatever der Woche behandelt wird. Und gute Schauspieler, die können auch viel ausmachen.
Ich meinte das mit der Minderheit allerdings umfassender, als nur auf eine durchgehende Handlung bezogen. Da wäre noch eine gewisse Mindestkomplexität in der Handlung die unter gar keinen Umständen unterschritten werden darf; intransparente, d.h. nicht gleich bzw. leicht durchschaubare Charaktere und ein paar nicht oder nur schwer vorhersehbare Wendungen, die dem ganzen die Würze geben, die es braucht um die "Grisels dieser Welt" zu begeistern.
Und Schauspieler können ja auch viel Mist fabrizieren, wenn sie nebenbei noch als Produzenten ein Wort mitzureden haben und durchsetzen, dass die durchgehende Handlung zugunsten von mehr Action aufgegeben wird...

Zitat von: Grisel
Aber man sieht es ja auch, gerade am SF-Serienangebot, daß das wohl leider wirklich eher eine Ausnahme ist. Aber umso mehr freut es mich, daß es doch immer wieder versucht wird, wie natürlich BG, aber auch SGU. Natürlich, das Scheitern beider Serien spricht für sich. Und doch gibt es immer wieder mutige Stationen und Produzenten, die sich an sowas wagen. Zwar nicht SF, sondern Fantasy, aber zB "Game of thrones" als Verfilmung eines dichten, dicken Buches ist etwas, auf das ich nie zu hoffen gewagt hätte. Es gibt die Serien schon immer wieder, sie müssen nur ein bißchen Glück haben, um sich lange genug halten zu können.
Das ist leider wirklich ein Problem. Obwohl ich nicht sagen würde, das BG gescheitert ist. Schliesslich hat man die Serie zu einem Abschluss gebracht. Der gefällt mir zwar nicht besonders gut, aber das ist ja ein anderes Thema.

Zitat von: Grisel
Aber deswegen bin ich zB auch damals bei "Andromeda" ausgestiegen, weil es mich gelangweilt hat, aber vor allem weil ich gelesen hatte, daß die übergreifende Handlung zu Gunsten von mehr Actioneinzelfolgen aufgegeben werden sollte.
Das war die Idee von Kevin Sorbo, der da auch als Produzent mitwirkte. Auf die gesamte Länge der Serie bezogen konnte er sich damit allerdings doch nicht durchsetzen, und so ist man in der 4. und 5. Staffel zumindest wieder bei der durchgehenden Handlung die vorherigen Staffeln kenn ich nicht so genau, um es da auch beurteilen zu können.

Zitat von: Grisel
Zitat
ich glaube, Picard ist allein schon durch seinen Darsteller Patrick Stewart eine ganz andere Erscheinung

Natürlich, er ist ein sehr guter Schauspieler. Aber es war generell mutig, den Captain so zu erschaffen, eher zurückhaltend, nicht unbedingt eine Schönheit.
Kommt der Realität wahrscheinlich auch ein Stück näher, wenn man es mal mit realen Streitkräften vergleicht. Da sind die vorgesetzten auch nicht unbedingt immer Schönheiten.

Zitat von: Grisel
Zitat
Und an dieser Stelle falle ich jetzt auch in den Problemkomplex, welche bekannte Schauspielerin bzw. welcher bekannte Schauspieler eignet sich gut für eine bestimmte Rolle, wenn z.B. Romane verfilmt werden sollen.

Der Idealfall ist halt ein guter Schauspieler, der einen gute Vorlage bekommt und das beste daraus macht. Mary McDonnell oder auch Edward James Olmos. Oder Robert Carlyle, der ist ja auch ein super Schauspieler, hier hapert es halt gelegentlich an der Vorlage.
Okay, das hab ich so noch nicht betrachtet. Könnte zwar sein, aber wirklich beurteilen mag ich es nicht.

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Re:SF-Serien...
« Antwort #119 am: 21. April 2011, 19:56:30 »
Zitat von: Grisel
SGU ist da reifer, weil Rush und Young zB bis heute keine wunderbare Freundschaft begonnen haben. Ist nicht so glatt, was ich stets begrüße.
Das ganze macht einen realistischeren Eindruck, oder?

Auf jeden Fall. Wobei sie aktuell eh relativ nett miteinander umgehen.

Zitat
Okay, in Büchern bieten sich da auch andere Möglichkeiten, sofern die Autoren nicht irgendwelchen Seitenbegrenzungen unterliegen.

Natürlich. Ich denke da vor allem an meine Lieblinge, David Feintuch, bei dem sich am Ende seiner Seafort-Reihe heraustellt, daß der Mangel an Kommunikation die einzige Ursache für all das Elend davor war, bis die Menschen und die Aliens Kommunikation per Zeichensprache entwickeln und bei C.J. Cherryh, wo in ihren "Chanur"-Romanen ein paar Charaktere immer nur in Pidgin-Englisch (bzw. Hani) sprechen, weil sie eben nicht alle perfekt jedermanns Sprache sprechen. Sowas begrüße ich stets.

Zitat
Bin mir jetzt nicht so ganz sicher, aber möglicherweise gibt es ja auch einen allgemeinen Trend dahin, das die Leute immer öfter nach Serien mit einer durchgehenden Handlung verlangen, weil ihnen diese Episoden mit einem "Abenteuer der Woche aber sonst ändert sich nix" auf Dauer langweilig werden.

Der Trend ist seit einigen Jahren da und wird von mir sehr begrüßt. Geht vielleicht auch Hand in Hand mit dem Aufkommen der DVDs, weil es bei solchen Serien im TV natürlich schwer wird, wenn man mal ein paar Folgen verpasst hat.

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Ich meinte das mit der Minderheit allerdings umfassender, als nur auf eine durchgehende Handlung bezogen. Da wäre noch eine gewisse Mindestkomplexität in der Handlung die unter gar keinen Umständen unterschritten werden darf; intransparente, d.h. nicht gleich bzw. leicht durchschaubare Charaktere und ein paar nicht oder nur schwer vorhersehbare Wendungen, die dem ganzen die Würze geben, die es braucht um die "Grisels dieser Welt" zu begeistern.

Ja, das trifft es ganz genau, sowas mag ich. Aktuell habe ich sowas auch, allerdings nicht SF. Ich gucke mich gerade - per DVD - verzückt durch die Serie "The wire", wo es all das gibt. Die Serie ist sowas wie ein Psychogramm der Stadt Baltimore, mit dem Schwerpunkt (bisher?) auf Cops vs. Drogendealern, aber noch viel mehr. Sehr komplexe Handlung, meist mehrere nebeneinander, ein Haufen dreidimensionaler und nicht klischeehafter Charaktere, bei denen man mal eine Zeit braucht, bis man sie identifiziert und jede Menge spannender Wendungen. Und super Schauspieler. Aktuell ist diese Grisel hier happy.
Davon darf es echt gern mehr geben.

BG war für mich auch sowas. Klar hatte es auch Schwächen, aber es hatte auch alles von genau dem, was Du skizziert hast und was wirlich genau das ist, was ich in meinen Serien suche. Was mich wieder daran erinnert, daß ich bei Gelegenheit mal nach "Caprica" suchen sollte.

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Das ist leider wirklich ein Problem. Obwohl ich nicht sagen würde, das BG gescheitert ist. Schliesslich hat man die Serie zu einem Abschluss gebracht. Der gefällt mir zwar nicht besonders gut, aber das ist ja ein anderes Thema.

Aber es hat auch spätestens ab Staffel 3 gegen die vorzeitige Absetzung gekämpft und es wurde abgesetzt. GSD mit genug Zeit, es zu einem runden Ende zu bringen. Ich hoffe, das kriegen sie bei SGU irgendwie hin.

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Kommt der Realität wahrscheinlich auch ein Stück näher, wenn man es mal mit realen Streitkräften vergleicht. Da sind die vorgesetzten auch nicht unbedingt immer Schönheiten.

Wobei sie bei NG ein bißchen getrickst haben, da hatten wir dann mit Riker, dem ersten Offizier, den Feschling.  :->