England zur Zeit der Rosenkriege

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Offline Bücherhexe

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England zur Zeit der Rosenkriege
« am: 21. September 2018, 11:55:51 »
Ich weiß nicht warum, aber gerade diese Zeit fasziniert mich seit jeher sehr und ich liebe historische Romane aus der Zeit. In erster Linie begeistert bin ich von Rebecca Gablés Waringham-Saga, weil sie so toll historische Ereignisse mit Fiktion verbindet, dass man denkt, alles hätte genau so passiert sein können.

Grob gesagt, hat ja die Feindschaft zweier Familien (Lancaster und York) ein ganzes Land ins Unglück gestürzt und den Menschen Krieg und Elend gebracht.

Der Urgrund des Konflikts lag schon im Jahr 1399, trat aber erst ab 1455 offen zutage. Im Jahr 1399 setzte das englische Parlament König Richard II. ab und bestimmte dessen Cousin Henry zum neuen König. Henry begründete das Haus Lancaster, nachdem er England in einem Siegeszug erobert hatte. Richard II. war der Sohn von Edward, Prince of Wales, genannt „Der Schwarze Prinz“. Dieser war der älteste der fünf Söhne Edwards III., der nunmehr gekrönte Henry IV. der Sohn des drittältesten Sohnes, John, Duke of Lancaster. Der zweitälteste Sohn Edwards III., Lionel, Duke of Clarence, hatte zwar keinen direkten Erben hinterlassen, doch der Enkel seiner Tochter, Edmund Mortimer, Earl of March, galt als Erbe seines Thronanspruchs. Da dieser 1399 jedoch erst acht Jahre alt und damit viel zu jung für die Königswürde war, wurde er übergangen. Henry IV. ließ ihn verhaften und in eine irische Festung einsperren.

Die Kriege erbrachten zunächst den Sieg des Hauses York, das 1461 in der Schlacht von Towton die Königswürde für Eduard IV. in den Jahren 1461–1470 und 1471–1483 sichern konnte. Eine zwischenzeitliche Rückkehr der Lancasterianer an die Macht 1470 endete 1471 mit dem endgültigen Sieg Eduards in der Schlacht von Tewkesbury und dem Auslöschen der männlichen Linie Lancasters. Nach Eduards Tod 1483 endeten die Kriege aber letztlich doch 1485 mit einem Sieg der Lancaster-Partei über das Haus York in der Schlacht von Bosworth. Henry Tudor, der über seine Mutter verbundene letzte Thronprätendent der Lancasters, wurde daraufhin als Heinrich VII. zum König gekrönt und verband durch seine Heirat mit Elizabeth of York die beiden Häuser im Haus Tudor. Ein letztes Aufbäumen der Yorkisten, bei dem sich der Hochstapler Lambert Simnel als Edward Plantagenet, 17. Earl of Warwick, ausgab, wurde 1487 in der Schlacht von Stoke niedergeschlagen. Der echte Edward wurde von Heinrich VII. gefangen gehalten und 1499 enthauptet. Damit war auch der Mannesstamm des Hauses York erloschen.

Quelle: Wikipedia (Stichwort Rosenkriege)
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(Musical: Tanz der Vampire)