Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY

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Offline SilkeS.

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Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
« am: 07. März 2017, 16:07:14 »
Hallo zusammen!

Zwei von Euch haben nun unabhängig von einander von einem eigenen Thread bzw. Plastifasten, Umweltschutz, Müllvermeidung und sowas gesprochen.
Ich finde es super, dass ich hier auf Interessierte stoße.
Ich habe ja mit Aschermittwoche die Fastenzeit mit 7-Wochen-Ohne für mich entschieden Plastik zu fasten.
Es ist sehr schwer und nahezu unmöglich, wenn man nicht die Zeit und das Geld für Wochenmärkte, Bioläden hat oder auch z.B fit ist, z.B. Gemüse selbst zu ziehen.

Hier hat das Soziale Netzwerk heute eine Tolle Idee parat:
Kartoffeln in Blumenkübeln selbst ziehen


Heute morgen bei FB bin ich auf eine Nachrichtensendung aufmerksam gemacht worden, die ich NATRÜLICH NICHT anhören könnte, da ich ja arbeiten mußte... aber ich habe grad mal gegoogelt und einen Beitrag gefunden, der Euch vielleicht interessiert:
So können sie Plastik vermeiden
Die Tipps stammen aus dem Buch, was ich hier ja schon an mehreren Stellen "beworben" habe
[isbn]386581784X[/isbn]

Bitte habt verständnis, dass ich hier nicht meine täglichen Erfahrungen und Herausforderungen schreibe, dazu fehlt mir grad echt die Energie & Zeit, bin alleine im Büro, arbeite für 2 Leute mit, habe keine Mittagspause und es ist einfach grad ziemlich trubelig auf der Arbeit... und ich bin abends einfach echt nur noch fertig. Organisiere ja hier Essen für zwei unterschiedliche Ernährungsweisen... und da schaffe ich es grad noch für meinen Blog...
Falls ihr aber über meine täglichen Erkenntnisse, Rückschläge o.ä. lesen wollt, könnte ihr mich auf meinem Blog besuchen...

So, nun muß ich mich sputen, damit ich hier fertig werde, bevor ich gleich nach Hause darf...

Gruß Silke

« Letzte Änderung: 07. März 2017, 16:12:39 von SilkeS. »
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Offline DG7NCA

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Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
« Antwort #1 am: 07. März 2017, 16:23:29 »
ist eigentlich gar nicht so schwer, zumindest bei Lebensmitteln. Ich gehe schon seit Jahren mit meinem Blechgeschirr zum einkaufen. So eins das man früher in die Arbeit mitgenommen hat. Dadrin kauf ich meinen Käse, Wurst etc alles was ich an den Bedienungstheken so bekomme., asse es auch auf Butterbrotpapier abwiegen. Wenn ein Laden sich weigert sage ich eindeutig das sie mich nicht wieder sehen.
Fleisch und Geflügel bekomme ich bei meinen Nachbarn oder auch mal bei den Kleintierzüchtern.
Obst und Gemüse bekommt man doch mittlerweile in jedem Supermarkt ohne Tüte.

Das einzige wo es verdammt schwer ist sind Süßigkeiten (außer sie sind unverschämt teuer) oder Hygieneartikel. Klopapier ohne Plastikverpackung habe ich noch nie gesehen.
Liebe Grüße    
DG7NCA/Carola


Jedes neue Buch
ist wie eine Reise
in ein neues Land!

Offline nirak

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Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
« Antwort #2 am: 07. März 2017, 16:43:10 »
Auf Plastik zu verzichten ist wirklich nicht so einfach. Ich habe ja Jahrelang Tupper verwendet und war eigentlich immer zufrieden. Aber inzwischen haben wir beschlossen, es ist nicht mehr das Richtige für uns. Wir lagern unsere Lebensmittel jetzt in Glasbehälter und stellen so nach und nach alles um.

Offline Inge78

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Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
« Antwort #3 am: 07. März 2017, 16:52:02 »
Danke Silke ...
Ich versuche mich auch am Plastikfasten, bzw an möglichst wenig Plastik aber es ist wirklich schwer
von daher finde ich einen Austausch hier sehr gut
Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

Offline Christiane

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Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
« Antwort #4 am: 07. März 2017, 18:28:10 »
Auch wenn es inzwischen sehr schwer ist komplett auf Plastik zu verzichten finde ich es doch gut, sich darüber mal wieder Gedanken zu machen. Sich klar zu machen, wo man überall - oft unnötig - Plastik verwendet. Selbst wenn man 'nur' den Plastikverbrauch reduziert ist ja schon was gewonnen. Oder wenn man Einmalverpackungen (Gefrierbeutel als Beispiel) ersetzt durch Behälter (Gefrierdosen), die man etliche Jahre verwenden kann.

Mich ärgert der gedankenlose Umgang mit Plastik oft sehr. Wenn Leute z.B. das biologisch abbaubare Hundehäufchen mitten im Wald in Plastik umverpacken und dann unter den nächsten Busch werfen könnt ich echt  :meckern:.
Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als würdet ihr in zehn Sekunden tot umfallen. Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.
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Offline SilkeS.

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Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
« Antwort #5 am: 07. März 2017, 19:57:13 »
Hallo zusammen!

ist eigentlich gar nicht so schwer, zumindest bei Lebensmitteln. Ich gehe schon seit Jahren mit meinem Blechgeschirr zum einkaufen. So eins das man früher in die Arbeit mitgenommen hat. Dadrin kauf ich meinen Käse, Wurst etc alles was ich an den Bedienungstheken so bekomme., asse es auch auf Butterbrotpapier abwiegen. Wenn ein Laden sich weigert sage ich eindeutig das sie mich nicht wieder sehen.
Klingt nach einem Tante Emma-Laden auf dem Land, der auf seine Kunden angewiesen ist.
Würde ich das bei uns macht, wo die Ketten-Supermarkt die hier sind das machen würde, würden die mit Schultern mich den Laden verlassen lassen - ohne Einkäufe. :umfall:


Fleisch und Geflügel bekomme ich bei meinen Nachbarn oder auch mal bei den Kleintierzüchtern.
Obst und Gemüse bekommt man doch mittlerweile in jedem Supermarkt ohne Tüte.
Es erhärtet sich der Verdacht nach LAndleben  :detektiv:
Meine Nachbarn haben kein Fleisch oder Gempse, was sie mit mir teilen könnten, außer wir gehen zusammen einkaufen  :->
Kleintierzüchter verkaufen hier meines Wissens auch keine Tiere... :nixweiss1:
In meinem Supermärkten, hier in der Gegend gibt es leider echt überwiegend alles in Plastik:
War gerade einkaufen:
Romana Salatherzen in Plastik, Ruccola in Plastik, Suppengemüse in Plastik.... :meckern:
Der Türkische Gemüsehändler macht abends um 18:00 Uhr zu, das schaffe ich unter der Woche, dort rechtzeitig einzufallen und der Gemüsehändler hat wegen Personalmangel geschlossen  :heul:


Das einzige wo es verdammt schwer ist sind Süßigkeiten (außer sie sind unverschämt teuer) oder Hygieneartikel. Klopapier ohne Plastikverpackung habe ich noch nie gesehen.
Auf die kann ich auch mal verzichten, aber Salat oder Gemüse brauche ich zum leben... :asbachuralt:


Auf Plastik zu verzichten ist wirklich nicht so einfach. Ich habe ja Jahrelang Tupper verwendet und war eigentlich immer zufrieden. Aber inzwischen haben wir beschlossen, es ist nicht mehr das Richtige für uns. Wir lagern unsere Lebensmittel jetzt in Glasbehälter und stellen so nach und nach alles um.
Ja, ich habe hier Tupperware noch von meine Oma und ich liebe Tupperware.
Ich bin damit groß geworden und komme super mit den Größen klar. Weiß was ich worein gut verstauen kann..
Ich habe nun angefangen alte Marmeladengläser o.ä. aufzuheben. Problem ist, wenn du das füllst wird es sau schwer.
Morgen heb ich mir einen Bruch:
Ein großes Glas mit Salat für die PAuse, dann eine Sprudelflasche aus Glas, denn noch die Thermokanne mit Tee... *ächz*

Danke Silke ...
Ich versuche mich auch am Plastikfasten, bzw an möglichst wenig Plastik aber es ist wirklich schwer
von daher finde ich einen Austausch hier sehr gut
:knuddel1: :invasion1:

Auch wenn es inzwischen sehr schwer ist komplett auf Plastik zu verzichten finde ich es doch gut, sich darüber mal wieder Gedanken zu machen. Sich klar zu machen, wo man überall - oft unnötig - Plastik verwendet. Selbst wenn man 'nur' den Plastikverbrauch reduziert ist ja schon was gewonnen. Oder wenn man Einmalverpackungen (Gefrierbeutel als Beispiel) ersetzt durch Behälter (Gefrierdosen), die man etliche Jahre verwenden kann.
Ja genau... Obwohl ich hier echt erkannt habe, dass ich das echt ziemlich gut im Griff habe.
War noch nie ein "To-go" Mensch.
Gegessen wir zu Hause oder eben im Restaurant... oder man nimmt von zu Hause was mit
Gefrierbeutel nehme ich manchmal weil es eben nicht so sperrig ist wie Plastikdosen.
Mein Gefrierfach ist einfach chronisch voll um dann alle Ecken nutzen zu können packe ich z.B. HAckfleisch auch in GEfrierbeutel, aber versuche das grad wieder zu vermeiden.



Mich ärgert der gedankenlose Umgang mit Plastik oft sehr. Wenn Leute z.B. das biologisch abbaubare Hundehäufchen mitten im Wald in Plastik umverpacken und dann unter den nächsten Busch werfen könnt ich echt  :meckern:.
Ja, stimmt, aber sie haben ihren Haufen ordnungsgemäß aufgeräumt  :wuschig:
Mich ärgern mehr die Menschen die mit diesen To-Go-Bechern spazierengehen.  :ruhehier:
Der eine Becher ist ja wohl nicht schlimm

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Offline Tara

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Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
« Antwort #6 am: 07. März 2017, 21:56:42 »
Danke für diesen Thread!
Ich werde auch in Zukunft versuchen stärker auf sowas zu achten!
Ich habe früher immer mein Wasser in Einwegflaschen gekauft - da bin ich zumindest schon auf Mehrweg umgestiegen, als nächstes denke ich sollten wir wieder auf Glas umsteigen.

Was ich aber schon lange habe, ist ein Kaffee-To-Go-Becher von Bodum. Der ist so super! Da nehme ich mir in der Früh immer den guten Filterkaffee in die Arbeit mit.

Zitat
Würde ich das bei uns macht, wo die Ketten-Supermarkt die hier sind das machen würde, würden die mit Schultern mich den Laden verlassen lassen - ohne Einkäufe
Ich glaub, ich würds mal drauf ankommen lassen! Die sind ja bestimmt auch lernfähig :)

Gehört jetzt Tupperware für euch auch zum Plastikfasten? Oder ist das "gutes Plastik", da man es jahrelang verwenden kann?
Im finstren Föhrenwald da wohnt ein wahrer Meister, der ficht ganz furchtlos kalt sogar noch gegen Geister

Offline Christiane

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Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
« Antwort #7 am: 07. März 2017, 22:30:06 »
Plastikflaschen hatten wir mal als kurzes Intermezzo, aber ich bin bald wieder auf Glas umgestiegen. Das 'schwere Schleppen' ersetzt die Muckibude  :zwinker:  :-> .

Kaffee-oder-sonstwas-Togobecher brauch ich nicht, denn ich hab eine Thermoskanne und das Metall hält eeeeewig.

'Gutes Plastik - schlechtes Plastik'  .... klingt nach Vorabendserie  :-). Aber im Ernst, ich werf jetzt sicher nicht meine Tupper- oder sonstigen Plastikmehrwegbehälter weg. Wie gesagt denke ich, dass wir schon viel besser dran wären, wenn man den Plastikverbrauch deutlich reduziert und dabei pragmatisch-praktisch bleibt.  :meditate1:
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Offline Annette B.

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Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
« Antwort #8 am: 07. März 2017, 22:49:27 »
Zitat von: Tara
Gehört jetzt Tupperware für euch auch zum Plastikfasten? Oder ist das "gutes Plastik", da man es jahrelang verwenden kann?

Das habe ich mich grade auch gefragt und vor allem frage ich mich, wie ich Energiesparen soll, wenn ich nicht in Tupper- oder andere Gefrierdosen einfrieren kann? :kopfkratz:
In einem zwei Personen Haushalt macht es eben Sinn, lieber größere Portionen zu kochen und dann einzufrieren. Mit Gefrierdosen produzieren wir ja nicht so viel Müll, wie mit Plastiktüten oder Umverpackungen von Tempotüchern oder Süßigkeiten.

Zitat von: Christiane
Auch wenn es inzwischen sehr schwer ist komplett auf Plastik zu verzichten finde ich es doch gut, sich darüber mal wieder Gedanken zu machen. Sich klar zu machen, wo man überall - oft unnötig - Plastik verwendet. Selbst wenn man 'nur' den Plastikverbrauch reduziert ist ja schon was gewonnen. Oder wenn man Einmalverpackungen (Gefrierbeutel als Beispiel) ersetzt durch Behälter (Gefrierdosen), die man etliche Jahre verwenden kann.

So sehe ich das auch.  :fivel:
Ich werde jetzt bestimmt nicht die ganzen (teuren) Vorratsbehälter und Mikrowellen Behälter von Tupper in die Tonne kloppen, nur weil ich Plastikfasten als sinnvoll erachte. Im Gegenteil, wenn ich die Tupper-Sachen alle wegschmeißen würde, dann produziere ich ja unnötigen Plastik-Müll.
Nein, ich denke man muss das mit einem gesunden Menschenverstand versuchen im eigenen Haushalt umzusetzen.

Zitat von: Carola
Obst und Gemüse bekommt man doch mittlerweile in jedem Supermarkt ohne Tüte.

Richtig, man bekommt es lose - ABER - zum abwiegen soll es dann doch wieder in eine Tüte gepackt werden damit man das Preisschild von der Waage darauf pappen kann.
Unser Edeka hier (ein eher kleinerer Laden) hat im letzten Jahr Papiertüten angeboten um das Obst abzuwiegen. Das hat sich aber nicht durchgesetzt, die Kunden haben zu der Rolle mit den Plastiktüten gegriffen. Die Ladeninhaberin hat mir auch erzählt, dass diese Plastiktüten auf der Rolle für sie preiswerter sind als Papiertüten. Außerdem sind die Kartons mit Papiertüten im Lager sehr sperrig, die Rollen mit den Plastiktüten brauchen nicht so viel Platz im Lager.

Ich habe mir so kleine Netze von Zitronen oder Zwiebeln aufgehoben und damit kann ich im Edeka (hier bei uns jedenfalls) meine Äpfel oder Birnen abwiegen. Da kann ich das Klebchen von der Waage auch schnell wieder von lösen zu Hause.

Allerdings gehe ich auch regelmäßig bei uns am Campingplatz bei der Bäuerin frisches Gemüse, Eier und Obst einkaufen. Da habe ich immer meinen Leinenbeutel dabei und den Tupper-Behälter für 10 Eier dabei.
http://www.ebay.de/itm/Tupperware-A23-Kolumbus-fur-10-Eier-Eierbox-

Da spare ich sogar noch den Weg zum Papiercontainer um den Eierkarton zu entsorgen.  :zwinker:

 
Liebe Grüße Annette

Offline Firnsarnwen

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Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
« Antwort #9 am: 07. März 2017, 23:29:10 »
Zitat von: Tara
Gehört jetzt Tupperware für euch auch zum Plastikfasten? Oder ist das "gutes Plastik", da man es jahrelang verwenden kann?

Das habe ich mich grade auch gefragt und vor allem frage ich mich, wie ich Energiesparen soll, wenn ich nicht in Tupper- oder andere Gefrierdosen einfrieren kann? :kopfkratz:
In einem zwei Personen Haushalt macht es eben Sinn, lieber größere Portionen zu kochen und dann einzufrieren. Mit Gefrierdosen produzieren wir ja nicht so viel Müll, wie mit Plastiktüten oder Umverpackungen von Tempotüchern oder Süßigkeiten.


Ich verstehe Plastikfasten so, dass man möglichst wenig Plastik "einkauft". Es macht nun keinen Sinn, das Plastik, das eh schon da ist, zu entsorgen. Es sei denn, man vermutet, dass Weichmacher drin sind.
Ich versuche leere Plastikverpackungen anderweitig zu verwenden.In Flaschen von Glasreiniger/Allzweckreiniger mit Sprühaufsatz u.s.w. mische ich neue Sachen an. Generell bin ich gerade dabei, alles zu verbrauchen, was an gekauftem Zeug da ist und nichts Neues mehr nachzukaufen.

Schön, dass es diesen Thread gibt. Mich beschäftigt die gesamte Thematik schon länger und wenn ich mir am Tag der Abholung der gelben Säcke anschaue, wieviele da durchschnittlich pro Haushalt vor den Häusern liegen, gewinne ich immer.
Es sind manchmal nur Kleinigkeiten, die sich aber insgesamt dann summieren.
Zu der eingeschweißten Biogurke: ich habe mal gelesen, dass dadurch die Bioware nicht durch gespritzte Ware "kontaminiert" werden soll.
Einen Buchtipp habe ich noch:


[isbn] 3404606558[/isbn]
What we do in life, echoes in eternity

Offline Christiane

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Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
« Antwort #10 am: 08. März 2017, 01:21:14 »

Ich versuche leere Plastikverpackungen anderweitig zu verwenden.In Flaschen von Glasreiniger/Allzweckreiniger mit Sprühaufsatz u.s.w. mische ich neue Sachen an. Generell bin ich gerade dabei, alles zu verbrauchen, was an gekauftem Zeug da ist und nichts Neues mehr nachzukaufen.

Ich versuch ja auch, z.B. Duschgel im Nachfüllpack zu holen, weil das immerhin in der Summe weniger Plastik ist. Aber nehmt ihr kein Duschgel oder bekommt ihr welches ohne Plastikumverpackung??


Zu der eingeschweißten Biogurke: ich habe mal gelesen, dass dadurch die Bioware nicht durch gespritzte Ware "kontaminiert" werden soll.

Ja, diese Erklärung hab ich auch schon gelesen. Und auch, dass man so die Biogurke von der koventionellen sicher unterscheiden und keinen Schmuh treiben kann. Aber trotzdem führt das für mich den ökologischen Gedanken komplett ad absurdum.  :nixweiss1:
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Offline SilkeS.

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Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
« Antwort #11 am: 08. März 2017, 08:06:10 »
Gehört jetzt Tupperware für euch auch zum Plastikfasten? Oder ist das "gutes Plastik", da man es jahrelang verwenden kann?
Bei mir ist das "Gutes" Plastik, in dem ich Vorräte einfriere, mal morgens mein Frühstück reintue, wenn der Zeitdieb mir morgens wieder die Zeit gestohlen hat und mir zu Hause nicht Zeit zum Essen bleibt. Dann mampfe ich eben im Zug.
ABER ich kaufe kein Tupper  oder ähnliches Plastik nach und versuche z.B. leer gegessene Marmeladengläser aufzubewahren, darinkann mann dann, z.B. wunderbar Salatsoßen seperat transporieren oder eben auch im Kühlschrank aufbewahren.
Meine Nichte hatte mir mal einen Geburtstagskuchen in Form einer geschichteten Backmischung geschenkt.
DAs Glas in dem das war ist noch in Benutzung um z.B. meine "Pause im Glas" (heute ist es ein Schichtsalat) zu transportieren.
Ist zwar schwerer wie Plastik aber es sieht optisch toll aus und mein Kollege der immer Mittags die Kantine aufsucht guckt immer ganz neidisch:


Apropos Glas. Darin kann man Essen einfrieren:
Einfrieren in Glas


Ich versuche leere Plastikverpackungen anderweitig zu verwenden.In Flaschen von Glasreiniger/Allzweckreiniger mit Sprühaufsatz u.s.w. mische ich neue Sachen an. Generell bin ich gerade dabei, alles zu verbrauchen, was an gekauftem Zeug da ist und nichts Neues mehr nachzukaufen.

Ich versuch ja auch, z.B. Duschgel im Nachfüllpack zu holen, weil das immerhin in der Summe weniger Plastik ist. Aber nehmt ihr kein Duschgel oder bekommt ihr welches ohne Plastikumverpackung??
Woher bekommst Du Nachfüllpacks für Duschgel?
Für diese Cremeseife das kenne ich und mache das schon seit Jahren, aber Duschgel, habe ich noch nie in Nachfüllpacks gesehen.

Ich nehme einen Duschschaum, der ist in Alu. Auch nicht ideal  :rollen:



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Offline Vanessa

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Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
« Antwort #12 am: 08. März 2017, 08:54:55 »
Zitat
Zu der eingeschweißten Biogurke: ich habe mal gelesen, dass dadurch die Bioware nicht durch gespritzte Ware "kontaminiert" werden soll.

Das ist sehr gut möglich, dass das tatsächlich der Hintergrund ist.

Ich befasse mich zwar nicht so sehr mit dem Plastikfasten, wie ihr es tut, aber ich lese mit. Jetzt, bei der Biogeschichte, muss ich mich mal kurz einschleusen:

Wir haben ja den Fischhandel und stellen da seit letztem Jahr einiges um. Zum einen arbeiten wir mit einem Ernährungsberater zusammen, der unseren Fisch nun versucht auch online an den Mann zu bringen und parallel auch direkt an Haushalte liefert, die bei ihm bestellen und obendrauf versorgen wir nun seinen Mittagstisch in diversen Kantinen auch mit Fisch.

Das zweite, was sich bei uns ändert: Wir wurden angesprochen, ob wir nicht auch Bio Forellen anbieten würden um auf Biomärkten zu stehen und ggf dort auch direkt die Forellen zu räuchern. Also sind wir mal in die Materie eingetaucht und es macht mich schon ein bißchen nervös, wenn ich mir die ganzen Auflagen so ansehe, die dieses Biolabel mit sich bringt.

Ich habe nichts gegen Bio, ganz im Gegenteil! Ich finde es super und würde mir wünschen, dass es mehr Möglichkeiten gibt. Aber die Auflagen sind einfach extrem. So gibt es beispielsweise exakt genau drei Betriebe in Deutschland, die überhaupt Bio Forellen züchten (in der Größenordnung, die einen Fischhandel beliefern können. Ich meine hier keine Hobbyzüchter.). Der Aufwand ist dermaßen hoch, es wundert mich nicht, dass sich nicht mehr Züchter trauen umzustellen. Gut, das ist deren Problem, nicht meines.

Mein Problem fängt dort an, wo ich die Bio Forellen geliefert bekomme. Sie separiert zu lagern ist nicht das Problem. Aber würde sich auch nur eine unserer anderen Forellen zu ihnen verirren, wäre die gesamte Lieferung "kontaminiert" und ich dürfte sie nicht mehr als Bioprodukt vertreiben. Selbst wenn auch nur eine andere Forelle mit im Räucherofen hängen würde...

Verkaufen darf ich sie aber wieder im gleichen Wagen, solange die geräucherten Bio Forellen hübsch auf der einen Seite des Wagens liegen, die anderen Forellen auf der anderen Seite. Oder solange beide Forellenarten eben ihren eigenen Kasten haben, wo sie liegen.

Bei  uns ist das im Verhältnis noch recht einfach zu bewerkstelligen, weil ja nicht jeder Hans und Franz einfach die Forellen anfassen und wieder weglegen kann. Das ist in einem Supermarkt schon eine andere Nummer. Da kann es schnell passieren, dass sich in eine Kiste Bio Gurken eine "normale" Gurke verirrt. Da sind die Vorgaben nicht anders als bei uns: Was als Bio gelabelt ist, darf nicht mit "nicht Bio" Dingen in Berührung kommen.
Ich vermute einfach mal das es sich bei Biogurken einfach nicht anders machen lässt - außer sie würden direkt in einen Bioladen geliefert werden.

Aber ansonsten ist es auf jeden Fall eine gute Idee, mal über unsere Verpackungsmentalität nachzudenken. Wir haben durchaus Kunden, die ihr eigenes Geschirr mitbringen, wenn sie Fisch kaufen. Aber das ist ein dermaßen verschwindend geringer Teil, dass es bei uns tatsächlich zu Gesprächen am Abendborttisch führt, wenn mal wieder eine Oma mit ihrem Pott angekommen ist. Was mich regelmäßig traurig macht. Denn eigentlich ist es soviel sinnvoller.
« Letzte Änderung: 08. März 2017, 09:26:35 von Vanessa »
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.

Offline SilkeS.

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Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
« Antwort #13 am: 08. März 2017, 11:05:58 »
Hallo Vanessa!

Aber ansonsten ist es auf jeden Fall eine gute Idee, mal über unsere Verpackungsmentalität nachzudenken. Wir haben durchaus Kunden, die ihr eigenes Geschirr mitbringen, wenn sie Fisch kaufen. Aber das ist ein dermaßen verschwindend geringer Teil, dass es bei uns tatsächlich zu Gesprächen am Abendborttisch führt, wenn mal wieder eine Oma mit ihrem Pott angekommen ist. Was mich regelmäßig traurig macht. Denn eigentlich ist es soviel sinnvoller.

ich schüttel hier immern wiede den Kopf.
Auf der einen Seite ist Rewe der erste gewesen, der die Plastiktüte abgeschafft hat, nun ist noch das mit diesem Laser-Etikettierung gegen die Plastikverpackung beim Obst und Gemüse.
Alles ganz toll und der richtige Weg ...
ABER ich bin ja Zugpendlerin und wenn ich vom Zug zu meiner Arbeitsstelle laufe, komme ich an einem Rewe City Markt vorbei.
Ein sehr kleiner Laden, der eben seine Ware auf Laufkundschaft ausgelegt hat, um eben die MEnschen die gleich zum Zug müssen, die Büro-Angestellten aus der näheren Umgebung zu bedienen.
Damit es auch "gesund" aussieht, haben sie eine Salatbar... und da fängt da Problem an:
Da sind Plastikschalen, die befüllt werden und an der Kasse dann abgewogen und es geht nach Grammgewicht.
Diese Plastikschalen landen danach im Müll
Ich sehe täglich unsere Mülleimer hier auf dem Campus, die überquellen von diesen Behältern!

Kann man nicht hier Mehrwegschirr vermieten ?!?!
Man bekommt Preisnachlass wenn man es wiederverwendet ...  :kopfkratz: Irgendwie sowas.
Wenn ich mit einer leeren wiederverwendbaren Plastikschüssel dahingehen würde... weiß ich nciht ob das geht, denn da zahle ich ja noch zusätzlich das "schwerer" Gewicht meiner Plastikschüssel...
Beim Pizzadienst bei uns im Ort, bekommen die Selbstabholer ja auch Preisnachlass...

Gruß Silke

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Offline Vanessa

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Re: Plastikfasten, Umweltschutz, Zerowaste, DIY
« Antwort #14 am: 08. März 2017, 11:55:39 »
Huhu Silke!


Damit es auch "gesund" aussieht, haben sie eine Salatbar... und da fängt da Problem an:
Da sind Plastikschalen, die befüllt werden und an der Kasse dann abgewogen und es geht nach Grammgewicht.
Diese Plastikschalen landen danach im Müll
Ich sehe täglich unsere Mülleimer hier auf dem Campus, die überquellen von diesen Behältern!

Kann man nicht hier Mehrwegschirr vermieten ?!?!
Man bekommt Preisnachlass wenn man es wiederverwendet ...  :kopfkratz: Irgendwie sowas.
Wenn ich mit einer leeren wiederverwendbaren Plastikschüssel dahingehen würde... weiß ich nciht ob das geht, denn da zahle ich ja noch zusätzlich das "schwerer" Gewicht meiner Plastikschüssel...
Beim Pizzadienst bei uns im Ort, bekommen die Selbstabholer ja auch Preisnachlass...

Gruß Silke



Ich vermute ganz stark, dass das vom grundsätzlichen her gehen würde. Jetzt kommt das ABER:

Das ist in Deutschland leider alles nicht einfach mal so zu machen. Viele Menschen versuchen durchaus auf die Umwelt zu achten, Müllberge zu vermeiden oder sich einigermaßen gesund zu ernähren. Leider ist das mit unserem Vater Staat oftmals nicht so einfach unter einen Hut zu bringen. Ich bringe dir mal ein paar Beispiele aus unserem Alltag:

Wir haben uns schon länger mit dem Gedanken getragen, unseren Fisch auch online zu vertreiben. Und vielleicht das ganze als eine Art Delikatessenhandel aufzuziehen, inkl. Weine und Käse und dergleichen. Wo unser Fisch herkommt, wissen wir. Das ist nicht das Problem. Problematisch wird es mit dem Versand. Was du als Versandhandel alles an Auflagen bekommst - auch wie der Fisch verpackt werden muss - ist schon ne Nummer. Als Händler müsste ich schon eine Plakette beantragen, die an die 3000 Euro im Jahr kostet (mich kostet!) nur damit ich den Fisch in seiner Umverpackung versenden dürfte. Das Ganze ist dafür gedacht, dass die Müllentsorgung letzten Endes bezahlt wird. Das dann auch noch der Empfänger zur Kasse gebeten wird, bei der Müllentsorgung, weiß ja auch jeder. Heißt: Vater Staat kassiert hier doppelt.

Was den Verkauf speziell von den Salaten in der leichten und damit auch billigen Plastikschale angeht: Das wird nicht anders möglich sein aus Sicht vom Gesundheitsamt.

Beispiel a): Wir vertreiben neben dem Fisch auch Sauerkraut und Gurken aus dem Spreewald. Salz-, Senf-, Knoblauch- und Gewürzgurken kann man neben Sauerkraut bei uns erwerben. Wir bekommen das Zeug in großen Metalldosen geliefert, quasi riesige Konserven. So weit so gut. Da nicht jeder gleich ein 10kg Fass von dem Zeug haben möchte, haben wir kleine Eimerchen vom Hersteller dazu bekommen. Natürlich Plastik. Also diese Art wo man auch schon mal Senf drin bekommt. Diese Eimer sind gesiegelt. Heißt wenn wir die Eimer abgefüllt haben und den passenden Deckel drauf gedrückt haben, kann man den Eimer nur dann wieder öffnen, wenn man so eine kleine Plastikzunge aus dem Rand bricht, wie man das auch vom Speiseeis kennt oder von einer Flasche Ketchup, Remoulade oder so.
So. Jetzt ist der Eimer leer und Oma kommt ne Woche später wieder zum Wagen um sich eine neue Portion Gurken zu holen. Bringt sie ihren Eimer wieder mit, können wir ihr ihre Portion in ihren Eimer durchaus wieder abfüllen. Der Eimer bleibt auf dem Tresen stehen und gut ist.
ABER wenn Oma nun Müll sparen möchte, keine Gurken mehr kaufen mag, oder was auch immer die Intention dahinter ist: Wir dürfen den Eimer mit dem gebrochenen Siegel nicht zurück nehmen oder gar an einen anderen Kunden mit frischer Ware befüllt wieder abgeben. Nicht mal dann wenn Oma den Eimer blitzsauber gespült hat und wir ihn vor dem erneuten befüllen selbst nochmal spülen würden... Will Vater Staat einfach nicht. Punkt.

Beispiel b): Eine Grundschule hat im Kreis Korbach schon immer zu Weihnachten Kekse gebacken. Also die Schüler mit den Lehrern. Diese Kekse sollten für 1 Euro / Tüte auf dem Weihnachtsmarkt verkauft werden, um mit dem Geld ein bißchen was für die Schule neu zu kaufen / was für die Schüler anzuschaffen. Nette Idee.
Jetzt kommt das Gesundheitsamt daher und will wissen wo und von wem die Kekse gebacken wurden. Die Schulküche ist noch vom Gesundheitsamt abgenommen, aber die Kinder und Lehrer haben keine "Belehrung zum Seuchenschutzgesetz". Ergo: Die Kekse dürfen nicht mehr verkauft werden. Wird das noch einmal auffällig, wird gegen die entsprechenden Personen ermittelt werden.
ABER es steht frei die Kekse zu verschenken und dabei um eine kleine Spende für die Schule zu bitten. Vielleicht 1 Euro / Tüte?!...

Und nun finde den Fehler...


Es ist also in der Tat so, dass vieles in Deutschland möglich wäre, aber leider einfach nicht umzusetzen ist. Ich kann mir also durchaus vorstellen, dass man eine Art "Pfand" auf Rewe Geschirr erheben könnte, wenn man diese Salatbar als Beispiel nehmen möchte. Aber ich weiß nicht wie groß der Aufwand wäre, den Rewe dafür bringen müsste. Nicht nur finanziell. Ich vermute es müsste eine entsprechende Küche eingerichtet werden, mit entsprechend geschulten Personal, das sich dann um das zurück gegebene Geschirr kümmert, bevor es erneut neben den Salaten ankommt.


Dazu kommt: Die Leute sind faul!
Wir sehen das auf jedem Schützen- / Stadt- / was auch immer - Fest. Wenn wir unseren Wagen fünf Meter vom nächsten Bierstand entfernt stehen haben, können wir in regelmäßigen Abständen die "vergessenen" leeren Biergläser einsammeln und zum Bierstand zurück bringen - und den Pfand dafür kassieren. Es interessiert die Leute nicht, ob sie 2 Euro / Glas zurück bekommen würden. Sie müssten die fünf Meter wieder gehen - das ist indiskutabel.
Wenn es für die Gläser auch noch Pfandmarken gibt, wird es noch komplizierter - dazu haben die Leute noch weniger Lust. Sie  müssten auf die Marke achten, sie mit der dem Glas zurück geben und dann nochmal warten, bis sie ihre 2 Euro Pfand bekommen. Dazu haben sie keine Zeit - sie wollen feiern.

Das ist wirklich so. Das erzähle ich nicht einfach um was zu erzählen. Wir haben seit Jahren kein einziges Trinkglas mehr irgendwo gekauft. Unsere Schränke platzen aus allen Nähten, weil wir beim abbauen der Wagen ständig noch Gläser finden, die wir nicht mehr zurück geben können, weil der Getränkestand vor uns abgebaut hat und schon weg ist...
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.