Buchvorstellung - Homo Saarlandicus

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Offline Peter Waldbauer

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Buchvorstellung - Homo Saarlandicus
« am: 29. September 2017, 22:08:27 »
[isbn]978-3730602706[/isbn]


Hallo liebe Forum-Gemeinde,

ich wollte euch mal kurz mein eigenes Buch vorstellen. Ich hoffe, es passt hier herein, ich habe keine geeignetere Rubrik gefunden (falls nicht, bitte veschieben).

Es ist ein kleines, locker geschriebenes Büchlein, das ich 2015 veröffentlicht habe und das nun in der 3. Auflage erscheint. Zunächst einmal der Pressetext des Verlages:

"Der Homo Saarlandicus lebt in dem kleinsten Flächenbundesland Deutschlands. Und mit der zweitkleinsten Einwohnerzahl im Bundeslandvergleich ist er eine fast schon seltene Spezies. Grund genug, ihm auf die Spur zu kommen und die 2.570 km2 Lebensraum unter die Lupe zu nehmen. In essayistischer Weise liefert Peter Waldbauer ein unterhaltsames Bekenntnis zum Saarland: Augenzwinkernd porträtiert er sowohl den gemeinen Saarländer und dessen Eigenheiten als auch Städte, Sprache, Gastronomie und den ganz normalen Alltag dort. Eine Pflichtlektüre für Saarländer und alle, die es ins Saarland zieht."

Wie kam es zu der Idee?
Wie meistens - spontan. Ich selbst wohne seit 2006 in der Nähe von Heidelberg und habe zuvor 30 Jahre in Saarland gelebt. Nach einigen Jahren in meiner neuen Umgebung sind mir einige Dinge, die im Saarland anders waren, so stark aufgefallen, dass ich sie beim Spazierengehen immer wieder spontan in Sätzen formulierte. Hauptsächlich ging es dabei um die Mentalität der Leute in der Rhein-Neckar-Region, um den unterschiedlichen Arbeitsethos zwischen Saarländern und Kurpfälzern/Badenern und vor allem - um die Gastronomie. Richtig geärgert hat mich beispielsweise, wenn hier spät abends kaum noch Lokale mit guter Küche geöffnet waren. Diese Ignoranz gegenüber Genuss - im Saarland ein Unding!

Eines weiß ich sicher: wäre ich im Saarland geblieben, hätte ich das Buch nie geschrieben. Kulturelle Unterschiede erkennt man am besten aus der Ferne und erst mit etwas Abstand zum Gewohnten.

Natürlich ist das Buch nicht nur für Saarländer, sondern auf für jene, die nicht im Saarland wohnen, aber vielleicht gerne mal hinreisen. Ich wollte zeigen, wie der Saarländer zu leben versteht. Vielleicht mag sich mancher von der saarländischen Lebensart - die ja so viel mit der französischen gemein hat - eine Scheibe abschneiden oder, falls nicht, sie wenigstens als amüsantes Phänomen bestaunen.
Peter Waldbauer, Jahrgang 1966, ist Betriebswirt und wohnt als freiberuflicher Dozent und Autor in der Nähe von Heidelberg. Er veröffentlichte bisher Essays und ein Dutzend Bücher:
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Online Christiane

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Re: Buchvorstellung - Homo Saarlandicus
« Antwort #1 am: 30. September 2017, 22:16:08 »
Hallo Peter,

das klingt ja ganz spannend und witzig. Bist Du denn selbst Saarländer oder ist das quasi ein Blick von außen auf dies sonderbare Völkchen am Rande der Republik?
Ich selbst komme aus NRW, aber es hat mich vor vielen Jahren in die Pfalz verschlagen. Dort lernte ich dann auch immer wieder Saarländer kennen. Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten, anhand der Sprache Pfälzer und Saarländer zu unterscheiden - war für mich alles 'fremd', anders, seltsam  :zwinker:. - Für so viel Ignoranz bekam ich gleich von beiden Seiten 'Prügel'  :-). Nun fänd ich interessant, ob ein 'eingeborener Saarländer', der jetzt im Exil lebt, nochmal andere Dinge in den Fokus rückt als ich. Daher meine Frage.
Die Nähe zu Frankreich, zur französischen Lebensart, ist mir auch mehrfach positiv aufgefallen.
Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als würdet ihr in zehn Sekunden tot umfallen. Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.
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Re: Buchvorstellung - Homo Saarlandicus
« Antwort #2 am: 02. Oktober 2017, 15:31:12 »
Hallo Christiane,

wie man`s nimmt. 30 Jahre dort gelebt, aber in RP geboren.

"Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten, anhand der Sprache Pfälzer und Saarländer zu unterscheiden."

Da warst du wahrscheinlich im Saar-Pfalz-Raum, also in der Grenzregion zwischen Pfalz und Saarland. Dort vermischen sich die Dialekte.

Ja, in den Focus rücke ich ganz klar die Gastronomie.
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Re: Buchvorstellung - Homo Saarlandicus
« Antwort #3 am: 02. Oktober 2017, 17:53:06 »
Na ja, Kaiserslautern ist nicht sooo am Rand. Aber unter den Studenten gab es damals natürlich sowohl Pfälzer als auch Saarländer zuhauf.  - Irgendwann hab ich kapiert, dass die die alles 'holen' die Saarländer sind: Burgen ein~, Cassetten auf~, Pfunde zu- und ab~, ... holen geht für Saarländer immer!  :wieher:

Was die Gastronomie betrifft erinner ich mich an unsere saarländischen Mitbewohner und ihr Faible für den Schwenkgrill. Sehr zum Ärger unserer Nachbarn natürlich mit Holzfeuer.  :->
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Re: Buchvorstellung - Homo Saarlandicus
« Antwort #4 am: 03. Oktober 2017, 22:48:38 »
Kaiserslautern...ah ja, Okay, das liegt am "äußersten Rand" der Grenzregion zwischen Pfalz und Saarland. Wenn man an der Grenze wohnt (Zweibrücken, Homburg, Waldmohr, etc.) und man in die "Großstadt" fahren will, hat man die Wahl zwischen Kaiserslautern (ca. 40 km) und Saarbrücken (ca. 30 km). So kommt es, dass es die Saarländer auch nach Kaiserslautern verschlägt. Oder eben zum Studieren an die dortige TU.
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Re: Buchvorstellung - Homo Saarlandicus
« Antwort #5 am: 03. Oktober 2017, 23:38:18 »
Wobei 'Großstadt' im Zusammenhang mit Lautern ja schon ein Witz an sich ist  :zwinker:. Und das sage ich als bekennendes 'Landei'  :->.
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Re: Buchvorstellung - Homo Saarlandicus
« Antwort #6 am: 09. Oktober 2017, 02:01:40 »
Ja, natürlich, deshalb hab ich es in " " gesetzt. Was größeres ist halt nicht da. Da muss man schon nach Mannheim fahren.
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