Alison Weir: Katherine Swynford

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Offline Kathrin

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Alison Weir: Katherine Swynford
« am: 05. Januar 2017, 13:29:15 »
[isbn]0712641971[/isbn]Katherine Swynford: The Story of John of Gaunt and His Scandalous Duchesst
Alison Weir
SAchbuch/ Biografie
Seiten: 366
Verlag: Vintage

Meine Meinung:
“Katherine Swynford: The Story of John of Gaunt and His Scandalous Duchess” von Alison Weir ist ein Sachbuch über die langjährige Geliebte und spätere dritte Ehefrau von John of Gaunt, Sohn des englischen Königs Edward III und Vater des ersten Lancaster-Königs Henry IV. John of Gaunt und auch seine Lady Katherine dürften allen, die wie ich „Das Lächeln der Fortuna“ lieben, in bester Erinnerung sein. Gerade dieser wunderbare historische Schinken von Rebecca Gablé hat mich sehr neugierig auf das Leben und die Liebe von John und Katherine gemacht, weshalb ich unbedingt wissen wollte, was mir das Sachbuch noch an interessanten und spannenden Informationen bieten kann. Da das Buch nicht auf Deutsch erschienen ist, habe ich es im Original gelesen.

Trotz aller Neugier lag das Buch viele Jahr ungelesen in meinem Regal. Ich gebe zu, dass ich lange Zeit einfach zu faul für ein englisches Buch war, noch dazu ein Sachbuch (eh schon nicht mein Genre), das mit Vokabular und Begriffen gespickt ist, die im Deutschen zwar klar sind, im englischen aber eindeutig nicht zu meinem aktiven Wortschatz gehören. (Wie gut, dass man über Smartphones/ Tablets etc. auf Online-Wörterbücher zurückgreifen kann.) Deshalb war dies nun auch schon mein dritter Anlauf für das Buch. Ich dachte, dass ich durchhalten würde, wenn ich es in kleinen Etappen, immer mal zwischendurch in die Hand nehmen würde. Das war allerdings auch ein Fehlglaube, da ich mich immer wieder neu in die Sprache und Begriffe einlesen musste, weshalb ich das Buch dann doch irgendwann in meinem normalen Leserhythmus gelesen habe. Und wenn man sich erst einmal eingelesen hat, dann ist das Buch auch gut zu lesen, der Stil ist nicht übermäßig kompliziert. Allerdings wäre es mir lieber gewesen, wenn das Buch zeitlich etwas strukturierter gewesen wäre. Die Autorin springt schon ziemlich viel von Thema zu Thema.

Die sehr kleine Schrift ist auf Dauer leider auch eher anstrengend. Eine Seite in diesem Buch ist in etwa so viel wie zwei Seiten in einem normalen Buch.

Geschichtlich fand ich das Buch jedoch sehr interessant. Auch wenn ich wusste, dass John of Gaunt zu seiner Zeit der wohl reichste Mann Englands war, so hat es mich doch erstaut zu lesen, WIE reich er war. Krass!

Das Buch hat bei mir eindeutig die Sehnsucht nach meinen Lieblings-Romanen geweckt und auch vor englischsprachigen Büchern werde ich keine Scheu mehr haben. Ob ich aber noch einmal ein Sachbuch lesen, weiß ich nicht. Käme wohl auf das Thema drauf an. Da bin ich wohl doch eher der Typ für Romane, aus welchem Genre auch immer.

Bewertung:
Rock the Night!