Lucinda Riley : Die Sturmschwester

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Offline Kathrin

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Lucinda Riley : Die Sturmschwester
« am: 10. April 2018, 11:38:18 »
Die Sturmschwester
Lucinda Riley
Unterhaltungs-/ Liebesroman
Seiten: 574
Verlag: Goldmann

Inhalt:
Ally d’Aplièse steht an einem Wendepunkt: Ihre Karriere als Seglerin strebt einem Höhepunkt entgegen, und sie hat den Mann gefunden, mit dem sich all ihre Wünsche erfüllen. Da erhält sie völlig unerwartet die Nachricht vom Tod ihres geliebten Vaters. Ally kehrt zurück zum Familiensitz am Genfer See, um den Schock gemeinsam mit ihren Schwestern zu bewältigen. Sie alle wurden als kleine Mädchen adoptiert und kennen den Ort ihrer Herkunft nicht. Aber nun erhält Ally einen mysteriösen Hinweis durch ein Buch in der Bibliothek ihres Vaters – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Allys Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in das raue Land im Norden. Dort wird sie ergriffen von der Welt der Musik, mit der sie tiefer verbundener ist, als sie es je hätte ahnen können. Und Ally begreift zum ersten Mal im Leben, wer sie wirklich ist ...

Meine Meinung:
Nach einem schweren Schicksalsschlag begibt sich Ally d’Alpièse in „Die Sturmschwester“ von Lucinda Riley auf die Suche nach ihren familiären Wurzeln, da sie, wie ihre 5 Schwestern, als Baby von dem inzwischen verstorbenen Pa Salt adoptiert wurde und in der Schweiz aufgewachsen ist.

Im Gegenteil zum ersten Teil der Reihe, bin ich relativ schnell in Allys Geschichte eingetaucht. Vielleicht fühlte ich mich zu ihr durch unsere gemeinsame Liebe zur Musik mehr hingezogen, vielleicht war aber auch ihr Geschichte und die ihrer norwegischen Ursprungsfamilie einfach nicht so strunz-kitschig. Gerade ihr familiärer Hintergrund, der eng mit Edvard Grieg und der Entstehung und Uraufführung seiner Peer-Gynt-Suite, war für mich spannend und hat mir gut gefallen.

Auch wenn ich den Stil der Autorin nach wie vor nicht sonderlich mag (was aber auch einfach dem Genre Unterhaltungs/ Liebesroman geschuldet sein kann), hat sich auch dieses Buch wieder schnell und gut lesen lassen. Die wirklich wunderbar beschriebene norwegische Fjord-Landschaft zusammen mit den Melodien der Peer-Gynt-Suite , die während des ganzen Buches in meinem Kopf als Hintergrund lief (diesmal kein Kopfkino, sondern ein Kopf-Konzert), haben dem Buch einen ganz besonderen Zauber verliehen, aber zu einem besonderen Fan dieses Genres wird es mich wohl  trotzdem nicht mehr machen.

Dennoch mag ich die Idee dieser Roman-Serie und ich werde auch sicherlich die weiteren Bände noch lesen, denn wirklich überzeugt bin ich von Pa Salts Tod inzwischen nicht mehr und die Frage nach der siebten Schwester wird auch noch lange nicht beantwortet werden. 

Bewertung:
Rock the Night!

Offline Inge78

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Re: Lucinda Riley : Die Sturmschwester
« Antwort #1 am: 24. Juli 2018, 07:21:17 »
Ich mochte "Sturmschwester" noch ein Stückchen mehr als Band 1.
Zum Einen mag ich Ally und ich mochte vor Allem auch das Setting in Norwegen.

Ich mag den Stil der Autorin, die Bücher lesen sich rutschig und sind spannend genug um die kitschigen Seiten gut zu durch stehen.
Und hier habe ich sogar am Ende des Buches ein paar Tränchen verdrücken müssen.

Spannend ist das bücher-umfassende Geheimnis um Pa Salt, das einfach neugierig macht.

Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

Im finst´ren Förenwald, da wohnt ein greiser Meister. Er ficht gar furchtlos kalt sogar noch feiste Geister.