Fünfte Etappe - Ende

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Offline Annette B.

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Fünfte Etappe - Ende
« am: 02. Dezember 2016, 21:57:05 »
So dann versuche ich mal den wahnsinnig spannenden Rest zusammen zu fassen.

Fritz und Mac schieben gemeinsam Nachtwache und können tatsächlich den jungen Doc Dingfest machen.
Diese Differenzen zwischen Vater und Sohn, die hier als Grund für die Sabotage angeführt werden, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Da der Junge Waldgruber ja sehr intensiv bei Dr. Freud studiert hat, sollte er doch sicher erkannt haben, dass er sich aus diesen Vater-Fesseln befreien könnte. Aber dazu fehlte ihm offenbar der Mumm.

Die Rennleitung ist jedoch damit einverstanden, dass Mac weiterfahren darf, wenn er einen neuen Beifahrer findet.
Tja und da ist Fritz total aus dem Häuschen, als er zum Beifahrer ernannt wird. Was habe ich im weiteren Verlauf über Fritz schmunzeln müssen, der ja fast zur Salzsäule erstarrt ist auf dem Beifahrersitz.  :-)Zumindest kann Mac sich nun darauf verlassen, dass der Ford ordentlich gewartet und gewienert wird. Einfach nur herrlich zu lesen, wie eifrig Fritz bei der Sache ist.

Als sie in Berlin ankommen, ist Emmalou auch schon da und trifft auf Frau Heinemann, die ihren Sohn und seine Familie kennen lernen wollte in Berlin.
Mein Gott, was für eine furchtbare Lebensgeschichte Frau Heinemann dann Emmalou erzählt.
Man hat ihr das Kind weggenommen, welches durch eine Vergewaltigung von ihrem Dienstherrn, gezeugt wurde.
Und da sehen wir nun hinter die Kulissen von Trixis Familie.
Der Sohn - Trixis Vater, ist blasiert und dumm, tja und Trixi ist noch schlimmer in ihrem Verhalten. Ich denke, Frau Heinemann tut gut daran hier nichts zu vererben.
Das hart erarbeitete Vermögen ihres verstorbenen Mannes würde eh nur verprasst.

Die Szene als Emmalou aus dem teuren Auto der "Landstreicherin" steigt und die Landstreicherin selbst sogar im edlen Nerz und mit Brillanten geschmückt hinter dem Horch aussteigt...
Ach nee, da hätte ich gerne Trixis Gesicht gesehen, vom Oberst mal ganz zu schweigen!  :teufel:

Die Szene als Fritz in das noble Hotel in Berlin kommt, war auch wieder wunderbar. Warmes Wasser aus silbernen Wasserhähnen in der Wand und die Schmutzwäsche wird direkt gereinigt. Ich kann das gut nachvollziehen, dass Fritz sich hilflos fühlt und am liebsten im Keller schlafen würde.

Lustig auch die "Buletten-Aktion", bei der Fritz erst ins Schwitzen kam, ob er so viele Buletten überhaupt bezahlen kann, als die Fitzens auch noch mitkommen. Ich hatte bei dieser Szene auch noch das Gefühl, dass nun auch Frau Heinemann ein fester Bestandteil der Freundes-Truppe ist.

Annalisa hat die Unterlagen und Geld nach Berlin geschickt, da funktionierte die Post damals auch schon sehr schnell.
Titus hat im Krieg tatsächlich die Schiebereien mit den Autoreifen dokumentieren können, da er in der Versorgung eingeteilt war.
Er selbst hatte ja nun keine Chance mehr diese Unterlagen nach dem Krieg zu nutzen und Emmalou hatte diesen Umschlag schlichtweg vergessen. Aber genau jetzt ist dieser Umschlag natürlich sehr belastend für Thalheimer. Hat der Wind bekommen von diesen Papieren?
Wahrscheinlich wusste er gar nicht, dass es diese Beweise gab, denn er wollte ja von Emmalou nur ihren Artikel und verhindern das sie ihre Vermutungen veröffentlicht.

Das er sie dann entführt und im Hafen Mundtot machen will, dass war wohl sein größter Fehler.
Fritz der sich gerade den Horch anschaut, beobachtet die Entführung und schon sind Mac, Latour  und die Fitzens dem Thalheimer hart auf den Fersen.
Mac leiht sich für die Verfolgung mal eben den Horch aus und haut auch noch ein paar Kratzer darein.

Emmalou hat den Satz von Frau Heinemann im Kopf: "Chancen erkennen und nutzen"
Als der Bus dann Thalheimer ausbremst, kann sie aus dem Auto springen.
Bei der Verfolgungsjagd ist die Ortskenntnis von Fritz auch Gold Wert und beim Umgang mit unterbelichteten Polizisten sowieso! Berliner Schnauze eben...
Ich hätte gerne gewusst, mit welcher Strafe Thalheimer rechnen musste. Wäre dieses Vergehen eventl. noch unter das Kriegsrecht gefallen und vor einem Kriegsgericht verhandelt worden?  :kopfkratz:

Tja und Oberst Otto hat nun endlich erkannt, dass er ganz tief in der Jauche sitzt.
Trixi ist wirklich eine ganz gerissene, wie sie mal eben während einer Diskussion, die Otto mit dem Zimmermädchen führt, mit dem letzten Geld verschwindet und sich ein eigenes Zimmer im Hotel nimmt.
Boah, wie blöd ist die Frau!
Was glaubt sie wohl, wie lange in so einem teuren Laden das Geld reicht!?!?

Emmalou und Mac erkennen die Gefahr die sich zusammengebraut hat, zumal Fritz ja vom Beifahrer vom Oberst erfahren hat, das er pleite ist.
Im letzten Moment können Mac und Emmalou das schlimmste verhindern und ihm auch noch einen Tipp für seine militärische Zukunft bei Abd el Kim in Marokko geben.
Was da wohl nach der Scheidung aus Trixi wurde?

Es war klar, dass Mac und Fritz den ersten Platz erreichen. :->
Ich glaube das war eine stille Übereinkunft zwischen den Fitzens und Latour, dass sie Mac helfen den Titel zu holen, damit er eine Zukunft bei den Ford Werken ansteuern kann.

Und dann muss Fritz sich durch das Gala-Dinner mit dem vielen Besteck alleine durchkämpfen, ohne Mac oder Emmalou.  :-)
Na ja, offenbar hat eine der Chi oder Chou Mädels Fritz an dem Abend vieles beigebracht. Nicht nur mit ganz viel Besteck zu essen...  :tomate:

Hans ist wieder hergestellt, aber das Zittern wird ihn weiterhin begleiten. Hier fand ich es wirklich schön, dass er wieder ins Hotel zurückkehren kann und dort zur Ruhe kommen darf.

Das Angebot von Frau Heinemann ist wirklich sehr verlockend für Emmalou und Tilmann angelt sich Mac als zuverlässigen Mitarbeiter in Amerika.
Nur schade das sich diese tolle Freundestruppe nun trennen musste, aber es hat mir einen Riesen Spaß gemacht, sie alle zu begleiten.
Eigentlich wie immer bei den Büchern von Andrea, fällt es mir sehr schwer, mich von den sympathischen Figuren zu trennen.  :heul:

Aber wer weiß, die Fitzgeralds wollen ja eine Fluglinie gründen,  :zwinker: da können sich die Freunde vielleicht doch immer wieder mal treffen.
Ich denke sie sind in Amerika auch besser und sicherer aufgehoben, denn wir alle wissen, dass der nächste Krieg schon bald vom Zaun gebrochen wird.... :heul:

LG - Annette
Liebe Grüße Annette

Offline Christiane

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Re: Fünfte Etappe - Ende
« Antwort #1 am: 04. Dezember 2016, 11:55:54 »
Hallo Annette!

So dann versuche ich mal den wahnsinnig spannenden Rest zusammen zu fassen.
Ja, es war wirklich spannend! Und da hab ich echt alle guten Vorsätze für die LR über Bord geworfen, keine Notizen mehr gemacht, nicht mehr parallel hier geschrieben ... sondern einfach nur noch gelesen  :rotwerd:. - Süchtig halt  :rollen:  :-)

Fritz und Mac schieben gemeinsam Nachtwache und können tatsächlich den jungen Doc Dingfest machen.

 :detektiv: - Richtig getippt!  :bang:

Diese Differenzen zwischen Vater und Sohn, die hier als Grund für die Sabotage angeführt werden, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Da der Junge Waldgruber ja sehr intensiv bei Dr. Freud studiert hat, sollte er doch sicher erkannt haben, dass er sich aus diesen Vater-Fesseln befreien könnte. Aber dazu fehlte ihm offenbar der Mumm.
Ja klar, das Wissen hätte er gehabt. Aber es auch auf sich selbst anzuwenden ist noch eine ganz andere Sache. Und ich vermute mal, dass ihn andere Theorien des Herrn Freud weit mehr interessiert haben als schnöde Selbsterkenntnis  :rollen:.
Ich fand es dabei auch nicht so ganz stimmig, dass dieser Vater-Sohn-Konflikt ausreichte, um zu Mord und Totschlag zu führen. Das ist eine ganz kleine Unstimmigkeit in dem ansonsten wirklich tollen Buch.

Tja und da ist Fritz total aus dem Häuschen, als er zum Beifahrer ernannt wird. Was habe ich im weiteren Verlauf über Fritz schmunzeln müssen, der ja fast zur Salzsäule erstarrt ist auf dem Beifahrersitz.  :-)Zumindest kann Mac sich nun darauf verlassen, dass der Ford ordentlich gewartet und gewienert wird. Einfach nur herrlich zu lesen, wie eifrig Fritz bei der Sache ist.
Fritz ist mir auch sehr ans Herz gewachsen und mir ging es da genau wie Dir. Man kann sich ja auch sehr gut in seine Lage versetzen - in dem Alter plötzlich so nah am Idol seiner Träume, da kann man schon weiche Knie kriegen  :-) .

Mein Gott, was für eine furchtbare Lebensgeschichte Frau Heinemann dann Emmalou erzählt.
...
Und da sehen wir nun hinter die Kulissen von Trixis Familie.
...
Das schlimmste daran ist eigentlich, dass das, fürchte ich, genau so vielfach passiert ist - nur nicht immer mit so einem Happy End wie im Buch.
Und was hätte aus ihrem Sohn ein netter Kerl werden können bei seiner wahren Mutter! Da setzt sich die traurige Geschichte über Generationen hinweg fort.

Die Szene als Emmalou aus dem teuren Auto der "Landstreicherin" steigt und die Landstreicherin selbst sogar im edlen Nerz und mit Brillanten geschmückt hinter dem Horch aussteigt...
Ach nee, da hätte ich gerne Trixis Gesicht gesehen, vom Oberst mal ganz zu schweigen!  :teufel:
Ja, da war ich auch extrem schadenfroh  :teufel: . Das war ganz großes Kino  :wieher: .

Die Szene als Fritz in das noble Hotel in Berlin kommt, war auch wieder wunderbar. Warmes Wasser aus silbernen Wasserhähnen in der Wand und die Schmutzwäsche wird direkt gereinigt. Ich kann das gut nachvollziehen, dass Fritz sich hilflos fühlt und am liebsten im Keller schlafen würde.
Einerseits konnt ich das absolut nachvollziehen. Andererseits ist es auf den zweiten Blick auch mal ganz spannend in so ein nobles Ambiente reinzuschnuppern. Da hat der Fritz auch 'was fürs Leben' gelernt. Und wenn es nur das ist, dass in der Umgebung auch nur ganz normale MEnschen rumlaufen - mit denen er ja zumindest in der Werkstatt immer mal in Kontakt kommen wird.

Lustig auch die "Buletten-Aktion", bei der Fritz erst ins Schwitzen kam, ob er so viele Buletten überhaupt bezahlen kann, als die Fitzens auch noch mitkommen. Ich hatte bei dieser Szene auch noch das Gefühl, dass nun auch Frau Heinemann ein fester Bestandteil der Freundes-Truppe ist.
Sie passt da ja auch ganz prima rein. - Wobei ich bei dieser internationalen Gruppe immer auch den heraufziehenden nächsten Krieg im Hinterkopf hab. Wie sie da wohl alle durchkommen werden???

Thalheimer.
Da wünsch ich mir sehr, dass er verknackt werden kann mithilfe der Papiere. Aber zunächst mal hatte ich große Angst um Emma...

Emmalou hat den Satz von Frau Heinemann im Kopf: "Chancen erkennen und nutzen"
Als der Bus dann Thalheimer ausbremst, kann sie aus dem Auto springen.
Bei der Verfolgungsjagd ist die Ortskenntnis von Fritz auch Gold Wert und beim Umgang mit unterbelichteten Polizisten sowieso! Berliner Schnauze eben...
Man, ja, das war spannend! Und Fritz hat das absolut großartig gemacht!!
Was mir da nochmal besonders aufgefallen ist, aber sich eigentlich durchs ganze Buch zieht: klar gibt es hier Helden, denen am Ende alles gelingt. Aber das ist in einem nachvollziehbaren, glaubhaften Rahmen. Oft hab ich in Büchern das Gefühl, dass da 'Übermenschen' am Werk sind, so diese 'Winnetou-Typen', die mit der Realität einfach nichts mehr zu tun haben. Aber in diesem Buch ist die Autorin dieser Versuchung nicht erlegen solche 'Übermenschen' zu erfinden. Das gefällt mir sehr.

Ich hätte gerne gewusst, mit welcher Strafe Thalheimer rechnen musste. Wäre dieses Vergehen eventl. noch unter das Kriegsrecht gefallen und vor einem Kriegsgericht verhandelt worden?  :kopfkratz:
Ja, das würd mich auch interessieren.

Boah, wie blöd ist die Frau!
Was glaubt sie wohl, wie lange in so einem teuren Laden das Geld reicht!?!?
Oh, sie wird es schnell lernen - oder sich einen anderen, diesmal wirklich reichen Kerl suchen  :rollen:.

Emmalou und Mac erkennen die Gefahr die sich zusammengebraut hat, zumal Fritz ja vom Beifahrer vom Oberst erfahren hat, das er pleite ist.
Im letzten Moment können Mac und Emmalou das schlimmste verhindern und ihm auch noch einen Tipp für seine militärische Zukunft bei Abd el Kim in Marokko geben.
Sie sind an der Stelle schon sehr nachsichtig. Sie hätten ihn ja auch einfach machen lassen können... Aber das können die beiden wohl nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren.

Es war klar, dass Mac und Fritz den ersten Platz erreichen. :->
Ich glaube das war eine stille Übereinkunft zwischen den Fitzens und Latour, dass sie Mac helfen den Titel zu holen, damit er eine Zukunft bei den Ford Werken ansteuern kann.
Ja, das war letztlich ein geschenkter Sieg. Total nett von den anderen!

Und dann muss Fritz sich durch das Gala-Dinner mit dem vielen Besteck alleine durchkämpfen, ohne Mac oder Emmalou.  :-)
Na ja, offenbar hat eine der Chi oder Chou Mädels Fritz an dem Abend vieles beigebracht. Nicht nur mit ganz viel Besteck zu essen...  :tomate:
Der Fritz kriegt das schon hin. Der hat nicht zu viel Ehrfurcht vor der 'großen weiten Welt' ;-). Und was die beiden Mädels ihn so gelehrt haben?! Da hätt ich ja schon gern mal ein bisschen Mäuschen gespielt... und wäre auch neugierig, wie sein neu erworbenes Wissen seine Beziehung zur Klingelfee beeinflusst? Oder ob Falko da doch letztendlich die Nase vorn hat?

Hans ist wieder hergestellt, aber das Zittern wird ihn weiterhin begleiten. Hier fand ich es wirklich schön, dass er wieder ins Hotel zurückkehren kann und dort zur Ruhe kommen darf.
Ich könnte mir vorstellen, dass Hans dort gute Chancen hat, seine Krankheit in den Griff zu kriegen. Und mit etwas Glück kann er Deutschland dann schnell genug den Rücken kehren...

Das Angebot von Frau Heinemann ist wirklich sehr verlockend für Emmalou und Tilmann angelt sich Mac als zuverlässigen Mitarbeiter in Amerika.
Nur schade das sich diese tolle Freundestruppe nun trennen musste, aber es hat mir einen Riesen Spaß gemacht, sie alle zu begleiten.
Eigentlich wie immer bei den Büchern von Andrea, fällt es mir sehr schwer, mich von den sympathischen Figuren zu trennen.  :heul:
Tja, man wünscht sich irgendwie sehr eine Fortsetzung, oder?! Vor allem, um zu sehen wie es all den liebgewonnenen Menschen im nächsten Krieg ergeht, ob sie da heil durchkommen, sich vielleicht gegenseitig helfen können, auch über die Ländergrenzen hinweg??

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Und so ist ein weiteres Buch der Autorin nun auf meinem Wichtelwunschzettel gelandet :-).
Die Leserunde - auch wenn sie von Zeitknappheit geplagt war - hat mir sehr viel Spaß gemacht! Das Buch gab ja auch neben der eigentlichen Handlung genug Stoff zum schreiben her.

LG,
Christiane
Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als würdet ihr in zehn Sekunden tot umfallen. Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.
 Ray Bradbury (1920 - 2012)

Offline Annette B.

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Re: Fünfte Etappe - Ende
« Antwort #2 am: 04. Dezember 2016, 21:54:34 »
Hallo Christiane

Zitat von: Christiane
:detektiv: - Richtig getippt!  :bang:

Gratuliere dir  :schmusen: :respekt3:
Ich habe lange nicht geglaubt, dass er der Täter sein könnte. Er erschien mir einfach als zu freundlich und fair.
So kann man sich irren.  :rollen:

Zitat von: Christiane
Aber das ist in einem nachvollziehbaren, glaubhaften Rahmen. Oft hab ich in Büchern das Gefühl, dass da 'Übermenschen' am Werk sind, so diese 'Winnetou-Typen', die mit der Realität einfach nichts mehr zu tun haben. Aber in diesem Buch ist die Autorin dieser Versuchung nicht erlegen solche 'Übermenschen' zu erfinden. Das gefällt mir sehr.

Nein dieser Versuchung erliegt Andrea eher nicht. Im Gegenteil, ihre Hauptfiguren stehen auch schon mal auf Brücken und wollen sich das Leben nehmen, oder machen grobe Fehler weil sie nicht die Klappe halten können, wenn es gefährlich ist.... u.s.w.
Das gefällt mir auch so gut an diesen Büchern der Autorin - die Hauptfiguren sind realistisch in ihren Ängsten und Nöten.

Zitat von: Christiane
Sie passt da ja auch ganz prima rein. - Wobei ich bei dieser internationalen Gruppe immer auch den heraufziehenden nächsten Krieg im Hinterkopf hab. Wie sie da wohl alle durchkommen werden???

Ich denke diese Männer sind alle klug genug die Gefahr zu erkennen und nach Ammiland zu gehen. Nur für Emmalous Schwester wäre das furchtbar, das Hotel zu verlassen. Aber Hans wird sicher zu Mac auswandern.

Zitat von: Christiane
Der Fritz kriegt das schon hin. Der hat nicht zu viel Ehrfurcht vor der 'großen weiten Welt' ;-). Und was die beiden Mädels ihn so gelehrt haben?! Da hätt ich ja schon gern mal ein bisschen Mäuschen gespielt... und wäre auch neugierig, wie sein neu erworbenes Wissen seine Beziehung zur Klingelfee beeinflusst? Oder ob Falko da doch letztendlich die Nase vorn hat?

Häufig erfährt man das bei dieser Autorin in einem der nachfolgenden Bücher, denn sie lässt ihre liebgewonnen Figuren gerne mal im nächsten Buch auftauchen, wenn es Zeit-technisch passt lebend, als fleißige Unternehmer oder so, und wenn es Zeitlich nicht passt, auch schon mal als freundliche Geister in einem verlassenen Beginen Konvent.  :zwinker: :-)

Zitat von: Christiane
Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Und so ist ein weiteres Buch der Autorin nun auf meinem Wichtelwunschzettel gelandet :-).
Die Leserunde - auch wenn sie von Zeitknappheit geplagt war - hat mir sehr viel Spaß gemacht! Das Buch gab ja auch neben der eigentlichen Handlung genug Stoff zum schreiben her.

Ja das Buch war echt Klasse und die Leserunde war schön gemütlich.
Nur zum Schluss konnte ich mich genauso wenig bremsen wie du beim lesen.  :flirt:
Typisch ein Andrea Schacht Buch.
Eine Neuerscheinung gibt es im Feb. 2017 von ihr noch, aber das Buch gehört zu einer Serie. Es ist der dritte Teil von geplanten 5 Büchern zur Serie "Die Fährmannstochter".

Liebe Grüße
Annette
Liebe Grüße Annette

Offline Kathrin

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Re: Fünfte Etappe - Ende
« Antwort #3 am: 07. Dezember 2016, 10:48:17 »
Hallo zusammen,

so, ich will dann auch nochmal meinen abschließenden Senf dazu abgeben.

Die Rennleitung ist jedoch damit einverstanden, dass Mac weiterfahren darf, wenn er einen neuen Beifahrer findet.
Tja und da ist Fritz total aus dem Häuschen, als er zum Beifahrer ernannt wird. Was habe ich im weiteren Verlauf über Fritz schmunzeln müssen, der ja fast zur Salzsäule erstarrt ist auf dem Beifahrersitz.  :-)Zumindest kann Mac sich nun darauf verlassen, dass der Ford ordentlich gewartet und gewienert wird. Einfach nur herrlich zu lesen, wie eifrig Fritz bei der Sache ist.
Für Fritz hat mich diese Wendung der GEschichte extrem gefreut. Ihn habe ich wirklich sehr ins Herz geschlossen. Aber das geht mir bei Andreas Büchern eigentlich immer so, dass ich die netten Protas auch immer sehr mag, weil sie einfach sehr menscheln und natürlich rüberkommen.

Es war klar, dass Mac und Fritz den ersten Platz erreichen. :->
Ich glaube das war eine stille Übereinkunft zwischen den Fitzens und Latour, dass sie Mac helfen den Titel zu holen, damit er eine Zukunft bei den Ford Werken ansteuern kann.
Die "stille Übereinkunft" war für mich glasklar. Da hab ich gar nicht drüber nach gedacht, dass das unbeabsichtigt von denen war.

Alles in allem mochte ich das Buch auch sehr. Es ist ein schöner gemütlicher Schmöker mit netten, sympathischen Protagonisten. Es wird ganz deutlich gezeigt, wie wichtig Freundschaft ist. Aber trotzdem bin ich nicht ganz glücklich mit dem Buch. Irgendwie waren mir das ein wenig zu viele Verstrickungen bei den ganzen Personen, die im Buch eine Rolle spielen. Z.B. hätte es diese Beziehung zwischen Gerry und Titus in meinen Augen nicht gebraucht. Auch dass Frau Heinemann quasi die Oma von Trixi ist. An und für sich war alles logisch aufgebaut und in sich gut geschlossen, aber es war mir zu viel. Für mich ein wenig zu unrealistisch, dass sie da alle bei der Rallye aufeinandertreffen und irgendwie alles schon mal mit einander in Berührung gekommen sind. Das war mir alles ein wenig zu viel. Ich weiß grad nicht, ob mir das bei anderen Büchern von Andrea Schacht auch schon so ergangen ist , ich glaube eher nicht, aber hier hat es mich ein wenig gestört. Aber ich habe für mich festgestellt, dass ich die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen irgendwie sehr spannend finde und da wohl noch nach weiteren Romanen Ausschau halten werde, die in der Zeit spielen.

Sorry nochmal, dass meine Beteiligung in der LR eher spärlich ausgefallen ist. Aber immerhin, ein wenig mitdiskutieren bzw. sprechen konnte ich ja auch.

LG
Kathrin
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Offline Annette B.

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Re: Fünfte Etappe - Ende
« Antwort #4 am: 07. Dezember 2016, 16:41:50 »
Zitat von: Kathrin
Aber trotzdem bin ich nicht ganz glücklich mit dem Buch. Irgendwie waren mir das ein wenig zu viele Verstrickungen bei den ganzen Personen, die im Buch eine Rolle spielen. Z.B. hätte es diese Beziehung zwischen Gerry und Titus in meinen Augen nicht gebraucht. Auch dass Frau Heinemann quasi die Oma von Trixi ist. An und für sich war alles logisch aufgebaut und in sich gut geschlossen, aber es war mir zu viel.

Ich kann gut verstehen was du meinst.  :schmusen:
Als ich damals das erste HC (Kreuzblume) von Andrea gelesen habe war ich schlichtweg überfordert mit dieser Vielfalt an Figuren und Ereignissen und Zusammenhängen...  :umfall: :wah:

Das Buch habe ich inzwischen zwei mal gelesen und war auch beim zweiten mal total gefesselt von der Handlung und Spannung, obwohl ich ja genau wusste wie es Endet.
ABER zumindest habe ich dann beim zweiten mal lesen die Zusammenhänge und die furchtbare Dramatik erst richtig verstanden.
Und ganz ehrlich Kathrin, ich spiele grade mit dem Gedanken dieses Buch von Andrea auch noch ein drittes mal zu lesen.
Toni und Cornelius sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen.

Ich glaube das ist ein großes Kompliment für eine Autorin, wenn ihre Leser ein Buch so sehr mögen, dass sie es mehrfach lesen und jedes mal noch neue "Aha-Momente" erleben.
Ähnlich wie du gerne mit Rebecca Gablè nach Warringham reist, bin ich mit Andrea gerne im alten Köln.  :lesen:

Liebe Grüße Annette

Offline Kathrin

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Re: Fünfte Etappe - Ende
« Antwort #5 am: 08. Dezember 2016, 07:58:11 »
Ich kann gut verstehen was du meinst.  :schmusen:
Als ich damals das erste HC (Kreuzblume) von Andrea gelesen habe war ich schlichtweg überfordert mit dieser Vielfalt an Figuren und Ereignissen und Zusammenhängen...  :umfall: :wah:

Das Buch habe ich inzwischen zwei mal gelesen und war auch beim zweiten mal total gefesselt von der Handlung und Spannung, obwohl ich ja genau wusste wie es Endet.
ABER zumindest habe ich dann beim zweiten mal lesen die Zusammenhänge und die furchtbare Dramatik erst richtig verstanden.
Nee, so ganz so hab ich das nicht gemeint. Wenn ich sage es war mir zu viel, dann meinte ich, es war ein wenig übertrieben, die ganzen Zusammenhänge. Verstanden hab ich das alles. Auch wenn ich weiß, dass es ein Buch und eine erfundene Geschichte ist, habe ich für mich persönlich nicht das Gefühl, dass die Geschichte auch genauso hätte passiert sein können. Das war für mich irgendwie nicht ganz realistisch, glaubhaft. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch genossen.

Ich glaube auch nicht, dass ich bei RG noch so viele AHA-Momente habe, wenn ich z.B. DLdF zum x-ten Mal lese. Ich freue mich da zwar auf bestimmte Momente in dem Buch, aber überraschen kann sie mich da nicht mehr. Das schafft sie eigentlich schon bei neuen Büchern für mich nicht mehr richtig.

LG
Kathrin
Rock the Night!